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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Zeige Ergebnisse 71-80 von 346.
Roger Schmidt |#71
22.02.2016 - 09:24 Uhr
Zitat von Tracid1984
Zitat von berbo

Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage:
Wie oft passiert es im Profifußball, dass der Schiedsrichter den Trainer nich persönlich auf die Tribüne schickt?
Schmidt übertreibt natürlich völlig, aber da muss doch der Leiter der Partie, der am längeren Hebel sitzt, souveräner mit umgehen.
Natürlich ist es dann einfach auf die Regeln zu verweisen(laut Reglement gilt auch eine "6 Sekunden Regel" beim Abschlag und keine "6-kurz vor spielende auch gerne 20-30 Sekunden Regel)und dennoch wäre der Aufschrei groß wenn ein Schiri plötzlich das Regelwerk dort so ausführt und diverse Schiedsrichter wären damit in meinen Augen souveräner umgegangen.



Wenn ein Schiedsrichter sich bei einem Innenraumverwies kleinlich an die Regel hält, dann sollte er dies auch beim Ausführen eines Freistoßes tun.

Diese Doppelmoral der Götter in schwarz ist nicht mehr auszuhalten.

Auch wenn das mit den 6 Metern immer mal wieder passiert, so passiert es ja auch öfter mal dass Schiedsrichter direkt zum Trainer gehen und ihm den Innenraumverweis erteilen.


Hier legt sich Felix Zwayer die Regeln so hin, wie er sie gerade braucht und das ist lächerlich.


Also soll er nach deiner Argumentation die Regeln immer außer Kraft setzen, wenn er sich nicht an die 6-Sekunden-Regel oder die Einwurfregel etc. hält? So ein Käse, dass jetzt hier auf dem Schiri rumgehackt wird, der 5 Minuten vorher beim Herrn Schmidt war und ihm zum letzten Mal ermahnt hat. Warum muss er ihm das denn dann noch erklären? Er hat es ihm erklärt, nur halt kurz vorher. Irgendwie übersehen das alle. Dass ein Schiedsrichter dann regelkonform handelt und ihm daraus ein Strick gedreht wird, ist doch absolut lächerlich.

Und dass er dann auf den nicht gegebenen Handelfmeter reduziert wird, ist auch lächerlich. Diese Szene spielt sich in Bruchteilen einer Sekunde ab. Der Ball springt aus nem halben Meter an die Hand. Das kann man schon mal übersehen. Selbstverständlich ist das ne Fehlentscheidung, aber dass Völler und Schmidt dann so reagieren ist einfach nur absolut beschämend. Der Schiedsrichter hätte auch Bellarabi eine rote Karte geben können. Der Schiedsrichter hätte auch diversen anderen Leverkusenern, die immer wieder gefoult haben, gelbe und eventuell gelb-rote Karten geben können. Über diese Sachen diskutiert in Leverkusen kein Mensch. Das ist alles nur der Elfmeter.

Dass der Freistoß dann 5 Meter vom Geschehen entfernt ausgeführt wird, ist ebenso regelkonform. Wenn Leverkusen es nicht schafft, sich vor dem Ball zu positionieren um das zu verhindern, dann haben sie eben geschlafen. Warum ist das ein Fehler des Schiris? Warum sollte Dortmund hier doppelt bestraft werden? Das Foul hat doch genau aus diesem Grunde stattgefunden. Kießling wollte den Konter unterbinden. Seine Kollegen pennen dann. Der Fehler ist wohl eher bei der Leverkusener Mannschaft zu suchen.

Was da gestern passiert ist, war unglaublich peinlich von Leverkusener Seite.

Kießlings Interview nach dem Spiel war fantastisch. Er ist ruhig geblieben, hat die Fehler vor allem bei seiner Mannschaft gesucht und hat das Ganze nüchtern analysiert. Respekt dafür.
Roger Schmidt |#72
22.02.2016 - 10:06 Uhr
Zitat von Godspeed
Zitat von Tracid1984

Zitat von berbo


Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage:
Wie oft passiert es im Profifußball, dass der Schiedsrichter den Trainer nich persönlich auf die Tribüne schickt?
Schmidt übertreibt natürlich völlig, aber da muss doch der Leiter der Partie, der am längeren Hebel sitzt, souveräner mit umgehen.
Natürlich ist es dann einfach auf die Regeln zu verweisen(laut Reglement gilt auch eine "6 Sekunden Regel" beim Abschlag und keine "6-kurz vor spielende auch gerne 20-30 Sekunden Regel)und dennoch wäre der Aufschrei groß wenn ein Schiri plötzlich das Regelwerk dort so ausführt und diverse Schiedsrichter wären damit in meinen Augen souveräner umgegangen.



Wenn ein Schiedsrichter sich bei einem Innenraumverwies kleinlich an die Regel hält, dann sollte er dies auch beim Ausführen eines Freistoßes tun.

Diese Doppelmoral der Götter in schwarz ist nicht mehr auszuhalten.

Auch wenn das mit den 6 Metern immer mal wieder passiert, so passiert es ja auch öfter mal dass Schiedsrichter direkt zum Trainer gehen und ihm den Innenraumverweis erteilen.


Hier legt sich Felix Zwayer die Regeln so hin, wie er sie gerade braucht und das ist lächerlich.


Also soll er nach deiner Argumentation die Regeln immer außer Kraft setzen, wenn er sich nicht an die 6-Sekunden-Regel oder die Einwurfregel etc. hält? So ein Käse, dass jetzt hier auf dem Schiri rumgehackt wird, der 5 Minuten vorher beim Herrn Schmidt war und ihm zum letzten Mal ermahnt hat. Warum muss er ihm das denn dann noch erklären? Er hat es ihm erklärt, nur halt kurz vorher. Irgendwie übersehen das alle. Dass ein Schiedsrichter dann regelkonform handelt und ihm daraus ein Strick gedreht wird, ist doch absolut lächerlich.

Und dass er dann auf den nicht gegebenen Handelfmeter reduziert wird, ist auch lächerlich. Diese Szene spielt sich in Bruchteilen einer Sekunde ab. Der Ball springt aus nem halben Meter an die Hand. Das kann man schon mal übersehen. Selbstverständlich ist das ne Fehlentscheidung, aber dass Völler und Schmidt dann so reagieren ist einfach nur absolut beschämend. Der Schiedsrichter hätte auch Bellarabi eine rote Karte geben können. Der Schiedsrichter hätte auch diversen anderen Leverkusenern, die immer wieder gefoult haben, gelbe und eventuell gelb-rote Karten geben können. Über diese Sachen diskutiert in Leverkusen kein Mensch. Das ist alles nur der Elfmeter.

Dass der Freistoß dann 5 Meter vom Geschehen entfernt ausgeführt wird, ist ebenso regelkonform. Wenn Leverkusen es nicht schafft, sich vor dem Ball zu positionieren um das zu verhindern, dann haben sie eben geschlafen. Warum ist das ein Fehler des Schiris? Warum sollte Dortmund hier doppelt bestraft werden? Das Foul hat doch genau aus diesem Grunde stattgefunden. Kießling wollte den Konter unterbinden. Seine Kollegen pennen dann. Der Fehler ist wohl eher bei der Leverkusener Mannschaft zu suchen.

Was da gestern passiert ist, war unglaublich peinlich von Leverkusener Seite.

Kießlings Interview nach dem Spiel war fantastisch. Er ist ruhig geblieben, hat die Fehler vor allem bei seiner Mannschaft gesucht und hat das Ganze nüchtern analysiert. Respekt dafür.


Ich nehme jetzt mal den Beitrag exemplarisch für die anderen...

1. Ihr wart in meinen Augen besser und habt das Spiel nicht unverdient gewonnen, trotzdem ist das Zustandekommen ärgerlich!

2. Oben schreibt ein User, "die Freistöße weiter nach vorne verlegen ist normal", ja, das stimmt! Es ist aber auch normal, dass der Schiedsrichter einen Trainer auf die Tribüne schickt und nicht der Kapitän, auch wenn es gemäß Regelwerk zulässig ist. Und wenn er nur hingegangen wäre und ihm gesagt hätte "Herr Schmidt, verlassen sie den Innenraum, weil ich das so will", ich wette mit dir und allen anderen, er hätte vor sich hergeschmipft wie Rumpelstilzchen und wäre auf die Tribüne gegangen! Und es geht hier nicht um Diskussionskreis bilden oder sonstwas, sondern lediglich, dass er persönlich auf die Tribüne geschickt werden sollte und dem stimme ich absolut zu! Warum, weil es eben gang und gebe ist. Im Zivilen: "Gewohnheitsrecht".

3. Gleichbehandlung! Ein FC Bayern (und ich möchte damit jetzt nicht gegen Bayern schießen) kann sich auf der Bank alles erlauben! Da wird den lieben Pep nochmal alles fein erklärt, der Sammer darf rumspringen und alle anschnauzen wie er will und bei uns wird das Spiel unterbrochen! Wenn, dann gleiches Recht für alle!

4. Kommt mir doch bitte nicht mit Vorbild bla bla bla... Hier werden 100 Millionen für einen Menschen als Ablöse bezahlt und wir reden über Moral?? Wenn wir wirklich die Moralkeule schwingen, dann müssten einige beim FC Bayern Berufsverbot haben, also lasst es doch einfach! Und ganz ehrlich, wenn ein Schmidt auf die Tribüne gegangen wäre, hätte es Spieler XY in der Kreisliga nicht davon abgehalten, wiederholt Schiris zu verkloppen, das ist nämlich eher ein Gesellschaftsproblem und wird nicht durch ein "ich gehe nicht auf die Tribüne" beeinflusst!

Grundsätzlich bin ich eh der Meinung, ein Schiedsrichter ist am besten, wenn er nicht auffällt. Aber leider stellen viele Schiedsrichter (und damit meine ich nicht nur das Spiel) ihr Ego über ihre Tätigkeit! Und ja natürlich müssen die viel Gemecker aushalten, aber ich glaube es wird ihnen ganz gut vergütet.
Roger Schmidt |#73
22.02.2016 - 10:21 Uhr
Zitat von Ramelinho
Zitat von Godspeed

Zitat von Tracid1984


Zitat von berbo



Mal eine wirklich ernst gemeinte Frage:
Wie oft passiert es im Profifußball, dass der Schiedsrichter den Trainer nich persönlich auf die Tribüne schickt?
Schmidt übertreibt natürlich völlig, aber da muss doch der Leiter der Partie, der am längeren Hebel sitzt, souveräner mit umgehen.
Natürlich ist es dann einfach auf die Regeln zu verweisen(laut Reglement gilt auch eine "6 Sekunden Regel" beim Abschlag und keine "6-kurz vor spielende auch gerne 20-30 Sekunden Regel)und dennoch wäre der Aufschrei groß wenn ein Schiri plötzlich das Regelwerk dort so ausführt und diverse Schiedsrichter wären damit in meinen Augen souveräner umgegangen.



Wenn ein Schiedsrichter sich bei einem Innenraumverwies kleinlich an die Regel hält, dann sollte er dies auch beim Ausführen eines Freistoßes tun.

Diese Doppelmoral der Götter in schwarz ist nicht mehr auszuhalten.

Auch wenn das mit den 6 Metern immer mal wieder passiert, so passiert es ja auch öfter mal dass Schiedsrichter direkt zum Trainer gehen und ihm den Innenraumverweis erteilen.


Hier legt sich Felix Zwayer die Regeln so hin, wie er sie gerade braucht und das ist lächerlich.


Also soll er nach deiner Argumentation die Regeln immer außer Kraft setzen, wenn er sich nicht an die 6-Sekunden-Regel oder die Einwurfregel etc. hält? So ein Käse, dass jetzt hier auf dem Schiri rumgehackt wird, der 5 Minuten vorher beim Herrn Schmidt war und ihm zum letzten Mal ermahnt hat. Warum muss er ihm das denn dann noch erklären? Er hat es ihm erklärt, nur halt kurz vorher. Irgendwie übersehen das alle. Dass ein Schiedsrichter dann regelkonform handelt und ihm daraus ein Strick gedreht wird, ist doch absolut lächerlich.

Und dass er dann auf den nicht gegebenen Handelfmeter reduziert wird, ist auch lächerlich. Diese Szene spielt sich in Bruchteilen einer Sekunde ab. Der Ball springt aus nem halben Meter an die Hand. Das kann man schon mal übersehen. Selbstverständlich ist das ne Fehlentscheidung, aber dass Völler und Schmidt dann so reagieren ist einfach nur absolut beschämend. Der Schiedsrichter hätte auch Bellarabi eine rote Karte geben können. Der Schiedsrichter hätte auch diversen anderen Leverkusenern, die immer wieder gefoult haben, gelbe und eventuell gelb-rote Karten geben können. Über diese Sachen diskutiert in Leverkusen kein Mensch. Das ist alles nur der Elfmeter.

Dass der Freistoß dann 5 Meter vom Geschehen entfernt ausgeführt wird, ist ebenso regelkonform. Wenn Leverkusen es nicht schafft, sich vor dem Ball zu positionieren um das zu verhindern, dann haben sie eben geschlafen. Warum ist das ein Fehler des Schiris? Warum sollte Dortmund hier doppelt bestraft werden? Das Foul hat doch genau aus diesem Grunde stattgefunden. Kießling wollte den Konter unterbinden. Seine Kollegen pennen dann. Der Fehler ist wohl eher bei der Leverkusener Mannschaft zu suchen.

Was da gestern passiert ist, war unglaublich peinlich von Leverkusener Seite.

Kießlings Interview nach dem Spiel war fantastisch. Er ist ruhig geblieben, hat die Fehler vor allem bei seiner Mannschaft gesucht und hat das Ganze nüchtern analysiert. Respekt dafür.


Ich nehme jetzt mal den Beitrag exemplarisch für die anderen...

1. Ihr wart in meinen Augen besser und habt das Spiel nicht unverdient gewonnen, trotzdem ist das Zustandekommen ärgerlich!

2. Oben schreibt ein User, "die Freistöße weiter nach vorne verlegen ist normal", ja, das stimmt! Es ist aber auch normal, dass der Schiedsrichter einen Trainer auf die Tribüne schickt und nicht der Kapitän, auch wenn es gemäß Regelwerk zulässig ist. Und wenn er nur hingegangen wäre und ihm gesagt hätte "Herr Schmidt, verlassen sie den Innenraum, weil ich das so will", ich wette mit dir und allen anderen, er hätte vor sich hergeschmipft wie Rumpelstilzchen und wäre auf die Tribüne gegangen! Und es geht hier nicht um Diskussionskreis bilden oder sonstwas, sondern lediglich, dass er persönlich auf die Tribüne geschickt werden sollte und dem stimme ich absolut zu! Warum, weil es eben gang und gebe ist. Im Zivilen: "Gewohnheitsrecht".

3. Gleichbehandlung! Ein FC Bayern (und ich möchte damit jetzt nicht gegen Bayern schießen) kann sich auf der Bank alles erlauben! Da wird den lieben Pep nochmal alles fein erklärt, der Sammer darf rumspringen und alle anschnauzen wie er will und bei uns wird das Spiel unterbrochen! Wenn, dann gleiches Recht für alle!

4. Kommt mir doch bitte nicht mit Vorbild bla bla bla... Hier werden 100 Millionen für einen Menschen als Ablöse bezahlt und wir reden über Moral?? Wenn wir wirklich die Moralkeule schwingen, dann müssten einige beim FC Bayern Berufsverbot haben, also lasst es doch einfach! Und ganz ehrlich, wenn ein Schmidt auf die Tribüne gegangen wäre, hätte es Spieler XY in der Kreisliga nicht davon abgehalten, wiederholt Schiris zu verkloppen, das ist nämlich eher ein Gesellschaftsproblem und wird nicht durch ein "ich gehe nicht auf die Tribüne" beeinflusst!

Grundsätzlich bin ich eh der Meinung, ein Schiedsrichter ist am besten, wenn er nicht auffällt. Aber leider stellen viele Schiedsrichter (und damit meine ich nicht nur das Spiel) ihr Ego über ihre Tätigkeit! Und ja natürlich müssen die viel Gemecker aushalten, aber ich glaube es wird ihnen ganz gut vergütet.


Bei den Punkten 1,3 und 4 bin ich bei dir. Bei Punkt 2 nicht ganz.

Zu 2.) Herr Zwayer war nur kurze Zeit vor dem Vorfall bei Roger Schmidt und hat ihn darauf hingewiesen, sich zu zügeln. Warum muss er dann 5 Minuten später hingehen und ihm das nochmal genau erläutern? Der Grund liegt auf der Hand. Das war einfach nur ein Machtspielchen von Roger Schmidt. Warum soll der Schiri immer allen in den ***** kriechen und sich alles gefallen lassen? Warum wird er für jede Kleinigkeit extremst angegriffen und angeprangert? Bei den Trainern soll man das dann aber nicht an die große Glocke hängen?

Herr Zwayer hat sich gemäß seinen Möglichkeiten gegen diese lächerlichen Spielchen gewehrt und hat das meiner Ansicht nach korrekt gelöst. Er hat es sich eben nicht gefallen lassen und hat das Regelwerk dann mal konsequent angewandt. Finde ich absolut in Ordnung. Jeder Arbeitnehmer, der das tun würde, würde sich im Recht fühlen und vermutlich auch Recht bekommen. Warum also Schiris nicht? Wie kann es denn sein, dass er danach von Völler und Schmidt derart für die Niederlage verantwortlich gemacht wird? Das ist billig und erbärmlich.

Ich lobe mir da Kießling und Kramer, die wirklich sehr besonnen und relaxt darauf reagiert haben.

Und ich finde, dass solche Geschichten öfter durchgezogen werden müssen, um den Fußball langsam mal wieder von der ganzen Selbstdarstellerei umzugewöhnen, das ist nämlich fürchterlich.
Roger Schmidt |#74
22.02.2016 - 11:15 Uhr
Zitat von BayerImHerz
Warum sollte es das auch? Die Benachteiligungen waren ja so immens, dass sie diese Entscheidung, die ich vertretbar finde, es nicht aufgewogen hätte, selbst wenn sie komplett falsch gewesen wäre.
Außerdem hat sich der gute Herr Zwayer ja bei jeder 50/50-Entscheidung am Vorteil des BVB orientiert, wie von Dortmund-Fans, wie chnollu, ja ebenfalls festgestellt.

Bleibt: Der Schiri hat uns massiv benachteiligt und wir werden für die darauf folgenden Reaktionen vom DFB-Sportgericht bestraft werden. Während sich der Hoyzer-Gefolgsmann noch öfter zum Schiri des Jahres wählen lassen darf.

Klingt nach einer fairen Sache.


Du bewegst dich auf ähnlichem Niveau, wie Schmidt und Völler. "Hoyzer-Gefolgsmann" ist eine niederträchtige Unverschämtheit, denn das impliziert vorsätzliches Handeln u. Spielverschiebung zum eigenem Vorteil.

Die Freistoßszene brauchen wir nicht zu diskutieren, da der Vorteil weggepfiffen wurde und dann innerhalb des Ermessensspielraums vier, fünf Meter entfernt schnell ausgeführt.

Ballarabi begeht in drei Sekunden zwei Tätlichkeiten (angedeuteter Kopfstoß u. Greifen ins Gesicht des Gegenspielers). Hier sollte man froh sein, dass es nicht "rot" gab und Sokratis nicht den sterbenden Schwan spielt - was in der Bundesliga leider viel zu oft vorkommt.

Bayer hat unverhältnismäß oft Kopfballzweikämpfe mit deutlichem Schubsen des Gegenspielers geführt. Das wurde zurecht weggepfiffen, allerdings hätte allein Wendell nach dem dritten Vergehen mit gelb-rot vom Platz gehört.

Das Handspiel von Sokratis ist nicht diskussionwürdig, das ist Elfmeter und gelb - kein Zweifel. Aber es ist zugleich die einzige wirkliche Fehlentscheidung gegen Leverkusen. Vom Schiedsrichter war das allerdings nicht zu sehen, hier kann und muss man dem Assistenten den Vorwurf machen.

Zum Verhalten eurer sportlichen Leitung fehlen mir die Worte. Schmidt wurde wegen permanenten Reklamierens bereits in der ersten Halbzeit vom 4. Offiziellen mehrfach und von Zwayer einmal deutlichst ermahnt. Dass er dann mit eindeutiger Geste vom Innenraum verwiesen wird, dann noch die vom Spielführer überbrachte nochmalige Aufforderung ignoriert ist bodenlos unverschämt. Übrigens wirkte auch Kießling in der Situation peinlich berührt bis hilflos.

Hier muss man aufpassen, dass sich der Täter nicht zum Opfer und sich dieser sich nicht gleichzeitig lächerlich macht.
Roger Schmidt |#75
22.02.2016 - 11:40 Uhr
Zitat von VillaBoy93




Wieso als Schiedsrichter wird er sicherlich nicht schlecht bezahlt,bzw. bekommt eine ordentliche Prämie.
Was du jetzt daraus machst weiß ich nicht.


Der Hinweis mit dem Kontostand war eindeutig. Auch wenn die Aussage eine riesen Sauerei ist, einem Schiedsrichter Bestechlichkeit und einem Konkurrenten Bestechung vorzuwerfen, dann steh wenigstens dazu.

Zitat von Marsupilami



Neben Schmidt sollte Zwayer allerdings auch konsequenter Weise gesperrt werden. Die Leistung war absolut unterirdisch, er hatte das Spiel zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle. Da wurde teilweise dermaßen ausgeteilt auf dem Platz. Klare Rote gegen Bellarabi und Gelb für Sokratism klarer Elfer und keine klare Linie in der Bewertung von Zweikämpfen.

Schiedsrichter für schlechte Leistungen zu sperren kann aber auch nicht sein. Dafür gibt es ja die Leistungsbeurteilung und wenn so etwas öfter passiert, dann wird ein Schiedsrichter auch dementsprechend heruntergestuft.

Im Fall von Schmidt ist eine deftige Strafe unvermeidbar, alleine schon um die Autorität der Schiedsrichter zu wahren. Würde man ihm das durchgehen lassen, wäre die nächste Stufe dann Spieler die sich nach roten Karten weigern das Feld zu verlassen. Hier geht es einfach um den Grundsatz, dass Anweisungen des Schiedsrichters von jedem Beteiligten Folge geleistet werden müssen. Wenn dieser Grundsatz offen in Frage gestellt wird, wie gestern geschehen, dann haben wir ein großes Problem.

Zitat von gerri




So wie die DFL bei diversen verstößen der herren klopp oder guardiola (betatschen des 4. offiziellen) durchgegriffen hat??? sehr fair deine meinung :ugly:


Es geht hauptsächlich darum, dass Schmidt die Autorität des Schiedsrichters offen infrage gestellt hat und das haben weder Klopp, bei all seinen Fehlern, noch Guardiola jemals getan also erübrigt sich dieser Vergleich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von schnix93 am 22.02.2016 um 11:42 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#76
22.02.2016 - 13:38 Uhr
Zitat von Rudolpho1310
Zitat von BVB_Chris274


Sowohl der Zwayer als auch Schmidt haben sich beide komplett daneben benommen.

Beide gehören dafür bestraft, und werden es hoffentlich (Zwayer, gewisse Zeit keine BuLi-Spiele mehr pfeifen) auch.

Ist für mich auch beiden Seiten ein klarer Fall von zu hohem Stolz.

Danke, genau so sehe ich das auch. Durch ihr Verhalten haben sich sowohl Schmidt als auch Zwayer keinen Gefallen getan.

Was mich stört ist, wie Zwayer in einer Situation (Freistoß ca. 5 Meter zu weit vorne ausgeführt) die Regeln locker auslegt, weil es in solchen Momenten immer so gehandhabt wird und in der anderen (Kießling muss Schmidt den Verweis überbringen) ganz penibel auf die Regel pocht, obwohl dies sonst ebenfalls anders geregelt wird. Dann soll er sich gefälligst für eine Auslegungsart entscheiden.

Bis zu diesem Zeitpunkt sehe ich bei Schmidt auch keinen großen Unterschied zu Klopp oder Guardiola. Das Verhalten war falsch, aber keineswegs ein Weltuntergang. Dass der Schiedsrichter dann nicht dazu in der Lage ist, einfach den Druck rauszunehmen, ist schade und passt auch nicht zu dem Bild, welches Schiedsrichter normalerweise abgeben (sollen).

Dass er das eindeutige Handspiel übersieht ist für uns zwar bitter, kann aber durchaus mal vorkommen.


Ich habe es schon bei Euch im Rudi Völler Thread geschrieben. Das ist gestern ganz, ganz mies für Euch gelaufen. Ich würde das Tor auch durchwinken weil es einfach permanent so gehandhabt wird. Was den Zwayer allerdings reitet sich da aufzuführen wie ein stolzer Pfau und nicht die Eier in der Buchse zu haben dem Schmidt zu sagen: "Geh einfach auf die Tribüne" weiß auch nur er selber!
Roger Schmidt |#77
22.02.2016 - 13:59 Uhr
Mein Fazit mit einem Tag Abstand. Beide haben sich dumm und unreif verhalten. Schmidt aber noch einen Tick unklüger, da Zweyer am längeren Hebel sitzt.

Dieses Einprügeln auf Schmidt kann ich aber nicht verstehen. Der Schiri hat sich kleinlich und in keinster Weise deeskalierend verhalten. Wie schon einige geschrieben haben - muss man nicht zu einem Kapitalverbrechen hochstilisieren.

•     •     •

Meine Mutter sagte mir "Liebe macht blind". Mein Vater sagte mir "Wichsen macht blind". Da wurde mir klar, blind würde ich ohnehin.
Roger Schmidt |#78
22.02.2016 - 14:16 Uhr
Scheinbar will das Sportgericht bereits morgen oder übermorgen eine Entscheidung fällen. Ich denke die werden ein Exempel an ihm statuieren, anderes können sie es auch nicht handhaben, wenn sie die Schiedsrichterautorität nicht vollends untergraben wollen.

Ich tippe mal im besten Fall für Schmidt (sollte man ihm seine Entschuldigung strafmildernd anrechnen) auf 4-5 Spiele Tribüne und einer Strafe im Bereich 100.000 € rum. Damit wäre er meinem Erachten nach gut bedient.

Natürlich verhalten beide sich da nicht ganz richtig. Zwayer verhält sich hier ebenfalls sehr arrogant (er wird in dieser Hinsicht eigentlich nur von Herrn Stark getoppt) aber als Schmidt die abfällige Bewegung nach dem Motto "Fiffi bei Fuß" gemacht hat, wäre ich auch nicht mehr hingegangen. Und Schmidt hat sich schon öfter als schlechter Verlierer erwiesen und ist auch ansonsten nicht gerade ein Sympathieträger (man darf sich gerne mal bei den Leverkusener Presseverantwortlichen erkundigen). Und der DFB hat den Druck in diesem Fall den Schiedsrichter zu schützen, da einem solchen Verhalten sonst Tür und Tor geöffnet wird. Allgemein verkommt die Bundesliga immer mehr zu einer weinerlichen Veranstaltung.

Anders sieht es bei Rudi Völler aus. Er wirft dem Schiedsrichter einen bewussten Betrug vor und ist Wiederholungstäter. Ich tippe hier tatsächlich auf eine Rekordgeldstrafe, die auch angebracht wäre. Ich kann seine weinerlichen Tiraden nach Leverkusen Niederlagen einfach nicht mehr ertragen. Komischerweise als Bayer gegen uns die ganze Zeit rumgetreten hat und wir als einzige gelbe Karten erhalten haben, da hat der "Gerechtigkeitsfanatiker" nichts gesagt.

Ich fand Leverkusen tatsächlich mal sympathisch als noch ein richtiger Manager wie Calmund das Sagen hatte und Leverkusen auch vernünftigen Fussball mit einer vernünftigen und sympathischen Aussendarstellung verbunden hatte. Seit Völler da ist, ist das ins krasse Gegenteil verflogen.

•     •     •

Semper fi

Liebe: FC Bayern München

Große Sympathien: Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, FC Arsenal London, Minnesota Vikings, New Jersey Devils, Indianapolis Colts, Nebraska Cornhuskers, Minnesota Wild, MSV Duisburg

Abneigung: Paris St. Germain, Real Madrid, 1. FC Köln, VFB Stuttgart, FC Chelsea, Manchester City, FC NÜRNBERG. Seattle Seahawks, Green Bay Packers, 1859+1 München
Roger Schmidt |#79
22.02.2016 - 15:17 Uhr
Zitat von Falcorn

Zitat von berbo


Mich stört am meisten die Verhältismäßigkeit...
Klar, Schmidt´s Aktion war sinnfrei, aber wenn ich dann immer diese Vorbildsnummer lese...
Meine Mutter hat mir früh gesagt, dass das Geld verdienen vorbildlich ist und der Rest eher nicht.

Woche für Woche wird der Schiedsrichter aktiv betrogen(Sei es eben mit völlig normalen Sachen wie Meter beim Einwurf herausholen , Ball weiter vorlegen, oder man fordert Karten für den Gegner)oder und dies ist für mich schlimmer, mit vorgeschobenen Verletzungen, geschindeten Fouls, in denen oftmals mehr drauß gemacht wird als es ist oder es nicht mal einen Kontakt gab.
Und dann lese ich etwas von neuer Dimension...
Klar bleibt es Kindergartenverhalten von Schmidt, aber dies wiegt schlimmer als die diversen Nummern, die jedes Wochenende laufen?

Für mich haben Zwayer und Schmidt da einfach wie kleine, trotzige Kinder gehandelt:


Zitat von Zwayer



Ich wäre konditionell ganz sicher dazu in der Lage gewesen. Es war aber so, dass der Trainer Schmidt relativ aufgebracht war aufgrund des Gegentores. Und dass ich es auch für angebracht gehalten habe, die Distanz in dieser Situation zu wahren.


Ich versuche mich immer noch daran zu erinnern, wann ein Trainer die Weisung auf die Tribüne nicht vom Schiedsrichter selbst bekommen hat in der Bundesliga und da gab es Trainer, die sich sicherlich ähnlich aufgeregt haben wie Schmidt. Da ist mir völlig egal, ob es in den Regeln so steht.. Eine 6 Sekunden Regel, die gegen Spielende oft zur 20-30 Sekunden wird, interessiert auch keinen Schiri.

Schmidt ist in seiner Bundesligazeit in gut 1,5 Jahren einmal auf der Tribüne gelandet und dies für"vor sich hinschimpfen". Auch wenn er kein einfacher Genosse an der Linie unten fand ich den Vorgang gestern vom Schiri ähnlich überflüssig wie von Schmidt.


Wenn man nach wiederholter Belehrung immer noch nicht verstanden hat, das man sich am Spielfeldrand zu benehmen hat, dann hat man es nicht anders verdient, als auf die Tribüne geschickt zu werden. Der Schiedsrichter ist kein Kindergärtner. Schmidt hat die Anweisung erhalten das Spielfeld zu verlassen. Er hat die Gestik von Herrn Zwayer auch genau verstanden. Das Roger Schmidt dann den Schiri zu sich herzitieren wollte wie einen kleinen Hund, ist dann eine persönliche Verfehlung wie ich sie selten erlebt habe. Einfach nur respektlos gegenüber der Schiedsrichter aber das gehört bei Leverkusen ja inzwischen zum guten Ton. Jede Woche ist der Schiedsrichter der Schuldige.


Seit 3 Seiten immer die selben "Argumente"... Es ist doch so, die Leute die contra Leverkusen eingestellt sind, die werden das nicht verstehen und stellen dem Schiri den "heilige Kuh" Status aus! Wie würdet ihr denn argumentieren wenn es bei eurem Verein passiert wäre! Und ganz ehrlich, BEIDE haben sich daneben benommen und Bobic sagt es ja in seiner 11Freunde Kolumne ganz passend, ekelhaft arrogante Art vom Zwayer!
Und zu deinem letzten Punkt, schonmal überlegt, dass es auch jede Woche so ist, dass der Schiri der Schuldige ist!? Das Leistungsniveau der Schiedsrichter ist sowas von mangelhaft, aber trotzdem dürfen die sich nach den Spielen hinstellen und keiner sagt mal was vom DFB! Und erst recht kein schlechtes Wort gegen die armen armen Schiedsrichter.... KEINER ist über Kritik erhaben, auch nicht die Schiedsrichter! Und wie gesagt, in diesem Fall darf man auch das mangelnde Fingerspitzengefühl, die arrogante Haltung und das "Ego über die Funktion stellen" bemangeln, genauso wie man bei Schmidt bemangeln kann, dass er nicht einfach auf die Tribüne gegangen ist, obwohl ich es verstehen kann! Zwayer hätte sich keinen Zacken aus der Krone gebrochen, wenn er direkt die paar Meter gegangen wäre, aber er sagte ja selber, dass er "nicht wollte"... Toller Typ!

Außerdem hat es Berbo sehr treffend und für einen Bayerfan überaus neutral auf den Punkt gebracht, weiss nicht warum man da noch "kritisieren" muss, es sei denn man will natürlich, dann kann man alles kritisieren!!!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ramelinho am 22.02.2016 um 15:18 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#80
22.02.2016 - 15:27 Uhr
Ich finde es recht bedenklich, wie viele Bayer-Fans hier versuchen, dass Verhalten Ihrer Verantwortlichen zu rechtfertigen.
Was Schmidt da abgezogen hat war einfach vollkommen daneben, sowas kann man sich vlt. in der Kreisliga erlauben, im Profifussball hat sowas nichts verloren. Finde es tatsächlich mehr als korrekt vom Schiri, darauf nicht einzugehen, um hier keinen Präzedenzfall zu kreieren.
Ja, normalerweise kommt der Verweis vom Schiri persönlich aus nächster Nähe. In dem Fall ist es anders gelaufen, das liegt aber im Ermessungsspielraum des Schiris und ist regelkonform.
Dass Schmidt im Nachhinein noch etwas davon faselt, er sei schließlich kein "Profi-Gesten-Deuter" oder so ähnlich ist einfach lächerlich. Jeder im Stadion wusste was gemeint war. RS eingeschlossen.

Dass Tante Völler dann später noch den Wüterich gibt, mal wieder, passt da traurigerweise ins Gesamtbild.

Auch die Vergleich zu Sammer und Guardiola, die hier aufgekommen sind, sind völlig unnütz.
Ich kann, ehrlich gesagt, beide nicht besonders leiden. Aber dieses schmollende, zickige Verschwörungs-Gefasel wäre so nicht von Sammer gekommen.

Finde es sehr schade, dass B04 sich dadurch ein wirklich unsympathisches Image anlacht, obwohl ich den Verein eigtl. durchaus schätze.

Völler soll mal bitte erwachsen werden. Oder mit Yoga anfangen. Oder auf seinen Blutzucker achten.
Und Schmidt sollte akzeptieren, dass er nicht mehr in Österreich ist, sondern bei den großen Jungs spielt, d.h. sich selbst wie einer verhalten sollte.
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