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Fafà Picault
Geburtsdatum 23.02.1991
Alter 35
Nat. Haiti  Haiti
Größe 1,73m
Vertrag bis 31.12.2026
Position Linksaußen
Fuß rechts
Akt. Verein Atlanta United FC

Leistungsdaten: 25/26

Fafà Picault [9]

01.09.2015 - 14:17 Uhr
Fafà Picault [9] |#91
20.01.2017 - 13:37 Uhr
Zitat von Flecktier

Ich bin nur auch überhaupt nicht so weit Lienen in seiner Einschätzung blind zu vertrauen. Da sind mir jetzt zu viele Sachen hinter den Kulissen passiert.

Er sortiert aus. Das ist Fakt. Und da hat Meckerecke völlig Recht, wenn das schief geht, werden wir wahrscheinlich mehr erfahren.

Ich finde die Hoffnung die ihr plötzlich habt ja ganz süß, aber er Weg zum Status Quo lässt mich arg zweifeln. Das, was Fafa, Ducksch und Rasmussen passiert, kann auch andere Spieler treffen. Das ist schwelender Unmut der dann keinesfalls zum Erfolg führt und den Du auch nicht mehr in den Griff kriegst.


Da doch mehrere Aspekte, die man von durchaus unterschiedlichen Perspektiven betrachten kann.
Rasmussens Ziel wird es gewesen sein, sich (erstmal) als Zweitligaspieler zu etablieren. Dass er uns verlässt, und das auch noch endgültig, zeigt nicht, dass der Trainer auf ihn setzen wollte. Andernfalls wäre eine Leihe das Ziel gewesen, evtl. mit Option.
Ducksch konnte nicht überzeugen und wurde folgerichtig abgegeben. Nur als Leihe. Aber weshalb er wiederkommen sollte, konnte er nicht zeigen.
Picault hat in eineinhalb Jahren nur ganz selten überzeugt, ist kein 19jähriger mehr. Der Trainer setzt nicht auf ihn. Trennung ist sinnvoll. Wer allerdings im Sommer entschieden/durchgesetzt hat, dass er einen Zweijahresvertrag bekommen hat, sollte sich Fragen anhören müssen. Schieben sie bestimmt TM in die Schuhe.
Fazit: Außer Rasmussen gegehn alle Personalien in letzter Konsequenz in Ordnung. Über die Außendarstellung äußere ich mich mal lieber nicht.

Hoffnung? Worauf? Auf Klassenerhalt? Na klar. Ich rechne ja grundsätzlich nicht mit einer Punktegrenze sondern nur mit Abständen. Man hat jetzt zwei Spieler verpflichtet, die den Qualitätsmangel in der Zentrale beheben sollten. Damit ist der Klassenerhalt in meinen Augen Pflicht, weder ist der Abstand zu groß, noch reicht die Qualität der Spieler nicht.
Von daher ist das nicht "süß" sondern selbstverständlicher Anspruch. Aber was zu unserer Situation geführt hat, vergesse ich mitnichten. Weder die fußballerische Tristesse auf dem Platz, noch die heiße Luft drumherum.
Darauf, dass Lienen dieser oder einer anderen Mannschaft noch modernen Fußball vermitteln wird? Da hab ich keine Hoffnung. Spätestens nach dieser Saison muss der Cut her und da dürfen dann mal tatsächlich alle Steine umgedreht werden. Gut, wir natürlich nicht passieren. Frau Schwedler hat ja stolz verkündet, dass wir anders sind, auch auf Platz 36 im deutschen Profifußball. Nicht nur Liebe, auch Selbstverliebtheit macht blind. Unsere Ansprüche waren ja mal andere, aber der Präsident wurde ja vom Aufsichtsrat demissioniert.

Sollte der Klassenerhalt trotz der Aufstockung des Kaders mit drei Erstligakickern nicht gelingen, sollte in unserem Club gekärchert werden.

•     •     •

Die Elbe, der Michel, der Kurs ist immer gut. St. Pauli, die Freiheit, das liegt uns so im Blut,
und hat das Lebensschiff ein Leck, in Hamburg bleiben wir an Deck, in Hamburg, da bleiben wir an Deck

Wem die Freiheit im Blut liegt, der lässt sich seine Meinung nicht von irgendwelchen Führern vorkauen. Nirgendwo, auch nicht im Fußball!

Das Herz von Sankt Pauli wird auch die überdauern, die Sankt Pauli das Herz austreiben wollen.

Fafà Picault [9] |#92
20.01.2017 - 19:43 Uhr
Zitat von Shakes
Unsere Ansprüche waren ja mal andere, aber der Präsident wurde ja vom Aufsichtsrat demissioniert.


Erstmal kurz OT: Das fand und finde ich immer noch genau richtig. Jener Präsident hat einige unserer schlimmsten Trainerentscheidungen in der Geschichte St. Paulis zu verantworten, war rhetorisch eine glatte 6, versteckte sich (deswegen?) öffentlich bei Problemen grundsätzlich hinter dem anderen Personal in der Führungsriege und besaß zum Schluss noch die Dreistigkeit, als wir in praktisch derselben sportlichen Lage wie jetzt waren, zu behaupten, dass er ja alles richtig gemacht habe und es sehr erfolgreiche Jahre unter ihm gewesen wären.

Die Demission war nicht nur richtig, sondern dringend notwendig.

Ansonsten bin ich bei dir, ich begrüße auch einen Neuanfang unter einem anderen Trainer, mit einem neuen Sportchef, wobei ich mir erhoffe, dass man beim Trainer auch mal gut in die Schatulle greift. Andere Vereine haben es vorgemacht, sowohl Köln (mit Stöger), als auch Ingolstadt und jetzt Leipzig (mit Hasenhüttl) und auch Union Berlin jetzt (mit Keller) legten die Grundlage für ihre Erfolge in der Installation eines Trainers mit sehr hoher Qualität.

Fafa wird es nichts mehr bringen. Ich mag seine Spielweise auf dem Platz, muss aber auch zugeben, dass es uns nicht viel bringt, wenn er höchstens als Joker taugt, weil er nach 70 Minuten spätestens vollkommen platt ist und schon lange des Beweises schuldig blieb bei uns, dass er auch Tore schießen kann. So einen Kopfball wie gegen Fürth sollte man als Stürmer schon mal machen, wenn man eh ansonsten nur Laufwege kann und keine Passsicherheit besitzt.

•     •     •

Fußball ist das, was passiert, während Trainer andere Pläne machen.
Fafà Picault [9] |#93
20.01.2017 - 21:21 Uhr
Zitat von halbfan
Zitat von Shakes

Unsere Ansprüche waren ja mal andere, aber der Präsident wurde ja vom Aufsichtsrat demissioniert.


Erstmal kurz OT: Das fand und finde ich immer noch genau richtig. Jener Präsident hat einige unserer schlimmsten Trainerentscheidungen in der Geschichte St. Paulis zu verantworten,
(...)
und es sehr erfolgreiche Jahre unter ihm gewesen wären.

Die Demission war nicht nur richtig, sondern dringend notwendig.


OT zurück: Klares Jein! Außendarstellung ist sicher ein berechtigter Kritikpunkt. Wie auch ängstlicher Umgang mit Auswüchsen unserer Fanszene. (Gut, unser jetziger Präsi, also "dein Oke"... nun ja. Aber das würde dann doppelt OT.)
Trainerentscheidungen? Vrabec halten? Desaster, von dem wir uns noch nicht völlig erholt haben. Frontzeck feuern? Konsequent und richtig. Schubert? Schwierig klar zu beurteilen. Sicher der Trainer von den dreien, der am meisten auf dem Kasten hat. Aber wohl auch mit anderen Defiziten. Würde mich interessieren, wie sich ein inzwischen reiferer Schubert ohne Stanis Schatten heute bei uns schlagen würde.

Unterm Strich: Der Wechsel auf dem Präsi-Stuhl hatte sicher nicht nur rein sachliche sondern auch ideologische Gründe.

Und jetzt ist Schluss mit OT! Für heute wenigstens. Ich schwör, Alter!

•     •     •

Die Elbe, der Michel, der Kurs ist immer gut. St. Pauli, die Freiheit, das liegt uns so im Blut,
und hat das Lebensschiff ein Leck, in Hamburg bleiben wir an Deck, in Hamburg, da bleiben wir an Deck

Wem die Freiheit im Blut liegt, der lässt sich seine Meinung nicht von irgendwelchen Führern vorkauen. Nirgendwo, auch nicht im Fußball!

Das Herz von Sankt Pauli wird auch die überdauern, die Sankt Pauli das Herz austreiben wollen.

Fafà Picault [9] |#94
24.01.2017 - 09:26 Uhr
Zitat von Shakes

Zitat von halbfan

Zitat von Shakes

Unsere Ansprüche waren ja mal andere, aber der Präsident wurde ja vom Aufsichtsrat demissioniert.


Erstmal kurz OT: Das fand und finde ich immer noch genau richtig. Jener Präsident hat einige unserer schlimmsten Trainerentscheidungen in der Geschichte St. Paulis zu verantworten,
(...)
und es sehr erfolgreiche Jahre unter ihm gewesen wären.

Die Demission war nicht nur richtig, sondern dringend notwendig.


OT zurück: Klares Jein! Außendarstellung ist sicher ein berechtigter Kritikpunkt. Wie auch ängstlicher Umgang mit Auswüchsen unserer Fanszene. (Gut, unser jetziger Präsi, also "dein Oke"... nun ja. Aber das würde dann doppelt OT.)
Trainerentscheidungen? Vrabec halten? Desaster, von dem wir uns noch nicht völlig erholt haben. Frontzeck feuern? Konsequent und richtig. Schubert? Schwierig klar zu beurteilen. Sicher der Trainer von den dreien, der am meisten auf dem Kasten hat. Aber wohl auch mit anderen Defiziten. Würde mich interessieren, wie sich ein inzwischen reiferer Schubert ohne Stanis Schatten heute bei uns schlagen würde.

Unterm Strich: Der Wechsel auf dem Präsi-Stuhl hatte sicher nicht nur rein sachliche sondern auch ideologische Gründe.

Und jetzt ist Schluss mit OT! Für heute wenigstens. Ich schwör, Alter!


Picault im Probetraining in den USA.

http://www.transfermarkt.de/picault-absolviert-probetraining-in-den-usa/view/news/262461
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VoodooUdo am 24.01.2017 um 09:31 Uhr bearbeitet
Fafà Picault [9] |#95
31.01.2017 - 20:16 Uhr
So, damit ist Fafa dann nun raus bei uns. Eine Aussage wie "Es ist fuer beide Seiten das Beste", verraet im Grunde schon genug darueber, ob es nun Form oder Gusto war. Immerhin, haben wir mit Dudziak und Ryo ebenfalls Spieler die immer wieder angeschlagen oder verletzt waren/sind und auch bei denen die Fitness und Form fehlte.

Da nun zu sagen, seine Form und Fitness sei der Grund kann nicht die Wahrheit sein. Es muss eine Lienen-Fafa Geschichte gewesen sein.

Sei es drum. Alles Gute Fafa.

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