| Geburtsdatum | 13.03.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Global Sports Director |
| Akt. Verein | Japanische Fußball Liga |
Roger Schmidt
25.04.2014 - 12:18 Uhr
22.02.2016 - 15:40 Uhr
Zitat von ulle04
Witzig überall ist seit gestern zu lesen, wie sympathisch wir mal waren...ist klar. Leute hört doch mal auf mit eurer Heulerei.
Ich finde es viel Interessanter wie jetzt seitens der DFB-Verantwortlichen sich zu einem laufen Verfahren geäußert wird. Ich glaube das Urteil steht schon fest, jetzt such man noch weitere Gründe um es zu festigen. Ein offenes und ehrliches Verfahren wird es hier nicht geben. Wenn der Schiriboss Hellmut Krug kurz nach dem Spiel schon verlauten lässt : "Längere Sperre für Schmidt durchaus denkbar", ist doch klar was dabei raus kommt. Dazu kommt dann noch die Aussage von Anton Nachreiner dem Kontrollausschuss-Vorsitzenden "Ob das dann als Exempel aufgefasst wird, weiß ich nicht."
Zitat von SirPatrick
Ich fand Leverkusen tatsächlich mal sympathisch als noch ein richtiger Manager wie Calmund das Sagen hatte und Leverkusen auch vernünftigen Fussball mit einer vernünftigen und sympathischen Aussendarstellung verbunden hatte. Seit Völler da ist, ist das ins krasse Gegenteil verflogen.
Ich fand Leverkusen tatsächlich mal sympathisch als noch ein richtiger Manager wie Calmund das Sagen hatte und Leverkusen auch vernünftigen Fussball mit einer vernünftigen und sympathischen Aussendarstellung verbunden hatte. Seit Völler da ist, ist das ins krasse Gegenteil verflogen.
Witzig überall ist seit gestern zu lesen, wie sympathisch wir mal waren...ist klar. Leute hört doch mal auf mit eurer Heulerei.
Ich finde es viel Interessanter wie jetzt seitens der DFB-Verantwortlichen sich zu einem laufen Verfahren geäußert wird. Ich glaube das Urteil steht schon fest, jetzt such man noch weitere Gründe um es zu festigen. Ein offenes und ehrliches Verfahren wird es hier nicht geben. Wenn der Schiriboss Hellmut Krug kurz nach dem Spiel schon verlauten lässt : "Längere Sperre für Schmidt durchaus denkbar", ist doch klar was dabei raus kommt. Dazu kommt dann noch die Aussage von Anton Nachreiner dem Kontrollausschuss-Vorsitzenden "Ob das dann als Exempel aufgefasst wird, weiß ich nicht."
Also für die Schiedsrichtergilde Herbert Fandel und Co. ist diese Geschichte um Roger Schmidt einen Bärendienst . Eigentlich müsste er dafür eine Bonus erhalten. Man kann schön auf die Ausartung und Respektlosigkeit rumreiten gegenüber Schiedsrichtern, das man die Regeln ernst nehmen muss, was sich alles daran ändern muss. Alle müssen sich daran halten. Eine Selbstverklärung des ganzen, bis hin dazu das sich selbst zum Retter des Sports, Amateubereiches und der Fairnis hinstellt. Entscheidung im Sport schützen muss. Kritik am Schiedsrichter am besten ganz abschaffen. Sich selbst in der Opferrolle als Sündenböcke hinstellen und von den echt Haarstäubenden eigenen Fehlern insbesondere in dieser Spielzeit ablenken. Dann zu erklären das die Fehlleistungen als Alibi abzutun um von der eigenen Leistung der Mannschaften abzulenken, oft werden Kleinigkeiten kritisiert, überhöht dargestellt, setzt dem ganzen die Krone auf.
http://www.11freunde.de/nachricht/dfb-423
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Romelu_Lukaku am 22.02.2016 um 15:48 Uhr bearbeitet
22.02.2016 - 16:30 Uhr
Ich möchte jetzt garnicht mehr zum tausendsten Mal darauf eingehen, ob und warum das Verhalten von Schmidt fragwürdig und falsch war oder nicht, das wurde bereits genug diskutiert und ich mit meinem Bayer-Wappen kann hierzu sowieso keine Aussage treffen, die als objektiv gelten könnte.
Man muss allerdings noch eine Sache anmerken, finde ich. Und zwar folgende: Beim Ausführen des Freistoßes der Dortmunder lag der Ball nicht "am Ort des Vergehens oder an der Position des Balls zum Zeitpunkt des Vergehens", wie die Regel des DFB es für Freistöße außerhalb des Strafraums fordert, das kann niemand bestreiten. Dass man hier sagt, geschenkt, dies wird immer so gehandhabt bei Freistößen derart entfernt vom Tor, ist absolut in Ordnung.
Allerdings kann man sich als Schiedsrichter/Schiedsrichtervereinigung/Sportgericht/Fan dann eigentlich(wenn man von einer fairen Auslegung in alle Richtungen ausgeht) nicht mehr darauf berufen, dass der Unparteiische laut Regelwerk die Möglichkeit hat, den Feldverweis des Trainers über seinen Kapitän auszusprechen, nur weil das Regelwerk das so vorsieht. Denn das wird definitiv im Profifußball so nicht regelmäßig gemacht, sondern der Normalfall(und auf den beruft man sich zuvor ja gerade) ist, dass der Schiedsrichter eben den Feldverweis persönlich gegenüber dem Trainer (und auch nicht über 20 Meter) ausspricht.
Worauf ich hinaus will ist, dass man hier seitens des Schiedsrichters nicht sagen sollte, man lässt einmal Fünfe gerade sein, weil das bei solchen Freistößen immer so gemacht wird und dann beim anderen mal das Regelwerk in einer total unüblichen Weise wörtlich nimmt.
Dabei geht es mir vor allem um die Nachbetrachtung des Vorfalls, weil es doch jetzt vielfach so hingestellt wird, als hätte Schmidt sich wegen etwas aufgeregt, was er doch bitte einfach mal gut sein lassen soll, während die Schiedsrichterseite sich hier an etwas klammert, das sie selbst durch wohlwollende Auslegung und ständiges Praktizieren aufgeweicht hat und im Prinzip eine Art Gewohnheitsrecht erzeugt hat.
Sieht man es so, kann man nämlich durchaus verstehen, wieso Schmidt sich massivst unfair behandelt gefühlt hat, indem der Schiedsrichter ihn in dieser unpraktikablen Art vom Feld schickte. Keine Frage, er hat sich da unangebracht stur verhalten, dennoch darf man diese doppeldeutige Herangehensweise hier nicht außer acht lassen, finde ich.
Wie gesagt, das soll kein generelles Entschuldigen von Schmidts Verhalten sein.
Man muss allerdings noch eine Sache anmerken, finde ich. Und zwar folgende: Beim Ausführen des Freistoßes der Dortmunder lag der Ball nicht "am Ort des Vergehens oder an der Position des Balls zum Zeitpunkt des Vergehens", wie die Regel des DFB es für Freistöße außerhalb des Strafraums fordert, das kann niemand bestreiten. Dass man hier sagt, geschenkt, dies wird immer so gehandhabt bei Freistößen derart entfernt vom Tor, ist absolut in Ordnung.
Allerdings kann man sich als Schiedsrichter/Schiedsrichtervereinigung/Sportgericht/Fan dann eigentlich(wenn man von einer fairen Auslegung in alle Richtungen ausgeht) nicht mehr darauf berufen, dass der Unparteiische laut Regelwerk die Möglichkeit hat, den Feldverweis des Trainers über seinen Kapitän auszusprechen, nur weil das Regelwerk das so vorsieht. Denn das wird definitiv im Profifußball so nicht regelmäßig gemacht, sondern der Normalfall(und auf den beruft man sich zuvor ja gerade) ist, dass der Schiedsrichter eben den Feldverweis persönlich gegenüber dem Trainer (und auch nicht über 20 Meter) ausspricht.
Worauf ich hinaus will ist, dass man hier seitens des Schiedsrichters nicht sagen sollte, man lässt einmal Fünfe gerade sein, weil das bei solchen Freistößen immer so gemacht wird und dann beim anderen mal das Regelwerk in einer total unüblichen Weise wörtlich nimmt.
Dabei geht es mir vor allem um die Nachbetrachtung des Vorfalls, weil es doch jetzt vielfach so hingestellt wird, als hätte Schmidt sich wegen etwas aufgeregt, was er doch bitte einfach mal gut sein lassen soll, während die Schiedsrichterseite sich hier an etwas klammert, das sie selbst durch wohlwollende Auslegung und ständiges Praktizieren aufgeweicht hat und im Prinzip eine Art Gewohnheitsrecht erzeugt hat.
Sieht man es so, kann man nämlich durchaus verstehen, wieso Schmidt sich massivst unfair behandelt gefühlt hat, indem der Schiedsrichter ihn in dieser unpraktikablen Art vom Feld schickte. Keine Frage, er hat sich da unangebracht stur verhalten, dennoch darf man diese doppeldeutige Herangehensweise hier nicht außer acht lassen, finde ich.
Wie gesagt, das soll kein generelles Entschuldigen von Schmidts Verhalten sein.
22.02.2016 - 18:59 Uhr
Ich habe mich ja schon gestern Abend hier ausreichend geäußert und es ist auch nicht mein Vereinsforum, ich stehe Leverkusen ziemlich neutral gegenüber.
Aber mich stört dieses immer wieder (nicht nur hier) auftretende Relativieren. Ja Herr Schmidt hat sich nicht gut verhalten, aber...
Nein, da gibt es kein Aber. Man kann auch einfach mal individuell unabhängig voneinander das Fehlverhalten betrachten. Herr Schmidt hat sich grundfalsch verhalten.
Stellt Euch einfach vor, Ihr wärd der Schiri (mir als Ex-Schiri fällt das vllt. etwas leichter) und der Trainer wäre nicht Eurer, sondern der Eures Gegners, am besten Guardiola. Das fällt dann leichter.
Also der gute Pep meckert ständig rum, ihr oder Euer Kollege (4. Schiri) ermahnen ihn mehrfach, aber immer wieder gibt es Stunk da draußen. Das Spiel ist hektisch, umkämpft, es gibt einige Reibereien. Jetzt fällt das 1:0 für den Gegner und Pep meckert wieder rum. Ihr steht mittig auf dem Platz und dieser Trainer hat jetzt das halbe Spiel rumgenörgelt und null Respekt gezeigt und es war klar, dass er bei einem weiteren Vergehen gehen muss. Jetzt tritt dieses weitere Vergehen ein und ihr verweist ihm des Innenraums.
Nun stellen sich folgende Gedankengänge:
Wollt Ihr zum Trainer gehen (was ihr nicht müsst) und es ihm persönlich sagen, wenn ihr davon ausgehen müsst, dass das nur zu den üblichen Diskussionen mit Pep und Sammer führt?
Wollt Ihr einem Trainer, dem klar sein müsste (aus Eurer Sicht angesichts der vorherigen Ermahnungen), warum er nun gehen muss, das ausführlich erklären, weil er das eingefordert hat, nachdem er sich schon den Anweisungen widersetzt hat (bitte bedenkt, der Pep ging euch schon mächtig vorher auf den Keks).
Habt Ihr wirklich das Gefühl, dass Ihr den Aufforderungen dieses Trainers, der Euch ständig angegriffen hat und jetzt es auf eine Machtprobe ankommen lassen wlil, nachkommen solltet?
Ganz ehrlich: Ich war immer ein sehr kommunikativer und kooperativer Schiri, aber einmal hatte ich so einen Fall (trotz mehrfacher, zunächst persönlicher und auch freundlicher Ermahnung) und da habe ich diese Fragen drei Mal mit nein beantworten müssen. Irgendwann reißt einem der Geduldsfaden, irgendwann ist man diese Machtspielchen satt. Als Schiri habe ich mir immer gedacht: Jeder muss merken, dass ich auch nur ein Mensch bin. Ich habe Gefühle und ich mache auch mal Fehler. Spieler und Trainer, die genauso gedacht haben, haben nie Probleme verursacht.
Leider ist es aber so, dass viele vergessen, dass sie bei der Bewertung anderer die Messlatte höher legen als bei sich selbst. Es geht nicht, dass man Respekt einfordert, aber selbst keinen erbringt. Es geht nicht, dass man sich selbst zu wichtig nimmt und auf sein Recht pocht, das aber dem Schiri abspricht. Es geht nicht, dass man vom Schiri verlangt, vernünftig zu kommunizieren, selbst aber im Spielverlauf nicht gezeigt zu haben, das selbst zu können.
Ihr glaubt nicht, wie gerne ich manchmal als Schiri die Leistungen der Spieler genauso kommentiert hätte wie die Spieler meine. Nur, um mir mal Luft zu verschaffen.
Übrigens, nur um mich nicht falsch zu verstehen, es gibt auch unter Schiedsrichtern einige, die meinen, dass sie sich vom Verhalten her (nicht von den Entscheidungen) mehr erlauben dürfen als Spieler, Trainer etc. , die haben das falsche Hobby gewählt.
Generell: Es ist ein Gesellschaftsproblem. Es fehlt der Respekt. Und es fehlt der Grundsatz "ich behandle Dich so, wie ich gerne selbst behandelt werden möchte". Bei den Schiris kommt noch ein weiteres Gesellschaftsproblem dazu: Die fehlende Akzeptanz bzgl. Entscheidungen von Menschen mit Entscheidungsgewalt. Das teilen die Schiris übrigens mit Lehrern, Polizisten usw.
Es wird einfach nicht akzeptiert, dass ein Lehrer auch mal ne schlechte Note für angebracht halten kann oder dass ein Polizist einem einen Platzverweis erteilt oder dass der Schiri einen auf die Tribüne schickt. Selbst, wenn der Lehrer oder der Polizist oder der Schiri das auch noch in Ruhe erklären, wird das oftmals nicht akzeptiert und alles zu Tode diskutiert. (Keine Ahnung, ob das gestern so gewesen wäre, war aber schon oft so)
Dass diese "Autoritätspersonen" dann überreagieren, keine Lust mehr aufs Reden haben und immer weniger Menschen diese Jobs machen wollen, sollte kein Wunder sein.
Wir sollten das Ganze gestern daher auch unabhängig von der Strafe für Roger Schmidt als Chance sehen. Eben um im Fußball (auch als Vorbild für Amateurfußball und Teile der Gesellschaft) den Respekt und die Menschlichkeit wieder in den Vordergrund zu stellen. Und nicht nur den eigenen Vorteil. Auch wenn es um zig Millionen geht im Fußballgeschäft, so sind da immer noch Menschen auf und neben dem Spielfeld. Mit all ihren Fehlern. Ich hab das Gefühl, dass in den letzten Jahren überall in der Gesellschaft dies nicht mehr beachtet wird.
P.S. Vllt. sollten einfach die Schiris, Spieler und Trainer mal sich ordentlich auf Malle betrinken in der Sommerpause.
P.P.S. Sorry für den seeeehr langen Text.
Aber mich stört dieses immer wieder (nicht nur hier) auftretende Relativieren. Ja Herr Schmidt hat sich nicht gut verhalten, aber...
Nein, da gibt es kein Aber. Man kann auch einfach mal individuell unabhängig voneinander das Fehlverhalten betrachten. Herr Schmidt hat sich grundfalsch verhalten.
Stellt Euch einfach vor, Ihr wärd der Schiri (mir als Ex-Schiri fällt das vllt. etwas leichter) und der Trainer wäre nicht Eurer, sondern der Eures Gegners, am besten Guardiola. Das fällt dann leichter.
Also der gute Pep meckert ständig rum, ihr oder Euer Kollege (4. Schiri) ermahnen ihn mehrfach, aber immer wieder gibt es Stunk da draußen. Das Spiel ist hektisch, umkämpft, es gibt einige Reibereien. Jetzt fällt das 1:0 für den Gegner und Pep meckert wieder rum. Ihr steht mittig auf dem Platz und dieser Trainer hat jetzt das halbe Spiel rumgenörgelt und null Respekt gezeigt und es war klar, dass er bei einem weiteren Vergehen gehen muss. Jetzt tritt dieses weitere Vergehen ein und ihr verweist ihm des Innenraums.
Nun stellen sich folgende Gedankengänge:
Wollt Ihr zum Trainer gehen (was ihr nicht müsst) und es ihm persönlich sagen, wenn ihr davon ausgehen müsst, dass das nur zu den üblichen Diskussionen mit Pep und Sammer führt?
Wollt Ihr einem Trainer, dem klar sein müsste (aus Eurer Sicht angesichts der vorherigen Ermahnungen), warum er nun gehen muss, das ausführlich erklären, weil er das eingefordert hat, nachdem er sich schon den Anweisungen widersetzt hat (bitte bedenkt, der Pep ging euch schon mächtig vorher auf den Keks).
Habt Ihr wirklich das Gefühl, dass Ihr den Aufforderungen dieses Trainers, der Euch ständig angegriffen hat und jetzt es auf eine Machtprobe ankommen lassen wlil, nachkommen solltet?
Ganz ehrlich: Ich war immer ein sehr kommunikativer und kooperativer Schiri, aber einmal hatte ich so einen Fall (trotz mehrfacher, zunächst persönlicher und auch freundlicher Ermahnung) und da habe ich diese Fragen drei Mal mit nein beantworten müssen. Irgendwann reißt einem der Geduldsfaden, irgendwann ist man diese Machtspielchen satt. Als Schiri habe ich mir immer gedacht: Jeder muss merken, dass ich auch nur ein Mensch bin. Ich habe Gefühle und ich mache auch mal Fehler. Spieler und Trainer, die genauso gedacht haben, haben nie Probleme verursacht.
Leider ist es aber so, dass viele vergessen, dass sie bei der Bewertung anderer die Messlatte höher legen als bei sich selbst. Es geht nicht, dass man Respekt einfordert, aber selbst keinen erbringt. Es geht nicht, dass man sich selbst zu wichtig nimmt und auf sein Recht pocht, das aber dem Schiri abspricht. Es geht nicht, dass man vom Schiri verlangt, vernünftig zu kommunizieren, selbst aber im Spielverlauf nicht gezeigt zu haben, das selbst zu können.
Ihr glaubt nicht, wie gerne ich manchmal als Schiri die Leistungen der Spieler genauso kommentiert hätte wie die Spieler meine. Nur, um mir mal Luft zu verschaffen.
Übrigens, nur um mich nicht falsch zu verstehen, es gibt auch unter Schiedsrichtern einige, die meinen, dass sie sich vom Verhalten her (nicht von den Entscheidungen) mehr erlauben dürfen als Spieler, Trainer etc. , die haben das falsche Hobby gewählt.
Generell: Es ist ein Gesellschaftsproblem. Es fehlt der Respekt. Und es fehlt der Grundsatz "ich behandle Dich so, wie ich gerne selbst behandelt werden möchte". Bei den Schiris kommt noch ein weiteres Gesellschaftsproblem dazu: Die fehlende Akzeptanz bzgl. Entscheidungen von Menschen mit Entscheidungsgewalt. Das teilen die Schiris übrigens mit Lehrern, Polizisten usw.
Es wird einfach nicht akzeptiert, dass ein Lehrer auch mal ne schlechte Note für angebracht halten kann oder dass ein Polizist einem einen Platzverweis erteilt oder dass der Schiri einen auf die Tribüne schickt. Selbst, wenn der Lehrer oder der Polizist oder der Schiri das auch noch in Ruhe erklären, wird das oftmals nicht akzeptiert und alles zu Tode diskutiert. (Keine Ahnung, ob das gestern so gewesen wäre, war aber schon oft so)
Dass diese "Autoritätspersonen" dann überreagieren, keine Lust mehr aufs Reden haben und immer weniger Menschen diese Jobs machen wollen, sollte kein Wunder sein.
Wir sollten das Ganze gestern daher auch unabhängig von der Strafe für Roger Schmidt als Chance sehen. Eben um im Fußball (auch als Vorbild für Amateurfußball und Teile der Gesellschaft) den Respekt und die Menschlichkeit wieder in den Vordergrund zu stellen. Und nicht nur den eigenen Vorteil. Auch wenn es um zig Millionen geht im Fußballgeschäft, so sind da immer noch Menschen auf und neben dem Spielfeld. Mit all ihren Fehlern. Ich hab das Gefühl, dass in den letzten Jahren überall in der Gesellschaft dies nicht mehr beachtet wird.
P.S. Vllt. sollten einfach die Schiris, Spieler und Trainer mal sich ordentlich auf Malle betrinken in der Sommerpause.
P.P.S. Sorry für den seeeehr langen Text.
22.02.2016 - 18:59 Uhr
Also ich als Bayer-Fan finde das Verhalten von Schmidt absolut schädigend für den Verein, peinlich, respektlos und es ist einfach nicht angebracht.
Dieses Verhalten ist einfach nicht in Ordnung und jeder Bayer Fan der hier was anderes sagt soll sich mal erinnern was wir von Klopp so gehalten haben.
Ich erwarte von einem Erwachsenen das er sich im Griff hat. Ich kann auf der Arbeit auch nicht einfach so ausflippen.
Dieses Verhalten ist einfach nicht in Ordnung und jeder Bayer Fan der hier was anderes sagt soll sich mal erinnern was wir von Klopp so gehalten haben.
Ich erwarte von einem Erwachsenen das er sich im Griff hat. Ich kann auf der Arbeit auch nicht einfach so ausflippen.
22.02.2016 - 19:28 Uhr
Zitat von Since1904
Also ich als Bayer-Fan finde das Verhalten von Schmidt absolut schädigend für den Verein, peinlich, respektlos und es ist einfach nicht angebracht.
Dieses Verhalten ist einfach nicht in Ordnung und jeder Bayer Fan der hier was anderes sagt soll sich mal erinnern was wir von Klopp so gehalten haben.
Ich erwarte von einem Erwachsenen das er sich im Griff hat. Ich kann auf der Arbeit auch nicht einfach so ausflippen.
Also ich als Bayer-Fan finde das Verhalten von Schmidt absolut schädigend für den Verein, peinlich, respektlos und es ist einfach nicht angebracht.
Dieses Verhalten ist einfach nicht in Ordnung und jeder Bayer Fan der hier was anderes sagt soll sich mal erinnern was wir von Klopp so gehalten haben.
Ich erwarte von einem Erwachsenen das er sich im Griff hat. Ich kann auf der Arbeit auch nicht einfach so ausflippen.
Danke, danke und nochmals danke!!!
Dieses Relativierungsgeschwurbel der Bayer-Fans hier finde ich einfach nur ekelhaft und unerträglich. Und das sage ich nicht nur als voreingenommener Ablehner der selbstgefälligen Persönlichkeit von Roger Schmidt. Versetzt euch doch einfach mal in die Lage eines neutralen Zuschauers. Dieses renitente "ich will es erklärt bekommen damit ich vielleicht deiner Anweisung folge leiste" ist nicht nur kindisch sondern Ausdruck von Respektlosigkeit gegenüber dem Schiedsrichter wie auch dem Gegner.
22.02.2016 - 19:53 Uhr
Zitat von Rudolpho1310
Natürlich gibt es dazu mehr zu sagen. Allein schon deswegen, weil Meier mehr gesagt hat als deinen zitierten Abschnitt. Und ich stimme ihm komplett zu. Sowohl was seinen Kommentar zu Schmidts Verhalten angeht, als auch seine Meinung zu Zwayer.
Natürlich gibt es dazu mehr zu sagen. Allein schon deswegen, weil Meier mehr gesagt hat als deinen zitierten Abschnitt. Und ich stimme ihm komplett zu. Sowohl was seinen Kommentar zu Schmidts Verhalten angeht, als auch seine Meinung zu Zwayer.
Naja am Ende geht es hier nicht um die Frage, ob sich Zwayer in der konkreten Situation am Ende angemessen Verhalten hat oder nicht. Es geht auch nicht um die Frage, ob der Freistoß eine Fehlentscheidung war oder nicht - es geht einzig und alleine um die Tatsache, das Schmidt der Anweisung des Schiedsrichters, die ihm auch ohne persönliches Gespräch bekannt war, nicht Folge geleistet hat.
Zwayer wird intern entsprechende Kritik erfahren, sollte es so sein. Das er sie intern erfährt und nicht über die Medien ist für mein Empfinden absolut der richtige Weg.
Ich habe es schon ein paar Seiten vorher geschrieben, es ist das Bayer-Forum und ich verstehe natürlich die Emotionen. Aber hier werden permanent Ding diskutiert, die mit der Sachlage nichts zu tun haben.
Ob die Art und Weise von Zwayer richtig war, ob der Ball jetzt 5m weiter hinten hätte liegen müssen usw,usw,usw.....
Was hier ansteht ist die Beurteilung des Novums im deutschen Profifussball, in dem ein Trainer einer Linie überschreitet, die er nie im Leben hätte überschreiten dürfen. Und im Interview danach überschreitet er die nächste Grenze und wirft dem Schiedsrichter (wie es auch Völler getan hat) absichtliche Spielmanipulation vor.
Da gibt es einfach garnichts zu relativieren oder zu beschönigen, das ist derart krass sportwidrig - ein solches Verhalten ist mir bisher in Deutschland nicht bekannt. Es gibt nichts zu beschönigen, zu verteidigen oder zu relativieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Soki1072 am 22.02.2016 um 19:58 Uhr bearbeitet
22.02.2016 - 21:05 Uhr
Zitat von thomi
Was nicht wenige erwartet hätten, klare unmissverständliche Ansage und die Androhung an der Seitenlinie mit dem Abbruch wenn der Aufforderung nicht nachgegangen wird. Laut Meier hätte Zwayer die Dinge auf dem Platz kurz und bündig regeln können. Und so hat er tatsächlich aus 2 9 Min. gemacht. Der hochtrabende Abgang war nicht notwendig, die Schuld von RS dabei nicht kleinredend.
Was nicht wenige erwartet hätten, klare unmissverständliche Ansage und die Androhung an der Seitenlinie mit dem Abbruch wenn der Aufforderung nicht nachgegangen wird. Laut Meier hätte Zwayer die Dinge auf dem Platz kurz und bündig regeln können. Und so hat er tatsächlich aus 2 9 Min. gemacht. Der hochtrabende Abgang war nicht notwendig, die Schuld von RS dabei nicht kleinredend.
Dieses Verhalten wäre retrospektiv wahrscheinlich besser gewesen. Allerdings weiß niemand genau, wie sich für Zwayer die Situation darstellte, auch nicht Urs Meyer. Man weiß z.B. nicht, was in HZ 1 passierte, als Zwayer bei Schmidt war. Wenn da schon klargestellt wurde, dass die nächste Aktion zu einem Tribünenplatz führt, gab es überhaupt keinen Bedarf mehr für weitere Diskussionen mit Schmidt.
Und eines ist für mich auch klar: Nachdem Schmidt auf bockig gestellt hat und versuchte Zwayer zu sich zu zitieren, war es Zwayer nicht mehr möglich darauf einzugehen, ohne seine Autorität komplett den Lokus runterzuspülen.
23.02.2016 - 00:55 Uhr
Will jetzt auch mal meinen Senf dazu geben - zum Thema und nicht zu unserem Pech mit Verletzungen, Schiedsrichterleistungen oder Alutreffern! Man kann ja schon emotional werden wegen sowas ABER:
Als genereller Schmidt-Fan finde ich dass er am Sonntag der Mannschaft und dem Verein einen Baerendienst erwiesen hat. Eigentlich sollte das - egal was vom DFB kommt - disziplinarische Folgen seitens des Vereins fuer ihn haben. Was jetzt hier in Richtung Rausschmiss angedeutet wird ist mM natuerlich Quatsch. Aber Geldstrafe und klare Aussprache mit der Mannschaft sind das Mindeste. Egal was sein Verhalten im Amateursport bedeutet (oder ob es ueberhaupt relevant ist) es gibt eine Reihe junger Spieler in der Mannschaft denen er schon eine gewisse Reife und Disziplin vorleben sollte. Ich wuerde sein Verhalten nach dem er des Innenraums verwiesen wurde nicht als 'Ausrasten' beschreiben, eher als arrogant und selbstgefaellig. Und das wird ihm ja schon mal gelegentlich vorgeworfen...
Ist sicher kein Imagegewinn fuer den Verein auch wenn naechste Woche wieder ein anderes Thema in den Schlagzeilen ist. Aber das Rechthaberische stoert mich schon an seiner Art manchmal - wie auch bei Voeller. Nichts gegen Emotionen aber das ist was anderes.
Zum sportlichen wage ich mal die These dass Schmidt sich auch geaergert hat dass der schnell ausgefuehrte Freistoss GENAU das erlaubt hat was das Kiesslingfoul (und generell fruehes Pressing) verhindern sollte! Naemlich einen Konter mit viel Platz fuer die Dortmunder... Und da sollte er (und die Spieler) sich mal an die eigene Nase fassen bezueglich taktischer Ausrichtung - und Disziplin!
Als genereller Schmidt-Fan finde ich dass er am Sonntag der Mannschaft und dem Verein einen Baerendienst erwiesen hat. Eigentlich sollte das - egal was vom DFB kommt - disziplinarische Folgen seitens des Vereins fuer ihn haben. Was jetzt hier in Richtung Rausschmiss angedeutet wird ist mM natuerlich Quatsch. Aber Geldstrafe und klare Aussprache mit der Mannschaft sind das Mindeste. Egal was sein Verhalten im Amateursport bedeutet (oder ob es ueberhaupt relevant ist) es gibt eine Reihe junger Spieler in der Mannschaft denen er schon eine gewisse Reife und Disziplin vorleben sollte. Ich wuerde sein Verhalten nach dem er des Innenraums verwiesen wurde nicht als 'Ausrasten' beschreiben, eher als arrogant und selbstgefaellig. Und das wird ihm ja schon mal gelegentlich vorgeworfen...
Ist sicher kein Imagegewinn fuer den Verein auch wenn naechste Woche wieder ein anderes Thema in den Schlagzeilen ist. Aber das Rechthaberische stoert mich schon an seiner Art manchmal - wie auch bei Voeller. Nichts gegen Emotionen aber das ist was anderes.
Zum sportlichen wage ich mal die These dass Schmidt sich auch geaergert hat dass der schnell ausgefuehrte Freistoss GENAU das erlaubt hat was das Kiesslingfoul (und generell fruehes Pressing) verhindern sollte! Naemlich einen Konter mit viel Platz fuer die Dortmunder... Und da sollte er (und die Spieler) sich mal an die eigene Nase fassen bezueglich taktischer Ausrichtung - und Disziplin!
23.02.2016 - 07:52 Uhr
Also ich finde ein Berdufsverbot oder Entzug der Trainerlizenz ist viel zu hart als Bestrafung! Er hat scheiß gebaut und soll dafür bestraft werden wie ein Spieler der zum wiederholten Male rot gesehen hat also 4 Spiele Sperre und gut ist... Ich finde sowieso das Spieler und Trainer mal ruhiger gegenüber den Schiris werden sollten deswegen finde ich eine Auslegung wie im US Sport perfekt mit technischen Fouls bzw die Schiris müssten gerade bei Spieler die nur an der backe der Schiris hängen viel schneller gelb/rot zeigen so lange bis das ganze geheule endlich aufhört!
23.02.2016 - 07:55 Uhr
Zitat von LeonLuceni
Auch wenn ich die Aktion von Schmidt alles andere als gut heiße: Wenn ich als Schiri schon offensichtlich keinen Top-Tag erwische, kann ich zum Trainer hingehen und ihn auf die Tribüne verweisen. Alles andere ist pure Arroganz und gießt weiter Öl ins Feuer.
Was das Schiriwesen braucht sind klarere Regeln und weniger Ermessensauslegung. Bei unterschiedlichen Entscheidungen der Schiris durch die Situationsbedingte Interpretation des Schiris entsteht nur Unruhe. Hier muss sich nicht nur der DFB sondern auch die FIFA was überlegen.
Des weiteren darf man sich der heutigen Technik nicht verschließen. Ich bin ganz klar für die Torlinientechnologie. Darüber hinaus sollte der Trainer 2 Mal pro Spiel mit Videobeweis nachprüfen lassen können wie beim Football. Das dauert keine 2 Minuten und wird dann zur Nachspielzeit hinzugefügt.
Schiris sind auch nur Menschen und machen Fehler. Deswegen muss man sie technisch unterstützen. Beim Fußball geht es mittlerweile um so viel, dass Psuedotatsachenentscheidungen einfach fehl am Platz sind.
Auch wenn ich die Aktion von Schmidt alles andere als gut heiße: Wenn ich als Schiri schon offensichtlich keinen Top-Tag erwische, kann ich zum Trainer hingehen und ihn auf die Tribüne verweisen. Alles andere ist pure Arroganz und gießt weiter Öl ins Feuer.
Was das Schiriwesen braucht sind klarere Regeln und weniger Ermessensauslegung. Bei unterschiedlichen Entscheidungen der Schiris durch die Situationsbedingte Interpretation des Schiris entsteht nur Unruhe. Hier muss sich nicht nur der DFB sondern auch die FIFA was überlegen.
Des weiteren darf man sich der heutigen Technik nicht verschließen. Ich bin ganz klar für die Torlinientechnologie. Darüber hinaus sollte der Trainer 2 Mal pro Spiel mit Videobeweis nachprüfen lassen können wie beim Football. Das dauert keine 2 Minuten und wird dann zur Nachspielzeit hinzugefügt.
Schiris sind auch nur Menschen und machen Fehler. Deswegen muss man sie technisch unterstützen. Beim Fußball geht es mittlerweile um so viel, dass Psuedotatsachenentscheidungen einfach fehl am Platz sind.
Ich verstehe immer nicht, was ein Vergleich mit Football denn soll. Es ist ein komplett anderes Spiel, in dem ein Spielzug in der Regel nicht länger als 20 Sekunden dauert. Da ist es viel einfacher einen Videobeweis zu installieren, als in einem Fussballspiel. In nahezu allen anderen Sportarten wird der Beweis lediglich zur Feststellung Tor oder Nicht-Tor benutzt.
Im übrigen wird der Trainer im American Football auch bestraft, falls es sich erweist, dass die Entscheidung der Schiedsrichter richtig war - er verliert ein TimeOut. Was ist alleine hierfür schon das entsprechende im Fussball - er verliert eine Auswechslung ? In meinen Augen absolut sinnlos...
Ich habe noch nicht einen einzigen sinnvollen Ansatz zum Thema Videobeweis gehört. Wielange soll denn beispielsweise eine Szene zurückverfolgt werden ? Bis zur letzten Spielunterbrechung ? Die kann Minuten her sein. Wie wird das Spiel im Zweifel fortgesetzt ?
Über was kann entschieden werden ? Elfmeter ? Abseits ? Foul ? ....... oder die Ausführungen eines Freistoßes in der eigenen Hälfte ?
Für mich sind das - bitte nicht persönlich nehmen - leere Forderungen, die eine scheinbar einfache Lösung suggerieren, die aber keinerlei inhaltliche Substanz haben.
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