Joachim Löw [Bundestrainer]
20.07.2010 - 15:05 Uhr
21.09.2010 - 00:11 Uhr
Zitat von Bayer04Supporter:
Zitat von Mr.Satan:
Ich habe mir mal vorgenommen diese Saison die "Tour de Jogi" aufzuschreiben und zu gucken wie oft er welchen Verein auch wirklich sieht.
Vielleicht ist das auch eine nuetzliche Info fuer die Jogi-Tour:
Zitat
Eigentlich wollte Löw zum Ruhrpott-Derby nach Schalke. Doch wegen des Verkehrs-Chaos bog er kurzfristig in Leverkusen ab.
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/leverkusen/2010/09/21/rudi-voeller-und-jogi-loew/warum-reichte-es-nicht-zum-handschlag.html
Habe mich zunaechst auch gewundert warum er sich eine, im vergleich zum Ruhrpott-Derby mit (moeglichen) Nationalspielern, eher unbedeutende Partie anschaut.
Oh mein Gott, dann hat er nichts von Schalke-Dortmund gesehen!
Ach, wenn es doch nur ein Gerät geben würde, dass laufende Bilder auf ein Trägermedium bannt und später dann, frei nach belieben, wiedergibt.
Dann wäre diese ganze Diskussion unnütz...
Zitat von Mr.Satan:
Ich habe mir mal vorgenommen diese Saison die "Tour de Jogi" aufzuschreiben und zu gucken wie oft er welchen Verein auch wirklich sieht.
Vielleicht ist das auch eine nuetzliche Info fuer die Jogi-Tour:
Zitat
Eigentlich wollte Löw zum Ruhrpott-Derby nach Schalke. Doch wegen des Verkehrs-Chaos bog er kurzfristig in Leverkusen ab.
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/leverkusen/2010/09/21/rudi-voeller-und-jogi-loew/warum-reichte-es-nicht-zum-handschlag.html
Habe mich zunaechst auch gewundert warum er sich eine, im vergleich zum Ruhrpott-Derby mit (moeglichen) Nationalspielern, eher unbedeutende Partie anschaut.
Oh mein Gott, dann hat er nichts von Schalke-Dortmund gesehen!
Ach, wenn es doch nur ein Gerät geben würde, dass laufende Bilder auf ein Trägermedium bannt und später dann, frei nach belieben, wiedergibt.
Dann wäre diese ganze Diskussion unnütz...
28.09.2010 - 21:11 Uhr
Interview mit Joachim Löw:
Zitat
Löw holt Holtby und Schürrle
Zwei Mainzer für Deutschland
Löw: „Holtby und Schürrle kriegen dieses Jahr ihre Chance“
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/fsv-mainz-05/2010/09/29/schuerrle-und-holtby/jogi-loew-will-sie-fuer-nationalelf-nominieren.html
Zitat
Löw holt Holtby und Schürrle
Zwei Mainzer für Deutschland
Löw: „Holtby und Schürrle kriegen dieses Jahr ihre Chance“
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/fsv-mainz-05/2010/09/29/schuerrle-und-holtby/jogi-loew-will-sie-fuer-nationalelf-nominieren.html
04.10.2010 - 14:33 Uhr
Wir hatten doch auch mal Diskussionen, als Löw Hilbert nicht mehr berufen hat und weshalb er Jones nicht mehr schätzt usw....
De Jong wurde auch aus dem Aufgebot für Holland geworfen, weil er wiederholte frei drehte und im Trikot von ManCity seinem Gegenspieler das Bein brach.
Offenbar handeln auch andere N11-Trainer konsequent und achten auf den Schein und das Abbild der N11, auch wenn Dinge ausserhalb der N11 passieren.
De Jong wurde auch aus dem Aufgebot für Holland geworfen, weil er wiederholte frei drehte und im Trikot von ManCity seinem Gegenspieler das Bein brach.
Offenbar handeln auch andere N11-Trainer konsequent und achten auf den Schein und das Abbild der N11, auch wenn Dinge ausserhalb der N11 passieren.
07.10.2010 - 01:35 Uhr
ksta.de
Zitat
Sie haben kürzlich Ihre WM-Analyse abgeschlossen. Was sind Ihre Erkenntnisse? Wie spielen Sie?
LÖW: Wir haben die wenigsten Foulspiele im Schnitt von allen Mannschaften und die meisten Ballgewinne. Wir waren die Mannschaft, die am schnellsten vom Ballgewinn zum Abschluss kam. Dann waren wir mit Spanien die Mannschaft, die am meisten vertikale Bälle nach vorn gespielt hat. 85 Prozent dieser Bälle sind bei uns angekommen. Für mich ist es erfreulich, dass es mittlerweile messbar ist, dass wir schnell spielen. Schnell und präzise. 2005 haben wir gemessen: Wie lange ist ein Spieler im Schnitt im Ballbesitz? Wie lange dauert's von der Ballannahme bis zum Abspiel? 2005 waren's 2,8 Sekunden. 2008 waren's 1,7 Sekunden. 2010 waren es 1,1 Sekunden. Spanien hatte 1,0.
http://www.ksta.de/html/artikel/1285337951220.shtml
Erfolg ist planbar - offenbar schon.
Interessant wäre es aber gewesen, die Vergleichwerte anderer Nationen zu haben.
Zitat
Sie haben kürzlich Ihre WM-Analyse abgeschlossen. Was sind Ihre Erkenntnisse? Wie spielen Sie?
LÖW: Wir haben die wenigsten Foulspiele im Schnitt von allen Mannschaften und die meisten Ballgewinne. Wir waren die Mannschaft, die am schnellsten vom Ballgewinn zum Abschluss kam. Dann waren wir mit Spanien die Mannschaft, die am meisten vertikale Bälle nach vorn gespielt hat. 85 Prozent dieser Bälle sind bei uns angekommen. Für mich ist es erfreulich, dass es mittlerweile messbar ist, dass wir schnell spielen. Schnell und präzise. 2005 haben wir gemessen: Wie lange ist ein Spieler im Schnitt im Ballbesitz? Wie lange dauert's von der Ballannahme bis zum Abspiel? 2005 waren's 2,8 Sekunden. 2008 waren's 1,7 Sekunden. 2010 waren es 1,1 Sekunden. Spanien hatte 1,0.
http://www.ksta.de/html/artikel/1285337951220.shtml
Erfolg ist planbar - offenbar schon.
Interessant wäre es aber gewesen, die Vergleichwerte anderer Nationen zu haben.
08.10.2010 - 09:51 Uhr
Zitat von DeeUSA:
Kann mir jemand mal erklären wieso Löw so gut wie nie Spieler nachnomminiert, wenn sich Spieler verletzen? Das wäre doch die einmalige Chance "junge" Spieler mal reinschnuppern zu lassen ins A-Team.
Was meint ihr?
Welche Jungen meinst du, die jetzt zur U21 gefahren sind, damit sie auf jeden Fall internationale Spielpraxis bekommen ?
Es stimmt, ich bin teilweise auch mal überrascht, dass keiner nachgerufen wird.
Aber momentan seh ich das noch gelassen.
Wir haben noch genug Leute, die jetzt dabei sind.
Oder wen willst du nachnominieren (wie bereits gesagt, abgesehen von den U21 Spielern, denn die wurden genau aus oben genannten Grund bereits abgestellt)
Kann mir jemand mal erklären wieso Löw so gut wie nie Spieler nachnomminiert, wenn sich Spieler verletzen? Das wäre doch die einmalige Chance "junge" Spieler mal reinschnuppern zu lassen ins A-Team.
Was meint ihr?
Welche Jungen meinst du, die jetzt zur U21 gefahren sind, damit sie auf jeden Fall internationale Spielpraxis bekommen ?
Es stimmt, ich bin teilweise auch mal überrascht, dass keiner nachgerufen wird.
Aber momentan seh ich das noch gelassen.
Wir haben noch genug Leute, die jetzt dabei sind.
Oder wen willst du nachnominieren (wie bereits gesagt, abgesehen von den U21 Spielern, denn die wurden genau aus oben genannten Grund bereits abgestellt)
08.10.2010 - 10:20 Uhr
Aus dem Länderspielthread ausgelagert:
Zitat von sechszudrei:
Ich würde auch nicht behaupten, dass die beiden kein funktionierendes Pärchen abgeben würden, nur ist die Spielweise der deutschen NM ist eine andere als die des VfB. Löw versucht seine Spielweise seit Jahren aufzubauen, möglichst unabhängig vom vorhandenen Spielermaterial und verzichtet daher vielleicht auch mal auf aktuell stärkere Spieler. Kroos ist sicherlich nicht in Topverfassung, da sind so einige Spieler, die sich z.Z in der Liga deutlich stärker präsentieren, aber eben keiner, der der Spielweise Schweinsteigers eher gerecht wird. Es geht nicht darum, einen möglichst starken (was auch immer das heißen mag) 6er zu finden, sondern einen der Schweinsteiger ersetzt.
Ich denke, mit der Mär, Jogi würde seine Spielweise seit Jahren aufbauen, verklärt man die Vergangenheit ein wenig. Natürlich, in dem, was man inzwischen immer als "Philosophie" bezeichnet, gibt es Kontinuitäten, aber in dem systematischen Setup und den entsprechenden Spielern nicht in diesem Maße.
Im Gegenteil, man konnte in den letzten Turnieren eher als Konstante erkennen, daß ein über zwei Jahre einstudiertes System kurzfristig umgeworfen wurde:
2006-2008 hatten wir ein 4-4-2 ohne echte Flügelspieler; Schweinsteiger, Borowski und Schneider waren grundsätzlich immer in den Spielaufbau eingebunden. Pünktlich zum EM 2008 stieg man dann auf ein 4-4-2 mit zwei reinen Flügelspielern um, Podolski und Fritz, was man erst gegen Portugal aufgrund des kroatischen Fiaskos und des österreichischen Mühsals wieder umstellte.
2008-2010 agierten wir zu Beginn mit einem 4-2-2-2 der Vor-EM-Zeit, was dann 2009 durch die Hereinnahme von Özil ab dem Südafrika-Spiel zu einem 4-2-3-1 wurde. Erst 2010, in Grundzügen gegen Argentinien, so richtig dann aber erst gegen Bosnien, wurde das WM-System geschaffen, verkürzt ein 4-2-4, mit Schweinsteiger im zentralen Mittelfeld und insbesondere Müller auf "Rechtsaußen".
Wenn man mal davon absieht, daß Löw bis zu Friedrichs und Schweinsteigers Zweikampf-Renaissance im Sommer 2010 seit 2007 im Wesentlichen auf den aggressiven Ballgewinn in Abwehr und Mittelfeld zugunsten eines Eskort-Service verzichtete und damit bestimmte zur Verfügung stehende Spielertypen (Jones, Kehl*) aus ideologischen Gründen nicht ins Team nahm, kann ich nicht erkennen, wie er ein System unabhängig von den zur Verfügung stehenden Spielertypen durchgezogen hätte. Für Özil wurde eigentlich das gesamte Setup umgebaut und mit Müller (wobei ich hier weiterhin eher an das Jungfrau-Kind-Prinzip glaube) sowieso.
* Kehl: sicher nicht mit Jones gleichzusetzen, da wesentlich vielseitiger und strategischer, aber ebenfalls mit Qualitäten im Defensivzweikampf.
Da kann man aber vielleicht auch durchaus ein System erkennen:
Über anderthalb Jahre wird eine taktische Grundausrichtung einstudiert, auf die man dann jederzeit zurückgreifen kann. Vorteil: Sicherheit. Nachteil: ausrechenbar. Pünktlich zum Turnierjahr wird dann ein davon abweichendes Setup entworfen, was das Scouting der gegnerischen Trainer weitestgehend überflüssig macht. Einstudiert wird das in den vier Wochen Vorbereitungszeit und zwar auf der Basis des zuvor verinnerlichten Systems. Vorteil: Überraschungseffekt. Nachteil: eigentlich keiner, weil die Rückkehr zum einstudierten System immer möglich ist.
Zitat von sechszudrei:
Ich würde auch nicht behaupten, dass die beiden kein funktionierendes Pärchen abgeben würden, nur ist die Spielweise der deutschen NM ist eine andere als die des VfB. Löw versucht seine Spielweise seit Jahren aufzubauen, möglichst unabhängig vom vorhandenen Spielermaterial und verzichtet daher vielleicht auch mal auf aktuell stärkere Spieler. Kroos ist sicherlich nicht in Topverfassung, da sind so einige Spieler, die sich z.Z in der Liga deutlich stärker präsentieren, aber eben keiner, der der Spielweise Schweinsteigers eher gerecht wird. Es geht nicht darum, einen möglichst starken (was auch immer das heißen mag) 6er zu finden, sondern einen der Schweinsteiger ersetzt.
Ich denke, mit der Mär, Jogi würde seine Spielweise seit Jahren aufbauen, verklärt man die Vergangenheit ein wenig. Natürlich, in dem, was man inzwischen immer als "Philosophie" bezeichnet, gibt es Kontinuitäten, aber in dem systematischen Setup und den entsprechenden Spielern nicht in diesem Maße.
Im Gegenteil, man konnte in den letzten Turnieren eher als Konstante erkennen, daß ein über zwei Jahre einstudiertes System kurzfristig umgeworfen wurde:
2006-2008 hatten wir ein 4-4-2 ohne echte Flügelspieler; Schweinsteiger, Borowski und Schneider waren grundsätzlich immer in den Spielaufbau eingebunden. Pünktlich zum EM 2008 stieg man dann auf ein 4-4-2 mit zwei reinen Flügelspielern um, Podolski und Fritz, was man erst gegen Portugal aufgrund des kroatischen Fiaskos und des österreichischen Mühsals wieder umstellte.
2008-2010 agierten wir zu Beginn mit einem 4-2-2-2 der Vor-EM-Zeit, was dann 2009 durch die Hereinnahme von Özil ab dem Südafrika-Spiel zu einem 4-2-3-1 wurde. Erst 2010, in Grundzügen gegen Argentinien, so richtig dann aber erst gegen Bosnien, wurde das WM-System geschaffen, verkürzt ein 4-2-4, mit Schweinsteiger im zentralen Mittelfeld und insbesondere Müller auf "Rechtsaußen".
Wenn man mal davon absieht, daß Löw bis zu Friedrichs und Schweinsteigers Zweikampf-Renaissance im Sommer 2010 seit 2007 im Wesentlichen auf den aggressiven Ballgewinn in Abwehr und Mittelfeld zugunsten eines Eskort-Service verzichtete und damit bestimmte zur Verfügung stehende Spielertypen (Jones, Kehl*) aus ideologischen Gründen nicht ins Team nahm, kann ich nicht erkennen, wie er ein System unabhängig von den zur Verfügung stehenden Spielertypen durchgezogen hätte. Für Özil wurde eigentlich das gesamte Setup umgebaut und mit Müller (wobei ich hier weiterhin eher an das Jungfrau-Kind-Prinzip glaube) sowieso.
* Kehl: sicher nicht mit Jones gleichzusetzen, da wesentlich vielseitiger und strategischer, aber ebenfalls mit Qualitäten im Defensivzweikampf.
Da kann man aber vielleicht auch durchaus ein System erkennen:
Über anderthalb Jahre wird eine taktische Grundausrichtung einstudiert, auf die man dann jederzeit zurückgreifen kann. Vorteil: Sicherheit. Nachteil: ausrechenbar. Pünktlich zum Turnierjahr wird dann ein davon abweichendes Setup entworfen, was das Scouting der gegnerischen Trainer weitestgehend überflüssig macht. Einstudiert wird das in den vier Wochen Vorbereitungszeit und zwar auf der Basis des zuvor verinnerlichten Systems. Vorteil: Überraschungseffekt. Nachteil: eigentlich keiner, weil die Rückkehr zum einstudierten System immer möglich ist.
08.10.2010 - 16:05 Uhr
Zitat von spox.com:
15.49 Uhr: Joachim Löw tritt auf die Euphorie-Bremse: Spieler wie Andre Schürrle, Lewis Holtby und etliche andere fliegen auf einer Woge des Erfolges und werden momentan in die Nationalelf gelobt. Jogi Löw dagegen will das alles ganz ruhig angehen lassen. "Meine Ansprüche und meine Messlatte sind sehr, sehr hoch. Ob sie den Ansprüchen genügen und bei der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen werden, ist erst in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren zu beantworten", sagte Löw. Sie seien entwicklungsfähig, aber man muss die Zeit abwarten. Den beiden Mainzern, sowie Hummels und Götze machte er unterdessen Hoffnung auf eine Nominierung für das Spiel am 17. November gegen Schweden.
Vor kurzem hieß es noch, dass die Spieler keine 50 Bundesligaspiele brauchen, um Nationalspieler zu werden und jetzt auf ein Mal kann es wieder Monate oder Jahre dauern.
Der Typ legt sich das immer so zurecht, wie ihm das gerade passt.
15.49 Uhr: Joachim Löw tritt auf die Euphorie-Bremse: Spieler wie Andre Schürrle, Lewis Holtby und etliche andere fliegen auf einer Woge des Erfolges und werden momentan in die Nationalelf gelobt. Jogi Löw dagegen will das alles ganz ruhig angehen lassen. "Meine Ansprüche und meine Messlatte sind sehr, sehr hoch. Ob sie den Ansprüchen genügen und bei der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen werden, ist erst in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren zu beantworten", sagte Löw. Sie seien entwicklungsfähig, aber man muss die Zeit abwarten. Den beiden Mainzern, sowie Hummels und Götze machte er unterdessen Hoffnung auf eine Nominierung für das Spiel am 17. November gegen Schweden.
Vor kurzem hieß es noch, dass die Spieler keine 50 Bundesligaspiele brauchen, um Nationalspieler zu werden und jetzt auf ein Mal kann es wieder Monate oder Jahre dauern.
Der Typ legt sich das immer so zurecht, wie ihm das gerade passt.
08.10.2010 - 16:18 Uhr
Zitat von MARVSTAR_BVB:
Zitat von spox.com:
15.49 Uhr: Joachim Löw tritt auf die Euphorie-Bremse: Spieler wie Andre Schürrle, Lewis Holtby und etliche andere fliegen auf einer Woge des Erfolges und werden momentan in die Nationalelf gelobt. Jogi Löw dagegen will das alles ganz ruhig angehen lassen. "Meine Ansprüche und meine Messlatte sind sehr, sehr hoch. Ob sie den Ansprüchen genügen und bei der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen werden, ist erst in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren zu beantworten", sagte Löw. Sie seien entwicklungsfähig, aber man muss die Zeit abwarten. Den beiden Mainzern, sowie Hummels und Götze machte er unterdessen Hoffnung auf eine Nominierung für das Spiel am 17. November gegen Schweden.
Vor kurzem hieß es noch, dass die Spieler keine 50 Bundesligaspiele brauchen, um Nationalspieler zu werden und jetzt auf ein Mal kann es wieder Monate oder Jahre dauern.
Der Typ legt sich das immer so zurecht, wie ihm das gerade passt.
Wieso? "Tragende Rolle in der Nationalelf" und "Nominierung für ein Testspiel" sind doch zwei völlig verschiedene paar Schuhe.
Zitat von spox.com:
15.49 Uhr: Joachim Löw tritt auf die Euphorie-Bremse: Spieler wie Andre Schürrle, Lewis Holtby und etliche andere fliegen auf einer Woge des Erfolges und werden momentan in die Nationalelf gelobt. Jogi Löw dagegen will das alles ganz ruhig angehen lassen. "Meine Ansprüche und meine Messlatte sind sehr, sehr hoch. Ob sie den Ansprüchen genügen und bei der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen werden, ist erst in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren zu beantworten", sagte Löw. Sie seien entwicklungsfähig, aber man muss die Zeit abwarten. Den beiden Mainzern, sowie Hummels und Götze machte er unterdessen Hoffnung auf eine Nominierung für das Spiel am 17. November gegen Schweden.
Vor kurzem hieß es noch, dass die Spieler keine 50 Bundesligaspiele brauchen, um Nationalspieler zu werden und jetzt auf ein Mal kann es wieder Monate oder Jahre dauern.
Der Typ legt sich das immer so zurecht, wie ihm das gerade passt.
Wieso? "Tragende Rolle in der Nationalelf" und "Nominierung für ein Testspiel" sind doch zwei völlig verschiedene paar Schuhe.
08.10.2010 - 17:01 Uhr
Zitat von MARVSTAR_BVB:
Zitat von spox.com:
15.49 Uhr: Joachim Löw tritt auf die Euphorie-Bremse: Spieler wie Andre Schürrle, Lewis Holtby und etliche andere fliegen auf einer Woge des Erfolges und werden momentan in die Nationalelf gelobt. Jogi Löw dagegen will das alles ganz ruhig angehen lassen. "Meine Ansprüche und meine Messlatte sind sehr, sehr hoch. Ob sie den Ansprüchen genügen und bei der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen werden, ist erst in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren zu beantworten", sagte Löw. Sie seien entwicklungsfähig, aber man muss die Zeit abwarten. Den beiden Mainzern, sowie Hummels und Götze machte er unterdessen Hoffnung auf eine Nominierung für das Spiel am 17. November gegen Schweden.
Vor kurzem hieß es noch, dass die Spieler keine 50 Bundesligaspiele brauchen, um Nationalspieler zu werden und jetzt auf ein Mal kann es wieder Monate oder Jahre dauern.
Der Typ legt sich das immer so zurecht, wie ihm das gerade passt.
Ist doch nix neues :p
Zitat von spox.com:
15.49 Uhr: Joachim Löw tritt auf die Euphorie-Bremse: Spieler wie Andre Schürrle, Lewis Holtby und etliche andere fliegen auf einer Woge des Erfolges und werden momentan in die Nationalelf gelobt. Jogi Löw dagegen will das alles ganz ruhig angehen lassen. "Meine Ansprüche und meine Messlatte sind sehr, sehr hoch. Ob sie den Ansprüchen genügen und bei der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen werden, ist erst in einigen Monaten, vielleicht auch Jahren zu beantworten", sagte Löw. Sie seien entwicklungsfähig, aber man muss die Zeit abwarten. Den beiden Mainzern, sowie Hummels und Götze machte er unterdessen Hoffnung auf eine Nominierung für das Spiel am 17. November gegen Schweden.
Vor kurzem hieß es noch, dass die Spieler keine 50 Bundesligaspiele brauchen, um Nationalspieler zu werden und jetzt auf ein Mal kann es wieder Monate oder Jahre dauern.
Der Typ legt sich das immer so zurecht, wie ihm das gerade passt.
Ist doch nix neues :p
09.10.2010 - 10:31 Uhr
Zitat von SexiestManAlive:
Wenn man mal davon absieht, daß Löw bis zu Friedrichs und Schweinsteigers Zweikampf-Renaissance im Sommer 2010 seit 2007 im Wesentlichen auf den aggressiven Ballgewinn in Abwehr und Mittelfeld zugunsten eines Eskort-Service verzichtete und damit bestimmte zur Verfügung stehende Spielertypen (Jones, Kehl*) aus ideologischen Gründen nicht ins Team nahm, kann ich nicht erkennen, wie er ein System unabhängig von den zur Verfügung stehenden Spielertypen durchgezogen hätte. Für Özil wurde eigentlich das gesamte Setup umgebaut und mit Müller (wobei ich hier weiterhin eher an das Jungfrau-Kind-Prinzip glaube) sowieso.
* Kehl: sicher nicht mit Jones gleichzusetzen, da wesentlich vielseitiger und strategischer, aber ebenfalls mit Qualitäten im Defensivzweikampf.
.
So sehr ich Kehl als Spieler mag, muß man doch hier eindeutig gegen diese Verschwörungstheorie ein paar Worte verlieren.
Ideolgische Gründe ? Abgesehen, dass dieses Wort im Fussball mal gar nichts verloren hat, liegt der Fall wohl eindeutig anders. In dem Vor-WM Saison war Kehl schlicht fast die komplette Saison verletzt, kam gegen Ende der Rückrunde für ein paar Spiele zurück um sich dann gleich wieder zu verletzen.
In der Vor-EM Saison ein ähnliches Bild: Die Halbe Saison am Stück verletzt, kam dann (was ja mehr als verständlich ist) schwer in Tritt, um sich dann wieder in der Endphase der Saison zu verletzten. In der Saison davor (die erste in der Löw Bundestrainer war) hat er sogar überhaupt kein Spiel über 90 Minuten gemacht und insgesamt nur eine Handvoll Spiele gemacht.
Darin liegt doch wohl der Grund, warum ein Kehl nie eine wirkliche Rolle bei Löw gespielt hat.
Aber wie könnte man ihm das auch verdenken ?
Allerdings waren Rolfes und danach Träsch fest für die letzte WM eingeplant. Beide im defensiven Mittelfeld zu Hause, die hier durchaus ähnliche Stärken haben.
Wenn man mal davon absieht, daß Löw bis zu Friedrichs und Schweinsteigers Zweikampf-Renaissance im Sommer 2010 seit 2007 im Wesentlichen auf den aggressiven Ballgewinn in Abwehr und Mittelfeld zugunsten eines Eskort-Service verzichtete und damit bestimmte zur Verfügung stehende Spielertypen (Jones, Kehl*) aus ideologischen Gründen nicht ins Team nahm, kann ich nicht erkennen, wie er ein System unabhängig von den zur Verfügung stehenden Spielertypen durchgezogen hätte. Für Özil wurde eigentlich das gesamte Setup umgebaut und mit Müller (wobei ich hier weiterhin eher an das Jungfrau-Kind-Prinzip glaube) sowieso.
* Kehl: sicher nicht mit Jones gleichzusetzen, da wesentlich vielseitiger und strategischer, aber ebenfalls mit Qualitäten im Defensivzweikampf.
.
So sehr ich Kehl als Spieler mag, muß man doch hier eindeutig gegen diese Verschwörungstheorie ein paar Worte verlieren.
Ideolgische Gründe ? Abgesehen, dass dieses Wort im Fussball mal gar nichts verloren hat, liegt der Fall wohl eindeutig anders. In dem Vor-WM Saison war Kehl schlicht fast die komplette Saison verletzt, kam gegen Ende der Rückrunde für ein paar Spiele zurück um sich dann gleich wieder zu verletzen.
In der Vor-EM Saison ein ähnliches Bild: Die Halbe Saison am Stück verletzt, kam dann (was ja mehr als verständlich ist) schwer in Tritt, um sich dann wieder in der Endphase der Saison zu verletzten. In der Saison davor (die erste in der Löw Bundestrainer war) hat er sogar überhaupt kein Spiel über 90 Minuten gemacht und insgesamt nur eine Handvoll Spiele gemacht.
Darin liegt doch wohl der Grund, warum ein Kehl nie eine wirkliche Rolle bei Löw gespielt hat.
Aber wie könnte man ihm das auch verdenken ?
Allerdings waren Rolfes und danach Träsch fest für die letzte WM eingeplant. Beide im defensiven Mittelfeld zu Hause, die hier durchaus ähnliche Stärken haben.
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