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Quo Vadis, VfL?

25.01.2020 - 19:09 Uhr
Quo Vadis, VfL? |#91
21.10.2025 - 16:44 Uhr
Für mich ist es verwunderlich zu sehen, dass ihr trotz hohem Marktwert, Top Spielern in allen Mannschaftsteilen immer wieder sportliche Probleme habt.

Die Regel, dass Geld auf Dauer immer auch Tore schießt, bewahrheitet sich ja fast immer. Bei euch ist das aber oft nicht so richtig der Fall. Gegenüber vergleichbaren Mannschaften habt ihr theoretisch ja noch den Vorteil, keine Doppelbelastung durch internationale Spiele zu haben.

Woran liegt das ? Für mich lässt sich das nur mit Kaderzusammenstellung und damit verbunden Identifikation erklären. In der aktuellen Spielzeit habt ihr laut Transfermarkt 22 "Legionäre". Wir haben aktuell 12. Das ist im gleichen Wettbewerb schon ein gewaltiger Unterschied. Damit können gewisse Probleme einhergehen.

Sprache, Integration, Grüppchenbildung, Mentalität und vieles mehr. Das kann man dann ausgleichen, wenn die Sportlichen Qualitäten über allem erhaben sind.

Dazu kommt irgendwo glaube ich bei euch der fehlende Lokalspirit. Dieses Thema Stadt und Verein. Der Verein spielt für die Stadt, die Stadt supportet den Verein. Das wird unterschätzt. Wenn ihr wissen wollt, was ich damit meine, schaut euch unser Spiel in Hoffenheim an. Da haben wir aus einem Auswärtsspiel ein Heimspiel gemacht und die Mannschaft zum Sieg gepuscht.

Vielleicht solltet ihr mehr versuchen mal eine Mannschaft zu bauen. Mit Spielern, die in der Region verwurzelt sind und eine höhere Identifikation haben. Dann springt vielleicht auch mal der Funke über.

Vielleicht sehe ich das auch falsch. Aber den einzigen, den ich irgendwo mit Wolfsburg verbinde ist Arnold. Alles andere ist für mich irgendwie beliebig wechselbar.

Eine ähnliche Entwicklung gibt es seit einigen Jahren bei der Hertha. Die haben für riesige Summen auch Kader beliebig zusammengewürfelt. Allerdings mit noch weniger Erfolg.
Quo Vadis, VfL? |#92
21.10.2025 - 19:40 Uhr
Zitat von Brownie72
Für mich ist es verwunderlich zu sehen, dass ihr trotz hohem Marktwert, Top Spielern in allen Mannschaftsteilen immer wieder sportliche Probleme habt.

Die Regel, dass Geld auf Dauer immer auch Tore schießt, bewahrheitet sich ja fast immer. Bei euch ist das aber oft nicht so richtig der Fall. Gegenüber vergleichbaren Mannschaften habt ihr theoretisch ja noch den Vorteil, keine Doppelbelastung durch internationale Spiele zu haben.

Woran liegt das ? Für mich lässt sich das nur mit Kaderzusammenstellung und damit verbunden Identifikation erklären. In der aktuellen Spielzeit habt ihr laut Transfermarkt 22 "Legionäre". Wir haben aktuell 12. Das ist im gleichen Wettbewerb schon ein gewaltiger Unterschied. Damit können gewisse Probleme einhergehen.

Sprache, Integration, Grüppchenbildung, Mentalität und vieles mehr. Das kann man dann ausgleichen, wenn die Sportlichen Qualitäten über allem erhaben sind.

Dazu kommt irgendwo glaube ich bei euch der fehlende Lokalspirit. Dieses Thema Stadt und Verein. Der Verein spielt für die Stadt, die Stadt supportet den Verein. Das wird unterschätzt. Wenn ihr wissen wollt, was ich damit meine, schaut euch unser Spiel in Hoffenheim an. Da haben wir aus einem Auswärtsspiel ein Heimspiel gemacht und die Mannschaft zum Sieg gepuscht.

Vielleicht solltet ihr mehr versuchen mal eine Mannschaft zu bauen. Mit Spielern, die in der Region verwurzelt sind und eine höhere Identifikation haben. Dann springt vielleicht auch mal der Funke über.

Vielleicht sehe ich das auch falsch. Aber den einzigen, den ich irgendwo mit Wolfsburg verbinde ist Arnold. Alles andere ist für mich irgendwie beliebig wechselbar.

Eine ähnliche Entwicklung gibt es seit einigen Jahren bei der Hertha. Die haben für riesige Summen auch Kader beliebig zusammengewürfelt. Allerdings mit noch weniger Erfolg.


Ich finde der Internationale Faktor ist gerade etwas das uns auszeichnet. Unsere besten Mannschaften waren immer eine wilde Zusammenstellung verschiedenster Nationalitäten. Da wird das Problem nicht liegen. Zumal sprachlich und kulturell unser Kader auch recht homogen ist. Da gibt es Teams die diesbezüglich deutlich wilder zusammengestellt sind.
Ich denke aktuell eher, dass uns die Führungsspieler fehlen und gleichzeitig Simonis Probleme hat eine Einheit zu formen. Beides könnte das andere Problem beheben, zusammen ist das allerdings keine gute Mischung.
Quo Vadis, VfL? |#93
21.10.2025 - 22:37 Uhr
Zitat von DoppelWobber
Zitat von OneEightSeven

Zitat von DoppelWobber

Zitat von lueb08

Der VfL Wolfsburg hat einen Fehlstart in die Saison hingelegt. Es rumort bei den Niedersachsen an allen Ecken und Enden. Wer ist in der Lage, das Ruder herumzureißen? Der kicker beleuchtet die Situation.
Der Artikel beschreibt viel Interessante Dinge. Unteranderm die Probleme die hier vorliegen, Sei es Sprache, Motivation und vieles mehr.

Denke das der Schritt für Simonis leider zu früh war. Ich denke zudem das er mit einer Zwischenstation nach uns ein richtig guter Trainer wird.

Schade


Kannst du den Artikel vielleicht kurz zusammenfassen?


Ich mach das mal:

Soviel Konkretes steht eigentlich nicht drin.

- Die mangelnde Präsenz von PC & Schindzielorz wird kritisiert, ebenso könne Simonis die Mannschaft emotional wenig motivieren.

- Amtssprache Englisch sorgt innerhalb der Mannschaft für Geraune, ebenso werden die 6 Dänen (plus Clarup & PC) erwähnt.

- Die geplante Vertragsverlängerung mit Schindzielorz sorgt intern für Verwunderung, in der Branche fast schon für Amüsement, da es im Verein steil bergab geht, seit er Anfang 2023 zum VfL kam.

- Die Kaderplanung steht im Fokus, Winger wie Kaminski & Tomas funktionieren bei ihren neuen Klubs, während WOB nun schon Maehle dort aufbietet.

- Gegen Stuttgart wollte man tief stehend schnell umschalten, stellte aber die sehr langsamen Eriksen & Wind auf, während Amoura erst sehr spät ins Spiel kam.

- Eriksens Verpflichtung wird kritisch beäugt. Im ZM herrschte schon vor seiner Verpflichtung ein Überangebot, man hätte eher einen Mittelstürmer gebraucht.

- Sargents Verpflichtung scheiterte am Spieler, nicht an Norwich.

- Souzas Umschulung zum 8er sorgt für große Verwunderung, kann unter den aktuellen Umständen nicht klappen.

- Marius Müller wäre ein potenzieller Leader, hatte aber, leistungsunabhängig, schon mit Beginn der Vorbereitung, keine Chance, die Nummer 1 zu werden. Obwohl Grabara wenig überzeugt, ist er gesetzt.

- Auch Odogus Abgang wird nochmal kurz erwähnt, ebenso die Tatsache, dass Jenz, der längst weg sein wollte, aktuell bester IV ist.
Dardai & Gerhardt sind außen vor, was sich bei Gerhardt, so spekuliert der kicker, evtl bald ändern könnte, da er in Notsituationen traditionell regelmäßig gefragt war.


Da wird aber alles sehr negativ dargestellt und dann wird anderswo von Ruhe bei uns geschriebengrins
Ich sehe einige Dinge auch ähnlich, wobei mir zu jedem Punkt auch Argumente für eine andere Sicht der Dinge einfallen. Ich denke es ist deutlich weniger Schwarz/Weiß und dieser Bericht ist eher der letzten sehr sehr schwachen Auftritte geschuldet. Ich hoffe wir bewahren die nötige Ruhe und mit positiven Erlebnissen, kann sich das Blatt auch schnell wieder wenden.


Ich verstehe auch diese Diskussion über die sogenannte ruhige Atmosphäre hier nicht. Der Vergleich mit Vereinen wie Freiburg und Leverkusen hinkt auch sehr.

Die Atmosphäre hier ist tatsächlich ziemlich anspruchsvoll. Sowohl Hasenhüttl als auch Kovac haben das auch betont. Ich erinnere mich sogar, dass Freiburgs Schuster letzte Saison auf einer PK sagte, all die Fragen, die an Hasenhüttl gestellt wurden, würden in Freiburg nie so gestellt werden. Ich weiß also nicht, woher die Ruhe und der Vergleich mit Freiburg kommen; hier ist es eigentlich das Gegenteil.

Die Trainer, die hier erfolgreich waren, wie Glasner oder Labbadia, haben auch bewiesen, dass sie ein dickes Fell haben. Labbadia wurde anfangs sogar ausgebuht und verspottet, aber er hat es trotzdem geschafft, das Ruder herumzureißen und hier erfolgreich zu sein.

Und wenn ich mir dann einen Trainer wie Simonis anschaue, habe ich meine Zweifel, ob er den Anforderungen hier wirklich gewachsen ist; eine wirklich ruhige Atmosphäre wäre vielleicht besser für ihn geeignet.
Quo Vadis, VfL? |#94
21.10.2025 - 22:48 Uhr
Eingeschworener Haufen? "Es geht besser"

Verfügt Wolfsburg über einen eingeschworenen Haufen in der Kabine? "Es geht besser, das muss man so sagen", antwortet der Routinier ehrlich. "Wir haben einen großen Kader, da gibt es mehrere unzufriedene Spieler, das ist normal." Jedoch: "Die muss man versuchen einzufangen, das gelingt uns als Gruppe aktuell nicht ganz so."

Arnold, der von einem absoluten intakten Verhältnis zum Trainerteam um Paul Simonis berichtet, vermisst verletzte Spieler, nennt namentlich Kevin Paredes, der wegen einer erneuten Fußverletzung fehlt. "Ihn mag ich sehr, der haut sich rein, der ackert. Ich finde es generell wichtig, mehr Spieler zu haben, die wissen, was der Standort bedeutet." Ist der Kader in dieser Hinsicht nicht optimal gebaut? Dazu will der Anführer nichts sagen, er habe schließlich "noch nie eine Mannschaft zusammengestellt".

https://www.kicker.de/arnolds-binden-ansage-das-wird-kuenftig-eingehalten-1157695/artikel

-----------------------

Wenn die Kabine nicht zusammensteht, dann kann da jeder Trainer der Welt an der Linie stehen und es klappt nicht.

•     •     •

Ich wage mal eine Prognose: "Es könnte so oder so ausgehen". (Ron Atkinson - Trainer ManUtd)
Quo Vadis, VfL? |#95
22.10.2025 - 00:46 Uhr
Zitat von Kleeschaetzky
Eingeschworener Haufen? "Es geht besser"

Verfügt Wolfsburg über einen eingeschworenen Haufen in der Kabine? "Es geht besser, das muss man so sagen", antwortet der Routinier ehrlich. "Wir haben einen großen Kader, da gibt es mehrere unzufriedene Spieler, das ist normal." Jedoch: "Die muss man versuchen einzufangen, das gelingt uns als Gruppe aktuell nicht ganz so."

Arnold, der von einem absoluten intakten Verhältnis zum Trainerteam um Paul Simonis berichtet, vermisst verletzte Spieler, nennt namentlich Kevin Paredes, der wegen einer erneuten Fußverletzung fehlt. "Ihn mag ich sehr, der haut sich rein, der ackert. Ich finde es generell wichtig, mehr Spieler zu haben, die wissen, was der Standort bedeutet." Ist der Kader in dieser Hinsicht nicht optimal gebaut? Dazu will der Anführer nichts sagen, er habe schließlich "noch nie eine Mannschaft zusammengestellt".

https://www.kicker.de/arnolds-binden-ansage-das-wird-kuenftig-eingehalten-1157695/artikel

-----------------------

Wenn die Kabine nicht zusammensteht, dann kann da jeder Trainer der Welt an der Linie stehen und es klappt nicht.


Eigentlich bewerte ich Worte von Spielern selten über. Aber Arnolds Aussagen geben einem schon zu denken...Könnte eine schlimme Saison werden.
Quo Vadis, VfL? |#96
22.10.2025 - 09:35 Uhr
Zitat von Brownie72
Für mich lässt sich das nur mit Kaderzusammenstellung und damit verbunden Identifikation erklären.
(…)
Dazu kommt irgendwo glaube ich bei euch der fehlende Lokalspirit.


Mal abgesehen von der Frage, ob es bei uns in Wolfsburg an Identifikation und Lokalspirit mangelt: Immerhin spielt der VfL seit 1997 in der Bundesliga und der 1. FC Köln ist in dieser Zeit sechs mal abgestiegen. Einen Mangel an Identifikation und Lokalspirit kann man bei Euch nun wirklich nicht unterstellen. Beides scheint also keine zwingenden Auswirkungen auf den sportlichen Erfolg zu haben.

Ich kann Dir übrigens versichern, dass Identifikation und Lokalspirit bei uns beispielsweise 2009 durchaus sehr, sehr hoch waren.

Um Deine Frage zu beantworten, müsste man erstmal klären, welche Eigenschaften im Profifußball besonders zum Erfolg beitragen. Das wäre bereits eine lange Diskussion mit am Ende sehr wahrscheinlich immer noch unterschiedlichen Sichten.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist sicherlich die Größe der Stadt, in welcher der Verein spielt. Da ist Wolfsburg mit 130.000 Einwohner und wenig Potential im Umland (wegen BTSV und H96) deutlich im Nachteil. Das wird bei uns durch die Zugehörigkeit zu einem Konzern kompensiert, der geschäftsbedingt viel Sport-Sponsoring betreibt und viel Geld für das Bespaßen von Stadt und Umland ausgibt. Das sind beides zwei deutliche Unterschiede zum 1. FC Köln.

Den dritten der größten Unterschied sehe ich bei der Führung oberhalb von Trainer und Sportdirektor. Beim 1. FC Köln sind das meistens Menschen, die populär sind, sich häufig mit Fußball auskennen, aber weniger Ahnung von Management haben. Mit Management meine ich nicht speziell Fußball-Management, sondern Management-Fähigkeiten im Allgemeinen. Beim VfL spielt Popularität keine Rolle, man muss sich auch nicht mit Fußball auskennen, doch was Management-Kompetenz im Allgemeinen angeht, da stehen wir stets sehr gut dar.

Der 1. FC Köln arbeitet schon länger daran, dort mehr wie der VfL Wolfsburg zu werden und hat mittlerweile durchaus Leute mit Management-Kompetenz in der Vereinsführung. Der VfL Wolfsburg arbeitet daran, dort mehr wie der 1. FC Köln zu werden und hat Diego Benaglio in den Aufsichtsrat geholt. Ist mehr ein Tropfen auf den heißen Stein.

In unserer Meisterschaftsphase hatten wir Pötsch und Sanz im Aufsichtsrat. Beides Top-Manager plus Fußball im Kopf und im Blut. Das war großes Glück. Davon sind wir seit einiger Zeit reichlich entfernt. Da waren wir aber auch abgelenkt. Dieselskandal und Mobilitätswende und so.

Und nun kommt der - aus meiner Sicht - eigentlich größte Unterschied: Die Erwartungshaltung. Beim 1. FC Köln wird so ziemlich jedes Jahr der Gewinn der Champions League als Minimum erwartet - auch wenn man in der 2. Liga spielt. Ok, das ist übertrieben, denn es ist bei Euch nicht so extrem wie bei Schalke oder Kaiserslautern, wo es tatsächlich so ist, aber im Vergleich zu uns ist der Unterschied deutlich.

Der VfL ist in den letzten 20 Jahren Deutscher Meister und Pokalsieger geworden. Natürlich wären wir das gerne jedes Jahr, aber wir wissen auch, dass wir nicht der FC Bayern sind, auch wenn uns 8,33% vom FC Bayern gehören. Es sind bodenständige Menschen hier in Wolfsburg.

Spielt der VfL so schlecht wie gegen Stuttgart, dann schaue ich mir das 5:1 von Grafite gegen den FC Bayern an, denke an die Meisterschaftsfeier 2009 und warte geduldig auf den nächsten Meistertrainer. Wahrscheinlich zu geduldig. Bei uns stellt sich niemand vor den Mannschaftsbus und drohe Trainer und Spielern Prügel an. Das wird woanders anders gehandhabt.
Quo Vadis, VfL? |#97
22.10.2025 - 10:13 Uhr
Zitat von FlashWOB
Zitat von Brownie72

Für mich lässt sich das nur mit Kaderzusammenstellung und damit verbunden Identifikation erklären.
(…)
Dazu kommt irgendwo glaube ich bei euch der fehlende Lokalspirit.


Mal abgesehen von der Frage, ob es bei uns in Wolfsburg an Identifikation und Lokalspirit mangelt: Immerhin spielt der VfL seit 1997 in der Bundesliga und der 1. FC Köln ist in dieser Zeit sechs mal abgestiegen. Einen Mangel an Identifikation und Lokalspirit kann man bei Euch nun wirklich nicht unterstellen. Beides scheint also keine zwingenden Auswirkungen auf den sportlichen Erfolg zu haben.

Ich kann Dir übrigens versichern, dass Identifikation und Lokalspirit bei uns beispielsweise 2009 durchaus sehr, sehr hoch waren.

Um Deine Frage zu beantworten, müsste man erstmal klären, welche Eigenschaften im Profifußball besonders zum Erfolg beitragen. Das wäre bereits eine lange Diskussion mit am Ende sehr wahrscheinlich immer noch unterschiedlichen Sichten.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist sicherlich die Größe der Stadt, in welcher der Verein spielt. Da ist Wolfsburg mit 130.000 Einwohner und wenig Potential im Umland (wegen BTSV und H96) deutlich im Nachteil. Das wird bei uns durch die Zugehörigkeit zu einem Konzern kompensiert, der geschäftsbedingt viel Sport-Sponsoring betreibt und viel Geld für das Bespaßen von Stadt und Umland ausgibt. Das sind beides zwei deutliche Unterschiede zum 1. FC Köln.

Den dritten der größten Unterschied sehe ich bei der Führung oberhalb von Trainer und Sportdirektor. Beim 1. FC Köln sind das meistens Menschen, die populär sind, sich häufig mit Fußball auskennen, aber weniger Ahnung von Management haben. Mit Management meine ich nicht speziell Fußball-Management, sondern Management-Fähigkeiten im Allgemeinen. Beim VfL spielt Popularität keine Rolle, man muss sich auch nicht mit Fußball auskennen, doch was Management-Kompetenz im Allgemeinen angeht, da stehen wir stets sehr gut dar.

Der 1. FC Köln arbeitet schon länger daran, dort mehr wie der VfL Wolfsburg zu werden und hat mittlerweile durchaus Leute mit Management-Kompetenz in der Vereinsführung. Der VfL Wolfsburg arbeitet daran, dort mehr wie der 1. FC Köln zu werden und hat Diego Benaglio in den Aufsichtsrat geholt. Ist mehr ein Tropfen auf den heißen Stein.

In unserer Meisterschaftsphase hatten wir Pötsch und Sanz im Aufsichtsrat. Beides Top-Manager plus Fußball im Kopf und im Blut. Das war großes Glück. Davon sind wir seit einiger Zeit reichlich entfernt. Da waren wir aber auch abgelenkt. Dieselskandal und Mobilitätswende und so.

Und nun kommt der - aus meiner Sicht - eigentlich größte Unterschied: Die Erwartungshaltung. Beim 1. FC Köln wird so ziemlich jedes Jahr der Gewinn der Champions League als Minimum erwartet - auch wenn man in der 2. Liga spielt. Ok, das ist übertrieben, denn es ist bei Euch nicht so extrem wie bei Schalke oder Kaiserslautern, wo es tatsächlich so ist, aber im Vergleich zu uns ist der Unterschied deutlich.

Der VfL ist in den letzten 20 Jahren Deutscher Meister und Pokalsieger geworden. Natürlich wären wir das gerne jedes Jahr, aber wir wissen auch, dass wir nicht der FC Bayern sind, auch wenn uns 8,33% vom FC Bayern gehören. Es sind bodenständige Menschen hier in Wolfsburg.

Spielt der VfL so schlecht wie gegen Stuttgart, dann schaue ich mir das 5:1 von Grafite gegen den FC Bayern an, denke an die Meisterschaftsfeier 2009 und warte geduldig auf den nächsten Meistertrainer. Wahrscheinlich zu geduldig. Bei uns stellt sich niemand vor den Mannschaftsbus und drohe Trainer und Spielern Prügel an. Das wird woanders anders gehandhabt.





Was das Sportliche bei uns angeht, bin ich absolut bei dir. Das auf und ab hatte ganz sicher auch mit vielen falschen Entscheidungen, schlechten Transfers und vielem anderen mehr zu tun bei uns.

Wir hätten sportlich deutlich mehr Möglichkeiten gehabt in der Vergangenheit. Das ist unstrittig. Problem ist nur, wenn du mal unten reinrutschst oder absteigst geht finanziell eine negative Spirale los. Alleine über die Fernsehgelder.

Wir hatten eigentlich in den letzten 10 oder 15 Jahren nur zweimal die Situation, dass wir mal Geld hatten um den Kader zu gestalten. Das war 2017 nach der Quali für die EL und dem Modeste Verkauf. Und in diesem Sommer. 2017 haben wir die Transferperiode komplett in den Sand gesetzt. Aktuell scheinen wir da deutlich bessere Entscheidungen getroffen zu haben.

Und das ist der Unterschied im wirtschaftlichen Bereich. Wir haben mal 30 Millionen zur Verfügung, wenn wir den Topstar verkaufen oder Spieler wie Urbig und Downs abgeben und vorher eine Transfersperre haben. Wenn dann die Transfers nicht sitzen ist wieder für Jahre Ebbe.

Ihr habt im Prinzip jede Transferperiode diese Möglichkeiten. Teils noch ganz andere Summen zur Verfügung. Dieses Gap ist halt auf Dauer schwer auszugleichen. Auch mit guter Stimmung im Stadion nicht.

Mein Beitrag sollte auch nicht negativ rüberkommen. Der Ansatz war einfach, mal zu versuchen, eher eine Mannschaft zu entwickeln und nicht immer fertige Spieler zu transferieren. Aber ein klassisches Erfolgsrezept gibt es natürlich auch nicht.
Quo Vadis, VfL? |#98
22.10.2025 - 11:42 Uhr
Zitat von Brownie72

Wir hätten sportlich deutlich mehr Möglichkeiten gehabt in der Vergangenheit. Das ist unstrittig. Problem ist nur, wenn du mal unten reinrutschst oder absteigst geht finanziell eine negative Spirale los. Alleine über die Fernsehgelder.


Ja, diese Spirale gibt es bei uns (bisher) prinzipiell nicht. Sportlich geht es bei uns nie um die Existenz. Sollten wir mal untergehen, dann hat es mit der Autobranche und nicht mit dem Fußball direkt zu tun. Das senkt aber eben auch den Druck, der manchmal ganz hilfreich wäre. Deshalb stellt sich bei uns kein Fan vor den Mannschaftsbus.

Auch wenn der VfL viel Geld von VW bekommt, sind wir von der “Geld schießt Tore”-Dimension á la PSG, ManU, LFC, Real, Barca etc. weit entfernt.

Zitat von Brownie72
Ihr habt im Prinzip jede Transferperiode diese Möglichkeiten. Teils noch ganz andere Summen zur Verfügung. Dieses Gap ist halt auf Dauer schwer auszugleichen. Auch mit guter Stimmung im Stadion nicht.


Da kommen wir zur Größe von Stadt und Umland. Die Frage ist, warum ein zweifellos ganz besonderer Verein wie der 1. FC Köln sein extrem großes Potential nicht in Budgets umwandeln kann? Meine Theorie setzt da - wie gesagt - beim oberen Vereinsmanagement an. Nicht unbedingt jetzt, aber über die letzten Jahrzehnte. Und Ihr seid ja auch stolz darauf, ein mitgliederdominierter Verein zu sein. Das führt eben seltener zu guten Management. Wenn nicht absolute Lichtgestalten á la Uli Hoeneß zufällig übernehmen, dann sind solche Vereine anfällig für Managementdefizite.

Zitat von Brownie72
Mein Beitrag sollte auch nicht negativ rüberkommen.


Habe ihn auch nicht negativ wahrgenommen. Deine Frage ist ja absolut berechtigt. Genau das fragen wir uns auch.

Bestimmte Stärken und bestimmte Schwächen sind oft eng miteinander verbunden. Und ich fürchte, dass unsere besondere Stärke - Teil eines Konzerns zu sein - eben auch bestimmte Schwächen mit sich bringt, die schwer abzustellen sind. Immer wieder bekommen wir sportlich die Seuche. Dafür war unsere Stadionzeitung schon sehr früh sehr professionell. Das hat aber wenig Einfluss auf den sportlichen Erfolg.

Das ist bei uns nicht nur im Fußball so. Auch Stadt und Konzern sind eng verbunden. Deshalb konnten in Wolfsburg seit Jahrzehnten Unmengen an Geldern in das Stadtbild investiert werden. Vieles sieht auch ganz schick aus, aber unsere “Haupteinkaufsstraße” (immerhin von Porsche 😉) ist immer noch häßlich wie die Nacht. Wird gerade wieder mit viel Geld dran gearbeitet. Wird danach sicherlich eine andere Facette von Hässlichkeit haben.
Quo Vadis, VfL? |#99
22.10.2025 - 15:18 Uhr
Zitat von FlashWOB
Zitat von Brownie72

Wir hätten sportlich deutlich mehr Möglichkeiten gehabt in der Vergangenheit. Das ist unstrittig. Problem ist nur, wenn du mal unten reinrutschst oder absteigst geht finanziell eine negative Spirale los. Alleine über die Fernsehgelder.


Ja, diese Spirale gibt es bei uns (bisher) prinzipiell nicht. Sportlich geht es bei uns nie um die Existenz. Sollten wir mal untergehen, dann hat es mit der Autobranche und nicht mit dem Fußball direkt zu tun. Das senkt aber eben auch den Druck, der manchmal ganz hilfreich wäre. Deshalb stellt sich bei uns kein Fan vor den Mannschaftsbus.

Auch wenn der VfL viel Geld von VW bekommt, sind wir von der “Geld schießt Tore”-Dimension á la PSG, ManU, LFC, Real, Barca etc. weit entfernt.

Zitat von Brownie72

Ihr habt im Prinzip jede Transferperiode diese Möglichkeiten. Teils noch ganz andere Summen zur Verfügung. Dieses Gap ist halt auf Dauer schwer auszugleichen. Auch mit guter Stimmung im Stadion nicht.


Da kommen wir zur Größe von Stadt und Umland. Die Frage ist, warum ein zweifellos ganz besonderer Verein wie der 1. FC Köln sein extrem großes Potential nicht in Budgets umwandeln kann? Meine Theorie setzt da - wie gesagt - beim oberen Vereinsmanagement an. Nicht unbedingt jetzt, aber über die letzten Jahrzehnte. Und Ihr seid ja auch stolz darauf, ein mitgliederdominierter Verein zu sein. Das führt eben seltener zu guten Management. Wenn nicht absolute Lichtgestalten á la Uli Hoeneß zufällig übernehmen, dann sind solche Vereine anfällig für Managementdefizite.

Zitat von Brownie72

Mein Beitrag sollte auch nicht negativ rüberkommen.


Habe ihn auch nicht negativ wahrgenommen. Deine Frage ist ja absolut berechtigt. Genau das fragen wir uns auch.

Bestimmte Stärken und bestimmte Schwächen sind oft eng miteinander verbunden. Und ich fürchte, dass unsere besondere Stärke - Teil eines Konzerns zu sein - eben auch bestimmte Schwächen mit sich bringt, die schwer abzustellen sind. Immer wieder bekommen wir sportlich die Seuche. Dafür war unsere Stadionzeitung schon sehr früh sehr professionell. Das hat aber wenig Einfluss auf den sportlichen Erfolg.

Das ist bei uns nicht nur im Fußball so. Auch Stadt und Konzern sind eng verbunden. Deshalb konnten in Wolfsburg seit Jahrzehnten Unmengen an Geldern in das Stadtbild investiert werden. Vieles sieht auch ganz schick aus, aber unsere “Haupteinkaufsstraße” (immerhin von Porsche 😉) ist immer noch häßlich wie die Nacht. Wird gerade wieder mit viel Geld dran gearbeitet. Wird danach sicherlich eine andere Facette von Hässlichkeit haben.




Guter Beitrag und angenehme Diskussionskultur.

Ich denke auch, dass aufgrund der Größe, Strahlkraft und Verwurzelung unseres Vereins in der Region noch mehr rauszuholen ist. Wir sind da auch aktuell mal auf einem ganz guten Weg.

Das wir nicht immer das beste Management hatten ist auch unstrittig. Was ein Calmund aus Leverkusen gemacht hat oder Frankfurt in den letzten Jahren ist ja bekannt.

Ganz grundsätzlich ist es aber so, das fast alle Vereine ohne externe Geldgeber immer wieder mehr oder weniger große Probleme haben. Da haben falsche oder schlechte Entscheidungen halt weitreichende Folgen. Es gibt niemanden, der diese abfedert. Das ist, wie von dir geschrieben, auch bei uns so gewollt. Ich finde das auch nach wie vor gut so.

Vielleicht wird ja irgendwann die Reichweite, die Abos etc. bei den Fernsehgeldern mal anders gewichtet. Das würde meiner Meinung nach schon was verändern. Wie dem auch sei. Ich bin froh, dass wir in der Liga keine englischen Verhältnisse haben. Dafür nehme ich gerne mal ein Jahr zweite Liga in Kauf. Das tun offenbar alle Fans vom FC. Die Mitgliederzahl und Unterstützung wächst und wächst. So falsch kann der Weg dann auch nicht sein.

Für mich persönlich ist es diese Wucht und die Treue und Leidensfähigkeit der Fans, die mich Jahrzehnte Lang an diesem Verein faszinieren. Eine Stimmung wie zum Beispiel in Arsenal würde mir nichts geben. Wenn ich darauf Lust habe gehe ich mal ins Theater.
Quo Vadis, VfL? |#100
22.10.2025 - 16:13 Uhr
Zitat von Brownie72
Zitat von FlashWOB

Zitat von Brownie72

Wir hätten sportlich deutlich mehr Möglichkeiten gehabt in der Vergangenheit. Das ist unstrittig. Problem ist nur, wenn du mal unten reinrutschst oder absteigst geht finanziell eine negative Spirale los. Alleine über die Fernsehgelder.


Ja, diese Spirale gibt es bei uns (bisher) prinzipiell nicht. Sportlich geht es bei uns nie um die Existenz. Sollten wir mal untergehen, dann hat es mit der Autobranche und nicht mit dem Fußball direkt zu tun. Das senkt aber eben auch den Druck, der manchmal ganz hilfreich wäre. Deshalb stellt sich bei uns kein Fan vor den Mannschaftsbus.

Auch wenn der VfL viel Geld von VW bekommt, sind wir von der “Geld schießt Tore”-Dimension á la PSG, ManU, LFC, Real, Barca etc. weit entfernt.

Zitat von Brownie72

Ihr habt im Prinzip jede Transferperiode diese Möglichkeiten. Teils noch ganz andere Summen zur Verfügung. Dieses Gap ist halt auf Dauer schwer auszugleichen. Auch mit guter Stimmung im Stadion nicht.


Da kommen wir zur Größe von Stadt und Umland. Die Frage ist, warum ein zweifellos ganz besonderer Verein wie der 1. FC Köln sein extrem großes Potential nicht in Budgets umwandeln kann? Meine Theorie setzt da - wie gesagt - beim oberen Vereinsmanagement an. Nicht unbedingt jetzt, aber über die letzten Jahrzehnte. Und Ihr seid ja auch stolz darauf, ein mitgliederdominierter Verein zu sein. Das führt eben seltener zu guten Management. Wenn nicht absolute Lichtgestalten á la Uli Hoeneß zufällig übernehmen, dann sind solche Vereine anfällig für Managementdefizite.

Zitat von Brownie72

Mein Beitrag sollte auch nicht negativ rüberkommen.


Habe ihn auch nicht negativ wahrgenommen. Deine Frage ist ja absolut berechtigt. Genau das fragen wir uns auch.

Bestimmte Stärken und bestimmte Schwächen sind oft eng miteinander verbunden. Und ich fürchte, dass unsere besondere Stärke - Teil eines Konzerns zu sein - eben auch bestimmte Schwächen mit sich bringt, die schwer abzustellen sind. Immer wieder bekommen wir sportlich die Seuche. Dafür war unsere Stadionzeitung schon sehr früh sehr professionell. Das hat aber wenig Einfluss auf den sportlichen Erfolg.

Das ist bei uns nicht nur im Fußball so. Auch Stadt und Konzern sind eng verbunden. Deshalb konnten in Wolfsburg seit Jahrzehnten Unmengen an Geldern in das Stadtbild investiert werden. Vieles sieht auch ganz schick aus, aber unsere “Haupteinkaufsstraße” (immerhin von Porsche 😉) ist immer noch häßlich wie die Nacht. Wird gerade wieder mit viel Geld dran gearbeitet. Wird danach sicherlich eine andere Facette von Hässlichkeit haben.




Guter Beitrag und angenehme Diskussionskultur.

Ich denke auch, dass aufgrund der Größe, Strahlkraft und Verwurzelung unseres Vereins in der Region noch mehr rauszuholen ist. Wir sind da auch aktuell mal auf einem ganz guten Weg.

Das wir nicht immer das beste Management hatten ist auch unstrittig. Was ein Calmund aus Leverkusen gemacht hat oder Frankfurt in den letzten Jahren ist ja bekannt.

Ganz grundsätzlich ist es aber so, das fast alle Vereine ohne externe Geldgeber immer wieder mehr oder weniger große Probleme haben. Da haben falsche oder schlechte Entscheidungen halt weitreichende Folgen. Es gibt niemanden, der diese abfedert. Das ist, wie von dir geschrieben, auch bei uns so gewollt. Ich finde das auch nach wie vor gut so.

Vielleicht wird ja irgendwann die Reichweite, die Abos etc. bei den Fernsehgeldern mal anders gewichtet. Das würde meiner Meinung nach schon was verändern. Wie dem auch sei. Ich bin froh, dass wir in der Liga keine englischen Verhältnisse haben. Dafür nehme ich gerne mal ein Jahr zweite Liga in Kauf. Das tun offenbar alle Fans vom FC. Die Mitgliederzahl und Unterstützung wächst und wächst. So falsch kann der Weg dann auch nicht sein.

Für mich persönlich ist es diese Wucht und die Treue und Leidensfähigkeit der Fans, die mich Jahrzehnte Lang an diesem Verein faszinieren. Eine Stimmung wie zum Beispiel in Arsenal würde mir nichts geben. Wenn ich darauf Lust habe gehe ich mal ins Theater.


Der Fußball befindet sich auf einem "interessanten" Weg und ich hab keine Ahnung wo der hinführt.
In Deutschland sind die Vereine mit vielen Fans und großer Historie sehr Lautstark. Trotzdem würden eine Umverteilung der Gelde zu deren Gunsten das Prinzip eines Sports natürlich irgendwo ad absurdum führen. Gleichzeitig wird das durch den Einfluss externer Geldgeber (nicht nur in Deutschland) sowieso ein Stück weit getan. England fährt ja den viel offener Weg und hat zusätzlich durch die starke Vermarktung schier unbegrenzte Möglichkeiten. In dieser Welt, wo der finanzielle Rahmen längst völlig ausgeufert ist müssen dann die verschiedensten Vereine irgendwie mitspielen. Das stelle ich mir auch als Fan eines Traditionsvereins schwierig vor, weil man sich ja irgendwo diesen Regeln unterwerfen und selbst viel Geld ausgeben muss.
Lange Rede kurzer Sinn, ich hätte lieber einen anderen Fußball, wo die Spieler nicht mehr verdienen als der Durchschnittsbürger und wir trotzdem guten Sport in tollen Stadien sehen können. Ich würde mir auch in Wolfsburg weniger Ausgaben und eine Kaderplanung ala Freiburg wünschen. Letzendlich ist es aber so wie es ist und unser Einfluss aus diesem Forum heraus auch sehr begrenzt. Macht trotzdem Spaß darüber zu diskutieren, vor allem wenn sich Fans anderer Vereine so respektvoll verhalten. Danke dafür, auch wenn es selbstverständlich seien sollte! Schließlich stehen wir alle auf der gleichen Seitezwinker
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