Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Mel14Siegtorson
Ich packe es mal hier rein. Der Hinweis von Hollermann ist richtig, in den Transferspekulationen hat das nichts zu suchen.
Wenn also jemand behauptet, dass es gut ist, dass der Knoll-Transfer gescheitert ist, weil St. Pauli nunmal der große Rivale ist, dann ist die Frage nach der Herkunft der Rivalität unangebracht?
Das interpretiere ich als Hassen nur um des Hassens willen. Und damit habe ich ein ernsthaftes Problem. Ich will dem Joker nicht seine Meinung verbieten, auf keinen Fall. Aber ich möchte schon die Hintergründe erfragen.
Vielleicht werde ich mittlerweile einfach altersmilde. Ich mag das aufgesetzte Image von Pauli nicht, denke bei denen gibt es ähnlich viele Verbohrte wie bei uns. Und dann frage ich mich: was hat es eigentlich mit mir zu tun? Dieses klischeehafte Links-Rechts-Thema hatte sicher in den 90er Jahren Bedeutung. Aber ist das immer noch so? Ist aus St. Pauli nicht einfach nur ein Symbol geworden, das man irgendwie doof finden muss. Weil, na weil es so ist. Vielleicht schätze ich das alles auch völlig falsch ein und es gibt einen tiefen, hassenswerten Sinn in der Geschichte. Mir ist er verloren gegangen.
Zitat von Goslar78
also egal wie das ganze jetzt wirklich abgelaufen ist mit knoll, aber jetzt totunglücklich bin ich nicht grade....ich sah da eh keine Notwendigkeit auf den Positionen des DM oder der IV was zu machen und schon gar nicht mit dem hintergrund von wem er kommt.
jetzt anderen Usern hier aber abzusprechen ob sie überhaupt wissen woher die rivalität kommt oder so, finde ich aber auch daneben....es ist immer noch unser Fanforum und da muss man doch nicht auf die eigenen reihen losgehen das die sowas nicht wissen...und ja, ich halte z.b. zum HSV weil die St. Pauli halt auch nicht mögen....bin ich einfach gestrickt? ja vielleicht...aber das ist fussball......und trotzdem habe ich auf arbeit Paulifans als stammgäste und die mögen mich als rostocker sogar, man muss nur vernüftig damit umgehen können.....jeder hat ne eigene meinung und soll sie auch kundtun ohne vorverurteilt zu werden (ohne in frage zu stellen ob er überhaupt ahnung hat)......
also egal wie das ganze jetzt wirklich abgelaufen ist mit knoll, aber jetzt totunglücklich bin ich nicht grade....ich sah da eh keine Notwendigkeit auf den Positionen des DM oder der IV was zu machen und schon gar nicht mit dem hintergrund von wem er kommt.
jetzt anderen Usern hier aber abzusprechen ob sie überhaupt wissen woher die rivalität kommt oder so, finde ich aber auch daneben....es ist immer noch unser Fanforum und da muss man doch nicht auf die eigenen reihen losgehen das die sowas nicht wissen...und ja, ich halte z.b. zum HSV weil die St. Pauli halt auch nicht mögen....bin ich einfach gestrickt? ja vielleicht...aber das ist fussball......und trotzdem habe ich auf arbeit Paulifans als stammgäste und die mögen mich als rostocker sogar, man muss nur vernüftig damit umgehen können.....jeder hat ne eigene meinung und soll sie auch kundtun ohne vorverurteilt zu werden (ohne in frage zu stellen ob er überhaupt ahnung hat)......
Ich packe es mal hier rein. Der Hinweis von Hollermann ist richtig, in den Transferspekulationen hat das nichts zu suchen.
Wenn also jemand behauptet, dass es gut ist, dass der Knoll-Transfer gescheitert ist, weil St. Pauli nunmal der große Rivale ist, dann ist die Frage nach der Herkunft der Rivalität unangebracht?
Das interpretiere ich als Hassen nur um des Hassens willen. Und damit habe ich ein ernsthaftes Problem. Ich will dem Joker nicht seine Meinung verbieten, auf keinen Fall. Aber ich möchte schon die Hintergründe erfragen.
Vielleicht werde ich mittlerweile einfach altersmilde. Ich mag das aufgesetzte Image von Pauli nicht, denke bei denen gibt es ähnlich viele Verbohrte wie bei uns. Und dann frage ich mich: was hat es eigentlich mit mir zu tun? Dieses klischeehafte Links-Rechts-Thema hatte sicher in den 90er Jahren Bedeutung. Aber ist das immer noch so? Ist aus St. Pauli nicht einfach nur ein Symbol geworden, das man irgendwie doof finden muss. Weil, na weil es so ist. Vielleicht schätze ich das alles auch völlig falsch ein und es gibt einen tiefen, hassenswerten Sinn in der Geschichte. Mir ist er verloren gegangen.
Mir ist das Wurscht kann mir vorstellen das für Knoll es ebenso schwierig werden würde, gibt ja bekanntlich die ***** en die Aktionen a la Quiring starten würden. Schade um die fussballerische Qualität die wir nun nicht holen.
Also ich hab Kumpels die St Pauli Fans sind, sind sogar nette Menschen
Man kann es auch übertreiben.
Durch @hollermann wurde bestätigt, dass die B... den Sachverhalt eher dankend mitnimmt und hier nicht treibende Kraft ist. Von daher kann man mit dieser Information schon davon ausgehen, dass der Transfer nicht am Medizincheck etc. gescheitert ist.
Jetzt muss man für sich einordnen und bewerten, durchaus unter verschiedenen Aspekten.
Tatsächlich kann ich nachvollziehen, dass der Verein hier die Notbremse zieht. Offenbar ist die Situation zu brisant und potenziell für die Ruhe im Verein gefährlich. Soweit, so "verständlich".
Der andere und traurige Teil der Geschichte ist doch, dass die "verständliche Maßnahme" überhaupt nötig ist. Hier bin ich massiv enttäuscht. Das hat auch nichts mit Rivalität zu tun, zumindest nicht wenn man Rivalität mit strafbaren Handlungen verwechselt.
Ich bin auf neudeutsch ein Erfolgsfan, denn ich kam zu meinem Fansein mit dem Aufstieg 1995. Sprich, die Geschichten von Rauchbombe, Naki etc. hab ich alle mitbekommen. Fraglich, ob dieser zur Einschätzung teilweise zur Bedingung gemachte Erfahrungsschatz auch bei denjenigen vorliegt, die einen Knoll ganz objektiv ablehnen würden. Wie auch immer, man ärgert sich, man lässt verbal auch mal Dampf ab in all den Jahren - aber man respektiert gewisse Grenzen. Diese Grenzen gelten für St. Pauli, RB Leipzig, Nürnberg und alle anderen Vereine. Sie gelten im Ostseestadion, auswärts und auch auf der Autobahn. Ich bin nicht weniger Fan, weil ich ohne Vermummung klar komme und zwischen Rivalität und Spuk unterm Riesenrad um 13:12 Uhr unterscheiden kann.
Wenn es tatsächlich aus dem "verständlichen" Grund zur Absage kam, dann hat der Verein heute den bequemen Weg gewählt und nicht die immer gepriesene Mehrheit der Fans unterstützt. Auf lange Sicht führt das bei einigen leider zu noch mehr nicht legitimierten Ansprüchen und bei anderen leider zu einer Entfremdung vom Verein und seinen Werten. Beides tut Hansa Rostock aus meiner Sicht nicht gut.
Jetzt muss man für sich einordnen und bewerten, durchaus unter verschiedenen Aspekten.
Tatsächlich kann ich nachvollziehen, dass der Verein hier die Notbremse zieht. Offenbar ist die Situation zu brisant und potenziell für die Ruhe im Verein gefährlich. Soweit, so "verständlich".
Der andere und traurige Teil der Geschichte ist doch, dass die "verständliche Maßnahme" überhaupt nötig ist. Hier bin ich massiv enttäuscht. Das hat auch nichts mit Rivalität zu tun, zumindest nicht wenn man Rivalität mit strafbaren Handlungen verwechselt.
Ich bin auf neudeutsch ein Erfolgsfan, denn ich kam zu meinem Fansein mit dem Aufstieg 1995. Sprich, die Geschichten von Rauchbombe, Naki etc. hab ich alle mitbekommen. Fraglich, ob dieser zur Einschätzung teilweise zur Bedingung gemachte Erfahrungsschatz auch bei denjenigen vorliegt, die einen Knoll ganz objektiv ablehnen würden. Wie auch immer, man ärgert sich, man lässt verbal auch mal Dampf ab in all den Jahren - aber man respektiert gewisse Grenzen. Diese Grenzen gelten für St. Pauli, RB Leipzig, Nürnberg und alle anderen Vereine. Sie gelten im Ostseestadion, auswärts und auch auf der Autobahn. Ich bin nicht weniger Fan, weil ich ohne Vermummung klar komme und zwischen Rivalität und Spuk unterm Riesenrad um 13:12 Uhr unterscheiden kann.
Wenn es tatsächlich aus dem "verständlichen" Grund zur Absage kam, dann hat der Verein heute den bequemen Weg gewählt und nicht die immer gepriesene Mehrheit der Fans unterstützt. Auf lange Sicht führt das bei einigen leider zu noch mehr nicht legitimierten Ansprüchen und bei anderen leider zu einer Entfremdung vom Verein und seinen Werten. Beides tut Hansa Rostock aus meiner Sicht nicht gut.
Zitat von Goslar78
ich erinnere mich nur an unser pokalspiel vor 2 jahren gegen Stuttgart als da auf einmal die Onkelz liefen, da war ja medial die hölle los ( kurioserweise jetzt bei der aufstiegsfeier hat das keine sau interessiert).
ich erinnere mich nur an unser pokalspiel vor 2 jahren gegen Stuttgart als da auf einmal die Onkelz liefen, da war ja medial die hölle los ( kurioserweise jetzt bei der aufstiegsfeier hat das keine sau interessiert).
Unterschied könnte eine dazugehörige Choreografie sein.
Ich will mich im Forum gar nicht zur eigentlichen Problematik äußern, aber die Annahme einer Mehrheit für eine bestimmte Meinung zu diesem Thema, so wie hier teilweise zu lesen, halte ich für sehr gewagt.
Ich lese auch, dass der Verein eingeknickt wäre. Wer ist denn der Verein? Das sind zunächst mal seine Mitglieder.
Einig sollte man sich aber darüber sein, dass das Thema spaltet und man diese Baustelle als Verein nicht unbedingt benötigt.
Wer meint, dieses Thema im Verein mal grundsätzlich auf den Tisch bringen zu müssen, der hat doch dazu alle Möglichkeiten.
Ich lese auch, dass der Verein eingeknickt wäre. Wer ist denn der Verein? Das sind zunächst mal seine Mitglieder.
Einig sollte man sich aber darüber sein, dass das Thema spaltet und man diese Baustelle als Verein nicht unbedingt benötigt.
Wer meint, dieses Thema im Verein mal grundsätzlich auf den Tisch bringen zu müssen, der hat doch dazu alle Möglichkeiten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollermann am 17.06.2021 um 07:46 Uhr bearbeitet Zitat von Probetraining
Wenn es tatsächlich aus dem "verständlichen" Grund zur Absage kam, dann hat der Verein heute den bequemen Weg gewählt und nicht die immer gepriesene Mehrheit der Fans unterstützt. Auf lange Sicht führt das bei einigen leider zu noch mehr nicht legitimierten Ansprüchen und bei anderen leider zu einer Entfremdung vom Verein und seinen Werten. Beides tut Hansa Rostock aus meiner Sicht nicht gut.
Wenn es tatsächlich aus dem "verständlichen" Grund zur Absage kam, dann hat der Verein heute den bequemen Weg gewählt und nicht die immer gepriesene Mehrheit der Fans unterstützt. Auf lange Sicht führt das bei einigen leider zu noch mehr nicht legitimierten Ansprüchen und bei anderen leider zu einer Entfremdung vom Verein und seinen Werten. Beides tut Hansa Rostock aus meiner Sicht nicht gut.
Was heißt denn bequemer Weg ?
Es ist jedem hier bewusst das wir eine ich sage mal robuste Fanszene verfügen.
Das diese mit ihren Aktionen (Graffiti, Choreografien, Streetstyle Bilder mit Spielern auf der Süd etc. ) inzwischen auch vom Verein PR technisch genutzt wird sollte nicht verschwiegen werden.
Wer A sagt muss aus B sagen.
Da gehört es auch dazu in Sachen Transfer ich sage mal ein Auge auf fanpolitische Themen zu werfen. Das gehört bei einem Mitgliederstarken Verein einfach dazu.
Ich bin weder Fanszene nah und ich gehe seit Jahren nicht mehr auf die Süd.
Aber ein Wechsel von Spieler Knoll mit seinem Bezug zum Verein St. Pauli wäre für mich ein absolutes No Go gewesen. Ich bin sehr überrascht das niemand im Verein nicht schon lange die Notbremse bei der Personalie gezogen hat. Das Thema wird noch für Gesprächsstoff sorgen.
Zitat von hollermann
Ich will mich im Forum gar nicht zur eigentlichen Problematik äußern, aber die Annahme einer Mehrheit für eine bestimmte Meinung zu diesem Thema, so wie hier teilweise zu lesen, halte ich für sehr gewagt.
Ich lese auch, dass der Verein eingeknickt wäre. Wer ist denn der Verein? Das sind zunächst mal seine Mitglieder.
Einig sollte man sich aber darüber sein, dass das Thema spaltet und man diese Baustelle als Verein nicht unbedingt benötigt.
Wer meint, dieses Thema im Verein mal grundsätzlich auf den Tisch bringen zu müssen, der hat doch dazu alle Möglichkeiten.
Ich will mich im Forum gar nicht zur eigentlichen Problematik äußern, aber die Annahme einer Mehrheit für eine bestimmte Meinung zu diesem Thema, so wie hier teilweise zu lesen, halte ich für sehr gewagt.
Ich lese auch, dass der Verein eingeknickt wäre. Wer ist denn der Verein? Das sind zunächst mal seine Mitglieder.
Einig sollte man sich aber darüber sein, dass das Thema spaltet und man diese Baustelle als Verein nicht unbedingt benötigt.
Wer meint, dieses Thema im Verein mal grundsätzlich auf den Tisch bringen zu müssen, der hat doch dazu alle Möglichkeiten.
Ich bin ja wahrlich nicht oft der gleichen Meinung wie hollermann, aber an dieser Stelle gibt es da nicht viel hinzuzufügen.
A) Gibt es für jeden einzelnen Fan die persönliche Ebene. Einige finden diesen Stadtteilclub eben sympathisch, andere können ihn nicht ausstehen. Das ist bei Red Bull genauso. Da gibt es auch Stimmen, dass Red Bull im Osten endlich mal etwas bewegt haben, andere sehen die Verwendung eines Standorts als überdimensionale Werbefläche für ein Produkt kritisch. Ich persönlich mag weder den Verein, der nicht auf Grund seiner sportlichen Erfolge finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft erhält, sondern nur aufgrund der finanziellen Unterstützung überhaupt sportlich relevant wurde - noch den Verein, der aus einem linksalternativen, antikapitalistischen Image Unsummen an Einnahmen generiert. Das ist die persönliche Ebene, das kann jeder sehen wie er mag, und keiner wird den oder die anderen hier mit seinen Ansichten überzeugen können - was ja aber auch gar nicht das Ziel sein muss.
B) In diesem Fall ist nun aber die Frage, wer "der Verein" ist. Und da muss man einfach realistisch sein, dass sich - auf unterschiedlichen Wegen - die aktive Fanszene einen großen Einfluss erarbeitet hat. Und das ist ja auch nicht verwerflich - der Verein besteht aus seinen Mitgliedern, und wenn es unter diesen eben gewisse mehrheitsfähige Ansichten gibt, dann ist es ja auch völlig legitim, dass "der Verein", dann also die ausführenden Verantwortlichen, darauf Rücksicht nehmen - genau wie bei jedem Satzungsänderungsantrag oder der jährlichen Frage, ob die Presse von der MV ausgeschlossen wird. Das passt dann nicht jedem, aber so funktioniert eben eine Demokratie.
C) Wer sich jetzt übergangen fühlt und meint, dass sei keine Demokratie, da nur eine laute, kleine Gruppe, nicht aber die Mehrheit so denkt, der muss eben jetzt aktiv werden, anstatt nur in Internetforen zu wüten. Einen Antrag auf der MV stellen, eine Unterschriftensammlung, oder einfach mal die Strukturen nutzen, die der Verein selbst anbietet, zum Beispiel den Mitgliederbeirat. Und wer dann wieder sagt, dass sei ihm zu viel, zu weit, oder da wären ja eh nur wieder die aus der Szene und man stünde allein da - ja, der sollte sich dann vielleicht wieder fragen, welche Mehrheiten "im Verein" existieren.
PS: Ich lasse bei meinen wenigen Auswärtsfahrten viele der Gesänge aus. Alles mit Wessis oder Bullen und vieles mehr. Aber einige andere treffen dann eben wieder auch meine Haltung zu bestimmten Themen.
Ich muss ehrlich sagen, dass wir in unserer derzeitigen Zeit überhaupt über so etwas diskutieren stimmt mich schon sehr traurig. Die Geschichte um Quiring damals war schon ekelhaft, schlimm genug dass man jetzt aus Angst vor solch einer Wiederholung (wahrscheinlich zu recht, weil diese angeblichen Fans doch die Werte des Vereins vertreten müssten *Ironie off) von einer Verpflichtung die uns sportlich vielleicht helfen könnte Abstand nimmt. Der Fokus sollte auf dem sportlichen liegen und dem maximalen Erfolg für den Verein, alles andere ist einfach nur beschämend.
Zitat von HROyal
Was heißt denn bequemer Weg ?
Es ist jedem hier bewusst das wir eine ich sage mal robuste Fanszene verfügen.
Das diese mit ihren Aktionen (Graffiti, Choreografien, Streetstyle Bilder mit Spielern auf der Süd etc. ) inzwischen auch vom Verein PR technisch genutzt wird sollte nicht verschwiegen werden.
Wer A sagt muss aus B sagen.
Da gehört es auch dazu in Sachen Transfer ich sage mal ein Auge auf fanpolitische Themen zu werfen. Das gehört bei einem Mitgliederstarken Verein einfach dazu.
Ich bin weder Fanszene nah und ich gehe seit Jahren nicht mehr auf die Süd.
Aber ein Wechsel von Spieler Knoll mit seinem Bezug zum Verein St. Pauli wäre für mich ein absolutes No Go gewesen. Ich bin sehr überrascht das niemand im Verein nicht schon lange die Notbremse bei der Personalie gezogen hat. Das Thema wird noch für Gesprächsstoff sorgen.
Zitat von Probetraining
Wenn es tatsächlich aus dem "verständlichen" Grund zur Absage kam, dann hat der Verein heute den bequemen Weg gewählt und nicht die immer gepriesene Mehrheit der Fans unterstützt. Auf lange Sicht führt das bei einigen leider zu noch mehr nicht legitimierten Ansprüchen und bei anderen leider zu einer Entfremdung vom Verein und seinen Werten. Beides tut Hansa Rostock aus meiner Sicht nicht gut.
Wenn es tatsächlich aus dem "verständlichen" Grund zur Absage kam, dann hat der Verein heute den bequemen Weg gewählt und nicht die immer gepriesene Mehrheit der Fans unterstützt. Auf lange Sicht führt das bei einigen leider zu noch mehr nicht legitimierten Ansprüchen und bei anderen leider zu einer Entfremdung vom Verein und seinen Werten. Beides tut Hansa Rostock aus meiner Sicht nicht gut.
Was heißt denn bequemer Weg ?
Es ist jedem hier bewusst das wir eine ich sage mal robuste Fanszene verfügen.
Das diese mit ihren Aktionen (Graffiti, Choreografien, Streetstyle Bilder mit Spielern auf der Süd etc. ) inzwischen auch vom Verein PR technisch genutzt wird sollte nicht verschwiegen werden.
Wer A sagt muss aus B sagen.
Da gehört es auch dazu in Sachen Transfer ich sage mal ein Auge auf fanpolitische Themen zu werfen. Das gehört bei einem Mitgliederstarken Verein einfach dazu.
Ich bin weder Fanszene nah und ich gehe seit Jahren nicht mehr auf die Süd.
Aber ein Wechsel von Spieler Knoll mit seinem Bezug zum Verein St. Pauli wäre für mich ein absolutes No Go gewesen. Ich bin sehr überrascht das niemand im Verein nicht schon lange die Notbremse bei der Personalie gezogen hat. Das Thema wird noch für Gesprächsstoff sorgen.
Du hast doch den bequemen Weg selbst beschrieben. Wer A sagt muss auch B sagen. Wer PR durch bestimmte Fananteile nutzen will, der muss dann deren Einflussnahme hinnehmen. Wer Verwüstungen rund um das Stadion oder innerhalb bei einer Aufstiegsfeier und zukünftig dann wieder während der Derbys damit quasi einkalkuliert, der muss dann eben dafür bezahlen. Bin gespannt ob am Ende die Strafen insgesamt einen ganzen Spieler finanziert hätten.
Ich behaupte einfach, dass man hier nicht der Mehrheit der Fans gerecht wird. Dem Teil, der sich nicht lautstark Gehör verschafft und dabei teilweise Grenzen überschreitet. Scheinbar spielt die organisierte Minderheit die Hauptrolle. Sich dagegen eindeutig zu positionieren wäre der schwere Weg, sich nicht durch Angst vor Repression/Unruhe in der Handlungsfreiheit einzuschränken. Die Personalie Knoll zeigt, das man die Thematik nicht vollständig unter Kontrolle hat. Sich dann von vornherein gar nicht mit dem Spieler beschäftigen zu sollen, löst doch die bestehende Problematik nicht auf und hätte sie nur nicht sichtbar werden lassen.
Das ist ein Kotau von Vereinsseite gegenüber einer gut organisierten absoluten Minderheit. Ein Spieler Knoll, aus Berlin, bei Hertha gespielt, über hundert Spiele für Jahn Regensburg, der auch mal 50 Spiele für Pauli aufgelaufen ist, soll ein Problem darstellen? Weil er nicht in das selbst konstruierte, auf einem Freund/Feind Schema aufgebaute Weltbild passt?
Sorry, aber das ist erbärmlich.
Sorry, aber das ist erbärmlich.
Meine kleine Meinung zu Rivalität:
Ich bin seid 26 Jahren Leidenschaftlicher Hansa Fan und kenne natürlich die ersten Wurzeln der Rivalität (Stichwort, Pyro und Klaus tomforde).
In einem Paralleluniversum hätte ich vielleicht sogar symphatie für den Kiezklub, aber mein Hansaherz siegt.
Es ist völlig legitim Rivalitäten aus zu leben und evtl weitere zu vererben. Aber Rivalität bedeutet nicht Hass.
Ich kann wohl kaum einen Klub hassen, ich tue mich sogar schwer einzelnde Menschen zu hassen. Trotzdem freue ich mich über einen Derbysieg wie ein Schnitzel.
Was mich nur aufregt ist die Politisierung. Für viele Pauli Fans sind andere fanszenen gleich automatisch rechts . Und im Umkehrschluss reden viele Hansa von linken Zecken wenn um Pauli geht.
Lass uns ruhig weiter Rivalen sein, solange bis manchmal die Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden (retov, naki).
Übrigens hab ich mich am Pissoir in einem Club auf der Reeperbahn einst als Hansa Fans geoutet und hatte trotzdem einen super Abend mit freundlichen Menschen.
Ich bin seid 26 Jahren Leidenschaftlicher Hansa Fan und kenne natürlich die ersten Wurzeln der Rivalität (Stichwort, Pyro und Klaus tomforde).
In einem Paralleluniversum hätte ich vielleicht sogar symphatie für den Kiezklub, aber mein Hansaherz siegt.
Es ist völlig legitim Rivalitäten aus zu leben und evtl weitere zu vererben. Aber Rivalität bedeutet nicht Hass.
Ich kann wohl kaum einen Klub hassen, ich tue mich sogar schwer einzelnde Menschen zu hassen. Trotzdem freue ich mich über einen Derbysieg wie ein Schnitzel.
Was mich nur aufregt ist die Politisierung. Für viele Pauli Fans sind andere fanszenen gleich automatisch rechts . Und im Umkehrschluss reden viele Hansa von linken Zecken wenn um Pauli geht.
Lass uns ruhig weiter Rivalen sein, solange bis manchmal die Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden (retov, naki).
Übrigens hab ich mich am Pissoir in einem Club auf der Reeperbahn einst als Hansa Fans geoutet und hatte trotzdem einen super Abend mit freundlichen Menschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OmarHimself am 17.06.2021 um 09:11 Uhr bearbeitet
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