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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#26481
19.08.2026 - 17:04 Uhr
Zitat von arche
Während der Transferperiode lese ich meist nur im Forum und schweige vorwiegend. Ich bin immer froh, wenn die Transferfenster fast alle geschlossen sind, der Kader steht und mit den Pflichtspielen begonnen wird, denn dann kann ich mich mit dem tatsächlichen Fußballgeschehen auf dem Platz auseinandersetzen. Erst dann kann ich einzelne Spieler und das Zusammenwirken der Spieler schrittweise genauer analysieren, zumal auch erst dann deutlich wird, welche Spieler des Kaders vom Trainer die meisten Einsatzzeiten erhalten, welche Spielidee verfolgt wird und wie beides zusammen das Spiel und die Spielergebnisse des BVB nachhaltig - positiv oder negativ - prägt.


Zumal es immer anders kommt als gedacht. Jedes Jahr wird 3 Monate über Gewinner und Verlierer diskutiert und nach 5 Spieltagen ist das meiste vergessen.

2024 hätte dir keiner abgenommen, dass Couto so überhaupt nicht funktioniert und sich dafür Bensebaini und Nmecha sehr steigern. Die Geschichte mit Frankfurt 25/26 hätte einem auch keiner geglaubt nachdem es im Sommer reihenweise Einsen geregnet hat beim Transfercheck. Vom Status als Bayernverfolger bis in die Krise geht es schnell. Bei Leipzig floppt jeder außer ein bis dahin unbekannter Diomande. Ten Hag nach zwei Spieltagen weg? Quatsch. Die anderen 5 haben die Saison übrigens ebenso nicht überlebt.

Mal gucken wie wir nach 2, 5 und dann 10 Spieltagen auf die Transferperiode schauen.
BVB - Transferpolitik |#26482
19.08.2026 - 17:18 Uhr
Zitat von MrSimpson


Der hier angegebene Marktwert ist eine Einschätzung von Usern. Manchmal passt es, manchmal nicht.
Ich halte mich beim Marktwert an real bezahlte Preise.
Und ist einer ablösefrei ist sein Marktwert in dem Moment null.
Der Marktwert steigt erst dann wieder, wenn er einen Verein hat.
Bei AK´s das Gleiche.
Spieler X mit fester AK von 70 Millionen hat dann genau diesen Marktwert.
Außer, wie oft geschehen, der Verein gibt den Spieler unter der AK ab. Dann ist der Marktwert der real bezahlte Preis.
Nmecha hat eine AK von 80 Millionen, dann ist sein Marktwert eben diese 80 Mio.

Der Wert für die Mannschaft kann natürlich ungleich höher, oder niedriger sein.


Das kann man (wie in meinem Vorpost, den du ja zitierst hast) so sehen, aber macht es wirklich Sinn?

Mbappe war ja ein schönes Beispiel. Der ließ mit 180 Mio seinen Vertrag auslaufen. Hat sich da jetzt jeder 1B Verein die Hände gerieben wie bei einem Diogo Leite oder Vlahovic? Oder haben das 99,9% der Clubs dieser Welt mit einem Schulterzucken aufgefasst?
Vertragslose Spieler lassen sich ihr "Ablösefreiheit" per Sigining Fee vergolden. Das hat dann auch bei Mbappe gut gepasst, der wohl 150! Mio-Euro für die Unterschrift bekommen hat, zusätzlich zu seinem Status als Topverdiener (wohl um die 30 Mio).
Entsprechend ist auch ein Zagadou damals nicht mit dem Gehalt eines Jugendspielers eingestiegen, sondern (inklusive Handgeld) als Topverdiener.

Deswegen macht rund 95% der Idee hinter dieser Seite schon Sinn. Ein Spieler ist nicht plötzlich das x-Fache wert, nur weil er irgendwo eine Unterschrift setzt. Er ist auch nicht nichts wert, wenn der Club einen Tauschdeal mit einem anderen Spieler eingeht (bspw. Demirovic-Gregoritsch). Er ist auch nicht nichts wert bei einem Leihgeschäft (wieso kauft ihn der aufnehmende Verein dann nicht einfach?).

Oder mal anders gefragt: Als City die AK für Haaland gezogen hat, hast du das mit einem Schulterzucken aufgenommen oder hat es sich doch etwas anders angefühlt wie beim Verkauf von z.B. Gittens?

•     •     •

------------Giroud----Klose---------
Pires-------S. Cazorla------Mahrez
---------S. Dié---Khedira------------
-Hummels--Koscielny--Van Dijk-
----------------Cech--------------------
BVB - Transferpolitik |#26483
19.08.2026 - 18:25 Uhr
Zitat von Der-Tor-im-zm
Zitat von MrSimpson

Der hier angegebene Marktwert ist eine Einschätzung von Usern. Manchmal passt es, manchmal nicht.
Ich halte mich beim Marktwert an real bezahlte Preise.
Und ist einer ablösefrei ist sein Marktwert in dem Moment null.
Der Marktwert steigt erst dann wieder, wenn er einen Verein hat.
Bei AK´s das Gleiche.
Spieler X mit fester AK von 70 Millionen hat dann genau diesen Marktwert.
Außer, wie oft geschehen, der Verein gibt den Spieler unter der AK ab. Dann ist der Marktwert der real bezahlte Preis.
Nmecha hat eine AK von 80 Millionen, dann ist sein Marktwert eben diese 80 Mio.

Der Wert für die Mannschaft kann natürlich ungleich höher, oder niedriger sein.


Das kann man (wie in meinem Vorpost, den du ja zitierst hast) so sehen, aber macht es wirklich Sinn?

Mbappe war ja ein schönes Beispiel. Der ließ mit 180 Mio seinen Vertrag auslaufen. Hat sich da jetzt jeder 1B Verein die Hände gerieben wie bei einem Diogo Leite oder Vlahovic? Oder haben das 99,9% der Clubs dieser Welt mit einem Schulterzucken aufgefasst?
Vertragslose Spieler lassen sich ihr "Ablösefreiheit" per Sigining Fee vergolden. Das hat dann auch bei Mbappe gut gepasst, der wohl 150! Mio-Euro für die Unterschrift bekommen hat, zusätzlich zu seinem Status als Topverdiener (wohl um die 30 Mio).
Entsprechend ist auch ein Zagadou damals nicht mit dem Gehalt eines Jugendspielers eingestiegen, sondern (inklusive Handgeld) als Topverdiener.

Deswegen macht rund 95% der Idee hinter dieser Seite schon Sinn. Ein Spieler ist nicht plötzlich das x-Fache wert, nur weil er irgendwo eine Unterschrift setzt. Er ist auch nicht nichts wert, wenn der Club einen Tauschdeal mit einem anderen Spieler eingeht (bspw. Demirovic-Gregoritsch). Er ist auch nicht nichts wert bei einem Leihgeschäft (wieso kauft ihn der aufnehmende Verein dann nicht einfach?).

Oder mal anders gefragt: Als City die AK für Haaland gezogen hat, hast du das mit einem Schulterzucken aufgenommen oder hat es sich doch etwas anders angefühlt wie beim Verkauf von z.B. Gittens?


Zudem macht es überhaupt keinen Sinn festgeschriebene Ablösesummen als maximale Obergenze des Marktwerts zu nutzen. Aktuellstes Beispiel ist Eichhorn. Wie wir alle mitbekommen haben, erhielt dieser bei seinem Wechsel zu Leverkusen die Differenz von Ablösesumme und Marktwert ausgezahlt. Sprich, der Markt hat gesprochen und es wurde mehr gezahlt als die festgeschriebene Ablösesumme.
BVB - Transferpolitik |#26484
20.08.2026 - 13:27 Uhr
Zum Thema Gehaltsstruktur:
Ich habe mal wieder auf Capology nachgesehen und bin freudig davon angetan, dass man inzwischen offenbar in der Lage ist, niedriegere Gehälter durchzusetzen. Wenn ich mir allein die Spieler Chukwuemeka, Bellingham und Silva angucke, wird mir vor allem bei Chukwuemeka schwindelig. Er verdient wohl 6 Mio€ im Jahr. Als Bank- bzw. Tribünendrücker mit Verletzungsanfälligkeit aus England kommend. Veerman, Konstantelias und Karetsas sind allesamt Leistungsträger im Stammverein gewesen und bekommen unter 4 Mio. im Jahr. Silva erhält immerhin 4,1 Mio., aber kam auch als Spieler, der sich bisher nicht wirklich durchsetzen konnte. Bellingham 4,7 Mio., war aber immerhin Leistungsträger, wenn auch in der zweiten Liga.

Mir würde es gefallen, wenn es sich etableiren würde, dass man zukünftig nur noch Spieler holt, mal von Statement Transfers abgesehen, die auch bereit sind, erstmal klein anzufangen und dann noch Steigerungspotential haben. Und mit Statement Transfers meine ich nicht sowas wie Süle oder Sabitzer. Guirassy war in meinen Augen einer. Da war es legitim, ihm ein hohes Gehalt zu zahlen. Ansonsten haben wir in der jüngeren Vergangenheit offensichtlich zu viel Geld aus dem Fesnter geworfen, uns Liquidität und somit Handlungsspielraum genommen. Und das auf Jahre hinweg. Ich hoffe, dies hat nun ein Ende gefunden.
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