Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Die Rivalität zu St. Pauli ist heute vor allem eine Inszenierung von 2. unverbesserlichen Ultra-Fanlagern.
Von der tatsächlichen und begründeten "rechts" gegen "links" Auseinandersetzung der frühen 90er ist heute substanziell nahezu nichts mehr vorhanden. Insbesondere in der HRO-Szene wollte man dennoch das alte Feindbild gern weiter pflegen und bearbeiten, wobei St. Pauli hier immer mehr zu eine Projektionsfläche für Exzess und Selbstdarstellung umfunktioniert wurde. Es bleibt festzhalten, dass die Gewalt hier seit Ende der 90er vornehmlich von Rostocker Seite ausgeht. Sofern man St. Pauli qua nicht vorhandener Ligazugehörigkeit nicht habhaft werden konnte, wurden ja schnell "Ersatzgegner" gefunden bzw. zu diesen aufgebaut.
Die teils absurden Diskussionen um Marvin Knoll nach mehreren St. Pauli freien Spielzeiten sind in meinen Augen eine Versinnbildlichung für eine sehr beschränkte Debatte und mangelnde eigene Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Auf außenstehende und jüngere Menschen wirkt diese häufig eher kindlich oder kleingeistig geführte Fehde zwangsläufig und zurecht sehr absonderlich.
Wenn @HROyal hier von "robuster Fanszene" spricht, dann impliziert er damit, dass eine Gruppe von Fans hier den Wertekompass des Vereins bestimmt. Sachlich ist das natürlich hanebüchen.
Nicht die Ultras/Suptras sind der oder definieren den Verein. Sind sind allerdings die Lautesten und prägen mit Ihrem Handeln stark das Image des Vereins. Mal ein bissl näher draufgeschaut, merkt man schnell, dass das Klammern an Vergangenheitsbildern wie der Feindschaft mit dem Millerntor ein wichtiger Kitt ist, um die einzelnen Gruppierungen beiander zu halten. Leider gab es inhaltlich in den letzten Jahren nur eine sehr überschaubare Weiterentwicklung der eigenen Szene.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass man im Jahr 2021 und mit dieser sportlich grandios spannenden Saison vor Augen, mal neue Wege beschreitet, statt die alten Muster zu bedienen. Die Fanszene kann und ist weit mehr als Outlaw-Brauchtum.
Zu Deiner Eigangsfrage zurück. Die Beziehung zu St.Pauli ist keine Rivalität, sondern eine aus nicht sportlichen Motiven entsprungene Feindschaft. Dies sollte bei der Debatte immer differenziert werden. Von einer Rivalität im sportlichen Sinne kann hier keine Rede sein, auch weil die beiden sportlich kaum bis keine Historie verbindet. Da wären für mich die SGD beispielsweise deutlich palusibler. Ich persönlich würde mir auch hier allerdings viel mehr eine Zusammenarbeit wünschen. Gibt es doch weit aus mehr was verbindet, als was trennt. Allerdings setzt diese Herangehensweise voraus, dass man Fussball nicht auch als Ventil zum Abbau von Frust- Agressionen sieht.
Zitat von buh11
Mal allgemein: würdet ihr st. Pauli wirklich als erzrivale sehen? Ähnlich wie schalke bvb? Irgendwie fühle ich das nicht so. Habe außerdem das Gefühl, dass es in der Intensität irgendwie eine einseitige Geschichte ist.
Mal allgemein: würdet ihr st. Pauli wirklich als erzrivale sehen? Ähnlich wie schalke bvb? Irgendwie fühle ich das nicht so. Habe außerdem das Gefühl, dass es in der Intensität irgendwie eine einseitige Geschichte ist.
Die Rivalität zu St. Pauli ist heute vor allem eine Inszenierung von 2. unverbesserlichen Ultra-Fanlagern.
Von der tatsächlichen und begründeten "rechts" gegen "links" Auseinandersetzung der frühen 90er ist heute substanziell nahezu nichts mehr vorhanden. Insbesondere in der HRO-Szene wollte man dennoch das alte Feindbild gern weiter pflegen und bearbeiten, wobei St. Pauli hier immer mehr zu eine Projektionsfläche für Exzess und Selbstdarstellung umfunktioniert wurde. Es bleibt festzhalten, dass die Gewalt hier seit Ende der 90er vornehmlich von Rostocker Seite ausgeht. Sofern man St. Pauli qua nicht vorhandener Ligazugehörigkeit nicht habhaft werden konnte, wurden ja schnell "Ersatzgegner" gefunden bzw. zu diesen aufgebaut.
Die teils absurden Diskussionen um Marvin Knoll nach mehreren St. Pauli freien Spielzeiten sind in meinen Augen eine Versinnbildlichung für eine sehr beschränkte Debatte und mangelnde eigene Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Auf außenstehende und jüngere Menschen wirkt diese häufig eher kindlich oder kleingeistig geführte Fehde zwangsläufig und zurecht sehr absonderlich.
Wenn @HROyal hier von "robuster Fanszene" spricht, dann impliziert er damit, dass eine Gruppe von Fans hier den Wertekompass des Vereins bestimmt. Sachlich ist das natürlich hanebüchen.
Nicht die Ultras/Suptras sind der oder definieren den Verein. Sind sind allerdings die Lautesten und prägen mit Ihrem Handeln stark das Image des Vereins. Mal ein bissl näher draufgeschaut, merkt man schnell, dass das Klammern an Vergangenheitsbildern wie der Feindschaft mit dem Millerntor ein wichtiger Kitt ist, um die einzelnen Gruppierungen beiander zu halten. Leider gab es inhaltlich in den letzten Jahren nur eine sehr überschaubare Weiterentwicklung der eigenen Szene.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass man im Jahr 2021 und mit dieser sportlich grandios spannenden Saison vor Augen, mal neue Wege beschreitet, statt die alten Muster zu bedienen. Die Fanszene kann und ist weit mehr als Outlaw-Brauchtum.
Zu Deiner Eigangsfrage zurück. Die Beziehung zu St.Pauli ist keine Rivalität, sondern eine aus nicht sportlichen Motiven entsprungene Feindschaft. Dies sollte bei der Debatte immer differenziert werden. Von einer Rivalität im sportlichen Sinne kann hier keine Rede sein, auch weil die beiden sportlich kaum bis keine Historie verbindet. Da wären für mich die SGD beispielsweise deutlich palusibler. Ich persönlich würde mir auch hier allerdings viel mehr eine Zusammenarbeit wünschen. Gibt es doch weit aus mehr was verbindet, als was trennt. Allerdings setzt diese Herangehensweise voraus, dass man Fussball nicht auch als Ventil zum Abbau von Frust- Agressionen sieht.
Sehr sehr gut auf den Punkt gebracht 1+!
Man kann sich letztendlich darauf einigen, dass der Verein hier am Ende richtig gehandelt und etwaige, spätere Negativschlagzeilen, Unruhen innerhalb der Mannschaft, sowie die denkbare Gefährdung eines Menschen, vorzeitig verhindert hat.
Jetzt kann man natürlich sagen, dass die Verantwortlichen es vorher hätten besser wissen müssen und gar nicht erst in Verhandlungen hätten treten dürfen - ich mache ihnen da nur bedingt Vorwürfe, weil auch ich gedacht hätte und so blauäugig war, dass in der heutigen Zeit und nach so vielen Jahren, dieses ganze Thema ein wenig abgeflacht und die Leute dahingehend ein stückweit reifer und toleranter geworden sind - gerade mit dem Hintergedanken, dass wir bereits 3 Spieler mit St. Pauli Vergangenheit haben, aber da wird dann mit zweierlei Maß gemessen... die haben Zwischenstationen oder keine Tattoos und dann ist das okay!? Wenn man bei Knoll dann von Kultur und Werte dieser Rivalität spricht, dann ist das imo aber alles ziemlich inkonsequent - vor ein paar Jahren haben wir bsplw einen Hilßner, direkt von einen anderen großen Rivalen geholt und das hat niemanden gejuckt. Also wo wird das Maß angesetzt, bei einem Tattoo etwa? Wenn man Spieler von Rivalen nicht toleriert, dann sollte man das auch konsequent bei allen tun - ansonsten machen die Werte, innerhalb dieser Kultur, keinen Sinn für mich und dann bleibe ich auch dabei und betitel das ganze als Infantil.
ich bin doch recht verblüfft das solch Disskusion enstanden ist, empfinde es aber super angenehm wie diese verläuft ( wenn das mal immer so wäre hier).
Es ist sehr interessant die sehr unterschiedlichen Sichtweisen zum dem Thema zu lesen. Für mich hat jede Sichtweise gewisse Stärken, aber auch gewisse Schwächen und man hinterfragt beim lesen schon mal seine eigene Sicht auf diesen "anderen" Verein.
Es jetzt aber alles auf die Ultras oder die Süd zu schieben halte ich auch für falsch ( und ich bin weit weg davon zu sagen das die toll sind).
Ich glaube die "Rivalität" zwischen diesen beiden Klubs ist inzwischen auch in die DNA der Verantwortlichen und Spieler vorgedrungen und da kann man im Endeffekt dann nicht mehr von ner Minderheit reden. Man hat es doch nach dem Aufstieg gesehen, da haben nun mehrere Spieler gesagt das sie sich am meisten freuen St. Pauli wegzuhauen.
Aber zwischen Rivalität und Hass sollte schon nen Unterschied sein und auch gelebt werden , aber da setzt bei manchen leider das Gehirn aus und das auf beiden Seiten. Ich denke mal, um dieses nicht weiter zubefeuern, war das schon ne Art Selbstschutz vom Verein hier die Reissleine zu ziehen bevor man nen ExKapitän vom "grössten" Rivalen zu verpflichten.
Abschliessend noch gesagt, die meisten Paulifans sind wirklich nette Menschen ( wie auch die Hansaanhänger), anscheinend dürfen manche halt nur nicht in Stadionnähe kommen und in Gruppen zusammenrotten, da setzt dann irgendwas aus
Es ist sehr interessant die sehr unterschiedlichen Sichtweisen zum dem Thema zu lesen. Für mich hat jede Sichtweise gewisse Stärken, aber auch gewisse Schwächen und man hinterfragt beim lesen schon mal seine eigene Sicht auf diesen "anderen" Verein.
Es jetzt aber alles auf die Ultras oder die Süd zu schieben halte ich auch für falsch ( und ich bin weit weg davon zu sagen das die toll sind).
Ich glaube die "Rivalität" zwischen diesen beiden Klubs ist inzwischen auch in die DNA der Verantwortlichen und Spieler vorgedrungen und da kann man im Endeffekt dann nicht mehr von ner Minderheit reden. Man hat es doch nach dem Aufstieg gesehen, da haben nun mehrere Spieler gesagt das sie sich am meisten freuen St. Pauli wegzuhauen.
Aber zwischen Rivalität und Hass sollte schon nen Unterschied sein und auch gelebt werden , aber da setzt bei manchen leider das Gehirn aus und das auf beiden Seiten. Ich denke mal, um dieses nicht weiter zubefeuern, war das schon ne Art Selbstschutz vom Verein hier die Reissleine zu ziehen bevor man nen ExKapitän vom "grössten" Rivalen zu verpflichten.
Abschliessend noch gesagt, die meisten Paulifans sind wirklich nette Menschen ( wie auch die Hansaanhänger), anscheinend dürfen manche halt nur nicht in Stadionnähe kommen und in Gruppen zusammenrotten, da setzt dann irgendwas aus
Zitat von Baltic_Power
Was von dem, was du hier preisgibst, ist persönliche Meinung und was fundiert auf genauen Fakten?
Einige Beispiele dazu:
Du sprichst von der mangelnden Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Woran machst du das fest? Welche Beispiele kannst Du hierfür liefern? Welche Vorschläge hast Du, um eine Entwicklung voranzutreiben? Und in welche Richtung müsste die Entwicklung denn deiner Meinung (!!!) nach gehen, damit sie zufriedenstellend ist? Wie hast Du dich selbst in den letzten Jahren in diesen Entwicklungsprozess eingebunden?
Du gibst sprichst an, dass diese Fehde auf jüngere Menschen zwangsläufig "kleingeistig" und "kindisch" wirkt. Für wen sprichst Du da? Hast Du dort mit Fans von Hansa drüber gesprochen? Oder ziehst du hier aus deinen eigenen Gedanken und deiner eigenen Meinung einen Schluss, welchen Du dann verallgemeinerst und auch noch als zwangsläufig hinstellst.
Auf die Äußerung von HROyal gehst du ein und findest es hanebüchen, dass die Fanszene den Wertekompass des Vereines bestimmt. Was wirst Du denn jetzt in Zukunft dafür tun, dass sich dieses Bild wandelt? Ich meine Hey, wir haben über 16.000 Mitglieder. Jeder kann sich frei einbringen und mitbestimmen, was im Verein passiert und was nicht. Also hoffe ich, dass Du zur nächsten Mitgliederversammlung die Masse mobilisierst und in diese Richtung einen Schritt machst.
Kannst Du bitte genauer darauf eingehen wie du zu dem Schluss kommst, dass St. Pauli der Kitt ist um die Fanszene zusammenzuhalten? Woher hast Du das? Ist das deine eigene Meinung, wenn du von außen darauf schaust? Oder führst Du dazu persönliche Gespräche mit aktiven Leuten aus der Fanszene (falls ja, möchte ich hier keine Namen wissen sondern lediglich den Umstand bestätigt haben)?
Ich bin gespannt, in wie fern dein Beitrag tatsächlich "wahres Hansaleben" beinhaltet oder ob er am Ende doch nur die eigene Anschauung ohne handfeste Fakten als allgemeingültig und richtig rüberbringen soll.
Zitat von Blaues-Wunder
Die teils absurden Diskussionen um Marvin Knoll nach mehreren St. Pauli freien Spielzeiten sind in meinen Augen eine Versinnbildlichung für eine sehr beschränkte Debatte und mangelnde eigene Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Auf außenstehende und jüngere Menschen wirkt diese häufig eher kindlich oder kleingeistig geführte Fehde zwangsläufig und zurecht sehr absonderlich.
Wenn @HROyal hier von "robuster Fanszene" spricht, dann impliziert er damit, dass eine Gruppe von Fans hier den Wertekompass des Vereins bestimmt. Sachlich ist das natürlich hanebüchen.
Nicht die Ultras/Suptras sind der oder definieren den Verein. Sie sind allerdings die Lautesten und prägen mit Ihrem Handeln stark das Image des Vereins. Mal ein bissl näher draufgeschaut, merkt man schnell, dass das Klammern an Vergangenheitsbildern wie der Feindschaft mit dem Millerntor ein wichtiger Kitt ist, um die einzelnen Gruppierungen beieinander zu halten. Leider gab es inhaltlich in den letzten Jahren nur eine sehr überschaubare Weiterentwicklung der eigenen Szene.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass man im Jahr 2021 und mit dieser sportlich grandios spannenden Saison vor Augen, mal neue Wege beschreitet, statt die alten Muster zu bedienen. Die Fanszene kann und ist weit mehr als Outlaw-Brauchtum.
Die teils absurden Diskussionen um Marvin Knoll nach mehreren St. Pauli freien Spielzeiten sind in meinen Augen eine Versinnbildlichung für eine sehr beschränkte Debatte und mangelnde eigene Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Auf außenstehende und jüngere Menschen wirkt diese häufig eher kindlich oder kleingeistig geführte Fehde zwangsläufig und zurecht sehr absonderlich.
Wenn @HROyal hier von "robuster Fanszene" spricht, dann impliziert er damit, dass eine Gruppe von Fans hier den Wertekompass des Vereins bestimmt. Sachlich ist das natürlich hanebüchen.
Nicht die Ultras/Suptras sind der oder definieren den Verein. Sie sind allerdings die Lautesten und prägen mit Ihrem Handeln stark das Image des Vereins. Mal ein bissl näher draufgeschaut, merkt man schnell, dass das Klammern an Vergangenheitsbildern wie der Feindschaft mit dem Millerntor ein wichtiger Kitt ist, um die einzelnen Gruppierungen beieinander zu halten. Leider gab es inhaltlich in den letzten Jahren nur eine sehr überschaubare Weiterentwicklung der eigenen Szene.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass man im Jahr 2021 und mit dieser sportlich grandios spannenden Saison vor Augen, mal neue Wege beschreitet, statt die alten Muster zu bedienen. Die Fanszene kann und ist weit mehr als Outlaw-Brauchtum.
Was von dem, was du hier preisgibst, ist persönliche Meinung und was fundiert auf genauen Fakten?
Einige Beispiele dazu:
Du sprichst von der mangelnden Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Woran machst du das fest? Welche Beispiele kannst Du hierfür liefern? Welche Vorschläge hast Du, um eine Entwicklung voranzutreiben? Und in welche Richtung müsste die Entwicklung denn deiner Meinung (!!!) nach gehen, damit sie zufriedenstellend ist? Wie hast Du dich selbst in den letzten Jahren in diesen Entwicklungsprozess eingebunden?
Du gibst sprichst an, dass diese Fehde auf jüngere Menschen zwangsläufig "kleingeistig" und "kindisch" wirkt. Für wen sprichst Du da? Hast Du dort mit Fans von Hansa drüber gesprochen? Oder ziehst du hier aus deinen eigenen Gedanken und deiner eigenen Meinung einen Schluss, welchen Du dann verallgemeinerst und auch noch als zwangsläufig hinstellst.
Auf die Äußerung von HROyal gehst du ein und findest es hanebüchen, dass die Fanszene den Wertekompass des Vereines bestimmt. Was wirst Du denn jetzt in Zukunft dafür tun, dass sich dieses Bild wandelt? Ich meine Hey, wir haben über 16.000 Mitglieder. Jeder kann sich frei einbringen und mitbestimmen, was im Verein passiert und was nicht. Also hoffe ich, dass Du zur nächsten Mitgliederversammlung die Masse mobilisierst und in diese Richtung einen Schritt machst.
Kannst Du bitte genauer darauf eingehen wie du zu dem Schluss kommst, dass St. Pauli der Kitt ist um die Fanszene zusammenzuhalten? Woher hast Du das? Ist das deine eigene Meinung, wenn du von außen darauf schaust? Oder führst Du dazu persönliche Gespräche mit aktiven Leuten aus der Fanszene (falls ja, möchte ich hier keine Namen wissen sondern lediglich den Umstand bestätigt haben)?
Ich bin gespannt, in wie fern dein Beitrag tatsächlich "wahres Hansaleben" beinhaltet oder ob er am Ende doch nur die eigene Anschauung ohne handfeste Fakten als allgemeingültig und richtig rüberbringen soll.
Die vorgebrachte Argumentation ist fehlerbehaftet. Es gab nie den Anspruch irgendeinen users, hier ausschließlich Fakten zu äußern! Insofern ist schon Deine Ausgangsthese falsch, mit der Du versucht, hier einen vermeintlichen Gegensatz zwischen "Fakten" und "Meinung"zu erzeugen. Wenn wir uns hier auszutauschen, sind dies meist persönliche Meinungen oder Interpretationen von Fakten. Natürlich könnten diese empirisch unterlegt, zu Fakten werden. Das ist hier aber gar nicht nötig, weil das hier ein Forum ist, wo es um das Austauschen von Meinungen gerade geht. Auch geht es nicht darum, ein "Schwarzbuch" oder was auch immer aller Fanaktivitäten zu erstellen, oder sich für das Äußern einer klar und strukturiert vorgetragenen Argumentation zu rechtfertigen. Gerade unsere Diskussionen hier können auch dazu beitragen, dass eine "Transformation" von vermeintlichen Werten in der Fanszene vorangetrieben wird und sich mehr Menschen ob ihrer Motive für fragwürdige Aktionen hinterfragen. Sicherlich ein frommer Wunsch, aber nicht unmöglich.
Der Beitrag von @Blaues-Wunder war pointiert, klar und seine Meinung, die sich aus persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen speist. Augenscheinlich teilen hier viele seine Argumentation, wie ich finde, durchaus zu recht. Von mir auch nochmal ein "Daumen hoch", @Blaues-Wunder !
Zitat von Hanseatenjoker
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Das ist jetzt aber arg verkürzt. Wenn die FdO in einer Fanszene eine führende Rolle spielt und von vielen Dresdnern Reflexartig verteidigt wird (war auch hier im Forum mal so), dann ist der explizite Vorwurf gegen die Dresdner Fanszene nicht von der Hand zu weisen.
Im Gegenzug wird doch das gleiche Klischee auch umgekehrt gepflegt - die ollen Zecken
Ansonsten glaube und hoffe ich, dass an der Knoll-Story nichts dran ist - so bekloppt wie das ist muss sich die Blöd das ausgedacht haben.
Zitat von Forever_Hansa
Das ist jetzt aber arg verkürzt. Wenn die FdO in einer Fanszene eine führende Rolle spielt und von vielen Dresdnern Reflexartig verteidigt wird (war auch hier im Forum mal so), dann ist der explizite Vorwurf gegen die Dresdner Fanszene nicht von der Hand zu weisen.
Im Gegenzug wird doch das gleiche Klischee auch umgekehrt gepflegt - die ollen Zecken
Ansonsten glaube und hoffe ich, dass an der Knoll-Story nichts dran ist - so bekloppt wie das ist muss sich die Blöd das ausgedacht haben.
Zitat von Hanseatenjoker
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Das ist jetzt aber arg verkürzt. Wenn die FdO in einer Fanszene eine führende Rolle spielt und von vielen Dresdnern Reflexartig verteidigt wird (war auch hier im Forum mal so), dann ist der explizite Vorwurf gegen die Dresdner Fanszene nicht von der Hand zu weisen.
Im Gegenzug wird doch das gleiche Klischee auch umgekehrt gepflegt - die ollen Zecken
Ansonsten glaube und hoffe ich, dass an der Knoll-Story nichts dran ist - so bekloppt wie das ist muss sich die Blöd das ausgedacht haben.
FdO hat nach meiner Kenntnis von UD auf die Mappe bekommen und darf sich im K-Block nicht mehr als Gruppe präsentieren.
Mit Vorwürfen hat der Bomber Harris Spruch übrigens nichts mehr zu tun. Nur Menschen von der eckelhaftesten Sorte können Grenzen derart überschreiten.
"Follow your Leader, do it like Rieger" war auch eine ähnliche Kategorie. Die "Hals und Beinbruch" Aktion von unserer Seite natürlich auch.
https://www.fc-hansa.de/news/anmerkungen-zur-aussage-von-corny-littmann.html
Ich habe sehr viele Kollegen, St Pauli Fans, die ich sehr schätze. Trotzdem kann ich diesem Verein milde gesagt rein gar nichts abgewinnen.
Knoll wäre sicherlich eine tolle Verstärkung gewesen. Warten wir ab wer uns stattdessen weiterhelfen wird.
Zitat von Rostockerjung
FdO hat nach meiner Kenntnis von UD auf die Mappe bekommen und darf sich im K-Block nicht mehr als Gruppe präsentieren.
Mit Vorwürfen hat der Bomber Harris Spruch übrigens nichts mehr zu tun. Nur Menschen von der eckelhaftesten Sorte können Grenzen derart überschreiten.
"Follow your Leader, do it like Rieger" war auch eine ähnliche Kategorie. Die "Hals und Beinbruch" Aktion von unserer Seite natürlich auch.
https://www.fc-hansa.de/news/anmerkungen-zur-aussage-von-corny-littmann.html
Ich habe sehr viele Kollegen, St Pauli Fans, die ich sehr schätze. Trotzdem kann ich diesem Verein milde gesagt rein gar nichts abgewinnen.
Knoll wäre sicherlich eine tolle Verstärkung gewesen. Warten wir ab wer uns stattdessen weiterhelfen wird.
Zitat von Forever_Hansa
Das ist jetzt aber arg verkürzt. Wenn die FdO in einer Fanszene eine führende Rolle spielt und von vielen Dresdnern Reflexartig verteidigt wird (war auch hier im Forum mal so), dann ist der explizite Vorwurf gegen die Dresdner Fanszene nicht von der Hand zu weisen.
Im Gegenzug wird doch das gleiche Klischee auch umgekehrt gepflegt - die ollen Zecken
Ansonsten glaube und hoffe ich, dass an der Knoll-Story nichts dran ist - so bekloppt wie das ist muss sich die Blöd das ausgedacht haben.
Zitat von Hanseatenjoker
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Das ist jetzt aber arg verkürzt. Wenn die FdO in einer Fanszene eine führende Rolle spielt und von vielen Dresdnern Reflexartig verteidigt wird (war auch hier im Forum mal so), dann ist der explizite Vorwurf gegen die Dresdner Fanszene nicht von der Hand zu weisen.
Im Gegenzug wird doch das gleiche Klischee auch umgekehrt gepflegt - die ollen Zecken
Ansonsten glaube und hoffe ich, dass an der Knoll-Story nichts dran ist - so bekloppt wie das ist muss sich die Blöd das ausgedacht haben.
FdO hat nach meiner Kenntnis von UD auf die Mappe bekommen und darf sich im K-Block nicht mehr als Gruppe präsentieren.
Mit Vorwürfen hat der Bomber Harris Spruch übrigens nichts mehr zu tun. Nur Menschen von der eckelhaftesten Sorte können Grenzen derart überschreiten.
"Follow your Leader, do it like Rieger" war auch eine ähnliche Kategorie. Die "Hals und Beinbruch" Aktion von unserer Seite natürlich auch.
https://www.fc-hansa.de/news/anmerkungen-zur-aussage-von-corny-littmann.html
Ich habe sehr viele Kollegen, St Pauli Fans, die ich sehr schätze. Trotzdem kann ich diesem Verein milde gesagt rein gar nichts abgewinnen.
Knoll wäre sicherlich eine tolle Verstärkung gewesen. Warten wir ab wer uns stattdessen weiterhelfen wird.
Zu FdO etwas aktuelles:
https://m.faz.net/aktuell/politik/inland/milde-strafen-fuer-fruehere-mitglieder-der-faust-des-ostens-17337029.amp.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JoRostock am 19.06.2021 um 07:46 Uhr bearbeitet Zitat von JoRostock
Zu FdO etwas aktuelles:
https://m.faz.net/aktuell/politik/inland/milde-strafen-fuer-fruehere-mitglieder-der-faust-des-ostens-17337029.amp.html
Zitat von Rostockerjung
FdO hat nach meiner Kenntnis von UD auf die Mappe bekommen und darf sich im K-Block nicht mehr als Gruppe präsentieren.
Mit Vorwürfen hat der Bomber Harris Spruch übrigens nichts mehr zu tun. Nur Menschen von der eckelhaftesten Sorte können Grenzen derart überschreiten.
"Follow your Leader, do it like Rieger" war auch eine ähnliche Kategorie. Die "Hals und Beinbruch" Aktion von unserer Seite natürlich auch.
https://www.fc-hansa.de/news/anmerkungen-zur-aussage-von-corny-littmann.html
Ich habe sehr viele Kollegen, St Pauli Fans, die ich sehr schätze. Trotzdem kann ich diesem Verein milde gesagt rein gar nichts abgewinnen.
Knoll wäre sicherlich eine tolle Verstärkung gewesen. Warten wir ab wer uns stattdessen weiterhelfen wird.
Zitat von Forever_Hansa
Das ist jetzt aber arg verkürzt. Wenn die FdO in einer Fanszene eine führende Rolle spielt und von vielen Dresdnern Reflexartig verteidigt wird (war auch hier im Forum mal so), dann ist der explizite Vorwurf gegen die Dresdner Fanszene nicht von der Hand zu weisen.
Im Gegenzug wird doch das gleiche Klischee auch umgekehrt gepflegt - die ollen Zecken
Ansonsten glaube und hoffe ich, dass an der Knoll-Story nichts dran ist - so bekloppt wie das ist muss sich die Blöd das ausgedacht haben.
Zitat von Hanseatenjoker
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Es ist wie überall im Leben…einer mag St. pauli und einer alles für das sie so gerne stehen wollen, nicht.
Spätestens mit der Aktion, die man anlässlich vom Jahrestag von Bomber Harris mit Dresden abgezogen hat, kann ich nichts für diesen Verein empfinden.
Also dieses Klischeehafte alle Ossis sind Nazis wird von St. pauli immer noch gepflegt.
Das ist jetzt aber arg verkürzt. Wenn die FdO in einer Fanszene eine führende Rolle spielt und von vielen Dresdnern Reflexartig verteidigt wird (war auch hier im Forum mal so), dann ist der explizite Vorwurf gegen die Dresdner Fanszene nicht von der Hand zu weisen.
Im Gegenzug wird doch das gleiche Klischee auch umgekehrt gepflegt - die ollen Zecken
Ansonsten glaube und hoffe ich, dass an der Knoll-Story nichts dran ist - so bekloppt wie das ist muss sich die Blöd das ausgedacht haben.
FdO hat nach meiner Kenntnis von UD auf die Mappe bekommen und darf sich im K-Block nicht mehr als Gruppe präsentieren.
Mit Vorwürfen hat der Bomber Harris Spruch übrigens nichts mehr zu tun. Nur Menschen von der eckelhaftesten Sorte können Grenzen derart überschreiten.
"Follow your Leader, do it like Rieger" war auch eine ähnliche Kategorie. Die "Hals und Beinbruch" Aktion von unserer Seite natürlich auch.
https://www.fc-hansa.de/news/anmerkungen-zur-aussage-von-corny-littmann.html
Ich habe sehr viele Kollegen, St Pauli Fans, die ich sehr schätze. Trotzdem kann ich diesem Verein milde gesagt rein gar nichts abgewinnen.
Knoll wäre sicherlich eine tolle Verstärkung gewesen. Warten wir ab wer uns stattdessen weiterhelfen wird.
Zu FdO etwas aktuelles:
https://m.faz.net/aktuell/politik/inland/milde-strafen-fuer-fruehere-mitglieder-der-faust-des-ostens-17337029.amp.html
Das hatte ich auch gelesen - dazu sage ich hier öffentlich nichts. Wundern tun mich solche Urteile in Ostdeutschland zumindest nicht.
Wir werden nächste Saison sehen, wie und ob die Fansszenen aus der Vergangenheit gelernt haben. Gesunde Konkurrenz ist super, in der Vergangenheit war es aber oft drüber.
Zitat von Arthrose
Die vorgebrachte Argumentation ist fehlerbehaftet. Es gab nie den Anspruch irgendeinen users, hier ausschließlich Fakten zu äußern! Insofern ist schon Deine Ausgangsthese falsch, mit der Du versucht, hier einen vermeintlichen Gegensatz zwischen "Fakten" und "Meinung"zu erzeugen. Wenn wir uns hier auszutauschen, sind dies meist persönliche Meinungen oder Interpretationen von Fakten. Natürlich könnten diese empirisch unterlegt, zu Fakten werden. Das ist hier aber gar nicht nötig, weil das hier ein Forum ist, wo es um das Austauschen von Meinungen gerade geht. Auch geht es nicht darum, ein "Schwarzbuch" oder was auch immer aller Fanaktivitäten zu erstellen, oder sich für das Äußern einer klar und strukturiert vorgetragenen Argumentation zu rechtfertigen. Gerade unsere Diskussionen hier können auch dazu beitragen, dass eine "Transformation" von vermeintlichen Werten in der Fanszene vorangetrieben wird und sich mehr Menschen ob ihrer Motive für fragwürdige Aktionen hinterfragen. Sicherlich ein frommer Wunsch, aber nicht unmöglich.
Der Beitrag von @Blaues-Wunder war pointiert, klar und seine Meinung, die sich aus persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen speist. Augenscheinlich teilen hier viele seine Argumentation, wie ich finde, durchaus zu recht. Von mir auch nochmal ein "Daumen hoch", @Blaues-Wunder !
Zitat von Baltic_Power
Was von dem, was du hier preisgibst, ist persönliche Meinung und was fundiert auf genauen Fakten?
Einige Beispiele dazu:
Du sprichst von der mangelnden Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Woran machst du das fest? Welche Beispiele kannst Du hierfür liefern? Welche Vorschläge hast Du, um eine Entwicklung voranzutreiben? Und in welche Richtung müsste die Entwicklung denn deiner Meinung (!!!) nach gehen, damit sie zufriedenstellend ist? Wie hast Du dich selbst in den letzten Jahren in diesen Entwicklungsprozess eingebunden?
Du gibst sprichst an, dass diese Fehde auf jüngere Menschen zwangsläufig "kleingeistig" und "kindisch" wirkt. Für wen sprichst Du da? Hast Du dort mit Fans von Hansa drüber gesprochen? Oder ziehst du hier aus deinen eigenen Gedanken und deiner eigenen Meinung einen Schluss, welchen Du dann verallgemeinerst und auch noch als zwangsläufig hinstellst.
Auf die Äußerung von HROyal gehst du ein und findest es hanebüchen, dass die Fanszene den Wertekompass des Vereines bestimmt. Was wirst Du denn jetzt in Zukunft dafür tun, dass sich dieses Bild wandelt? Ich meine Hey, wir haben über 16.000 Mitglieder. Jeder kann sich frei einbringen und mitbestimmen, was im Verein passiert und was nicht. Also hoffe ich, dass Du zur nächsten Mitgliederversammlung die Masse mobilisierst und in diese Richtung einen Schritt machst.
Kannst Du bitte genauer darauf eingehen wie du zu dem Schluss kommst, dass St. Pauli der Kitt ist um die Fanszene zusammenzuhalten? Woher hast Du das? Ist das deine eigene Meinung, wenn du von außen darauf schaust? Oder führst Du dazu persönliche Gespräche mit aktiven Leuten aus der Fanszene (falls ja, möchte ich hier keine Namen wissen sondern lediglich den Umstand bestätigt haben)?
Ich bin gespannt, in wie fern dein Beitrag tatsächlich "wahres Hansaleben" beinhaltet oder ob er am Ende doch nur die eigene Anschauung ohne handfeste Fakten als allgemeingültig und richtig rüberbringen soll.
Zitat von Blaues-Wunder
Die teils absurden Diskussionen um Marvin Knoll nach mehreren St. Pauli freien Spielzeiten sind in meinen Augen eine Versinnbildlichung für eine sehr beschränkte Debatte und mangelnde eigene Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Auf außenstehende und jüngere Menschen wirkt diese häufig eher kindlich oder kleingeistig geführte Fehde zwangsläufig und zurecht sehr absonderlich.
Wenn @HROyal hier von "robuster Fanszene" spricht, dann impliziert er damit, dass eine Gruppe von Fans hier den Wertekompass des Vereins bestimmt. Sachlich ist das natürlich hanebüchen.
Nicht die Ultras/Suptras sind der oder definieren den Verein. Sie sind allerdings die Lautesten und prägen mit Ihrem Handeln stark das Image des Vereins. Mal ein bissl näher draufgeschaut, merkt man schnell, dass das Klammern an Vergangenheitsbildern wie der Feindschaft mit dem Millerntor ein wichtiger Kitt ist, um die einzelnen Gruppierungen beieinander zu halten. Leider gab es inhaltlich in den letzten Jahren nur eine sehr überschaubare Weiterentwicklung der eigenen Szene.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass man im Jahr 2021 und mit dieser sportlich grandios spannenden Saison vor Augen, mal neue Wege beschreitet, statt die alten Muster zu bedienen. Die Fanszene kann und ist weit mehr als Outlaw-Brauchtum.
Die teils absurden Diskussionen um Marvin Knoll nach mehreren St. Pauli freien Spielzeiten sind in meinen Augen eine Versinnbildlichung für eine sehr beschränkte Debatte und mangelnde eigene Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Auf außenstehende und jüngere Menschen wirkt diese häufig eher kindlich oder kleingeistig geführte Fehde zwangsläufig und zurecht sehr absonderlich.
Wenn @HROyal hier von "robuster Fanszene" spricht, dann impliziert er damit, dass eine Gruppe von Fans hier den Wertekompass des Vereins bestimmt. Sachlich ist das natürlich hanebüchen.
Nicht die Ultras/Suptras sind der oder definieren den Verein. Sie sind allerdings die Lautesten und prägen mit Ihrem Handeln stark das Image des Vereins. Mal ein bissl näher draufgeschaut, merkt man schnell, dass das Klammern an Vergangenheitsbildern wie der Feindschaft mit dem Millerntor ein wichtiger Kitt ist, um die einzelnen Gruppierungen beieinander zu halten. Leider gab es inhaltlich in den letzten Jahren nur eine sehr überschaubare Weiterentwicklung der eigenen Szene.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass man im Jahr 2021 und mit dieser sportlich grandios spannenden Saison vor Augen, mal neue Wege beschreitet, statt die alten Muster zu bedienen. Die Fanszene kann und ist weit mehr als Outlaw-Brauchtum.
Was von dem, was du hier preisgibst, ist persönliche Meinung und was fundiert auf genauen Fakten?
Einige Beispiele dazu:
Du sprichst von der mangelnden Weiterentwicklung der hiesigen Fanszene. Woran machst du das fest? Welche Beispiele kannst Du hierfür liefern? Welche Vorschläge hast Du, um eine Entwicklung voranzutreiben? Und in welche Richtung müsste die Entwicklung denn deiner Meinung (!!!) nach gehen, damit sie zufriedenstellend ist? Wie hast Du dich selbst in den letzten Jahren in diesen Entwicklungsprozess eingebunden?
Du gibst sprichst an, dass diese Fehde auf jüngere Menschen zwangsläufig "kleingeistig" und "kindisch" wirkt. Für wen sprichst Du da? Hast Du dort mit Fans von Hansa drüber gesprochen? Oder ziehst du hier aus deinen eigenen Gedanken und deiner eigenen Meinung einen Schluss, welchen Du dann verallgemeinerst und auch noch als zwangsläufig hinstellst.
Auf die Äußerung von HROyal gehst du ein und findest es hanebüchen, dass die Fanszene den Wertekompass des Vereines bestimmt. Was wirst Du denn jetzt in Zukunft dafür tun, dass sich dieses Bild wandelt? Ich meine Hey, wir haben über 16.000 Mitglieder. Jeder kann sich frei einbringen und mitbestimmen, was im Verein passiert und was nicht. Also hoffe ich, dass Du zur nächsten Mitgliederversammlung die Masse mobilisierst und in diese Richtung einen Schritt machst.
Kannst Du bitte genauer darauf eingehen wie du zu dem Schluss kommst, dass St. Pauli der Kitt ist um die Fanszene zusammenzuhalten? Woher hast Du das? Ist das deine eigene Meinung, wenn du von außen darauf schaust? Oder führst Du dazu persönliche Gespräche mit aktiven Leuten aus der Fanszene (falls ja, möchte ich hier keine Namen wissen sondern lediglich den Umstand bestätigt haben)?
Ich bin gespannt, in wie fern dein Beitrag tatsächlich "wahres Hansaleben" beinhaltet oder ob er am Ende doch nur die eigene Anschauung ohne handfeste Fakten als allgemeingültig und richtig rüberbringen soll.
Die vorgebrachte Argumentation ist fehlerbehaftet. Es gab nie den Anspruch irgendeinen users, hier ausschließlich Fakten zu äußern! Insofern ist schon Deine Ausgangsthese falsch, mit der Du versucht, hier einen vermeintlichen Gegensatz zwischen "Fakten" und "Meinung"zu erzeugen. Wenn wir uns hier auszutauschen, sind dies meist persönliche Meinungen oder Interpretationen von Fakten. Natürlich könnten diese empirisch unterlegt, zu Fakten werden. Das ist hier aber gar nicht nötig, weil das hier ein Forum ist, wo es um das Austauschen von Meinungen gerade geht. Auch geht es nicht darum, ein "Schwarzbuch" oder was auch immer aller Fanaktivitäten zu erstellen, oder sich für das Äußern einer klar und strukturiert vorgetragenen Argumentation zu rechtfertigen. Gerade unsere Diskussionen hier können auch dazu beitragen, dass eine "Transformation" von vermeintlichen Werten in der Fanszene vorangetrieben wird und sich mehr Menschen ob ihrer Motive für fragwürdige Aktionen hinterfragen. Sicherlich ein frommer Wunsch, aber nicht unmöglich.
Der Beitrag von @Blaues-Wunder war pointiert, klar und seine Meinung, die sich aus persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen speist. Augenscheinlich teilen hier viele seine Argumentation, wie ich finde, durchaus zu recht. Von mir auch nochmal ein "Daumen hoch", @Blaues-Wunder !

Klar hast Du damit Recht, dass wir hier in eine Forum sind wo jeder frei seine Meinung kundtun kann - mache ich ja ebenfalls nicht anders.
Wenn man aber in einem Text, wie Blaues Wunder ihn verfasst hat, vorgeht und die eigene Meinung als augenscheinlich logische Tatsache darstellt, darf man doch wohl noch fragen, woher das kommt? Ich wollte mit meinem Beitrag einfach mal nachfrage, worauf sich seine Beobachtungen beziehen? Sein Text klingt ein wenig so, als müsse jeder Blinde mit dem Krückstock erkennen können, was er erkannt hat.
Das finde ich bei dieser komplexen Thematik als viel zu einfach dargestellt. Sei es aber darum - die Forenwelt ist glücklicherweise nicht die reale Hansawelt. Damit möchte ich es hier an dieser Stelle dann auch belassen und keine weitere Diskussionen vom Zaunbrechen...
Solange wir die Spitze bei den Strafzahlungen im Verhältnis zum Budget einnehmen, dürfte Panzer fahren und 'Pauli gut finden' am Ende unserer Mängelliste stehen. Und ja, wir sind nicht trotz sondern wegen Corona aufgestiegen, weil unsere Edelfans nicht so zum Zuge kamen. Dürft mich jetzt auch zusammen niesen
Zitat von Nistel
Solange wir die Spitze bei den Strafzahlungen im Verhältnis zum Budget einnehmen, dürfte Panzer fahren und 'Pauli gut finden' am Ende unserer Mängelliste stehen. Und ja, wir sind nicht trotz sondern wegen Corona aufgestiegen, weil unsere Edelfans nicht so zum Zuge kamen. Dürft mich jetzt auch zusammen niesen
Solange wir die Spitze bei den Strafzahlungen im Verhältnis zum Budget einnehmen, dürfte Panzer fahren und 'Pauli gut finden' am Ende unserer Mängelliste stehen. Und ja, wir sind nicht trotz sondern wegen Corona aufgestiegen, weil unsere Edelfans nicht so zum Zuge kamen. Dürft mich jetzt auch zusammen niesen

Dem letzten Aspekt stimme ich definitiv zu. Ich sehe diese Edelfans auch eher als Belastung statt Segen und das in mehreren Aspekten.
Dass man auch jegliche Ostduelle emotional auflädt sehe ich auch eher als Nachteil - gerade wenn man aufsteigen will. Gegen uns sind viele Teams einfach nochmal extra motiviert, so wie nächste Saison auch gegen Schalke, HSV etc. Das sollte definitiv ein Nachteil sein - insbesondere im Aufstiegskampf.
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