Quo Vadis Dynamo?
29.09.2019 - 16:08 Uhr
15.12.2019 - 16:32 Uhr
Ratlos, fassungslos, traurig bezogen auf diesen, meinen dynamischen Teil in mir, so sitze ich soeben am Rechner. Warum?
Weil mir jene Spieler, welche eigentlich DIE Dynamo repräsentieren sollten Spieltag für Spieltag zu guten Teilen aufzeigen, dass sie auf dem Platz eher nicht gewillt sind jenes Dynamogen mit all ihrem Willen auf den Rasen zu bringen. Insbesondere alljene, welche zuvor für nicht immer nur kleines Geld verpflichteten "Heilsbringer".
Heilsbringer welche eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen sollten, sowohl technisch und taktisch, aber nicht zuletzt auch mit gewissen Leaderqualitäten. Qualitäten die ihnen scheinbar völlig abzugehen scheinen.
Weil es uns leider nicht gelungen zu sein scheint, in den letzen - ich schreibe bewusst beiden - Transferperioden neben einer gewisser Klasse auch entsprechende zur Dynamo passende Mentalität zu verpflichten.
Nein nicht aus bösem Willen oder Ahnungslosigkeit bei der Kaderplanung, soweit möchte ich nicht einmal gehen. Ich vermute eher, dass man sich oftmals eher vom Herzen, vom Bauchgefühl hat leiten lassen. Vllt. insbesondere gepaart mit dem guten Willen uns treuen und mit Herzbut daher kommenden Dynamo Anhängern etwas "besonderes" präsentieren zu müssen. #Wir sind Dynamo! Diese Auffassung könnte durchaus eine der Mütter des Kadergedankens gewesen sein.
Und so wurde es für mich leider vllt. wider besserem Wissen versäumt auch den ein oder anderen eher schmutzig in der Spielweise daherkommenden Badboy mit zu verpflichten.
Aber vermutlich wollte man uns das in der Art nicht antun,
denn ...... "unteres Regal, was solln wir denn mit dem, wie soll der uns helfen? Zu alt? Zu unerfahren?" ........ Kommt euch das irgendwie bekannt vor?
Ja vllt. hat man sich bei der Kaderplanung - rein hypothetisch - genau von solchen Gedanken leiten lassen. Zwar höchst emotional und unprofessionell, aber wer weiß das schon so genau?
Und so bleibe wie anfangs geschrieben, "Ratlos, fassungslos, traurig bezogen auf diesen, meinen dynamischen Teil in mir zurück."
Und frage mich wie jetzt der weitere dynamische Weg aussehen müsste. Allin Allout alles auf die Karte Klassenerhalt setzen (nur wie?), oder einen eher perspektivischeren Mittelweg einschlagen, welcher versucht das eine oder besser auch das das andere zu berücksichtigen?
Ich wünsche den Handelnden jedenfalls eine ruhige, objekiv rationale und auch glückliche Hand. Denn die werden sie jetzt mehr denn je brauchen.
Weil mir jene Spieler, welche eigentlich DIE Dynamo repräsentieren sollten Spieltag für Spieltag zu guten Teilen aufzeigen, dass sie auf dem Platz eher nicht gewillt sind jenes Dynamogen mit all ihrem Willen auf den Rasen zu bringen. Insbesondere alljene, welche zuvor für nicht immer nur kleines Geld verpflichteten "Heilsbringer".
Heilsbringer welche eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen sollten, sowohl technisch und taktisch, aber nicht zuletzt auch mit gewissen Leaderqualitäten. Qualitäten die ihnen scheinbar völlig abzugehen scheinen.
Weil es uns leider nicht gelungen zu sein scheint, in den letzen - ich schreibe bewusst beiden - Transferperioden neben einer gewisser Klasse auch entsprechende zur Dynamo passende Mentalität zu verpflichten.
Nein nicht aus bösem Willen oder Ahnungslosigkeit bei der Kaderplanung, soweit möchte ich nicht einmal gehen. Ich vermute eher, dass man sich oftmals eher vom Herzen, vom Bauchgefühl hat leiten lassen. Vllt. insbesondere gepaart mit dem guten Willen uns treuen und mit Herzbut daher kommenden Dynamo Anhängern etwas "besonderes" präsentieren zu müssen. #Wir sind Dynamo! Diese Auffassung könnte durchaus eine der Mütter des Kadergedankens gewesen sein.
Und so wurde es für mich leider vllt. wider besserem Wissen versäumt auch den ein oder anderen eher schmutzig in der Spielweise daherkommenden Badboy mit zu verpflichten.
Aber vermutlich wollte man uns das in der Art nicht antun,
denn ...... "unteres Regal, was solln wir denn mit dem, wie soll der uns helfen? Zu alt? Zu unerfahren?" ........ Kommt euch das irgendwie bekannt vor?
Ja vllt. hat man sich bei der Kaderplanung - rein hypothetisch - genau von solchen Gedanken leiten lassen. Zwar höchst emotional und unprofessionell, aber wer weiß das schon so genau?
Und so bleibe wie anfangs geschrieben, "Ratlos, fassungslos, traurig bezogen auf diesen, meinen dynamischen Teil in mir zurück."
Und frage mich wie jetzt der weitere dynamische Weg aussehen müsste. Allin Allout alles auf die Karte Klassenerhalt setzen (nur wie?), oder einen eher perspektivischeren Mittelweg einschlagen, welcher versucht das eine oder besser auch das das andere zu berücksichtigen?
Ich wünsche den Handelnden jedenfalls eine ruhige, objekiv rationale und auch glückliche Hand. Denn die werden sie jetzt mehr denn je brauchen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 15.12.2019 um 16:34 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 17:48 Uhr
Die allgemeine Enttäuschung über die Niederlage kann ich durchaus verstehen und über das vermasselte Debüt von Kauczinski.
Die allerdings schon beginnende Hysterie bei Einigen verstehe ich hingegen nicht.
Im Winter nicht nachlegen, damit man Vollgas nach dem Abstieg geben kann? Ist es soweit, dass manche erwarten, dass Profisportler und ein Profiverein mit Absicht absteigen sollen (denn nichts anderes ist dieser Vorschlag)?
Weder sind wir bereits abgestiegen, noch sind wir hoffnungslos weit weg vom rettenden Ufer.
Die Situation ist natürlich unbefriedigent für alle Beteiligten. Für die Fans, für die Verantwortlichen, für den neuen Trainer, aber eben auch für die Spieler.
Im letzten Spiel gehts jetzt nur noch um die Schadensbegrenzung gegen einen direkten Konkurrenten und das vor der Winterpause. In dieser muss dann von allen ein Reset erfolgen. Von den Spielern die mal wieder ein neues System eingetrichtert bekommen, von den Verantworlichen die nicht nur Verantwortliche im Sinne von Sportgeschäftsführer sind, sondern auch mit verantwortlich dieser Situation sind und am Ende auch von uns, den Fans.
Der Klassenerhalt ist machbar nur wird er ein unvorstellbarer Kraftakt an dem alle gleichermaßen arbeiten müssen.
Die allerdings schon beginnende Hysterie bei Einigen verstehe ich hingegen nicht.
Im Winter nicht nachlegen, damit man Vollgas nach dem Abstieg geben kann? Ist es soweit, dass manche erwarten, dass Profisportler und ein Profiverein mit Absicht absteigen sollen (denn nichts anderes ist dieser Vorschlag)?
Weder sind wir bereits abgestiegen, noch sind wir hoffnungslos weit weg vom rettenden Ufer.
Die Situation ist natürlich unbefriedigent für alle Beteiligten. Für die Fans, für die Verantwortlichen, für den neuen Trainer, aber eben auch für die Spieler.
Im letzten Spiel gehts jetzt nur noch um die Schadensbegrenzung gegen einen direkten Konkurrenten und das vor der Winterpause. In dieser muss dann von allen ein Reset erfolgen. Von den Spielern die mal wieder ein neues System eingetrichtert bekommen, von den Verantworlichen die nicht nur Verantwortliche im Sinne von Sportgeschäftsführer sind, sondern auch mit verantwortlich dieser Situation sind und am Ende auch von uns, den Fans.
Der Klassenerhalt ist machbar nur wird er ein unvorstellbarer Kraftakt an dem alle gleichermaßen arbeiten müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 15.12.2019 um 17:53 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 18:28 Uhr
@Cookie_Monster , im großen ganzen gehe ich mit dir konform. Ich hatte ja meinem vorherigen Beitrag eine gewisse Ratlosigkeit zum Ausdruck gebracht, wie es denn jetzt weitergehen sollte. Und die Antwort darauf in gewisser Weise bewusst offen gelassen.
Dabei ich traue es Kauczinski im Verbund mit Minge durchaus zu aus der aktuellen Situation/der Misere die richtigen Schlüsse zu ziehen um entsprechend nachzujustieren.
Noch ein Wort zum Spiel in Nürnberg am Wochenende. Es mag jetzt vllt. etwas blöd klingen, aber ich bin noch immer mit einer gewissen Resthoffnung unterwegs, dass man dort durchaus noch etwas mehr als nur Schadensbegrenzung - so ich dich richtig interpretiere - betreiben kann. Denn im Vergleich zu den Spielen gegen Sandhausen und Osnabrück ist dieses Spiel vermutlich sogar das einfachere um es trotz aller Widrigkeiten erfolgreich zu gestalten.
Und danach müssen unsere Verantwortlichen ihre - hoffentlich richtigen - Schlüsse aus der jetzigen Situation ziehen. Ob nun rein Rückserienorientiert oder "sowohl als auch", das überlasse ich dabei dann gerne unseren Verantwortlichen.
Nochmals und nur so nebenbei bemerkt sollten dann aber auch wir Fans die Entscheidungen, wie auch immer sie ausfallen, vorab zumindest maximal "wohlwollend kritisch" beurteilen und kommentieren. Auf Jemanden draufzuhauen, der ohnehin bereits am Boden liegt wird da nicht weiterhelfen.
Um jene Euros fürs Phrasenschwein abzudrücken..... Nur gemeinsam ist man stark!
Dabei ich traue es Kauczinski im Verbund mit Minge durchaus zu aus der aktuellen Situation/der Misere die richtigen Schlüsse zu ziehen um entsprechend nachzujustieren.
Noch ein Wort zum Spiel in Nürnberg am Wochenende. Es mag jetzt vllt. etwas blöd klingen, aber ich bin noch immer mit einer gewissen Resthoffnung unterwegs, dass man dort durchaus noch etwas mehr als nur Schadensbegrenzung - so ich dich richtig interpretiere - betreiben kann. Denn im Vergleich zu den Spielen gegen Sandhausen und Osnabrück ist dieses Spiel vermutlich sogar das einfachere um es trotz aller Widrigkeiten erfolgreich zu gestalten.
Und danach müssen unsere Verantwortlichen ihre - hoffentlich richtigen - Schlüsse aus der jetzigen Situation ziehen. Ob nun rein Rückserienorientiert oder "sowohl als auch", das überlasse ich dabei dann gerne unseren Verantwortlichen.
Nochmals und nur so nebenbei bemerkt sollten dann aber auch wir Fans die Entscheidungen, wie auch immer sie ausfallen, vorab zumindest maximal "wohlwollend kritisch" beurteilen und kommentieren. Auf Jemanden draufzuhauen, der ohnehin bereits am Boden liegt wird da nicht weiterhelfen.
Um jene Euros fürs Phrasenschwein abzudrücken..... Nur gemeinsam ist man stark!
15.12.2019 - 18:49 Uhr
Um sich das noch mal zu Gemüte zu führen: Wir sind heute von einer Mannschaft mit fast ausschließlich Drittligaspielern vorgeführt worden.
Hat uns in den letzten Jahren das Jagen nach TV-Geldern vielleicht auch die Sinne etwas vernebelt? Die Qualität der Einzelspieler scheint nicht mehr so maßgeblich zu sein, wenn das Gesamtgefüge stimmig bzw. nicht stimmig ist. Osnabrück, Aue, Sandhausen, Regensburg usw. machen es vor....
Hat uns in den letzten Jahren das Jagen nach TV-Geldern vielleicht auch die Sinne etwas vernebelt? Die Qualität der Einzelspieler scheint nicht mehr so maßgeblich zu sein, wenn das Gesamtgefüge stimmig bzw. nicht stimmig ist. Osnabrück, Aue, Sandhausen, Regensburg usw. machen es vor....
15.12.2019 - 18:52 Uhr
Ihr könnt einem richtig Leid tun.Wir fühlen mit euch und hoffe das ihr es noch packt.Wir brauchen doch die Derbys.!! Aber was ich heute von eurer Truppe sah war überhaupt nicht gut Ich denke das ist ne reine Kopfsache !! Niemand möchte Fehler machen und dadurch entstehen erst die Fehler.Wir drücken euch ganz fest die Daumen das es noch irgendwie klappt.
15.12.2019 - 19:00 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Nun, lieber Wilhelm, zweifellos geht es sicherlich auch mit dem kleinerem Geld. Das Problem besteht darin, dass der Zeitstrahl einfach viel länger wird, und damit die Unwägbarkeiten für den Erfolg durchaus zunehmen. In Dresden hat niemand Zeit, weil alle aufgeregt, zu Tode betrübt sind, falls es nicht läuft, oder vom Europapokal faseln. Zu einem großen Teil steht sich der Verein und seine Anhänger damit selbst im Wege.
Und dann muss man eben die Ausstattung mit Kapital im bezahlten Fußball vielmehr bei der Justierung seiner Ziele berücksichtigen.
Ich habe mir 6 Wochen lang die Gegend angesehen, in der Du Zuhause bist. Ehe die Sachsen diesen Mittelstand ihr Eigen nennen können, wird noch viel Wasser die Weser und die Elbe entlang plätschern. Ich denke, dass der Fußball genau diesen Mittelstand als potentiellen Geldgeber benötigt.
Auch wenn das hier nicht populär ist, was im Fußball mit Kapitaleinsatz möglich ist, zeigen eindrucksvoll die Leipziger. Innerhalb kurzer Zeit kämpfen sie um die Meisterschaft, spielen attraktiven Fußball und zwar national als auch international. Man kann diesem Projekt durchaus kritisch gegenüberstehen, aber das, was man sich dort vorgenommen hat, ist voll aufgegangen und verdammt erfolgreich, auch wenn die Werbung um die Dose durchaus hoch auf der Agenda steht.
Wir hingegen schmeißen aller 2 Jahre unsere Pläne z.T. vollkommen um, trennen uns von einem Erfolgstrainer, der Euch in die Bundesliga führen wird, und erfinden den Fußball scheinbar immer neu. Dabei kann Fußball so einfach sein.
Nun, lieber Wilhelm, zweifellos geht es sicherlich auch mit dem kleinerem Geld. Das Problem besteht darin, dass der Zeitstrahl einfach viel länger wird, und damit die Unwägbarkeiten für den Erfolg durchaus zunehmen. In Dresden hat niemand Zeit, weil alle aufgeregt, zu Tode betrübt sind, falls es nicht läuft, oder vom Europapokal faseln. Zu einem großen Teil steht sich der Verein und seine Anhänger damit selbst im Wege.
Und dann muss man eben die Ausstattung mit Kapital im bezahlten Fußball vielmehr bei der Justierung seiner Ziele berücksichtigen.
Ich habe mir 6 Wochen lang die Gegend angesehen, in der Du Zuhause bist. Ehe die Sachsen diesen Mittelstand ihr Eigen nennen können, wird noch viel Wasser die Weser und die Elbe entlang plätschern. Ich denke, dass der Fußball genau diesen Mittelstand als potentiellen Geldgeber benötigt.
Auch wenn das hier nicht populär ist, was im Fußball mit Kapitaleinsatz möglich ist, zeigen eindrucksvoll die Leipziger. Innerhalb kurzer Zeit kämpfen sie um die Meisterschaft, spielen attraktiven Fußball und zwar national als auch international. Man kann diesem Projekt durchaus kritisch gegenüberstehen, aber das, was man sich dort vorgenommen hat, ist voll aufgegangen und verdammt erfolgreich, auch wenn die Werbung um die Dose durchaus hoch auf der Agenda steht.
Wir hingegen schmeißen aller 2 Jahre unsere Pläne z.T. vollkommen um, trennen uns von einem Erfolgstrainer, der Euch in die Bundesliga führen wird, und erfinden den Fußball scheinbar immer neu. Dabei kann Fußball so einfach sein.
der sog. zeitstrahl und der druck, den man sich im verein immer selber macht, sind die größten hindernisse. zudem hat man sich, vlt. durch z.t. unglückliche fehler (entlassung von neuhaus - verpflichtung von walpurgis - verpflichtung von fiel) den eigenen vorstellungen einer aufbaubaren identität beraubt. anders als z.b kiel. der vergleich mit rote brause ist in meinen augen etwas schwierig. die können sich einen neuen spielansatz unter nagelsmann mit ihrem talentierten „material“ einfach leisten, werden dadurch eher noch unausrechenbarer(ob der nagelsmann-effekt auf saison-sauer auf dauer funktioniert oder ob sich die gegner nicht auch darauf demnächst einstellen können, bleibt abzuwarten). rb hatten aber auch einen viel längerfristigen plan für ihre ziele.
in dresden gibt es eigentlich keinen, seit kurzem erstmal nur einen traum.
die verpflichtung von kauzcinski ist für mich aber eine weitere abkehr von den eigenen zielen und vorstellungen. er ist ein mann für schadensbegrenzung und verwirklichung realistischer nahziele, mehr nicht. vlt. ist in der jetzigen situation auch gar nichts anderes denkbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tiro_libre am 15.12.2019 um 19:01 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 19:00 Uhr
Zitat von Champi1982
Um sich das noch mal zu Gemüte zu führen: Wir sind heute von einer Mannschaft mit fast ausschließlich Drittligaspielern vorgeführt worden.
Hat uns in den letzten Jahren das Jagen nach TV-Geldern vielleicht auch die Sinne etwas vernebelt? Die Qualität der Einzelspieler scheint nicht mehr so maßgeblich zu sein, wenn das Gesamtgefüge stimmig bzw. nicht stimmig ist. Osnabrück, Aue, Sandhausen, Regensburg usw. machen es vor....
Um sich das noch mal zu Gemüte zu führen: Wir sind heute von einer Mannschaft mit fast ausschließlich Drittligaspielern vorgeführt worden.
Hat uns in den letzten Jahren das Jagen nach TV-Geldern vielleicht auch die Sinne etwas vernebelt? Die Qualität der Einzelspieler scheint nicht mehr so maßgeblich zu sein, wenn das Gesamtgefüge stimmig bzw. nicht stimmig ist. Osnabrück, Aue, Sandhausen, Regensburg usw. machen es vor....
Es ist schon so wie Kauczinski es in der PK sagte: Wir reden über Grundlagen. Daran mangelte es bisher und das ist in meinen Augen kein Problem der Qualität der Spieler als solches, sondern ein Problem des Verhaltens der Spieler.
Vielleicht spielt hier auch der bisherige Zwang eine Rolle die Dinge spielerisch lösen zu müssen, denn nur dann macht es auch Sinn seinem Gegner nicht "die Beine zu brechen" (überspitzt und im übertragenen Sinne gemeint).
Das wiederum macht aber nur Sinn, wenn das gesamte Abwehrverhalten der Mannschaft zu 100% diszipliniert ist und da muss man feststellen: Das ist es nicht im geringsten.
Du kannst einen Spieler "Geleitschutz" geben, dann muss aber ein anderer Mitspieler den Laufweg des Gegners dicht machen, dann muss der Gegenspieler zwangsweise eine Entscheidung treffen und in diesem Moment kannst du den Ball ablaufen.
Aber das hier? Das ist "Murx³". Genauso wie der Spielstil und das System von Fiél: Eine Mischung aus allem was man so machen kann, am Ende aber nichts Ganzes und nichts Halbes. Und dazu auch noch halbgar.
Das heißt zwangsweise, dass unabhängig der bisherigen Kaderbreite ALLE Feldspielerpositionen mehrere Neuzugänge benötigen.
Das heißt auch, und da bin ich mir mal so richtig sicher, dass wir im Winter auch einen neuen Kapitän ernennen (Kauczinskis Reaktion bei der Vorstellung hat Bände gesprochen).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 15.12.2019 um 19:03 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 19:03 Uhr
Du meinst, dass dieses System so fest sitzt, dass man es nur mit viel Aufwand lösen kann?
Sicherlich wird das ein Ansatz sein. Auf jeden Fall scheint es riesige Komfortzonen zu geben, in die sich die Spieler flüchten. Im Spiel und drum herum.
Das ist selbstverständlich nicht in 3-4 Tagen zu durchbrechen. Nun kommt mit Nürnberg ein ähnlich verunsicherter Gegner. Bin gespannt, wie das ausgehen kann....
Sicherlich wird das ein Ansatz sein. Auf jeden Fall scheint es riesige Komfortzonen zu geben, in die sich die Spieler flüchten. Im Spiel und drum herum.
Das ist selbstverständlich nicht in 3-4 Tagen zu durchbrechen. Nun kommt mit Nürnberg ein ähnlich verunsicherter Gegner. Bin gespannt, wie das ausgehen kann....
15.12.2019 - 19:13 Uhr
naja, cookie, deine kritik geht vorallem auf das defensiv-verhalten ein. aber uns nützen nun auch eine reihe von ergrätschten und erlaufenen 0:0 nix mehr. offensiv muss mehr kommen und das geht nunmal vornehmlich übers spielerische. denn ich glaube kaum, dass wir mit kick and rush erfolg haben könnten.
und zu nürnberg mache ich mir keine hoffnungen. die blockaden haben sich nun noch verstärkt und werden in 4 tagen nicht zu lösen sein. wir werden wieder mal ein aufbaugegner.
und zu nürnberg mache ich mir keine hoffnungen. die blockaden haben sich nun noch verstärkt und werden in 4 tagen nicht zu lösen sein. wir werden wieder mal ein aufbaugegner.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tiro_libre am 15.12.2019 um 19:15 Uhr bearbeitet
15.12.2019 - 19:15 Uhr
Zitat von Champi1982
Du meinst, dass dieses System so fest sitzt, dass man es nur mit viel Aufwand lösen kann?
Sicherlich wird das ein Ansatz sein. Auf jeden Fall scheint es riesige Komfortzonen zu geben, in die sich die Spieler flüchten. Im Spiel und drum herum.
Das ist selbstverständlich nicht in 3-4 Tagen zu durchbrechen. Nun kommt mit Nürnberg ein ähnlich verunsicherter Gegner. Bin gespannt, wie das ausgehen kann....
Du meinst, dass dieses System so fest sitzt, dass man es nur mit viel Aufwand lösen kann?
Sicherlich wird das ein Ansatz sein. Auf jeden Fall scheint es riesige Komfortzonen zu geben, in die sich die Spieler flüchten. Im Spiel und drum herum.
Das ist selbstverständlich nicht in 3-4 Tagen zu durchbrechen. Nun kommt mit Nürnberg ein ähnlich verunsicherter Gegner. Bin gespannt, wie das ausgehen kann....
Der spielerische Ansatz der über 4, 5, vielleicht sogar 6 Jahre verfolgt wurde, wurde hart trainiert. Das ist ja auch legitim, macht ja keinen Sinn zu sagen "Ab heute trainieren wir für Ballbesitz, spielen aber schnelles Umschalten".
Wie gesagt: Ehlers kann das umsetzen und auch Kulke konnte das ganz gut. Das hatte aber auch den Grund, dass diese Fiél und seine Arbeit, sowie Idee dahinter, länger kannten und Vorlaufzeit hatten.
Löwe und Ebert können das nicht umsetzen und wieso sollten sie es auch? Die beiden Spieler haben mehr Stationen und Jahre auf den Buckel als überhaupt einer im Kader. Das soll nicht heißen, dass diese Querulanten wären und keinen Bock haben was neues zu lernen, aber ab einem gewissen Punkt greifen unweigerlich Automatismen, die man sich angelernt hat.
Und genau das ist am Ende der Punkt wo ich sage, dass die Spieler als einzelne Individuen nicht so schlecht sind, wie sie hier gemacht werden. Die Spieler müssen nur entsprechend ihrer Stärke eingesetzt werden und man muss ein System finden, dass zum kleinsten gemeinsamen Nenner führt.
Das kann sicherlich ein Klopp, oder Tuchel schneller erreichen, als ein Kauczinski (alleine schon durch deren Reputation und Ausstrahlung). Ich bin aber zu 100% überzeugt, dass Kauczinski es kann und wird. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass die richtig harten Dinge noch auf uns warten. Überaus unbequeme Entscheidungen die nur Wenigen in der Summe gefallen werden dürften.
Das erste wird sein, dass im Winter der Kapitän keiner der bisherigen vier Personen mehr sein wird, ja auch nicht Hartmann. Das nächste wird sein, dass es für eine Reihe von Spielern erstmal "hinten in der Reihe anstellen" heißen wird.
Das alles ist Teil der von Walpurgis bemängelten Wohlfühloase die über Jahre errichtet wurde.
Zu dieser gehören aber auch spielerische Narrenfreiheit in bestimmten Mannschaftsteilen, weil einfach die Konkurrenz fehlt. Mal ganz exemplarisch: IV. Da würde sehe ich erstmal keinen, der ein Anrecht auf überhaupt irgendwas hat und dann wäre direkt das OM dran.
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