Kaderschmiede 2025/2026
20.05.2025 - 13:54 Uhr
10.02.2026 - 13:08 Uhr
Zitat von BennyFuchs
Bei Union ist es für mich etwas nebulös wie die finanziell aufgestellt sind. Offiziell gibt es keine Investoren, aber daß alles nur aus ihrem Etat finanziert wird wirkt zumindest unglaubwürdig. Ausserdem ist mir der Zeitraum zu kurz um sie wirklich bewerten zu können. In den letzten beiden Saisons waren sie jedenfalls, trotz großer Berliner (Präsidenten-)Schnauze, jeweils hinter dem FSV. Von der großen Euphorie (und passendem Spielglück) auf dem Platz, der sie unter Urs Fischer bis in die CL getragen hat, ist mittlerweile nicht mehr viel übrig. Das goldene Händchen bei Transfers ist (seit der CL-Quali?) auch nicht mehr in der Form da.
Aktuell würde ich die zumindest nicht weit entfernt von den 05ern sehen. Ob ihr Stadionausbau, der auch stark über eine Fananleihe finanziert wird, ihnen noch auf die Füße fällt - wir werden es sehen. Nicht ausgeschlossen daß die Fans als Klein-Kreditgeber letztlich einen Großteil des Stadions bezahlen. Am Stadionausbau haben sich schon so einige verhoben. Viel Potential bei Union, auch zukünftig, maßgeblich mitgetragen durch die vielen Fans, aber auch (von außen) einige Fragezeichen.
Der SCF hat schon viele Jahre vor dem FSV angefangen sich gut und nachhaltig aufzustellen. Man hat schon in den 90ern unter Finke angefangen viel in Steine und Jugendarbeit zu investieren. Und trotzdem konnten sie den Vorsprung und den Rückenwind durch viele teure Verkäufe nur bedingt umsetzen. Seit 2011, angefangen mit Papiss Demba Cisse, hatten sie etliche teure Verkäufe. In den letzten 20 Jahren standen sie 9x hinter den 05ern und 10x vor dem FSV inkl. 4 Jahren 2.BL - allerdings seit 2019/20 durchgehend.
Bleibt die Frage wie es dazu kam, wodurch sie sich so gut entwickeln konnten? Da kam wohl einiges zusammen, v.a. ein passender Trainer und ein gutes Händchen bei der Kaderzusammenstellung (vermutlich auch, in dem Moment, ein Standortvorteil durch die geringere Konkurrenz vor Ort?) Also sehr ähnlich wie bei Union, oder anderen Teams die durchstarten, daß man von einem "perfekten" Moment profitiert. War ja beim FSV immer mal wieder nicht anders, oder vor ein paar Jahren z.B. bei BMG (die im übrigen, trotz völlig anderer Ansprüche und Möglichkeiten, seit 4 Saisons konstant hinter den sich klein machenden Mainzern stehen).
Weitere Beispiele in meinen Augen: der BVB performt auch nicht durchgängig auf höchstem Niveau, obwohl sie diesen Anspruch haben und auch formulieren. Bei der SGE ist anscheinend gerade eine kritische Situation weil sie eig. nur noch die Chance auf EL haben. Da ist anscheinend der eigene Anspruch und der finanzielle Druck, Dank des teuren Kaders (mit vielen hochbezahlten Talenten), mittlerweile wohl auch ziemlich hoch. Es wird gemunkelt daß man im Sommer einiges an Einnahmen generieren muß wenn man seine Finanzen aus eigener Kraft gesund halten will. Trotz der immens hohen Einnahmen aus den Vorjahren. Trotz bemerkenswerter Mitgliederzahlen, einem ständig ausverkauften Stadion, trotz vieler zahlungskräftiger Sponsoren, trotz Ausgliederung.
Usw.usf.
Will sagen: möglich daß eine selbstbewußtere Herangehensweise hilfreich ist (hat man das in Freiburg eig. mal so offensiv formuliert?). Kann sein daß das 05-Team sich am Ende der letzten Saison anders präsentiert hätte wenn Heidel irgendwann die CL als Ziel ausgerufen hätte.
Für mich sind aber andere Faktoren als die Aussendarstellung wesentlicher. Z.B. das Verhältnis Trainer-Mannschaft, die Ambitionen der Führungsspieler und wie sie das im Kollegenkreis rüberbringen und bei Nachlässigkeiten ggf. gegensteuern können. Und, wie der SCF zeigt, auch ein besonnener und weitgehend ruhiger Umgang miteinander (Vorstand, Trainer, Mannschaft, Fans, Umfeld etc.).
Es stellt sich doch kein Verantwortlicher vor die Mannschaft und sagt ihnen daß sie mal bitte langsam machen sollen weil man andere Ziele hat. In der Öffentlichkeit ist man wiederum aus gutem Grund zurückhaltender bzw. vorsichtiger. Mag für manche nervig und zu realistisch sein.
Bei Union ist es für mich etwas nebulös wie die finanziell aufgestellt sind. Offiziell gibt es keine Investoren, aber daß alles nur aus ihrem Etat finanziert wird wirkt zumindest unglaubwürdig. Ausserdem ist mir der Zeitraum zu kurz um sie wirklich bewerten zu können. In den letzten beiden Saisons waren sie jedenfalls, trotz großer Berliner (Präsidenten-)Schnauze, jeweils hinter dem FSV. Von der großen Euphorie (und passendem Spielglück) auf dem Platz, der sie unter Urs Fischer bis in die CL getragen hat, ist mittlerweile nicht mehr viel übrig. Das goldene Händchen bei Transfers ist (seit der CL-Quali?) auch nicht mehr in der Form da.
Aktuell würde ich die zumindest nicht weit entfernt von den 05ern sehen. Ob ihr Stadionausbau, der auch stark über eine Fananleihe finanziert wird, ihnen noch auf die Füße fällt - wir werden es sehen. Nicht ausgeschlossen daß die Fans als Klein-Kreditgeber letztlich einen Großteil des Stadions bezahlen. Am Stadionausbau haben sich schon so einige verhoben. Viel Potential bei Union, auch zukünftig, maßgeblich mitgetragen durch die vielen Fans, aber auch (von außen) einige Fragezeichen.
Der SCF hat schon viele Jahre vor dem FSV angefangen sich gut und nachhaltig aufzustellen. Man hat schon in den 90ern unter Finke angefangen viel in Steine und Jugendarbeit zu investieren. Und trotzdem konnten sie den Vorsprung und den Rückenwind durch viele teure Verkäufe nur bedingt umsetzen. Seit 2011, angefangen mit Papiss Demba Cisse, hatten sie etliche teure Verkäufe. In den letzten 20 Jahren standen sie 9x hinter den 05ern und 10x vor dem FSV inkl. 4 Jahren 2.BL - allerdings seit 2019/20 durchgehend.
Bleibt die Frage wie es dazu kam, wodurch sie sich so gut entwickeln konnten? Da kam wohl einiges zusammen, v.a. ein passender Trainer und ein gutes Händchen bei der Kaderzusammenstellung (vermutlich auch, in dem Moment, ein Standortvorteil durch die geringere Konkurrenz vor Ort?) Also sehr ähnlich wie bei Union, oder anderen Teams die durchstarten, daß man von einem "perfekten" Moment profitiert. War ja beim FSV immer mal wieder nicht anders, oder vor ein paar Jahren z.B. bei BMG (die im übrigen, trotz völlig anderer Ansprüche und Möglichkeiten, seit 4 Saisons konstant hinter den sich klein machenden Mainzern stehen).
Weitere Beispiele in meinen Augen: der BVB performt auch nicht durchgängig auf höchstem Niveau, obwohl sie diesen Anspruch haben und auch formulieren. Bei der SGE ist anscheinend gerade eine kritische Situation weil sie eig. nur noch die Chance auf EL haben. Da ist anscheinend der eigene Anspruch und der finanzielle Druck, Dank des teuren Kaders (mit vielen hochbezahlten Talenten), mittlerweile wohl auch ziemlich hoch. Es wird gemunkelt daß man im Sommer einiges an Einnahmen generieren muß wenn man seine Finanzen aus eigener Kraft gesund halten will. Trotz der immens hohen Einnahmen aus den Vorjahren. Trotz bemerkenswerter Mitgliederzahlen, einem ständig ausverkauften Stadion, trotz vieler zahlungskräftiger Sponsoren, trotz Ausgliederung.
Usw.usf.
Will sagen: möglich daß eine selbstbewußtere Herangehensweise hilfreich ist (hat man das in Freiburg eig. mal so offensiv formuliert?). Kann sein daß das 05-Team sich am Ende der letzten Saison anders präsentiert hätte wenn Heidel irgendwann die CL als Ziel ausgerufen hätte.
Für mich sind aber andere Faktoren als die Aussendarstellung wesentlicher. Z.B. das Verhältnis Trainer-Mannschaft, die Ambitionen der Führungsspieler und wie sie das im Kollegenkreis rüberbringen und bei Nachlässigkeiten ggf. gegensteuern können. Und, wie der SCF zeigt, auch ein besonnener und weitgehend ruhiger Umgang miteinander (Vorstand, Trainer, Mannschaft, Fans, Umfeld etc.).
Es stellt sich doch kein Verantwortlicher vor die Mannschaft und sagt ihnen daß sie mal bitte langsam machen sollen weil man andere Ziele hat. In der Öffentlichkeit ist man wiederum aus gutem Grund zurückhaltender bzw. vorsichtiger. Mag für manche nervig und zu realistisch sein.
Insgesamt eine sehr angenehme und gute Diskussion hier. Letztlich liegen die Einschätzungen ja auch gar nicht weit auseinander.
Dem Beitrag von @BennyFuchs kann ich besonders gut nachvollziehen. Das trifft das Thema "Ambitionen" auf den Punkt. Wer sich mal mit Christian Heidel unterhalten konnte, weiß, dass er der Letzte ist, der keine großen Träume hat. Wäre dem nicht so, würden wir mit Sicherheit noch in Liga zwei oder noch tiefer unser Fußballdasein fristen.
Und all die Arbeit rund um neues Stadion, tolle Trainingsplätze, NLZ, professionelle Vereinsstrukturen, Neubau der Vereinliegenschaftenund, und, und, dient doch genau dem Ziel, sich vereinsseitig so aufzustellen, dass man eben durchaus dauerhaft im Konzert der größeren Vereine mitspielen kann. Da geht der Verein konsequent den Wachstumsweg und zeigt Ambitionen.
Diesen Begriff auf sportliche Zielsetzungen zu reduzieren, ist m. E. für eine Bewertung nicht ausreichend. Noch dazu weil sich, wie im Beitrag oben schon dargelegt, das öffentliche Formulieren von Zielen sicherlich von den internen unterscheidet.
Und klar, man kann sich immer an dem einen Verein orientieren, der es scheinbar etwas besser geschafft hat, sich häufiger etwas weiter oben festzusetzen. Und das ist sicherlich auch das Ziel unserer Vereinsführung. Aber man sollte nicht all die Vereine vergessen, die genau dies nicht geschafft haben, trotz großer, auch öffentlich postulierter, Ambitionen. Oder genau deshalb? Da spielen heute viele zweite Liga oder Schlimmeres.
Ob Vereinsführung oder wir Fans...alle träumen doch den selben Traum. Diesen in die Realität umzusetzen, ist verdammt schwer und es gehört neben viel Arbeit und Engagement auch eine Menge Glück und Momentum dazu, dass man nicht erzwingen kann. Träume sind gut, solange sie uns die Richtung weisen, aber nicht die Zufriedenheit über das Erreichte zerstören und uns neidisch auf andere schauen lassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NF-Reloaded am 10.02.2026 um 13:15 Uhr bearbeitet
10.02.2026 - 14:04 Uhr
Gute Beiträge und gute Diskussion. Ich bin da inhaltlich auch sehr bei @BennyFuchs und @NF-Reloaded
Ich möchte eine Aspekt von NF-Reloaded noch einmal highlighten:
So ist es. Ein gut erforschtes Phänomen: Survivorship Bias
Es gibt immer einen oder auch mehrere, bei denen das Gras grüner ist. Und es ist auch nicht per sé schlecht sich mit dem "besseren" zu vergleichen bzw. dies als Ambition für die eigene Entwicklung zu nehmen.
Man sollte jedoch auch die nicht übersehen, die an diesen Ambitionen gescheitert sind undeterred noch schlechter da stehen.
Auch diese mahnenden und warnenden Beispiele sollten ein Fingerzeig sein und nur so habe ich das vollständige Bild. Nur so habe ich eine vernünftige Analyse und somit die Basis zur strategischen Planung.
Ich möchte eine Aspekt von NF-Reloaded noch einmal highlighten:
Zitat von NF-Reloaded
Und klar, man kann sich immer an dem einen Verein orientieren, der es scheinbar etwas besser geschafft hat, sich häufiger etwas weiter oben festzusetzen. Und das ist sicherlich auch das Ziel unserer Vereinsführung. Aber man sollte nicht all die Vereine vergessen, die genau dies nicht geschafft haben, trotz großer, auch öffentlich postulierter, Ambitionen. Oder genau deshalb? Da spielen heute viele zweite Liga oder Schlimmeres.
Und klar, man kann sich immer an dem einen Verein orientieren, der es scheinbar etwas besser geschafft hat, sich häufiger etwas weiter oben festzusetzen. Und das ist sicherlich auch das Ziel unserer Vereinsführung. Aber man sollte nicht all die Vereine vergessen, die genau dies nicht geschafft haben, trotz großer, auch öffentlich postulierter, Ambitionen. Oder genau deshalb? Da spielen heute viele zweite Liga oder Schlimmeres.
So ist es. Ein gut erforschtes Phänomen: Survivorship Bias
Es gibt immer einen oder auch mehrere, bei denen das Gras grüner ist. Und es ist auch nicht per sé schlecht sich mit dem "besseren" zu vergleichen bzw. dies als Ambition für die eigene Entwicklung zu nehmen.
Man sollte jedoch auch die nicht übersehen, die an diesen Ambitionen gescheitert sind undeterred noch schlechter da stehen.
Auch diese mahnenden und warnenden Beispiele sollten ein Fingerzeig sein und nur so habe ich das vollständige Bild. Nur so habe ich eine vernünftige Analyse und somit die Basis zur strategischen Planung.
10.02.2026 - 14:55 Uhr
Danke für eure Ergänzungen, Richtigstellungen und Einordnungen zu meinem Post. Das hat meinen eigenen – vielleicht hier und da auch etwas schiefen – Eindruck nochmal in ein anderes Licht gerückt. Grundsätzlich bin ich ja sowieso sehr zufrieden mit unserem Fußballsportverein. Möglicherweise kam mein Beitrag zum Ende hin auch negativer rüber, als es meiner eigentlichen Haltung entspricht.
Unterm Strich bleibt: Das Sommertransferfenster war riskant und ist am Ende nach hinten losgegangen. Durch ein gutes Wintertransferfenster konnte man diese Fehler wohl (stand jetzt) noch korrigieren.
Davon abgesehen sind die meisten hier aber sehr zufrieden mit dem Verein – und wir können, bei aller berechtigten Kritik, auch stolz darauf sein, diesen Verein begleiten zu dürfen und ein Teil von Mainz 05 zu sein.
Unterm Strich bleibt: Das Sommertransferfenster war riskant und ist am Ende nach hinten losgegangen. Durch ein gutes Wintertransferfenster konnte man diese Fehler wohl (stand jetzt) noch korrigieren.
Davon abgesehen sind die meisten hier aber sehr zufrieden mit dem Verein – und wir können, bei aller berechtigten Kritik, auch stolz darauf sein, diesen Verein begleiten zu dürfen und ein Teil von Mainz 05 zu sein.
10.02.2026 - 14:58 Uhr
Zitat von SoBvensson
Nun wir können ja auch einfach die Conference League gewinnen. Dann sind wir ebenfalls dabei.
Chancen sehe ich gar nicht mal so schlecht. Straßburg für mich allerdings der Favorit.
Zitat von BennyFuchs
Warten wir mal die Pokalspiele diese Woche sowie die UEFA-Bonuswertung ab. Es sieht aber sehr danach aus daß sich dieses Mal auch wieder der 8. für Europa qualifizieren wird.
War so gesehen ein schlechtes Timing von den 05ern mit der letzten Saison 🤷♂️
Warten wir mal die Pokalspiele diese Woche sowie die UEFA-Bonuswertung ab. Es sieht aber sehr danach aus daß sich dieses Mal auch wieder der 8. für Europa qualifizieren wird.
War so gesehen ein schlechtes Timing von den 05ern mit der letzten Saison 🤷♂️
Nun wir können ja auch einfach die Conference League gewinnen. Dann sind wir ebenfalls dabei.
Chancen sehe ich gar nicht mal so schlecht. Straßburg für mich allerdings der Favorit.
Das wäre halt wirklich absolut mega.
Wenn unser FSV tatsächlich einen internationalen Titel holen sollte oder auch nur das Finale spielt, dann gibt’s bei mir zuhause eine Feier, da wackeln die Wände – völlig egal, welcher Wochentag 😄🔴⚪️.
10.02.2026 - 18:29 Uhr
Was uns von Freiburg unterscheidet ist die Konstanz der Trainer seit 1991, Volker Finke war 16 Jahre lang Trainer in Freiburg, Robin Dutt dann 4 Jahre, gefolgt von Christian Streich mit 13 Jahren. Die hatten Zeit was aufzubauen, zumal sie auch die Qualität hatten.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
10.02.2026 - 20:35 Uhr
Zitat von Alsodoch
Was uns von Freiburg unterscheidet ist die Konstanz der Trainer seit 1991, Volker Finke war 16 Jahre lang Trainer in Freiburg, Robin Dutt dann 4 Jahre, gefolgt von Christian Streich mit 13 Jahren. Die hatten Zeit was aufzubauen, zumal sie auch die Qualität hatten.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
Was uns von Freiburg unterscheidet ist die Konstanz der Trainer seit 1991, Volker Finke war 16 Jahre lang Trainer in Freiburg, Robin Dutt dann 4 Jahre, gefolgt von Christian Streich mit 13 Jahren. Die hatten Zeit was aufzubauen, zumal sie auch die Qualität hatten.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
Sehr richtig und Streich war schon Co-Trainer unter Dutt, was die Kontinuität noch erhöht.
Gleichzeitig: Welchem Trainer nach Tuchel hättest du gerne im Amt behalten und diese kontinuierliche Entwicklung übertragen?
10.02.2026 - 20:59 Uhr
Zitat von dionysos05
Sehr richtig und Streich war schon Co-Trainer unter Dutt, was die Kontinuität noch erhöht.
Gleichzeitig: Welchem Trainer nach Tuchel hättest du gerne im Amt behalten und diese kontinuierliche Entwicklung übertragen?
Zitat von Alsodoch
Was uns von Freiburg unterscheidet ist die Konstanz der Trainer seit 1991, Volker Finke war 16 Jahre lang Trainer in Freiburg, Robin Dutt dann 4 Jahre, gefolgt von Christian Streich mit 13 Jahren. Die hatten Zeit was aufzubauen, zumal sie auch die Qualität hatten.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
Was uns von Freiburg unterscheidet ist die Konstanz der Trainer seit 1991, Volker Finke war 16 Jahre lang Trainer in Freiburg, Robin Dutt dann 4 Jahre, gefolgt von Christian Streich mit 13 Jahren. Die hatten Zeit was aufzubauen, zumal sie auch die Qualität hatten.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
Sehr richtig und Streich war schon Co-Trainer unter Dutt, was die Kontinuität noch erhöht.
Gleichzeitig: Welchem Trainer nach Tuchel hättest du gerne im Amt behalten und diese kontinuierliche Entwicklung übertragen?
SCHLORZI !!!!! *kreisch*
😁
Ich denke, Hjulmand wäre einer gewesen, den man gerne ähnlich lang gesehen hätte, wie Tuchel oder Klopp. Da hatte man nur irgendwann Muffensausen...
Der Rest... schwierig... Bo1 wäre auch eine schöne Geschichte gewesen. Aber da ist es halt nicht ganz klar, was letztlich zu nem kleinen Bruch geführt hat.
10.02.2026 - 21:36 Uhr
Zitat von FrankS
SCHLORZI !!!!! *kreisch*
😁
Ich denke, Hjulmand wäre einer gewesen, den man gerne ähnlich lang gesehen hätte, wie Tuchel oder Klopp. Da hatte man nur irgendwann Muffensausen...
Der Rest... schwierig... Bo1 wäre auch eine schöne Geschichte gewesen. Aber da ist es halt nicht ganz klar, was letztlich zu nem kleinen Bruch geführt hat.
Zitat von dionysos05
Sehr richtig und Streich war schon Co-Trainer unter Dutt, was die Kontinuität noch erhöht.
Gleichzeitig: Welchem Trainer nach Tuchel hättest du gerne im Amt behalten und diese kontinuierliche Entwicklung übertragen?
Zitat von Alsodoch
Was uns von Freiburg unterscheidet ist die Konstanz der Trainer seit 1991, Volker Finke war 16 Jahre lang Trainer in Freiburg, Robin Dutt dann 4 Jahre, gefolgt von Christian Streich mit 13 Jahren. Die hatten Zeit was aufzubauen, zumal sie auch die Qualität hatten.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
Was uns von Freiburg unterscheidet ist die Konstanz der Trainer seit 1991, Volker Finke war 16 Jahre lang Trainer in Freiburg, Robin Dutt dann 4 Jahre, gefolgt von Christian Streich mit 13 Jahren. Die hatten Zeit was aufzubauen, zumal sie auch die Qualität hatten.
Bei uns waren Kloppo 7 Jahre und Thomas Tuchel 5 Jahre im Amt. Beide zusammen erreichen nichtmal Christian Streichs Zeit.
Sehr richtig und Streich war schon Co-Trainer unter Dutt, was die Kontinuität noch erhöht.
Gleichzeitig: Welchem Trainer nach Tuchel hättest du gerne im Amt behalten und diese kontinuierliche Entwicklung übertragen?
SCHLORZI !!!!! *kreisch*
😁
Ich denke, Hjulmand wäre einer gewesen, den man gerne ähnlich lang gesehen hätte, wie Tuchel oder Klopp. Da hatte man nur irgendwann Muffensausen...
Der Rest... schwierig... Bo1 wäre auch eine schöne Geschichte gewesen. Aber da ist es halt nicht ganz klar, was letztlich zu nem kleinen Bruch geführt hat.
Interessant. Ich habe nach meinem Post mit selbst die Frage gestellt und würde ebenfalls als erstes Hjulmand antworten. Obwohl er nicht lange da war und rein gemessen an den Punkten auch nicht sonderlich erfolgreich war. Aber ich glaube auch, dass er für eine langfristige Entwicklung am ehesten in Frage kam. Aber das hätte Durchhaltevermögen erfordert, da es schon eine klare Veränderung, wenn nicht Neuausrichtung vom Spielstil gewesen wäre, für die wir auch bei seiner Amtsübernahme nicht den richtigen Kader hatten. Wäre es gut gegangen oder hätten wir den Weg über einen erneuten Abstieg nehmen müssen? Wir werden es nie erfahren.
Bo1 wäre eine fantastische Geschichte gewesen und ich hätte es mir wirklich gewünscht. Auch wenn ich seine Art/ seinen Auftritt oft schwierig fand (ich fand ihn in dem PKs teilweise schrecklich und extrem uncharismatisch, um nicht zu sage unhöflich), tat mir sein Rücktritt wahnsinnig leid und ich habe ihn echt bedauert. Im Nachhinein sehe ich es aber anders und habe da sehr große Fragezeichen, ob er eine Entwicklung im Sinne einer Weiterentwicklung erfolgreich gemeistert hätte.
Bo1 ist in meiner Retrospektive Martin nicht so unähnlich. Martin war zwar kein Spieler, hat sich aber auch über die Jugendarbeit im Verein verdient gemacht und hochgearbeitet. Als Trainer hat er uns im die Euroleague geführt und war anfänglich sehr erfolgreich. Aber dann kam da nichts mehr. Körperlichkeit, Galligkeit, Pressing und schnelles Umschaltspiel. Aber wenig mehr und wenig Flexibilität und Entwicklung.
Ich war hier eine Weile wenig aktiv. Nicht nur als Schreiber, sondern auch als Leser. Die Kombination aus Urlaubsreise und (für mich) mieser Stimmung hier im Forum haben nicht dazu beigetragen, dass ich motiviert war häufig vorbeizuschauen. Daher habe ich leider hier offenbar einiges verpasst, was Gerüchte und/ oder Infos über Bo2 angeht und da hier scheinbar auch Beiträge gelöscht und sogar User abgemeldet sind, ist mein Bild von Bo2 ein fettes Fragezeichen.
Ich bin jedem von euch super dankbar, der sich die Zeit nimmt und mir per persönlicher Nachricht ein paar Zeilen schreibt, was da offenbar auf diesem Fantreffen gesagt wurde und was die Gerüchteküche sagt. (Per persönlicher Nachricht und alles ohne Gewähr!)
Denn rein vom Typ und seiner Anfangszeit hätte ich auch einen längeren Weg mit Bo2 Sekt sympathisch gefunden. Heidel hat ja mehrfach gesagt, Bo2 sei kein reiner Motivator und habe auch taktisch viel zu geben, aber dieser Eindruck scheint ja getrübt zu sein.
10.02.2026 - 21:57 Uhr
Hjulmand ist doch in Leverkusen auch schon angezählt. Ich denke der ist einfach zu nett. Vielleicht verstehen die Spieler einfach nicht was er will.
10.02.2026 - 22:40 Uhr
Zitat von MeYou
Hjulmand ist doch in Leverkusen auch schon angezählt. Ich denke der ist einfach zu nett. Vielleicht verstehen die Spieler einfach nicht was er will.
Hjulmand ist doch in Leverkusen auch schon angezählt. Ich denke der ist einfach zu nett. Vielleicht verstehen die Spieler einfach nicht was er will.
Leverkusen denkt halt zwei von Ausnahmespielern und Alonso getragene Saisons machen sie zu etwas anderem als sie sind. Über ewigkeiten sind sie immer dort gewesen wo sie gerade sind, einen Wirtz, Xhaka und Co kann man halt nicht dauerhaft so günstig bekommen. Hjulmand wird sicherlich nicht der letzte Trainer sein, der unter der schiefen Erwartungshaltung leidet
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