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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#12461
09.08.2018 - 19:32 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von BVBBC

Zitat von mba123

Zitat von Doc_Gonzo

Am Ende der Verhandlungen soll Zorc Stefani und seinem Schützling dann deutlich gemacht haben, wie finanziell belastend dieser Transfer für den BVB sei. „Jetzt habe ich nichts mehr“ wird Zorc von „Het Laatste Nieuws“ zitiert.
Sorry falls das schon thematiert wurde, ich lese hier aktuell nicht viel mit. Zur Not einfach ignorieren.

Jedenfalls untermauert diese Aussage, dass ohne Verkäufe keine Mittel für weitere Neuzugänge da sind. Da das Transferfenster der Premier League schließt, bleibt wohl nur noch Tuchel übrig, der an Weigl oder Guerreiro Interesse haben könnte.
Mit einem neuen Linksverteidiger oder einem neuen Stürmer rechne ich daher nicht mehr.

Ich denke mal, Zorc wollte nur zeigen, dass er gehaltstechnisch an die Grenze gegangen ist.

Warum sollte diese Geste etwas damit zu tun haben, ob wir noch weitere Ablösen zahlen können?


Weil sämtliche Aussagen von Zorc und Watzke, die zuletzt öffentlich getätigt wurden und sich zu den verfügbaren Mitteln äußerten, in dieselbe Richtung gingen, indem sie die angenommenen Budgets (drastischer, als auf den ersten Blick ersichtlich) nach unten korrigiert haben. Der Jahresabschluss dürfte jedenfalls schon einige negative Überraschungen bereithalten und Q1 18/19 könnte noch viel schlimmer werden, wenn man den Trend fortführt, wie zuletzt, wonach sämtliche eh schon negativen Interpretationen der Quartalsberichte nochmals negativ übertroffen wurden. Ich bin jedenfalls auf den 28. September gespannt, aber sicher nicht in freudiger Erwartung.

Spätestens jetzt sollte man also langsam mal verstanden haben, dass der BVB schon vor ein paar Jahren u.a. damit begonnen hat, aus Transfereinnahmen Handgelder und Beratergebühren zu finanzieren, um Verlängerungen und - vermeintlich - preisgünstige Transfers bei Spielern mit AK über die Bühne zu bringen. Die versteckten Kosten sind immens mittlerweile, bedeuten einen erheblichen Mehraufwand zusätzlich zu den Ablösen und haben die Fixkosten, obwohl die Ausgaben genau darauf abzielten, nicht effektiv gesenkt.

Umso mehr ist man vom sportlichen Erfolg abhängig und auch darauf, dass man sich eher früher als später in der Kaderbreite konsolidiert. Ansonsten befindet sich der BVB in meinen Augen in einer Finanzfalle, die zwar nicht mit der Neuaufnahme von Schulden verbunden ist, aber eben auch nicht zum Erhalt der Leistungsstärke förderlich ist, wenn man auf Verkäufe angewiesen ist, diese einplant und dann kleinere Brötchen backen muss. Das ist genau die Finanzfalle, in der man einige PL-Clubs erwartet hat, die aber im Moment noch keinen der Vereine betrifft.

Man kann daher nur hoffen, dass die Transfers dieses Sommers saßen, man sich diesmal nicht auf dem Saure-Zitronen-Markt bediente und auch wirklich den Erfolg, mit dem man kalkuliert, sicherstellen konnte. Ansonsten kann man sich darauf einstellen, dass es in die Transferpolitik massive Eingriffe geben wird müssen, womit der Umbruch dieser Saison noch harmlos wäre. Dann hat es sich mit der Traumtänzerei von risikolosen Toptransfers und dergleichen ...

Erst mal ging es nur darum, ob sich aus Zorcs Aussage gegenüber Witsel etwas über zukünftige Transfers ableiten lässt. Das sehe ich nicht so.

Ansonsten weiß ich nicht, ob wir keinen weiteren Spieler mehr holen könnten. Sicherlich ist der Spielraum nicht mehr sehr groß. Ob etwas da ist oder wie viel, kann keiner genau sagen. Du sprichts ja ebenfalls von "versteckten" Kosten.

Laut "Der Westen" sollen/müssen? erst Spieler verkauft werden, bevor ein neuer kommt.
Das ist auch kein Direktzitat und könnte sich beispielsweise eventuell nur auf eine große Lösung im Sturm beziehen.

Allgemein gibt es zudem fast keine Abgabekandidaten, die viel Geld in die Kassen spülen könnten:
Weigl wäre einer, aber er scheint mir gehalten werden zu sollen.
Guerreiro ist der mit Abstand wahrscheinlichste Kandidat. Aber wenn nur die Hälfte der Ablöse wieder investiert werden kann, sind damit auch keine großen Sprünge möglich (30 Mio Ablöse, also 15 Mio frisches Kapital halte ich für realistisch).
Kagawa würde wohl nicht allzu viel einbringen und alle anderen sind bezüglich der erzielbaren Ablösesummen vermutlich nicht relevant.

Falls eine große Sturmlösung noch im Raum steht, würden Abgänge, denke ich, in erster Linie das Gehalt refinanzieren.


Das ist ja nicht die konkrete Fragestellung. Die Frage ist, ob Zorc noch Geld ausgeben darf. Der Kicker verneint dies. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es in etwa so sein wird.

Witsel kam ungeplant und bindet sehr viele Mittel. Wohl ca. 75 Mio in den vier Jahren. Da ist halt das Geld für den neuen Top-Stürmer geblieben.

Es ist doch nun seit Monaten klar, dass Zorc den Auftrag hat, den Kader zu verkleinern. Gar nicht unbedingt die Gehaltskosten reduzieren (Witsel zeigt ja, dass man auch bei den Gehältern zuschlagen konnte), aber eben den Kader verkleinern. Und dazu müssen Spieler gehen. Gehen sie nicht, kann kein Spieler kommen. Das sind Zwänge, die viele User nicht verstanden haben und nicht verstehen. Watzke, Theis, Kramer geben die Vorgaben an Zorc ja nicht ohne Grund vor (und lassen diese vom Aufsichtsrat abnicken). Es ist nun mal nicht: Scheiß egal, ob wir 29 oder 30 Spieler haben. Wenn die Vorgabe 29 ist, ist 29 das Limit. Alles weitere müsste wieder verhandelt werden. Dies wird nach dem Witsel-Deal aber wohl kaum passieren.

An eine große Stürmer-Lösung glaube ich nicht. Dazu fehlt das Geld. Weigl und gerade Raphael werden wohl bleiben. Tuchel wird sie noch nicht zur PSG holen. Wozu? Sportlich nach den Vorleistungen letzte Saison fragwürdig und wirtschaftlich wohl aktuell wegen des FFP auch nicht sinnvoll.

Ich denke, dass es nur noch um Rode, Toljan und Burnic geht und einen BU-Stürmer geht.
BVB - Transferpolitik |#12462
09.08.2018 - 19:37 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Zitat von mba123

Zitat von BVBBC

Zitat von mba123

Zitat von Doc_Gonzo

Am Ende der Verhandlungen soll Zorc Stefani und seinem Schützling dann deutlich gemacht haben, wie finanziell belastend dieser Transfer für den BVB sei. „Jetzt habe ich nichts mehr“ wird Zorc von „Het Laatste Nieuws“ zitiert.
Sorry falls das schon thematiert wurde, ich lese hier aktuell nicht viel mit. Zur Not einfach ignorieren.

Jedenfalls untermauert diese Aussage, dass ohne Verkäufe keine Mittel für weitere Neuzugänge da sind. Da das Transferfenster der Premier League schließt, bleibt wohl nur noch Tuchel übrig, der an Weigl oder Guerreiro Interesse haben könnte.
Mit einem neuen Linksverteidiger oder einem neuen Stürmer rechne ich daher nicht mehr.

Ich denke mal, Zorc wollte nur zeigen, dass er gehaltstechnisch an die Grenze gegangen ist.

Warum sollte diese Geste etwas damit zu tun haben, ob wir noch weitere Ablösen zahlen können?


Weil sämtliche Aussagen von Zorc und Watzke, die zuletzt öffentlich getätigt wurden und sich zu den verfügbaren Mitteln äußerten, in dieselbe Richtung gingen, indem sie die angenommenen Budgets (drastischer, als auf den ersten Blick ersichtlich) nach unten korrigiert haben. Der Jahresabschluss dürfte jedenfalls schon einige negative Überraschungen bereithalten und Q1 18/19 könnte noch viel schlimmer werden, wenn man den Trend fortführt, wie zuletzt, wonach sämtliche eh schon negativen Interpretationen der Quartalsberichte nochmals negativ übertroffen wurden. Ich bin jedenfalls auf den 28. September gespannt, aber sicher nicht in freudiger Erwartung.

Spätestens jetzt sollte man also langsam mal verstanden haben, dass der BVB schon vor ein paar Jahren u.a. damit begonnen hat, aus Transfereinnahmen Handgelder und Beratergebühren zu finanzieren, um Verlängerungen und - vermeintlich - preisgünstige Transfers bei Spielern mit AK über die Bühne zu bringen. Die versteckten Kosten sind immens mittlerweile, bedeuten einen erheblichen Mehraufwand zusätzlich zu den Ablösen und haben die Fixkosten, obwohl die Ausgaben genau darauf abzielten, nicht effektiv gesenkt.

Umso mehr ist man vom sportlichen Erfolg abhängig und auch darauf, dass man sich eher früher als später in der Kaderbreite konsolidiert. Ansonsten befindet sich der BVB in meinen Augen in einer Finanzfalle, die zwar nicht mit der Neuaufnahme von Schulden verbunden ist, aber eben auch nicht zum Erhalt der Leistungsstärke förderlich ist, wenn man auf Verkäufe angewiesen ist, diese einplant und dann kleinere Brötchen backen muss. Das ist genau die Finanzfalle, in der man einige PL-Clubs erwartet hat, die aber im Moment noch keinen der Vereine betrifft.

Man kann daher nur hoffen, dass die Transfers dieses Sommers saßen, man sich diesmal nicht auf dem Saure-Zitronen-Markt bediente und auch wirklich den Erfolg, mit dem man kalkuliert, sicherstellen konnte. Ansonsten kann man sich darauf einstellen, dass es in die Transferpolitik massive Eingriffe geben wird müssen, womit der Umbruch dieser Saison noch harmlos wäre. Dann hat es sich mit der Traumtänzerei von risikolosen Toptransfers und dergleichen ...

Erst mal ging es nur darum, ob sich aus Zorcs Aussage gegenüber Witsel etwas über zukünftige Transfers ableiten lässt. Das sehe ich nicht so.

Ansonsten weiß ich nicht, ob wir keinen weiteren Spieler mehr holen könnten. Sicherlich ist der Spielraum nicht mehr sehr groß. Ob etwas da ist oder wie viel, kann keiner genau sagen. Du sprichts ja ebenfalls von "versteckten" Kosten.

Laut "Der Westen" sollen/müssen? erst Spieler verkauft werden, bevor ein neuer kommt.
Das ist auch kein Direktzitat und könnte sich beispielsweise eventuell nur auf eine große Lösung im Sturm beziehen.

Allgemein gibt es zudem fast keine Abgabekandidaten, die viel Geld in die Kassen spülen könnten:
Weigl wäre einer, aber er scheint mir gehalten werden zu sollen.
Guerreiro ist der mit Abstand wahrscheinlichste Kandidat. Aber wenn nur die Hälfte der Ablöse wieder investiert werden kann, sind damit auch keine großen Sprünge möglich (30 Mio Ablöse, also 15 Mio frisches Kapital halte ich für realistisch).
Kagawa würde wohl nicht allzu viel einbringen und alle anderen sind bezüglich der erzielbaren Ablösesummen vermutlich nicht relevant.

Falls eine große Sturmlösung noch im Raum steht, würden Abgänge, denke ich, in erster Linie das Gehalt refinanzieren.


Das ist ja nicht die konkrete Fragestellung. Die Frage ist, ob Zorc noch Geld ausgeben darf. Der Kicker verneint dies. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es in etwa so sein wird.

Witsel kam ungeplant und bindet sehr viele Mittel. Wohl ca. 75 Mio in den vier Jahren. Da ist halt das Geld für den neuen Top-Stürmer geblieben.

Es ist doch nun seit Monaten klar, dass Zorc den Auftrag hat, den Kader zu verkleinern. Gar nicht unbedingt die Gehaltskosten reduzieren (Witsel zeigt ja, dass man auch bei den Gehältern zuschlagen konnte), aber eben den Kader verkleinern. Und dazu müssen Spieler gehen. Gehen sie nicht, kann kein Spieler kommen. Das sind Zwänge, die viele User nicht verstanden haben und nicht verstehen. Watzke, Theis, Kramer geben die Vorgaben an Zorc ja nicht ohne Grund vor (und lassen diese vom Aufsichtsrat abnicken). Es ist nun mal nicht: Scheiß egal, ob wir 29 oder 30 Spieler haben. Wenn die Vorgabe 29 ist, ist 29 das Limit. Alles weitere müsste wieder verhandelt werden. Dies wird nach dem Witsel-Deal aber wohl kaum passieren.

An eine große Stürmer-Lösung glaube ich nicht. Dazu fehlt das Geld. Weigl und gerade Raphael werden wohl bleiben. Tuchel wird sie noch nicht zur PSG holen. Wozu? Sportlich nach den Vorleistungen letzte Saison fragwürdig und wirtschaftlich wohl aktuell wegen des FFP auch nicht sinnvoll.

Ich denke, dass es nur noch um Rode, Toljan und Burnic geht und einen BU-Stürmer geht.


Witsel soll 75 Mio in 4 Jahren kosten, wie kommst denn darauf?
BVB - Transferpolitik |#12463
09.08.2018 - 19:54 Uhr
Zitat von rep0r
Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von mba123

Zitat von BVBBC

Zitat von mba123

Zitat von Doc_Gonzo

Am Ende der Verhandlungen soll Zorc Stefani und seinem Schützling dann deutlich gemacht haben, wie finanziell belastend dieser Transfer für den BVB sei. „Jetzt habe ich nichts mehr“ wird Zorc von „Het Laatste Nieuws“ zitiert.
Sorry falls das schon thematiert wurde, ich lese hier aktuell nicht viel mit. Zur Not einfach ignorieren.

Jedenfalls untermauert diese Aussage, dass ohne Verkäufe keine Mittel für weitere Neuzugänge da sind. Da das Transferfenster der Premier League schließt, bleibt wohl nur noch Tuchel übrig, der an Weigl oder Guerreiro Interesse haben könnte.
Mit einem neuen Linksverteidiger oder einem neuen Stürmer rechne ich daher nicht mehr.

Ich denke mal, Zorc wollte nur zeigen, dass er gehaltstechnisch an die Grenze gegangen ist.

Warum sollte diese Geste etwas damit zu tun haben, ob wir noch weitere Ablösen zahlen können?


Weil sämtliche Aussagen von Zorc und Watzke, die zuletzt öffentlich getätigt wurden und sich zu den verfügbaren Mitteln äußerten, in dieselbe Richtung gingen, indem sie die angenommenen Budgets (drastischer, als auf den ersten Blick ersichtlich) nach unten korrigiert haben. Der Jahresabschluss dürfte jedenfalls schon einige negative Überraschungen bereithalten und Q1 18/19 könnte noch viel schlimmer werden, wenn man den Trend fortführt, wie zuletzt, wonach sämtliche eh schon negativen Interpretationen der Quartalsberichte nochmals negativ übertroffen wurden. Ich bin jedenfalls auf den 28. September gespannt, aber sicher nicht in freudiger Erwartung.

Spätestens jetzt sollte man also langsam mal verstanden haben, dass der BVB schon vor ein paar Jahren u.a. damit begonnen hat, aus Transfereinnahmen Handgelder und Beratergebühren zu finanzieren, um Verlängerungen und - vermeintlich - preisgünstige Transfers bei Spielern mit AK über die Bühne zu bringen. Die versteckten Kosten sind immens mittlerweile, bedeuten einen erheblichen Mehraufwand zusätzlich zu den Ablösen und haben die Fixkosten, obwohl die Ausgaben genau darauf abzielten, nicht effektiv gesenkt.

Umso mehr ist man vom sportlichen Erfolg abhängig und auch darauf, dass man sich eher früher als später in der Kaderbreite konsolidiert. Ansonsten befindet sich der BVB in meinen Augen in einer Finanzfalle, die zwar nicht mit der Neuaufnahme von Schulden verbunden ist, aber eben auch nicht zum Erhalt der Leistungsstärke förderlich ist, wenn man auf Verkäufe angewiesen ist, diese einplant und dann kleinere Brötchen backen muss. Das ist genau die Finanzfalle, in der man einige PL-Clubs erwartet hat, die aber im Moment noch keinen der Vereine betrifft.

Man kann daher nur hoffen, dass die Transfers dieses Sommers saßen, man sich diesmal nicht auf dem Saure-Zitronen-Markt bediente und auch wirklich den Erfolg, mit dem man kalkuliert, sicherstellen konnte. Ansonsten kann man sich darauf einstellen, dass es in die Transferpolitik massive Eingriffe geben wird müssen, womit der Umbruch dieser Saison noch harmlos wäre. Dann hat es sich mit der Traumtänzerei von risikolosen Toptransfers und dergleichen ...

Erst mal ging es nur darum, ob sich aus Zorcs Aussage gegenüber Witsel etwas über zukünftige Transfers ableiten lässt. Das sehe ich nicht so.

Ansonsten weiß ich nicht, ob wir keinen weiteren Spieler mehr holen könnten. Sicherlich ist der Spielraum nicht mehr sehr groß. Ob etwas da ist oder wie viel, kann keiner genau sagen. Du sprichts ja ebenfalls von "versteckten" Kosten.

Laut "Der Westen" sollen/müssen? erst Spieler verkauft werden, bevor ein neuer kommt.
Das ist auch kein Direktzitat und könnte sich beispielsweise eventuell nur auf eine große Lösung im Sturm beziehen.

Allgemein gibt es zudem fast keine Abgabekandidaten, die viel Geld in die Kassen spülen könnten:
Weigl wäre einer, aber er scheint mir gehalten werden zu sollen.
Guerreiro ist der mit Abstand wahrscheinlichste Kandidat. Aber wenn nur die Hälfte der Ablöse wieder investiert werden kann, sind damit auch keine großen Sprünge möglich (30 Mio Ablöse, also 15 Mio frisches Kapital halte ich für realistisch).
Kagawa würde wohl nicht allzu viel einbringen und alle anderen sind bezüglich der erzielbaren Ablösesummen vermutlich nicht relevant.

Falls eine große Sturmlösung noch im Raum steht, würden Abgänge, denke ich, in erster Linie das Gehalt refinanzieren.


Das ist ja nicht die konkrete Fragestellung. Die Frage ist, ob Zorc noch Geld ausgeben darf. Der Kicker verneint dies. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es in etwa so sein wird.

Witsel kam ungeplant und bindet sehr viele Mittel. Wohl ca. 75 Mio in den vier Jahren. Da ist halt das Geld für den neuen Top-Stürmer geblieben.

Es ist doch nun seit Monaten klar, dass Zorc den Auftrag hat, den Kader zu verkleinern. Gar nicht unbedingt die Gehaltskosten reduzieren (Witsel zeigt ja, dass man auch bei den Gehältern zuschlagen konnte), aber eben den Kader verkleinern. Und dazu müssen Spieler gehen. Gehen sie nicht, kann kein Spieler kommen. Das sind Zwänge, die viele User nicht verstanden haben und nicht verstehen. Watzke, Theis, Kramer geben die Vorgaben an Zorc ja nicht ohne Grund vor (und lassen diese vom Aufsichtsrat abnicken). Es ist nun mal nicht: Scheiß egal, ob wir 29 oder 30 Spieler haben. Wenn die Vorgabe 29 ist, ist 29 das Limit. Alles weitere müsste wieder verhandelt werden. Dies wird nach dem Witsel-Deal aber wohl kaum passieren.

An eine große Stürmer-Lösung glaube ich nicht. Dazu fehlt das Geld. Weigl und gerade Raphael werden wohl bleiben. Tuchel wird sie noch nicht zur PSG holen. Wozu? Sportlich nach den Vorleistungen letzte Saison fragwürdig und wirtschaftlich wohl aktuell wegen des FFP auch nicht sinnvoll.

Ich denke, dass es nur noch um Rode, Toljan und Burnic geht und einen BU-Stürmer geht.


Witsel soll 75 Mio in 4 Jahren kosten, wie kommst denn darauf?


4x12 Mio Gehalt, 1x20 Mio Ablöse, Rest Handgeld....
BVB - Transferpolitik |#12464
09.08.2018 - 19:56 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse


4x12 Mio Gehalt, 1x20 Mio Ablöse, Rest Handgeld....


Witsel soll 7,5 mio bekommen und das macht in Kombination mit der Ablöse ein Gesamtbetrag von 50 mio über 4 Jahre.
BVB - Transferpolitik |#12465
09.08.2018 - 20:00 Uhr
Zitat von swagar

Zitat von Bremer_Hesse

4x12 Mio Gehalt, 1x20 Mio Ablöse, Rest Handgeld....


Witsel soll 7,5 mio bekommen und das macht in Kombination mit der Ablöse ein Gesamtbetrag von 50 mio über 4 Jahre.


Wer sagt das? Ich habe bislang nur die bekannten 10-12 Mio Gehalt vernommen. Ein niedrigeres Gehalt dürfte aber eh auch das Handgeld erhöhen. Und das von mir angenommene Handgeld war nun eher moderat geschätzt.

Edit: Ach, der Kicker. Dann erhöhe das Handgeld und rechne noch die Kosten des Beraters dazu, dann bleibt es in den Regionen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bremer_Hesse am 09.08.2018 um 20:04 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#12466
09.08.2018 - 20:11 Uhr
Wenn man es mal grob überschlägt, dann kann man der Kickermeldung heute - garniert mit sämtlichen Aussagen unserer Vernatwortlichen in den letzten Tagen, schon für bare Münze nehmen denke ich. Momentan ist einfach nicht mehr Geld da und deshalb wird wahrscheinlich auch kein MS mehr kommen und der Umbruch sich über mind. 2 Sommertransferperioden hinziehen. Schauen wir uns die Sache mal etwas genauer an:
Wir haben in der letzten Saison und jetzt im Sommer diese Spieler zu folgenden Ablösesummen abgegeben:

Dembele - 105 Mio.
Auba - 65 Mio.
Yarmolenko - 20 Mio.
Ginter - 17 Mio.
Sokratis - 16 Mio.
Mor - 13 Mio.
Bender - 13 Mio.
Ramos - 12 Mio.
Merino - 7 Mio.
Castro - 5 Mio.
Stenzel - 4 Mio.

Macht insgesamt: 277 Mio. Einnahmen

Geholt hat man in diesem Zeitraum folgende Spieler:
Diallo - 28 Mio.
Yarmolenko - 25 Mio.
Akanji - 22 Mio.
Delaney - 22 Mio.
Witsel - 20 Mio.
Philipp - 20 Mio.
Toprak - 12 Mio.
Dahoud - 12 Mio.
Sancho - 8 Mio.
Toljan - 7 Mio.
Gomez - 3 Mio.

Macht insgesamt: 179 Mio. an Ausgaben

Watzke hat ja in den letzten Moanten immer betont, dass man von der Ablösesumme nach allen Abzügen ca. 2/3(vor ein paar Tagen hat er sogar von nur 50% gesprochen, die von der Ablösewieder reinvestiert werden können. Von daher nehme ich in dieser Rechnung der einfachheit halber nem Mittelwert von 60%) wieder investieren könne.
60% von 277 Mio. sind 166 Mio. Nimmt man diese Zahl, dann hat man bereits ca. 13 Mio. netto investiert und von den hohen Transfererlösen von Auba, Ous und Co. ist bereits alles aufgebraucht. Und bei den 179 Mio. Ausgaben sind noch keine Handgelder mit eingerechnet, die vor allem bei den Spielern mit günstiger AK(Dahoud, Toprak, Wolf, Witsel) wohl in großen Mengen gefloßen sein dürften. Hier kann man sicherlich nochmal 50 Mio. an Ausgaben bei den Handgeldern für sämtliche Spielertransfers in den letzten 12 Monaten oben drauf rechnen, wenn das überhaupt reicht..

Von daher ist man finanziell in diesem Sommer sicherlich an die Grenze gegangen und hat bereits zum jetzigen Zeitpunkt ohne die Verpflichtung eines MS kräftig Netto investiert.
Sogesehen ist es klar, dass wir in der jetzigen Situation auf keinen Fall das Geld haben um noch nen teuren MS für 40 Mio. aufwärts zu verpflichten.

Mit der Strategie in dieser Transferperiode vor allem die defensiven Attribute des Kaders zu stärken und die Physis im DM/ZM zu erhöhen fährt man natürlich ein sehr hohes Risiko. In Sachen Dynamik und Kreativität hat sich nämlich überhaupt nichts verbessert und dazu kommt noch, dass wir mit Reus und Philipp nur noch 2 Abschlussspieler auf hohem Niveau haben, denen man mehr als 15 Saisontore in allen Pflichtspielen zutrauen kann. Sollte sich Reus mal wieder verletzen brennt der Baum dann gewaltig.

•     •     •

"Bürger marschierten für das Abendland unter'm Hakenkreuz, Parallel dazu erschoss 'n weißer Cop 'nen schwarzen Jung'
Währenddessen wurd' jemand gefoltert in Guantanamo. Und ISIS-Kämpfer köpften Christen in orangenen Kostüm'n
Unsere Geschichte bestand nur aus Sklaverei und Krieg. Wir war'n uns zu fremd, um uns anzuseh'n als Kollektiv
Und als Kolumbus in Amerika ankam, zückte er seine Knarre und sagte dann zum Indianer..."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Clinter am 09.08.2018 um 20:18 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#12467
09.08.2018 - 20:12 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Zitat von swagar

Zitat von Bremer_Hesse

4x12 Mio Gehalt, 1x20 Mio Ablöse, Rest Handgeld....


Witsel soll 7,5 mio bekommen und das macht in Kombination mit der Ablöse ein Gesamtbetrag von 50 mio über 4 Jahre.


Wer sagt das? Ich habe bislang nur die bekannten 10-12 Mio Gehalt vernommen. Ein niedrigeres Gehalt dürfte aber eh auch das Handgeld erhöhen. Und das von mir angenommene Handgeld war nun eher moderat geschätzt.

Edit: Ach, der Kicker. Dann erhöhe das Handgeld und rechne noch die Kosten des Beraters dazu, dann bleibt es in den Regionen.


Mehrere seriöse Medien haben von 7,5mio berichtet und eben eine AK von 20 Mio.
Bleiben wir doch also einfach bei halbwegs belegbaren Dingen anstatt völlig frei erfundene Handgelder und Honorare anzunehmen.

Ich könnte genauso behaupten der Herr Witsel fand es so dufte hier, der hat direkt 5 Mio gespendet und der Berater auf Geld verzichtet.

Selbstverständlich ist vermutlich ein Handgeld geflossen, darüber zu diskutieren ist aber müßig, weil es keiner weiß.
BVB - Transferpolitik |#12468
09.08.2018 - 20:33 Uhr
Macht es eigentlich überhaupt Sinn Transfers zu tätigen?
Wenn Watzke mit dem rechnen fertig ist, bleibt am Ende gar nichts übrig egal wieviele Rekorde der Transfer bricht.

Ich könnte es nicht ernst nehmen, wenn jemals wieder ein Transfer mit der Begründung( wir konnten bei der Summe nicht nein sagen) getätigt wird.
BVB - Transferpolitik |#12469
09.08.2018 - 20:37 Uhr
Zitat von rep0r

Zitat von Bremer_Hesse

Zitat von swagar

Zitat von Bremer_Hesse

4x12 Mio Gehalt, 1x20 Mio Ablöse, Rest Handgeld....


Witsel soll 7,5 mio bekommen und das macht in Kombination mit der Ablöse ein Gesamtbetrag von 50 mio über 4 Jahre.


Wer sagt das? Ich habe bislang nur die bekannten 10-12 Mio Gehalt vernommen. Ein niedrigeres Gehalt dürfte aber eh auch das Handgeld erhöhen. Und das von mir angenommene Handgeld war nun eher moderat geschätzt.

Edit: Ach, der Kicker. Dann erhöhe das Handgeld und rechne noch die Kosten des Beraters dazu, dann bleibt es in den Regionen.


Mehrere seriöse Medien haben von 7,5mio berichtet und eben eine AK von 20 Mio.
Bleiben wir doch also einfach bei halbwegs belegbaren Dingen anstatt völlig frei erfundene Handgelder und Honorare anzunehmen.

Ich könnte genauso behaupten der Herr Witsel fand es so dufte hier, der hat direkt 5 Mio gespendet und der Berater auf Geld verzichtet.

Selbstverständlich ist vermutlich ein Handgeld geflossen, darüber zu diskutieren ist aber müßig, weil es keiner weiß.


Wer? Ich habe nur den Kicker gefunden. Alles andere bezieht sich darauf. Vorher gab es eine Quelle mit 10-12 Mio. Wenn mir die Kicker-Quelle bekannt gewesen wäre, hätte ich wohl eher 70 Mio angenommen, um nicht bei Einigen anzuecken.

Du kannst gerne behaupten, was Du möchtest. Ich bleibe trotzdem bei der Größenordnung. Ob es nun 65, 70 oder 75 Mio sind, ist letztlich latte.

Schade, dass alles, was irgendwie nicht supidupi toll für den BVB formuliert ist, gleich angegangen werden muss, obwohl es keine Rolle für die eigentliche Diskussion spielt.

Dass die Kohle nun futsch ist und Witsel hier zu den Topverdienern gehört, sollte eigentlich klar sein. Wer meint, dass es es nur 7,5 Mio und 20 Mio Ablöse sind und der Berater kein Geld bekommen hat und Witsel kein Handgeld, mag dies gerne glauben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bremer_Hesse am 09.08.2018 um 20:38 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#12470
09.08.2018 - 20:59 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse


Wer? Ich habe nur den Kicker gefunden. Alles andere bezieht sich darauf. Vorher gab es eine Quelle mit 10-12 Mio. Wenn mir die Kicker-Quelle bekannt gewesen wäre, hätte ich wohl eher 70 Mio angenommen, um nicht bei Einigen anzuecken.

Du kannst gerne behaupten, was Du möchtest. Ich bleibe trotzdem bei der Größenordnung. Ob es nun 65, 70 oder 75 Mio sind, ist letztlich latte.

Schade, dass alles, was irgendwie nicht supidupi toll für den BVB formuliert ist, gleich angegangen werden muss, obwohl es keine Rolle für die eigentliche Diskussion spielt.

Dass die Kohle nun futsch ist und Witsel hier zu den Topverdienern gehört, sollte eigentlich klar sein. Wer meint, dass es es nur 7,5 Mio und 20 Mio Ablöse sind und der Berater kein Geld bekommen hat und Witsel kein Handgeld, mag dies gerne glauben.


Es geht darum dass du hier mit Zahlen rumwirfst die du dir selber zusammenreimst.

Bei 7,5 mio und 20 mio Ablöse sind wir nach 4 Jahren bei einer Gesamtsumme von 50 mio und alles weitere sind Dinge die maximal im Dunkeln spekuliert werden können. Du schreibst aber hier von 75 mio als wäre es so und fertig.

Niemand hier wird die zusätzlichen Kosten erfahren, können nur ein paar mio sein oder aber ordentlich ins Zweistellige gehen, wer weiß das schon, dieses Spielchen kann man bei jedem Transfer machen.
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