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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Zeige Ergebnisse 61-70 von 346.
Roger Schmidt |#61
21.02.2016 - 21:21 Uhr
Zitat von Marbelous88
Zitat von Uli_H

Das Verhalten des Schiedsrichters gegenüber Schmidt ist ein Paradabeispiel dafür, dass man als Schiedsrichter zugleich formal regelkonform und dennoch völlig daneben agieren kann. Es wirkt auf mich wie ein Arroganzanfall, wenn man nur bereit ist, dem Trainer seine Platzverweisentscheidung durch eine Winkbewegung aus der Spielfeldmitte heraus zu kommunizieren. Wenn man als Schiedsrichter meint eine solch gravierende Entscheidung triffen zu müssen, gehört es sich auch diese direkt und unmittelbar mitzuteilen. Stattdessen lässt sich Zwayer nur zu einer Kommunikation via Boten (Kiesling) herab....

Wie gesagt formal vermutlich regelkonform (wird deshalb wohl auch eine entsprechende Strafe für Schmidt zur Folge haben) und trotzdem, was die herablassende Art und Weise der Kommunikation Zwayers angeht völlig daneben.


Danke dir als neutraler Fan. Darum und um nichts anderes geht es uns und wohl auch Schmidt.


Euch gehts also darum, dass der Schiedsrichter sich arrogant verhalten hat und um die Art und Weise. Und deshalb verhalte ich mich dann in dieser Art und Weise? Ich sehe nicht, wieso man Schmidt (nach dem Handzeichen und dem Verweis durch Kießling) erklären muss, wieso er gehen muss. Was für eine Antwort erhofft er sich denn? Es ist doch offensichtlich und das weiß er selbst genau. Man darf gerne darüber diskutieren, wieso Zwayer es mit dem Handzeichen versucht. Danach aber hat er keinerlei Spielraum mehr. Geht er zu Schmidt hin (nach dem Zeichen und nach Kießlings Überbringung!), dann macht er sich lächerlich. Ich muss einem Trainer doch nicht 3 Mal sagen, dass er gehen soll. Und die Erklärung kann er von mir aus auch nach dem Spiel einfordern, wenn er sie nicht ohnehin im Bericht lesen kann. Der Schiedsrichter hat ohnehin den schwierigsten Job und loben oder mögen tut ihn auch niemand. Auch deshalb finde ich dieses Zeichen wichtig, dass hier nun eine Strafe erfolgt. Gerade für Amateur-Schiedsrichter und den Nachwuchs ein wichtiges Zeichen. Wenn selbst in der Bundesliga die Trainer den Schiedsrichtern auf der Nase herumtanzen können, ist es das schlechteste Zeichen. Man darf sich über Fehlentscheidungen aufregen, aber im Normalfall gibt man sich danach die Hand und man vergisst die Sache. Fair Play und Menschen machen Fehler. Jeder darf selbst mal Schiri bei einem Amateur-Spiel sein und dann nochmal über dieses Thema mit einer anderen Perspektive diskutieren.

Wenn es Schmidt tatsächlich um das Verhalten vom Schiedsrichter ihm gegenüber gehen würde, hätte er es auch nach dem Spiel persönlich bei Zwayer im 4-Augen-Gespräch anbringen können. Und wenn es ihm um Verhalten Schiedsrichtern ihm gegenüber geht, dann darf man gerne das Fass aufmachen, wie sein Verhalten (und Völlers) gegenüber Schiedsrichtern ist.

Schon mal einen Trainer gesehen, der nach Rauswurf via Kapitäns-Botschaft nicht gegangen ist? Ich nicht. Ich wäre im Amateur-Fußball gespannt darauf, wenn Zwayer nach 2fachem Anzeigen des Rauswurf, dann nochmal (nach 3 Minuten) zu Schmidt hingeht, wie sich dann andere darauf beziehen. Während eines Spiels bleibt der Schiedsrichter unantastbar. Erklärungen darf er sich nachher einholen. Dann können demnächst ja auch die Spieler einfach weiterspielen, wenn sie denken, dass es kein Foul war.
Roger Schmidt |#62
21.02.2016 - 22:05 Uhr
Zitat von Romelu_Lukaku

Dann frag ich mich, ob es nicht eine bessere Ansetzung möglich gewesen wäre seitens DFB. Es war jedoch nicht nötig wie Völler gesagt hat aus dieser Nummer so eine Marke zu machen, mit Spielabbruch usw. Das hätte man als unter Männern regeln können und nicht wie kleine Mädchen verhalten sollen.

Schmidt hat sich nicht korrekt verhalten und wurde nach den Regeln dafür bestraft, sonst liegt bei der Aktion bei niemanden ein Fehler vor. Der Schiri braucht nicht auf eine weitere Diskussion mit dem Trainer eingehen, der darf auch die Distanz wahren und sich ums Spiel kümmern. Hat dem Schmidt nicht gepasst, dementsprechend wurde dann eben unterbrochen. "Unter Männer regeln" ist sowieso Blödsinn, schließlich braucht sich kein Schiedsrichter 90 Minuten von lamentierenden "Männern" anschreien und sinnlos volllabern lassen, das ist nicht sein Job! Der gute Roger hat sich btw nicht mal wie ein kleines Mädchen verhalten, die meisten die ich kenne verhalten sich weitaus angebrachter.
Auch Roger und Rudi haben das Regelwerk zu akzeptieren und der Schiedsrichter darf das nach Regelwerk machen. Das Völler auf den Schiedsrichter losgeht ist bei der Sache eben nicht angebracht.

Übrigens hat der unverstandene Schmidt auch schon in Österreich solche Spielchen abgezogen, also sich am Platz und über die Medien nicht richtig verhalten. Nicht so klar und im großen Rahmen wie hier, aber das Opfer konnte er auch schon so gut spielen.



€: Übrigens hat der Schiri gesagt, dass er das Handspiel geahndet hätte, wenn er die Kameraaufnahmen gehabt hätte. Wenigstens er ist ehrlich im Zirkus Profifußball.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Luigi-Dirkules am 21.02.2016 um 22:11 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#63
21.02.2016 - 22:48 Uhr
Ich denke, man kann durchaus mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter fordern. Aber als Ex-Schiri muss ich auch sagen: Wenn mich jemand auf der Trainerbank schon in Halbzeit 1 genervt hat (wie Roger Schmidt heute) und selbst null Fingerspitzengefühl zeigt, warum sollte ich dann mehr tun, als regeltechnisch als Mindestmaß an Kommunikation gefordert ist?

Vielleicht hatte Zwayer heute auch nicht so den Geduldsfaden wie er es an dem Tag gebraucht hätte. Soll vorkommen. Aber ich finde es etwas anmaßend, dass Schiedsrichter generell bei ca. 60-70 Entscheidungen (das ist der Durchschnitt), die sie in so einem Spiel treffen müssen, für die 5 Fehler, die sie dort machen, mehr kritisiert werden, als Spieler, deren Fehlpassquote alleine schon höher ist. Schiedsrichter machen genauso Fehler wie Spieler, Trainer auch.

Roger Schmidt wirkte heute auf mich überspannt/angespannt (Warum eigentlich?). Dass man da mal auf die Tribüne muss, geschenkt. Hätte er halt 5000 Euro gezahlt und nä. Woche wieder auf der Bank gesessen.
So hat er sich wie ein trotziges Kind verhalten, das erst um sich schmeißt und dann noch erklärt bekommen will, warum er jetzt bestraft wird und solange nicht nachgibt, bis der andere ihm nachgibt. Und genau deswegen kann ich auch keine mildernden Umstände für Roger Schmidt sehen. Einzig, dass er m.W. nach noch relativ ohne Vorbelastung ist. Ich tippe auf 3 Spiele Sperre.

Übrigens: Ich glaube, der immer-grabschende Guardiola hätte a) nicht auf die Tribüne gemusst und b) wenn er es doch mal müsste, es auf spanisch erklärt bekommen, warum.
Roger Schmidt |#64
21.02.2016 - 23:42 Uhr
Zitat von Tomessi
Einerseits sagst du, dass sich der Schiri bei dem Platzverweis von Schmidt regelkonform verhalten hat, aber andererseits darf man nicht verschweigen, dass der Schiri auch nich regelkonform gepfiffen hat beim Freistoß, der letzlich zum Tor geführt hat.

Ja, er hat in regelkonform vom Platz gestellt, da gibt es keine Zweifel. Er hat auch schon vorher genug Kontakt mit Schmidt gehabt, was sinnvoll aber kein Zwang ist. Dass der Schiri kein perfektes Spiel abgeliefert hat stimmt, sagt er auch selbst, aber das ist in der Cause Schmidt in dem Fall absolut nicht relevant. Schließlich hat der Schiedsrichter kein unpassendes Verhalten an den Tag gelegt, nein, er hat nur Fehler gemacht, wie es eben menschlich ist. Schmidt hat sich aber falsch verhalten und das trotzig nicht akzeptiert, also wird hier eine Strafe fällig sein.

Zitat von Tomessi
Ein Verhalten des Schiris, welches nicht komplett arrogannt von oben herab geführt worden wäre, hätte diese Situation extrem entschärft. Jeder Trainer, der vom Schiri auf die Tribüne verbannt wird, hat es verdient, dies persönlich gesagt zu bekommen.

Das Verhalten war regelkonform, nicht arrogant. Kein Schiri braucht sich auf jede Diskussion am Platz einlassen, sonst wird ja Zeitschinden noch leichter und mokieren und lamentieren bald noch verbreiteter. Schmidt hat die Situation ja schon zuvor erklärt bekommen und eine Diskussion mit dem Trainer wie Schmidt ist sicher alles andere als eine Entschärfung (der ist nicht ohne Grund verbannt worden). Irgendwann ist auch für Schmidt Schluss.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Luigi-Dirkules am 21.02.2016 um 23:43 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#65
22.02.2016 - 06:59 Uhr
Zitat von berbo
Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage:
Wie oft passiert es im Profifußball, dass der Schiedsrichter den Trainer nich persönlich auf die Tribüne schickt?
Schmidt übertreibt natürlich völlig, aber da muss doch der Leiter der Partie, der am längeren Hebel sitzt, souveräner mit umgehen.
Natürlich ist es dann einfach auf die Regeln zu verweisen(laut Reglement gilt auch eine "6 Sekunden Regel" beim Abschlag und keine "6-kurz vor spielende auch gerne 20-30 Sekunden Regel)und dennoch wäre der Aufschrei groß wenn ein Schiri plötzlich das Regelwerk dort so ausführt und diverse Schiedsrichter wären damit in meinen Augen souveräner umgegangen.


Ich kann es dir nicht sagen, ob es ein Novum ist. Ich gehe davon aus, dass z.B. ein Knut Kircher oder Florian Meier die Situation vermutlich anders geregelt hätten. Nichts desto trotz ist das Verhalten von Schmidt mehr wie grenzwertig. Wer gestern die Interviews nach dem Spiel verfolgt hat, kann sich da sicherlich sein eigenes Bild machen.

Ich gehe davon aus, dass Zwayer einen Sonderbericht anfertigen wird und Schmidt in den kommenden Spielen einen Platz auf der Tribüne sein eigen nennen darf. Und ja, das fände ich richtig. Wir reden immer wieder von Vorbildfunktion, menschlicheren Umgang miteinander usw. Emotionen ja, Unsportlichkeiten nein.

Gruß

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Auf geht`s Zebras, kämpfen und siegen!
Roger Schmidt |#66
22.02.2016 - 07:18 Uhr
Ich denke mal es ist unstrittig, dass Roger in dieser Situation falsch gehandelt hat. Nichtsdestotrotz tue ich mir da ganz schwer, dass der Zwayer sich arrogant an der Mittellinie aufbaut und Schmidt per Handbewegung auf die Tribüne schicken will! Ist der Herr sich zu fein, das selbst zu erledigen?? Ich weis, das Regelwerk gibt es her, aber das gibt so einiges anderes auch her (6 Sekunden Regel wurde hier schon erwähnt und und und), trotzdem gehen die Schiris bei jeder Kleinigkeit zum Spieler/Trainer, rufen die Spieler zum Teil 50 Meter wieder zu sich zurück um ihnen dann Angesicht zu Angesicht zu verwarnen/ermahnen und hier war das nicht möglich? Auch ein Schiri muss deeskalierend wirken, hat er das?? Ich verwette einen Monatslohn darauf, dass Schmidt nach einer persönlichen Anweisung auf die Tribüne gegangen wäre, auch ohne Erklärung!
Aber noch mal so eine Frage, warum wird er denn auf die Tribüne verwiesen?? Wenn ich mir angucke, was die Bayern (ganz besonders Sammer) auf der Bank für ein Spökes machen dürfen...
Es ist ja ein allgemeines Problem, dass Schiris sich mittlerweile wichtiger nehmen, als sie sich nehmen sollten! Ein Schiedsrichter soll ein Spiel leiten und nicht das Spiel entscheiden und so wie in letzter Zeit die Leistung war (allgemein und ich weine jetzt nicht wegen dem Handelfmeter rum), sieht man, dass sie entweder überfordert oder schlicht schlecht sind!
Wie gesagt, Schmidt hat falsch gehandelt, trotzdem hat sich da auch der Zwayer nicht mit Ruhm bekleckert!
Und wie gestern bei Sky90 schon gesagt wurde, ich glaube kaum, dass ein Tuchel, Klopp, Mourinho, Guardiola und und und großartig anders gehandelt hätten!
Roger Schmidt |#67
22.02.2016 - 08:21 Uhr
Was soll man sagen manche Trainer dürfen an der Seitenlinie herumhampel, dürfen ständig ihre coachingzone verlassen und den 4. offiziellen sogar umarmen...und die Normalsterblichen Trainer bekommen nicht mal eine Erklärung warum sie auf die Tribüne müssen...muss man wohl so akzeptieren...

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S V B
Roger Schmidt |#68
22.02.2016 - 09:10 Uhr
Zitat von berbo
Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage:
Wie oft passiert es im Profifußball, dass der Schiedsrichter den Trainer nich persönlich auf die Tribüne schickt?
Schmidt übertreibt natürlich völlig, aber da muss doch der Leiter der Partie, der am längeren Hebel sitzt, souveräner mit umgehen.
Natürlich ist es dann einfach auf die Regeln zu verweisen(laut Reglement gilt auch eine "6 Sekunden Regel" beim Abschlag und keine "6-kurz vor spielende auch gerne 20-30 Sekunden Regel)und dennoch wäre der Aufschrei groß wenn ein Schiri plötzlich das Regelwerk dort so ausführt und diverse Schiedsrichter wären damit in meinen Augen souveräner umgegangen.



Wenn ein Schiedsrichter sich bei einem Innenraumverwies kleinlich an die Regel hält, dann sollte er dies auch beim Ausführen eines Freistoßes tun.

Diese Doppelmoral der Götter in schwarz ist nicht mehr auszuhalten.

Auch wenn das mit den 6 Metern immer mal wieder passiert, so passiert es ja auch öfter mal dass Schiedsrichter direkt zum Trainer gehen und ihm den Innenraumverweis erteilen.


Hier legt sich Felix Zwayer die Regeln so hin, wie er sie gerade braucht und das ist lächerlich.
Roger Schmidt |#69
22.02.2016 - 09:13 Uhr
Leute mal ehrlich, ich weiß, dass das hier euer Vereinsforum ist, aber muss man immer alles auf Biegen und Brechen relativieren und verteidigen ?

Um nochmal klar zu machen, worum es hier geht :

Ein Tainer weigert sich der Anweisung des Schiedsrichters Folge zu leisten und sorgt damit für ein Novum im deutschen Profifussball. Er hatte ganz klar Blickkontakt mit Zwayer, er hat dessen Anweisung ganz klar verstanden. Und dennoch widersetzt er sich der Anweisung aus rein egoistischen Gründen. Hier wird von Schmidt eine ganz klare Grenze im Fussball überschritten, die den Fussball überhaupt nur funktionieren läßt. Ein Sport funktioniert nur, wenn dem, der die Regeln des Sportes überwachen soll, der absolute Respekt von allen Beteiligten entgegengebracht wird. Und das ausgerechnet ein Trainer das nicht tut, ist ein erheblicher Verstoß gegen die Grundsätze eben dieses Sports.

Zudem ist nicht Zwayer der Ansprechpartner im laufenden Spiel für den Trainer, es ist der 4. Offizielle - der Schiedsrichter hat dem Trainer seine Entscheidungen während des Spiels nicht im geringsten zu erklären. Wenn Schmidt erklärungsbedarf hat, dann kann er nach dem Spiel die Gelegenheit dazu wahrnehmen.

Wenn man dann noch die Aussagen nach dem Spiel betrachtet, in denen sowohl Schmidt als auch Völler eine weitere Grenze überschreiten, dann bleibt dem DFB hier garnichts anderes übrig, als hart durchzugreifen.

Wer die Autorität des Schiedsrichters und seine Unparteilichkeit derart unterhölt und offen bezweifelt, gefährdet hier Grundsätze des Sportes und erweist dem Fussball - vorallem in den unteren Klassen - einen Bärendienst.

Bitte hört doch mit den Relativierungen auf und mit irgendwelchen Pep-Quervergleichen. Ein tatschender Tainer ist nicht die selbe Situation, wie das, was Schmidt hier gebracht hat. Ebenso ist es vollkommen unerheblich, ob es sich um eine Fehlentscheidung handelte oder nicht - Schmidt muss sich vorwerfen lassen, sich hier grob unsportlich verhalten zu haben.
Roger Schmidt |#70
22.02.2016 - 09:20 Uhr
Zweifelsohne hat Schmidt sich nicht korrekt verhalten. Man kann ihm auch fehlenden Respekt gegenüber dem Schiedsrichter vorwerfen. Von vielen usern wird auch das Verhalten Herrn Zwayers angeprangert. Beides halte ich für vertretbar.
Fehlender Respekt ist nun leider ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Dass dies Einzug in den Profisport gehalten hat, mache ich (neben) den beiden "Hauptdarstellern" des Spieltages auch an anderen Szenen des Spiels fest.
Obwohl Thomas Tuchel mehrfach zu verstehen gegeben hat, dass er sich zu dem Vorfall nicht äußern möchte, hat der Sky Reporter hartnäckig nachgefragt. Was ist daran nicht zu verstehen, dass dich der Trainer des gegnerischen Teams nicht zu der Szene äußern möchte? Hätte TT dies mehrsprachig zum Ausdruck bringen müssen? Reporter müssen zwar, dem Beruf geschuldet, zielgerichtete Fragen dieser Art stellen. Wenn jedoch klar und deutlich ein Signal gegeben wird, dass man keine Stellung beziehen möchte, ist dies zu respektieren.
Diese "Respektlosigkeit" ist an jedem Spieltag wahrzunehmen und gehört zum Geschäft Profifussbal.

Wie bereits erwähnt, hat Roger Schmidt sich fehlverhalten und auch Zwayer seinen Ruf beschädigt.
Rudi Völler war in seiner emotionalen Art und Weise ein Segen für Herrn Hellmann. Genau das ist es doch, was sich SKY von einem Interview erhofft. Emotionale Ausbrüche, anstatt nüchterner und monotoner Analysen.
Der einzige Gewinner dieser abstrusen Geschichte sind die Medien. SKY kann nun eine Weile über diese Vorfälle berichten und auch die schreibende Zunft hat für ein paar Tage Füllmaterial für ihre Zeitungen.
Wie schon im alten Rom: Brot und Spiele!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dropkick11 am 22.02.2016 um 09:21 Uhr bearbeitet
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