Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
04.10.2025 - 12:42 Uhr
Zitat von Hemdl
Sag mal….
Ich unterstelle hier niemandem auch nur das geringste. Ich verstehe aber auch nicht, weshalb man jetzt Leuten, die sich engagieren wollen, erklären will weshalb man das doof, überflüssig oder unnötig findet, wenn einen das selbst doch in keinster Weise betrifft. Wem nützt das denn was? Du darfst deine Meinung dazu gerne haben, es zwingt dich oder jemand anderen dich hier auch überhaupt nicht auch nur eine Sekunde irgendwas zu machen. Und ja - der FCK sollte im Grunde dafür auch so genug Geld haben, na und? Darum geht es mir doch gar nicht.
Wenn es doch Leute gibt, denen es Freude bereiten würde sich auf diese Art zu engagieren, dann brauche ich doch nicht um die Ecke kommen und denen zu erklären, dass man das unnütz findet, weil der FCK dafür genug Kohle haben sollte. Welche Befriedigung zieht man denn daraus? Vor allem wenn der Ton dann immer schärfer wird.
Sag mal….
Ich unterstelle hier niemandem auch nur das geringste. Ich verstehe aber auch nicht, weshalb man jetzt Leuten, die sich engagieren wollen, erklären will weshalb man das doof, überflüssig oder unnötig findet, wenn einen das selbst doch in keinster Weise betrifft. Wem nützt das denn was? Du darfst deine Meinung dazu gerne haben, es zwingt dich oder jemand anderen dich hier auch überhaupt nicht auch nur eine Sekunde irgendwas zu machen. Und ja - der FCK sollte im Grunde dafür auch so genug Geld haben, na und? Darum geht es mir doch gar nicht.
Wenn es doch Leute gibt, denen es Freude bereiten würde sich auf diese Art zu engagieren, dann brauche ich doch nicht um die Ecke kommen und denen zu erklären, dass man das unnütz findet, weil der FCK dafür genug Kohle haben sollte. Welche Befriedigung zieht man denn daraus? Vor allem wenn der Ton dann immer schärfer wird.
„Dein Nachfragen in allen Ehren, und jeder Fan der sich bereiterklärt unser Stadion unentgeltlich zu reinigen, in allen Ehren.„
Damit habe ich meinen Beitrag begonnen. Mein Beitrag zielte in die Richtung, dass ein Wirtschaftsunternehmen im kommerzialisierten Sport der Welt, mit mehreren Millionen Gewinn im letzten Jahr in der Lage sein sollte sein Pachtobjekt sauber zu halten, ohne ehrenamtliche Arbeit in Anspruch zu nehmen. Mehr habe ich nicht gesagt, und auch niemanden angegriffen, der sich trotzdem bereiterklärt, unentgeltlich zu helfen.
Ich ziehe daraus auch keine „Befriedigung“, sondern fand es, angesichts der bereits, unkritisch, stattfindenden Diskussion um das Thema hier, für notwendig diese Sichtweise anzusprechen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von domatidi am 04.10.2025 um 12:44 Uhr bearbeitet
04.10.2025 - 12:50 Uhr
Zitat von domatidi
. Mein Beitrag zielte in die Richtung, dass ein Wirtschaftsunternehmen im kommerzialisierten Sport der Welt, mit mehreren Millionen Gewinn im letzten Jahr in der Lage sein sollte sein Pachtobjekt sauber zu halten, ohne ehrenamtliche Arbeit in Anspruch zu nehmen.
. Mein Beitrag zielte in die Richtung, dass ein Wirtschaftsunternehmen im kommerzialisierten Sport der Welt, mit mehreren Millionen Gewinn im letzten Jahr in der Lage sein sollte sein Pachtobjekt sauber zu halten, ohne ehrenamtliche Arbeit in Anspruch zu nehmen.
Und genau das macht der FCK ja eben auch nicht, da in diesem Fall die Hilfe ja angeboten und nicht eingefordert wird. Und wenn es die Leute glücklich machen würde da mitzuhelfen und selbst tätig zu werden, ist es doch auch komplett egal, ob man das auch anderweitig finanzieren könnte. Das ist doch der springende Punkt. Ich helfe ja auch Kumpels beim Umzug oder bei irgendwelchen Projekten, selbst wenn diese genug Geld hätten sich dafür Firmen kommen zu lassen - einfach weil ich es gerne mache und Menschen, Vereine oder Institutionen, die mir wichtig sind, eben gerne unterstütze.
04.10.2025 - 12:53 Uhr
Zitat von Hemdl
Und genau das macht der FCK ja eben auch nicht, da in diesem Fall die Hilfe ja angeboten und nicht eingefordert wird. Und wenn es die Leute glücklich machen würde da mitzuhelfen und selbst tätig zu werden, ist es doch auch komplett egal, ob man das auch anderweitig finanzieren könnte. Das ist doch der springende Punkt. Ich helfe ja auch Kumpels beim Umzug oder bei irgendwelchen Projekten, selbst wenn diese genug Geld hätten sich dafür Firmen kommen zu lassen - einfach weil ich es gerne mache und Menschen, Vereine oder Institutionen, die mir wichtig sind, eben gerne unterstütze.
Zitat von domatidi
. Mein Beitrag zielte in die Richtung, dass ein Wirtschaftsunternehmen im kommerzialisierten Sport der Welt, mit mehreren Millionen Gewinn im letzten Jahr in der Lage sein sollte sein Pachtobjekt sauber zu halten, ohne ehrenamtliche Arbeit in Anspruch zu nehmen.
. Mein Beitrag zielte in die Richtung, dass ein Wirtschaftsunternehmen im kommerzialisierten Sport der Welt, mit mehreren Millionen Gewinn im letzten Jahr in der Lage sein sollte sein Pachtobjekt sauber zu halten, ohne ehrenamtliche Arbeit in Anspruch zu nehmen.
Und genau das macht der FCK ja eben auch nicht, da in diesem Fall die Hilfe ja angeboten und nicht eingefordert wird. Und wenn es die Leute glücklich machen würde da mitzuhelfen und selbst tätig zu werden, ist es doch auch komplett egal, ob man das auch anderweitig finanzieren könnte. Das ist doch der springende Punkt. Ich helfe ja auch Kumpels beim Umzug oder bei irgendwelchen Projekten, selbst wenn diese genug Geld hätten sich dafür Firmen kommen zu lassen - einfach weil ich es gerne mache und Menschen, Vereine oder Institutionen, die mir wichtig sind, eben gerne unterstütze.
Nein, eben nicht, da das Stadion ja genau NICHT sauber ist. Die Fans müssen das ertragen und fühlen sich genötigt, selbst einzugreifen, weil sie es widerlich finden.
05.10.2025 - 18:20 Uhr
Mir ist nun bereits über mehrere Spielzeiten hinweg aufgefallen, dass Spieler bei den Partien im FWS auffällig häufig aus- bzw. wegrutschen – und das nicht nur bei starkem Regen, sondern auch unter eigentlich normalen Witterungsbedingungen.
Zwar war der gestrige Spieltag mit dem einsetzenden Regen und dem starken Wind sicherlich eine besondere Wettersituation, dennoch entsteht insgesamt der Eindruck, dass die Standfestigkeit auf dem Rasen regelmäßig Schwierigkeiten bereitet.
Ich würde dabei nicht einmal behaupten, dass der Platz übermäßig bewässert wird – zumindest ist in den Heimspielen etwa 1 bis 1,5 Stunden vor Anpfiff keine aktive Bewässerung mehr zu beobachten. In anderen Stadien fällt das deutlich häufiger auf.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Der Rasen wird zwar gefühlt in jeder Saison mindestens einmal vollständig ausgetauscht, doch die grundlegenden Probleme scheinen dadurch nicht dauerhaft behoben werden zu können. Letztlich steigt durch solche Bedingungen auch das Verletzungsrisiko für die Spieler.
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
Zwar war der gestrige Spieltag mit dem einsetzenden Regen und dem starken Wind sicherlich eine besondere Wettersituation, dennoch entsteht insgesamt der Eindruck, dass die Standfestigkeit auf dem Rasen regelmäßig Schwierigkeiten bereitet.
Ich würde dabei nicht einmal behaupten, dass der Platz übermäßig bewässert wird – zumindest ist in den Heimspielen etwa 1 bis 1,5 Stunden vor Anpfiff keine aktive Bewässerung mehr zu beobachten. In anderen Stadien fällt das deutlich häufiger auf.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Der Rasen wird zwar gefühlt in jeder Saison mindestens einmal vollständig ausgetauscht, doch die grundlegenden Probleme scheinen dadurch nicht dauerhaft behoben werden zu können. Letztlich steigt durch solche Bedingungen auch das Verletzungsrisiko für die Spieler.
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
05.10.2025 - 19:19 Uhr
Zitat von Wingman_7
Mir ist nun bereits über mehrere Spielzeiten hinweg aufgefallen, dass Spieler bei den Partien im FWS auffällig häufig aus- bzw. wegrutschen – und das nicht nur bei starkem Regen, sondern auch unter eigentlich normalen Witterungsbedingungen.
Zwar war der gestrige Spieltag mit dem einsetzenden Regen und dem starken Wind sicherlich eine besondere Wettersituation, dennoch entsteht insgesamt der Eindruck, dass die Standfestigkeit auf dem Rasen regelmäßig Schwierigkeiten bereitet.
Ich würde dabei nicht einmal behaupten, dass der Platz übermäßig bewässert wird – zumindest ist in den Heimspielen etwa 1 bis 1,5 Stunden vor Anpfiff keine aktive Bewässerung mehr zu beobachten. In anderen Stadien fällt das deutlich häufiger auf.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Der Rasen wird zwar gefühlt in jeder Saison mindestens einmal vollständig ausgetauscht, doch die grundlegenden Probleme scheinen dadurch nicht dauerhaft behoben werden zu können. Letztlich steigt durch solche Bedingungen auch das Verletzungsrisiko für die Spieler.
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
Mir ist nun bereits über mehrere Spielzeiten hinweg aufgefallen, dass Spieler bei den Partien im FWS auffällig häufig aus- bzw. wegrutschen – und das nicht nur bei starkem Regen, sondern auch unter eigentlich normalen Witterungsbedingungen.
Zwar war der gestrige Spieltag mit dem einsetzenden Regen und dem starken Wind sicherlich eine besondere Wettersituation, dennoch entsteht insgesamt der Eindruck, dass die Standfestigkeit auf dem Rasen regelmäßig Schwierigkeiten bereitet.
Ich würde dabei nicht einmal behaupten, dass der Platz übermäßig bewässert wird – zumindest ist in den Heimspielen etwa 1 bis 1,5 Stunden vor Anpfiff keine aktive Bewässerung mehr zu beobachten. In anderen Stadien fällt das deutlich häufiger auf.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Der Rasen wird zwar gefühlt in jeder Saison mindestens einmal vollständig ausgetauscht, doch die grundlegenden Probleme scheinen dadurch nicht dauerhaft behoben werden zu können. Letztlich steigt durch solche Bedingungen auch das Verletzungsrisiko für die Spieler.
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
Ich glaube die Drainage ist seit einiger Zeit ein Problem. Sowas zu erneuern ist wahrscheinlich recht kostspielig. Als es in der 3.Liga nicht rund lief wurde das auch öfters von verschiedenen Fussballreportern und medialen Katastrophentouristen („der abgestürzte Riese“…etc.) bemängelt. Da war sogar von schlechtem Geruch die Rede rund ums Grün. Keine Ahnung ob da etwas getan wurde? Ich glaube der Sanierungsstau ist auf Grund der Besitzverhältnisse auch kaum zu lösen. Es sei denn einer wie Haas oder Skyttä schießt abartig durch die Decke und saniert über Nacht den Verein. Sollten wir jemals in die Dimensionen der deutschen Verkäuferclubs (Frankfurt, auch Mainz uvm.) vorstoßen, muss auch in Steine investiert werden. Das geht ja nur als Zulieferer für die Premier League oder andere Scheich-Clubs. Mittlerweile wildern zum Beispiel selbst die englischen Zweitligisten oft und gerne in der zweiten Bundesliga. Das kann man kritisieren, aber besonders in Deutschland hat man es sich in der Rolle auch bequem gemacht. Außer Bayern muss jeder die Talente und Stars verkaufen.
05.10.2025 - 19:28 Uhr
Zitat von Wingman_7
Mir ist nun bereits über mehrere Spielzeiten hinweg aufgefallen, dass Spieler bei den Partien im FWS auffällig häufig aus- bzw. wegrutschen – und das nicht nur bei starkem Regen, sondern auch unter eigentlich normalen Witterungsbedingungen.
Zwar war der gestrige Spieltag mit dem einsetzenden Regen und dem starken Wind sicherlich eine besondere Wettersituation, dennoch entsteht insgesamt der Eindruck, dass die Standfestigkeit auf dem Rasen regelmäßig Schwierigkeiten bereitet.
Ich würde dabei nicht einmal behaupten, dass der Platz übermäßig bewässert wird – zumindest ist in den Heimspielen etwa 1 bis 1,5 Stunden vor Anpfiff keine aktive Bewässerung mehr zu beobachten. In anderen Stadien fällt das deutlich häufiger auf.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Der Rasen wird zwar gefühlt in jeder Saison mindestens einmal vollständig ausgetauscht, doch die grundlegenden Probleme scheinen dadurch nicht dauerhaft behoben werden zu können. Letztlich steigt durch solche Bedingungen auch das Verletzungsrisiko für die Spieler.
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
Mir ist nun bereits über mehrere Spielzeiten hinweg aufgefallen, dass Spieler bei den Partien im FWS auffällig häufig aus- bzw. wegrutschen – und das nicht nur bei starkem Regen, sondern auch unter eigentlich normalen Witterungsbedingungen.
Zwar war der gestrige Spieltag mit dem einsetzenden Regen und dem starken Wind sicherlich eine besondere Wettersituation, dennoch entsteht insgesamt der Eindruck, dass die Standfestigkeit auf dem Rasen regelmäßig Schwierigkeiten bereitet.
Ich würde dabei nicht einmal behaupten, dass der Platz übermäßig bewässert wird – zumindest ist in den Heimspielen etwa 1 bis 1,5 Stunden vor Anpfiff keine aktive Bewässerung mehr zu beobachten. In anderen Stadien fällt das deutlich häufiger auf.
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Der Rasen wird zwar gefühlt in jeder Saison mindestens einmal vollständig ausgetauscht, doch die grundlegenden Probleme scheinen dadurch nicht dauerhaft behoben werden zu können. Letztlich steigt durch solche Bedingungen auch das Verletzungsrisiko für die Spieler.
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
Servus,
wenn mich meine Erinnerung nicht trügt haben wir im 16er auf beide Seiten ein Hybridrasen, der von sich aus schneller zu bespielen ist. Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob nun der ganze Rasen Hybrid ist. Würde unser Rasen nicht nach dem Sommer ausgetauscht? Für den Einsatz von Hybridrasen gibt es doch Fördergelder vom Land?
Natürlich kostet dieser ne Stange Geld für unsere Verhältnisse gegenüber einem Naturrasen.
Aber vielleicht bin ich auch auf dem Holzweg in NRW???
Who knows?
Beste Grüße aus dem Roiland
BB
06.10.2025 - 16:18 Uhr
Heute wurden in der Westkurve endlich die restlichen Sitzschalen aus Block 10.1 entfernt und im gleichen Zug mit der Erneuerung der Wellenbrecher begonnen.
Da sollen wohl tatsächlich alle ausgetauscht werden.
Da sollen wohl tatsächlich alle ausgetauscht werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK1900_ am 06.10.2025 um 16:18 Uhr bearbeitet
06.10.2025 - 16:30 Uhr
Zitat von Wingman_7
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
Daher stellt sich für mich die Frage, ob die Drainage im Stadion möglicherweise nicht mehr optimal arbeitet oder womöglich bereits in die Jahre gekommen ist. Auch die Stadionarchitektur mit ihren steilen Tribünen und dem vergleichsweise geringen Tageslichteinfall könnte eine Rolle spielen – insbesondere mit Blick auf die Vitalität des Rasens und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Bekommen bestimmte Spielfeldbereiche eventuell zu wenig Licht und Luftzirkulation, was sich zusätzlich negativ auf das Abfließverhalten von Wasser auswirkt?
Gibt es hierzu bereits Erkenntnisse, Erfahrungswerte oder konkrete kurz- bzw. mittelfristige Maßnahmen, um diese Probleme nachhaltig in den Griff zu bekommen? Oder handelt es sich letztlich um unvermeidbare Begleiterscheinungen der bestehenden Stadion-Infrastruktur für die es gegenwärtig noch keine wirklichen Lösungsansätze zu geben scheint?
Gruß,
W7
Beim letzten Rasentausch im Februar wurde ja schon gesagt, dass generell zu wenig Wenig und Sonnenlicht auf den Rasen trifft.
Bei den Bayern (und allen anderen Stadien mit riesengroßen Tribünen + Dächern) hat man dafür beispielsweise Rasenventilatoren und große UV-Lampen, die für Licht und UV sorgen.
Da wir aber finanziell ewig im Ruin standen hängen wir damit komplett hinterher.
Wir besitzen aktuell zwei UV-Leuchter, die nicht mal zusammen den ganzen Strafraum abdecken können.
Außerdem wurde beim Rasentausch im Sommer 2023 der Unterbau erneuert (wahrscheinlich auch Teile der Drainage? Sand, Kies und Erdschichten?).
Ich bin mal gespannt, wann wir wieder austauschen müssen.
Eigentlich war der Plan vor jeder Spielzeit, aber ich denke, dass es jetzt immer Februar/März sein wird.
06.10.2025 - 22:29 Uhr
Wie viel Millionen Euro haben wir im FWS eigentlich schon Investitionsstau und um wie viel steigen die Kosten (unnötig) weil Arbeit nicht frühzeitig durchgeführt werden? Gibt es da irgendwelche Zahlen?
Kann uns das irgendwann auf die Füße fallen, wie bei der Deutschen Infrastruktur, dass uns in 15 Jahren das "Verschleiß fahren" in Zukunft noch vor viel größerer Probleme stellt? Nicht das plötzlich ganze Tribünen wegen Statik oder defekte Sicherheitseinrichtungen dicht gemacht werden müssen.
Kann uns das irgendwann auf die Füße fallen, wie bei der Deutschen Infrastruktur, dass uns in 15 Jahren das "Verschleiß fahren" in Zukunft noch vor viel größerer Probleme stellt? Nicht das plötzlich ganze Tribünen wegen Statik oder defekte Sicherheitseinrichtungen dicht gemacht werden müssen.
07.10.2025 - 09:40 Uhr
Zitat von StefanE
Wie viel Millionen Euro haben wir im FWS eigentlich schon Investitionsstau und um wie viel steigen die Kosten (unnötig) weil Arbeit nicht frühzeitig durchgeführt werden? Gibt es da irgendwelche Zahlen?
Kann uns das irgendwann auf die Füße fallen, wie bei der Deutschen Infrastruktur, dass uns in 15 Jahren das "Verschleiß fahren" in Zukunft noch vor viel größerer Probleme stellt? Nicht das plötzlich ganze Tribünen wegen Statik oder defekte Sicherheitseinrichtungen dicht gemacht werden müssen.
Wie viel Millionen Euro haben wir im FWS eigentlich schon Investitionsstau und um wie viel steigen die Kosten (unnötig) weil Arbeit nicht frühzeitig durchgeführt werden? Gibt es da irgendwelche Zahlen?
Kann uns das irgendwann auf die Füße fallen, wie bei der Deutschen Infrastruktur, dass uns in 15 Jahren das "Verschleiß fahren" in Zukunft noch vor viel größerer Probleme stellt? Nicht das plötzlich ganze Tribünen wegen Statik oder defekte Sicherheitseinrichtungen dicht gemacht werden müssen.
Laut Aussage der Bauexperten vom vergangenen Jahr ist das Stadion, trotz Betonabplatzungen und anderer Mängel, grundsätzlich intakt. Einen Vorfall wie bei der Carolabrücke müssen wir also voraussichtlich nicht befürchten. Die Stadt hat der Stadiongesellschaft im letzten Jahr daher auch eine Million Euro für Sanierungsarbeiten bewilligt, wenn ich das richtig erinnere.
Die jetzige Regelung, nach der die Stadt sich an der Instandhaltung beteiligt, sollte das von dir (und mir) befürchtete Szenario hoffentlich verhüten und den baulichen Zustand zumindest soweit stabilisieren, dass der Betrieb für die nächsten Jahre gesichert ist. Diese Lösung wird aber nicht für die Ewigkeit tragen. Wer in der letzten Zeit etwas gebaut hat, der weiß, wie weit man heutzutage mit einer Million noch kommt. Mittelfristig wird man aus meiner Sicht an einer Grundsanierung wohl kaum vorbeikommen und dafür sollte der FCK möglichst bald in profitableren Gewässern segeln.
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