| Geburtsdatum | 09.10.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Maik Walpurgis [ehemaliger Trainer]
11.09.2018 - 16:38 Uhr
17.12.2018 - 13:03 Uhr
Hallo Chris, es haben sich schon viele in meiner Umgebung beschwert, dass ich motze wenn ich schlechte Laune habe, vor allem Samstags gegen 15:00 Uhr
Das Kreuzband von Gonther war eine richtige Katastrophe, er hat das Zeug zum Führungsspieler. Aber nach dem langen Ausfall, nun eher Reservespieler und altersbedingt wird er die Rolle nicht mehr so ausfüllen. Es reicht nicht eine große Klappe zu haben, man muss auch sehr präsent sein auf dem Spielfeld, so wie ein Hefe z.B. Über die anderen sehe ich es auch so.
Die Sprache ist nun mal auch ein Problem, das kennen wir seit der Franzosen-Gang. Ein Trainer muss viele Einzelgespräche führen, egal ob jemand angeknackst ist oder etwas überwild die Disziplin vergisst, oder einfach um Spieler der 2. Reihe bei der Stange zu halten. Da kann man die Feinheiten nicht übersetzen. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass der Mannschaftsgeist mit den Fremdsprachenspieler nachließ.
Es ist aber echt schwierig und nur langfristig lösbar.
Das Kreuzband von Gonther war eine richtige Katastrophe, er hat das Zeug zum Führungsspieler. Aber nach dem langen Ausfall, nun eher Reservespieler und altersbedingt wird er die Rolle nicht mehr so ausfüllen. Es reicht nicht eine große Klappe zu haben, man muss auch sehr präsent sein auf dem Spielfeld, so wie ein Hefe z.B. Über die anderen sehe ich es auch so.
Die Sprache ist nun mal auch ein Problem, das kennen wir seit der Franzosen-Gang. Ein Trainer muss viele Einzelgespräche führen, egal ob jemand angeknackst ist oder etwas überwild die Disziplin vergisst, oder einfach um Spieler der 2. Reihe bei der Stange zu halten. Da kann man die Feinheiten nicht übersetzen. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass der Mannschaftsgeist mit den Fremdsprachenspieler nachließ.
Es ist aber echt schwierig und nur langfristig lösbar.
17.12.2018 - 13:28 Uhr
Ja das mit der Sprache wird wohl noch lange Thema bleiben. Zwar ist Dynamo finanziell mittlerweile eine Stufe höher anzuordnen als 2014, allerdings hat man für den nächsten Qualitätssprung mit deutschsprachigen Spielern immer noch nicht das Geld. Spieler aus dem Ausland, sofern es keine Engländer, Italiener und Spanier sind, kosten nun mal weniger Geld als deutschsprachige Spieler mit der gleichen Qualität, das wird auch noch sehr lange so bleiben. Der Vorteil ist, dass man mit der Herangehensweise bessere Einzelspielerqualität bekommt, der Nachteil ist, dass die Mannschaftsstruktur etwas leidet. Würden wir jetzt nur deutschsprachige Spieler haben, würde es in der Mannschaft vielleicht besser laufen, aber wir wären von der Kaderqualität vielleicht mit Magdeburg auf einer Stufe und hätten dann auch keinen einzigen Punkt mehr als jetzt.
Ein ewiger Teufelskreis. Da hilft nur Integration. Ich schrieb es schon mal, ich bin ehrlich gesagt enttäuscht, dass Koné immer noch kein Interview auf Deutsch gegeben hat (sein Ziel war es nach 6 Monaten - Achtung - perfekt Deutsch zu sprechen) und Dulle versteht wahrscheinlich noch nicht mal die einfachsten Wörter auf Deutsch. Wenn er beim Deutsch lernen so viel Motivation an den Tag legt wie in manchen Spielen bei der Defensivarbeit oder bei den Aufwärmübungen der Ersatzspieler dann gute Nacht. Da sind wir wieder beim Charakter. Keine deutschsprachigen Spieler sind kein Problem, so lange sie gewillt sind sich zu integrieren und zwar mit allem was dazu gehört. Dazu kommt noch, dass Moussa und Dulle scheinbar überhaupt kein Englisch sprechen. Die Verpflichtung der vielen skandinavischen Spieler war da schon ein Fingerzeig wenn man Walter im Sommer mal so zugehört hat, Stichwort "perfekt Englisch sprechend und allgemein von der Mentalität her leicht zu integrieren".
Sorry für's OT, aber die Diskussion ist da irgendwie hin gelangt. Wenn man den Bogen jetzt ganz weit spannt sicher auch eine Aufgabe von MW, der GF etwas Feuer unterm ***** zu machen, dass es mit dem Deutsch lernen endlich mal etwas voran geht.
Ein ewiger Teufelskreis. Da hilft nur Integration. Ich schrieb es schon mal, ich bin ehrlich gesagt enttäuscht, dass Koné immer noch kein Interview auf Deutsch gegeben hat (sein Ziel war es nach 6 Monaten - Achtung - perfekt Deutsch zu sprechen) und Dulle versteht wahrscheinlich noch nicht mal die einfachsten Wörter auf Deutsch. Wenn er beim Deutsch lernen so viel Motivation an den Tag legt wie in manchen Spielen bei der Defensivarbeit oder bei den Aufwärmübungen der Ersatzspieler dann gute Nacht. Da sind wir wieder beim Charakter. Keine deutschsprachigen Spieler sind kein Problem, so lange sie gewillt sind sich zu integrieren und zwar mit allem was dazu gehört. Dazu kommt noch, dass Moussa und Dulle scheinbar überhaupt kein Englisch sprechen. Die Verpflichtung der vielen skandinavischen Spieler war da schon ein Fingerzeig wenn man Walter im Sommer mal so zugehört hat, Stichwort "perfekt Englisch sprechend und allgemein von der Mentalität her leicht zu integrieren".
Sorry für's OT, aber die Diskussion ist da irgendwie hin gelangt. Wenn man den Bogen jetzt ganz weit spannt sicher auch eine Aufgabe von MW, der GF etwas Feuer unterm ***** zu machen, dass es mit dem Deutsch lernen endlich mal etwas voran geht.
17.12.2018 - 14:29 Uhr
Zitat von DD_82
Na na na.... nicht gleich persönlich werden... Ich schrieb ja, das ist meine Meinung zum Thema. Anders könnte ich ebenso formulieren, was manche für Flausen im Kopf haben und allen ernstes denken, dass wir mit MW die Klasse halten.
Klar hat er 22 Punkte (19 Punkte) geholt. Aber das hat er nur geschafft, weil er eine UN-Trainierte Mannschaft vorgefunden hat. Und Ja - unter UN wäre es nicht weiter gelaufen und wir hätten auch diese Punkteausbeute wahrscheinlich nicht geholt.
ABER: Das was jetzt folgt ist nur noch MW. Und da kann ich, sorry auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst, überhaupt keine Idee mehr erkennen. Das sieht teilweise schlimmer aus als im Sommer in den Vorbereitungen...
Zitat von Champi1982
Du denkst, nur weil wir in Duisburg verlieren entlassen wir einen Trainer mit 22 Punkten auf Platz 11?
Oh Gott, was rennen hier für Leute im Forum rum
Zitat von DD_82
Zum Thema MW - Stimmt leider völlig was du da schreibst.
MW hat meiner Meinung nach zu Beginn seiner Trainertätigkeit noch sehr vom Neuhaus-Spiel-Stil provitiert. Neben damals noch öfter funktionierenden Pässen zum Mitspieler, stand man dann halt hinten besser. Je mehr Spiele es unter MW sind, desto mehr verfliegt ein ordenlicher Spielfluss.
Sorry Leute, aber das was wir aktuell geboten bekommen hat nirgends Sinn. Weder in der Verteidigung noch im Angriff. Völlig planlos eben. Und einige können mich jetzt steinigen mir völlig egal - aber ich hoffe das wir gegen Duisburg verlieren, dass diese MW-Phase dann schnell Geschichte ist...
Sollten wir gewinnen, dann eiern wir nächstes Jahr noch 2 - 3 weitere Spiele rum bevor es dann eh soweit ist, dass MW die Koffer packt. Von daher kann gern nach dem nächsten Spiel schicht im Schacht sein.
Meine Meinung muss hier niemand teilen... Ich seh die Dinge jedenfalls so, das wir unter MW die Klasse nicht halten werden...
Zitat von Dynamo59
Lieber 92er,
Wenn das Gefüge zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr stimmt, haucht ein Neuer Trainer Motivation und Selbstbewusstsein ein, erzwingt wieder Disziplin und es geht spürbar aufwärts. Abgesehen von mehr Disziplin im Training und eine gewisse "Aufbruchsstimmung" in den ersten Spielen ist nichts gekommen. "Extrem erfolgreich" hat man nur mit rosa Brille gesehen, es war nur mehr Stabilität in der Abwehr für paar Spiele, vielleicht Überraschung für den Gegner und der lange abwesende Fussballgott. Ob die Kombinationsqualität in den ersten Spielen ein Nachlass von UN waren oder nicht, darüber könnte man sich sinnlos streiten. Seit Köln sind wir unter dem Niveau vom UN Elend gerutscht. Da hilft es nicht, sich das Elend schönzureden oder gar UN in die Schuhe zu schieben, weil er schlechte Spieler geholt hat.
PS . Zum Provozieren habe ich nur dann das Bedürfnis, wenn mir jemand zu sehr auf den Sack geht, wie der Keks über das Thema UN - MW, bei aller Anerkennung seiner sonst guten Beiträge.
Zitat von Dynamofan1992
Der wirkliche Witz ist doch eigentlich, dass MW schon entlassen war bei uns, bevor er überhaupt anfing. Und das nur, weil er der Trainer war, der den Ballbesitzfußball abgeschafft hat. Es wird hier gerne so dargestellt, als sei UN das Opfer. Dabei wird es letztlich MW sein. Er ist der nächste Peter Pacult. Selbst wenn wir auf 55 Punkte in Platz 6 kämen, würde es immernoch heißen "aber es ist ja nicht Platz 5! Drecktrainer!" Woher ich das weiß? Weil in seiner extrem guten Anfangsphase bei uns genauso Sprüche gekloppt wurden.
Einfach sinnlos....
PS:
Und dann noch jedesmal dieses nervige provozierende Hexergelaber...Hund und Knochen, einmal mehr.
Der Einzige, der offenbar zum Spaß "Hexer" schrieb, war Kermit.
Aber Sachdiskussionen sind hier ja schon seid Jahren nicht mehr möglich. Der Verfall von TM ist aber zum Glück nicht nur in unserm Forum zu sehen. Interessant finde ich aber, dass es, zumindest laut eigenen Angaben, vor allen ältere Herrschaften sind, welche provozieren und mit Schmutz werden müssen.
Der wirkliche Witz ist doch eigentlich, dass MW schon entlassen war bei uns, bevor er überhaupt anfing. Und das nur, weil er der Trainer war, der den Ballbesitzfußball abgeschafft hat. Es wird hier gerne so dargestellt, als sei UN das Opfer. Dabei wird es letztlich MW sein. Er ist der nächste Peter Pacult. Selbst wenn wir auf 55 Punkte in Platz 6 kämen, würde es immernoch heißen "aber es ist ja nicht Platz 5! Drecktrainer!" Woher ich das weiß? Weil in seiner extrem guten Anfangsphase bei uns genauso Sprüche gekloppt wurden.
Einfach sinnlos....
PS:
Und dann noch jedesmal dieses nervige provozierende Hexergelaber...Hund und Knochen, einmal mehr.
Der Einzige, der offenbar zum Spaß "Hexer" schrieb, war Kermit.
Aber Sachdiskussionen sind hier ja schon seid Jahren nicht mehr möglich. Der Verfall von TM ist aber zum Glück nicht nur in unserm Forum zu sehen. Interessant finde ich aber, dass es, zumindest laut eigenen Angaben, vor allen ältere Herrschaften sind, welche provozieren und mit Schmutz werden müssen.
Lieber 92er,
Wenn das Gefüge zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr stimmt, haucht ein Neuer Trainer Motivation und Selbstbewusstsein ein, erzwingt wieder Disziplin und es geht spürbar aufwärts. Abgesehen von mehr Disziplin im Training und eine gewisse "Aufbruchsstimmung" in den ersten Spielen ist nichts gekommen. "Extrem erfolgreich" hat man nur mit rosa Brille gesehen, es war nur mehr Stabilität in der Abwehr für paar Spiele, vielleicht Überraschung für den Gegner und der lange abwesende Fussballgott. Ob die Kombinationsqualität in den ersten Spielen ein Nachlass von UN waren oder nicht, darüber könnte man sich sinnlos streiten. Seit Köln sind wir unter dem Niveau vom UN Elend gerutscht. Da hilft es nicht, sich das Elend schönzureden oder gar UN in die Schuhe zu schieben, weil er schlechte Spieler geholt hat.
PS . Zum Provozieren habe ich nur dann das Bedürfnis, wenn mir jemand zu sehr auf den Sack geht, wie der Keks über das Thema UN - MW, bei aller Anerkennung seiner sonst guten Beiträge.
Zum Thema MW - Stimmt leider völlig was du da schreibst.
MW hat meiner Meinung nach zu Beginn seiner Trainertätigkeit noch sehr vom Neuhaus-Spiel-Stil provitiert. Neben damals noch öfter funktionierenden Pässen zum Mitspieler, stand man dann halt hinten besser. Je mehr Spiele es unter MW sind, desto mehr verfliegt ein ordenlicher Spielfluss.
Sorry Leute, aber das was wir aktuell geboten bekommen hat nirgends Sinn. Weder in der Verteidigung noch im Angriff. Völlig planlos eben. Und einige können mich jetzt steinigen mir völlig egal - aber ich hoffe das wir gegen Duisburg verlieren, dass diese MW-Phase dann schnell Geschichte ist...
Sollten wir gewinnen, dann eiern wir nächstes Jahr noch 2 - 3 weitere Spiele rum bevor es dann eh soweit ist, dass MW die Koffer packt. Von daher kann gern nach dem nächsten Spiel schicht im Schacht sein.
Meine Meinung muss hier niemand teilen... Ich seh die Dinge jedenfalls so, das wir unter MW die Klasse nicht halten werden...
Du denkst, nur weil wir in Duisburg verlieren entlassen wir einen Trainer mit 22 Punkten auf Platz 11?
Oh Gott, was rennen hier für Leute im Forum rum

Na na na.... nicht gleich persönlich werden... Ich schrieb ja, das ist meine Meinung zum Thema. Anders könnte ich ebenso formulieren, was manche für Flausen im Kopf haben und allen ernstes denken, dass wir mit MW die Klasse halten.
Klar hat er 22 Punkte (19 Punkte) geholt. Aber das hat er nur geschafft, weil er eine UN-Trainierte Mannschaft vorgefunden hat. Und Ja - unter UN wäre es nicht weiter gelaufen und wir hätten auch diese Punkteausbeute wahrscheinlich nicht geholt.
ABER: Das was jetzt folgt ist nur noch MW. Und da kann ich, sorry auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst, überhaupt keine Idee mehr erkennen. Das sieht teilweise schlimmer aus als im Sommer in den Vorbereitungen...

Hier auch von mir ganz klarer Widerspruch. Natürlich waren die letzten beiden Spiele unbefriedigend, aber ich nehme mal das Spiel auf Pauli vor 3 Wochen. Leider waren danach meist im Fokus die Zuschauer. Taktisch-spielerisch hat das Dynamo aber gut gemacht, Pauli meist vom Tor fern gehalten und gut bespielt. Pauli ist keine Laufkundschaft, wie man ja danach die Spieltage sehen konnte. Ich sehe das Unentschieden als verdient an.
Und auch die Siege in letzter Zeit gegen die Ingos oder Sandhausen werden von Usern wie dir ausschließlich als glücklich bezeichnet, die letzten beiden Niederlagen aber als zwingend (obwohl mit Toren von uns dort auch die Spiele hätten kippen können).
Und das regt mich eben bei euch Hatern so auf: Ihr habt keine Geduld, negiert unsere Punktausbeute und kennt nur schwarz und weiß.
Und das hat nichts mit Verehrung von MW zu tun. Er ist aber zu kurz da, um irgendwelche angemessenen Urteile fällen zu können und seine Punktausbeute bietet keinen Anlass zu Panik, wie manche hier vorgeben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Champi1982 am 17.12.2018 um 14:31 Uhr bearbeitet
17.12.2018 - 14:56 Uhr
Wir sind zuverwöhnt,Neuhaus war so lange Trainer bei uns wie schon lange keiner mehr. Auch in seiner Zeit wurde schlecht gespielt aber er hat dann halt die Kurve noch bekommen. Wäre man konzequent gewesen hätte man in der Sommerpause einen neuen Trainer holen müssen ,wenn man von Neuhaus nicht mehr überzeugt war, der dann eine Mannschaft aufgebaut hätte wie er es für richtig hält,leider hat man es nicht gemacht und Neuhaus nach Spieltag 3 entlassen. Und dann hat man gesehen wie lange es brauchte bis man einen neuen Trainer hatte. An Walburgis liegt es meiner Meinung nicht,es sind die Spieler die immer wieder versprechen zu kämpfen und dann verpufft es schon nach dem Anpfiff. Diese Mitläufer sollte man aussortieren und ersetzen sont wird es auch mit jeden anderen Trainer so laufen. Meiner Meinung müsste man Spieler wie Heise,Aosman,Benatelli,Duljevic und Boss gehen lassen. Auch sollte man die Arbeit von Lense kritisch bewerten denn da scheint es auch nicht richtig zulaufen,so wie einige Spieler immer wieder nicht bei der Sache sind.
17.12.2018 - 15:45 Uhr
Zitat von Champi1982
Hier auch von mir ganz klarer Widerspruch. Natürlich waren die letzten beiden Spiele unbefriedigend, aber ich nehme mal das Spiel auf Pauli vor 3 Wochen. Leider waren danach meist im Fokus die Zuschauer. Taktisch-spielerisch hat das Dynamo aber gut gemacht, Pauli meist vom Tor fern gehalten und gut bespielt. Pauli ist keine Laufkundschaft, wie man ja danach die Spieltage sehen konnte. Ich sehe das Unentschieden als verdient an.
Und auch die Siege in letzter Zeit gegen die Ingos oder Sandhausen werden von Usern wie dir ausschließlich als glücklich bezeichnet, die letzten beiden Niederlagen aber als zwingend (obwohl mit Toren von uns dort auch die Spiele hätten kippen können).
Und das regt mich eben bei euch Hatern so auf: Ihr habt keine Geduld, negiert unsere Punktausbeute und kennt nur schwarz und weiß.
Und das hat nichts mit Verehrung von MW zu tun. Er ist aber zu kurz da, um irgendwelche angemessenen Urteile fällen zu können und seine Punktausbeute bietet keinen Anlass zu Panik, wie manche hier vorgeben.
Zitat von DD_82
Na na na.... nicht gleich persönlich werden... Ich schrieb ja, das ist meine Meinung zum Thema. Anders könnte ich ebenso formulieren, was manche für Flausen im Kopf haben und allen ernstes denken, dass wir mit MW die Klasse halten.
Klar hat er 22 Punkte (19 Punkte) geholt. Aber das hat er nur geschafft, weil er eine UN-Trainierte Mannschaft vorgefunden hat. Und Ja - unter UN wäre es nicht weiter gelaufen und wir hätten auch diese Punkteausbeute wahrscheinlich nicht geholt.
ABER: Das was jetzt folgt ist nur noch MW. Und da kann ich, sorry auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst, überhaupt keine Idee mehr erkennen. Das sieht teilweise schlimmer aus als im Sommer in den Vorbereitungen...
Zitat von Champi1982
Du denkst, nur weil wir in Duisburg verlieren entlassen wir einen Trainer mit 22 Punkten auf Platz 11?
Oh Gott, was rennen hier für Leute im Forum rum
Zitat von DD_82
Zum Thema MW - Stimmt leider völlig was du da schreibst.
MW hat meiner Meinung nach zu Beginn seiner Trainertätigkeit noch sehr vom Neuhaus-Spiel-Stil provitiert. Neben damals noch öfter funktionierenden Pässen zum Mitspieler, stand man dann halt hinten besser. Je mehr Spiele es unter MW sind, desto mehr verfliegt ein ordenlicher Spielfluss.
Sorry Leute, aber das was wir aktuell geboten bekommen hat nirgends Sinn. Weder in der Verteidigung noch im Angriff. Völlig planlos eben. Und einige können mich jetzt steinigen mir völlig egal - aber ich hoffe das wir gegen Duisburg verlieren, dass diese MW-Phase dann schnell Geschichte ist...
Sollten wir gewinnen, dann eiern wir nächstes Jahr noch 2 - 3 weitere Spiele rum bevor es dann eh soweit ist, dass MW die Koffer packt. Von daher kann gern nach dem nächsten Spiel schicht im Schacht sein.
Meine Meinung muss hier niemand teilen... Ich seh die Dinge jedenfalls so, das wir unter MW die Klasse nicht halten werden...
Zitat von Dynamo59
Lieber 92er,
Wenn das Gefüge zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr stimmt, haucht ein Neuer Trainer Motivation und Selbstbewusstsein ein, erzwingt wieder Disziplin und es geht spürbar aufwärts. Abgesehen von mehr Disziplin im Training und eine gewisse "Aufbruchsstimmung" in den ersten Spielen ist nichts gekommen. "Extrem erfolgreich" hat man nur mit rosa Brille gesehen, es war nur mehr Stabilität in der Abwehr für paar Spiele, vielleicht Überraschung für den Gegner und der lange abwesende Fussballgott. Ob die Kombinationsqualität in den ersten Spielen ein Nachlass von UN waren oder nicht, darüber könnte man sich sinnlos streiten. Seit Köln sind wir unter dem Niveau vom UN Elend gerutscht. Da hilft es nicht, sich das Elend schönzureden oder gar UN in die Schuhe zu schieben, weil er schlechte Spieler geholt hat.
PS . Zum Provozieren habe ich nur dann das Bedürfnis, wenn mir jemand zu sehr auf den Sack geht, wie der Keks über das Thema UN - MW, bei aller Anerkennung seiner sonst guten Beiträge.
Zitat von Dynamofan1992
Der wirkliche Witz ist doch eigentlich, dass MW schon entlassen war bei uns, bevor er überhaupt anfing. Und das nur, weil er der Trainer war, der den Ballbesitzfußball abgeschafft hat. Es wird hier gerne so dargestellt, als sei UN das Opfer. Dabei wird es letztlich MW sein. Er ist der nächste Peter Pacult. Selbst wenn wir auf 55 Punkte in Platz 6 kämen, würde es immernoch heißen "aber es ist ja nicht Platz 5! Drecktrainer!" Woher ich das weiß? Weil in seiner extrem guten Anfangsphase bei uns genauso Sprüche gekloppt wurden.
Einfach sinnlos....
PS:
Und dann noch jedesmal dieses nervige provozierende Hexergelaber...Hund und Knochen, einmal mehr.
Der Einzige, der offenbar zum Spaß "Hexer" schrieb, war Kermit.
Aber Sachdiskussionen sind hier ja schon seid Jahren nicht mehr möglich. Der Verfall von TM ist aber zum Glück nicht nur in unserm Forum zu sehen. Interessant finde ich aber, dass es, zumindest laut eigenen Angaben, vor allen ältere Herrschaften sind, welche provozieren und mit Schmutz werden müssen.
Der wirkliche Witz ist doch eigentlich, dass MW schon entlassen war bei uns, bevor er überhaupt anfing. Und das nur, weil er der Trainer war, der den Ballbesitzfußball abgeschafft hat. Es wird hier gerne so dargestellt, als sei UN das Opfer. Dabei wird es letztlich MW sein. Er ist der nächste Peter Pacult. Selbst wenn wir auf 55 Punkte in Platz 6 kämen, würde es immernoch heißen "aber es ist ja nicht Platz 5! Drecktrainer!" Woher ich das weiß? Weil in seiner extrem guten Anfangsphase bei uns genauso Sprüche gekloppt wurden.
Einfach sinnlos....
PS:
Und dann noch jedesmal dieses nervige provozierende Hexergelaber...Hund und Knochen, einmal mehr.
Der Einzige, der offenbar zum Spaß "Hexer" schrieb, war Kermit.
Aber Sachdiskussionen sind hier ja schon seid Jahren nicht mehr möglich. Der Verfall von TM ist aber zum Glück nicht nur in unserm Forum zu sehen. Interessant finde ich aber, dass es, zumindest laut eigenen Angaben, vor allen ältere Herrschaften sind, welche provozieren und mit Schmutz werden müssen.
Lieber 92er,
Wenn das Gefüge zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr stimmt, haucht ein Neuer Trainer Motivation und Selbstbewusstsein ein, erzwingt wieder Disziplin und es geht spürbar aufwärts. Abgesehen von mehr Disziplin im Training und eine gewisse "Aufbruchsstimmung" in den ersten Spielen ist nichts gekommen. "Extrem erfolgreich" hat man nur mit rosa Brille gesehen, es war nur mehr Stabilität in der Abwehr für paar Spiele, vielleicht Überraschung für den Gegner und der lange abwesende Fussballgott. Ob die Kombinationsqualität in den ersten Spielen ein Nachlass von UN waren oder nicht, darüber könnte man sich sinnlos streiten. Seit Köln sind wir unter dem Niveau vom UN Elend gerutscht. Da hilft es nicht, sich das Elend schönzureden oder gar UN in die Schuhe zu schieben, weil er schlechte Spieler geholt hat.
PS . Zum Provozieren habe ich nur dann das Bedürfnis, wenn mir jemand zu sehr auf den Sack geht, wie der Keks über das Thema UN - MW, bei aller Anerkennung seiner sonst guten Beiträge.
Zum Thema MW - Stimmt leider völlig was du da schreibst.
MW hat meiner Meinung nach zu Beginn seiner Trainertätigkeit noch sehr vom Neuhaus-Spiel-Stil provitiert. Neben damals noch öfter funktionierenden Pässen zum Mitspieler, stand man dann halt hinten besser. Je mehr Spiele es unter MW sind, desto mehr verfliegt ein ordenlicher Spielfluss.
Sorry Leute, aber das was wir aktuell geboten bekommen hat nirgends Sinn. Weder in der Verteidigung noch im Angriff. Völlig planlos eben. Und einige können mich jetzt steinigen mir völlig egal - aber ich hoffe das wir gegen Duisburg verlieren, dass diese MW-Phase dann schnell Geschichte ist...
Sollten wir gewinnen, dann eiern wir nächstes Jahr noch 2 - 3 weitere Spiele rum bevor es dann eh soweit ist, dass MW die Koffer packt. Von daher kann gern nach dem nächsten Spiel schicht im Schacht sein.
Meine Meinung muss hier niemand teilen... Ich seh die Dinge jedenfalls so, das wir unter MW die Klasse nicht halten werden...
Du denkst, nur weil wir in Duisburg verlieren entlassen wir einen Trainer mit 22 Punkten auf Platz 11?
Oh Gott, was rennen hier für Leute im Forum rum

Na na na.... nicht gleich persönlich werden... Ich schrieb ja, das ist meine Meinung zum Thema. Anders könnte ich ebenso formulieren, was manche für Flausen im Kopf haben und allen ernstes denken, dass wir mit MW die Klasse halten.
Klar hat er 22 Punkte (19 Punkte) geholt. Aber das hat er nur geschafft, weil er eine UN-Trainierte Mannschaft vorgefunden hat. Und Ja - unter UN wäre es nicht weiter gelaufen und wir hätten auch diese Punkteausbeute wahrscheinlich nicht geholt.
ABER: Das was jetzt folgt ist nur noch MW. Und da kann ich, sorry auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst, überhaupt keine Idee mehr erkennen. Das sieht teilweise schlimmer aus als im Sommer in den Vorbereitungen...

Hier auch von mir ganz klarer Widerspruch. Natürlich waren die letzten beiden Spiele unbefriedigend, aber ich nehme mal das Spiel auf Pauli vor 3 Wochen. Leider waren danach meist im Fokus die Zuschauer. Taktisch-spielerisch hat das Dynamo aber gut gemacht, Pauli meist vom Tor fern gehalten und gut bespielt. Pauli ist keine Laufkundschaft, wie man ja danach die Spieltage sehen konnte. Ich sehe das Unentschieden als verdient an.
Und auch die Siege in letzter Zeit gegen die Ingos oder Sandhausen werden von Usern wie dir ausschließlich als glücklich bezeichnet, die letzten beiden Niederlagen aber als zwingend (obwohl mit Toren von uns dort auch die Spiele hätten kippen können).
Und das regt mich eben bei euch Hatern so auf: Ihr habt keine Geduld, negiert unsere Punktausbeute und kennt nur schwarz und weiß.
Und das hat nichts mit Verehrung von MW zu tun. Er ist aber zu kurz da, um irgendwelche angemessenen Urteile fällen zu können und seine Punktausbeute bietet keinen Anlass zu Panik, wie manche hier vorgeben.
Die Punkteausbeute ist aber schwach. Schau Dir einfach mal die letzte Saison nach 17.Spielen an. Saison 17/18 - 15.Platz = 21 Punkte (einen Platz vor dem Relegationsplatz), wir haben aktuell 22 Punkte. Ich habe mal bis zur Saison 2012/13 nachgeschaut, noch nie hatten die letzten drei Teams so wenige Punkte. Wir und die Teams um uns rum haben einfach Glück, dass es drei extrem schlechte Mannschaften in der Liga gibt, wo zwei nicht fähig sind, in 17 Spielen zweimal zu gewinnen und eine Mannschaft die wohl nicht fähig ist dreimal innerhalb von 17 Spielen zu gewinnen, außer Magdeburg gewinnt heute in Köln.
Im Normalfall wären wir mit 22 Punkten sehr nah an der Abstiegszone, vielleicht vier bis sechs Punkte weg. Dann haben wir von den letzten drei Spielen zwei davon verloren und ein Spiel Unentschieden gespielt, es geht also abwärts, auch haben wir in den drei Spielen nur ein Tor erzielt - durch einen Standard in Hamburg.
Maik spricht nach jeder Pressekonferenz von einem guten Spiel der Dynamos, nein wir haben nicht gut gespielt, damit lügt er sich in die Tasche. Wenn wir gut gespielt hätten, würden wir den Gegner mit 3:0 schlagen, so wie es Paderborn mit uns gemacht hat. Sichtbare Bemühungen reichen nicht aus. Wenn die Spieler wenig Selbstvertrauen haben, soll er sie aufbauen, dazu ist er da. Wenn ein System bei einem Gegner als falsch auffällt, dann muss er reagieren. Wenn er merkt, dass gewisse Spieler einen schlechten Tag haben, kann er auch gern vor der 80. Minute wechseln. Sportfreund Heise wirkt überheblich bei der Pressekonferenz und spricht von einem guten Klima, auf dem Platz zeigt er Drittliganiveau.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kermit_der_Frosch am 17.12.2018 um 15:52 Uhr bearbeitet
17.12.2018 - 16:00 Uhr
Frosch, wenn die besagten 3, 4 Mannschaften nach 17 Spieltagen immer noch so wenig Punkte haben, hat das nichts mehr mit Glück für uns oder Pech für die zu tun. Sondern damit, dass alle anderen 14 Vereine bis jetzt einen besseren Job gemacht haben.
Mal ab von allen berechtigten Diskussionen um die aktuelle Spielweise und den Trainer...aber ich erinnere gerne daran, dass wir gegen die letzten 4 der Tabelle 10 von 12 möglichen Punkten geholt haben (ohne den verschossenen Koné Elfmeter sogar 12 von 12). Ergo sind wir maßgeblich daran beteiligt, dass diese Mannschaften so wenige Punkte haben. Natürlich nicht allein, aber wir haben maßgeblich dazu beigetragen.
Übrigens ganz im Gegensatz zur letzten Saison. Da haben wir gegen die letzten 4 der Hinrunde in der Hinrunde sagenhafte 3 von 12 möglichen Punkten geholt. Ergo haben wir maßgeblich über die komplette Saison dazu beigetragen, dass es bis zum Ende da unten so spannend blieb und auch so viele Mannschaften da unten verhältnismäßig viele Punkte hatten. Klar hatten wir nach der Hinrunde trotzdem nur einen Punkt weniger, aber diese Punkte haben wir gegen Mannschaften wie Düsseldorf & Union geholt und logischerweise gegen andere, in der Tabelle über den letzten 4 befindlichen Mannschaften.
3 Punkte sind 3 Punkte, aber es macht schon einen Unterschied, ob man die gegen Köln, Düsseldorf, Hamburg oder Union holt, also Mannschaften, die man eh nicht einholen wird und es egal ist, ob die nun 4 oder 10 Punkte vor einem sind oder, ob man die gegen Mannschaften aus dem Keller holt und damit entscheidet, ob der Abstand nach unten 6 Punkte mehr oder weniger beträgt.
Hätten wir gegen nur eine Mannschaft von Ingolstadt und Sandhausen nämlich nicht gewonnen, sondern verloren, würde der Abstand nach unten nicht 11, sondern nur 5 Punkte betragen. Hätten wir gegen beide verloren statt gewonnen, stünden wir vielleicht sogar hinter mindestens einer dieser Mannschaften. Ergo hat die aktuelle Situation aktuell mit vielem zu tun, aber nicht ausschließlich mit Glück. Im Gegenteil. Das sollten diejenigen, die in den letzten Tagen immer wieder von purem Glück sprechen, dass der Abstand nach unten so groß ist, bedenken.
Was den Kampf um den gesicherten Klassenerhalt angeht, sehe ich uns im Gegensatz zur letzten Saison also schon verbessert. Auch wenn wir nur einen Punkt in absoluten Zahlen mehr haben, in relativen Zahlen haben wir noch mehr. Das sollte schon bei aller Schwarzmalerei bedacht werden.
Mal ab von allen berechtigten Diskussionen um die aktuelle Spielweise und den Trainer...aber ich erinnere gerne daran, dass wir gegen die letzten 4 der Tabelle 10 von 12 möglichen Punkten geholt haben (ohne den verschossenen Koné Elfmeter sogar 12 von 12). Ergo sind wir maßgeblich daran beteiligt, dass diese Mannschaften so wenige Punkte haben. Natürlich nicht allein, aber wir haben maßgeblich dazu beigetragen.
Übrigens ganz im Gegensatz zur letzten Saison. Da haben wir gegen die letzten 4 der Hinrunde in der Hinrunde sagenhafte 3 von 12 möglichen Punkten geholt. Ergo haben wir maßgeblich über die komplette Saison dazu beigetragen, dass es bis zum Ende da unten so spannend blieb und auch so viele Mannschaften da unten verhältnismäßig viele Punkte hatten. Klar hatten wir nach der Hinrunde trotzdem nur einen Punkt weniger, aber diese Punkte haben wir gegen Mannschaften wie Düsseldorf & Union geholt und logischerweise gegen andere, in der Tabelle über den letzten 4 befindlichen Mannschaften.
3 Punkte sind 3 Punkte, aber es macht schon einen Unterschied, ob man die gegen Köln, Düsseldorf, Hamburg oder Union holt, also Mannschaften, die man eh nicht einholen wird und es egal ist, ob die nun 4 oder 10 Punkte vor einem sind oder, ob man die gegen Mannschaften aus dem Keller holt und damit entscheidet, ob der Abstand nach unten 6 Punkte mehr oder weniger beträgt.
Hätten wir gegen nur eine Mannschaft von Ingolstadt und Sandhausen nämlich nicht gewonnen, sondern verloren, würde der Abstand nach unten nicht 11, sondern nur 5 Punkte betragen. Hätten wir gegen beide verloren statt gewonnen, stünden wir vielleicht sogar hinter mindestens einer dieser Mannschaften. Ergo hat die aktuelle Situation aktuell mit vielem zu tun, aber nicht ausschließlich mit Glück. Im Gegenteil. Das sollten diejenigen, die in den letzten Tagen immer wieder von purem Glück sprechen, dass der Abstand nach unten so groß ist, bedenken.
Was den Kampf um den gesicherten Klassenerhalt angeht, sehe ich uns im Gegensatz zur letzten Saison also schon verbessert. Auch wenn wir nur einen Punkt in absoluten Zahlen mehr haben, in relativen Zahlen haben wir noch mehr. Das sollte schon bei aller Schwarzmalerei bedacht werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ch19r53is am 17.12.2018 um 16:11 Uhr bearbeitet
17.12.2018 - 16:00 Uhr
Ohne alles nochmal wiederkäuen zu wollen, möchte ich in der inzwischen wieder versachlichten Debatte ein paar Dinge in Erinnerung rufen, damit sie nicht bei jedem schlechten Spiel aufs Neue die gleiche Richtung geführt wird.
UN musste gehen, weil er nach dem Rödinghausen-Spiel den im Sommer vereinbarten Weg - dem er wohl zuvor schon skeptisch gegenüberstand - verlassen wollte. Völlig unabhängig davon, ob es richtig war, mit ihm diesen Weg zu vereinbaren oder der Weg überhaupt der richtige ist, bleibt in einem solchen Fall dem sportlichen Vorgesetzten keine andere Möglichkeit.
MW war keine Ideallösung, sondern kam der von den verfüg- und bezahlbaren Trainern relativ am nächsten - wie nah wissen nur die Beteiligten. Auch seine Zeit auf dem Trainerstuhl ist endlich, aber weder hat er uns in eine Nouri-Situation gebracht noch ist die Mannschaft bis auf ein Spiel in der Hinrunde in den anderen chancenlos gewesen. Selbstverständlich kann und soll man ihn kritisch beurteilen - aber jetzt den Stab über ihn zu brechen, der Mannschaft gar Niederlagen an den Hals zu wünsche, damit man ihn schnell los wird, ist einfach nur daneben.
Wir sind die Mannschaft mit den meisten vergebenen Großchancen, wir erspielen uns also eine Vielzahl von Möglichkeiten (auch in den beiden letzten Spielen), nutzen sie aber nicht. Ersteres ist auf jeden Fall eine positive Veränderung gegenüber den Endzeit von UN, letzteres hat sich nicht wesentlich geändert. Leider.
Phasenweise spielt die Mannschaft berauschend, um in anderen Phasen nahezu in sich zusammenzufallen. Auch dies hat sich nicht geändert, weil offenbar Mentalität, Spielfitness, Konzentration nicht über 90 Minuten durchgehalten werden. Das scheinen mir zumindest noch Nachwehen eines Trainings unter UN zu sein, das von einigen Spielern als Sanatoriumsaufenthalt bezeichnet worden ist. Hinzu kommen zu viele individuelle Formkrisen und Verletzungen.
Daraus resultiert das zentrale Problem des aktuellen Spielsystems - das mangelnde defensive Umschaltverhalten. Die Gegner kommen viel zu einfach entweder mit Ball am Fuß in Überzahl auf die zwei, drei Übriggebliebenen zu oder können diese Überzahl mit langen Bällen hinter die Kette oder der Überladung von Flügeln herstellen. Ob dem mit einem anderen System begegnet werden könnte, ist insofern offen, als es die Mannschaft ja spielen können muss und man zwar zum Beispiel Pipo durch Hama und Erich durch Jannik ersetzen könnte, womit aber eben nicht klar ist, ob dann in der IV Löcher entstehen, weil Dumic , Gonther und Ballas momentan nicht auf dem nötigen Level sind.
Dennoch haben wir zehn und elf Punkte Vorsprung auf die neuralgische Zone - nicht unbedingt weil die anderen noch schlechter sind, sondern auch weil wir gegen diese Mannschaften gepunktet haben. Ob das in Duisburg in der momentanen Situation wieder gelingt, ist durchaus mit Zweifeln verbunden, aber ganz gewiss wird es nicht gelingen, wenn die halbe Mannschaft und der Trainer für unfähig oder unwillig erklärt wird. Ja, sie pfeifen auf dem letzten Loch, aber wir sollten ihnen nun nicht auch noch die Luft nehmen.
Und egal, wie es ausgeht am Sonntag, nach der Pause gibt's die überhaupt erste Vorbereitung mit MW, evtl. ein, zwei Verstärkungen, die Rückkehr der Verletzten und den Reiz des Auftakts gegen Bielefeld und UN. Es gab schon schlechtere Ausgangspositionen, um die Klasse zu halten.
UN musste gehen, weil er nach dem Rödinghausen-Spiel den im Sommer vereinbarten Weg - dem er wohl zuvor schon skeptisch gegenüberstand - verlassen wollte. Völlig unabhängig davon, ob es richtig war, mit ihm diesen Weg zu vereinbaren oder der Weg überhaupt der richtige ist, bleibt in einem solchen Fall dem sportlichen Vorgesetzten keine andere Möglichkeit.
MW war keine Ideallösung, sondern kam der von den verfüg- und bezahlbaren Trainern relativ am nächsten - wie nah wissen nur die Beteiligten. Auch seine Zeit auf dem Trainerstuhl ist endlich, aber weder hat er uns in eine Nouri-Situation gebracht noch ist die Mannschaft bis auf ein Spiel in der Hinrunde in den anderen chancenlos gewesen. Selbstverständlich kann und soll man ihn kritisch beurteilen - aber jetzt den Stab über ihn zu brechen, der Mannschaft gar Niederlagen an den Hals zu wünsche, damit man ihn schnell los wird, ist einfach nur daneben.
Wir sind die Mannschaft mit den meisten vergebenen Großchancen, wir erspielen uns also eine Vielzahl von Möglichkeiten (auch in den beiden letzten Spielen), nutzen sie aber nicht. Ersteres ist auf jeden Fall eine positive Veränderung gegenüber den Endzeit von UN, letzteres hat sich nicht wesentlich geändert. Leider.
Phasenweise spielt die Mannschaft berauschend, um in anderen Phasen nahezu in sich zusammenzufallen. Auch dies hat sich nicht geändert, weil offenbar Mentalität, Spielfitness, Konzentration nicht über 90 Minuten durchgehalten werden. Das scheinen mir zumindest noch Nachwehen eines Trainings unter UN zu sein, das von einigen Spielern als Sanatoriumsaufenthalt bezeichnet worden ist. Hinzu kommen zu viele individuelle Formkrisen und Verletzungen.
Daraus resultiert das zentrale Problem des aktuellen Spielsystems - das mangelnde defensive Umschaltverhalten. Die Gegner kommen viel zu einfach entweder mit Ball am Fuß in Überzahl auf die zwei, drei Übriggebliebenen zu oder können diese Überzahl mit langen Bällen hinter die Kette oder der Überladung von Flügeln herstellen. Ob dem mit einem anderen System begegnet werden könnte, ist insofern offen, als es die Mannschaft ja spielen können muss und man zwar zum Beispiel Pipo durch Hama und Erich durch Jannik ersetzen könnte, womit aber eben nicht klar ist, ob dann in der IV Löcher entstehen, weil Dumic , Gonther und Ballas momentan nicht auf dem nötigen Level sind.
Dennoch haben wir zehn und elf Punkte Vorsprung auf die neuralgische Zone - nicht unbedingt weil die anderen noch schlechter sind, sondern auch weil wir gegen diese Mannschaften gepunktet haben. Ob das in Duisburg in der momentanen Situation wieder gelingt, ist durchaus mit Zweifeln verbunden, aber ganz gewiss wird es nicht gelingen, wenn die halbe Mannschaft und der Trainer für unfähig oder unwillig erklärt wird. Ja, sie pfeifen auf dem letzten Loch, aber wir sollten ihnen nun nicht auch noch die Luft nehmen.
Und egal, wie es ausgeht am Sonntag, nach der Pause gibt's die überhaupt erste Vorbereitung mit MW, evtl. ein, zwei Verstärkungen, die Rückkehr der Verletzten und den Reiz des Auftakts gegen Bielefeld und UN. Es gab schon schlechtere Ausgangspositionen, um die Klasse zu halten.
17.12.2018 - 16:11 Uhr
Das stimmt so auch nicht, gegen Pauli haben wir nur drei Torschüsse, gegen Kiel acht Torschüsse und gegen Paderborn fünf Torschüsse direkt auf das Tor (Schüsse, die in das Tor gegangen wären) abgegeben. Bielefeld hat mit Uwe Neuhaus allein gegen Kiel neun direkte Torschüsse gehabt. Nur gegen Kiel waren wir mit den Torschüssen ganz gut unterwegs, sonst ist das eher unterer Ligaschnitt.
Und jetzt sollen wir wohl wieder froh sein, dass wir uns knapp vor dem Abstieg retten dürfen und nicht den anvisierten gesicherten Mittelfeldplatz erreichen. Ich lese auch dauernd, dass der Gegner so stark spielt und niemals, dass unsere Spieler schwach waren.
Und jetzt sollen wir wohl wieder froh sein, dass wir uns knapp vor dem Abstieg retten dürfen und nicht den anvisierten gesicherten Mittelfeldplatz erreichen. Ich lese auch dauernd, dass der Gegner so stark spielt und niemals, dass unsere Spieler schwach waren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kermit_der_Frosch am 17.12.2018 um 16:15 Uhr bearbeitet
17.12.2018 - 16:20 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Und jetzt sollen wir wohl wieder froh sein, dass wir uns knapp vor dem Abstieg retten dürfen und nicht den anvisierten gesicherten Mittelfeldplatz erreichen. Ich lese auch dauernd, dass der Gegner so stark spielt und niemals, dass unsere Spieler schwach waren.
Und jetzt sollen wir wohl wieder froh sein, dass wir uns knapp vor dem Abstieg retten dürfen und nicht den anvisierten gesicherten Mittelfeldplatz erreichen. Ich lese auch dauernd, dass der Gegner so stark spielt und niemals, dass unsere Spieler schwach waren.
Wer behauptet sowas? Aktuell stehen wir auf dem anvisierten gesicherten Mittelfeldplatz mit 10 bzw. 11 Punkten nach unten. Warum das so ist, habe ich ausführlicher und der LV auch kurz angesprochen.
Alle anderen Diskussionen sind berechtigt. Aber alles was gerade gut läuft (eben der große Abstand in der Tabelle nach unten) sich mit Glück schlecht zu reden, nur um alles was gerade schlecht läuft zu untermauern, ist wirklich zu billig.
17.12.2018 - 16:28 Uhr
Dann möchte ich aber gegen die extrem heimschwachen Duisburger eine gute Einstellung und Selbstvertrauen auf dem Platz sehen, eigentlich müsste die Zebras ja kein Selbstvertrauen haben und Angst vor uns haben. Aber die Tendenz unserer letzten Spiele geht doch stark dorthin, dass sie die drei Punkte behalten. Es kann doch nicht jeder Offensivspieler bei uns im Kader ein Tief haben.
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