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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Zeige Ergebnisse 31-40 von 346.
Roger Schmidt |#31
05.11.2015 - 07:19 Uhr
Wir haben in dieser Saison jetzt um die 20 Spiele gespielt, die beiden Spiele gegen die 4. Liga Vereine lasse ich mal außen vor. Gegen wen haben wir ein souveränes Spiel (über 90 Min.) abgeliefert? Vllt. war das Rückspiel gegen einen super defensiven und auch schwachen (an dem Tag) Gegner Lazio, aber sonst?

Wieso wird in so einem Spiel ein Toprak auf der 6 und Kies aufgeboten? Beide Spieler sind nicht in der Form und werden dazu noch auf Pos. (Ömer) eingesetzt, die sich gar nicht spielen können. Dazu spielt ein ebenfalls formschwacher Hakan auch gefühlt immer von Beginn an. Auf dem Flügel verschleppt er eigentlich nur das Tempo... da fiebert man jeden Tag mehr auf das Spiel seiner Mannschaft hin und jede Stunde steigt die Anspannung und dann sieht man so eine Aufstellung im bisher wichtigsten Spiel der Saison... O_o

Wo ist der Lerneffekt aus dem Hinspiel bzw. Lazio Spiel? Mit Papa und Tah so offen und hoch gegen solche schnellen Spieler verteidigen? Hmm....

Dazu dieses ewig hektische und teilweise planlose und unsichere Umschalten. Die Roma hat es in der ersten
Halbzeit doch vorgemacht, lieber 5-6 mit Kopf und vernünftigen Passspiel als IMMER mit Volldampf und null Präzision (Hat jemand die Passquote von gestern? Von der 1. HZ hätte ich die gerne mal).

In der Bundesliga sind wir ja immerhin auf Platz 11 in der Pass-Statistik.... Aufwand und Ertrag?

Wir hatten ja schon im Hinspiel gegen die Roma und gegen Stuttgart mehr Glück als Verstand, wenn die ihre zahllosen Konterchancen vernünftig ausspielen, dann fängt man in beiden spielen 6-8 Tore pro Spiel. Auch gestern hätte es gegen eine richtig gute Mannschaft 4-5:0 zur HZ gestanden. Unser Glück, dass diese Teams im letzten dritten teilweise schlampig agierten.

Ich sehe in dieser Saison keine Entwicklung und kann teilweise die Aufstellung nicht nachvollziehen, wenn Kramer z.B. nicht fit ist, dann muss ein Andre Ramalho auf der 6 spielen, der bringt der Mannschaft wesentlich mehr Sicherheit als ein Toprak der unter Druck auf der 6 einfach überfordert ist. Was ja auch kein Problem ist, weil er ein klassischer IV ist.

Dann muss man sich mal entscheiden, ob man Kick ´n Rush mit Kies spielen will oder Fußball mit Mehmedi und Chicharito... beides beißt sich in meinen Augen.

Die Vorlagenfreistöße und Ecken sind weiterhin super schwach, daran kann man auch mal ansetzen... entweder trainieren oder den Schützen wechseln!

So ein Pressing ist ja ganz schön, aber sowas geht nicht über 90 Min. und dann fehlt immer irgendwo die Konzentration/Kraft oder es werden keine 100 % nach dem Ballverlust in die Rückwärtsbewegung investiert. Habe ich diese Saison schon mehrfach gesehen und wird oft mit Chancen für die Gegner bestraft.

Einzig die Moral stimmt aktuell, er erreicht die Mannschaft also noch. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann waren die Spiele gegen die Roma und Stuttgart auch ziemlich glücklich... die MÜSSEN nicht so ausgehen (4:4 und 4:3).

Wenn es weiterhin keine Entwicklung gibt und er keine Balance findet, dann ist er langfristig nicht der richtige Trainer für uns. Denn aktuell haben wir die beste Mannschaft seit 2001 und die Ergebnisse stimmen einfach nicht!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Erichson81 am 05.11.2015 um 07:28 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#32
08.11.2015 - 13:47 Uhr
Es ist vermutlich kein günstiger Zeitpunkt, um als Kölner hier kritische Worte zu Schmidt niederzuschreiben.

Ich tue es dennoch und bemühe mich um höchst mögliche Sachlichkeit.


Prinzipiell lässt Schmidt einen wahnsinnig attraktiven und erfolgshungrigen Fußball spielen, der allerdings sehr kraftintensiv ist und folglich gerade bei Schlüsselspielern höchste Effizienz verlangt. Innenverteidiger, zentrale Mittelfeldspieler und auch Außenverteidiger (in dieser Reihenfolge) dürfen sich keine oder nur wenig Fehler leisten, wenn sie intensiv ins Spiel eingreifen. Gerade im ersten Drittel des Spielfeldes ist jeder Ballverlust oder unsauberes Zuspiel oder falsche Positionierung (und damit immer jeweils Raum für den Gegner) tödlich in einer Mannschaft, dessen Gedanke und damit ihr Handeln permanent mit Tempo voraus zur nächsten Tormöglichkeit ist.
Da hier nun mit Bender ein ganz entscheidender Spieler fehlt, um genau dieses fehlerarme, Sicherheit gebende Moment zu bilden und auch seine ersten Nachrücker Kramer und Aranguiz fehlen (beide hätten sonst einen leicht offensiveren Part im zentralen Mittelfeld), entsteht eine kaum zu schließende Lücke, so lange, wie Schmidt es nicht schafft, seine Ausrichtung anzupassen.
Toprak hat in so einem System gar nichts im Mittelfeld verloren, da sowohl im Stellungsspiel als auch im Passspiel ihm die Qualitäten der oben genannten für diese Rolle abgehen. Ramalho scheint bis heute noch nicht im Tempo der Bundesliga angekommen zu sein, weshalb auch er diese Rolle nicht ausreichend bekleidet bekommt (obwohl er exakt dies unter Schmidt bereits gespielt hatte). Ebenfalls aus Schmidts RB-Zeiten kennt Kampl die Bedeutung des zentralen Mittelfeldspielers, ist aber in seinem Denken zu offensiv gerichtet, um im Stellungsspiel und Zweikampfverhalten den bissigen Sechser mit Konterunterbindungsfouls oder Zweikämpfen zu geben.
Auch die Außenverteidiger bilden ohne die zentralen Figuren auf dem Platz in diesem "vogelwilden" System (Jareds Bezeichnung "Unruhe" fand ich sehr treffend) eher Schwachstellen, da Boenisch eher der biedere Vertreter über Einsatz und Power ist und Wendell schlicht auf der anderen Seite spielen muss (Jedvaj und auch Hilbert könnten dies wiederum verbessern, aber das dauert ja noch bis sie zurück kommen).

Wie lässt sich also die Defensive stabilisieren und mehr Ruhe ins Spiel bringen, um erst wieder über Ordnung und Ruhe zu Erfolgen in Serie zu kommen, ohne die Offensivpower und damit das Herz des Spiels, zu verlieren?

Hier wird sich, nach 16 Monaten im Amt, Schmidts Qualität zeigen. Schafft er es, sein Spiel an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen, ist er genau der Richtige. Beharrt er weiter auf einer Marschrichtung und zeigt sich wenig flexibel, könnte er relativ schnell Geschichte sein. Somit befindet man sich bis zur Winterpause auf einem ganz schmalen Grad der Zukunftsausrichtung.

•     •     •

Günter Wallraff: "Im Urteil des BGH stand wörtlich, da es sich bei der Bild-Zeitung um eine Fehlentwicklung des deutschen Pressewesens handele, müsse meine Methode des Täuschens dennoch legitim sein und das wirtschaftliche Interesse des Konzerns hinter dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit zurücktreten."


Für DerHennes :-) : ___________________________________________ (print and sign here)

Fußball 2023 ist wirklich nur noch zum Abgewöhnen. (Mr Ripley)
Roger Schmidt |#33
08.11.2015 - 21:23 Uhr
Geht es hier also doch los...
Ich kritisiere Rogar Schmidt absolut für teils fragwürdige Entscheidungen, ABER ich stehe zu 100% hinter ihm. Ganz ehrlich, bei aller Liebe: Was erwarten die Leute hier?
Es ist doch (offensichtlich) klar, dass wir dieses Jahr nicht Meister werden. Oder nächstes Jahr.
Wir sind 4 Punkte hinter dem 3 - Ich will nichts schön reden, aber in dieser Saison ist es zum Glück so eng, dass die TopTeams nicht schon 7-9 Punkte enteilt sind.

Dann lassen wir dieser Mannschaft doch auch mal ne etwas schlechtere Zeit erleben. Was viele vergessen und ich wiedehrole mich gerne jedes Mal: Gegen den FC war unser ältester Mann 27 Jahre alt.
Bei den meisten Spielern ist die Erinnerung an den eigenen Schulabschluss näher als der 50. Geburtstag der eigenen Mutter.
Was ich sagen will: Wir haben KEINE Mannschaft von Mitte,Ende 20 Jährigen, die konstant ihre Leistung abrufen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die zusammen wachsen muss.
Und ich will Kontinuität auf der Position.

Ich habe jetzt keine Lust, alle unsere Gegentore aufzulisten, nur so viel: Wie viele kassieren wir aufgrund des Systems?
Relativ wenige.

Unsere größte Schwäche liegt in den Defensiven Standards. DAS ist es, was wir beheben müssen. Weil das kann nicht angehen. Das zieht uns jedes Mal runter.

Gegen Darmstadt kassierst das 0-1 durch n Freistoß.
Gegen Augsburg n blödes Eigentor.
Gegen den FC sinds n Freistoß und ne Ecke.
Heimspiel Rom haben die Römer 3 Tore durch Standards erzielt und drehen so das Spiel.
Stuttgart 0-1 isn Freistoß.
Und auch viele andere Tore resultierten aus Standardssituationen. Da muss der Hebel angesetzt werden, denn eines hatten diese Spiele (bis auf Rom) gemeinsam: Du kassierst das 0:1 - und das kann es nicht sein.

•     •     •

Ein geiler Assist ist schöner anzuschauen als ein Tor.
Roger Schmidt |#34
08.11.2015 - 22:37 Uhr
Zitat von leverdimi

Geht es hier also doch los...
Ich kritisiere Rogar Schmidt absolut für teils fragwürdige Entscheidungen, ABER ich stehe zu 100% hinter ihm. Ganz ehrlich, bei aller Liebe: Was erwarten die Leute hier?
Es ist doch (offensichtlich) klar, dass wir dieses Jahr nicht Meister werden. Oder nächstes Jahr.
Wir sind 4 Punkte hinter dem 3 - Ich will nichts schön reden, aber in dieser Saison ist es zum Glück so eng, dass die TopTeams nicht schon 7-9 Punkte enteilt sind.


Wir sind "nur" 4 Punkte hinter dem Dritten, aber ebenso "nur" 4 Punkte vor dem 14.ten
Solche Beschönigungen der Lage sind nicht sinnvoll, denn wir müssen durchaus auch nach unten schauen.
Fakt ist wir sind nach 12 Spieltagen 8.ter und stehen damit hinter der Fc Köln oder Hertha BSC. Das darf uns einfach nicht passieren. Fakt ist auch das wir nach 12 Spieltagen eine negative Tordifferenz haben und ebenso das wir genauso oft verloren haben, wie wir gewonnen haben. Unsere Siege konnten wir gegen folgende Tabellenplätze holen: 17., 16., 15., 14., 9.
Verloren haben wir gegen folgende Tabellenplätze: 1., 2., 3., 7., 13.
Unsere Probleme liegen also nicht bei den schwächeren Teams, sondern ganz klar bei den bislang solide bzw. gut auftretenden Mannschaften.

Der BVB als Topteam ist im Übrigen schon 12 Punkte enteilt und die spielen auch nicht auf einem anderen Stern. Zumindest haben sie letztes Jahr noch hinter uns gestanden...

Zitat von leverdimi

Dann lassen wir dieser Mannschaft doch auch mal ne etwas schlechtere Zeit erleben. Was viele vergessen und ich wiedehrole mich gerne jedes Mal: Gegen den FC war unser ältester Mann 27 Jahre alt.
Bei den meisten Spielern ist die Erinnerung an den eigenen Schulabschluss näher als der 50. Geburtstag der eigenen Mutter.
Was ich sagen will: Wir haben KEINE Mannschaft von Mitte,Ende 20 Jährigen, die konstant ihre Leistung abrufen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die zusammen wachsen muss.
Und ich will Kontinuität auf der Position.


Mitte Ende 20 jährige liefern also konstant ihre Leistung ab? So wie der FC Augsburg oder Stefan Kießling?
Im Übrigen ist deine Aussage absolut falsch, ältester Spieler war der eingewechselte Kießling(31). Wenn also Erfahrung fehlt müsste es mit ihm besser laufen oder nicht? Tut es aber nicht...
Zudem ist Boenisch bereits 28, die einzigen die nicht in die Kategorie Mitte/Ende 20 fallen waren also Wendell, Tah und Calhanoglu. Papa und Leno haben bereits einige Jahre Bundesliga hinter sich. Von daher ist dort absolut kein Ansatzpunkt um die derzeitigen Leistungen zu bewerten, denn junge Spieler sind eben unsere Vereinsphilosophie.
Die Mär von dem fehlenden Leader kann ich im Angesicht der vielen Ausgleichstreffer die wir diese Saison bereits erzielt haben ebenfalls nicht gelten lassen. Die Truppe will unbedingt und wirft sich immer voll rein.




Zitat von leverdimi

Ich habe jetzt keine Lust, alle unsere Gegentore aufzulisten, nur so viel: Wie viele kassieren wir aufgrund des Systems?
Relativ wenige.

Unsere größte Schwäche liegt in den Defensiven Standards. DAS ist es, was wir beheben müssen. Weil das kann nicht angehen. Das zieht uns jedes Mal runter.

Gegen Darmstadt kassierst das 0-1 durch n Freistoß.
Gegen Augsburg n blödes Eigentor.
Gegen den FC sinds n Freistoß und ne Ecke.
Heimspiel Rom haben die Römer 3 Tore durch Standards erzielt und drehen so das Spiel.
Stuttgart 0-1 isn Freistoß.
Und auch viele andere Tore resultierten aus Standardssituationen. Da muss der Hebel angesetzt werden, denn eines hatten diese Spiele (bis auf Rom) gemeinsam: Du kassierst das 0:1 - und das kann es nicht sein.


Standardsituationen kann man trainieren und wenn es nur an selbigen läge könnte man dies relativ schnell beheben. Wir haben eine Schwäche bei Standardsituationen, aber von wenigen systembedingten Toren zu sprechen ist schlichtweg falsch. Warum schließlich sind unsere Spieler immer wieder gezwungen zu foulen? Warum spielen wir mit die meisten Fouls der Liga? Weil wir den Gegnern hinten viel zu viel Raum anbieten.
Ebenso kassieren wir zu viele Tore aus dem Spiel. Gegen Rom haben wir fahrlässig verteidigt, ebenso gegen den VFB Stuttgart, Dortmund oder Wolfsburg.


Kontinuität auf der Trainerbank mit Erfolg gleichzusetzen ist im Übrigen eine große Naivität deinerseits.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ZIEGENBOECK am 08.11.2015 um 22:40 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#35
08.11.2015 - 22:58 Uhr
Bei der Diskussion um Roger muss man denke ich auch gucken wer eine Alternative darstellen würde.
Favre klingt vllt gut, aber in Gladbach sah es so aus als das bei ihm persönlich einfach die Luft raus war. Der wird wohl noch was Ruhe brauchen. Persönlich fänd ich einen erfahrenen Trainer ala Jup gut, aber auch da sehe ich keinen passenden. Mein Favorit ist und bleibt Lewandowski aber den haben wir ja weggegeben. Danach ist Roger für mich weiter die beste Wahl. Er macht die Spieler besser. Und das bei und mit Bender, Kramer und Aranguiz die DM Stabilisatoren weggefallen sind muss man Roger halt auch momentan zugute halten. Mein persönlicher Kritikpunkt bei ihm ist, dass er meiner Meinung nach einige Spieler falsch einschätzt bzw nicht richtig einsetzt. Wieso bringt man Kiessling erst am Ende? Einen Spieler wie Kieß sollte man von Anfang an bringen und wenn die Gegnerische Def zermürbt ist kann man mit Chicha eine echte Waffe bringen. Nur weil Chicha besser als Kießling ist heißt das doch nicht das er mehr Erfolg bringt. Mehmedi und Brandt arbeiten finde ich zu wenig im Pressing. Kampl bringt zwar oft die Kreativität mit ins Spiel taucht dann aber oft wieder ab. Calhanoglu steht auf der Offensiven Position oft zu schlecht um Kreativität reinzubringen. Toprak als Bender Ersatz funktioniert aus genannten Schwächen meiner Vorredner nicht.
Ich würde an Rogers Stelle im Moment etwas Deffensiver aufstellen aber mit der gleichen Spielphilosophie. Mit Donati Toprak Tah und Wendell in der Abwehr. Papa davor als Zerstörer. Dazu Calhanoglu und Kampl im ZM damit sie sich abwechseln können im Sinne kreativer Ideen. In der Offensive dann Bellarabi Kießling und Chicha um Pressing aufzubauen. Unterstützt von Calhanoglu und Kampl. Ab der 60. kann man dann Kieß rausnehmen, Chicha auf die 9 stellen und Brandt oder Mehmedi reinschmeißen um der platten Abwehr des Gegners vorne etwas entgegenzusetzen zu haben. Mir fällt einfach immer wieder das Spiel gegen Barca ein, indem wir uns super verkauft haben aber mit Chicha der Spieler der in Kontern Gefahr ausstrahlt ausgewechselt wird und mit Kießling ein Spieler kommt der einfach fehl am Platz war. Was erwartet der Trainer da? Barca weiß in dem Moment das die Gefahr in einen Konter zu laufen minimiert wurde und mit Kießling ein Spieler auf dem Platz steht den man ruhig den Ball lassen kann bis die eigene Def wieder richtig steht. Was ich damit sagen will: Roger sieht in meinen Augen einfach nicht das ein Spiel 90 min dauert und das es wichtig ist sein System variabel umgestalten zu können. Er hat seinen Plan und geht von Anfang an 100% daran. Wenn der Gegner einmal den Schlüssel hat kann er dadurch aber nichts mehr ändern ohne eine Instabilität in der Mannschaft zu bewirken.

Trotzdessen bin ich für einen Verbleib Rogers. Er macht die Spieler besser und er ist ein Trainer mit Potenzial. Weltklassetrainer wachsen halt nicht auf Bäumen und Bayer hat sich entschieden auch auf der Position junge Leute mit Potenzial zu holen und diese stark zu machen. Roger hat das Zeug dazu
Roger Schmidt |#36
12.11.2015 - 11:05 Uhr
Zitat von VollFurVoeller
Zitat von Ulf_Barsten


Populismus a la Magath ist natürlich Quatsch. Aber gerade hier in Leverkusen ist der Begriff Komfortzone ja so ein Ding...


Es sind doch alle weg aus der "Komfortzonengruppe"?

LENO => war nie teil der Komfortzone

Wendell => gibt immer alles, manchmal auch zu viel (Fouls)

Boenisch => Fussballerisch fragwürdig, Einstellung top

Donati => Hat früher beim Aufwärmen mehr Sprints gemacht als Wollscheid im ganzen Spiel

Toprak => Chef der "Ich-bin-kein-Komfortzonenkicker"-Gruppe. Erinnern wir uns an seine Aktion gegen Mainz vor ein paar Jahren oder die andere in der er Spahic verbal gegen seinen Gegenspieler verteidigt.

Papa => Das Gegenteil von Komfortzone, gibt eher zu viel Gas mit unnötigen Fouls

Tah => Kann sein, dass er bald mal wieder einen "Arschtritt" braucht, aber bisher war er kein Komfortzonenkicker

Hilbert => Komfortzone, aber ohnehin verletzt.

Bender => endlich mal ein Caiptain der vorangeht. Seine Verletzung tut uns sehr weh

Kramer => Ob bei ihm "Komfortzonengefahr" besteht kann ich noch nicht beurteilen

Calhanoglu => Sehr ehrgeizig, will eher zu viel und ist manchmal zu egoistisch. Er wäre jetzt mE schon lieber in Manchester

Bellarabi => Auch er will eher zu viel und probiert es alleine. Er ist kein "klassischer Fall für die Komfortzone"

Kampl => keine Komfortzone

Brandt => keine Komfortzone

Mehmedi => kein Leader und manchmal lethargisch, aber zumeist stimmt der Einsatz

Chicharito => presst wie verrückt, aber leider manchmal unkoordiniert. Er ist kein Komfortzonenkicker

Kiessling => Seine Stellung im Kader stellt den Roger vor Probleme

Also haben wir mit Hilbert, Kiess und evtl. Mehmedi (Mehmedi eher nicht) 2,5 Komfortzonenkicker. Das ist deutlich weniger als in den vergangenen Jahren.

Im Sommer haben uns ja schon einige Spieler verlassen, denen der Ruf der Komfortzone vorrauseilte

Castro => hört euch noch einmal seine Stimme bei Interviews an. Das sagt viel aus.

Rolfes => War oft mit seiner Kapitänsrolle überfordert

Kohr => Riesenidentifikation mit dem Verein. Das ging allerdings so weit, dass er sich nicht ausleihen lassen wollte um lieber in der Kurve zu stehen als zu spielen. Ausserdem wollte er nicht weit weg von seiner Jugendliebe die auch aus der Region kommt.

Drmic => img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" /img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" /img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" /img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" /img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" /img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" /img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" /img title="hat" src="/images/smilies/muetze.png" alt="muetze" / Danke Max Eberl

Stafylidis => In diesem Fall tappe ich wie so viele von uns im Dunkeln, aber man hört nicht nur positives.

Wollscheid => Selbstreflexion ist nicht seine Stärke und Sprinten auch nicht.




WAS ALLERDINGS FEHLT IST EIN LEADER IN DER MANNSCHAFT

Spahic => weg. Ich bin auch der Meinung von dem Abgang hatte auf diese Art und weise niemand was. Er hätte lieber eine Therapie machen sollen und Sozialstunden mit Flüchtlingen abarbeiten. Gerade er als Sprachgenie hätte vielen (Balkan-)Flüchtlingen helfen können.

Bender => Leider oft verletzt

Papa => Noch zu Jung für eine Chefrolle

Toprak => IN dieser Form fällt ihm das anführen schwer

Leno => vgl . Toprak

Chicharito => Im Prinzip das Paradebeispiel des introvertierten Leaders. Allerdings ist er erst 10 Wochen da und spricht noch kaum deutsch

Kampl => Erst seit Anfang September in der Mannschaft

Kramer => Kam auch erst im Sommer

====> Wir haben ein Machtvakuum und Schmidt muss auf die Genesung von Lars und eine bessere Form von Ömer und Bernd hoffen oder er erschafft einen Leader aus dem nichts. Mal sehen wir er das löst.


Gestern hatte ich das mal in "Lage der Liga" angesprochen. In Leverkusen gibt es keine "Komfortzone" mehr. Zumindest nicht mehr bei den Spielern. Das bleibt nicht so wenn im Vorstand dort nicht auch der Druck zu Erfolg erhöht wird.

Völler hat mit Leverkusen viele positive Verdienste. Stärkster Kader seit 2000, mit 56 Millionen Euro in Transfer ein Meilenstein im letzten Sommer. Mit Bold den richtigen befördert. So viele CL Teilnahmen wie der BVB, Bach Punkten hinter den FCB in den letzten 10 Jahren. Leverkusen zu einem Traditionsverein gemacht in der Außenwirkung. Was Leverkusen war also auch nach Außen nun vollendet.

Was er nicht lebt ist auf dieser Position den unbedingten Willen auf Titel. Eine Komfortzone fängt immer da an wo ihr Raum gegeben wird. Also immer von oben. Aussagen das Platz 3 und 4 wie Titel sind helfen genau dieser Komfortzone zu entstehen. Wer 56 Millionen in den Kader steckt darf nicht Platz 5 zum Ziel haben. Wer auf Platz 8 steht muss den Druck erhöhen. Besonders auf den Trainer. Da spielt das wie keine Rolle wie die Ergebnisse wieder erbracht werden damit Erfolg und Ziele erreicht werden.

Völler hat eine Schwäche. Er ist teils zu nett und zu Nachsichtig mit seinen Trainern. Da es auch anders geht hat Völler mit Lewandowski gezeigt. Dieser passte nicht vom Standing und zur Ausrichtung von Völlers Strategie. Das festhalten an Trainern hat nicht selten in Leverkusen bessere Abschneiden in der Saison verhindert. Die Qualität des Kaders reicht immer für mehr da spielt ein Trainer erst einmal eine kleine Rolle. Mittel und langfristig wird diese deutlicher. Wenn diese fehl schlägt handelt Völler zögerlich und dies trägt zur Komfortzone bei.

Der Anspruch in Leverkusen sollte Platz 2 sein. Alles andere sind Ausreden und bilden nur Komfortzonen.
Roger Schmidt |#37
12.11.2015 - 12:33 Uhr
So richtig viel hat das mit dem Topic Schmidt nicht mehr zu tun, auch wenn ich beispielsweise bei Völler's Anspruchsdenken, zumindest nach Außen, auch immer wieder unzufrieden bin.

In der Vergangenheit wurde mir beispielsweise auch an manchen Trainer zu lange festgehalten,
Skibbe als Extrembeispiel. Dennoch haben wir für unser Abschneiden in vielen Jahren eine recht hohe Fluktation im Trainerbereich.
Jetzt bereits über eine Ablösung Schmidt's zu diskutieren halte ich für völlig verfrüht.
Er hat im ersten Jahr überzeugt, sein Vetrag wurde langfristig verlängert, um endlich wieder Kontinuität auf dem Trainerpoten zu liefern.
Natürlich ist diese Saison bislang nicht befriedigend und auch Schmidt hat sicher nicht alles richtig gemacht.
Ich weiß es aber zu schätzen, dass er ein ehrgeiziger Coach ist, der seine eigene Idee von Fußball besitzt und diese Begeisterung auch auf seine Spieler übertragen kann.Daa diese Idee glänzend funktionieren kann, haben wir in der Rückrunde ab Ende Februar gesehen.
Viele Tore, sehr viele zu Null Spiele, auf Augenhöhe in Partien gegen A. Madrid und die Bayern.
Warum es aktuell nicht so funktioniert wird hier gut erklärt:
http://spielverlagerung.de/2015/11/11/nicht-mehr-alles-roger-in-leverkusen/

Schmidt will hier nicht um Platz 5 oder 6 spielen, er ist aber auch Realist genug, um zu wissen, dass die Champions League keine Selbstverständlichkeit ist, denn Gehälter wie Schalke, Dortmund, Wolfsburg und natürlich die Bayern können wir nicht zahlen.
Dennoch konnten wir unseren Kader über Jahre entwickeln und sind diese Saison beim stärksten Kader seit der Saison 01/02.
Nur gibt es bei diesem Kader auch Unterschiede:
Der damalige war vielleicht von der Breite etwas schwächer, aber in der Spitze nochmal deutlich stärker.
Dazu gab es vor der Saison einen ordentlichen Umbruch, die Mannschaft wurde erneut verjüngt und es müssen sich komplett neue Hierarchien entwickeln.
Natürlich können Leute wie Spahic, Rolfes, Reinartz und Castro fußballerisch ersetzt werden, aber neben der reinen fußballerischen Erfahrung waren diese Leute in der Hirarchie ziemlich weit oben.
Kann mir durchaus vorstellen, dass manche Vorstellungen einzelner Spieler damit auch zu tun haben.
Sei es Bellarabi, der nur beim DFB regelmäßig die Nebenleute sieht oder Wendell, dem defensiv plötzlich in diversen Partien die komplette Seriösität fehlt.
Zudem ist ein weiterer Spieler, der was zu sagen hat, nach knapp 10 Jahren bei uns erstmals nur noch Ersatz, wenn alle fit sind.
Was aber auch zeigt, dass Schmidt nicht nach Namen aufstellt, auch wenn er manchem Spieler etwas weniger Kredit geben könnte.
Was aber auch daran liegt, dass Schmidt im zwischenmenschlichen Bereich sehr stark ist und ein gutes Verhältnis zu seinen Spielern pflegt.
Natürlich gilt es aber auch an Stellen wie Standards offensiv wie defensiv zu arbeiten (aktuell katastrophal)und das System in viel mehr als den aktuell gefühlten maximal 45 Minuten aufs Feld zu bringen.Auch bei den Personalentscheidungen kann er sicher glücklicher agieren.
Schmidt stand schon mal bei einigen verfrüht vor dem Aus und auch dieses Mal kann ich es nicht nachvollziehen.
Es zählt nicht nur der Kader auf dem Papier, sondern auch die Gesamtsituation, in der beispielsweise einer, der in der Hierarchie gut steht , aktuell an allen Ecken und Enden fehlt, unser Kapitän.
Es gab bei uns durch Verletzungen schon die Situation, dass selbst die Stellvertreter auch fehlten und man schon überlegen musste, wer wird jetzt Kapitän.

In der Liga ist die Punktausbeute natürlich deutlich zu wenig, Dortmund und Bayern spielen aber eine sehr gute Runde und wären selbst bei normaler Punktausbeute vor uns.
Der Rest ist aber in absoluter Reichweite und ich sehe bei denen Performance der anderen Teams keinen Grund, die Hoffnung zu verlieren.
In der Champions League müssen wir nun erstmal Platz 3 sichern, welcher aber in einer Gruppe mit Barcelona und der Roma,die ich nicht schlechter als uns besetzt sehe,inklusive mehr Erfahrung , keine Schande ist.
Im Pokal waren wir souverän und sind, wenn wir es bleiben, zumindest im Viertelfinale.

Ich hoffe und glaube, dass der aktuelle Negativlauf gestoppt wird und will garnicht an Nachfolger von Schmidt denken, fernab von der neu einzustudierenden Taktik oder Eventualitäten(Ja, Favre ist ein toller Trainer, aber wieviel Lobby hätte er hier, wenn wir das erste Mal erfahren, dass er mal wieder darüber nachdenkt zurückzutreten oder es einfach durchzieht).

Nach wie vor pro Roger, vor einem halben Jahr waren wir noch froh, dass wir mit ihm langfristig verlängern konnten.

•     •     •

Der heutige Fußball oder "Den Schmerz, den der Kommerz verursacht, lindern"

Läuft.
Roger Schmidt |#38
29.11.2015 - 20:24 Uhr
Zitat von VollFurVoeller
Alle drei Wechsel waren heute mal wieder für mich unverständlich:

1. Warum wird Brandt, der in letzter Zeit gar nichts auf die Reihe gebracht hat, so früh und ohne jegliche Not eingewechselt. In der Zweiten Halbzeit war er dann unser schlechtester Spieler.

2. Kiessling kommt zu früh und auch wenn Mehmedi heute nicht der beste war ging von ihm zu mindest manchmal noch Gefahr aus.

3. Warum löst Roger nicht die 4er Kette auf und bringt Papa für Boenisch. Papa hätte unbedingt gegen Schalke gewinnen wollen.


Anstatt mit diesen an den Haaren herbeigezogenen Argumenten Roger zu kritisieren, könnte man Ihn auch einfach mal loben. Z.B. für die Maßnahme, Boenisch gegen Sané zu stellen, letzterer war bis auf eine Situation in der 2. Halbzeit komplett abgemeldet und aus dem Spiel genommen.

Um doch noch mal auf deine Kritik zu sprechen zu kommen:

1. Es war genau richtig Brandt zu bringen, der braucht nämlich wieder mehr Spielzeit und von Hakan war heute wieder recht wenig zu sehen. Dass Brandt einige Unsicherheiten gezeigt hat - mein Gott was erwartest du? MMn hat er zumindest für den ein oder Anderen frischen Impuls gesorgt.

2. Kieß kommt nicht zu früh sondern zu spät. Wie soll er sich denn aus seinem Tief befreien, wenn er nie spielt, bzw. mal für die letzten 5 Min reingeworfen wird? Ihr wolltet doch immer zwei weitesgehend gleichwertige Alternativen im Sturm. Da kann man dann nicht immer nur den Einen spielen lassen, der im Moment mehr trifft und den Anderen komplett ignorieren. Für mich muss Kieß gegen Berlin einfach mal wieder in die Startelf. Würde er genug Spielzeit kriegen, würde sich das Problem von ganz allein lösen.

3. Warum sollte Roger wegen einem Gegentor das gesamte taktische Konzept über Bord werfen? Das kann man machen wenn noch 5 min zu spielen sind und unbedingt ein Tor benötigt wird. So war die Hereinnahme von Wendell genau richtig, auch er hat nochmal angekurbelt.
Roger Schmidt |#39
06.12.2015 - 09:01 Uhr
Klar ist es wichtig mal an einem Trainer festzuhalten, ich glaube wenn ich auf den Beginn des Threads blätter, habe ich eine lange Amtszeit von Schmidt gefordert und ihm absolutes Vertrauen zugesprochen. Aber von seinem Fußball, wie er es in Salzburg gespielt hat, und phasenweise letzte Saison bei uns, ist doch nichts mehr zu sehen. WIR haben doch den Gegner in den Anfangsphasen immer überfallen, sind meist in den ersten 15 Minuten in Führung gegangen. Jetzt spielen wir ängstlich und völlig uninspiriert, kassieren den Gegentreffer um dann mal glorreich mal glücklich zurückzukommen. Danach lobt jeder unsere tolle Mentalität, lässt aber sämtliche spielerischen Defizite außen vor. Noch dazu war es seit Calhanoglu unsere Stärke durch Standardsituationen gefährlich zu werden. HC10 hat 5 oder 6 direkt verwandelt, Papadopoulos gefühlt jedes Kopfballduell gewonnen, auch das ist weg. Noch dazu erinner ich mich an erfrischende Worte des Trainers aus der letzten Saison, wo er meinte "es gibt doch nichts geileres als die Saison vor 80.000 Zuschauern in Dortmund zu eröffnen", jetzt wird da rumgedruckst und der Gegner stark geredet. Mir misfällt der aktuelle Weg und die Entwicklung lässt aktuell nicht auf Besserung hoffen. Noch dazu bleibt die Gefahr zu spät zu reagieren. Noch hat ein neuer Trainer immerhin eine 4-5 wöchige Winterpause um Grundzüge seiner Idee zu installieren. Warten wir aber die Rückrunde ab, muss ein Trainer von jetzt auf gleich Wunder wirken. Und Sascha Lewandowski ist nicht verfügbar, zumal ich an seiner Bereitschaft zweifle für Bayer 04 den Hampelmann zu machen. Aber so weit ist es ja noch nicht, ich warte die kommenden Spiele ab und bin gespannt wie sich die Stimmung in der BayArena und Leverkusen nach den Spielen gegen Barca, BMG und Ingolstadt entwickelt.

Und noch mal zu Favre, weil er ja so kritisch gesehen wird: Klar spielt er aus einer kompakten Defensive heraus, was Anfangs unschön aussehen mag. Aber er hat es in Gladbach geschafft die Mannschaft aus einer Kontermannschaft in eine Ballbesitzmannschaft zu entwickeln, da der Gegner nachher den Gladbachern den Ball überlassen hat. Und das mit weniger Qualität im Kader. Die Chance ein "Topteam" zu trainieren hatte er noch nicht, aber wenn wir nicht die ersten sind, sondern wer anders, und er dort Erfolg hat, dann werden diese Trainer für uns auch schnell unbezahlbar (Klopp, Tuchel als aktuelle Beispiele). Aber Favre hat den Vorteil die Bundesliga zu kennen und hier schon mehrere Jahre erfolgreich zu sein, im Gegensatz zu den Azubis Labbadia, Dutt oder Hyypiä. Das diese Trainer auch höhere Gefilde zum Erfolg führen können beweisen aktuell Hecking und wieder Tuchel.
Roger Schmidt |#40
06.12.2015 - 16:43 Uhr
Als ob Favre eine Lösung wäre für die Probleme die anstehen. Menschlich gesehen ist das so ziemlich der letzte Trainer den ich hier sehen will. Akribisches Arbeiten bis hin zum Pedantismus nein Danke. Er ordnet alles dem Ergebnis unter und stößt gern mal Spieler und Fans vor den Kopf. Das hinschmeissen und die Flucht, wie er Gladbach verlassen hat, rundet das ganze nochmal ab. Klar war er erfolgreich, jedoch ist er sicher nicht der Messias, der alles besser macht. Seine Social Skills sind dafür zu schlecht. Genau das ist die stärke eines André Schubert deshalb funktionert, das ja in Gladbach so gut.

Roger Schmidt sollte die Zeit bekommen die ihm auch zusteht. Mit Winterpause und Vorbereitung der Rückrunde, kann er Sachen trainieren die momentan einfach nicht möglich sind. Der momentane Alltag besteht aus englischen Wochen mit CL oder Pokal und dazu noch Länderspielen wo fast alle Spieler unterwegs sind. Jetlag und dann sofort nächster Gegner.
Zeit um automatismen Systeme besser einzustudieren fehlen. Roger ist ein getriebener Trainer. des Spielplans und der schlechten Ergebnisse, der suboptimalen / kleinen Zeitfenster, wo er die Mannschaft auf die Spiele vorbereiten kann. Er und die Mannschaft hetzten von Spiel zu Spiel und Ergebnisssen, die nicht gut für die Moral sind, dadurch der konstante Abwärtstrend. Ein neuer Trainer würde momentan gar nichts daran ändern bis zu Winterpause.
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