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Quo Vadis Dynamo?

29.09.2019 - 16:08 Uhr
Quo Vadis Dynamo? |#501
09.12.2019 - 01:44 Uhr
mein lieber bummelzug,

ich würde jetzt noch nicht so schwarzmalen. dazu ist die saison noch zu jung und unser rückstand ist vergleichsweise mininal.
dass wir einen schritt zu spät kommen, viele fehler machen, die falschen entscheidungen treffen hat auch etwas mit der tabellensuítuation, also mit dem kopf zu tun. man kann etwas, worauf vorher vlt ein falscher fokus gelenkt wurde (spielsystem, postionsaänderungen , einsatzzeiten etc... möglicherweise unzureichendes training) nicht von heute auf morgen verändern. wille würde ich aber nicht absprechen, allenfalls blockaden im kopf, mangelndes selbstbewußtsein, angst, spritzigkeit, gedankliche schnelligkeit(auch das kann man trainieren).
ich habe heute nicht gesehen, dass sie nicht gekämpft haben, aber es war eben auch nicht mehr. es war hauptsächlich kampf und krampf und dabei wurde vorallem in halbzeit zwei das fussballspielen vergessen. wenn man gesehen hat, wie harmlos da kontersituationen verspielt wurden, weil es scheinbar überhaupt keine spielidee gab. nur einsatz. jeder hat bis auf die situation beim tor sein eigenenes ding gemacht. ein torschuss in halbzeit zwei sagt sehr viel.
mir gefiel dabei auch die grundorientierung nicht. meiner ansicht nach viel zu defensiv, dafür dass man eigentlich gewinnen musste. warum gleich alles von vorher (ballbesitz) vergessen?

es gibt viel arbeit.

ähnliches konnte ich auch übrigens heute beim spiel des effzeh (die in einer tabellarisch vergleichbaren situation sind) bei union beobachten. auch wenn die mehr vom spiel hatten. aber viele fehler, meist einen schritt zu langsam, harmlos in der offensive.

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pyrotechnik ist kein verbrechen,
ABER SIE STINKT!
Quo Vadis Dynamo? |#502
09.12.2019 - 01:49 Uhr
Zitat von buddorschnidde
Ich versuche gerade, mir die neue Saison schönzureden:

* Punktspiele im Free TV.
* 31.538 Zuschauer im Heimspiel gegen Zwigge.
* Heimsieg in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den Bundesliga-Aufsteiger Erzgebirge Aue .
* Eine beginnende Fanfreundschaft mit Waldhof Mannheim.
* Prickelnde Duelle mit Rot-Weiss Essen.

und zu guter Letzt:

Auswärtssieg im letzten Spiel gegen den FC ST.Pauli und damit Abstieg für Pauli in die 4. Liga.

Naja. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

träum doch mal was wirklich schönes....
wer kann, bitteschön, eine fanfreundschaft mit waldhof mannheim wollen?

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pyrotechnik ist kein verbrechen,
ABER SIE STINKT!
Quo Vadis Dynamo? |#503
14.12.2019 - 09:45 Uhr
Die Krise der SG Dynamo Dresden

Vornweg, ich möchte von Anfang an vermeiden, bei unserem Verein von einem Chaosverein zu sprechen, Chaos sieht dann doch anders aus. Im rezidivierenden Krisenmodus befinden wir uns dennoch.
Fangen wir an mit der sportlichen Krise:
Seit ca. 3 Jahren kommt dieser Verein sportlich nicht vom Fleck. In dieser Zeit wurden erneut 3 Trainer verbrannt. Die Halbwertszeit des mir äußerst sympatischen, momentanen Trainergespanns kann ich nicht voraussagen, vielleicht sind beide in 2 Jahren schon wieder weg. Alle 3 verbrannten Trainer aus der jüngsten Vergangenheit haben es nicht geschafft, aus dem bestehenden Kader eine konkurrenzfähige Truppe zu formen. Hier muss man sich dann fragen, waren alle 3 Trainer Graupen, oder stimmt etwas in der Kaderzusammensetzung und Kaderpolitik nicht? Einige von uns Foristen haben bereits im Sommer geschrieben, dass sie Zweifel am Kader haben. Als der Druck nach der verkorksten Vorbereitung und den ersten Punktspielen zu groß wurde, hat man insbesondere im Angriff nachjustiert, wobei wir damit nur marginal besser geworden sind.
Ich verstehe Mingus Sparpolitik zum Wohle des Vereins, insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzierung des neuen Trainingszentrums, aber wenn da 1,7 Millionen aus dem zur verfügenden Budget nicht ausgegeben wurden, und die Leistung der Truppe so ist, wie sie ist, wurde dort am falschen Ort gespart.
Noch schlimmer finde ich, dass auch das Trainer-Projekt Fiel und attraktiver Ballbesitzfußball gescheitert ist. Attraktiver Fußball, das ist ein Ziel, das man sich stellen kann, nur reicht der Kader dafür aus? Angesichts des Scheiterns dieses Vorhabens, ergibt sich die Antwort von allein. Besonders schade finde ich, das Christian Fiel auf diese Weise ebenfalls gescheitert ist. Die Verantwortung dafür trägt er aber nicht allein. Die gesamte sportliche Leitung ist damit gescheitert. Warum eigentlich?
Bei Dynamo dürfen die Spieler offenbar nicht viel kosten, durchaus verständlich, wenn die finanzielle Decke so ist, wie sie ist. Wenn man also größere Sprünge machen will, und die will man in Dresden immer machen, dann bedarf es einer anderen finanziellen Austattung. Und schon sind wir wieder beim Fremdkapital oder einem von mir bevorzugten diversifizierten Investorenansatz, in Anlehnung an bayrische Verhältnisse. Zweifellos ist das nicht von heute auf morgen machbar, doch das Nachdenken darüber und die langfristige Ausrichtung in dieser Frage sollten zumindest auf der Agenda stehen. Mit den momentanen Mitteln wird eine anhaltende Präsenz in der Bundesliga und ein Besuch europäischer Vereine in unserem Stadion nicht machbar sein.
Einer der größten Fehler, aus meiner Sicht, war die Entlassung von Uwe Neuhaus. Diesen Trainer hätte man mit den Spielern ausstatten sollen, die er sich gewünscht hatte. Ich denke, wir wären heute nicht dort, wo wir heute sind. In Bielefeld hat er genau den Kader gefunden, den er für seine eigenen Ziele benötigt. Uwe Neuhaus wird sicherlich mit Bielefeld aufsteigen und sich seinen Wunsch von Bundesliga erfüllen. Ich wünsche es ihm von Herzen. Was in ihm steckt, unterstreicht er dort eindrucksvoll.
Nach der sportlichen Krise folgt die moralische Krise des Vereins, die mindestens genau so ausgeprägt ist, wie die sportliche.
Bisher wurden in dieser noch jungen Saison, wenn man denn die noch zu erwartenden Strafen berücksichtigt, mindestens 200.000 Euro verbrannt. 28 ? oder 56 ? Anhänger, die rechtmäßig verurteilt wurden, sind weiterhin Mitglieder dieses Vereins, obwohl die Satzung etwas ganz anderes sagt. Vor den Mitgliederversammlungen wird wiederholt eine Tombola installiert, um den "Opfern" zu helfen. Der Geschäftsführer Sport steht neben der Tombola.
Auf der Mitgliederversammlung tritt Generalfeldmarschall Lehmann auf, und agiert wie der König der Dynamos.
Genau dieser rote Teppich, der zweifellos virtuell im und um das Stadion liegt ist es, der einen Teil der moralischen Krise des Vereins darstellt. Jeder im Stadion weiß, dass Lehmann und Konsorten dem Verein immens geschadet haben, trotz ihrer Choreos, trotz ihrer Unterstützung, doch beim Auferlegen von Konsequenzen geht man äußerst sparsam, angstgetrieben und opportunistisch mit diesem Klientel um.
Die Ultras haben es erneut verstanden, ihre Vertreter in die Gremien zu bekommen, so wie sie es schon bei André Gasch geschafft haben und damit dürfte es klar sein, dass diese selbst auferlegte "Zuneigung" zu den Ultras im Verein aufrecht erhalten bleibt. Wir werden also auch weiterhin zahlen, und gute Miene zum bösen Spiel machen.
Fremdkapital wird mit diesem Klientel nicht möglich sein. Unsere Mittel bleiben beschränkt.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass man offensichtlich den Böllerwerfer aus dem Wiesbadener Spiel zur Rechenschaft zieht. Einen 18-Jährigen Unbelehrbaren. Diejenigen, die aber die Strippen im Hintergrund gezogen haben, und im Zentralorgan medienwirksam von "Sieg oder Abbruch" gefaselt hatten, bleiben wie immer scheinbar ungeschoren. Wenn der Wiesbadener Torwart kein echter Sportsmann gewesen wäre, hätte es den Abbruch gegeben.

Dynamo hat einen Traum. In der Saison 2021/2022 wollte man aufsteigen. Ich wünsche dem Verein diesen Erfolg, aber zunächst sollten die Krisenherde und zwar sowohl der sportliche als auch der moralische beseitigt werden.

Der obligatorische Zusatz zu diesem Text lautet: Dies ist meine spezielle Meinung zur momentanen Lage, ich will niemanden bekehren, maximal zum Nachdenken anregen. Nachdenken schafft die Voraussetzung für´s besser machen.

Ein letzter Zusatz: "Dynamo ist Anders" - Frage; - Bedeutet Anderssein, man ist auch besser?

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Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 14.12.2019 um 10:12 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#504
14.12.2019 - 10:02 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Die Krise der SG Dynamo Dresden

Vornweg, ich möchte von Anfang vermeiden, bei unserem Verein von einem Chaosverein zu sprechen, Chaos sieht dann doch anders aus. Im rezidivierenden Krisenmodus befinden wir uns dennoch.
Fangen wir an mit der sportlichen Krise:
Seit ca. 3 Jahren kommt dieser Verein sportlich nicht vom Fleck. In dieser Zeit wurden erneut 3 Trainer verbrannt. Die Halbwertszeit des mir äußerst sympatischen, momentanen Traiinergespanns kann ich nicht voraussagen, vielleicht sind beide in 2 Jahren schon wieder weg. Alle 3 verbrannten Trainer haben es nicht geschafft, aus dem bestehenden Kader eine konkurrenzfähige Truppe zu formen. Hier muss man sich dann fragen, waren alle 3 Trainer Graupen, oder stimmt etwas in der Kaderzusammensetzung und Kaderpolitik nicht? Einige von uns Foristen haben bereits im Sommer geschrieben, dass sie Zweifel am Kader haben. Als der Druck nach der verkorksten Vorbereitung und den ersten Spielen zu groß wurde, hat man insbesondere im Angriff nachjustiert, wobei wir damit nur maginal besser geworden sind.
Ich verstehe Mingus Sparpolitik zum Wohle des Vereins, insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzierung des neuen Trainingszentrums, aber wenn da 1,7 Millionen aus dem zur verfügenden Budget nicht ausgegeben wurden, und die Leistung der Truppe so ist, wie sie ist, wurde dort am falschen Ort gespart.
Noch schlimmer finde ich, dass auch das Trainer-Projekt Fiel und attraktiver Ballbesitzfußball gestorben ist. Attraktiver Fußball, das ist ein Ziel, das man sich stellen kann, nur reicht der Kader dafür aus? Angesichts des Scheiterns dieses Vorhabens, ergibt sich die Antwort von allein. Besonders schade finde ich, das Christian Fiel auf diese Weise gescheitert ist. Die Verantwortung dafür trägt er aber nicht allein. Die gesamte sportliche Leitung ist damit gescheitert. Warum eigentlich?
Bei Dynamo dürfen die Spieler offenbar nicht viel kosten, durchaus verständlich, wenn die finanzielle Decke so ist, wie sie ist. Wenn man also größere Sprünge machen will, und die will man in Dresden immer machen, dann bedarf es einer anderen finanziellen Austattung. Und schon sind wir wieder beim Fremdkapital oder einem von mir bevorzugten diversifizierten Investorenansatz, in Anlehnung an bayrische Verhältnisse. Zweifellos ist das nicht von heute auf morgen machbar, doch das Nachdenken darüber und die langfristige Ausrichtung in dieser Frage sollten zumindest auf der Agenda stehen. Mit den momentanen Mitteln wird eine anhaltende Präsenz in der Bundesliga und ein Besuch europäischer Vereine in unserem Stadion nicht machbar sein.
Einer der größten Fehler, aus meiner Sicht, war die Entlassung von Uwe Neuhaus. Diesen Trainer hätte man mit den Spielern ausstatten sollen, die er sich gewünscht hatte. Ich denke, wir wären heute nicht dort, wo wir heute sind. In Bielefeld hat er genau den Kader gefunden, den er für seine eigenen Ziele benötigt. Uwe Neuhaus wird sicherlich mit Bielefeld aufsteigen und sich seinen Wunsch von Bundesliga erfüllen. Ich wünsche es ihm von Herzen. Was in ihm steckt, unterstreicht er dort eindrucksvoll.


Adler hat Recht, 100% zutreffende Analyse. Wenn man das weiterdenkt gibt es 2 möglicherweise funktionierende Wege:
1. Geld in die Hand nehmen, Sponsoren reinholen. Trainer wie Neuhaus/Fiel, deren Systeme nur mit teuren Ballbesitzfussballern funktionieren können. Wenn es funktioniert ist man in Liga 2 vorn oder in Liga 1 hinten. Wenn nicht, bricht alles zusammen und man steigt mit einem teuren Kader in Liga 3 ab, großer Vermögensschaden. Ultras müssen ruhig sein.
2. Sparen, Kampffussball. Passende Trainer und Systeme. Wenn es funktioniert ist man in Liga 2 Mitte. Wenn nicht, steigt mit einem bezahlbaren Kader in Liga 3 ab, mittlerer Vermögensschaden und solide Aufstiegschance. Ultras dürfen weiter machen wir bisher.

Was nicht funktioniert ist Ballbesitzfussball (Trainer+System der Variante 1) mit dem Kader der Variante 2. Das haben wir jetzt seit 2.5 Jahren gesehen. Was auch nicht funktionieren würde ist Ultra-Verhalten der Variante 2 mit dem Kader+Trainer+Finanzkonzept der Variante 1.

Ich wage nicht, eine Empfehlung zu geben...

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LOVE DYNAMO — HATE RACISM
Quo Vadis Dynamo? |#505
14.12.2019 - 13:58 Uhr
Zitat von Realo_1953
Zitat von SGD-Adlershof53

Die Krise der SG Dynamo Dresden

Vornweg, ich möchte von Anfang vermeiden, bei unserem Verein von einem Chaosverein zu sprechen, Chaos sieht dann doch anders aus. Im rezidivierenden Krisenmodus befinden wir uns dennoch.
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Adler hat Recht, 100% zutreffende Analyse. Wenn man das weiterdenkt gibt es 2 möglicherweise funktionierende Wege:
1. Geld in die Hand nehmen, Sponsoren reinholen. Trainer wie Neuhaus/Fiel, deren Systeme nur mit teuren Ballbesitzfussballern funktionieren können. Wenn es funktioniert ist man in Liga 2 vorn oder in Liga 1 hinten. Wenn nicht, bricht alles zusammen und man steigt mit einem teuren Kader in Liga 3 ab, großer Vermögensschaden. Ultras müssen ruhig sein.
2. Sparen, Kampffussball. Passende Trainer und Systeme. Wenn es funktioniert ist man in Liga 2 Mitte. Wenn nicht, steigt mit einem bezahlbaren Kader in Liga 3 ab, mittlerer Vermögensschaden und solide Aufstiegschance. Ultras dürfen weiter machen wir bisher.

Was nicht funktioniert ist Ballbesitzfussball (Trainer+System der Variante 1) mit dem Kader der Variante 2. Das haben wir jetzt seit 2.5 Jahren gesehen. Was auch nicht funktionieren würde ist Ultra-Verhalten der Variante 2 mit dem Kader+Trainer+Finanzkonzept der Variante 1.

Ich wage nicht, eine Empfehlung zu geben...


Bei der Einschätzung zum Beitrag vom Adler - schön mal wieder von dir zu lesen Franksmile - bin ich bei dir Realo.

Den anderen von dir angeführten Schlussfolgerungen kann ich durchaus folgen. Eine kleine Nachfrage möchte ich mir dennoch erlauben. Wer sagt dir denn, dass Balbesitzfussball nur mit teuren Spielern/ teuren Verpflichtungen funktionieren muss? Die jetzige Saison zeigt doch auf, dass es weitaus wichtiger ist eine organisch gewachsene Einheit mit oft auch perspektivischen Spielern zu formen. Um sie dann nach und nach punktuell - geht sogar ohne großes GeldZwinkernd - zu verstärken.

Und nein, eine Empfehlung kann oder möchte auch ich nicht abgeben. Erst recht nicht als Außenstehender. Ich finde jedoch das die Aussagen Minges und Kauczinkis absolut in die richtige Richtung gehen. Denn nach Aktionismus sieht das nicht aus. Und genau das ist es, was mich dann doch positiver gestimmt in unsere nahe Dynamo Zukunft gehen lässt.

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In Gedanken bei dem tapfereren Volk der Ukraine!!

Slawa Ukrajini
Quo Vadis Dynamo? |#506
14.12.2019 - 14:24 Uhr
Nun, lieber Wilhelm, zweifellos geht es sicherlich auch mit dem kleinerem Geld. Das Problem besteht darin, dass der Zeitstrahl einfach viel länger wird, und damit die Unwägbarkeiten für den Erfolg durchaus zunehmen. In Dresden hat niemand Zeit, weil alle aufgeregt, zu Tode betrübt sind, falls es nicht läuft, oder vom Europapokal faseln. Zu einem großen Teil steht sich der Verein und seine Anhänger damit selbst im Wege.
Und dann muss man eben die Ausstattung mit Kapital im bezahlten Fußball vielmehr bei der Justierung seiner Ziele berücksichtigen.
Ich habe mir 6 Wochen lang die Gegend angesehen, in der Du Zuhause bist. Ehe die Sachsen diesen Mittelstand ihr Eigen nennen können, wird noch viel Wasser die Weser und die Elbe entlang plätschern. Ich denke, dass der Fußball genau diesen Mittelstand als potentiellen Geldgeber benötigt.
Auch wenn das hier nicht populär ist, was im Fußball mit Kapitaleinsatz möglich ist, zeigen eindrucksvoll die Leipziger. Innerhalb kurzer Zeit kämpfen sie um die Meisterschaft, spielen attraktiven Fußball und zwar national als auch international. Man kann diesem Projekt durchaus kritisch gegenüberstehen, aber das, was man sich dort vorgenommen hat, ist voll aufgegangen und verdammt erfolgreich, auch wenn die Werbung um die Dose durchaus hoch auf der Agenda steht.
Wir hingegen schmeißen aller 2 Jahre unsere Pläne z.T. vollkommen um, trennen uns von einem Erfolgstrainer, der Euch in die Bundesliga führen wird, und erfinden den Fußball scheinbar immer neu. Dabei kann Fußball so einfach sein.

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Forrest Gump: "Mama hat immer gesagt Wunder geschehen an jedem Tag. Es gibt Leute die glauben nicht daran, aber es ist so."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 14.12.2019 um 14:33 Uhr bearbeitet
Quo Vadis Dynamo? |#507
14.12.2019 - 15:27 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Nun, lieber Wilhelm, zweifellos geht es sicherlich auch mit dem kleinerem Geld. Das Problem besteht darin, dass der Zeitstrahl einfach viel länger wird, und damit die Unwägbarkeiten für den Erfolg durchaus zunehmen. In Dresden hat niemand Zeit, weil alle aufgeregt, zu Tode betrübt sind, falls es nicht läuft, oder vom Europapokal faseln. Zu einem großen Teil steht sich der Verein und seine Anhänger damit selbst im Wege.
Und dann muss man eben die Ausstattung mit Kapital im bezahlten Fußball vielmehr bei der Justierung seiner Ziele berücksichtigen.
Ich habe mir 6 Wochen lang die Gegend angesehen, in der Du Zuhause bist. Ehe die Sachsen diesen Mittelstand ihr Eigen nennen können, wird noch viel Wasser die Weser und die Elbe entlang plätschern. Ich denke, dass der Fußball genau diesen Mittelstand als potentiellen Geldgeber benötigt.
Auch wenn das hier nicht populär ist, was im Fußball mit Kapitaleinsatz möglich ist, zeigen eindrucksvoll die Leipziger. Innerhalb kurzer Zeit kämpfen sie um die Meisterschaft, spielen attraktiven Fußball und zwar national als auch international. Man kann diesem Projekt durchaus kritisch gegenüberstehen, aber das, was man sich dort vorgenommen hat, ist voll aufgegangen und verdammt erfolgreich, auch wenn die Werbung um die Dose durchaus hoch auf der Agenda steht.
Wir hingegen schmeißen aller 2 Jahre unsere Pläne z.T. vollkommen um, trennen uns von einem Erfolgstrainer, der Euch in die Bundesliga führen wird, und erfinden den Fußball scheinbar immer neu. Dabei kann Fußball so einfach sein.


da geb ich willhelm recht schön von dir zu lesen smile
zum Thema, naja die Geld Geschichte ist im fußball schon eine grosse Nummer, wenn man bedenkt um welche summen es geht...ein teil dieser Spirale trägt ja zum allgemein gesellschaftlichen Problem der schere zwischen arm und reich bei...was im Grunde aber nicht neu ist und seit Menschengedenken existiert...

für Dresden ist es schon eine gute Sache das wir minge mit seiner besonnenen art haben, auch wenn Fehler gemacht wurden, aber jeder macht Fehler und von alleine kommt nix, macht er und der Rest des Vereins es momentan richtig gut, es ist irgendwie ruhe im Verein, es wird versucht an einem Strang zu ziehen und man macht keinen blinden aktionissmuss, zudem hat man mit Heiko und Markus zwei erfahrene Trainer...nun müssen wir wieder punkten, so viel wie nur geht...uns konzentrieren und irgendwie die Zukunft positiv gestalten...in Dresden ist das mit den Emotionen immer sehr schwer...manchmal manisch, manchmal depressiv...doch eins ist auch Fakt, es wird drüber geredet und niemand schweigt sich aus...und in den letzten Jahren ist echt viel gutes rund um den Verein passiert, schade das sowas viele nicht sehen wollen...

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„Reicher Mann und armer Mann standen da und sah n sich an. Da sagt der Arme bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“―Bertolt Brecht
Quo Vadis Dynamo? |#508
14.12.2019 - 17:17 Uhr
Zitat von Adler
Dynamo hat einen Traum. In der Saison 2021/2022 wollte man aufsteigen.


Das werden wir vielleicht sogar, nämlich von dritter Liga in die zweite Liga. Ralf Minge könnte also noch recht behalten. tongue

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Torsten Legat: "Unsere Chancen stehen 70:50"
Rainer Calmund: "Ion Lupescu spricht fließend Deutsch - besser als die Bayern"
Jan-Aage Fjörtoft "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."
Werner Hansch "Der kluge Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance."
Quo Vadis Dynamo? |#509
14.12.2019 - 20:08 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Zitat von Adler

Dynamo hat einen Traum. In der Saison 2021/2022 wollte man aufsteigen.


Das werden wir vielleicht sogar, nämlich von dritter Liga in die zweite Liga. Ralf Minge könnte also noch recht behalten. tongue



Wir steigen ab morgen schon auf!
Und zwar wie Phoenix aus der Asche aus dem Tabellenkeller!stark
Quo Vadis Dynamo? |#510
15.12.2019 - 15:13 Uhr
Bisher hatte ich ja noch hoffnung, aber die liegt bei mir auch gerade im sterben.
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