| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
15.09.2025 - 11:45 Uhr
Zitat von Arvidsson92
@TimoKonietzka
erstmal herzlich willkommen!
Ich finde auch das die Trainerdiskussion viel zu früh kommt. Zumal immer wieder mit Scheinargumenten debattiert wird wie.
- Spielidee ist nicht erkennbar
- Spieler werden positionsfremd eingesetzt
- viel zu viele Defensivspieler auf dem Feld
- das Team wirkt nicht fit.
und da kann man sicher noch den ein oder anderen Punkt ergänzen. Unstrittig ist nur die Tabelle und da steht gleichzeitig die wenigstens geschossenen und auch wenigsten kassierten Treffer, bei unbefriedigenden 6 Punkten nach 5 Spielen. Und allein an dieser Tatsache, nämlich der Tabelle wird sich DB messen lassen müssen. Wird da bis Spieltag 10 kein besserer Punkteschnitt stehen, wird es für ihn eng.
Ich will mal auf die von mir genannten "Scheinargumente" eingehen:
1. Spielidee nicht erkennbar
Die Idee des Spiels an sich ist leicht: Ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das will grundsätzlich auch DB. Das Wie ist das, was man allgemein hin als Spielidee bezeichnet. Dabei gibt es wie bei einem Puzzle viele viele kleine Teile die zu einem Gesamtbild führen. Die kleinen Teile sind im Fussball Spielprinzipien, wovon kein Fussballtrainer exklusiv seine eigenen hat. Beispiele sind: "So breit wie nötig, so hoch wie möglich" oder "überspielt, heißt nicht aus dem Spiel". Neben diesen Grundsätzen gehören auch die Ordnungen in verschiedenen Spielphasen dazu. Dazu gehört die Restverteidigung oder auch der geordnete Spielaufbau dazu. Mal als Vergleich: geordneter Spielaufbau DFB Nationalmannschaft 3+1 oder auch Aufbauraute genannt. Wohlgemerkt egal ob 3er Kette oder Viererkette, auch egal mit vielen Stürmern der Gegner agiert.
Bei Hansa? Da ist es fluider, trotz kontinuierlicher Dreierkette. Entweder wird wahlweise im 3+2 oder im 4+1 aufgebaut, je nachdem was der Gegner anbietet. Bei DB bleibt es aber immer ein 5er Aufbau. Kann man mutiger aufbauen? Ja. Wird dadurch automatisch, das Offensivspiel besser? Nein. Im Übrigen spielt DB im Gänze, genauso wie in der vergangenen Spielzeit, als man regelmäßig ein offensives Feuerwerk gesehen hat. Auch dort hat man 3 Offensivspieler gehabt, die sehr eng beieinander bleiben und im sogenannten "10er Raum" schwimmen und dort die Bälle bekommen sollen. Dabei ist es vollkommen welcher Spieler aufgestellt war, ob echte Neun oder Stock oder wer auch immer mit dabei war. Es gibt immer einen Zielspieler, einen der um jenen "herumschwirrt" als Anspielpartner und einen der fast "blind" die Tiefe beläuft. Dabei ist nie ein Spieler "nur" Zielspieler oder der "Blinde" 😉 sondern situativ je nach dem wo und wann ausgelöst wird. Natürlich hat jeder Spieler aufgrund seiner Fähigkeiten vermehrt die Situationen welche seine Individuellen Talenten entspricht. So wird ein Krauß 7 von 10 mal derjenige sein der die Tiefe beläuft. Wie gesagt, dasselbe Spiel wie in der vergangenen Saison, selbst dann wenn mit Haugen und Naderi 2 nominelle Stürmer gestartet sind. Damals wie heute waren es dann die ballnahen Schienenspieler und der ballnahe 6er die nachschieben und Anspielstationen schaffen. Kurz gesagt: DB will möglichst flach in den 10er Raum und von dort aus schnell hinter die Kette. Mal als Gegenbeispiel Alois Schwartz unter den man fast immer den Weg "Longline" gesucht hat, sprich möglichst schnell und einfach den Ball hinter die Kette bringen und dann nachschieben. Der 10er Raum spielte bei ihm eine sehr untergeordnete Rolle. Um den Punkt mal zum Abschluss zu bringen. DB hat sehr wohl, ein gut erkennbare Spielidee die er auch schon seit Beginn seiner Amtszeit so umsetzt - die sich auch gar nicht so sehr von der von B.Hollerbach unterscheidet.
2. Spieler werden Positionsfremd eingesetzt.
Fast genauso plakativ wie der erste Punkt. Was ist denn die Position eines Spielers ? Die aus dem TM-Profil? Oder die man am längsten in der Jugend gespielt hat? Wäre letzteres der Fall hätten Legenden wie Philipp Lahm oder Mats Hummels ihre ganze Karriere positionsfremd eingesetzt worden oder ein aktueller Hansa Fall wie Benno Dietze hätte bis heute noch kein Profispiel auf seiner Position gespielt. Am Ende des Tages entwickelt jeder Spieler ein Spielerprofil mit Stärken und Schwächen welches natürlich fluide ist, dadurch das Spieler sich auch weiterentwickeln. Die Trainer hingegen erstellen Anforderungsprofil und schaut welcher Spieler am besten damit matcht. Wobei es natürlich ein offensives und defensives Profil gibt, wobei es dort nicht immer ein Spieler ist der am besten passt, sondern der Trainer in einer "Zwickmühle" steckt, wie Beispielsweise der Fall Fatkic. Dort schließt auch gleich der nächste Punkt an.
3. Zu viele defensivdenkende Spieler
Deswegen schießt man zu wenig Tore / hat man zu wenig Chancen. Gleichzeitig hat man die beste Abwehr.
Da ist sie die beschriebene Zwickmühle. Die Gretchenfrage ist wie man das eine verbessert ohne das andere zu verlieren. Spielt man am Ende 3:3 oder 0:0, das ist völlig Egal, mehr Punkte gibt das nicht. Offensichtlich entscheidet sich Brinkmann im Zweifel für das bessere Defensivprofil. Deshalb spielt Fatkic neben Schuster, weil er eben defensiv deutlich besser passt als Dietze oder Dirkner. Verliert aber ein entscheidenes Offensives Element von Dietze der Spieler aus dieser Position mit Dribblings aus dem Spiel nehmen kann. Während es Fatkic oder Schuster nur über Passspiel lösen. Bei dem Fall Mejdr oder Neidhart nehmen sich beide nicht wirklich viel Defensiv. Dafür ist Neidhart offensiv weniger ausrechenbar für den Gegner und sorgt insgesamt für mehr Gefahr als Mejdr, weshalb er aus meiner Wahrnehmung heraus den Vorzug erhält.
Bei den 3 Offensiven, gibt es diese Wahl im Moment gar nicht auf Grund der vielen Ausfälle. Dazu kommt, das ein Stock offensichtlich noch nicht richtig angekommen ist und Harenbrock kein Anforderungsprofil matcht. Offensiv nicht, und defensiv schon mal gar nicht. Weshalb er auch keine Rolle spielt.
Das einfachste aktuell wäre die Herausnahme von Fatkic für Dietze oder Dirkner. Wobei man in Sachen Spielkontrolle und defensive Stabilität verliert. Alternativ müsste man grundsätzlich die Statik ändern und ggf. auf einen Innenverteidiger verzichtet wobei das gleichermaßen Risiken wie Chancen birgt.
4. Die Spieler sind nicht fit.
jetzt könnte man stumpf irgendwelche Laufdaten abgleichen und schauen, welche Mannschaft rennt wie viel. DB bringt immer gerne Bielefeld als Beispiel bzw. Vorbild. Nur ist die Spielstatik bei Bielefeld eine ganz andere als bei Hansa. Wer verhältnismäßig viel den Ball hat muss weniger rennen, bzw. weniger intensiv wie ein Team welches permanent ins Gegenpressing muss. Ich kann mir in Zeiten modernster Sportmedizin und Datenauswertungsinstrumenten nicht vorstellen, das es ein Profiteam gibt, welches nicht fit ist. Vielmehr sollte man den mentalen Faktor in den Vordergrund stellen. Jeder der mal selbst gespielt hat weiß, das die Stimmung im Team und auch der Druck, sei er positiv oder negativ eine Rolle spielt wie viel man Laufen kann und will.
Ich glaube Daniel Brinkmann ist schon bereit Anpassungen vorzunehmen. Jetzt in mitten einer englischen Woche können die nur marginal sein. Nach den zugegebenermaßen schweren Spielen gegen 1860 und Essen wird er bei negativen Verlauf die grundsätzliche Statik / Spielidee hinterfragen und diese anpassen, wenn er das denn nicht tut, wird Amir das für ihn machen müssen. Ich halte Brinkmann für einen guten modernen Trainer mit einer ansehnlichen Spielidee, die aus verschiedensten Gründen aktuell nicht zündet.
@TimoKonietzka
erstmal herzlich willkommen!
Ich finde auch das die Trainerdiskussion viel zu früh kommt. Zumal immer wieder mit Scheinargumenten debattiert wird wie.
- Spielidee ist nicht erkennbar
- Spieler werden positionsfremd eingesetzt
- viel zu viele Defensivspieler auf dem Feld
- das Team wirkt nicht fit.
und da kann man sicher noch den ein oder anderen Punkt ergänzen. Unstrittig ist nur die Tabelle und da steht gleichzeitig die wenigstens geschossenen und auch wenigsten kassierten Treffer, bei unbefriedigenden 6 Punkten nach 5 Spielen. Und allein an dieser Tatsache, nämlich der Tabelle wird sich DB messen lassen müssen. Wird da bis Spieltag 10 kein besserer Punkteschnitt stehen, wird es für ihn eng.
Ich will mal auf die von mir genannten "Scheinargumente" eingehen:
1. Spielidee nicht erkennbar
Die Idee des Spiels an sich ist leicht: Ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das will grundsätzlich auch DB. Das Wie ist das, was man allgemein hin als Spielidee bezeichnet. Dabei gibt es wie bei einem Puzzle viele viele kleine Teile die zu einem Gesamtbild führen. Die kleinen Teile sind im Fussball Spielprinzipien, wovon kein Fussballtrainer exklusiv seine eigenen hat. Beispiele sind: "So breit wie nötig, so hoch wie möglich" oder "überspielt, heißt nicht aus dem Spiel". Neben diesen Grundsätzen gehören auch die Ordnungen in verschiedenen Spielphasen dazu. Dazu gehört die Restverteidigung oder auch der geordnete Spielaufbau dazu. Mal als Vergleich: geordneter Spielaufbau DFB Nationalmannschaft 3+1 oder auch Aufbauraute genannt. Wohlgemerkt egal ob 3er Kette oder Viererkette, auch egal mit vielen Stürmern der Gegner agiert.
Bei Hansa? Da ist es fluider, trotz kontinuierlicher Dreierkette. Entweder wird wahlweise im 3+2 oder im 4+1 aufgebaut, je nachdem was der Gegner anbietet. Bei DB bleibt es aber immer ein 5er Aufbau. Kann man mutiger aufbauen? Ja. Wird dadurch automatisch, das Offensivspiel besser? Nein. Im Übrigen spielt DB im Gänze, genauso wie in der vergangenen Spielzeit, als man regelmäßig ein offensives Feuerwerk gesehen hat. Auch dort hat man 3 Offensivspieler gehabt, die sehr eng beieinander bleiben und im sogenannten "10er Raum" schwimmen und dort die Bälle bekommen sollen. Dabei ist es vollkommen welcher Spieler aufgestellt war, ob echte Neun oder Stock oder wer auch immer mit dabei war. Es gibt immer einen Zielspieler, einen der um jenen "herumschwirrt" als Anspielpartner und einen der fast "blind" die Tiefe beläuft. Dabei ist nie ein Spieler "nur" Zielspieler oder der "Blinde" 😉 sondern situativ je nach dem wo und wann ausgelöst wird. Natürlich hat jeder Spieler aufgrund seiner Fähigkeiten vermehrt die Situationen welche seine Individuellen Talenten entspricht. So wird ein Krauß 7 von 10 mal derjenige sein der die Tiefe beläuft. Wie gesagt, dasselbe Spiel wie in der vergangenen Saison, selbst dann wenn mit Haugen und Naderi 2 nominelle Stürmer gestartet sind. Damals wie heute waren es dann die ballnahen Schienenspieler und der ballnahe 6er die nachschieben und Anspielstationen schaffen. Kurz gesagt: DB will möglichst flach in den 10er Raum und von dort aus schnell hinter die Kette. Mal als Gegenbeispiel Alois Schwartz unter den man fast immer den Weg "Longline" gesucht hat, sprich möglichst schnell und einfach den Ball hinter die Kette bringen und dann nachschieben. Der 10er Raum spielte bei ihm eine sehr untergeordnete Rolle. Um den Punkt mal zum Abschluss zu bringen. DB hat sehr wohl, ein gut erkennbare Spielidee die er auch schon seit Beginn seiner Amtszeit so umsetzt - die sich auch gar nicht so sehr von der von B.Hollerbach unterscheidet.
2. Spieler werden Positionsfremd eingesetzt.
Fast genauso plakativ wie der erste Punkt. Was ist denn die Position eines Spielers ? Die aus dem TM-Profil? Oder die man am längsten in der Jugend gespielt hat? Wäre letzteres der Fall hätten Legenden wie Philipp Lahm oder Mats Hummels ihre ganze Karriere positionsfremd eingesetzt worden oder ein aktueller Hansa Fall wie Benno Dietze hätte bis heute noch kein Profispiel auf seiner Position gespielt. Am Ende des Tages entwickelt jeder Spieler ein Spielerprofil mit Stärken und Schwächen welches natürlich fluide ist, dadurch das Spieler sich auch weiterentwickeln. Die Trainer hingegen erstellen Anforderungsprofil und schaut welcher Spieler am besten damit matcht. Wobei es natürlich ein offensives und defensives Profil gibt, wobei es dort nicht immer ein Spieler ist der am besten passt, sondern der Trainer in einer "Zwickmühle" steckt, wie Beispielsweise der Fall Fatkic. Dort schließt auch gleich der nächste Punkt an.
3. Zu viele defensivdenkende Spieler
Deswegen schießt man zu wenig Tore / hat man zu wenig Chancen. Gleichzeitig hat man die beste Abwehr.
Da ist sie die beschriebene Zwickmühle. Die Gretchenfrage ist wie man das eine verbessert ohne das andere zu verlieren. Spielt man am Ende 3:3 oder 0:0, das ist völlig Egal, mehr Punkte gibt das nicht. Offensichtlich entscheidet sich Brinkmann im Zweifel für das bessere Defensivprofil. Deshalb spielt Fatkic neben Schuster, weil er eben defensiv deutlich besser passt als Dietze oder Dirkner. Verliert aber ein entscheidenes Offensives Element von Dietze der Spieler aus dieser Position mit Dribblings aus dem Spiel nehmen kann. Während es Fatkic oder Schuster nur über Passspiel lösen. Bei dem Fall Mejdr oder Neidhart nehmen sich beide nicht wirklich viel Defensiv. Dafür ist Neidhart offensiv weniger ausrechenbar für den Gegner und sorgt insgesamt für mehr Gefahr als Mejdr, weshalb er aus meiner Wahrnehmung heraus den Vorzug erhält.
Bei den 3 Offensiven, gibt es diese Wahl im Moment gar nicht auf Grund der vielen Ausfälle. Dazu kommt, das ein Stock offensichtlich noch nicht richtig angekommen ist und Harenbrock kein Anforderungsprofil matcht. Offensiv nicht, und defensiv schon mal gar nicht. Weshalb er auch keine Rolle spielt.
Das einfachste aktuell wäre die Herausnahme von Fatkic für Dietze oder Dirkner. Wobei man in Sachen Spielkontrolle und defensive Stabilität verliert. Alternativ müsste man grundsätzlich die Statik ändern und ggf. auf einen Innenverteidiger verzichtet wobei das gleichermaßen Risiken wie Chancen birgt.
4. Die Spieler sind nicht fit.
jetzt könnte man stumpf irgendwelche Laufdaten abgleichen und schauen, welche Mannschaft rennt wie viel. DB bringt immer gerne Bielefeld als Beispiel bzw. Vorbild. Nur ist die Spielstatik bei Bielefeld eine ganz andere als bei Hansa. Wer verhältnismäßig viel den Ball hat muss weniger rennen, bzw. weniger intensiv wie ein Team welches permanent ins Gegenpressing muss. Ich kann mir in Zeiten modernster Sportmedizin und Datenauswertungsinstrumenten nicht vorstellen, das es ein Profiteam gibt, welches nicht fit ist. Vielmehr sollte man den mentalen Faktor in den Vordergrund stellen. Jeder der mal selbst gespielt hat weiß, das die Stimmung im Team und auch der Druck, sei er positiv oder negativ eine Rolle spielt wie viel man Laufen kann und will.
Ich glaube Daniel Brinkmann ist schon bereit Anpassungen vorzunehmen. Jetzt in mitten einer englischen Woche können die nur marginal sein. Nach den zugegebenermaßen schweren Spielen gegen 1860 und Essen wird er bei negativen Verlauf die grundsätzliche Statik / Spielidee hinterfragen und diese anpassen, wenn er das denn nicht tut, wird Amir das für ihn machen müssen. Ich halte Brinkmann für einen guten modernen Trainer mit einer ansehnlichen Spielidee, die aus verschiedensten Gründen aktuell nicht zündet.
Vielen Dank für diesen Beitrag. Er hätte eigentlich mehr als nur 1 Stern verdient.
Der heutige Fußball ist einfach geprägt von Spielprinzipien und man ist immer mehr weg von taktischen Abläufen um Spieler eben nicht in irgendwelche Korsetts zu drängen und ihre Stärken entfalten dürfen. Wie diese entstehen ist von Trainer zu Trainer unterschiedlich und irgendwann sind Spielprinzipien auch ausgecoacht, wenn Verhaltensweisen oft genug erkannt wurden. Dies kann bereits geschehen sein und man muss sich an diese Situation anpassen oder ganz einfach die Spieler finden such noch nicht in diesen Prinzipien zurecht, weil sie eben nicht ein Lebeau, Kinsombi, Fröling oder Haugen sind. Es ist immer eine Spielidee da. Nur ob sie zur Geltung kommt, ist halt die Frage und bei diesem Pubkt kommt der Gegner ins Spiel. Auch dieser hat Spielprinzipien. Kein Team in der Liga wirft seine Prinzipien über Bord, bloß weil der FC Hansa kommt. Man wird vllt zu dem Spiel auf einige verzichten und andere Fokussieren, aber die Wirksamkeit hängr immer noch vom Gegner ab. Daher sind auch die Persönlichen Stärken der Spieler ein wichtiger ausschalggebender Punkt für das Spiel. Jemand der nicht nach vorn spielt, kann nicht ins Prinzip "Wir attackieren mit tiefen Pässen der Raum" gepresst werden, schlicht weil es nicht zu ihm passt.
15.09.2025 - 11:46 Uhr
Kurz und knapp, ändert er nicht das System, oder hat in irgendeiner Art endlich mal ein Einsehen, ist er bald Geschichte. Das dann auch zu Recht.
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
15.09.2025 - 11:48 Uhr
Ich würde das Problem noch nicht mal an den Spielern die auf dem Platz standen festmachen. Kaum einer von denen die gespielt haben, denkt offensiv. Es ist keiner dabei der den Ball nach vorn tragen kann. Es fehlt jemand der den Gegner mit einer Finte oder mit einem schnellen Antritt überraschen kann. So wie wir gestern gespielt haben, wären Flanken von der Grundlinie oder aus dem Halbfeld ein Mittel gewesen. Gab es in dem Spiel überhaupt Flanken? Können unsere Flügelspieler überhaupt präzise flanken? Wichtig wäre auch, dass dass dann Zentrumspieler und zumindest auch ein 8er mit in den Strafraum gehen um mindestens etwas Verwirrung zu stiften. Nichts davon gab es zu sehen. Ab Minute 20 hatte man das Gefühl, dass die Mannschaft Angst hatte zu verlieren. Und so haben sie dann auch gespielt. Wie sagt Kahn es damals? Eier, wir brauchen Eier. Unentschieden bringen uns nicht weiter.
15.09.2025 - 11:51 Uhr
Zitat von Arvidsson92
Ich finde auch das die Trainerdiskussion viel zu früh kommt. Zumal immer wieder mit Scheinargumenten debattiert wird wie.
- Spielidee ist nicht erkennbar
- Spieler werden positionsfremd eingesetzt
- viel zu viele Defensivspieler auf dem Feld
- das Team wirkt nicht fit.
(...)
Ich finde auch das die Trainerdiskussion viel zu früh kommt. Zumal immer wieder mit Scheinargumenten debattiert wird wie.
- Spielidee ist nicht erkennbar
- Spieler werden positionsfremd eingesetzt
- viel zu viele Defensivspieler auf dem Feld
- das Team wirkt nicht fit.
(...)
Alle Punkte mit Spiegelstrich zunächst als "Scheinargumente" abzutun und ihnen dann teilweise inhaltlich eine gewisse Relevanz zuzuordnen, ist etwas widersprüchlich meiner Meinung nach. In Abschnitt 3 ordnest du dem zunächst als "Scheinargument" bezeichneten Diskussionsgegenstand, dass "viel zu viele Defensivspieler auf dem Feld" stehen, ja schon eine gewisse Relevanz zu, wenn du dann im Ablauf argumentierst, dass z.B. eine etwas offensivere Besetzung des zentralen Mittelfelds schon positive Effekte in der Offensive haben kann. Insofern der Balance in der Defensive damit eben nicht geschadet wird. Die Bezeichnung "Scheinargument" wird in dieser Argumentation meines Erachtens ausgehöhlt. Und kommt dann nicht über das Stilmittels des "Totschlagarguments" hinaus.
Zitat von Arvidsson92
Ich finde auch das die Trainerdiskussion viel zu früh kommt.
(...)
Unstrittig ist nur die Tabelle und da steht gleichzeitig die wenigstens geschossenen und auch wenigsten kassierten Treffer, bei unbefriedigenden 6 Punkten nach 5 Spielen. Und allein an dieser Tatsache, nämlich der Tabelle wird sich DB messen lassen müssen. Wird da bis Spieltag 10 kein besserer Punkteschnitt stehen, wird es für ihn eng.
(...)
Ich glaube Daniel Brinkmann ist schon bereit Anpassungen vorzunehmen. Jetzt in mitten einer englischen Woche können die nur marginal sein. Nach den zugegebenermaßen schweren Spielen gegen 1860 und Essen wird er bei negativen Verlauf die grundsätzliche Statik / Spielidee hinterfragen und diese anpassen, wenn er das denn nicht tut, wird Amir das für ihn machen müssen. Ich halte Brinkmann für einen guten modernen Trainer mit einer ansehnlichen Spielidee, die aus verschiedensten Gründen aktuell nicht zündet.
Ich finde auch das die Trainerdiskussion viel zu früh kommt.
(...)
Unstrittig ist nur die Tabelle und da steht gleichzeitig die wenigstens geschossenen und auch wenigsten kassierten Treffer, bei unbefriedigenden 6 Punkten nach 5 Spielen. Und allein an dieser Tatsache, nämlich der Tabelle wird sich DB messen lassen müssen. Wird da bis Spieltag 10 kein besserer Punkteschnitt stehen, wird es für ihn eng.
(...)
Ich glaube Daniel Brinkmann ist schon bereit Anpassungen vorzunehmen. Jetzt in mitten einer englischen Woche können die nur marginal sein. Nach den zugegebenermaßen schweren Spielen gegen 1860 und Essen wird er bei negativen Verlauf die grundsätzliche Statik / Spielidee hinterfragen und diese anpassen, wenn er das denn nicht tut, wird Amir das für ihn machen müssen. Ich halte Brinkmann für einen guten modernen Trainer mit einer ansehnlichen Spielidee, die aus verschiedensten Gründen aktuell nicht zündet.
Auch für mich kommt eine Trainerdiskussion viel zu früh. Rein objektiv, aus der Rolle des Beobachters sozusagen, bin ich mir allerdings nicht so sicher wie du, ob Daniel Brinkmann den zehnten Spieltag noch erlebt, wenn wir gegen 1860 und Essen erneut keine Tore schießen und mit nur 0 oder einem Punkt rausgehen. Zum Beispiel hier im Forum hätte die Trainerdiskussion dann nämlich schon deutlich vor dem zehnten Spieltag ein Eigenleben entwickelt. Das sieht dann meistens im Verein, beim Aufsichtsrat o.ä., nicht gänzlich anders aus.
Brinkmann wirkt für mich in den PKs inzwischen auch nicht mehr ganz so locker wie noch vor einigen Wochen. Da er vermutlich auch weiß, dass aktuell wohl nicht mehr so viel fehlt, dass die Stimmung grundsätzlicher umschwingt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von satosFCH am 15.09.2025 um 11:56 Uhr bearbeitet
15.09.2025 - 11:53 Uhr
Zitat von Stoned
Kurz und knapp, ändert er nicht das System, oder hat in irgendeiner Art endlich mal ein Einsehen, ist er bald Geschichte. Das dann auch zu Recht.
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
Kurz und knapp, ändert er nicht das System, oder hat in irgendeiner Art endlich mal ein Einsehen, ist er bald Geschichte. Das dann auch zu Recht.
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
Das ist der Punkt bei jedem Trainer, ob er es schafft seine Prinzipien erfolgreich umzusetzen. Irgendwann ist die Geduld vorbei, wenn die Saisonziele in Gefahr geraten.
15.09.2025 - 11:55 Uhr
@Arvidsson92
Ich habe dir ein lesenswert gegeben, weil es ein gut geschriebener Beitrag ist, der versucht Argumente zu liefern, die nicht auf emotionalen Faktoren basiert.
Ich möchte gerne auf deinen letzten Teil eingehen, bei dem du sagst, das er während der englischen Woche nur marginal was ändern kann. Das Problem herrscht doch aber schon seit Ende letzter Saison vor, das man aus dem Ballbesitz heraus Schwierigkeiten hat sich Chancen zu erarbeiten. Dort kam man nach Standards, oder erzwungenen Ballverlusten des Gegners zu Chancen.
In der Vorbereitung, war auch schon zu erkennen, das es dort weiterhin Probleme gibt und in der Liga wird dieses Problem nun unübersehbar.
Brinkmann hattebalso genug Zeit sich mit dem Problem auseinander zu setzen.
Ja es gibt Verletzten Probleme und gerade gegen Hoffenheim 2 habe ich das auch verstanden weil es wirklich keinen Stürmer mehr gab. Aber gegen Osnabrück gab es welche.
Es geht schon gar nicht mehr um Tore , es geht um Chancen. Diese zu verwerten, ist eine Qualitätsfrage, diese zu erarbeiten, ist aber eine Frage der Spielidee, in meinen Augen.
Es gab in der Vergangenheit einige Mannschaften die gegen uns gespielt haben mit großen Verletzungssorgen, die dann aber doch offensiv gefährlich wurden
Sandhausen damals bei Härtels letzten Spiel. Düsseldorf kam hier auch schon an mit einer Rumpftruppe und hat hier gewonnen. Weil es in beiden Fällen ein Grundkonzept gab, wie man Tore erzielen will.
Ich habe dir ein lesenswert gegeben, weil es ein gut geschriebener Beitrag ist, der versucht Argumente zu liefern, die nicht auf emotionalen Faktoren basiert.
Ich möchte gerne auf deinen letzten Teil eingehen, bei dem du sagst, das er während der englischen Woche nur marginal was ändern kann. Das Problem herrscht doch aber schon seit Ende letzter Saison vor, das man aus dem Ballbesitz heraus Schwierigkeiten hat sich Chancen zu erarbeiten. Dort kam man nach Standards, oder erzwungenen Ballverlusten des Gegners zu Chancen.
In der Vorbereitung, war auch schon zu erkennen, das es dort weiterhin Probleme gibt und in der Liga wird dieses Problem nun unübersehbar.
Brinkmann hattebalso genug Zeit sich mit dem Problem auseinander zu setzen.
Ja es gibt Verletzten Probleme und gerade gegen Hoffenheim 2 habe ich das auch verstanden weil es wirklich keinen Stürmer mehr gab. Aber gegen Osnabrück gab es welche.
Es geht schon gar nicht mehr um Tore , es geht um Chancen. Diese zu verwerten, ist eine Qualitätsfrage, diese zu erarbeiten, ist aber eine Frage der Spielidee, in meinen Augen.
Es gab in der Vergangenheit einige Mannschaften die gegen uns gespielt haben mit großen Verletzungssorgen, die dann aber doch offensiv gefährlich wurden
Sandhausen damals bei Härtels letzten Spiel. Düsseldorf kam hier auch schon an mit einer Rumpftruppe und hat hier gewonnen. Weil es in beiden Fällen ein Grundkonzept gab, wie man Tore erzielen will.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Draven_afdfch am 15.09.2025 um 12:00 Uhr bearbeitet
15.09.2025 - 11:56 Uhr
Zitat von Stoned
Kurz und knapp, ändert er nicht das System, oder hat in irgendeiner Art endlich mal ein Einsehen, ist er bald Geschichte. Das dann auch zu Recht.
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
Kurz und knapp, ändert er nicht das System, oder hat in irgendeiner Art endlich mal ein Einsehen, ist er bald Geschichte. Das dann auch zu Recht.
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
... meinst Du den Spruch: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert" ?
15.09.2025 - 11:59 Uhr
Zitat von kehro
Das muss man bei der aktuellen Kritik durchaus mit einbeziehen. Auf Grund der anderen Ergebnisse hatten wir gegen kriselnde Cottbuser und abgestiegener Hannoveraner in zwei Heimspielen alles in der eigenen Hand. Das du gegen Cottbus verlierst, kann durchaus passieren. Wobei das spielerisch auch schon schwach/kämpferisch war. Aber gegen Hannover darfst du dann niemals verlieren. Zumal ja noch alles drin war. Aber die Spiele sind sinnbildlich für unseren aktuellen Angsthasenfussball.
Es sollten doch Spieler mit Erfahrung kommen, die in solchen Momenten voran gehen. Davon sehe ich bisher gar nichts und ich wüsste auch nicht, wer von den neuen das sein soll. Stock sollte sicher einer sein, strahlt das aber 0,0 aus. Fatkic ebenso wenig wie Krauß. Dahingehend haben wir uns überhaupt nich verbessert, eher noch verschlechtert. Alles nette sympathische Typen aber das ist aktuell eben nicht gefragt.
Zitat von Bauernluemmel
Trotzdem hatte man am 37. Spieltag noch die Chance über die Relegation aufzusteigen, Aachen/Ingolstadt haben geholfen, nur DB hatte keine Idee mehr, seine festgefahrene Spielidee abzuändern. Und seitdem ist es dabei geblieben.
Zitat von Arvidsson92
Ich halte Brinkmann für einen guten modernen Trainer mit einer ansehnlichen Spielidee, die aus verschiedensten Gründen aktuell nicht zündet.
Ich halte Brinkmann für einen guten modernen Trainer mit einer ansehnlichen Spielidee, die aus verschiedensten Gründen aktuell nicht zündet.
Trotzdem hatte man am 37. Spieltag noch die Chance über die Relegation aufzusteigen, Aachen/Ingolstadt haben geholfen, nur DB hatte keine Idee mehr, seine festgefahrene Spielidee abzuändern. Und seitdem ist es dabei geblieben.
Das muss man bei der aktuellen Kritik durchaus mit einbeziehen. Auf Grund der anderen Ergebnisse hatten wir gegen kriselnde Cottbuser und abgestiegener Hannoveraner in zwei Heimspielen alles in der eigenen Hand. Das du gegen Cottbus verlierst, kann durchaus passieren. Wobei das spielerisch auch schon schwach/kämpferisch war. Aber gegen Hannover darfst du dann niemals verlieren. Zumal ja noch alles drin war. Aber die Spiele sind sinnbildlich für unseren aktuellen Angsthasenfussball.
Es sollten doch Spieler mit Erfahrung kommen, die in solchen Momenten voran gehen. Davon sehe ich bisher gar nichts und ich wüsste auch nicht, wer von den neuen das sein soll. Stock sollte sicher einer sein, strahlt das aber 0,0 aus. Fatkic ebenso wenig wie Krauß. Dahingehend haben wir uns überhaupt nich verbessert, eher noch verschlechtert. Alles nette sympathische Typen aber das ist aktuell eben nicht gefragt.
Für mich ist dein letzter Satz als entscheidender Punkt. Als Trainer hast du ja vorwiegend die Aufgabe einen Raum zu schaffen, in dem die Spieler ihr Potenzial abrufen können. Dabei sind die taktische Grundordnung, die entsprechene Eingespieltheit und "die Psychologie", die entscheidenen Faktoren. Dabei wird für mich als erstes deutlich, dass er es nicht leicht hat. Die meisten Punkte davon lassen sich gerade nur bedingt ändern. Und ein deutliche Veränderung mit Nico auf der 6 ist letztes Jahr krachend gescheitert. Ich bin ja Fan von Brinkmann. Aber wenn er es nicht schafft, dass die Spieler ihre Einstellung ändern, dann wirds es duster für ihn. Das läuft meist nur über Erfolge, aber eben nicht nur.
Wir stehen einfach noch nicht wirklich stabil, sodass man sich mehr traut. Ammo tut immer so cool. Aber war für mich ab der 55min ne Katastrophe. Der hat nur Innen gespielt, weil Carstens der einzige Spieler war, der mal was bewegen wollte. Durch ne 4er Kette könnte man noch einen RA rein nehmen und Benno auf die OM Position. Aber dann bindest du Carstens in der Verteidigung, dabei kann der offensichtlich mehr. Eine Vierer Kette mit Berg hätte uns gestern den Punkt gekostet. Der hatte 2-3 extreme Luftlächer und auch sonst war das Mittel. Fatkic für mich auch nicht vorhanden Nico und Schuster nur Mitläufer. Gerade diese Stabilität auf der Doppel 6 und nem starken Ammo in der Vorsaison hat dazu geführt, dass man sich nicht nur über die Außen die Bälle zu schiebt. Dirkner und Krohn für mich als Junge noch irgendwie freier im Kopf.
Also ich finde man kann das Spiel gut analysieren, was nicht so gut lief. Aber mit den Lösungen ist das dann schon erheblich schwieriger. Für mich stellt sich das Team quasi selbst auf. Die Wechsel waren durch die gelben auch klar. Ich hätte mir aber gewünscht, dass früher gewechselt wird. Und Nico und Mejdr mal zusammen auf einer Seite spielen. Aber wenn man nicht im Training ist... Ich finde die Situation gerade einfach *****.
Wir brauchen einen Befreiungsschlag. Die 60er müssen zu uns fliegen und Volland wird nicht dabei sein. Bessere Bedinungen werden wir gegen die starken Löwen nicht bekommen. Der Wille muss zu sehen sein, ansonsten wirds "leise" im OS und dann wird es auch schnell leise um Brinkmann. Aber so wie gestern wird das nix...
15.09.2025 - 12:01 Uhr
Am Ende sind wir uns doch bei einer Sache einig: Es zählt die Tabelle und diese wird am Ende der englischen Woche das erste Mal aussagekräftig. Wie Punkte zustande kommen ist doch drittrangig. Hansa hat den Anspruch aufzusteigen. Da kann man bei der PK auch von Rosa Elefanten erzählen, Hansa hat einen Top Kader, der auch entsprechend kostet. Verletzungen, Schiedsrichterleistungen sind vollkommen egal, auch Laufleistungen und xGoals ( überhaupt eine überbewertete Statistik) bringen keine Punkte.
DB muss für die Tabelle geradestehen wie jeder andere Fussballlehrer auch. Wenn man zu dem Schluss kommt das er die nötigen Punkte nicht holen kann, wird man ihn beurlauben.
Mein Problem liegt in der oft naiven Beurteilung zur Problemlösung. Viererkette, Doppelspitze, Doppelzehn, Schienenspieler die es gar nicht gibt. Absprechen von Ideen, Sturheit oder ähnliches hat nichts mit der Realität zu tun und bekommt man doch bei jedem Trainer zu hören. Ich behaupte das jeder Profitrainer eine Spielidee hat, mit der man erfolgreich sein kann. Die Realität ist aber von weniger greifbaren Faktoren abhängig wie die Dynamik einer Gruppe oder zwischenmenschliche Beziehungen.
Am Ende wurde noch nie ein Trainer entlassen weil er eine Scheiß Spielidee hat oder besser noch gar keine Ahnung von seinem Job sondern eigentlich nur weil man ihm nicht zutraut mit seiner Art die gesteckten Ziele zu erreichen.
DB muss für die Tabelle geradestehen wie jeder andere Fussballlehrer auch. Wenn man zu dem Schluss kommt das er die nötigen Punkte nicht holen kann, wird man ihn beurlauben.
Mein Problem liegt in der oft naiven Beurteilung zur Problemlösung. Viererkette, Doppelspitze, Doppelzehn, Schienenspieler die es gar nicht gibt. Absprechen von Ideen, Sturheit oder ähnliches hat nichts mit der Realität zu tun und bekommt man doch bei jedem Trainer zu hören. Ich behaupte das jeder Profitrainer eine Spielidee hat, mit der man erfolgreich sein kann. Die Realität ist aber von weniger greifbaren Faktoren abhängig wie die Dynamik einer Gruppe oder zwischenmenschliche Beziehungen.
Am Ende wurde noch nie ein Trainer entlassen weil er eine Scheiß Spielidee hat oder besser noch gar keine Ahnung von seinem Job sondern eigentlich nur weil man ihm nicht zutraut mit seiner Art die gesteckten Ziele zu erreichen.
15.09.2025 - 12:11 Uhr
Zitat von BodoBallermann
... meinst Du den Spruch: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert" ?
Zitat von Stoned
Kurz und knapp, ändert er nicht das System, oder hat in irgendeiner Art endlich mal ein Einsehen, ist er bald Geschichte. Das dann auch zu Recht.
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
Kurz und knapp, ändert er nicht das System, oder hat in irgendeiner Art endlich mal ein Einsehen, ist er bald Geschichte. Das dann auch zu Recht.
Bei ihm trifft wohl der Spruch von Albert Einstein am besten zu
... meinst Du den Spruch: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert" ?
Genau das meine ich.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

