Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
15.09.2021 - 14:19 Uhr
In den USA hat man da ein echt gutes System.
Jede Rote Karte, egal ob gelb-rot oder glatt rot, ergibt automatisch ein Spiel Sperre.
Über alle Karten wird entschieden. Im Zweifel wird die Sperre verlängert oder es bleibt bei dem einen Spiel.
Es kommt auch immer wieder vor, dass rote Karten zurückgenommen werden. Nicht nur, wenn sie faktisch falsch war. Auch wenn das Gremium der Meinung ist, dass es sich um eine klare Fehlentscheidung handelt.
Das alles wird trotz VAR gemacht. Die Schiedsrichterentscheidungen werden also von mehren Instanzen kontrolliert und im Zweifel vom Sportgericht aufgehoben.
In der MLS kannst du auch für eine Schwalbe gesperrt werden, u.a. wenn der Gegner dadurch eine Gelb-Rote Karte erhalten hat, oder durch eine Gelbe Karte im nächsten Spiel gesperrt ist.
https://www.mlssoccer.com/news/simulation-embellishment-378316
So manches könnte man sich schon abschauen
Jede Rote Karte, egal ob gelb-rot oder glatt rot, ergibt automatisch ein Spiel Sperre.
Über alle Karten wird entschieden. Im Zweifel wird die Sperre verlängert oder es bleibt bei dem einen Spiel.
Es kommt auch immer wieder vor, dass rote Karten zurückgenommen werden. Nicht nur, wenn sie faktisch falsch war. Auch wenn das Gremium der Meinung ist, dass es sich um eine klare Fehlentscheidung handelt.
Das alles wird trotz VAR gemacht. Die Schiedsrichterentscheidungen werden also von mehren Instanzen kontrolliert und im Zweifel vom Sportgericht aufgehoben.
In der MLS kannst du auch für eine Schwalbe gesperrt werden, u.a. wenn der Gegner dadurch eine Gelb-Rote Karte erhalten hat, oder durch eine Gelbe Karte im nächsten Spiel gesperrt ist.
https://www.mlssoccer.com/news/simulation-embellishment-378316
So manches könnte man sich schon abschauen
15.09.2021 - 14:34 Uhr
Zitat von Ivo_Ilicevic
Es kommt auch immer wieder vor, dass rote Karten zurückgenommen werden. Nicht nur, wenn sie faktisch falsch war. Auch wenn das Gremium der Meinung ist, dass es sich um eine klare Fehlentscheidung handelt.
Das alles wird trotz VAR gemacht. Die Schiedsrichterentscheidungen werden also von mehren Instanzen kontrolliert und im Zweifel vom Sportgericht aufgehoben.
In der MLS kannst du auch für eine Schwalbe gesperrt werden, u.a. wenn der Gegner dadurch eine Gelb-Rote Karte erhalten hat, oder durch eine Gelbe Karte im nächsten Spiel gesperrt ist.
https://www.mlssoccer.com/news/simulation-embellishment-378316
So manches könnte man sich schon abschauen
Es kommt auch immer wieder vor, dass rote Karten zurückgenommen werden. Nicht nur, wenn sie faktisch falsch war. Auch wenn das Gremium der Meinung ist, dass es sich um eine klare Fehlentscheidung handelt.
Das alles wird trotz VAR gemacht. Die Schiedsrichterentscheidungen werden also von mehren Instanzen kontrolliert und im Zweifel vom Sportgericht aufgehoben.
In der MLS kannst du auch für eine Schwalbe gesperrt werden, u.a. wenn der Gegner dadurch eine Gelb-Rote Karte erhalten hat, oder durch eine Gelbe Karte im nächsten Spiel gesperrt ist.
https://www.mlssoccer.com/news/simulation-embellishment-378316
So manches könnte man sich schon abschauen

Ich kann zu alledem nichts sagen, weil ich die US-Sportarten nicht kenne; weiß z.B. auch nicht, was hinter "Challenge" steckt. Aber die Argumentation, man dürfe die Schiris nicht delegitimieren, ist auf alle Fälle Schrott. Ein Berufungsgericht, das die Entscheidung einer unteren Instanz aufhebt, delegitimiert diese damit ja auch nicht als Institution. So funktioniert das System halt einfach. Man muss wohl aufpassen, dass nicht am Ende zuviel am grünen Tisch entschieden wird; insofern hat das mit der "Tatsachenentscheidung" ja durchaus auch etwas für sich. Und dass die Zahl sportgerichtlicher Verfahren nicht ins Unermessliche steigt.
Ich vertrete da eine eher gemäßigte Position, weil ich die Schwierigkeiten von Regeländerungen im Weltfußball sehe. Denke zugleich aber, dass dies nicht die Hauptmotivation beim DFB ist, sondern es da um eine selbstherrlich-autoritäre Grundhaltung geht, die innovativen Lösungen per se im Wege steht.
15.09.2021 - 16:12 Uhr
Zitat von Newtrial
Ich kann zu alledem nichts sagen, weil ich die US-Sportarten nicht kenne; weiß z.B. auch nicht, was hinter "Challenge" steckt.
Ich kann zu alledem nichts sagen, weil ich die US-Sportarten nicht kenne; weiß z.B. auch nicht, was hinter "Challenge" steckt.
Ich kenne das aus der NBA (Basketball) und dem Tennis bei größeren Turnieren. Du hast in der NBA die Coach's Challenge, wo du ein Mal im Spiel Foul-Pfiffe gegen die eigenen Spieler, Entscheidungen beim Aus-Ball sowie Goaltending-Pfiffe überprüfen lassen kannst. Das wurde in der Saison 2019/20 eingeführt und hat sich meines Erachtens bestens bewährt.
Beim Tennis haben die Spieler zu Matchbeginn drei Möglichkeiten, ein Challenge bei vermuteter Fehlentscheidung einzusetzen. Der Spieler hebt kurz Arm oder Schläger und ruft zum Stuhlschiedsrichter "Challenge". Daraufhin wird auf einer großen Leinwand der strittige Punkt abgebildet. Es kann so genau nachvollzogen werden, ob der Ball die Linie noch berührte oder im Aus war. Auch im Tennis hat sich diese Regel absolut bewährt.
30.09.2021 - 11:55 Uhr
Inhaltlich bin ich selbst da voll bei Euch.
Um einen Erklärungsansatz neben völliger Dösigkeit einzubringen: Tweets vom Account "Collinas Erben" auf Twitter legen nahe, dass die UEFA strenger auf Körpertreffer nach Ballspiel (gerade mit offener Sohle) schauen lassen möchte und dass dies als "rücksichtsloses Vergehen" mehr zu ahnden sei. Abstrakt kann ich mir das einigermaßen plausibel vorstellen, aber in diesem konkreten Fall ist es natürlich trotzdem Quark. Gleichzeitig kann diese verordnete neue Linie aber durchaus für Unsicherheiten bei den Schiris führen, wenn hier die strafbewehrten und straffreien Aktionen noch nicht ganz ausdefiniert sein sollten.
Also in meinen Augen ein klarer Fehler, der aber vermutlich eher nicht auf Manipulation oder Bösartigkeit beruht.
Um einen Erklärungsansatz neben völliger Dösigkeit einzubringen: Tweets vom Account "Collinas Erben" auf Twitter legen nahe, dass die UEFA strenger auf Körpertreffer nach Ballspiel (gerade mit offener Sohle) schauen lassen möchte und dass dies als "rücksichtsloses Vergehen" mehr zu ahnden sei. Abstrakt kann ich mir das einigermaßen plausibel vorstellen, aber in diesem konkreten Fall ist es natürlich trotzdem Quark. Gleichzeitig kann diese verordnete neue Linie aber durchaus für Unsicherheiten bei den Schiris führen, wenn hier die strafbewehrten und straffreien Aktionen noch nicht ganz ausdefiniert sein sollten.
Also in meinen Augen ein klarer Fehler, der aber vermutlich eher nicht auf Manipulation oder Bösartigkeit beruht.
Quelle: Twitter
Link zum Thread des Twitter-Accounts "Collinas Erben" zu dem Thema
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Klingenstaedter am 30.09.2021 um 11:58 Uhr bearbeitet
02.11.2021 - 13:19 Uhr
Ein Teil des Problems ist sicherlich, dass sich kein Schiedsrichter nachsagen lassen möchte, dass ihn die aggressive Grundstimmung auf dem Betze in seiner Entscheidungsfindung beeinflusst. Im Zweifel bleibt die Pfeife dann zu unseren Ungunsten stumm.
Dazu kommt, dass sich Antwerpen - und halt auch der am Sonntag involvierte Klingenburg - einen gewissen Ruf erworben haben, wegen jeder Nichtigkeit gegen den Schiedsrichter aufzubegehren. Ich bin nicht der Meinung, dass die beiden Unrecht hätten mit dem, was sie sagen, aber auch dieses Auftreten führt - zumindest unbewusst - zu einer für uns ungünstigen Spielbewertung.
Es macht auch keinen Spaß, hier alle paar Wochen über die gleichen Frechheiten zu diskutieren. Das Thema ist ausgeluscht, bessere Schiedsrichter bekommen wir keine und die Verbesserungsmöglichkeiten liegen auf der Hand. Nötig ist dabei meiner Meinung nach eher eine grundlegende Reform, denn eine FCK-spezifische Debatte, aber darauf haben wir keinen Einfluss.
Für den Moment würde ich mir - mal wieder - wünschen, dass Merk als ehemaliger Weltschiedsrichter seinen Kollegen öffentlichkeitswirksam an den Karren fährt und auf die häufigen Benachteiligungen aufmerksam macht. Dadurch wird natürlich nicht die grausige Qualität der Schiedsrichterleistungen besser, aber möglicherweise sind wir dann nicht mehr derart überwiegend Leidtragende statt Nutznießer.
Ist ja nicht einmal so, dass wir umgekehrt auch alle paar Wochen mal von einer eklatanten, spielentscheidenden Fehlentscheidung profitieren würden - in aller Regel geht der Mist zu unseren Lasten. Und das kann's halt echt nicht sein.
Dazu kommt, dass sich Antwerpen - und halt auch der am Sonntag involvierte Klingenburg - einen gewissen Ruf erworben haben, wegen jeder Nichtigkeit gegen den Schiedsrichter aufzubegehren. Ich bin nicht der Meinung, dass die beiden Unrecht hätten mit dem, was sie sagen, aber auch dieses Auftreten führt - zumindest unbewusst - zu einer für uns ungünstigen Spielbewertung.
Es macht auch keinen Spaß, hier alle paar Wochen über die gleichen Frechheiten zu diskutieren. Das Thema ist ausgeluscht, bessere Schiedsrichter bekommen wir keine und die Verbesserungsmöglichkeiten liegen auf der Hand. Nötig ist dabei meiner Meinung nach eher eine grundlegende Reform, denn eine FCK-spezifische Debatte, aber darauf haben wir keinen Einfluss.
Für den Moment würde ich mir - mal wieder - wünschen, dass Merk als ehemaliger Weltschiedsrichter seinen Kollegen öffentlichkeitswirksam an den Karren fährt und auf die häufigen Benachteiligungen aufmerksam macht. Dadurch wird natürlich nicht die grausige Qualität der Schiedsrichterleistungen besser, aber möglicherweise sind wir dann nicht mehr derart überwiegend Leidtragende statt Nutznießer.
Ist ja nicht einmal so, dass wir umgekehrt auch alle paar Wochen mal von einer eklatanten, spielentscheidenden Fehlentscheidung profitieren würden - in aller Regel geht der Mist zu unseren Lasten. Und das kann's halt echt nicht sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 02.11.2021 um 13:21 Uhr bearbeitet
02.11.2021 - 13:23 Uhr
Nein, schon in der 2.Liga wurde uns mehrfach der Aufstieg verpfiffen. Bei wahretabelle.de findest du die einzelnen Saisons. Wir sind ja jeweils knapp gescheitert in den ersten Jahren und waren immer in der Top 3 bei den Fehlentscheidungen, die gegen uns gegeben wurden. So auch in der 3.Liga. Es ist also ein Ammenmärchen, dass sich sowas über die Saison ausgleicht!
02.11.2021 - 14:54 Uhr
Dazu kamen in der ersten Hälfte ja auch die zwei Hand-Situationen im Strafraum, bei denen inzwischen immer unklarer ist, was wann gepfiffen wird. Ich bin mir beispielsweise sicher, dass wir in einem vergleichbaren Fall wie in der zweiten Szene (nach der Wunderlich Gelb wegen Reklamierens sieht und die in keiner Zusammenfassung auftaucht) schon mal einen Elfmeter kassiert haben. Kann natürlich sein, dass dieser dann hinterher als falsch beurteilt wurde und es daher jetzt richtig war, aber dieses konstante Benachteiligungsgefühl durch die Schiedsrichter wird dadurch halt nicht weniger.
Wenn sich dann aber in der Kraus-Szene der SWR trotz Zeitlupe hinstellt und behauptet keine Berührung wahrnehmen zu können, während Kraus und der Würzburger wegen eben jener Berührung zeitgleich zu Boden gehen, dann ist der Schiri ja fast schon entschuldigt.
Ansonsten, schaut euch mal die anderen Einschätzungen von Rafati an, beispielsweise von Braunschweig-Wiesbaden. Die Fehlerhäufigkeit bei spielentscheidenden Situationen ist in der Liga insgesamt eklatant und das Verzichten auf einen VAR ist in einer Profiliga einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Vermutlich würde es dann in der 3. Liga häufiger zu VAR-Fehlern kommen als in den höheren Spielklassen, aber insgesamt müsste das schon gerade bei den Elfmetersituationen hilfreich sein.
Ich bin aber auch der Ansicht, dass hier ein Wahrnehmungsproblem besteht, zwischen dem "großen FCK" und dem "kleinen Meppen/Verl/Aspach, etc." und man als Schiri bewusst oder unbewusst auf gar keinen Fall den "Großen" bevorzugen will und wir daher eine für uns so negative Fehlerbilanz der Schiris haben. ("Größe" bezieht sich hier natürlich nicht auf aktuelle sportliche Leistungsfähigkeit.)
Wenn sich dann aber in der Kraus-Szene der SWR trotz Zeitlupe hinstellt und behauptet keine Berührung wahrnehmen zu können, während Kraus und der Würzburger wegen eben jener Berührung zeitgleich zu Boden gehen, dann ist der Schiri ja fast schon entschuldigt.
Ansonsten, schaut euch mal die anderen Einschätzungen von Rafati an, beispielsweise von Braunschweig-Wiesbaden. Die Fehlerhäufigkeit bei spielentscheidenden Situationen ist in der Liga insgesamt eklatant und das Verzichten auf einen VAR ist in einer Profiliga einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Vermutlich würde es dann in der 3. Liga häufiger zu VAR-Fehlern kommen als in den höheren Spielklassen, aber insgesamt müsste das schon gerade bei den Elfmetersituationen hilfreich sein.
Ich bin aber auch der Ansicht, dass hier ein Wahrnehmungsproblem besteht, zwischen dem "großen FCK" und dem "kleinen Meppen/Verl/Aspach, etc." und man als Schiri bewusst oder unbewusst auf gar keinen Fall den "Großen" bevorzugen will und wir daher eine für uns so negative Fehlerbilanz der Schiris haben. ("Größe" bezieht sich hier natürlich nicht auf aktuelle sportliche Leistungsfähigkeit.)
08.11.2021 - 16:40 Uhr
Zitat von RicardoNr7
Die Serie an Schiedsrichter Fehlentscheidungen gegen uns setzt sich leider auch in Saarbrücken fort. Elfmeter nach dem Foul von Galle an Hercher, wobei man da fairerweise sagen muss, dass das richtig schwer zu sehen war, und die rote Karte, die Ernst für sein Foul an Hanslik hätte kriegen müssen. Zum Glück hat es uns dieses mal keine Punkte gekostet, aber es ist schon nervig jedes mal...
Die Serie an Schiedsrichter Fehlentscheidungen gegen uns setzt sich leider auch in Saarbrücken fort. Elfmeter nach dem Foul von Galle an Hercher, wobei man da fairerweise sagen muss, dass das richtig schwer zu sehen war, und die rote Karte, die Ernst für sein Foul an Hanslik hätte kriegen müssen. Zum Glück hat es uns dieses mal keine Punkte gekostet, aber es ist schon nervig jedes mal...
Dem Foul an Philipp Hercher geht allerdings ein Handspiel Herchers voraus. Ich habe diese Szene jetzt mehrmals gesehen und muss meine Meinung während des Spiels (klarer Elfmeter) revidieren. Das war ein Handspiel, das allerdings durch das folgende Foul völlig unterging. Wobei der Schiedsrichter weder Elfmeter noch Handspiel gepfiffen hat - der hat scheinbar in dieser Situation Cornflakes gezählt.
Das Foul von Ernst an Hanslik war für mich knapp über dem, was man als Schiedsrichter durchgehen bzw. gerade so mit Gelb sanktionieren darf. Das ging klar auf die Knochen und gefährdete die Gesundheit des Spielers. Hier wäre Rot die richtige Entscheidung gewesen.
Wir sollten aber aufhören, uns einzureden, dass wir permanent von den Unparteiischen benachteiligt werden. Vor allem sollten wir aufhören, daraus einen wie auch immer gearteten Plan zu konstruieren. Die 3. Liga ist die 3. Liga und die Schiedsrichter, die dort pfeifen, sind auch nur drittklassig (oder schlechter). Punkt.
08.11.2021 - 18:06 Uhr
Von einem organisierten Verpfeifen gehe ich auch nicht aus, aber für mich ist schon eine gewisse Auffälligkeit erkennbar:
Im Zweifel gegen uns, gerade bei Heimspielen, um bloß nicht in den Verdacht zu geraten, sich von der Stimmung leiten zu lassen.
Da geht es dann anscheinend darum, sich bestmöglich als harter Hund zu profilieren. Anders kann ich mir diese teilweise abenteuerlichen Entscheidungen gegen uns nicht erklären.
Und dann kommt halt so ein Quatsch wie der nicht gegebene Elfmeter nach Foul an Klingenburg im Spiel gegen Würzburg zustande.
Ärgerlich sind halt zwei Sachen:
1) Es passiert ziemlich oft, dass der Schiri die Fehler zu unseren Lasten macht. Von ausgleichender Ungerechtigkeit kann man da auf lange Sicht echt nicht sprechen. Insofern beziehe ich mich auf die Seite wahretabelle.de für vergangene Aufstiegsrennen in der zweiten Liga sowie auf Rafatis - meines Erachtens sehr fundierte - Einschätzungen.
2) Wenn man diese Probleme anspricht, heult man angeblich rum. Was sich Antwerpen teilweise nachsagen lassen muss, ist zum Teil absurd. Der Mann hat doch meistens Recht - wenn man „Recht haben“ auf Rafatis Einschätzungen bezieht.
Ihn dann noch durch die Blume als „Dummschwätzer“ zu beleidigen, ist halt schon total daneben.
Bezüglich des vergangenen Spiels wundert es mich nicht, dass Rafati keinen Elfmeter gegeben hätte. Für mich war das in den Live-Bildern definitiv keiner, da Hercher meines Erachtens zu leicht fällt; das Handspiel habe ich erst in der Zusammenfassung wahrgenommen und sollte dann eigentlich alle Zweifel beseitigen.
Rafatis Einschätzung von Ernsts Foul verwundert mich ehrlich gesagt sehr. Der geht doch ohne Chance auf den Ball nur auf den Mann, das war ein pures Frustfoul, erhebliche Gesundheitsgefährdung inklusive. Da kann man schon mal über Rot nachdenken.
Für uns war es meines Erachtens zwar besser, nicht gegen zehn Mann weiterzumachen - hätte der Saarbrücker Mannschaft dann einen entscheidenden Ruck geben können -, aber darum geht es ja nicht.
Ich kann seine Begründung an dieser Stelle echt nicht nachvollziehen.
Im Zweifel gegen uns, gerade bei Heimspielen, um bloß nicht in den Verdacht zu geraten, sich von der Stimmung leiten zu lassen.
Da geht es dann anscheinend darum, sich bestmöglich als harter Hund zu profilieren. Anders kann ich mir diese teilweise abenteuerlichen Entscheidungen gegen uns nicht erklären.
Und dann kommt halt so ein Quatsch wie der nicht gegebene Elfmeter nach Foul an Klingenburg im Spiel gegen Würzburg zustande.
Ärgerlich sind halt zwei Sachen:
1) Es passiert ziemlich oft, dass der Schiri die Fehler zu unseren Lasten macht. Von ausgleichender Ungerechtigkeit kann man da auf lange Sicht echt nicht sprechen. Insofern beziehe ich mich auf die Seite wahretabelle.de für vergangene Aufstiegsrennen in der zweiten Liga sowie auf Rafatis - meines Erachtens sehr fundierte - Einschätzungen.
2) Wenn man diese Probleme anspricht, heult man angeblich rum. Was sich Antwerpen teilweise nachsagen lassen muss, ist zum Teil absurd. Der Mann hat doch meistens Recht - wenn man „Recht haben“ auf Rafatis Einschätzungen bezieht.
Ihn dann noch durch die Blume als „Dummschwätzer“ zu beleidigen, ist halt schon total daneben.
Bezüglich des vergangenen Spiels wundert es mich nicht, dass Rafati keinen Elfmeter gegeben hätte. Für mich war das in den Live-Bildern definitiv keiner, da Hercher meines Erachtens zu leicht fällt; das Handspiel habe ich erst in der Zusammenfassung wahrgenommen und sollte dann eigentlich alle Zweifel beseitigen.
Rafatis Einschätzung von Ernsts Foul verwundert mich ehrlich gesagt sehr. Der geht doch ohne Chance auf den Ball nur auf den Mann, das war ein pures Frustfoul, erhebliche Gesundheitsgefährdung inklusive. Da kann man schon mal über Rot nachdenken.
Für uns war es meines Erachtens zwar besser, nicht gegen zehn Mann weiterzumachen - hätte der Saarbrücker Mannschaft dann einen entscheidenden Ruck geben können -, aber darum geht es ja nicht.
Ich kann seine Begründung an dieser Stelle echt nicht nachvollziehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 08.11.2021 um 18:09 Uhr bearbeitet
22.11.2021 - 09:23 Uhr
Die Einführung des VARs war richtig und wichtig.
In weit über 90% der Fälle wird dadurch die richtige Entscheidung getroffen bzw. eine Fehlentscheidung revidiert.
Da es sich aber weiterhin um Menschen handelt, kann es immer zu Fehlern in der Wahrnehmung kommen.
Daher muss man in Zukunft schauen, wie man die Fehler noch weiter minimieren kann.
Vllt. muss man den Ablauf der Review ändern. Vllt. muss man Schiedsrichter verpflichtend raus schicken. Keine Ahnung.
Schaut man sich an, wo der VAR die meisten Fehler macht, dann ist das in der Bewertung von Roten Karten bzw. in der Bewertung von Zweikämpfen im Strafraum. Und das wird auch in Zukunft Sache des Menschen bleiben. Abseitsentscheidungen dürften durch die kalibrierte Linie so gut wie immer richtig sein.
Was viel schlimmer ist, als die Tatsache, dass es auch durch den VAR Fehlentscheidungen gibt, ist die Kommunikation des DFB.
Hier müssen sich Dinge gewaltig ändern. Warum müssen Spieler und Trainer nach dem Spiel zum Interview und Schiedsrichter dürfen sich weg ducken? Warum schützt man jede noch so hanebüchene Fehlentscheidung hinter dem Vorhang der "Tatsachenentscheidung"?
In weit über 90% der Fälle wird dadurch die richtige Entscheidung getroffen bzw. eine Fehlentscheidung revidiert.
Da es sich aber weiterhin um Menschen handelt, kann es immer zu Fehlern in der Wahrnehmung kommen.
Daher muss man in Zukunft schauen, wie man die Fehler noch weiter minimieren kann.
Vllt. muss man den Ablauf der Review ändern. Vllt. muss man Schiedsrichter verpflichtend raus schicken. Keine Ahnung.
Schaut man sich an, wo der VAR die meisten Fehler macht, dann ist das in der Bewertung von Roten Karten bzw. in der Bewertung von Zweikämpfen im Strafraum. Und das wird auch in Zukunft Sache des Menschen bleiben. Abseitsentscheidungen dürften durch die kalibrierte Linie so gut wie immer richtig sein.
Was viel schlimmer ist, als die Tatsache, dass es auch durch den VAR Fehlentscheidungen gibt, ist die Kommunikation des DFB.
Hier müssen sich Dinge gewaltig ändern. Warum müssen Spieler und Trainer nach dem Spiel zum Interview und Schiedsrichter dürfen sich weg ducken? Warum schützt man jede noch so hanebüchene Fehlentscheidung hinter dem Vorhang der "Tatsachenentscheidung"?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 22.11.2021 um 10:12 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


