| Geburtsdatum | 29.08.1977 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Stefan Leitl [Trainer]
16.02.2025 - 14:14 Uhr
06.09.2025 - 18:23 Uhr
Zitat von KnuckleBust
Nur das in diesem Fall BW ja die Transferwünsche erfüllt hat. Leitl hat mit Seguin halt den falschen Wunsch geäußert.
Der Berufsvergleich ist Ber aus meiner Sicht trotzdem passend, nur aus einer anderen Perspektive: gute Chefs stellen bessere Mitarbeiter ein, damit der Laden wuppt. Schlechter Chefs stellen schlechtere MA ein, damit niemand die eigene Unfähigkeit herausstellen kann.
Zitat von DenizBSC
Es ist vergleichbar mit eurem Beruf, dem Job, den ihr täglich ausübt.
Wenn du als Mitarbeitender (Cheftrainer) bemerkst, dass deine Vorgesetzten in einer Position sind, die sie nicht mit der nötigen Expertise ausfüllen können (Benni Weber), wirst du schnell feststellen, in welchem Chaos du dich befindest. Du wirst dich distanzieren, wirst Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können, deine Wünsche (Transferwünsche) verpuffen, und du wirst erneut enttäuscht werden. Eine Woche vor Ende der Transferperiode teilt man dir mehr oder weniger indirekt mit, dass wahrscheinlich nichts mehr möglich ist. Wie lange wirst du, und das ist ganz menschlich, hier bleiben können? Du wirst erkennen, dass du in einen Verein geraten bist, der eine Lügenkultur statt einer Leistungskultur pflegt. Dein Glaube, dein Respekt und die Glaubwürdigkeit deines Vorgesetzten schwindet.
Du bemerkst, dein Teamlead (Benni Weber) hat nicht einmal den Mut, sich vor der Presse zu stellen und zu sagen: „Wir werden keine Transfers mehr tätigen.“ Du bist verärgert, weil du keine Lust mehr hast, als Trainer der Presse den Status quo mitzuteilen und dich stattdessen auf das Sportliche konzentrieren möchtest. Du verkündest in der Presse, dass es keine Transfers mehr geben wird, und bist zunehmend genervt von deinem Vorgesetzten, da er offensichtlich keine Expertise besitzt. Du zweifelst an den Verantwortlichen im Club, weil du nicht glauben kannst, dass jemand in solch einer Position ist.
Deine Stimmung, die Stimmung im Team, jeder spürt es im Verein – man hatte sich mehr erhofft. Die Niederlage auf Schalke trägt ihren Teil dazu bei – es ist mal wieder ein Tiefpunkt bei Hertha.
Außerdem zeigt sich das Verhalten des Mitarbeiters (Leitl), der anfängt, bockig zu werden (keine gute Idee, Herr Leitl), und offensichtlich darauf hofft, dass Benni die Schwachstellen erkennt. Er verhält sich positionsungetreu in der Hoffnung das jeder die offensichtliche Schwachstelle des Kaders sieht (Und ja Herr Leitl, sehen wir auch), dass doch noch etwas möglich ist. Oder vielleicht versucht er einfach, seine eigene Entlassung zu provozieren, weil er auf so einen Arbeitgeber keine Lust hat.
Stefan Leitl ist nicht von heute auf morgen dumm geworden oder hat seine sportliche Kompetenz weggeworfen; auch er ist gescheitert an diesem Verein, dessen sportliche Entwicklung in seiner DNA nur eine Richtung kennt: abwärts.
Darüber hinaus trifft Leitl Entscheidungen, die kaum ein Herthaner nachvollziehen kann. Man fragt sich, ob das absichtlich geschieht oder einfach Dummheit ist. Ich neige fast zur Vermutung, dass es Absicht ist und er keine Lust mehr auf Hertha hat. Wer könnte ihm das verdenken?
Es ist vergleichbar mit eurem Beruf, dem Job, den ihr täglich ausübt.
Wenn du als Mitarbeitender (Cheftrainer) bemerkst, dass deine Vorgesetzten in einer Position sind, die sie nicht mit der nötigen Expertise ausfüllen können (Benni Weber), wirst du schnell feststellen, in welchem Chaos du dich befindest. Du wirst dich distanzieren, wirst Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können, deine Wünsche (Transferwünsche) verpuffen, und du wirst erneut enttäuscht werden. Eine Woche vor Ende der Transferperiode teilt man dir mehr oder weniger indirekt mit, dass wahrscheinlich nichts mehr möglich ist. Wie lange wirst du, und das ist ganz menschlich, hier bleiben können? Du wirst erkennen, dass du in einen Verein geraten bist, der eine Lügenkultur statt einer Leistungskultur pflegt. Dein Glaube, dein Respekt und die Glaubwürdigkeit deines Vorgesetzten schwindet.
Du bemerkst, dein Teamlead (Benni Weber) hat nicht einmal den Mut, sich vor der Presse zu stellen und zu sagen: „Wir werden keine Transfers mehr tätigen.“ Du bist verärgert, weil du keine Lust mehr hast, als Trainer der Presse den Status quo mitzuteilen und dich stattdessen auf das Sportliche konzentrieren möchtest. Du verkündest in der Presse, dass es keine Transfers mehr geben wird, und bist zunehmend genervt von deinem Vorgesetzten, da er offensichtlich keine Expertise besitzt. Du zweifelst an den Verantwortlichen im Club, weil du nicht glauben kannst, dass jemand in solch einer Position ist.
Deine Stimmung, die Stimmung im Team, jeder spürt es im Verein – man hatte sich mehr erhofft. Die Niederlage auf Schalke trägt ihren Teil dazu bei – es ist mal wieder ein Tiefpunkt bei Hertha.
Außerdem zeigt sich das Verhalten des Mitarbeiters (Leitl), der anfängt, bockig zu werden (keine gute Idee, Herr Leitl), und offensichtlich darauf hofft, dass Benni die Schwachstellen erkennt. Er verhält sich positionsungetreu in der Hoffnung das jeder die offensichtliche Schwachstelle des Kaders sieht (Und ja Herr Leitl, sehen wir auch), dass doch noch etwas möglich ist. Oder vielleicht versucht er einfach, seine eigene Entlassung zu provozieren, weil er auf so einen Arbeitgeber keine Lust hat.
Stefan Leitl ist nicht von heute auf morgen dumm geworden oder hat seine sportliche Kompetenz weggeworfen; auch er ist gescheitert an diesem Verein, dessen sportliche Entwicklung in seiner DNA nur eine Richtung kennt: abwärts.
Darüber hinaus trifft Leitl Entscheidungen, die kaum ein Herthaner nachvollziehen kann. Man fragt sich, ob das absichtlich geschieht oder einfach Dummheit ist. Ich neige fast zur Vermutung, dass es Absicht ist und er keine Lust mehr auf Hertha hat. Wer könnte ihm das verdenken?
Nur das in diesem Fall BW ja die Transferwünsche erfüllt hat. Leitl hat mit Seguin halt den falschen Wunsch geäußert.
Der Berufsvergleich ist Ber aus meiner Sicht trotzdem passend, nur aus einer anderen Perspektive: gute Chefs stellen bessere Mitarbeiter ein, damit der Laden wuppt. Schlechter Chefs stellen schlechtere MA ein, damit niemand die eigene Unfähigkeit herausstellen kann.
Man weiß halt nie was hinter verschlossenen Toren vereinbart wurde.
Kann ja sein dass Leitl gesagt hat "Ich brauche unbedingt noch einen Schienenspieler, einen Stürmer und einen Ersatz für Ibo. Am liebsten auch Paul Seguin, weil ich ihn schätze und einer der besten Mittelfeldspieler der zweiten Liga ist"
Dann wird erst Seguin geholt, dann Kratte ausgeliehen, dann Kownacki geliehen..zwischenzeitlich wird Benni vielleicht sagen "ich bin dran am Schienenspieler, aber Markt ist schwierig und der Ralf gibt mir keine Kohle solange Hussein und Rogel noch hier sind".
Am Ende bleiben beide und Weber kriegt keinen Schienenspieler mehr verpflichtet und Leitl muss fast schon notgedrungen umstellen, weil sein System ohne vernünftige Schienenspieler nicht funktioniert und sich zwischenzeitlich Karbowski verletzt und Eitsche nicht gut genug ist.
In diesem Fall hat entweder Weber den Markt komplett falsch eingeschätzt oder er hat falsche Prioritäten gesetzt. Wichtiger wäre gewesen, erst einen Schienenspieler zu holen, dann einen Stürmer, dann den OM und erst am Ende Paul Seguin wenn die restlichen Schwachstellen behoben sind. So hat man unnötig einen Transfer für eine Position eingetütet, auf die wir im ersten Moment gar keinen Bedarf hatten.
Nicht falsch verstehen, ich sehe da auch Leitl in der Verantwortung weil die Mannschaft, egal in welchem System, völlig indisponiert ist. Aber am Ende ist er auch "nur" der Trainer und wenn der Manager versagt, dann geht das natürlich zu Lasten der sportlichen Leistung.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, in welchem System gegen Hannover gespielt wird. Leider wird ja notgedrungen Marton wieder spielen (sofern nicht Leitl mit Leistner und Rogel zwei Rechtsfüßler aufstellt) und das gegen die aktuell formstärkste Mannschaft der zweiten Liga. Allein das ist Grund genug, damit einem Angst und Bange wird.
06.09.2025 - 19:21 Uhr
Zitat von zizouBSC
Man weiß halt nie was hinter verschlossenen Toren vereinbart wurde.
Kann ja sein dass Leitl gesagt hat "Ich brauche unbedingt noch einen Schienenspieler, einen Stürmer und einen Ersatz für Ibo. Am liebsten auch Paul Seguin, weil ich ihn schätze und einer der besten Mittelfeldspieler der zweiten Liga ist"
Dann wird erst Seguin geholt, dann Kratte ausgeliehen, dann Kownacki geliehen..zwischenzeitlich wird Benni vielleicht sagen "ich bin dran am Schienenspieler, aber Markt ist schwierig und der Ralf gibt mir keine Kohle solange Hussein und Rogel noch hier sind".
Am Ende bleiben beide und Weber kriegt keinen Schienenspieler mehr verpflichtet und Leitl muss fast schon notgedrungen umstellen, weil sein System ohne vernünftige Schienenspieler nicht funktioniert und sich zwischenzeitlich Karbowski verletzt und Eitsche nicht gut genug ist.
In diesem Fall hat entweder Weber den Markt komplett falsch eingeschätzt oder er hat falsche Prioritäten gesetzt. Wichtiger wäre gewesen, erst einen Schienenspieler zu holen, dann einen Stürmer, dann den OM und erst am Ende Paul Seguin wenn die restlichen Schwachstellen behoben sind. So hat man unnötig einen Transfer für eine Position eingetütet, auf die wir im ersten Moment gar keinen Bedarf hatten.
Nicht falsch verstehen, ich sehe da auch Leitl in der Verantwortung weil die Mannschaft, egal in welchem System, völlig indisponiert ist. Aber am Ende ist er auch "nur" der Trainer und wenn der Manager versagt, dann geht das natürlich zu Lasten der sportlichen Leistung.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, in welchem System gegen Hannover gespielt wird. Leider wird ja notgedrungen Marton wieder spielen (sofern nicht Leitl mit Leistner und Rogel zwei Rechtsfüßler aufstellt) und das gegen die aktuell formstärkste Mannschaft der zweiten Liga. Allein das ist Grund genug, damit einem Angst und Bange wird.
Zitat von KnuckleBust
Nur das in diesem Fall BW ja die Transferwünsche erfüllt hat. Leitl hat mit Seguin halt den falschen Wunsch geäußert.
Der Berufsvergleich ist Ber aus meiner Sicht trotzdem passend, nur aus einer anderen Perspektive: gute Chefs stellen bessere Mitarbeiter ein, damit der Laden wuppt. Schlechter Chefs stellen schlechtere MA ein, damit niemand die eigene Unfähigkeit herausstellen kann.
Zitat von DenizBSC
Es ist vergleichbar mit eurem Beruf, dem Job, den ihr täglich ausübt.
Wenn du als Mitarbeitender (Cheftrainer) bemerkst, dass deine Vorgesetzten in einer Position sind, die sie nicht mit der nötigen Expertise ausfüllen können (Benni Weber), wirst du schnell feststellen, in welchem Chaos du dich befindest. Du wirst dich distanzieren, wirst Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können, deine Wünsche (Transferwünsche) verpuffen, und du wirst erneut enttäuscht werden. Eine Woche vor Ende der Transferperiode teilt man dir mehr oder weniger indirekt mit, dass wahrscheinlich nichts mehr möglich ist. Wie lange wirst du, und das ist ganz menschlich, hier bleiben können? Du wirst erkennen, dass du in einen Verein geraten bist, der eine Lügenkultur statt einer Leistungskultur pflegt. Dein Glaube, dein Respekt und die Glaubwürdigkeit deines Vorgesetzten schwindet.
Du bemerkst, dein Teamlead (Benni Weber) hat nicht einmal den Mut, sich vor der Presse zu stellen und zu sagen: „Wir werden keine Transfers mehr tätigen.“ Du bist verärgert, weil du keine Lust mehr hast, als Trainer der Presse den Status quo mitzuteilen und dich stattdessen auf das Sportliche konzentrieren möchtest. Du verkündest in der Presse, dass es keine Transfers mehr geben wird, und bist zunehmend genervt von deinem Vorgesetzten, da er offensichtlich keine Expertise besitzt. Du zweifelst an den Verantwortlichen im Club, weil du nicht glauben kannst, dass jemand in solch einer Position ist.
Deine Stimmung, die Stimmung im Team, jeder spürt es im Verein – man hatte sich mehr erhofft. Die Niederlage auf Schalke trägt ihren Teil dazu bei – es ist mal wieder ein Tiefpunkt bei Hertha.
Außerdem zeigt sich das Verhalten des Mitarbeiters (Leitl), der anfängt, bockig zu werden (keine gute Idee, Herr Leitl), und offensichtlich darauf hofft, dass Benni die Schwachstellen erkennt. Er verhält sich positionsungetreu in der Hoffnung das jeder die offensichtliche Schwachstelle des Kaders sieht (Und ja Herr Leitl, sehen wir auch), dass doch noch etwas möglich ist. Oder vielleicht versucht er einfach, seine eigene Entlassung zu provozieren, weil er auf so einen Arbeitgeber keine Lust hat.
Stefan Leitl ist nicht von heute auf morgen dumm geworden oder hat seine sportliche Kompetenz weggeworfen; auch er ist gescheitert an diesem Verein, dessen sportliche Entwicklung in seiner DNA nur eine Richtung kennt: abwärts.
Darüber hinaus trifft Leitl Entscheidungen, die kaum ein Herthaner nachvollziehen kann. Man fragt sich, ob das absichtlich geschieht oder einfach Dummheit ist. Ich neige fast zur Vermutung, dass es Absicht ist und er keine Lust mehr auf Hertha hat. Wer könnte ihm das verdenken?
Es ist vergleichbar mit eurem Beruf, dem Job, den ihr täglich ausübt.
Wenn du als Mitarbeitender (Cheftrainer) bemerkst, dass deine Vorgesetzten in einer Position sind, die sie nicht mit der nötigen Expertise ausfüllen können (Benni Weber), wirst du schnell feststellen, in welchem Chaos du dich befindest. Du wirst dich distanzieren, wirst Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können, deine Wünsche (Transferwünsche) verpuffen, und du wirst erneut enttäuscht werden. Eine Woche vor Ende der Transferperiode teilt man dir mehr oder weniger indirekt mit, dass wahrscheinlich nichts mehr möglich ist. Wie lange wirst du, und das ist ganz menschlich, hier bleiben können? Du wirst erkennen, dass du in einen Verein geraten bist, der eine Lügenkultur statt einer Leistungskultur pflegt. Dein Glaube, dein Respekt und die Glaubwürdigkeit deines Vorgesetzten schwindet.
Du bemerkst, dein Teamlead (Benni Weber) hat nicht einmal den Mut, sich vor der Presse zu stellen und zu sagen: „Wir werden keine Transfers mehr tätigen.“ Du bist verärgert, weil du keine Lust mehr hast, als Trainer der Presse den Status quo mitzuteilen und dich stattdessen auf das Sportliche konzentrieren möchtest. Du verkündest in der Presse, dass es keine Transfers mehr geben wird, und bist zunehmend genervt von deinem Vorgesetzten, da er offensichtlich keine Expertise besitzt. Du zweifelst an den Verantwortlichen im Club, weil du nicht glauben kannst, dass jemand in solch einer Position ist.
Deine Stimmung, die Stimmung im Team, jeder spürt es im Verein – man hatte sich mehr erhofft. Die Niederlage auf Schalke trägt ihren Teil dazu bei – es ist mal wieder ein Tiefpunkt bei Hertha.
Außerdem zeigt sich das Verhalten des Mitarbeiters (Leitl), der anfängt, bockig zu werden (keine gute Idee, Herr Leitl), und offensichtlich darauf hofft, dass Benni die Schwachstellen erkennt. Er verhält sich positionsungetreu in der Hoffnung das jeder die offensichtliche Schwachstelle des Kaders sieht (Und ja Herr Leitl, sehen wir auch), dass doch noch etwas möglich ist. Oder vielleicht versucht er einfach, seine eigene Entlassung zu provozieren, weil er auf so einen Arbeitgeber keine Lust hat.
Stefan Leitl ist nicht von heute auf morgen dumm geworden oder hat seine sportliche Kompetenz weggeworfen; auch er ist gescheitert an diesem Verein, dessen sportliche Entwicklung in seiner DNA nur eine Richtung kennt: abwärts.
Darüber hinaus trifft Leitl Entscheidungen, die kaum ein Herthaner nachvollziehen kann. Man fragt sich, ob das absichtlich geschieht oder einfach Dummheit ist. Ich neige fast zur Vermutung, dass es Absicht ist und er keine Lust mehr auf Hertha hat. Wer könnte ihm das verdenken?
Nur das in diesem Fall BW ja die Transferwünsche erfüllt hat. Leitl hat mit Seguin halt den falschen Wunsch geäußert.
Der Berufsvergleich ist Ber aus meiner Sicht trotzdem passend, nur aus einer anderen Perspektive: gute Chefs stellen bessere Mitarbeiter ein, damit der Laden wuppt. Schlechter Chefs stellen schlechtere MA ein, damit niemand die eigene Unfähigkeit herausstellen kann.
Man weiß halt nie was hinter verschlossenen Toren vereinbart wurde.
Kann ja sein dass Leitl gesagt hat "Ich brauche unbedingt noch einen Schienenspieler, einen Stürmer und einen Ersatz für Ibo. Am liebsten auch Paul Seguin, weil ich ihn schätze und einer der besten Mittelfeldspieler der zweiten Liga ist"
Dann wird erst Seguin geholt, dann Kratte ausgeliehen, dann Kownacki geliehen..zwischenzeitlich wird Benni vielleicht sagen "ich bin dran am Schienenspieler, aber Markt ist schwierig und der Ralf gibt mir keine Kohle solange Hussein und Rogel noch hier sind".
Am Ende bleiben beide und Weber kriegt keinen Schienenspieler mehr verpflichtet und Leitl muss fast schon notgedrungen umstellen, weil sein System ohne vernünftige Schienenspieler nicht funktioniert und sich zwischenzeitlich Karbowski verletzt und Eitsche nicht gut genug ist.
In diesem Fall hat entweder Weber den Markt komplett falsch eingeschätzt oder er hat falsche Prioritäten gesetzt. Wichtiger wäre gewesen, erst einen Schienenspieler zu holen, dann einen Stürmer, dann den OM und erst am Ende Paul Seguin wenn die restlichen Schwachstellen behoben sind. So hat man unnötig einen Transfer für eine Position eingetütet, auf die wir im ersten Moment gar keinen Bedarf hatten.
Nicht falsch verstehen, ich sehe da auch Leitl in der Verantwortung weil die Mannschaft, egal in welchem System, völlig indisponiert ist. Aber am Ende ist er auch "nur" der Trainer und wenn der Manager versagt, dann geht das natürlich zu Lasten der sportlichen Leistung.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, in welchem System gegen Hannover gespielt wird. Leider wird ja notgedrungen Marton wieder spielen (sofern nicht Leitl mit Leistner und Rogel zwei Rechtsfüßler aufstellt) und das gegen die aktuell formstärkste Mannschaft der zweiten Liga. Allein das ist Grund genug, damit einem Angst und Bange wird.
@DenizBSC
Guter Kommentar, bis zu der Stelle wo du anfängst Leitl in () Ratschläge zu erteilen (keine gute Idee usw)!
Bis dahin aber ordentlich geschrieben!
06.09.2025 - 21:07 Uhr
Wir gewinnen wie auch immer gegen H96 und es ist erstmal Ruhe auf der Position in Sachen Verantwortliche. Nach vier Siegen in Folge ist Schluss und die Serie reist bei den Niedersachsen.
Mark my words.
Mark my words.
06.09.2025 - 21:22 Uhr
Zitat von Der-Neue
@DenizBSC
Guter Kommentar, bis zu der Stelle wo du anfängst Leitl in () Ratschläge zu erteilen (keine gute Idee usw)!
Bis dahin aber ordentlich geschrieben!
Zitat von zizouBSC
Man weiß halt nie was hinter verschlossenen Toren vereinbart wurde.
Kann ja sein dass Leitl gesagt hat "Ich brauche unbedingt noch einen Schienenspieler, einen Stürmer und einen Ersatz für Ibo. Am liebsten auch Paul Seguin, weil ich ihn schätze und einer der besten Mittelfeldspieler der zweiten Liga ist"
Dann wird erst Seguin geholt, dann Kratte ausgeliehen, dann Kownacki geliehen..zwischenzeitlich wird Benni vielleicht sagen "ich bin dran am Schienenspieler, aber Markt ist schwierig und der Ralf gibt mir keine Kohle solange Hussein und Rogel noch hier sind".
Am Ende bleiben beide und Weber kriegt keinen Schienenspieler mehr verpflichtet und Leitl muss fast schon notgedrungen umstellen, weil sein System ohne vernünftige Schienenspieler nicht funktioniert und sich zwischenzeitlich Karbowski verletzt und Eitsche nicht gut genug ist.
In diesem Fall hat entweder Weber den Markt komplett falsch eingeschätzt oder er hat falsche Prioritäten gesetzt. Wichtiger wäre gewesen, erst einen Schienenspieler zu holen, dann einen Stürmer, dann den OM und erst am Ende Paul Seguin wenn die restlichen Schwachstellen behoben sind. So hat man unnötig einen Transfer für eine Position eingetütet, auf die wir im ersten Moment gar keinen Bedarf hatten.
Nicht falsch verstehen, ich sehe da auch Leitl in der Verantwortung weil die Mannschaft, egal in welchem System, völlig indisponiert ist. Aber am Ende ist er auch "nur" der Trainer und wenn der Manager versagt, dann geht das natürlich zu Lasten der sportlichen Leistung.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, in welchem System gegen Hannover gespielt wird. Leider wird ja notgedrungen Marton wieder spielen (sofern nicht Leitl mit Leistner und Rogel zwei Rechtsfüßler aufstellt) und das gegen die aktuell formstärkste Mannschaft der zweiten Liga. Allein das ist Grund genug, damit einem Angst und Bange wird.
Zitat von KnuckleBust
Nur das in diesem Fall BW ja die Transferwünsche erfüllt hat. Leitl hat mit Seguin halt den falschen Wunsch geäußert.
Der Berufsvergleich ist Ber aus meiner Sicht trotzdem passend, nur aus einer anderen Perspektive: gute Chefs stellen bessere Mitarbeiter ein, damit der Laden wuppt. Schlechter Chefs stellen schlechtere MA ein, damit niemand die eigene Unfähigkeit herausstellen kann.
Zitat von DenizBSC
Es ist vergleichbar mit eurem Beruf, dem Job, den ihr täglich ausübt.
Wenn du als Mitarbeitender (Cheftrainer) bemerkst, dass deine Vorgesetzten in einer Position sind, die sie nicht mit der nötigen Expertise ausfüllen können (Benni Weber), wirst du schnell feststellen, in welchem Chaos du dich befindest. Du wirst dich distanzieren, wirst Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können, deine Wünsche (Transferwünsche) verpuffen, und du wirst erneut enttäuscht werden. Eine Woche vor Ende der Transferperiode teilt man dir mehr oder weniger indirekt mit, dass wahrscheinlich nichts mehr möglich ist. Wie lange wirst du, und das ist ganz menschlich, hier bleiben können? Du wirst erkennen, dass du in einen Verein geraten bist, der eine Lügenkultur statt einer Leistungskultur pflegt. Dein Glaube, dein Respekt und die Glaubwürdigkeit deines Vorgesetzten schwindet.
Du bemerkst, dein Teamlead (Benni Weber) hat nicht einmal den Mut, sich vor der Presse zu stellen und zu sagen: „Wir werden keine Transfers mehr tätigen.“ Du bist verärgert, weil du keine Lust mehr hast, als Trainer der Presse den Status quo mitzuteilen und dich stattdessen auf das Sportliche konzentrieren möchtest. Du verkündest in der Presse, dass es keine Transfers mehr geben wird, und bist zunehmend genervt von deinem Vorgesetzten, da er offensichtlich keine Expertise besitzt. Du zweifelst an den Verantwortlichen im Club, weil du nicht glauben kannst, dass jemand in solch einer Position ist.
Deine Stimmung, die Stimmung im Team, jeder spürt es im Verein – man hatte sich mehr erhofft. Die Niederlage auf Schalke trägt ihren Teil dazu bei – es ist mal wieder ein Tiefpunkt bei Hertha.
Außerdem zeigt sich das Verhalten des Mitarbeiters (Leitl), der anfängt, bockig zu werden (keine gute Idee, Herr Leitl), und offensichtlich darauf hofft, dass Benni die Schwachstellen erkennt. Er verhält sich positionsungetreu in der Hoffnung das jeder die offensichtliche Schwachstelle des Kaders sieht (Und ja Herr Leitl, sehen wir auch), dass doch noch etwas möglich ist. Oder vielleicht versucht er einfach, seine eigene Entlassung zu provozieren, weil er auf so einen Arbeitgeber keine Lust hat.
Stefan Leitl ist nicht von heute auf morgen dumm geworden oder hat seine sportliche Kompetenz weggeworfen; auch er ist gescheitert an diesem Verein, dessen sportliche Entwicklung in seiner DNA nur eine Richtung kennt: abwärts.
Darüber hinaus trifft Leitl Entscheidungen, die kaum ein Herthaner nachvollziehen kann. Man fragt sich, ob das absichtlich geschieht oder einfach Dummheit ist. Ich neige fast zur Vermutung, dass es Absicht ist und er keine Lust mehr auf Hertha hat. Wer könnte ihm das verdenken?
Es ist vergleichbar mit eurem Beruf, dem Job, den ihr täglich ausübt.
Wenn du als Mitarbeitender (Cheftrainer) bemerkst, dass deine Vorgesetzten in einer Position sind, die sie nicht mit der nötigen Expertise ausfüllen können (Benni Weber), wirst du schnell feststellen, in welchem Chaos du dich befindest. Du wirst dich distanzieren, wirst Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können, deine Wünsche (Transferwünsche) verpuffen, und du wirst erneut enttäuscht werden. Eine Woche vor Ende der Transferperiode teilt man dir mehr oder weniger indirekt mit, dass wahrscheinlich nichts mehr möglich ist. Wie lange wirst du, und das ist ganz menschlich, hier bleiben können? Du wirst erkennen, dass du in einen Verein geraten bist, der eine Lügenkultur statt einer Leistungskultur pflegt. Dein Glaube, dein Respekt und die Glaubwürdigkeit deines Vorgesetzten schwindet.
Du bemerkst, dein Teamlead (Benni Weber) hat nicht einmal den Mut, sich vor der Presse zu stellen und zu sagen: „Wir werden keine Transfers mehr tätigen.“ Du bist verärgert, weil du keine Lust mehr hast, als Trainer der Presse den Status quo mitzuteilen und dich stattdessen auf das Sportliche konzentrieren möchtest. Du verkündest in der Presse, dass es keine Transfers mehr geben wird, und bist zunehmend genervt von deinem Vorgesetzten, da er offensichtlich keine Expertise besitzt. Du zweifelst an den Verantwortlichen im Club, weil du nicht glauben kannst, dass jemand in solch einer Position ist.
Deine Stimmung, die Stimmung im Team, jeder spürt es im Verein – man hatte sich mehr erhofft. Die Niederlage auf Schalke trägt ihren Teil dazu bei – es ist mal wieder ein Tiefpunkt bei Hertha.
Außerdem zeigt sich das Verhalten des Mitarbeiters (Leitl), der anfängt, bockig zu werden (keine gute Idee, Herr Leitl), und offensichtlich darauf hofft, dass Benni die Schwachstellen erkennt. Er verhält sich positionsungetreu in der Hoffnung das jeder die offensichtliche Schwachstelle des Kaders sieht (Und ja Herr Leitl, sehen wir auch), dass doch noch etwas möglich ist. Oder vielleicht versucht er einfach, seine eigene Entlassung zu provozieren, weil er auf so einen Arbeitgeber keine Lust hat.
Stefan Leitl ist nicht von heute auf morgen dumm geworden oder hat seine sportliche Kompetenz weggeworfen; auch er ist gescheitert an diesem Verein, dessen sportliche Entwicklung in seiner DNA nur eine Richtung kennt: abwärts.
Darüber hinaus trifft Leitl Entscheidungen, die kaum ein Herthaner nachvollziehen kann. Man fragt sich, ob das absichtlich geschieht oder einfach Dummheit ist. Ich neige fast zur Vermutung, dass es Absicht ist und er keine Lust mehr auf Hertha hat. Wer könnte ihm das verdenken?
Nur das in diesem Fall BW ja die Transferwünsche erfüllt hat. Leitl hat mit Seguin halt den falschen Wunsch geäußert.
Der Berufsvergleich ist Ber aus meiner Sicht trotzdem passend, nur aus einer anderen Perspektive: gute Chefs stellen bessere Mitarbeiter ein, damit der Laden wuppt. Schlechter Chefs stellen schlechtere MA ein, damit niemand die eigene Unfähigkeit herausstellen kann.
Man weiß halt nie was hinter verschlossenen Toren vereinbart wurde.
Kann ja sein dass Leitl gesagt hat "Ich brauche unbedingt noch einen Schienenspieler, einen Stürmer und einen Ersatz für Ibo. Am liebsten auch Paul Seguin, weil ich ihn schätze und einer der besten Mittelfeldspieler der zweiten Liga ist"
Dann wird erst Seguin geholt, dann Kratte ausgeliehen, dann Kownacki geliehen..zwischenzeitlich wird Benni vielleicht sagen "ich bin dran am Schienenspieler, aber Markt ist schwierig und der Ralf gibt mir keine Kohle solange Hussein und Rogel noch hier sind".
Am Ende bleiben beide und Weber kriegt keinen Schienenspieler mehr verpflichtet und Leitl muss fast schon notgedrungen umstellen, weil sein System ohne vernünftige Schienenspieler nicht funktioniert und sich zwischenzeitlich Karbowski verletzt und Eitsche nicht gut genug ist.
In diesem Fall hat entweder Weber den Markt komplett falsch eingeschätzt oder er hat falsche Prioritäten gesetzt. Wichtiger wäre gewesen, erst einen Schienenspieler zu holen, dann einen Stürmer, dann den OM und erst am Ende Paul Seguin wenn die restlichen Schwachstellen behoben sind. So hat man unnötig einen Transfer für eine Position eingetütet, auf die wir im ersten Moment gar keinen Bedarf hatten.
Nicht falsch verstehen, ich sehe da auch Leitl in der Verantwortung weil die Mannschaft, egal in welchem System, völlig indisponiert ist. Aber am Ende ist er auch "nur" der Trainer und wenn der Manager versagt, dann geht das natürlich zu Lasten der sportlichen Leistung.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, in welchem System gegen Hannover gespielt wird. Leider wird ja notgedrungen Marton wieder spielen (sofern nicht Leitl mit Leistner und Rogel zwei Rechtsfüßler aufstellt) und das gegen die aktuell formstärkste Mannschaft der zweiten Liga. Allein das ist Grund genug, damit einem Angst und Bange wird.
@DenizBSC
Guter Kommentar, bis zu der Stelle wo du anfängst Leitl in () Ratschläge zu erteilen (keine gute Idee usw)!
Bis dahin aber ordentlich geschrieben!
Danke dir!
Aber um Gottes Willen, das war alles nur kein Ratschlag 😅 Ich will Leistner und Rogel nicht gemeinsam auf dem Platz sehen (!). Aber da Gechter gesperrt und Kolbe und Brooks verletzt sind, haben wir ja aktuell nur drei gesunde IV (+ Hoffmann). Wenn es nach mir ginge, würde ich bis auf Kolbe und Gechter alle IV´s vor die Tür setzen. Aber leider bin ich nur Fan und keiner in Verantwortung.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte war, dass sich bei einer Dreierkette die praktisch von alleine aufstellt. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass wir mit Leistner, Dardai und Rogel starten. Dann eher eine Viererkette mit zwei klassichen Außenverteidigern.
07.09.2025 - 09:01 Uhr
Zitat von HerrThaner
Nenn doch bitte einen Fall in der Geschichte der Bundesliga, wo es das gegeben hat.
Nenn doch bitte einen Fall in der Geschichte der Bundesliga, wo ein Trainer wegen Erfolgslosigkeit nicht entlassen oder beurlaubt werden konnte, weil der finanzielle Aufwand dafür zu groß war. (bitte das „und“ oben als logisches „und“ lesen 😉 ) Zitat von -I892-
Es wäre an Absurdität nicht zu überbieten wenn wir trotz Erfolglosigkeit des Trainers kein Sonderkündigungsrecht ohne Abfindung hätten und uns den Abschied nicht leisten können. Willkommen in der Hertha Wohlfühlkultur !
Es wäre an Absurdität nicht zu überbieten wenn wir trotz Erfolglosigkeit des Trainers kein Sonderkündigungsrecht ohne Abfindung hätten und uns den Abschied nicht leisten können. Willkommen in der Hertha Wohlfühlkultur !
Nenn doch bitte einen Fall in der Geschichte der Bundesliga, wo es das gegeben hat.
In Ernst, Problem bei Leitl scheint doch offensichtlich: Zu lange Vertragslaufzeit, zu hohes Fixum, zu geringer variabler Leistungsanteil, zu hohe Abfindungsregelung - alles Dinge die man vereinbaren kann. Das führt bei Freistellung oder ordentlicher Kündigung über eine Leistungsklausel zu „hohen sechsstelligen“ Beträgen.
Klar kann man jetzt behaupten der Trainer wär sonst nicht gekommen, zu uns kommt nur jmd. wenn wir ordentlich mit großen Talern locken ( die wir eigentlich nicht haben). Dann muss halt aus einer anderen Regalhöhe eingekauft werden - jung, hungrig und richtig Geld gibt es für Aufstieg, nicht für Abstiegsplatz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -I892- am 07.09.2025 um 09:08 Uhr bearbeitet
09.09.2025 - 17:23 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Lücken in Herthas Startelf: Leitl steht unter Zeitdruck
Berlin. Vor dem Auftritt in Hannover muss Hertha-Trainer Stefan Leitl eine große Herausforderung bewältigen. Und es gibt noch ein Problem.
Berlin. Vor dem Auftritt in Hannover muss Hertha-Trainer Stefan Leitl eine große Herausforderung bewältigen. Und es gibt noch ein Problem.
Zitat von Paul Gorgas
(.....)
Besonders Marten Winkler bekam eine für alle Zaungäste am Schenckendorffplatz hörbare Ansage, die belegt, dass die Intensität bei den Berlinern in der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Sonnabend in Hannover (20.30 Uhr, Sky und RTL) steigt.
Nach einem verlorenen Zweikampf erlaubte sich der Offensivmann, stehenzubleiben, statt dem Ball und dem ihn führenden Kollegen nachzujagen. Das entging Cheftrainer Stefan Leitl nicht. „Marten Winkler, was ist mit dir? Lassen wir unseren Gegenspieler laufen?“, brüllte der Fußballlehrer über den Platz. Nachlässigkeiten wie diese kann sich seine Mannschaft nach dem Fehlstart in die Saison nicht mehr erlauben. Schon gar nicht am Sonnabend, wenn der Hauptstadtklub beim Tabellenführer gastiert.
Die Niedersachsen sind den Berlinern vor dem Duell bereits auf zehn Punkte Abstand enteilt. Laufen lassen ist für Hertha keine Option mehr. Dabei plagen Leitl viel tiefgreifendere Probleme als ungenügendes Zweikampfverhalten im Training. Insbesondere die Personallage in der Verteidigung führt den Coach zu einer Denksportaufgabe. Durch die Sperre von Linus Gechter, der in der vergangenen Partie gegen Elversberg (0:2) die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, stellt sich für Leitl die Frage nach einem Ersatz – oder gar nach einem Systemwechsel.
(....)
Egal, in welcher Formation Hertha in Hannover antreten will – Zeit, sich einzuspielen, hat sie kaum. „Die Jungs kommen am Mittwoch zurück und werden nicht trainieren. Dann bleiben nur der Donnerstag und Freitag als Spielvorbereitung. Dementsprechend ist noch alles offen“, sagt Leitl über seine Nationalspieler. Der Trainer muss das anspruchsvolle Personalpuzzle unter Zeitdruck lösen.
Agustin Rogel braucht mehr Spielpraxis
Als gesetzt im Abwehrverbund gilt bis dahin nur Ex-Kapitän Toni Leistner. Sollte Leitl neben ihm auf Dardai in der bisher eingeübten Dreierkette setzen, wäre ein dritter Platz zu vergeben. Dort könnte Außenverteidiger Deyovaisio Zeefuik aushelfen. Alternativ hat sich Agustin Rogel mit seinem 90-minütigen Einsatz im Testspiel bei Hertha 03 Zehlendorf (6:2) zurückgemeldet.
(.....)
Für Hertha BSC ist die Viererkette eine Alternative
So bietet sich dem Trainer der Berliner noch die Möglichkeit der Umstellung auf eine Viererkette, in der Zeefuik erneut den Platz als Linksverteidiger einnehmen könnte. Gegen Elversberg präsentierte Hertha diese Variante in der zweiten Hälfte, zeigte sich dabei offensiv etwas gefälliger. Erfolgreich war sie dennoch nicht.
Bis zum Abschlusstraining am Freitag bleibt Leitl noch Gelegenheit, eine belastbare Konstellation in der Abwehr zusammenzustellen.(.....)
(.....)
Besonders Marten Winkler bekam eine für alle Zaungäste am Schenckendorffplatz hörbare Ansage, die belegt, dass die Intensität bei den Berlinern in der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Sonnabend in Hannover (20.30 Uhr, Sky und RTL) steigt.
Nach einem verlorenen Zweikampf erlaubte sich der Offensivmann, stehenzubleiben, statt dem Ball und dem ihn führenden Kollegen nachzujagen. Das entging Cheftrainer Stefan Leitl nicht. „Marten Winkler, was ist mit dir? Lassen wir unseren Gegenspieler laufen?“, brüllte der Fußballlehrer über den Platz. Nachlässigkeiten wie diese kann sich seine Mannschaft nach dem Fehlstart in die Saison nicht mehr erlauben. Schon gar nicht am Sonnabend, wenn der Hauptstadtklub beim Tabellenführer gastiert.
Die Niedersachsen sind den Berlinern vor dem Duell bereits auf zehn Punkte Abstand enteilt. Laufen lassen ist für Hertha keine Option mehr. Dabei plagen Leitl viel tiefgreifendere Probleme als ungenügendes Zweikampfverhalten im Training. Insbesondere die Personallage in der Verteidigung führt den Coach zu einer Denksportaufgabe. Durch die Sperre von Linus Gechter, der in der vergangenen Partie gegen Elversberg (0:2) die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, stellt sich für Leitl die Frage nach einem Ersatz – oder gar nach einem Systemwechsel.
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Egal, in welcher Formation Hertha in Hannover antreten will – Zeit, sich einzuspielen, hat sie kaum. „Die Jungs kommen am Mittwoch zurück und werden nicht trainieren. Dann bleiben nur der Donnerstag und Freitag als Spielvorbereitung. Dementsprechend ist noch alles offen“, sagt Leitl über seine Nationalspieler. Der Trainer muss das anspruchsvolle Personalpuzzle unter Zeitdruck lösen.
Agustin Rogel braucht mehr Spielpraxis
Als gesetzt im Abwehrverbund gilt bis dahin nur Ex-Kapitän Toni Leistner. Sollte Leitl neben ihm auf Dardai in der bisher eingeübten Dreierkette setzen, wäre ein dritter Platz zu vergeben. Dort könnte Außenverteidiger Deyovaisio Zeefuik aushelfen. Alternativ hat sich Agustin Rogel mit seinem 90-minütigen Einsatz im Testspiel bei Hertha 03 Zehlendorf (6:2) zurückgemeldet.
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Für Hertha BSC ist die Viererkette eine Alternative
So bietet sich dem Trainer der Berliner noch die Möglichkeit der Umstellung auf eine Viererkette, in der Zeefuik erneut den Platz als Linksverteidiger einnehmen könnte. Gegen Elversberg präsentierte Hertha diese Variante in der zweiten Hälfte, zeigte sich dabei offensiv etwas gefälliger. Erfolgreich war sie dennoch nicht.
Bis zum Abschlusstraining am Freitag bleibt Leitl noch Gelegenheit, eine belastbare Konstellation in der Abwehr zusammenzustellen.(.....)
09.09.2025 - 17:54 Uhr
Und am Ende wird Winkler wahrscheinlich dennoch anstelle von Ünal spielen…
09.09.2025 - 18:00 Uhr
Zitat von ColeWorld
Und am Ende wird Winkler wahrscheinlich dennoch anstelle von Ünal spielen…
Und am Ende wird Winkler wahrscheinlich dennoch anstelle von Ünal spielen…
Hat Winkler auf links bisher ein vernünftiges Spiel auf den Platz gebracht? Auf rechts waren unter Dardai ab und an brauchbare Leistungen von ihm zu sehen. Sehe die „Umschulung“ als gescheitert an.
10.09.2025 - 08:13 Uhr
Quelle: www.berliner-kurier.de
Hertha-Kolumne
Kriegt Stefan Leitl beim Ex-Klub die Kurve, ist Hertha zurück auf Kurs
Kriegt Stefan Leitl beim Ex-Klub die Kurve, ist Hertha zurück auf Kurs
Zitat von Kolumne von Michael Jahn
„Wir sollten die Kirche im Dorf lassen!“ Das sagte Präsident Fabian Drescher, als er bei der Vorstellung des neuen Geschäftsführers Dr. Peter Görlich seine Einschätzung zum total verkorksten Saisonstart von Hertha BSC abgeben sollte. „Natürlich hätte ich mir aus meiner Perspektive mehr erhofft“, so Drescher weiter, „aber wir sind erst am vierten Spieltag und unser Saisonziel ist noch in greifbarer Nähe. Noch sind 90 Punkte zu vergeben. Wir sind weit davon entfernt, jetzt in Panik zu verfallen.“
Nicht zu übertreiben und sachlich zu bleiben, das bedeutet unter anderem die uralte Redewendung „die Kirche im Dorf lassen“ und auch, eine Situation nicht dramatischer darzustellen, als sie ist. In der gegenwärtigen schwierigen sportlichen Phase nicht in hektische Betriebsamkeit oder gar in Panik zu geraten, ist sicher eine richtige Einstellung des Präsidenten.
Dennoch: Die kritische Lage zu verharmlosen ist ebenso gefährlich. Es war ja nicht so, dass lediglich die Ergebnisse nicht stimmten, sondern das Auftreten der Mannschaft. Sie hat die Spiele nicht etwa durch viel Pech verloren oder nicht gewonnen. Nein, das Team agierte schwach und jeder Profi blieb weit unter seinem Niveau. Die Blamage der deutschen Nationalmannschaft beim 0:2 gegen die Slowakei in Bratislava erinnerte mich gar an die Leistung der Hertha bei der 0:2-Heim-Pleite gegen die SV Elversberg.
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Schon werden rund um „96“ gewagte Prognosen angestellt. Die „Neue Presse“ (Hannover) mutmaßt etwa: „Bei der Berliner Hertha hat Trainer Stefan Leitl einen Gruselstart mit zwei Punkten aus vier Spielen hingelegt, seine Mannschaft agiert leidenschaftslos, und der Coach gerät bereits in Erklärungsnot. Die Länderspielpause wird der Trainer in Berlin wohl noch schadlos überstehen – was allerdings passiert, falls seine Hertha beim Spiel am Maschsee hilflos untergehen sollte, ist offen. Dann hätte 96 Leitl vielleicht schon wieder gefeuert.“
Fakt ist allerdings, dass Leitl in Berlin intern nicht in Frage gestellt wird. Sein Bonus nach der Rettung der Hertha vor dem drohenden Sturz in Liga drei in der Vorsaison ist sehr groß. Er strahlt nach wie vor Ruhe und Sicherheit aus. Eine schnelle Wende zum Besseren wird ihm zu hundert Prozent zugetraut.
In seiner erfolgreichen Trainer-Karriere meisterte Leitl einige kritische Situationen, bekam aber durch zwei Entlassungen auch Dellen. Im September 2018 musste er den FC Ingolstadt nach vielen Jahren – zuerst als Profi und danach als Trainer - verlassen, nachdem in den ersten sechs Spielen der Saison 2018/19 nur ein Sieg gelang. Bei der Spvgg. Greuther Fürth, die er mit geringen finanziellen Mitteln in die Erste Bundesliga geführt hatte, trat er im Mai 2022 selbst zurück, als nach dem einjährigen Intermezzo im Oberhaus der Abstieg feststand. Er wollte den Weg für einen neuen Coach mit neuen Ideen freimachen. Danach folgte Hannover 96, wo es Trainer traditionell schwer haben und sich seit 2019 zehn Fußball-Lehrer versuchten.
Hertha und Leitl aber benötigen nun endlich wieder einen Befreiungsschlag – so wie im März 2025, als man in äußerst prekärer Lage (nur drei Punkte Abstand auf Relegationsplatz 16) mit 5:1 bei Eintracht Braunschweig auftrumpfte und dem damaligen Ziel „Klassenerhalt“ viel näherkam.
Jetzt sind die verkündeten Ziele – der Wiederaufstieg – ganz andere. Um mit Präsident Fabian Drescher zu enden: „Noch sind 90 Punkte zu vergeben.“
„Wir sollten die Kirche im Dorf lassen!“ Das sagte Präsident Fabian Drescher, als er bei der Vorstellung des neuen Geschäftsführers Dr. Peter Görlich seine Einschätzung zum total verkorksten Saisonstart von Hertha BSC abgeben sollte. „Natürlich hätte ich mir aus meiner Perspektive mehr erhofft“, so Drescher weiter, „aber wir sind erst am vierten Spieltag und unser Saisonziel ist noch in greifbarer Nähe. Noch sind 90 Punkte zu vergeben. Wir sind weit davon entfernt, jetzt in Panik zu verfallen.“
Nicht zu übertreiben und sachlich zu bleiben, das bedeutet unter anderem die uralte Redewendung „die Kirche im Dorf lassen“ und auch, eine Situation nicht dramatischer darzustellen, als sie ist. In der gegenwärtigen schwierigen sportlichen Phase nicht in hektische Betriebsamkeit oder gar in Panik zu geraten, ist sicher eine richtige Einstellung des Präsidenten.
Dennoch: Die kritische Lage zu verharmlosen ist ebenso gefährlich. Es war ja nicht so, dass lediglich die Ergebnisse nicht stimmten, sondern das Auftreten der Mannschaft. Sie hat die Spiele nicht etwa durch viel Pech verloren oder nicht gewonnen. Nein, das Team agierte schwach und jeder Profi blieb weit unter seinem Niveau. Die Blamage der deutschen Nationalmannschaft beim 0:2 gegen die Slowakei in Bratislava erinnerte mich gar an die Leistung der Hertha bei der 0:2-Heim-Pleite gegen die SV Elversberg.
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Schon werden rund um „96“ gewagte Prognosen angestellt. Die „Neue Presse“ (Hannover) mutmaßt etwa: „Bei der Berliner Hertha hat Trainer Stefan Leitl einen Gruselstart mit zwei Punkten aus vier Spielen hingelegt, seine Mannschaft agiert leidenschaftslos, und der Coach gerät bereits in Erklärungsnot. Die Länderspielpause wird der Trainer in Berlin wohl noch schadlos überstehen – was allerdings passiert, falls seine Hertha beim Spiel am Maschsee hilflos untergehen sollte, ist offen. Dann hätte 96 Leitl vielleicht schon wieder gefeuert.“
Fakt ist allerdings, dass Leitl in Berlin intern nicht in Frage gestellt wird. Sein Bonus nach der Rettung der Hertha vor dem drohenden Sturz in Liga drei in der Vorsaison ist sehr groß. Er strahlt nach wie vor Ruhe und Sicherheit aus. Eine schnelle Wende zum Besseren wird ihm zu hundert Prozent zugetraut.
In seiner erfolgreichen Trainer-Karriere meisterte Leitl einige kritische Situationen, bekam aber durch zwei Entlassungen auch Dellen. Im September 2018 musste er den FC Ingolstadt nach vielen Jahren – zuerst als Profi und danach als Trainer - verlassen, nachdem in den ersten sechs Spielen der Saison 2018/19 nur ein Sieg gelang. Bei der Spvgg. Greuther Fürth, die er mit geringen finanziellen Mitteln in die Erste Bundesliga geführt hatte, trat er im Mai 2022 selbst zurück, als nach dem einjährigen Intermezzo im Oberhaus der Abstieg feststand. Er wollte den Weg für einen neuen Coach mit neuen Ideen freimachen. Danach folgte Hannover 96, wo es Trainer traditionell schwer haben und sich seit 2019 zehn Fußball-Lehrer versuchten.
Hertha und Leitl aber benötigen nun endlich wieder einen Befreiungsschlag – so wie im März 2025, als man in äußerst prekärer Lage (nur drei Punkte Abstand auf Relegationsplatz 16) mit 5:1 bei Eintracht Braunschweig auftrumpfte und dem damaligen Ziel „Klassenerhalt“ viel näherkam.
Jetzt sind die verkündeten Ziele – der Wiederaufstieg – ganz andere. Um mit Präsident Fabian Drescher zu enden: „Noch sind 90 Punkte zu vergeben.“
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 10.09.2025 um 08:14 Uhr bearbeitet
10.09.2025 - 10:24 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
Wir gewinnen wie auch immer gegen H96 und es ist erstmal Ruhe auf der Position in Sachen Verantwortliche. Nach vier Siegen in Folge ist Schluss und die Serie reist bei den Niedersachsen.
Mark my words.
Wir gewinnen wie auch immer gegen H96 und es ist erstmal Ruhe auf der Position in Sachen Verantwortliche. Nach vier Siegen in Folge ist Schluss und die Serie reist bei den Niedersachsen.
Mark my words.
Und dann folgen wieder 3 Spiele ohne Punkte und wir können nach Dreschers Logik nur noch 78 Punkte holen..
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