Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von Gutgolf
Vielleicht ist es aber auch einfach mal so, dass es stimmt, was Klatt sagt. Und es steht tatsächlich nicht so sch.... um den Verein wie wir befürchten.
Das Einzige, was mir nicht in den Kopf will: Wie kann es sein, dass wir ca. 10 MIO an Verbindlichkeiten nicht bedienen müssen? Angeblich müssen wir nur die BA von 6 MIO und die Stundung der Pacht von 1,2 MIO bedienen. Es scheint aber keiner hier Licht ins Dunkel bringen zu können .
Es geht wohl darum wann man diese Verbindlichkeiten bedienen muss. Die 1,2 Mio Pachtstundung wird im Sommer fällig, die Anleihe in glaube ich 2018 oder 2019 + Zinszahlung. Die restlichen 10 Mio € sind wohl eher langfristige Verbindlichkeiten und sind daher erstmal nicht das Problem.
Vielleicht ist es aber auch einfach mal so, dass es stimmt, was Klatt sagt. Und es steht tatsächlich nicht so sch.... um den Verein wie wir befürchten.
Das Einzige, was mir nicht in den Kopf will: Wie kann es sein, dass wir ca. 10 MIO an Verbindlichkeiten nicht bedienen müssen? Angeblich müssen wir nur die BA von 6 MIO und die Stundung der Pacht von 1,2 MIO bedienen. Es scheint aber keiner hier Licht ins Dunkel bringen zu können .
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 11.03.2016 um 09:43 Uhr bearbeitet
Grünewalt hat doch den Interpretationsschlüssel selbst geliefert: Berichte wie die der SportBild sind "ganz schädlich" für die laufenden Personalauswahlgespräche. Deshalb gilt es für die Vereinsführung, die Reihen zu schließen und baldmöglichst eine Lizenzerteilung ohne Auflagen (aber unter Bedingungen
) zu verkünden. Und dafür hat man gleich auch den neuen Finanzvorstand, Herrn Klatt, mit einem Statement ins Boot genommen. Ich finde das vollkommen angemessen und nachvollziehbar und begrüße das Statement auf fck.de ausdrücklich!
Was man diesem Statement NICHT entnehmen sollte, sind Informationenen darüber, wie die Lage WIRKLICH zu bewerten ist. Es ist wie mit dem überflüssigen Gutachten zu Bertis JHV-Antrag: Man betont jetzt, dass das Zahlenwerk in Ordnung und das Controlling situationsadäquat angepasst gestaltet ist, d.h. regelmäßig auf bestimmte Effekte (sinkende Zuschauerzahlen, Fernsehgeldentwicklung, ungeplante Transfereinnahmen etc.) hin aktualisiert wird. Das sollte in einem mittelständischen Betrieb eine Selbstverständlichkeit sein! Und was man als "Schulden", "Verbindlichkeiten" etc. rahmt - oder mit einem anderen Wording verpackt und dann an anderer Stelle in der Bilanz ausweist - ist ohnehin dehnbar.
Was bedeutet dieser Schulterschluss der Vereinsführung NICHT? Er bedeutet nicht, dass man sich in der INTERPRETATION der finanziellen Vereinsentwicklung - und den daraus abzuleitenden Maßnahmen - einig ist. Herr Klatt sagt NICHT, dass er die strategische Vorgehensweise seines Vorgängers unterstützt und weiterführen will. Mit keinem Wort! Er sagt, das er einen Handlungsrahmen und Strukturen vorgefunden hat, die ihm diese neue Tätigkeit erlauben! Ein Gemeinplatz, da er den Job sonst ja auch wohl nicht angenommen hätte.
Was ich damit sagen will: Dieses Statement ist ganz einfach nicht dazu geeignet, auf die wirkliche Situation des Vereins zu schließen. Es wurde gemacht, um das Umfeld für Lizenzerteilung und den laufenden Vertragsverhandlungen zu Führungspositionen nicht weiter zu belasten. Man kann daraus nicht den Schluß ziehen, alles sei paletti und die neue Führung wolle den Kurs von Grünewalt fortsetzen.
Den Vereinsforen und dem weiteren Umfeld ist zu wünschen, dass man/wir dieses Signal verstehen und jetzt nicht das Geschäft des Boulevards erledigen! Es ist JETZT nicht die Zeit, die "Finanzkarten öffentlich auf den Tisch zu legen", es ist jetzt die Zeit, die Lizenz zu erhalten, die Führungspositionen qualifiziert neu zu besetzen, den Klassenerhalt zu sichern und den Kader für die kommende Saison zu planen. Danach sehen wir weiter!
) zu verkünden. Und dafür hat man gleich auch den neuen Finanzvorstand, Herrn Klatt, mit einem Statement ins Boot genommen. Ich finde das vollkommen angemessen und nachvollziehbar und begrüße das Statement auf fck.de ausdrücklich! Was man diesem Statement NICHT entnehmen sollte, sind Informationenen darüber, wie die Lage WIRKLICH zu bewerten ist. Es ist wie mit dem überflüssigen Gutachten zu Bertis JHV-Antrag: Man betont jetzt, dass das Zahlenwerk in Ordnung und das Controlling situationsadäquat angepasst gestaltet ist, d.h. regelmäßig auf bestimmte Effekte (sinkende Zuschauerzahlen, Fernsehgeldentwicklung, ungeplante Transfereinnahmen etc.) hin aktualisiert wird. Das sollte in einem mittelständischen Betrieb eine Selbstverständlichkeit sein! Und was man als "Schulden", "Verbindlichkeiten" etc. rahmt - oder mit einem anderen Wording verpackt und dann an anderer Stelle in der Bilanz ausweist - ist ohnehin dehnbar.
Was bedeutet dieser Schulterschluss der Vereinsführung NICHT? Er bedeutet nicht, dass man sich in der INTERPRETATION der finanziellen Vereinsentwicklung - und den daraus abzuleitenden Maßnahmen - einig ist. Herr Klatt sagt NICHT, dass er die strategische Vorgehensweise seines Vorgängers unterstützt und weiterführen will. Mit keinem Wort! Er sagt, das er einen Handlungsrahmen und Strukturen vorgefunden hat, die ihm diese neue Tätigkeit erlauben! Ein Gemeinplatz, da er den Job sonst ja auch wohl nicht angenommen hätte.
Was ich damit sagen will: Dieses Statement ist ganz einfach nicht dazu geeignet, auf die wirkliche Situation des Vereins zu schließen. Es wurde gemacht, um das Umfeld für Lizenzerteilung und den laufenden Vertragsverhandlungen zu Führungspositionen nicht weiter zu belasten. Man kann daraus nicht den Schluß ziehen, alles sei paletti und die neue Führung wolle den Kurs von Grünewalt fortsetzen.
Den Vereinsforen und dem weiteren Umfeld ist zu wünschen, dass man/wir dieses Signal verstehen und jetzt nicht das Geschäft des Boulevards erledigen! Es ist JETZT nicht die Zeit, die "Finanzkarten öffentlich auf den Tisch zu legen", es ist jetzt die Zeit, die Lizenz zu erhalten, die Führungspositionen qualifiziert neu zu besetzen, den Klassenerhalt zu sichern und den Kader für die kommende Saison zu planen. Danach sehen wir weiter!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 11.03.2016 um 09:56 Uhr bearbeitet Zitat von Newtrial
Was man diesem Statement NICHT entnehmen sollte, sind Informationenen darüber, wie die Lage WIRKLICH zu bewerten ist.
Was man diesem Statement NICHT entnehmen sollte, sind Informationenen darüber, wie die Lage WIRKLICH zu bewerten ist.
Das ist so nicht ganz richtig. Hier befinden die drei in Bezug auf die Lizensierung wichtigsten handelnden Personen beim FCK unisono auf der Position, dass die Situation nicht kritisch und die Lizenz in keinster Weise gefährdet ist. Zu behaupten, dieses Statement sei im Grunde frei von Inhalt und lediglich als Beruhigung fürs Umfeld gedacht, der irrt. Die Aussagen zur Lizensierung 16/17 sind klar und die handelnden Personen werden sich an diesen messen lassen müssen.
Ich finde es nebenbei bemerkt interessant, dass hier der Finanzvorstand in Spe bereits vor Amtsantritt der Lüge bezichtigt wird. Es steht außer Frage, dass kritisches Hinterfragen nach 16 Jahren des Niedergangs unter vier verschiedenen Vorständen zwingend notwendig ist. Jetzt pauschal anzunehmen, dass "die da oben" allesamt Lügner sind, bringt aber auch niemandem etwas. Hinterfragen heißt anzweifeln, nicht glauben, es sowieso besser zu wissen.
Mein gesunder(?) Menschenverstand sagt mir darüber hinaus, dass die drei schön blöd sein müssten, wenn sie so eine Aussage raus hauen, ohne dass sie substanziell ausreichend abgesichert wäre.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 11.03.2016 um 10:15 Uhr bearbeitet Zitat von FCKMitglied_16927
Die restlichen 10 Mio € sind wohl eher langfristige Verbindlichkeiten und sind daher erstmal nicht das Problem.
Die restlichen 10 Mio € sind wohl eher langfristige Verbindlichkeiten und sind daher erstmal nicht das Problem.
Jaja, nur irgendwie wir man diese Verbindlichkeiten auch irgendwann einmal bedienen müssen. Das war sozusagen der Kern der Frage, wie und was sind diese Verbindlichkeiten. Das kann ja offensichtlich alles Mögliche sein
Hier für alle, die wie ich nicht wissen, was ein Abgrenzungsposten ist
http://www.rechnungswesen-portal.de/Fachinfo/RAP-und-SoPo/Der-Rechnungsabgrenzungsposten.html
...tja, auch die wollen bedient oder wieder aufgelöst werden, oder?
Zitat von Waterhead
Von Kuntz gab es ja auch schon die Aussage, der FCK sei schuldenfrei, weil er keine Bankkredite hat
Von Kuntz gab es ja auch schon die Aussage, der FCK sei schuldenfrei, weil er keine Bankkredite hat

Das war in der Tat eine extrem disqualifizierende Nummer! Sozusagen ein Sargnagel jedweder Glaubwürdigkeit
Zitat von FCKMitglied_16927
Die restlichen 10 Mio € sind wohl eher langfristige Verbindlichkeiten und sind daher erstmal nicht das Problem.
Die restlichen 10 Mio € sind wohl eher langfristige Verbindlichkeiten und sind daher erstmal nicht das Problem.
Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage. Z.B. wollen Unternehmen für ihre gelieferten Waren und erbrachten Leistungen sehr schnell Geld sehen.
Zitat von Waterhead
Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage. Z.B. wollen Unternehmen für ihre gelieferten Waren und erbrachten Leistungen sehr schnell Geld sehen.
Zitat von FCKMitglied_16927
Die restlichen 10 Mio € sind wohl eher langfristige Verbindlichkeiten und sind daher erstmal nicht das Problem.
Die restlichen 10 Mio € sind wohl eher langfristige Verbindlichkeiten und sind daher erstmal nicht das Problem.
Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage. Z.B. wollen Unternehmen für ihre gelieferten Waren und erbrachten Leistungen sehr schnell Geld sehen.
Exakt. Oder haben einen Wechsel akzeptiert, der dann auch alsbald fällig wird. Oder oder oder...ich finde es extrem komisch, dass man so tut, als müsse man die nicht bedienen. Ggf. sind das auch noch fällige Ablösesummen auf aktuelle Spieler. Who knows...
Was für Verbindlichkeiten sollen es denn sein?
-1,2 Mio Pacht, was noch offen steht (die Frage, ob diese Summe aus dem Jahr 2015 kommt und ob für das Jahr 2016 nochmal die Pacht von 2,4 Mio fällig wäre.)
- Betzeanleihe 5,6 Mio netto. Bei 5% Jahreszins wäre die komplette Summe nach 78 Monaten bei 7,42 Mio.
- Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer, die zwar schon erfasst sind, aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fällig sind.
Zusammen könnte es zu diesen 17 Mio kommen. Falls ich falsch liege sorry, bin kein Buchhalter.
-1,2 Mio Pacht, was noch offen steht (die Frage, ob diese Summe aus dem Jahr 2015 kommt und ob für das Jahr 2016 nochmal die Pacht von 2,4 Mio fällig wäre.)
- Betzeanleihe 5,6 Mio netto. Bei 5% Jahreszins wäre die komplette Summe nach 78 Monaten bei 7,42 Mio.
- Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer, die zwar schon erfasst sind, aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fällig sind.
Zusammen könnte es zu diesen 17 Mio kommen. Falls ich falsch liege sorry, bin kein Buchhalter.
Zitat von Lauterer85
Falls ich falsch liege sorry, bin kein Buchhalter.
Falls ich falsch liege sorry, bin kein Buchhalter.
Ich aber. Und trotzdem bleibt eigentlich nicht mehr als Kaffeesatzleserei. Gerade uffm Bersch hat man in meinen Augen schon derart häufig mit zweifelhaften Bezeichnungen unterschiedlicher Sachverhalte jongliert, dass ich da nicht allzu viel auf solche Aussagen gebe. Ist zumindest mal meine persönliche Meinung.
Genau so sehe ich das auch, und man weiß ja wie das FCK Umfeld tickt. Da wurde schon so mancher aufgrund von Kaffeesätzen mit Mistgabeln vom Berg gejagt. Das ist das eigentlich schlimme an der Nummer!
Ich bin was das Thema angeht ganz bei Lullaby.
Der Herr Klatt ist noch keine 2 Monate auf'm Betze und wenn's soooo schlimm aussähe wie es von einigen Kaffeesatzlesern prognostiziert wird hätte sich der gute Mann sicher nicht hingestellt und sich zu solchen vollmundigen Aussagen hinreißen lassen oder gar den Job überhaupt angenommen!
Glaub kaum das er Bock hat den Insolvenzverwalter zu spielen!
Aber anstatt dieses Statement einfach mal wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen sucht man schon wieder Haare in der Suppe und stellt Vermutungen bzw Theorien in den Raum (nur mal ein Bsp: "Das sagt er nur um das Umfeld zu beruhigen! "
) die den vorausgesagten, unaufhaltsamen Untergang des FCK dann doch besiegeln könnten. Man kann jede Aussage interpretieren wie man will. In der Kommunikation gibt es einen schönen Satz:
"Nicht was gesendet wird ist entscheidend, sondern das was ankommt."
Man kann bei manchen hier senden was man will, es kommt sowieso nur das an was sie glauben, hören oder denken wollen!
Der König ist tot, es leben der König... Willkommen in Lautern und viel Spaß Herr Klatt
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