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Quo Vadis, VfL?

25.01.2020 - 19:09 Uhr
Quo Vadis, VfL? |#101
28.10.2025 - 14:36 Uhr
Quelle: x.com
Beim VfL Wolfsburg bahnt sich beim heutigen Pokalspiel die kleinste Kulisse seit elf Jahren an - trotz zahlreicher Gästefans aus Kiel!
https://www.instagram.com/p/DDZ7-6CsgsS/?img_index=10

Der oben erwähnte Instagram-Post erklärt gut die Entwicklung unseres VfLs.

Das echte Interesse am Verein nimmt immer mehr ab; wirkliche Fans sind nicht mehr willkommen, das einzige was zählt, ist dass das Social Media Team seine Posts schick macht, obwohl selbst hier kaum Interaktion vorhanden ist, weil unsere echte Fanbase immer mehr zerfällt.

Nun zu meiner subjektiven Sicht:

Ich habe hier viele Jahre keine Posts mehr verfasst weil wir, die Fans, einfach seit langer Zeit immer unbedeutender werden - als Fan ist mir egal, was andere in der Liga über uns denken, aber leider können auch immer weniger VfL-Fans sich mit dem Verein identifizieren.

Maxi Arnold ist unser letzter Ur-VfLer. Damals hatten wir noch einen guten Mix und nicht zig Spieler, die diesen Verein nur als Durchgangsstation gesehen haben. Vielleicht liegt diese Wahrnehmung auch an dem Erfolg aus alten Tagen, aber mir fallen direkt Spieler wie Grafite und Naldo ein.

Wir haben eine der erfolgreichsten U19-Mannschaften der Bundesliga, aber machen nichts draus. Es gibt kein Andeuten, dass da ein junger Spieler mal durchbricht. Wir nutzen das, was wir haben gar nicht aus. Stattdessen importieren wir die halbe dänische Nationalmannschaft und reden von Identifikation.

Nun kommt praktisch ein komplett neuer Schlag an Mitarbeitern in den Verein, der diesen gar nicht kennt. Ich will gar keine Stallgeruch-Debatte lostreten, aber grundsätzlich ist dieser Verein in so vielen Positionen mit nicht VfLern besetzt. Auch das trägt zum Identitätsverlust des Vereins bei.

Ich war gegen Stuttgart seit langer Zeit mal wieder im Stadion (lebe nicht mehr in WOB), und habe gespürt, wie sehr diese Identifikation mit dem Verein abgenommen hat. Es ist den meisten Leuten schlicht und ergreifend egal. Warum? Weil es sich noch um den Verein zu sorgen viel schmerzhafter ist. Mittlerweile sind wir nur noch ein Corporate-gesteuerter Pappaufsteller.

Ich hoffe auf keine großen Wunder wie unsere Meisterschaft 08/09 oder unseren Pokalsieg 14/15, aber ich wünsche mir einfach eine Einheit zurück. 11 Spieler, die wissen, warum sie auf dem Feld sind.

IMMER NUR DU VFL

•     •     •

--Raphinha------Araujo----Lamine Yamal--
---------------------Fermin-----------------------
----------------Pedri-------De Jong-------------
---Balde---Cubarsi-----Kounde----Garcia--
---------------------Ter Statue------------------
Quo Vadis, VfL? |#102
28.10.2025 - 15:00 Uhr
Zitat von UhjaZippe
Quelle: x.com
Beim VfL Wolfsburg bahnt sich beim heutigen Pokalspiel die kleinste Kulisse seit elf Jahren an - trotz zahlreicher Gästefans aus Kiel!
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://www.instagram.com/p/DDZ7-6CsgsS/?img_index=10

Der oben erwähnte Instagram-Post erklärt gut die Entwicklung unseres VfLs.

Das echte Interesse am Verein nimmt immer mehr ab; wirkliche Fans sind nicht mehr willkommen, das einzige was zählt, ist dass das Social Media Team seine Posts schick macht, obwohl selbst hier kaum Interaktion vorhanden ist, weil unsere echte Fanbase immer mehr zerfällt.

Nun zu meiner subjektiven Sicht:

Ich habe hier viele Jahre keine Posts mehr verfasst weil wir, die Fans, einfach seit langer Zeit immer unbedeutender werden - als Fan ist mir egal, was andere in der Liga über uns denken, aber leider können auch immer weniger VfL-Fans sich mit dem Verein identifizieren.

Maxi Arnold ist unser letzter Ur-VfLer. Damals hatten wir noch einen guten Mix und nicht zig Spieler, die diesen Verein nur als Durchgangsstation gesehen haben. Vielleicht liegt diese Wahrnehmung auch an dem Erfolg aus alten Tagen, aber mir fallen direkt Spieler wie Grafite und Naldo ein.

Wir haben eine der erfolgreichsten U19-Mannschaften der Bundesliga, aber machen nichts draus. Es gibt kein Andeuten, dass da ein junger Spieler mal durchbricht. Wir nutzen das, was wir haben gar nicht aus. Stattdessen importieren wir die halbe dänische Nationalmannschaft und reden von Identifikation.

Nun kommt praktisch ein komplett neuer Schlag an Mitarbeitern in den Verein, der diesen gar nicht kennt. Ich will gar keine Stallgeruch-Debatte lostreten, aber grundsätzlich ist dieser Verein in so vielen Positionen mit nicht VfLern besetzt. Auch das trägt zum Identitätsverlust des Vereins bei.

Ich war gegen Stuttgart seit langer Zeit mal wieder im Stadion (lebe nicht mehr in WOB), und habe gespürt, wie sehr diese Identifikation mit dem Verein abgenommen hat. Es ist den meisten Leuten schlicht und ergreifend egal. Warum? Weil es sich noch um den Verein zu sorgen viel schmerzhafter ist. Mittlerweile sind wir nur noch ein Corporate-gesteuerter Pappaufsteller.

Ich hoffe auf keine großen Wunder wie unsere Meisterschaft 08/09 oder unseren Pokalsieg 14/15, aber ich wünsche mir einfach eine Einheit zurück. 11 Spieler, die wissen, warum sie auf dem Feld sind.

IMMER NUR DU VFL


Ich sehe es ähnlich, aber doch auch anders. Zum Thema Fans und Identifikation kann ich wenig sagen. Ich wohne relativ weit weg und war ewig nicht mehr zu einem Heimspiel. Meine eigene Identifikation hat abgenommen, was aber auch an der allgemeinen Entwicklung des Fußball und dem fehlenden Platz in meinem Leben liegt.
Zurück zum Thema: Ich glaube man kann überall deutlich mehr rausholen, aber ich denke es wird auch bereits viel unternommen. Ich halte sehr viel von PC und letzendlich braucht es vor allem sportliche Erfolge um wieder attraktiver zu sein. Dafür brauchen wir aber keine 11 Urwölfe und vermutlich wäre die gesamte dänische Natio besser dafür geeignet. Es braucht ein Team und da sind deren Herkunft oder Zukunftspläne egal, sie müssen zusammen für ein Ziel kämpfen und spielen. Dafür braucht es die richtigen Charaktere und einen Trainer der diese eint. Irgendwo klemmt es hier aktuell noch. Bezüglich der langfristige Entwicklung müsste man vermutlich nochmal weiter ausholen. Dazu habe ich aktuell aber keine Zeit, hätte aber durchaus mal Lust auf eine Grundsatzdiskussion.
Quo Vadis, VfL? |#103
28.10.2025 - 18:03 Uhr
Ich packe das Gespräch aus dem HSV Thread mal hier rein.

@OneEightSeven Ich bin da genauso pessimistisch. Man weiß nicht wo wir uns bewegen wo wir hinwollen. Aus dem theoretischen Aufbruch im Sommer mit neuen Trainer, moderner Spielweise und Potenzial im Kader ist wenig übrig geblieben. Mehr Enttäuschung, das keine Handschrift zu sehen ist und Spieler das einfachste nicht umsetzen können/wollen.
Meine Vermutung kommt aus den letzten 2 Spielen und besonders aus dem HSV Spiel, wo die Mannschaft ja gewollt war, dass dann die Pressingsituationen aus dem Bilderbuch, wirklich man kann keine bessere Situation haben als eine Situation vom gegnerischen Außenverteidiger 25 Meter vor dem gegnerischen Tor. Der mit dem Rücken zum Feld angespielt wird, wo sogar 3 Spieler von uns unmittelbar da sind. Da muss der Druck kommen und der Rest die Räume zustellen - eine Situation mit wenig Risiko und hohem Ertrag. Wenn ich sowas nicht nutze, dann möchte ich offensichtlich nicht pressen. Es kann nicht die Lösung sein, ein zwei Schritte zurück zu gehen, auch wenn das auch für Simonis spricht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Die nächsten Spiele müssen zeigen, dass der Schritt zurück wieder zu einem oder am besten zwei Schritte vorwärts führt.

Wenn man die Leitungen von Simonis und Van der Veen letzte Saison bzw im Sommer ansieht, kann das Trainerteam mehr leisten, da sind wir uns einig. @jonny_pl Es ist zum ehreblichen Teil auch Schuld der Spieler, die das nicht umsetzen können und wollen. Aber ich denke eher und das finde ich schlimmer, dass es ein strukturelles Problem ist. Die Ruhe bei uns und tiefe Verflochtenheiten macht es auch immer schwierig was neues zu machen. Nicht nur Glasner sondern auch Hecking und Magath haben jetzt nicht mit einer Siegesserie begonnen. Das muss aufgebrochen werden und die Spieler mehr in die Verantwortung genommen werden. Das benötigt eine geschlossene Führung.

@razooN1 Ich bin bei PC uns seine Liebe für die Landsleute ganz bei dir. Ich kann die Anfangszeit verstehen in dem man bekanntes mitnimmt. Aber ich bin mir ganz sicher das es bessere Lösungen wie u.a Lindstrom im Sommer gegeben hat (mit Tomas war schon der bessere Spieler da). Van Gaal damals bei Barcelona mit seinen Holländern haben auch geschadet. Die Anzahhl an Dänen in der Mannschaft/Verein können definitiv die Gesamtdynamik schaden.

Ich denke mittlerweile hätte PC einen kompletten Umbruch in allen Bereichen einleiten sollen. So sind wir an der Operation am offenen Herzen. Ob und welche Rollen ein Arnold und Gerhardt spielen, kann ich nicht sagen. Wenn was dran ist, muss man auch das Bauernopfer bringen. Aber bei Gerhardt muss man aus sportlicher Sicht auch sagen, dass es ein Spieler ist der eigentlich nicht mehr da sein sollte (Preis/Leistung hat nie gestimmt). Aber es gibt auch genug Spieler die Potenzial nur andeuten und deutlich unter den Möglichkeiten spielen oder es nicht schaffen dauerhaft Leistung zu bringen.

Die Jugendarbeit lässt auch nur eine Worthülse von PC offen und ich bin da schon etwas sauer. Man muss aber auch ehrlich sein, das dauert am längsten bis man funktionierende Strukturen erreicht, wenn man keinen radikalen Schritt geht. Aber dieser hat auch immenses Risiko, wenn ich da keinen klaren Plan und Vertrauen habe würde ich diesen Schritt nicht gehen.

Ich bin auch nicht glücklich mit der medizinischen Abteilung, dort spiegelt sich auch viel wider was sonst im Verein nicht läuft.

Alles in allem will man viel verändern ohne viel zu verändern. Das bringt uns nicht weiter. Wir brauchen im gesamten Verein mehr Mut, Vertrauen und eine Richtung.
Ich bin auch bei @OneEightSeven: 8 Punkten aus 8 Spielen kann ich mit leben, aber nicht mit dem wie.
Quo Vadis, VfL? |#104
28.10.2025 - 19:26 Uhr
Ich fokussiere mich hier mal aufs Sportliche auf dem Platz, alles andere ist mir zu spekulativ und ausufernd.

Simonis tut mir leid. Er brennt für die Aufgabe, liebt & lebt seinen Job, das merkt man. Er wirkt mittlerweile hilflos.

Genau wie bei Kohfeldt, Kovac und Hasenhüttl, erreicht der Trainer die Mannschaft überhaupt nicht. Alle guten Ansätzen, die man in den ersten Spielen gesehen hat, sind komplett verschwunden. Unabhängig davon, wer in der Startelf steht und wer nicht.
Mittlerweile sieht man gar nichts mehr, nicht mal mit viel Fantasie kann man sich eine Spielidee zusammenreimen. Es könnte genauso gut Hasenhüttl an der Seitenlinie stehen, niemand würde da irgendeinen Unterschied bemerken.

Es ist wirklich frustrierend. Im Übrigen stimme ich nicht damit überein, dass es mit einem "nobody" auf der Trainerbank nicht anders zu erwarten war. Waren Kovac & Hasenhüttl auch nobodys? Da hat man genau so einen undefinierbaren Müll zusammengspielt.

Ich habe keine Lösungsansätze mehr. Am Besten einen wie Eduard Geyer auf die Trainerbank setzen, der alle rausschmeißt, die keine 110% geben und um ihr Leben rennen. Damit würde man zwar sicher keinen Traumfußball sehen, aber zumindest würde die individuelle Klasse eine Teilnahme am Abstiegskampf verhindern. Darüberhinaus bin ich ratlos.
Quo Vadis, VfL? |#105
28.10.2025 - 20:23 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Ich fokussiere mich hier mal aufs Sportliche auf dem Platz, alles andere ist mir zu spekulativ und ausufernd.

Simonis tut mir leid. Er brennt für die Aufgabe, liebt & lebt seinen Job, das merkt man. Er wirkt mittlerweile hilflos.

Genau wie bei Kohfeldt, Kovac und Hasenhüttl, erreicht der Trainer die Mannschaft überhaupt nicht. Alle guten Ansätzen, die man in den ersten Spielen gesehen hat, sind komplett verschwunden. Unabhängig davon, wer in der Startelf steht und wer nicht.
Mittlerweile sieht man gar nichts mehr, nicht mal mit viel Fantasie kann man sich eine Spielidee zusammenreimen. Es könnte genauso gut Hasenhüttl an der Seitenlinie stehen, niemand würde da irgendeinen Unterschied bemerken.

Es ist wirklich frustrierend. Im Übrigen stimme ich nicht damit überein, dass es mit einem "nobody" auf der Trainerbank nicht anders zu erwarten war. Waren Kovac & Hasenhüttl auch nobodys? Da hat man genau so einen undefinierbaren Müll zusammengspielt.

Ich habe keine Lösungsansätze mehr. Am Besten einen wie Eduard Geyer auf die Trainerbank setzen, der alle rausschmeißt, die keine 110% geben und um ihr Leben rennen. Damit würde man zwar sicher keinen Traumfußball sehen, aber zumindest würde die individuelle Klasse eine Teilnahme am Abstiegskampf verhindern. Darüberhinaus bin ich ratlos.


Ich glaube es ist gar nicht so übermäßig kompliziert. Wir bräuchten 1-2 Führungsspieler und dann etwas Zeit damit die Mannschaft zusammenwachsen kann. Die Zeit und die Spieler haben wir jetzt leider nicht, sodass wir irgendwie anders zu einem funktionierenden System und einem guten Flow finden müssen. Die Entwicklung zuletzt hat schon viel von negativ Flow, so dass keiner wirklich mehr daran glaubt und auch Simonis viel versucht, aber die Verunsicherung einfach zu groß ist.
Quo Vadis, VfL? |#106
28.10.2025 - 20:45 Uhr
Vielleicht noch als kurze Ergänzung, ich würde unsere Probleme aktuell in 2 Stichpunkten so zusammenfassen:
- Simonis fehlt die Erfahrung mit so einem Negativstrudel.
- Der Mannschaft fehlt die richtige(n) Hierarchie/Führungsspieler.

Ein Feuerwehrmann könnte das eine Problem evtl. lösen, dass würde uns in der Gesamtentwicklung aber etwas zurückwerfen.
Quo Vadis, VfL? |#107
28.10.2025 - 21:49 Uhr
Ich stelle mal die Frage, wenn die Truppe so untrainierbar ist, wer war denn in der gesamten Zeit hier?
Ich stelle mal die unpopuläre Frage, vielleicht ist Arnold ein Stinkstiefel und eines der Probleme?
Quo Vadis, VfL? |#108
28.10.2025 - 22:20 Uhr
Mir fällt zu diesem Verein echt nichts mehr ein.

Wickelt das ganze einfach ab, streicht das Budget zusammen und holt euch Leute die es gewohnt sind aus wenig was zu machen.
Quo Vadis, VfL? |#109
28.10.2025 - 22:20 Uhr
Zitat von jonny_pl
Ich stelle mal die Frage, wenn die Truppe so untrainierbar ist, wer war denn in der gesamten Zeit hier?
Ich stelle mal die unpopuläre Frage, vielleicht ist Arnold ein Stinkstiefel und eines der Probleme?


Beim DFB Pokalsieg war er doch auch dabei und unter Glasner hat er keine unwichtige Rolle gespielt. Ich denke er ist halt keiner der ein Team alleine führt und bräuchte da sicherlich etwas Unterstützung. Wirkliche Argumente wieso er ein Stinkstiefel sein soll sehe ich aber nicht.
Quo Vadis, VfL? |#110
29.10.2025 - 00:30 Uhr
Marius Müllers Worte nach dem Spiel sagen alles. Selten sowas in dieser Deutlichkeit gehört.
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