Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
16.05.2020 - 19:07 Uhr
01.09.2022 - 20:53 Uhr
Zitat von Finn84
Trotz allem steigen die Zahlen der SUV und der PS trotz steigender Spritpreise, was mir eine hohe Zahlungsbereitschaft für Sprit signalisiert. Denn mit weniger SUVs und nicht steigenden PS Zahlen würde der Verbrauch fallen und damit die Nachfrage.
Dazu gilt: Deutsches Recht ungleich EU-Recht.
Zitat von UlmerBVB1986
Andere Länder haben es schon eingeführt und bis heute habe ich nichts gehört, dass das gegen EU-Recht verstößt.
Ich habe neulich erst ein Video zum Thema SUV, Pick Up oder Minivan gesehen. Bei einigen Fahrzeugen war ich überrascht in welche Kategorie die gehören... das SUV in anderen Ländern beliebter sind wusste ich tatsächlich.
Aber in der Gesamtfahrzeugflotte in Deutschland belegen die SUV in Deutschland nur Platz 4, 9,9%. Platz 3 Mittelklasse 12,3% , Platz 2 Kleinwagen 18,2%, Platz 1 Kompaktklasse 24,2%. Also bei 48,5 Mio in Deutschland gemeldeten PKW wären das 4,80 Mio SUV.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/316734/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland-nach-segmenten-anteile/
Was mich aber ernsthaft verwundert, ist das mit der PS Zahl. Allerdings halte ich dagegen, dass trotz der gestiegenen PS Zahl, der Verbrauch 2016 und 2020 bei 7,7l (Benzin) und 7l (Diesel)auf 100 km liegt, dazwischen 7,8l.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484054/umfrage/durchschnittsverbrauch-pkw-in-privaten-haushalten-in-deutschland/
Zitat von Finn84
Eine Besteuerung des Übergewinns könnte mittelbar tatsächlich zu einer Preissenkung führen. Aber eine solche Steuer muss auch immer in den rechtlichen Rahmen passen (hier kenn ich mich bzgl. möglicher Unterschiede nicht aus), wie ich die deutschen Bedenkenträger so kenne kann es hier viele Fragezeichen geben. Nichtsdestotrotz bring eine Übergewinnsteuer nicht viel, wenn Sie rechtlich wieder kassiert wird und die Unternehmen ihre Übergewinne in teure Anwälte investieren (dann gibt es auch keine Übergewinne mehr zu besteuern).
Bzgl. der SUVs: gemäß Statista ist der Anteil der SUV bei den Neuzulassungen von 2016 mit 12,7% (425T) bis 2021 auf 25,4% (667T) gestiegen. Zu bemerken ist, dass die Gesamtanzahl der Neuzulassungen 2021 deutlich geringer war als 2016. Ehrlicherweise scheinen SUV im restlichen Europa gemäß dem zugehörigen Text sogar noch beliebter zu sein.
Der Durchschnittswert der PS bei Neuzulassungen ist von 2016 mit 147,8 bis 2021 auf 160,2 angestiegen. (statista)
Zitat von UlmerBVB1986
Italien, Großbritannien oder Ungarn beseteuern den Übergewinn seit Juni! Auch die USA prüften eine Sondersteuer. Ich meine es gibt Länder, die den Übergewinn der Ölkonzerne sogar bis zu 100% besteuern! Sogar der UN-Generalsekretär António Guterres fordert so eine Steuer. Alleine im 2. QUartal habe die Konzerne 60 Milliarden gewinn gemacht! Die machen Rekordgewinne während hier Leute nciht wissen wie sie zur Arbeit kommen oder im winter heizen sollen!
Seit Anfang Juni prüft die Regierung so eine Besteuerung! Wie lange noch?
Sinkt die Nachfrage... da machst du dir es zu einfach. Auch in der Aussage zu SUV und PS. Das ist eine subjektive Behauptung. Kannst du diese belegen?
Zitat von Finn84
Ich weiß viele glauben hier nicht an den Markt, aber wenn die Konzerne bei uns solche Preise durchsetzen können und in anderen Ländern nicht liegt das wohl an der Kaufkraft. Hier fahren die Leute halt trotzdem alle einen SUV oder das Auto muss mindesten 200 PS haben. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch der Preis. Inwieweit die Politik hier in Preisfindung der Konzerne eingreifen sollte muss mir jemand erklären, greift die Politik in den Nachbarländern in die Preisfindung ein?
Zitat von UlmerBVB1986
Sind sogar 88$ heute morgen gewesen. Aber uns Deutsche kann man doch abzocken, wusstest du das nicht?
Bei uns alleine haben die Ölkonzerne 2022 3x soviel Gewinne eingefahren, wie im Land, das nach uns folgt!
Warum die Politik, vor allem Herr Lindner, da nicht eingreift finde ich enorm schwach. Meiner Meinung nach muss Lindner zurücktreten.
Zitat von XWB91
Das ist schon Wahnsinn. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell 94 Dollar und wir haben Preise von 2.10-2.20€ für den Liter Super aktuell. Bevor der Tankrabatt in Kraft getreten ist, kostete ein Barrel rund 120-130 Dollar und wir hatten identische Preise. Ganz zu schweigen davon, dass man damals erzählt hat, es müsse zuerst der teuer eingekaufte Kraftstoff verkauft werden, damit der Rabatt greifen kann und nun, wo es teurer wird, geht das sofort über Nacht?
Ist wirklich ekelhaft und moralisch höchst verwerflich, wie die Konzerne hier agieren. Vor allem, wenn es noch so offensichtlich ist und die Politik schaut zu.
Das ist schon Wahnsinn. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell 94 Dollar und wir haben Preise von 2.10-2.20€ für den Liter Super aktuell. Bevor der Tankrabatt in Kraft getreten ist, kostete ein Barrel rund 120-130 Dollar und wir hatten identische Preise. Ganz zu schweigen davon, dass man damals erzählt hat, es müsse zuerst der teuer eingekaufte Kraftstoff verkauft werden, damit der Rabatt greifen kann und nun, wo es teurer wird, geht das sofort über Nacht?
Ist wirklich ekelhaft und moralisch höchst verwerflich, wie die Konzerne hier agieren. Vor allem, wenn es noch so offensichtlich ist und die Politik schaut zu.
Sind sogar 88$ heute morgen gewesen. Aber uns Deutsche kann man doch abzocken, wusstest du das nicht?
Bei uns alleine haben die Ölkonzerne 2022 3x soviel Gewinne eingefahren, wie im Land, das nach uns folgt!
Warum die Politik, vor allem Herr Lindner, da nicht eingreift finde ich enorm schwach. Meiner Meinung nach muss Lindner zurücktreten.
Ich weiß viele glauben hier nicht an den Markt, aber wenn die Konzerne bei uns solche Preise durchsetzen können und in anderen Ländern nicht liegt das wohl an der Kaufkraft. Hier fahren die Leute halt trotzdem alle einen SUV oder das Auto muss mindesten 200 PS haben. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch der Preis. Inwieweit die Politik hier in Preisfindung der Konzerne eingreifen sollte muss mir jemand erklären, greift die Politik in den Nachbarländern in die Preisfindung ein?
Italien, Großbritannien oder Ungarn beseteuern den Übergewinn seit Juni! Auch die USA prüften eine Sondersteuer. Ich meine es gibt Länder, die den Übergewinn der Ölkonzerne sogar bis zu 100% besteuern! Sogar der UN-Generalsekretär António Guterres fordert so eine Steuer. Alleine im 2. QUartal habe die Konzerne 60 Milliarden gewinn gemacht! Die machen Rekordgewinne während hier Leute nciht wissen wie sie zur Arbeit kommen oder im winter heizen sollen!
Seit Anfang Juni prüft die Regierung so eine Besteuerung! Wie lange noch?
Sinkt die Nachfrage... da machst du dir es zu einfach. Auch in der Aussage zu SUV und PS. Das ist eine subjektive Behauptung. Kannst du diese belegen?
Eine Besteuerung des Übergewinns könnte mittelbar tatsächlich zu einer Preissenkung führen. Aber eine solche Steuer muss auch immer in den rechtlichen Rahmen passen (hier kenn ich mich bzgl. möglicher Unterschiede nicht aus), wie ich die deutschen Bedenkenträger so kenne kann es hier viele Fragezeichen geben. Nichtsdestotrotz bring eine Übergewinnsteuer nicht viel, wenn Sie rechtlich wieder kassiert wird und die Unternehmen ihre Übergewinne in teure Anwälte investieren (dann gibt es auch keine Übergewinne mehr zu besteuern).
Bzgl. der SUVs: gemäß Statista ist der Anteil der SUV bei den Neuzulassungen von 2016 mit 12,7% (425T) bis 2021 auf 25,4% (667T) gestiegen. Zu bemerken ist, dass die Gesamtanzahl der Neuzulassungen 2021 deutlich geringer war als 2016. Ehrlicherweise scheinen SUV im restlichen Europa gemäß dem zugehörigen Text sogar noch beliebter zu sein.
Der Durchschnittswert der PS bei Neuzulassungen ist von 2016 mit 147,8 bis 2021 auf 160,2 angestiegen. (statista)
Andere Länder haben es schon eingeführt und bis heute habe ich nichts gehört, dass das gegen EU-Recht verstößt.
Ich habe neulich erst ein Video zum Thema SUV, Pick Up oder Minivan gesehen. Bei einigen Fahrzeugen war ich überrascht in welche Kategorie die gehören... das SUV in anderen Ländern beliebter sind wusste ich tatsächlich.
Aber in der Gesamtfahrzeugflotte in Deutschland belegen die SUV in Deutschland nur Platz 4, 9,9%. Platz 3 Mittelklasse 12,3% , Platz 2 Kleinwagen 18,2%, Platz 1 Kompaktklasse 24,2%. Also bei 48,5 Mio in Deutschland gemeldeten PKW wären das 4,80 Mio SUV.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/316734/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland-nach-segmenten-anteile/
Was mich aber ernsthaft verwundert, ist das mit der PS Zahl. Allerdings halte ich dagegen, dass trotz der gestiegenen PS Zahl, der Verbrauch 2016 und 2020 bei 7,7l (Benzin) und 7l (Diesel)auf 100 km liegt, dazwischen 7,8l.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484054/umfrage/durchschnittsverbrauch-pkw-in-privaten-haushalten-in-deutschland/
Trotz allem steigen die Zahlen der SUV und der PS trotz steigender Spritpreise, was mir eine hohe Zahlungsbereitschaft für Sprit signalisiert. Denn mit weniger SUVs und nicht steigenden PS Zahlen würde der Verbrauch fallen und damit die Nachfrage.
Dazu gilt: Deutsches Recht ungleich EU-Recht.
Mal zum Thema Kaufkraft, ich bin mir überhaupt nicht sicher in welcher Situation wir uns tatsächlich befinden. Die stärker werdende Ungleichverteilung macht es zudem noch schwieriger das wirklich objektiv zu bewerten.
Ich muss beruflich u.a. auch Tankstellen anfahren. Heute hatte ich 6 auf dem Zettel, und hab bei jeder mal ironisch zu Beginn gefragt wie entspannt der Tag denn bisher so war. Wirklich alle sagten mir sie wären total überrascht, vom Kundenauflauf bzgl. tanken her ein Tag wie jeder andere. Das hat mich echt verblüfft, bin fest davon ausgegangen das die meisten heute definitiv nicht tanken werden. Offenbar Pustekuchen. es sind wohl nicht nur die Dienstwagenfahrer und die Reichen etc. die das nicht so sehr juckt, sondern auch große Teile der normalen Bevölkerung. Muss ja nichts heißen und kann Zufall sein, mich hat das allerdings schon enorm gewundert.
01.09.2022 - 21:46 Uhr
01.09.2022 - 22:52 Uhr
Zitat von TheInternational
Mal zum Thema Kaufkraft, ich bin mir überhaupt nicht sicher in welcher Situation wir uns tatsächlich befinden. Die stärker werdende Ungleichverteilung macht es zudem noch schwieriger das wirklich objektiv zu bewerten.
Ich muss beruflich u.a. auch Tankstellen anfahren. Heute hatte ich 6 auf dem Zettel, und hab bei jeder mal ironisch zu Beginn gefragt wie entspannt der Tag denn bisher so war. Wirklich alle sagten mir sie wären total überrascht, vom Kundenauflauf bzgl. tanken her ein Tag wie jeder andere. Das hat mich echt verblüfft, bin fest davon ausgegangen das die meisten heute definitiv nicht tanken werden. Offenbar Pustekuchen. es sind wohl nicht nur die Dienstwagenfahrer und die Reichen etc. die das nicht so sehr juckt, sondern auch große Teile der normalen Bevölkerung. Muss ja nichts heißen und kann Zufall sein, mich hat das allerdings schon enorm gewundert.
Zitat von Finn84
Trotz allem steigen die Zahlen der SUV und der PS trotz steigender Spritpreise, was mir eine hohe Zahlungsbereitschaft für Sprit signalisiert. Denn mit weniger SUVs und nicht steigenden PS Zahlen würde der Verbrauch fallen und damit die Nachfrage.
Dazu gilt: Deutsches Recht ungleich EU-Recht.
Zitat von UlmerBVB1986
Andere Länder haben es schon eingeführt und bis heute habe ich nichts gehört, dass das gegen EU-Recht verstößt.
Ich habe neulich erst ein Video zum Thema SUV, Pick Up oder Minivan gesehen. Bei einigen Fahrzeugen war ich überrascht in welche Kategorie die gehören... das SUV in anderen Ländern beliebter sind wusste ich tatsächlich.
Aber in der Gesamtfahrzeugflotte in Deutschland belegen die SUV in Deutschland nur Platz 4, 9,9%. Platz 3 Mittelklasse 12,3% , Platz 2 Kleinwagen 18,2%, Platz 1 Kompaktklasse 24,2%. Also bei 48,5 Mio in Deutschland gemeldeten PKW wären das 4,80 Mio SUV.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/316734/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland-nach-segmenten-anteile/
Was mich aber ernsthaft verwundert, ist das mit der PS Zahl. Allerdings halte ich dagegen, dass trotz der gestiegenen PS Zahl, der Verbrauch 2016 und 2020 bei 7,7l (Benzin) und 7l (Diesel)auf 100 km liegt, dazwischen 7,8l.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484054/umfrage/durchschnittsverbrauch-pkw-in-privaten-haushalten-in-deutschland/
Zitat von Finn84
Eine Besteuerung des Übergewinns könnte mittelbar tatsächlich zu einer Preissenkung führen. Aber eine solche Steuer muss auch immer in den rechtlichen Rahmen passen (hier kenn ich mich bzgl. möglicher Unterschiede nicht aus), wie ich die deutschen Bedenkenträger so kenne kann es hier viele Fragezeichen geben. Nichtsdestotrotz bring eine Übergewinnsteuer nicht viel, wenn Sie rechtlich wieder kassiert wird und die Unternehmen ihre Übergewinne in teure Anwälte investieren (dann gibt es auch keine Übergewinne mehr zu besteuern).
Bzgl. der SUVs: gemäß Statista ist der Anteil der SUV bei den Neuzulassungen von 2016 mit 12,7% (425T) bis 2021 auf 25,4% (667T) gestiegen. Zu bemerken ist, dass die Gesamtanzahl der Neuzulassungen 2021 deutlich geringer war als 2016. Ehrlicherweise scheinen SUV im restlichen Europa gemäß dem zugehörigen Text sogar noch beliebter zu sein.
Der Durchschnittswert der PS bei Neuzulassungen ist von 2016 mit 147,8 bis 2021 auf 160,2 angestiegen. (statista)
Zitat von UlmerBVB1986
Italien, Großbritannien oder Ungarn beseteuern den Übergewinn seit Juni! Auch die USA prüften eine Sondersteuer. Ich meine es gibt Länder, die den Übergewinn der Ölkonzerne sogar bis zu 100% besteuern! Sogar der UN-Generalsekretär António Guterres fordert so eine Steuer. Alleine im 2. QUartal habe die Konzerne 60 Milliarden gewinn gemacht! Die machen Rekordgewinne während hier Leute nciht wissen wie sie zur Arbeit kommen oder im winter heizen sollen!
Seit Anfang Juni prüft die Regierung so eine Besteuerung! Wie lange noch?
Sinkt die Nachfrage... da machst du dir es zu einfach. Auch in der Aussage zu SUV und PS. Das ist eine subjektive Behauptung. Kannst du diese belegen?
Zitat von Finn84
Ich weiß viele glauben hier nicht an den Markt, aber wenn die Konzerne bei uns solche Preise durchsetzen können und in anderen Ländern nicht liegt das wohl an der Kaufkraft. Hier fahren die Leute halt trotzdem alle einen SUV oder das Auto muss mindesten 200 PS haben. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch der Preis. Inwieweit die Politik hier in Preisfindung der Konzerne eingreifen sollte muss mir jemand erklären, greift die Politik in den Nachbarländern in die Preisfindung ein?
Zitat von UlmerBVB1986
Sind sogar 88$ heute morgen gewesen. Aber uns Deutsche kann man doch abzocken, wusstest du das nicht?
Bei uns alleine haben die Ölkonzerne 2022 3x soviel Gewinne eingefahren, wie im Land, das nach uns folgt!
Warum die Politik, vor allem Herr Lindner, da nicht eingreift finde ich enorm schwach. Meiner Meinung nach muss Lindner zurücktreten.
Zitat von XWB91
Das ist schon Wahnsinn. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell 94 Dollar und wir haben Preise von 2.10-2.20€ für den Liter Super aktuell. Bevor der Tankrabatt in Kraft getreten ist, kostete ein Barrel rund 120-130 Dollar und wir hatten identische Preise. Ganz zu schweigen davon, dass man damals erzählt hat, es müsse zuerst der teuer eingekaufte Kraftstoff verkauft werden, damit der Rabatt greifen kann und nun, wo es teurer wird, geht das sofort über Nacht?
Ist wirklich ekelhaft und moralisch höchst verwerflich, wie die Konzerne hier agieren. Vor allem, wenn es noch so offensichtlich ist und die Politik schaut zu.
Das ist schon Wahnsinn. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell 94 Dollar und wir haben Preise von 2.10-2.20€ für den Liter Super aktuell. Bevor der Tankrabatt in Kraft getreten ist, kostete ein Barrel rund 120-130 Dollar und wir hatten identische Preise. Ganz zu schweigen davon, dass man damals erzählt hat, es müsse zuerst der teuer eingekaufte Kraftstoff verkauft werden, damit der Rabatt greifen kann und nun, wo es teurer wird, geht das sofort über Nacht?
Ist wirklich ekelhaft und moralisch höchst verwerflich, wie die Konzerne hier agieren. Vor allem, wenn es noch so offensichtlich ist und die Politik schaut zu.
Sind sogar 88$ heute morgen gewesen. Aber uns Deutsche kann man doch abzocken, wusstest du das nicht?
Bei uns alleine haben die Ölkonzerne 2022 3x soviel Gewinne eingefahren, wie im Land, das nach uns folgt!
Warum die Politik, vor allem Herr Lindner, da nicht eingreift finde ich enorm schwach. Meiner Meinung nach muss Lindner zurücktreten.
Ich weiß viele glauben hier nicht an den Markt, aber wenn die Konzerne bei uns solche Preise durchsetzen können und in anderen Ländern nicht liegt das wohl an der Kaufkraft. Hier fahren die Leute halt trotzdem alle einen SUV oder das Auto muss mindesten 200 PS haben. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch der Preis. Inwieweit die Politik hier in Preisfindung der Konzerne eingreifen sollte muss mir jemand erklären, greift die Politik in den Nachbarländern in die Preisfindung ein?
Italien, Großbritannien oder Ungarn beseteuern den Übergewinn seit Juni! Auch die USA prüften eine Sondersteuer. Ich meine es gibt Länder, die den Übergewinn der Ölkonzerne sogar bis zu 100% besteuern! Sogar der UN-Generalsekretär António Guterres fordert so eine Steuer. Alleine im 2. QUartal habe die Konzerne 60 Milliarden gewinn gemacht! Die machen Rekordgewinne während hier Leute nciht wissen wie sie zur Arbeit kommen oder im winter heizen sollen!
Seit Anfang Juni prüft die Regierung so eine Besteuerung! Wie lange noch?
Sinkt die Nachfrage... da machst du dir es zu einfach. Auch in der Aussage zu SUV und PS. Das ist eine subjektive Behauptung. Kannst du diese belegen?
Eine Besteuerung des Übergewinns könnte mittelbar tatsächlich zu einer Preissenkung führen. Aber eine solche Steuer muss auch immer in den rechtlichen Rahmen passen (hier kenn ich mich bzgl. möglicher Unterschiede nicht aus), wie ich die deutschen Bedenkenträger so kenne kann es hier viele Fragezeichen geben. Nichtsdestotrotz bring eine Übergewinnsteuer nicht viel, wenn Sie rechtlich wieder kassiert wird und die Unternehmen ihre Übergewinne in teure Anwälte investieren (dann gibt es auch keine Übergewinne mehr zu besteuern).
Bzgl. der SUVs: gemäß Statista ist der Anteil der SUV bei den Neuzulassungen von 2016 mit 12,7% (425T) bis 2021 auf 25,4% (667T) gestiegen. Zu bemerken ist, dass die Gesamtanzahl der Neuzulassungen 2021 deutlich geringer war als 2016. Ehrlicherweise scheinen SUV im restlichen Europa gemäß dem zugehörigen Text sogar noch beliebter zu sein.
Der Durchschnittswert der PS bei Neuzulassungen ist von 2016 mit 147,8 bis 2021 auf 160,2 angestiegen. (statista)
Andere Länder haben es schon eingeführt und bis heute habe ich nichts gehört, dass das gegen EU-Recht verstößt.
Ich habe neulich erst ein Video zum Thema SUV, Pick Up oder Minivan gesehen. Bei einigen Fahrzeugen war ich überrascht in welche Kategorie die gehören... das SUV in anderen Ländern beliebter sind wusste ich tatsächlich.
Aber in der Gesamtfahrzeugflotte in Deutschland belegen die SUV in Deutschland nur Platz 4, 9,9%. Platz 3 Mittelklasse 12,3% , Platz 2 Kleinwagen 18,2%, Platz 1 Kompaktklasse 24,2%. Also bei 48,5 Mio in Deutschland gemeldeten PKW wären das 4,80 Mio SUV.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/316734/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland-nach-segmenten-anteile/
Was mich aber ernsthaft verwundert, ist das mit der PS Zahl. Allerdings halte ich dagegen, dass trotz der gestiegenen PS Zahl, der Verbrauch 2016 und 2020 bei 7,7l (Benzin) und 7l (Diesel)auf 100 km liegt, dazwischen 7,8l.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484054/umfrage/durchschnittsverbrauch-pkw-in-privaten-haushalten-in-deutschland/
Trotz allem steigen die Zahlen der SUV und der PS trotz steigender Spritpreise, was mir eine hohe Zahlungsbereitschaft für Sprit signalisiert. Denn mit weniger SUVs und nicht steigenden PS Zahlen würde der Verbrauch fallen und damit die Nachfrage.
Dazu gilt: Deutsches Recht ungleich EU-Recht.
Mal zum Thema Kaufkraft, ich bin mir überhaupt nicht sicher in welcher Situation wir uns tatsächlich befinden. Die stärker werdende Ungleichverteilung macht es zudem noch schwieriger das wirklich objektiv zu bewerten.
Ich muss beruflich u.a. auch Tankstellen anfahren. Heute hatte ich 6 auf dem Zettel, und hab bei jeder mal ironisch zu Beginn gefragt wie entspannt der Tag denn bisher so war. Wirklich alle sagten mir sie wären total überrascht, vom Kundenauflauf bzgl. tanken her ein Tag wie jeder andere. Das hat mich echt verblüfft, bin fest davon ausgegangen das die meisten heute definitiv nicht tanken werden. Offenbar Pustekuchen. es sind wohl nicht nur die Dienstwagenfahrer und die Reichen etc. die das nicht so sehr juckt, sondern auch große Teile der normalen Bevölkerung. Muss ja nichts heißen und kann Zufall sein, mich hat das allerdings schon enorm gewundert.
Ist das so verwunderlich? Die meisten Leute werden sich über Jahre/ Jahrzehnte an ihr Auto gewöhnt haben, welches für den Arbeitsweg verwendet wird.
Steht das eben vor der Tür, steigen viele nicht so schnell auf den ÖPNV um, selbst wenn es doch schon sehr kritisch ist mit den Preisen für die meisten. ÖPNV kostet ja auch wieder normal.
Auch wenn es schwachsinnig erscheinen mag, die arbeitende Bevölkerung, ist teils aufs Auto angewiesen (wegen schlechten ÖPNV Verbindungen) oder schlicht zu bequem. Mich wundert das wenig bis gar nicht. Die Komfortzone verlassen einige vermutlich erst, wenn es richtig eng wird. Könnte dann im Winter/ Frühjahr schnell der Fall werden, falls die Sache mit dem Gas richtig teuer wird bzw. Rechnungen und Nachzahlungen für Strom eintrudeln.
01.09.2022 - 22:55 Uhr
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
01.09.2022 - 23:43 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
Schwer zu sagen, was das bei Utah jetzt gibt. Sexton ist im Prinzip von den Anlagen her ein Spieler wie Mitchell, wobei Mitchell zumindest in der Theorie defensiv stärker sein sollte und auf alle Fälle bewiesen hat, dass er der konstantere Scorer ist. Von dem her kann es schon passieren, dass bei guter Entwicklung Sexton dieselbe Rolle übernimmt, aber ich kann mir das eigentlich derzeit nicht auf dem Level vorstellen, auch wenn ich Utahs Hoffnung verstehen kann. Es ist aber eine Wette, nicht mehr. Wäre schon irgendwie witzig, wenn sich Sexton in Mitchell verwandelt und Kessler in Gobert, sodass man unterm Strich Beasley, Markkanen, Vanderbilt, THT und Agbaji gewonnen hätte. Letzterer könnte sich übrigens als der eigentliche Steal erweisen, da der in der Summer League durchaus zu gefallen wusste, als 3&D, der vielleicht auch noch mehr kann.
Das Ding ist damit halt, dass Utah erst mal deutlich tiefer besetzt ist als vorher, aber in der Spitze fällt und steht dummerweise alles damit, ob sich jemand in diese Franchise Player Rolle reinentwickelt. Dahingehend zockt man für meine Begriffe zu sehr, insbesondere wenn man sieht, dass die weiteren Picks alle zwischen '25-'29 fallen und die Cavs ihr Team bis '25 in jedem Fall zusammenhalten können. D.h. wenn der Plan mit der Spielerentwicklung nicht aufgeht, hat man jetzt im 23er Draft gute Chancen, die noch besser hätten sein können, bekommt dann aber lange nichts, um das Team über den Draft schnell aufzubauen. Wenn es gut und trotzdem dumm läuft, picken sie jetzt einen Franchise Spieler, landen aber in der Dallas Situation, in der aber 5-6 Teams immer schon 2-3 Schritte weiter sind.
Läuft es ganz dumm bekommt man im Westen sogar schnell den Hintern versohlt, wenn man nur Breite zu bieten hat, selbst wenn das Team gut zusammenpasst. Es muss daher mit der Entwicklung der bereits vorhandenen Spieler klappen und im 23er Draft ein Topspieler gezogen werden. Somit war der Deal meines Erachtens nicht optimal, da die 5 Picks in meinen Augen nicht so viel wert sind, wie bspw. 2-3 weitere Picks im '23er Draft wert gewesen wären, um direkt wieder die Chance auf einen Franchise Player zu haben und die neugewonnene Kaderbreite direkt zu nutzen. Denn die ist langfristig wertlos, sollte es nur dabei bleiben. Ich hätte es jedenfalls logischer empfunden, wenn man versucht im nächsten Draft abzuräumen und dann schaut, dass man in '24, '25 und '26 noch in die Lottery kommt.
Dementsprechend glaube ich, dass Utah nun irgendwo zwar alle Optionen für das weitere Vorgehen hat, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten unberechenbar sein wird, weil es kein eindeutiges Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten könnten.
Heißt also, dass im Moment, dass auch die Cavs den Deal nicht unbedingt gewonnen haben, zumal Mitchell neben Garland auch nicht optimal ist und ich mich frage, wie man das auf der 3 lösen will. Will man von 3 Bigs auf 3 Guards switchen (+LeVerte) oder traut man Okoro noch einen Sprung zu? Dazu ist das Team nicht überragend tief besetzt nach den Abgängen und bietet selbst in der RS kaum mehr als eine 9er-Rotation. Für mich wirken beide Teams somit etwas ungeduldig und es kann auch sein, dass es keinen Gewinner gibt, selbst wenn erst mal die Cavs danach aussehen, weil sie den aktuell besten Spieler im Trade gelandet haben.
______________________________________________________
Ansonsten war das von den Deutschen gerade eine starke Leistung bei der Eurobasket. Insbesondere in der Defense und im Rebounding, aber teils auch in der Offense, da die Franzosen normalerweise auch in der Defense ihre Stärken haben, was sich diesmal gar nicht zeigte - insbesondere Gobert war desolat - und die Topspieler des DBB kamen noch gar nicht in die Situation, dass sie übernehmen mussten. Stattdessen haben vor allem Lo, Thiemann und Giffey geliefert, was für die nächsten Spiele Mut macht. Auch die ausbaubare 3er-Quote lässt Spielraum. Zumal auch sonst keiner so richtig abgefallen ist, abgesehen vielleicht von Wo-Bo.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 01.09.2022 um 23:51 Uhr bearbeitet
02.09.2022 - 07:30 Uhr
Zitat von BVBBC
Schwer zu sagen, was das bei Utah jetzt gibt. Sexton ist im Prinzip von den Anlagen her ein Spieler wie Mitchell, wobei Mitchell zumindest in der Theorie defensiv stärker sein sollte und auf alle Fälle bewiesen hat, dass er der konstantere Scorer ist. Von dem her kann es schon passieren, dass bei guter Entwicklung Sexton dieselbe Rolle übernimmt, aber ich kann mir das eigentlich derzeit nicht auf dem Level vorstellen, auch wenn ich Utahs Hoffnung verstehen kann. Es ist aber eine Wette, nicht mehr. Wäre schon irgendwie witzig, wenn sich Sexton in Mitchell verwandelt und Kessler in Gobert, sodass man unterm Strich Beasley, Markkanen, Vanderbilt, THT und Agbaji gewonnen hätte. Letzterer könnte sich übrigens als der eigentliche Steal erweisen, da der in der Summer League durchaus zu gefallen wusste, als 3&D, der vielleicht auch noch mehr kann.
Das Ding ist damit halt, dass Utah erst mal deutlich tiefer besetzt ist als vorher, aber in der Spitze fällt und steht dummerweise alles damit, ob sich jemand in diese Franchise Player Rolle reinentwickelt. Dahingehend zockt man für meine Begriffe zu sehr, insbesondere wenn man sieht, dass die weiteren Picks alle zwischen '25-'29 fallen und die Cavs ihr Team bis '25 in jedem Fall zusammenhalten können. D.h. wenn der Plan mit der Spielerentwicklung nicht aufgeht, hat man jetzt im 23er Draft gute Chancen, die noch besser hätten sein können, bekommt dann aber lange nichts, um das Team über den Draft schnell aufzubauen. Wenn es gut und trotzdem dumm läuft, picken sie jetzt einen Franchise Spieler, landen aber in der Dallas Situation, in der aber 5-6 Teams immer schon 2-3 Schritte weiter sind.
Läuft es ganz dumm bekommt man im Westen sogar schnell den Hintern versohlt, wenn man nur Breite zu bieten hat, selbst wenn das Team gut zusammenpasst. Es muss daher mit der Entwicklung der bereits vorhandenen Spieler klappen und im 23er Draft ein Topspieler gezogen werden. Somit war der Deal meines Erachtens nicht optimal, da die 5 Picks in meinen Augen nicht so viel wert sind, wie bspw. 2-3 weitere Picks im '23er Draft wert gewesen wären, um direkt wieder die Chance auf einen Franchise Player zu haben und die neugewonnene Kaderbreite direkt zu nutzen. Denn die ist langfristig wertlos, sollte es nur dabei bleiben. Ich hätte es jedenfalls logischer empfunden, wenn man versucht im nächsten Draft abzuräumen und dann schaut, dass man in '24, '25 und '26 noch in die Lottery kommt.
Dementsprechend glaube ich, dass Utah nun irgendwo zwar alle Optionen für das weitere Vorgehen hat, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten unberechenbar sein wird, weil es kein eindeutiges Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten könnten.
Heißt also, dass im Moment, dass auch die Cavs den Deal nicht unbedingt gewonnen haben, zumal Mitchell neben Garland auch nicht optimal ist und ich mich frage, wie man das auf der 3 lösen will. Will man von 3 Bigs auf 3 Guards switchen (+LeVerte) oder traut man Okoro noch einen Sprung zu? Dazu ist das Team nicht überragend tief besetzt nach den Abgängen und bietet selbst in der RS kaum mehr als eine 9er-Rotation. Für mich wirken beide Teams somit etwas ungeduldig und es kann auch sein, dass es keinen Gewinner gibt, selbst wenn erst mal die Cavs danach aussehen, weil sie den aktuell besten Spieler im Trade gelandet haben.
______________________________________________________
Ansonsten war das von den Deutschen gerade eine starke Leistung bei der Eurobasket. Insbesondere in der Defense und im Rebounding, aber teils auch in der Offense, da die Franzosen normalerweise auch in der Defense ihre Stärken haben, was sich diesmal gar nicht zeigte - insbesondere Gobert war desolat - und die Topspieler des DBB kamen noch gar nicht in die Situation, dass sie übernehmen mussten. Stattdessen haben vor allem Lo, Thiemann und Giffey geliefert, was für die nächsten Spiele Mut macht. Auch die ausbaubare 3er-Quote lässt Spielraum. Zumal auch sonst keiner so richtig abgefallen ist, abgesehen vielleicht von Wo-Bo.
Zitat von WalterFroschsErbe
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
Schwer zu sagen, was das bei Utah jetzt gibt. Sexton ist im Prinzip von den Anlagen her ein Spieler wie Mitchell, wobei Mitchell zumindest in der Theorie defensiv stärker sein sollte und auf alle Fälle bewiesen hat, dass er der konstantere Scorer ist. Von dem her kann es schon passieren, dass bei guter Entwicklung Sexton dieselbe Rolle übernimmt, aber ich kann mir das eigentlich derzeit nicht auf dem Level vorstellen, auch wenn ich Utahs Hoffnung verstehen kann. Es ist aber eine Wette, nicht mehr. Wäre schon irgendwie witzig, wenn sich Sexton in Mitchell verwandelt und Kessler in Gobert, sodass man unterm Strich Beasley, Markkanen, Vanderbilt, THT und Agbaji gewonnen hätte. Letzterer könnte sich übrigens als der eigentliche Steal erweisen, da der in der Summer League durchaus zu gefallen wusste, als 3&D, der vielleicht auch noch mehr kann.
Das Ding ist damit halt, dass Utah erst mal deutlich tiefer besetzt ist als vorher, aber in der Spitze fällt und steht dummerweise alles damit, ob sich jemand in diese Franchise Player Rolle reinentwickelt. Dahingehend zockt man für meine Begriffe zu sehr, insbesondere wenn man sieht, dass die weiteren Picks alle zwischen '25-'29 fallen und die Cavs ihr Team bis '25 in jedem Fall zusammenhalten können. D.h. wenn der Plan mit der Spielerentwicklung nicht aufgeht, hat man jetzt im 23er Draft gute Chancen, die noch besser hätten sein können, bekommt dann aber lange nichts, um das Team über den Draft schnell aufzubauen. Wenn es gut und trotzdem dumm läuft, picken sie jetzt einen Franchise Spieler, landen aber in der Dallas Situation, in der aber 5-6 Teams immer schon 2-3 Schritte weiter sind.
Läuft es ganz dumm bekommt man im Westen sogar schnell den Hintern versohlt, wenn man nur Breite zu bieten hat, selbst wenn das Team gut zusammenpasst. Es muss daher mit der Entwicklung der bereits vorhandenen Spieler klappen und im 23er Draft ein Topspieler gezogen werden. Somit war der Deal meines Erachtens nicht optimal, da die 5 Picks in meinen Augen nicht so viel wert sind, wie bspw. 2-3 weitere Picks im '23er Draft wert gewesen wären, um direkt wieder die Chance auf einen Franchise Player zu haben und die neugewonnene Kaderbreite direkt zu nutzen. Denn die ist langfristig wertlos, sollte es nur dabei bleiben. Ich hätte es jedenfalls logischer empfunden, wenn man versucht im nächsten Draft abzuräumen und dann schaut, dass man in '24, '25 und '26 noch in die Lottery kommt.
Dementsprechend glaube ich, dass Utah nun irgendwo zwar alle Optionen für das weitere Vorgehen hat, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten unberechenbar sein wird, weil es kein eindeutiges Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten könnten.
Heißt also, dass im Moment, dass auch die Cavs den Deal nicht unbedingt gewonnen haben, zumal Mitchell neben Garland auch nicht optimal ist und ich mich frage, wie man das auf der 3 lösen will. Will man von 3 Bigs auf 3 Guards switchen (+LeVerte) oder traut man Okoro noch einen Sprung zu? Dazu ist das Team nicht überragend tief besetzt nach den Abgängen und bietet selbst in der RS kaum mehr als eine 9er-Rotation. Für mich wirken beide Teams somit etwas ungeduldig und es kann auch sein, dass es keinen Gewinner gibt, selbst wenn erst mal die Cavs danach aussehen, weil sie den aktuell besten Spieler im Trade gelandet haben.
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Ansonsten war das von den Deutschen gerade eine starke Leistung bei der Eurobasket. Insbesondere in der Defense und im Rebounding, aber teils auch in der Offense, da die Franzosen normalerweise auch in der Defense ihre Stärken haben, was sich diesmal gar nicht zeigte - insbesondere Gobert war desolat - und die Topspieler des DBB kamen noch gar nicht in die Situation, dass sie übernehmen mussten. Stattdessen haben vor allem Lo, Thiemann und Giffey geliefert, was für die nächsten Spiele Mut macht. Auch die ausbaubare 3er-Quote lässt Spielraum. Zumal auch sonst keiner so richtig abgefallen ist, abgesehen vielleicht von Wo-Bo.
Woj schreibt gerade, dass Utah Barrett, Toppin und Robinson mit ebenfalls drei Picks abgelehnt hat. Sexton, Agbaji und Markkanen hätte ich jetzt nicht intuitiv höher bewertet, wobei ich Agbaji noch gar nicht auf dem Schirm hab. Ist natürlich nicht klar, ob sie einfach noch mehr wollten (und Robinson nach der Extension jetzt nicht mehr einbindbar war) oder, ob sie die Spieler tatsächlich relativ unattraktiver finden. Kessler über Robinson und Markkanen über Barrett wäre schon eine starke Ansage; und wenn korrekt, ziemlich schlechte Nachrichten für die Knicks.
Beim Line Up der Cavs hatte ich Osman intuitiv starten lassen. mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Okoro dort gesehen wird. LeVert bekommt die second unit in die Hand.
Mit diesem Kader können die Cavs jetzt sehr aktiv Hilfe für kleines Geld einsammeln, wenn sie noch Anpassungen machen wollen. Sie haben noch zweimal 4m exceptions,
Dazu stehen LaVert und Love zusammen mit über 45m, aber nur noch dieses Jahr, in den Büchern und sind durch tradebar, wenn jemand langfristig Gehalt loswerden möchte.
Ich denke schon, dass die Cavs sich eindeutig verbessert haben.
02.09.2022 - 07:50 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Woj schreibt gerade, dass Utah Barrett, Toppin und Robinson mit ebenfalls drei Picks abgelehnt hat. Sexton, Agbaji und Markkanen hätte ich jetzt nicht intuitiv höher bewertet, wobei ich Agbaji noch gar nicht auf dem Schirm hab. Ist natürlich nicht klar, ob sie einfach noch mehr wollten (und Robinson nach der Extension jetzt nicht mehr einbindbar war) oder, ob sie die Spieler tatsächlich relativ unattraktiver finden. Kessler über Robinson und Markkanen über Barrett wäre schon eine starke Ansage; und wenn korrekt, ziemlich schlechte Nachrichten für die Knicks.
Beim Line Up der Cavs hatte ich Osman intuitiv starten lassen. mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Okoro dort gesehen wird. LeVert bekommt die second unit in die Hand.
Mit diesem Kader können die Cavs jetzt sehr aktiv Hilfe für kleines Geld einsammeln, wenn sie noch Anpassungen machen wollen. Sie haben noch zweimal 4m exceptions,
Dazu stehen LaVert und Love zusammen mit über 45m, aber nur noch dieses Jahr, in den Büchern und sind durch tradebar, wenn jemand langfristig Gehalt loswerden möchte.
Ich denke schon, dass die Cavs sich eindeutig verbessert haben.
Zitat von BVBBC
Schwer zu sagen, was das bei Utah jetzt gibt. Sexton ist im Prinzip von den Anlagen her ein Spieler wie Mitchell, wobei Mitchell zumindest in der Theorie defensiv stärker sein sollte und auf alle Fälle bewiesen hat, dass er der konstantere Scorer ist. Von dem her kann es schon passieren, dass bei guter Entwicklung Sexton dieselbe Rolle übernimmt, aber ich kann mir das eigentlich derzeit nicht auf dem Level vorstellen, auch wenn ich Utahs Hoffnung verstehen kann. Es ist aber eine Wette, nicht mehr. Wäre schon irgendwie witzig, wenn sich Sexton in Mitchell verwandelt und Kessler in Gobert, sodass man unterm Strich Beasley, Markkanen, Vanderbilt, THT und Agbaji gewonnen hätte. Letzterer könnte sich übrigens als der eigentliche Steal erweisen, da der in der Summer League durchaus zu gefallen wusste, als 3&D, der vielleicht auch noch mehr kann.
Das Ding ist damit halt, dass Utah erst mal deutlich tiefer besetzt ist als vorher, aber in der Spitze fällt und steht dummerweise alles damit, ob sich jemand in diese Franchise Player Rolle reinentwickelt. Dahingehend zockt man für meine Begriffe zu sehr, insbesondere wenn man sieht, dass die weiteren Picks alle zwischen '25-'29 fallen und die Cavs ihr Team bis '25 in jedem Fall zusammenhalten können. D.h. wenn der Plan mit der Spielerentwicklung nicht aufgeht, hat man jetzt im 23er Draft gute Chancen, die noch besser hätten sein können, bekommt dann aber lange nichts, um das Team über den Draft schnell aufzubauen. Wenn es gut und trotzdem dumm läuft, picken sie jetzt einen Franchise Spieler, landen aber in der Dallas Situation, in der aber 5-6 Teams immer schon 2-3 Schritte weiter sind.
Läuft es ganz dumm bekommt man im Westen sogar schnell den Hintern versohlt, wenn man nur Breite zu bieten hat, selbst wenn das Team gut zusammenpasst. Es muss daher mit der Entwicklung der bereits vorhandenen Spieler klappen und im 23er Draft ein Topspieler gezogen werden. Somit war der Deal meines Erachtens nicht optimal, da die 5 Picks in meinen Augen nicht so viel wert sind, wie bspw. 2-3 weitere Picks im '23er Draft wert gewesen wären, um direkt wieder die Chance auf einen Franchise Player zu haben und die neugewonnene Kaderbreite direkt zu nutzen. Denn die ist langfristig wertlos, sollte es nur dabei bleiben. Ich hätte es jedenfalls logischer empfunden, wenn man versucht im nächsten Draft abzuräumen und dann schaut, dass man in '24, '25 und '26 noch in die Lottery kommt.
Dementsprechend glaube ich, dass Utah nun irgendwo zwar alle Optionen für das weitere Vorgehen hat, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten unberechenbar sein wird, weil es kein eindeutiges Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten könnten.
Heißt also, dass im Moment, dass auch die Cavs den Deal nicht unbedingt gewonnen haben, zumal Mitchell neben Garland auch nicht optimal ist und ich mich frage, wie man das auf der 3 lösen will. Will man von 3 Bigs auf 3 Guards switchen (+LeVerte) oder traut man Okoro noch einen Sprung zu? Dazu ist das Team nicht überragend tief besetzt nach den Abgängen und bietet selbst in der RS kaum mehr als eine 9er-Rotation. Für mich wirken beide Teams somit etwas ungeduldig und es kann auch sein, dass es keinen Gewinner gibt, selbst wenn erst mal die Cavs danach aussehen, weil sie den aktuell besten Spieler im Trade gelandet haben.
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Ansonsten war das von den Deutschen gerade eine starke Leistung bei der Eurobasket. Insbesondere in der Defense und im Rebounding, aber teils auch in der Offense, da die Franzosen normalerweise auch in der Defense ihre Stärken haben, was sich diesmal gar nicht zeigte - insbesondere Gobert war desolat - und die Topspieler des DBB kamen noch gar nicht in die Situation, dass sie übernehmen mussten. Stattdessen haben vor allem Lo, Thiemann und Giffey geliefert, was für die nächsten Spiele Mut macht. Auch die ausbaubare 3er-Quote lässt Spielraum. Zumal auch sonst keiner so richtig abgefallen ist, abgesehen vielleicht von Wo-Bo.
Zitat von WalterFroschsErbe
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
Schwer zu sagen, was das bei Utah jetzt gibt. Sexton ist im Prinzip von den Anlagen her ein Spieler wie Mitchell, wobei Mitchell zumindest in der Theorie defensiv stärker sein sollte und auf alle Fälle bewiesen hat, dass er der konstantere Scorer ist. Von dem her kann es schon passieren, dass bei guter Entwicklung Sexton dieselbe Rolle übernimmt, aber ich kann mir das eigentlich derzeit nicht auf dem Level vorstellen, auch wenn ich Utahs Hoffnung verstehen kann. Es ist aber eine Wette, nicht mehr. Wäre schon irgendwie witzig, wenn sich Sexton in Mitchell verwandelt und Kessler in Gobert, sodass man unterm Strich Beasley, Markkanen, Vanderbilt, THT und Agbaji gewonnen hätte. Letzterer könnte sich übrigens als der eigentliche Steal erweisen, da der in der Summer League durchaus zu gefallen wusste, als 3&D, der vielleicht auch noch mehr kann.
Das Ding ist damit halt, dass Utah erst mal deutlich tiefer besetzt ist als vorher, aber in der Spitze fällt und steht dummerweise alles damit, ob sich jemand in diese Franchise Player Rolle reinentwickelt. Dahingehend zockt man für meine Begriffe zu sehr, insbesondere wenn man sieht, dass die weiteren Picks alle zwischen '25-'29 fallen und die Cavs ihr Team bis '25 in jedem Fall zusammenhalten können. D.h. wenn der Plan mit der Spielerentwicklung nicht aufgeht, hat man jetzt im 23er Draft gute Chancen, die noch besser hätten sein können, bekommt dann aber lange nichts, um das Team über den Draft schnell aufzubauen. Wenn es gut und trotzdem dumm läuft, picken sie jetzt einen Franchise Spieler, landen aber in der Dallas Situation, in der aber 5-6 Teams immer schon 2-3 Schritte weiter sind.
Läuft es ganz dumm bekommt man im Westen sogar schnell den Hintern versohlt, wenn man nur Breite zu bieten hat, selbst wenn das Team gut zusammenpasst. Es muss daher mit der Entwicklung der bereits vorhandenen Spieler klappen und im 23er Draft ein Topspieler gezogen werden. Somit war der Deal meines Erachtens nicht optimal, da die 5 Picks in meinen Augen nicht so viel wert sind, wie bspw. 2-3 weitere Picks im '23er Draft wert gewesen wären, um direkt wieder die Chance auf einen Franchise Player zu haben und die neugewonnene Kaderbreite direkt zu nutzen. Denn die ist langfristig wertlos, sollte es nur dabei bleiben. Ich hätte es jedenfalls logischer empfunden, wenn man versucht im nächsten Draft abzuräumen und dann schaut, dass man in '24, '25 und '26 noch in die Lottery kommt.
Dementsprechend glaube ich, dass Utah nun irgendwo zwar alle Optionen für das weitere Vorgehen hat, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten unberechenbar sein wird, weil es kein eindeutiges Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten könnten.
Heißt also, dass im Moment, dass auch die Cavs den Deal nicht unbedingt gewonnen haben, zumal Mitchell neben Garland auch nicht optimal ist und ich mich frage, wie man das auf der 3 lösen will. Will man von 3 Bigs auf 3 Guards switchen (+LeVerte) oder traut man Okoro noch einen Sprung zu? Dazu ist das Team nicht überragend tief besetzt nach den Abgängen und bietet selbst in der RS kaum mehr als eine 9er-Rotation. Für mich wirken beide Teams somit etwas ungeduldig und es kann auch sein, dass es keinen Gewinner gibt, selbst wenn erst mal die Cavs danach aussehen, weil sie den aktuell besten Spieler im Trade gelandet haben.
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Ansonsten war das von den Deutschen gerade eine starke Leistung bei der Eurobasket. Insbesondere in der Defense und im Rebounding, aber teils auch in der Offense, da die Franzosen normalerweise auch in der Defense ihre Stärken haben, was sich diesmal gar nicht zeigte - insbesondere Gobert war desolat - und die Topspieler des DBB kamen noch gar nicht in die Situation, dass sie übernehmen mussten. Stattdessen haben vor allem Lo, Thiemann und Giffey geliefert, was für die nächsten Spiele Mut macht. Auch die ausbaubare 3er-Quote lässt Spielraum. Zumal auch sonst keiner so richtig abgefallen ist, abgesehen vielleicht von Wo-Bo.
Woj schreibt gerade, dass Utah Barrett, Toppin und Robinson mit ebenfalls drei Picks abgelehnt hat. Sexton, Agbaji und Markkanen hätte ich jetzt nicht intuitiv höher bewertet, wobei ich Agbaji noch gar nicht auf dem Schirm hab. Ist natürlich nicht klar, ob sie einfach noch mehr wollten (und Robinson nach der Extension jetzt nicht mehr einbindbar war) oder, ob sie die Spieler tatsächlich relativ unattraktiver finden. Kessler über Robinson und Markkanen über Barrett wäre schon eine starke Ansage; und wenn korrekt, ziemlich schlechte Nachrichten für die Knicks.
Beim Line Up der Cavs hatte ich Osman intuitiv starten lassen. mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Okoro dort gesehen wird. LeVert bekommt die second unit in die Hand.
Mit diesem Kader können die Cavs jetzt sehr aktiv Hilfe für kleines Geld einsammeln, wenn sie noch Anpassungen machen wollen. Sie haben noch zweimal 4m exceptions,
Dazu stehen LaVert und Love zusammen mit über 45m, aber nur noch dieses Jahr, in den Büchern und sind durch tradebar, wenn jemand langfristig Gehalt loswerden möchte.
Ich denke schon, dass die Cavs sich eindeutig verbessert haben.
Für mich steht bei den Cavs aber noch ein dickes Fragezeichen was die Defense auf den Guard-Positionen angeht. Sowohl Mitchell aus auch Garland sind nun wahrlich keine Edelverteidiger.
Mitchell könnte es theoretisch, hat es aber praktisch selten bis nie gezeigt.
Zudem stellt sich mir auch die Frage, wie Mitchell und Garland zusammen funktionieren, da beide schon den Ball in der Hand brauchen um effektiv zu sein.
Also bisher sehe ich die Cavs noch nicht so viel stärker. Sicher, dass Lineup liest sich ganz gut und mit Mitchell, Garland, Mobley und Allen hat man wirklich einen sehr guten und noch recht jungen Kern zusammen.
Aber es muss halt auch in der Praxis zusammen passen. In den Top 4 sehe ich die Cavs im Osten eher noch nicht, aber der 5. oder 6. Platz sollte durchaus drin sein.
02.09.2022 - 08:43 Uhr
Zitat von Danjo88
Für mich steht bei den Cavs aber noch ein dickes Fragezeichen was die Defense auf den Guard-Positionen angeht. Sowohl Mitchell aus auch Garland sind nun wahrlich keine Edelverteidiger.
Mitchell könnte es theoretisch, hat es aber praktisch selten bis nie gezeigt.
Zudem stellt sich mir auch die Frage, wie Mitchell und Garland zusammen funktionieren, da beide schon den Ball in der Hand brauchen um effektiv zu sein.
Also bisher sehe ich die Cavs noch nicht so viel stärker. Sicher, dass Lineup liest sich ganz gut und mit Mitchell, Garland, Mobley und Allen hat man wirklich einen sehr guten und noch recht jungen Kern zusammen.
Aber es muss halt auch in der Praxis zusammen passen. In den Top 4 sehe ich die Cavs im Osten eher noch nicht, aber der 5. oder 6. Platz sollte durchaus drin sein.
Zitat von WalterFroschsErbe
Woj schreibt gerade, dass Utah Barrett, Toppin und Robinson mit ebenfalls drei Picks abgelehnt hat. Sexton, Agbaji und Markkanen hätte ich jetzt nicht intuitiv höher bewertet, wobei ich Agbaji noch gar nicht auf dem Schirm hab. Ist natürlich nicht klar, ob sie einfach noch mehr wollten (und Robinson nach der Extension jetzt nicht mehr einbindbar war) oder, ob sie die Spieler tatsächlich relativ unattraktiver finden. Kessler über Robinson und Markkanen über Barrett wäre schon eine starke Ansage; und wenn korrekt, ziemlich schlechte Nachrichten für die Knicks.
Beim Line Up der Cavs hatte ich Osman intuitiv starten lassen. mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Okoro dort gesehen wird. LeVert bekommt die second unit in die Hand.
Mit diesem Kader können die Cavs jetzt sehr aktiv Hilfe für kleines Geld einsammeln, wenn sie noch Anpassungen machen wollen. Sie haben noch zweimal 4m exceptions,
Dazu stehen LaVert und Love zusammen mit über 45m, aber nur noch dieses Jahr, in den Büchern und sind durch tradebar, wenn jemand langfristig Gehalt loswerden möchte.
Ich denke schon, dass die Cavs sich eindeutig verbessert haben.
Zitat von BVBBC
Schwer zu sagen, was das bei Utah jetzt gibt. Sexton ist im Prinzip von den Anlagen her ein Spieler wie Mitchell, wobei Mitchell zumindest in der Theorie defensiv stärker sein sollte und auf alle Fälle bewiesen hat, dass er der konstantere Scorer ist. Von dem her kann es schon passieren, dass bei guter Entwicklung Sexton dieselbe Rolle übernimmt, aber ich kann mir das eigentlich derzeit nicht auf dem Level vorstellen, auch wenn ich Utahs Hoffnung verstehen kann. Es ist aber eine Wette, nicht mehr. Wäre schon irgendwie witzig, wenn sich Sexton in Mitchell verwandelt und Kessler in Gobert, sodass man unterm Strich Beasley, Markkanen, Vanderbilt, THT und Agbaji gewonnen hätte. Letzterer könnte sich übrigens als der eigentliche Steal erweisen, da der in der Summer League durchaus zu gefallen wusste, als 3&D, der vielleicht auch noch mehr kann.
Das Ding ist damit halt, dass Utah erst mal deutlich tiefer besetzt ist als vorher, aber in der Spitze fällt und steht dummerweise alles damit, ob sich jemand in diese Franchise Player Rolle reinentwickelt. Dahingehend zockt man für meine Begriffe zu sehr, insbesondere wenn man sieht, dass die weiteren Picks alle zwischen '25-'29 fallen und die Cavs ihr Team bis '25 in jedem Fall zusammenhalten können. D.h. wenn der Plan mit der Spielerentwicklung nicht aufgeht, hat man jetzt im 23er Draft gute Chancen, die noch besser hätten sein können, bekommt dann aber lange nichts, um das Team über den Draft schnell aufzubauen. Wenn es gut und trotzdem dumm läuft, picken sie jetzt einen Franchise Spieler, landen aber in der Dallas Situation, in der aber 5-6 Teams immer schon 2-3 Schritte weiter sind.
Läuft es ganz dumm bekommt man im Westen sogar schnell den Hintern versohlt, wenn man nur Breite zu bieten hat, selbst wenn das Team gut zusammenpasst. Es muss daher mit der Entwicklung der bereits vorhandenen Spieler klappen und im 23er Draft ein Topspieler gezogen werden. Somit war der Deal meines Erachtens nicht optimal, da die 5 Picks in meinen Augen nicht so viel wert sind, wie bspw. 2-3 weitere Picks im '23er Draft wert gewesen wären, um direkt wieder die Chance auf einen Franchise Player zu haben und die neugewonnene Kaderbreite direkt zu nutzen. Denn die ist langfristig wertlos, sollte es nur dabei bleiben. Ich hätte es jedenfalls logischer empfunden, wenn man versucht im nächsten Draft abzuräumen und dann schaut, dass man in '24, '25 und '26 noch in die Lottery kommt.
Dementsprechend glaube ich, dass Utah nun irgendwo zwar alle Optionen für das weitere Vorgehen hat, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten unberechenbar sein wird, weil es kein eindeutiges Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten könnten.
Heißt also, dass im Moment, dass auch die Cavs den Deal nicht unbedingt gewonnen haben, zumal Mitchell neben Garland auch nicht optimal ist und ich mich frage, wie man das auf der 3 lösen will. Will man von 3 Bigs auf 3 Guards switchen (+LeVerte) oder traut man Okoro noch einen Sprung zu? Dazu ist das Team nicht überragend tief besetzt nach den Abgängen und bietet selbst in der RS kaum mehr als eine 9er-Rotation. Für mich wirken beide Teams somit etwas ungeduldig und es kann auch sein, dass es keinen Gewinner gibt, selbst wenn erst mal die Cavs danach aussehen, weil sie den aktuell besten Spieler im Trade gelandet haben.
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Ansonsten war das von den Deutschen gerade eine starke Leistung bei der Eurobasket. Insbesondere in der Defense und im Rebounding, aber teils auch in der Offense, da die Franzosen normalerweise auch in der Defense ihre Stärken haben, was sich diesmal gar nicht zeigte - insbesondere Gobert war desolat - und die Topspieler des DBB kamen noch gar nicht in die Situation, dass sie übernehmen mussten. Stattdessen haben vor allem Lo, Thiemann und Giffey geliefert, was für die nächsten Spiele Mut macht. Auch die ausbaubare 3er-Quote lässt Spielraum. Zumal auch sonst keiner so richtig abgefallen ist, abgesehen vielleicht von Wo-Bo.
Zitat von WalterFroschsErbe
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
@BVBBC der Osten ist nochmal dichter geworden. Die Cavs holen Mitchell für Markkanen, Sexton und das volle Pick Paket.
Interessant, dass die Knicks nicht dagegen gehalten haben, sondern auf Barrett setzen.
Für die Cavs ein runder Deal, denn bei der Timeline ihres Kerns brauchen sie die Picks hoffentlich nicht. Mit Garland-Mitchell-Osman-Mobley-Allen/Rubio-LeVert-Okoro-Love-Lopez können sie jetzt richtig was aufbieten.
Für Utah ist jetzt doch das retooling abgesagt. Bogdanovic und Beasley erwarte ich im letzten garantierten Jahr noch in Trades. Sexton mit 72 Mio für 4 Jahre erstaunlich fürstlich bezahlt, daher wohl Teil der Zukunft. Ob auf der 1 oder der 2 bleibt abzuwarten.
Sexton-THT-Markkanen-Vanderbilt-Kessler scheint mir das Line Up zu sein.
Oder siehst du die Jazz immer noch kompetitiv?
Schwer zu sagen, was das bei Utah jetzt gibt. Sexton ist im Prinzip von den Anlagen her ein Spieler wie Mitchell, wobei Mitchell zumindest in der Theorie defensiv stärker sein sollte und auf alle Fälle bewiesen hat, dass er der konstantere Scorer ist. Von dem her kann es schon passieren, dass bei guter Entwicklung Sexton dieselbe Rolle übernimmt, aber ich kann mir das eigentlich derzeit nicht auf dem Level vorstellen, auch wenn ich Utahs Hoffnung verstehen kann. Es ist aber eine Wette, nicht mehr. Wäre schon irgendwie witzig, wenn sich Sexton in Mitchell verwandelt und Kessler in Gobert, sodass man unterm Strich Beasley, Markkanen, Vanderbilt, THT und Agbaji gewonnen hätte. Letzterer könnte sich übrigens als der eigentliche Steal erweisen, da der in der Summer League durchaus zu gefallen wusste, als 3&D, der vielleicht auch noch mehr kann.
Das Ding ist damit halt, dass Utah erst mal deutlich tiefer besetzt ist als vorher, aber in der Spitze fällt und steht dummerweise alles damit, ob sich jemand in diese Franchise Player Rolle reinentwickelt. Dahingehend zockt man für meine Begriffe zu sehr, insbesondere wenn man sieht, dass die weiteren Picks alle zwischen '25-'29 fallen und die Cavs ihr Team bis '25 in jedem Fall zusammenhalten können. D.h. wenn der Plan mit der Spielerentwicklung nicht aufgeht, hat man jetzt im 23er Draft gute Chancen, die noch besser hätten sein können, bekommt dann aber lange nichts, um das Team über den Draft schnell aufzubauen. Wenn es gut und trotzdem dumm läuft, picken sie jetzt einen Franchise Spieler, landen aber in der Dallas Situation, in der aber 5-6 Teams immer schon 2-3 Schritte weiter sind.
Läuft es ganz dumm bekommt man im Westen sogar schnell den Hintern versohlt, wenn man nur Breite zu bieten hat, selbst wenn das Team gut zusammenpasst. Es muss daher mit der Entwicklung der bereits vorhandenen Spieler klappen und im 23er Draft ein Topspieler gezogen werden. Somit war der Deal meines Erachtens nicht optimal, da die 5 Picks in meinen Augen nicht so viel wert sind, wie bspw. 2-3 weitere Picks im '23er Draft wert gewesen wären, um direkt wieder die Chance auf einen Franchise Player zu haben und die neugewonnene Kaderbreite direkt zu nutzen. Denn die ist langfristig wertlos, sollte es nur dabei bleiben. Ich hätte es jedenfalls logischer empfunden, wenn man versucht im nächsten Draft abzuräumen und dann schaut, dass man in '24, '25 und '26 noch in die Lottery kommt.
Dementsprechend glaube ich, dass Utah nun irgendwo zwar alle Optionen für das weitere Vorgehen hat, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten unberechenbar sein wird, weil es kein eindeutiges Ziel gibt, auf das sie hinarbeiten könnten.
Heißt also, dass im Moment, dass auch die Cavs den Deal nicht unbedingt gewonnen haben, zumal Mitchell neben Garland auch nicht optimal ist und ich mich frage, wie man das auf der 3 lösen will. Will man von 3 Bigs auf 3 Guards switchen (+LeVerte) oder traut man Okoro noch einen Sprung zu? Dazu ist das Team nicht überragend tief besetzt nach den Abgängen und bietet selbst in der RS kaum mehr als eine 9er-Rotation. Für mich wirken beide Teams somit etwas ungeduldig und es kann auch sein, dass es keinen Gewinner gibt, selbst wenn erst mal die Cavs danach aussehen, weil sie den aktuell besten Spieler im Trade gelandet haben.
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Ansonsten war das von den Deutschen gerade eine starke Leistung bei der Eurobasket. Insbesondere in der Defense und im Rebounding, aber teils auch in der Offense, da die Franzosen normalerweise auch in der Defense ihre Stärken haben, was sich diesmal gar nicht zeigte - insbesondere Gobert war desolat - und die Topspieler des DBB kamen noch gar nicht in die Situation, dass sie übernehmen mussten. Stattdessen haben vor allem Lo, Thiemann und Giffey geliefert, was für die nächsten Spiele Mut macht. Auch die ausbaubare 3er-Quote lässt Spielraum. Zumal auch sonst keiner so richtig abgefallen ist, abgesehen vielleicht von Wo-Bo.
Woj schreibt gerade, dass Utah Barrett, Toppin und Robinson mit ebenfalls drei Picks abgelehnt hat. Sexton, Agbaji und Markkanen hätte ich jetzt nicht intuitiv höher bewertet, wobei ich Agbaji noch gar nicht auf dem Schirm hab. Ist natürlich nicht klar, ob sie einfach noch mehr wollten (und Robinson nach der Extension jetzt nicht mehr einbindbar war) oder, ob sie die Spieler tatsächlich relativ unattraktiver finden. Kessler über Robinson und Markkanen über Barrett wäre schon eine starke Ansage; und wenn korrekt, ziemlich schlechte Nachrichten für die Knicks.
Beim Line Up der Cavs hatte ich Osman intuitiv starten lassen. mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Okoro dort gesehen wird. LeVert bekommt die second unit in die Hand.
Mit diesem Kader können die Cavs jetzt sehr aktiv Hilfe für kleines Geld einsammeln, wenn sie noch Anpassungen machen wollen. Sie haben noch zweimal 4m exceptions,
Dazu stehen LaVert und Love zusammen mit über 45m, aber nur noch dieses Jahr, in den Büchern und sind durch tradebar, wenn jemand langfristig Gehalt loswerden möchte.
Ich denke schon, dass die Cavs sich eindeutig verbessert haben.
Für mich steht bei den Cavs aber noch ein dickes Fragezeichen was die Defense auf den Guard-Positionen angeht. Sowohl Mitchell aus auch Garland sind nun wahrlich keine Edelverteidiger.
Mitchell könnte es theoretisch, hat es aber praktisch selten bis nie gezeigt.
Zudem stellt sich mir auch die Frage, wie Mitchell und Garland zusammen funktionieren, da beide schon den Ball in der Hand brauchen um effektiv zu sein.
Also bisher sehe ich die Cavs noch nicht so viel stärker. Sicher, dass Lineup liest sich ganz gut und mit Mitchell, Garland, Mobley und Allen hat man wirklich einen sehr guten und noch recht jungen Kern zusammen.
Aber es muss halt auch in der Praxis zusammen passen. In den Top 4 sehe ich die Cavs im Osten eher noch nicht, aber der 5. oder 6. Platz sollte durchaus drin sein.
Die Defense ist eher ein Playoff-Problem glaube ich, wobei hier wahrscheinlich in jedem Fall die fehlende Größe der Guards immer ein Problem sein wird, selbst wenn sie defensiv einen Schritt machen sollten. Offensiv spielen sie mit ihren Guards das denke ich schon runter, wobei ich auch das Problem sehe, dass es zu wenig Bälle geben könnte. Allerdings kann ich mir zumindest Garland auch Off-Ball effizient vorstellen, weil er ein sehr guter Shooter ist, weswegen das trotzdem klappen könnte, wahrscheinlich sogar phasenweise mit 3-Guard-Lineup + 2 Big. Ist das der Plan und geht der auf, dann sollte die Offense funktionieren. Es sollte aber klar sein, dass es Richtung Playoffs Probleme geben wird und jede Verletzung größere Auswirkungen für Cleveland hat. War letzte Saison schon der Fall und da war man breiter aufgestellt.
Love zu traden würde ich ansonsten übrigens kritisch sehen, wenn man bedenkt, wie gut seine letzte Saison als 6th Man war, auch wenn er sicher zu teuer ist. Da war er ja durchaus im Rennen um die Auszeichnung, weswegen man erst mal den Gegenwert erhalten muss, was schwer wird, weil er trotzdem überbezahlt ist. Wenn man LeVerte und Love von der Bank bringen kann, um die Second Unit anzuführen, hat man meines Erachtens schon mal eine sehr gute Basis. Das Problem auf der Bank kommt erst dahinter, da sonst nur noch Osman in meinen Augen ein vernünftiger Spieler ist und Lopez zumindest in der RS sehr gut spielbar ist. Heißt aber, dass es auf dem Flügel ziemlich schnell eng werden kann, insbesondere dann, wenn Okoro als Shooter nicht nochmal >2-3% Quote draufpackt, bei höherem Volumen.
Wenn ich die Cavs nun im Osten einsortieren müsste, wäre ich mir zudem nicht sicher, dass sie bereits soweit sind, um die Phalanx der Heimvorteil-Teams anzugreifen. Sie sind meines Erachtens geklettert, aber sollten jetzt wahrscheinlich irgendwo im Bereich Raptors-Hawks-Bulls rauskommen, die ich auf 6-8 setzen würde. Die Top 5 sehe ich dabei nur gefährdet, wenn die Nets implodieren, wobei ich dann auch eher auf die Raptors setzen würde, dass sie dort angreifen. Hängt natürlich aber auch stark von Verletzungen ab, aber normalerweise sollte es für die Cavs erst mal nur für die Playoffs reichen, wo sie dann sicher auch vereinzelt Teams ärgern könnten, weil sie unkonventionell zusammengestellt sind. Für mehr müssten Garland, Okoro und Mobley allesamt noch einen Schritt machen, vielleicht sogar zwei und ab dem Playoffs müssen die Guards Defense spielen.
02.09.2022 - 08:50 Uhr
Zitat von daredennis7
Auch wenn es schwachsinnig erscheinen mag, die arbeitende Bevölkerung, ist (...) schlicht zu bequem.
Auch wenn es schwachsinnig erscheinen mag, die arbeitende Bevölkerung, ist (...) schlicht zu bequem.
Zumindest bezogen auf bestimmte Regionen: absolut. In meiner ländlichen Heimatregion, die sich unter anderem durch eine hohe Anzahl metallverarbeitender Industrieunternehmen sowie einen grottenschlechten ÖPNV auszeichnet, fliegen dir mit jeglichen Argumentationen, die die eigenen über Jahre etablierten Privilegien angreifen, keine Herzen zu. Ein Stück weit wird gelebt wie vor dem russischen Angriffskrieg und vor der Pandemie, mit dem Unterschied, dass das finanziell eigentlich gar nicht möglich ist und das richtig böse Erwachen eben noch kommt.
Ich gönne jedem und jeder einzelnen die zurückgewonnengeglaubte "Freiheit", bin aber auch der absolut falsche Adressat für das Geheule über die gestiegenen Preise in sämtlichen Lebensbereichen, während weiter fleißig geurlaubt, geraucht, das Geld morgens beim Bäcker gelassen oder alleine zur Arbeit trotz weitestgehend identischer Schichtarbeitszeiten gefahren wird.
Dabei sind es ganz einfache Rechnungen, die jede:r anstellen kann, gerade was den Weg zur Arbeit angeht, der in vielen Fällen eben immer noch alleine in einem Auto genommen wird. Da fehlt mir jedes Verständnis für. Auch bieten etliche Unternehmen sehr attraktive Finanzierungsmodelle an, was bspw. E-Bikes angeht. Es gibt also durchaus Alternativen zum "das war schon immer so"-Lebensweg; alleine die Bereitschaft, die eigenen Privilegien vergangener Tage zu reflektierten und nach konkreten Lösungen zu suchen, fehlt eben häufig.
(wohlgemerkt: alles bezogen auf diese eine regionale Lebenswirklichkeit)
02.09.2022 - 09:02 Uhr
Zitat von Finn84
Trotz allem steigen die Zahlen der SUV und der PS trotz steigender Spritpreise, was mir eine hohe Zahlungsbereitschaft für Sprit signalisiert. Denn mit weniger SUVs und nicht steigenden PS Zahlen würde der Verbrauch fallen und damit die Nachfrage.
Dazu gilt: Deutsches Recht ungleich EU-Recht.
Zitat von UlmerBVB1986
Andere Länder haben es schon eingeführt und bis heute habe ich nichts gehört, dass das gegen EU-Recht verstößt.
Ich habe neulich erst ein Video zum Thema SUV, Pick Up oder Minivan gesehen. Bei einigen Fahrzeugen war ich überrascht in welche Kategorie die gehören... das SUV in anderen Ländern beliebter sind wusste ich tatsächlich.
Aber in der Gesamtfahrzeugflotte in Deutschland belegen die SUV in Deutschland nur Platz 4, 9,9%. Platz 3 Mittelklasse 12,3% , Platz 2 Kleinwagen 18,2%, Platz 1 Kompaktklasse 24,2%. Also bei 48,5 Mio in Deutschland gemeldeten PKW wären das 4,80 Mio SUV.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/316734/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland-nach-segmenten-anteile/
Was mich aber ernsthaft verwundert, ist das mit der PS Zahl. Allerdings halte ich dagegen, dass trotz der gestiegenen PS Zahl, der Verbrauch 2016 und 2020 bei 7,7l (Benzin) und 7l (Diesel)auf 100 km liegt, dazwischen 7,8l.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484054/umfrage/durchschnittsverbrauch-pkw-in-privaten-haushalten-in-deutschland/
Zitat von Finn84
Eine Besteuerung des Übergewinns könnte mittelbar tatsächlich zu einer Preissenkung führen. Aber eine solche Steuer muss auch immer in den rechtlichen Rahmen passen (hier kenn ich mich bzgl. möglicher Unterschiede nicht aus), wie ich die deutschen Bedenkenträger so kenne kann es hier viele Fragezeichen geben. Nichtsdestotrotz bring eine Übergewinnsteuer nicht viel, wenn Sie rechtlich wieder kassiert wird und die Unternehmen ihre Übergewinne in teure Anwälte investieren (dann gibt es auch keine Übergewinne mehr zu besteuern).
Bzgl. der SUVs: gemäß Statista ist der Anteil der SUV bei den Neuzulassungen von 2016 mit 12,7% (425T) bis 2021 auf 25,4% (667T) gestiegen. Zu bemerken ist, dass die Gesamtanzahl der Neuzulassungen 2021 deutlich geringer war als 2016. Ehrlicherweise scheinen SUV im restlichen Europa gemäß dem zugehörigen Text sogar noch beliebter zu sein.
Der Durchschnittswert der PS bei Neuzulassungen ist von 2016 mit 147,8 bis 2021 auf 160,2 angestiegen. (statista)
Zitat von UlmerBVB1986
Italien, Großbritannien oder Ungarn beseteuern den Übergewinn seit Juni! Auch die USA prüften eine Sondersteuer. Ich meine es gibt Länder, die den Übergewinn der Ölkonzerne sogar bis zu 100% besteuern! Sogar der UN-Generalsekretär António Guterres fordert so eine Steuer. Alleine im 2. QUartal habe die Konzerne 60 Milliarden gewinn gemacht! Die machen Rekordgewinne während hier Leute nciht wissen wie sie zur Arbeit kommen oder im winter heizen sollen!
Seit Anfang Juni prüft die Regierung so eine Besteuerung! Wie lange noch?
Sinkt die Nachfrage... da machst du dir es zu einfach. Auch in der Aussage zu SUV und PS. Das ist eine subjektive Behauptung. Kannst du diese belegen?
Zitat von Finn84
Ich weiß viele glauben hier nicht an den Markt, aber wenn die Konzerne bei uns solche Preise durchsetzen können und in anderen Ländern nicht liegt das wohl an der Kaufkraft. Hier fahren die Leute halt trotzdem alle einen SUV oder das Auto muss mindesten 200 PS haben. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch der Preis. Inwieweit die Politik hier in Preisfindung der Konzerne eingreifen sollte muss mir jemand erklären, greift die Politik in den Nachbarländern in die Preisfindung ein?
Zitat von UlmerBVB1986
Sind sogar 88$ heute morgen gewesen. Aber uns Deutsche kann man doch abzocken, wusstest du das nicht?
Bei uns alleine haben die Ölkonzerne 2022 3x soviel Gewinne eingefahren, wie im Land, das nach uns folgt!
Warum die Politik, vor allem Herr Lindner, da nicht eingreift finde ich enorm schwach. Meiner Meinung nach muss Lindner zurücktreten.
Zitat von XWB91
Das ist schon Wahnsinn. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell 94 Dollar und wir haben Preise von 2.10-2.20€ für den Liter Super aktuell. Bevor der Tankrabatt in Kraft getreten ist, kostete ein Barrel rund 120-130 Dollar und wir hatten identische Preise. Ganz zu schweigen davon, dass man damals erzählt hat, es müsse zuerst der teuer eingekaufte Kraftstoff verkauft werden, damit der Rabatt greifen kann und nun, wo es teurer wird, geht das sofort über Nacht?
Ist wirklich ekelhaft und moralisch höchst verwerflich, wie die Konzerne hier agieren. Vor allem, wenn es noch so offensichtlich ist und die Politik schaut zu.
Das ist schon Wahnsinn. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell 94 Dollar und wir haben Preise von 2.10-2.20€ für den Liter Super aktuell. Bevor der Tankrabatt in Kraft getreten ist, kostete ein Barrel rund 120-130 Dollar und wir hatten identische Preise. Ganz zu schweigen davon, dass man damals erzählt hat, es müsse zuerst der teuer eingekaufte Kraftstoff verkauft werden, damit der Rabatt greifen kann und nun, wo es teurer wird, geht das sofort über Nacht?
Ist wirklich ekelhaft und moralisch höchst verwerflich, wie die Konzerne hier agieren. Vor allem, wenn es noch so offensichtlich ist und die Politik schaut zu.
Sind sogar 88$ heute morgen gewesen. Aber uns Deutsche kann man doch abzocken, wusstest du das nicht?
Bei uns alleine haben die Ölkonzerne 2022 3x soviel Gewinne eingefahren, wie im Land, das nach uns folgt!
Warum die Politik, vor allem Herr Lindner, da nicht eingreift finde ich enorm schwach. Meiner Meinung nach muss Lindner zurücktreten.
Ich weiß viele glauben hier nicht an den Markt, aber wenn die Konzerne bei uns solche Preise durchsetzen können und in anderen Ländern nicht liegt das wohl an der Kaufkraft. Hier fahren die Leute halt trotzdem alle einen SUV oder das Auto muss mindesten 200 PS haben. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch der Preis. Inwieweit die Politik hier in Preisfindung der Konzerne eingreifen sollte muss mir jemand erklären, greift die Politik in den Nachbarländern in die Preisfindung ein?
Italien, Großbritannien oder Ungarn beseteuern den Übergewinn seit Juni! Auch die USA prüften eine Sondersteuer. Ich meine es gibt Länder, die den Übergewinn der Ölkonzerne sogar bis zu 100% besteuern! Sogar der UN-Generalsekretär António Guterres fordert so eine Steuer. Alleine im 2. QUartal habe die Konzerne 60 Milliarden gewinn gemacht! Die machen Rekordgewinne während hier Leute nciht wissen wie sie zur Arbeit kommen oder im winter heizen sollen!
Seit Anfang Juni prüft die Regierung so eine Besteuerung! Wie lange noch?
Sinkt die Nachfrage... da machst du dir es zu einfach. Auch in der Aussage zu SUV und PS. Das ist eine subjektive Behauptung. Kannst du diese belegen?
Eine Besteuerung des Übergewinns könnte mittelbar tatsächlich zu einer Preissenkung führen. Aber eine solche Steuer muss auch immer in den rechtlichen Rahmen passen (hier kenn ich mich bzgl. möglicher Unterschiede nicht aus), wie ich die deutschen Bedenkenträger so kenne kann es hier viele Fragezeichen geben. Nichtsdestotrotz bring eine Übergewinnsteuer nicht viel, wenn Sie rechtlich wieder kassiert wird und die Unternehmen ihre Übergewinne in teure Anwälte investieren (dann gibt es auch keine Übergewinne mehr zu besteuern).
Bzgl. der SUVs: gemäß Statista ist der Anteil der SUV bei den Neuzulassungen von 2016 mit 12,7% (425T) bis 2021 auf 25,4% (667T) gestiegen. Zu bemerken ist, dass die Gesamtanzahl der Neuzulassungen 2021 deutlich geringer war als 2016. Ehrlicherweise scheinen SUV im restlichen Europa gemäß dem zugehörigen Text sogar noch beliebter zu sein.
Der Durchschnittswert der PS bei Neuzulassungen ist von 2016 mit 147,8 bis 2021 auf 160,2 angestiegen. (statista)
Andere Länder haben es schon eingeführt und bis heute habe ich nichts gehört, dass das gegen EU-Recht verstößt.
Ich habe neulich erst ein Video zum Thema SUV, Pick Up oder Minivan gesehen. Bei einigen Fahrzeugen war ich überrascht in welche Kategorie die gehören... das SUV in anderen Ländern beliebter sind wusste ich tatsächlich.
Aber in der Gesamtfahrzeugflotte in Deutschland belegen die SUV in Deutschland nur Platz 4, 9,9%. Platz 3 Mittelklasse 12,3% , Platz 2 Kleinwagen 18,2%, Platz 1 Kompaktklasse 24,2%. Also bei 48,5 Mio in Deutschland gemeldeten PKW wären das 4,80 Mio SUV.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/316734/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland-nach-segmenten-anteile/
Was mich aber ernsthaft verwundert, ist das mit der PS Zahl. Allerdings halte ich dagegen, dass trotz der gestiegenen PS Zahl, der Verbrauch 2016 und 2020 bei 7,7l (Benzin) und 7l (Diesel)auf 100 km liegt, dazwischen 7,8l.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484054/umfrage/durchschnittsverbrauch-pkw-in-privaten-haushalten-in-deutschland/
Trotz allem steigen die Zahlen der SUV und der PS trotz steigender Spritpreise, was mir eine hohe Zahlungsbereitschaft für Sprit signalisiert. Denn mit weniger SUVs und nicht steigenden PS Zahlen würde der Verbrauch fallen und damit die Nachfrage.
Dazu gilt: Deutsches Recht ungleich EU-Recht.
Naja, die MwSt Senkung beim Benzin wurde mit EU-Recht begründet warum es nicht geht, also würde ich da schon größer als nur mit deutschem Recht denken. Aber bei der Überbesteuerung könnte auch wieder nur deutsches Recht gelte, will ich nicht ausschließen.
Ja klar, wobei die PS Zahlen sicher nicht nur durch SUV kommen... Gerade E-Autos oder Hybridautos haben in der Regel zwischen 150-200 PS. Auch zwischen Benziner (135 PS) und Diesel (163 PS) oder auch privaten (139 PS) und Firmenwagen (165 PS) gibt es unterschiede.
Auch gibt es in den Bundesländern enorme Unterschiede: Bayern als Spitzereiter mit 135 PS und Sachsen-Anhalt mit 122,1 PS als Schlusslicht. München führt übrigens im Städteranking mit 141,1 PS. Somit würde ich hier gar sogar noch einen weiteren PS Treiber vermerken: Geld.
Ist ja auch so, dass die Motoren im Vergleich zu Vorgängermodellen, immer stärker werden. Das geht dann aber praktisch durch alle PKW-Klassen.
Ich für meinen Teil fahr aktuell auch das PS-stärkste Auto das ich je hatte... einen Passat mit BJ 2006, mit 116 PS. Und trotzdem komme ich auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 7,5l.
https://www.focus.de/auto/neuheiten/zulassungs-statistik-neuer-ps-rekord-bei-neuwagen_id_6108187.html
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/ps-ranking-in-deutschland-hier-wohnt-die-leistung/
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