Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Also, hier wird die Position eines Finanzvorstandes in einem 42 Mio. Betrieb ja gnadenlos überschätzt.
Dass Herr Klatt ein Finanzfachmann ist, in verschiedenen Unternehmen in leitender Position gearbeitet hat
und damit, wie jeder andere Finanzfachmann auch Bilanzen und Ertragsrechnungen erstellen kann und lesen kann, hat er nachgewiesen. Das ist grundlegend und nichts besonderes.
Inwieweit er in seinem Resort dem FCK weiterhelfen kann beim Sponsoring, in Steuerfragen und neuen
Finanzmodellen, werden wir sehen. Das kann keiner einschätzen.
Verbesserungen sind beim FCK ziemlich einfach zu erreichen. Die hat er schon, wenn er ordnungsgemäß
zu einer JHV einladen kann, wenn er die Ausgaben für Feng Shui stoppt, wenn er in der Lage ist Steuer-
klärungen so einzureichen, dass sie nicht permanent zu Steuernachzahlungen führen, wenn er die
Aufgaben, und damit die Kosten für Herrn Schwenken , übernimmt, erreicht. Und dafür braucht er nur
seine Arbeit ordentlich zu machen.
Gut, dass eine Baustelle jetzt geschlossen ist, das Weitere werden wir sehen.
Dass Herr Klatt ein Finanzfachmann ist, in verschiedenen Unternehmen in leitender Position gearbeitet hat
und damit, wie jeder andere Finanzfachmann auch Bilanzen und Ertragsrechnungen erstellen kann und lesen kann, hat er nachgewiesen. Das ist grundlegend und nichts besonderes.
Inwieweit er in seinem Resort dem FCK weiterhelfen kann beim Sponsoring, in Steuerfragen und neuen
Finanzmodellen, werden wir sehen. Das kann keiner einschätzen.
Verbesserungen sind beim FCK ziemlich einfach zu erreichen. Die hat er schon, wenn er ordnungsgemäß
zu einer JHV einladen kann, wenn er die Ausgaben für Feng Shui stoppt, wenn er in der Lage ist Steuer-
klärungen so einzureichen, dass sie nicht permanent zu Steuernachzahlungen führen, wenn er die
Aufgaben, und damit die Kosten für Herrn Schwenken , übernimmt, erreicht. Und dafür braucht er nur
seine Arbeit ordentlich zu machen.
Gut, dass eine Baustelle jetzt geschlossen ist, das Weitere werden wir sehen.
Zitat von Waterhead
Kuntz erhält ca. 600.000 EUR Grundgehalt per anno, selbst bei einem Abschlag von 1/3 erhält Klatt immer noch 400.000 EUR.
Kuntz erhält ca. 600.000 EUR Grundgehalt per anno, selbst bei einem Abschlag von 1/3 erhält Klatt immer noch 400.000 EUR.
Ich denke da wird noch deutlich weniger gezahlt. 600.000 sind schon außergewöhnlich hoch, selbst für einen Vorstand bei einem guten Bundesligisten. Würde hier eher mit der Hälfte rechnen.
Grundsätzlich würde ich davon ausgehen, dass der FCK am Vorstand einiges wird sparen können. Vor allem, wenn man sich vorerst nur für einen Sportdirektor entscheidet.
Zitat von Spielm4cher
Würde hier eher mit der Hälfte rechnen..
Würde hier eher mit der Hälfte rechnen..
Das sei dir unbenommen. Tatsächlich sind die aktuell in der Presse diskutierten 600.000 EUR recht nah am tatsächlichen Gehalt.
Zitat von Waterhead
Das sei dir unbenommen. Tatsächlich sind die aktuell in der Presse diskutierten 600.000 EUR recht nah am tatsächlichen Gehalt.
Das sei dir unbenommen. Tatsächlich sind die aktuell in der Presse diskutierten 600.000 EUR recht nah am tatsächlichen Gehalt.
Ich sprach vom neuen Finanzvorstand. Hätte ich vielleicht klarer machen sollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spielm4cher am 27.01.2016 um 17:19 Uhr bearbeitet Zitat von Arakorn
Was meinst du mit "gleicher Wirtschaftssprache"? Kann diese, je nach deiner Definition, wirklich ausschlaggebend gewesen sein, sofern diese nicht materiell ist?
Zitat von Newtrial
...Mich wundert also weniger, dass sich der FCK für ihn entschieden hat, sondern dass er sich für den FCK entschieden hat. Kann mir eigentlich nur vorstellen, dass Nicolai Riesenkampff als Ansprech- und Verhandlungspartner für ihn entscheidend war - einfach schon, weil man die gleiche "Wirtschaftssprache" spricht...
...Mich wundert also weniger, dass sich der FCK für ihn entschieden hat, sondern dass er sich für den FCK entschieden hat. Kann mir eigentlich nur vorstellen, dass Nicolai Riesenkampff als Ansprech- und Verhandlungspartner für ihn entscheidend war - einfach schon, weil man die gleiche "Wirtschaftssprache" spricht...
Was meinst du mit "gleicher Wirtschaftssprache"? Kann diese, je nach deiner Definition, wirklich ausschlaggebend gewesen sein, sofern diese nicht materiell ist?
Aber ja! Ein Fokus der Gespräche wird auf der unternehmensstrategischen Entwicklung gelegen haben - und da dürften Klatt und Riesenkampff einander deutlich mehr zu sagen haben als Klatt und Kuntz!
@Lullaby: Sehe ich alles genauso! Auch das mit dem "deutlich mehr als recht gut"; wollte lediglich genau aus dem von Dir genannten Jaeggi-Grund nicht zu euphorisch formulieren.
Zu den Gehältern: Kuntz hat diese hohe Summe als VV verdient, nicht nur als Sportvorstand. Ich gehe davon aus, dass Klatt nicht die VV-Position einnehmen wird und schon von daher deutlich weniger als 600k verdient. Und ich gehe weiterhin davon aus, dass auch der neue VV nicht mehr annähernd diese Summe verdienen wird. Letztendlich glaube ich kaum, dass Klatt sich finanziell verbessert; eher sogar im Gegenteil! Vermutlich ist es wirklich die Herausforderung, die er da sucht. Und das wäre eine verdammt gute Basismotivation!
@pulder: Sponsoring sollte nicht zum Verantwortungsbereich des Finanzvorstandes zählen, sondern der Kernbereich des künftigen Marketingvorstandes sein. Von daher wird Klatts Erfolg schon sehr weitgehend vom Vereinserfolg - und der Arbeit seiner beiden Vorstandskollegen - abhängen. Ich hoffe und glaube daher, dass der Mann ein Teamplayer ist.
Und das wird hoffentlich auch den Kulturwandel ausmachen, den Riesenkampff dem FCK gerade verpasst: TEAMARBEIT!
Traue es mich kaum zu schreiben, aber ich bin zumindest vorsichtig optimistisch, vielleicht sogar ein ganz klein wenig euphorisch. Für mich entsteht allmählich das Bild eines AR-Vorsitzenden, der jetzt ein Jahr an der Kette lag, aber in dieser Zeit Stallgeruch angenommen und alle Vereinsinterna in sich aufgesogen hat - und der in dieser Zeit deutlich gesehen hat, wie man es NICHT macht. Und der jetzt nach der JHV von der Kette gelassen wurde und genau weiß, wo er den Hebel ansetzen muss.
@Newtrial
Deine Euphorie in allen Ehren, allein ich kann sie nicht teilen.
Bis jetzt ist nichts passiert, was darauf schließen läßt, dass Riesenkampff unser Messias ist. Seine Arbeit
war in Ordnung. Er hat unseren freien Fall insofern etwas verlangsamt, dass er keine Spieler mehr kauft,
kaufen darf trifft es wohl besser, und er hat Kuntz ziemlich elegant und wohl auch kostengünstig entlassen.
Ob er jetzt in der Lage ist die viel zu hohen Overheadkosten für den Vorstand zu senken wird sich zeigen.
Drei Vorstände in einem Verein in einer solchen finanziellen Situation zu installieren, halte ich für finanziell
nicht machbar. Der FCK lebte und lebt seit Jahren über seine Verhältnisse, erwirtschaftet, wenn überhaupt
kaum Gewinn und liegt in dem neuen Geschäftsjahr sicher im Verlustbereich. Da würden in einem
normalen mittelständischen Unternehmen alle roten Lampen brennen und die Kosten, insbesondere die
Personalkosten würden drastisch gesenkt werden. Insofern erwarte ich vom AR, insbesondere von
Riesenkampff mittelfristig, also ab 1.7.16, eine Kostensenkung im Vorstandsbereich von mindestens
50%.
Man muss sich das mal überlegen, wir können unsere Miete nicht pünktlich zahlen und jammern rum,
wir haben die Fananleihe zum größten Teil verprasst und können sie wahrscheinlich nicht ordnungs-
gemäß zurückzahlen, wir können trotz 6 Millionen Transfereinnahmen keine neuen Spieler kaufen,
wir gehen sportlich auf dem Zahnfleisch, wir haben seit Jahren eine Kapitalunterdeckung, aber wir
leisten uns als Tabellensiebter der 2. Liga 3, in Worten drei Vorstände.
Insofern hat Riesenkampff in mir noch keine Euphorie ausgelöst.
Deine Euphorie in allen Ehren, allein ich kann sie nicht teilen.
Bis jetzt ist nichts passiert, was darauf schließen läßt, dass Riesenkampff unser Messias ist. Seine Arbeit
war in Ordnung. Er hat unseren freien Fall insofern etwas verlangsamt, dass er keine Spieler mehr kauft,
kaufen darf trifft es wohl besser, und er hat Kuntz ziemlich elegant und wohl auch kostengünstig entlassen.
Ob er jetzt in der Lage ist die viel zu hohen Overheadkosten für den Vorstand zu senken wird sich zeigen.
Drei Vorstände in einem Verein in einer solchen finanziellen Situation zu installieren, halte ich für finanziell
nicht machbar. Der FCK lebte und lebt seit Jahren über seine Verhältnisse, erwirtschaftet, wenn überhaupt
kaum Gewinn und liegt in dem neuen Geschäftsjahr sicher im Verlustbereich. Da würden in einem
normalen mittelständischen Unternehmen alle roten Lampen brennen und die Kosten, insbesondere die
Personalkosten würden drastisch gesenkt werden. Insofern erwarte ich vom AR, insbesondere von
Riesenkampff mittelfristig, also ab 1.7.16, eine Kostensenkung im Vorstandsbereich von mindestens
50%.
Man muss sich das mal überlegen, wir können unsere Miete nicht pünktlich zahlen und jammern rum,
wir haben die Fananleihe zum größten Teil verprasst und können sie wahrscheinlich nicht ordnungs-
gemäß zurückzahlen, wir können trotz 6 Millionen Transfereinnahmen keine neuen Spieler kaufen,
wir gehen sportlich auf dem Zahnfleisch, wir haben seit Jahren eine Kapitalunterdeckung, aber wir
leisten uns als Tabellensiebter der 2. Liga 3, in Worten drei Vorstände.
Insofern hat Riesenkampff in mir noch keine Euphorie ausgelöst.
Der finanzielle Unterschied zwischen einem Sportvorstand und einem Sportdirektor dürfte bei ca. 100k im Jahr liegen. Einsparpotenziale dürften sich an anderer Stelle deutlich leichter finden lassen.
Generell liegt der Gegenwert richtig guter Führungsarbeit bei einem Vielfachen dessen, was diese Führungskräfte kosten. Der entscheidende Punkt ist insofern die Qualifikation, die Kosten bilden lediglich den Rahmen, den wir den Kandidaten anbieten können. Wir sollten also lieber die besten Leute nehmen die wir bezahlen können, als zu versuchen, auf Vorstandsebene insgesamt 100.000 oder 200.000 Euro einzusparen.
Euphorie wird sich bei mir aber auch erst dann einstellen, wenn die neue Führungsriege zeigt, dass sie es drauf hat. Eine Bewertung der Kompetenzen aufgrund der Vita dürfte bei Finanz- und Marketingvorstand ohnehin unmöglich sein, wenn man keine Infos von Leuten bekommt, die mit diesen Personen direkt zusammen gearbeitet haben.
Beste Grüße
Lullaby
Generell liegt der Gegenwert richtig guter Führungsarbeit bei einem Vielfachen dessen, was diese Führungskräfte kosten. Der entscheidende Punkt ist insofern die Qualifikation, die Kosten bilden lediglich den Rahmen, den wir den Kandidaten anbieten können. Wir sollten also lieber die besten Leute nehmen die wir bezahlen können, als zu versuchen, auf Vorstandsebene insgesamt 100.000 oder 200.000 Euro einzusparen.
Euphorie wird sich bei mir aber auch erst dann einstellen, wenn die neue Führungsriege zeigt, dass sie es drauf hat. Eine Bewertung der Kompetenzen aufgrund der Vita dürfte bei Finanz- und Marketingvorstand ohnehin unmöglich sein, wenn man keine Infos von Leuten bekommt, die mit diesen Personen direkt zusammen gearbeitet haben.
Beste Grüße
Lullaby
Die Gehaltsspekulationen erscheinen mir ehrlich gesagt ein wenig diffus langsam. Ich will vielleicht nicht mal auf Heller und Pfennig wissen, was jemand verdient, sondern eher, was er leistet. Dennoch kann man, wenn man Vergütungsstrukturen in der Finanzbranche zugrunde legt, getrost annehmen, dass das Gehalt über einer viertel Million im Jahr liegen wird. So what, wenn das Gehalt nicht über dem des Vorgängers liegt ist das OK.
@barneystinson - die Wortwahl wird ein Profi genau bedenken. Würde er das ausdrücken wollen, was du annimmst, hätte er es anders formuliert. Solche Statements sind immer auch Ansagen an Interne und Externe.
@barneystinson - die Wortwahl wird ein Profi genau bedenken. Würde er das ausdrücken wollen, was du annimmst, hätte er es anders formuliert. Solche Statements sind immer auch Ansagen an Interne und Externe.
Hört sich jetzt doof an, aber vllt hat der Herr auch beruflich einfach mal ''Bock'' auf einen Fußballverein. Muss ja nicht immer ausschließlich finanzielle Gründe haben. Wenn man ordentlich verdient hat und auch weiterhin ordentlich verdient, gibt es ja vllt noch ein paar wenige Menschen die sagen, sie arbeiten auf einer Stelle die ihnen auch Spaß macht, bzw eine Herausforderung ist.
Gestern habe ich mir mal Domian angesehen. Das mache ich öfter aus Langeweile.
Was das hier zu suchen hat?
Da hatte ein Mann über seine Exfrau geredet, die Topmanagerin bei einem amerikanischen Süßigkeiten Hersteller ist.
Die verdiente laut ihm als TOPMANAGERIN 400.000 Euro im Jahr.
Was das hier zu suchen hat?
Da hatte ein Mann über seine Exfrau geredet, die Topmanagerin bei einem amerikanischen Süßigkeiten Hersteller ist.
Die verdiente laut ihm als TOPMANAGERIN 400.000 Euro im Jahr.
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