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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16851
31.01.2022 - 13:01 Uhr
Zitat von Dunkelheit

Die sportliche Leitung hat es geschafft, den BVB auf die CL Quali zu abonnieren. Das ist schon eine Leistung, die höchsten Respekt gebührt. Welche Mannschaft ausserhalb der Top Mannschaften (sprich: können ihre Top Spieler auch halten) hat das sonst über 10 Jahre geschafft?


Absolut. Man darf das nicht vergessen, Dortmund ist die klare Nummer Zwei in Deutschland und einer der besten Klubs Europas. Dieses Standing gab es hier doch nie, zumindest konstant.

Für mich ist das leider aber auch Fluch und Segen zugleich. Und hier muss ich Zorc & Co auch wirklich schützen, weil- die Frage ist- sollen wir wirklich das Risiko eingehen dieses Standing zu verlieren um eventuell mal wieder nach oben springen zu können? Die Realität zeigt wie schnell es eben auch nach unten geht, va wenn Klubs wie Leipzig auch noch mitspielen. Nach spannenden und kreativen Transfers zu schreien ist einfach, aber es könnte eben auch mal einen Platz außerhalb der CL-Plätze bedeuten. Wenn man dann noch neue Verantwortliche hat, neue Strukturen im Kader usw...dann bleibt man da auch schnell mal stecken.

Ich wäre bereit das Risiko einzugehen, aber mich juckt es auch eher weniger ob wir 2. oder 10. werden, mein Verein bleibt mein Verein und es könnte wie schon vor Klopp trotzdem noch genug Spaß machen. Schwierig..

•     •     •

Being nice to people is just like smoking; it's the best if you never start it.
BVB - Transferpolitik |#16852
31.01.2022 - 13:30 Uhr
Ich bin mit der Entwicklung als Verein mehr als nur zufrieden. Ich bin stolz.
Man ist jedes Jahr Gast in der Champions League, man ist seit Jahren die Nummer 2 in Deutschland und man wird jedes Jahr als Titelanwärter (Außenseiter Meisterschaft/ Mitanwärter Pokal) gesehen. Sportlich ist das Herausragend.

So ziemlich jeder Verein in Deutschland würde mit uns die Rollen tauschen wollen bzw. Die Perspektive.

Die Fehler meiner Meinung nach, die uns auch mal DEN Sprung auf Platz 1 verhageln sind meiner Meinung nach die teuren Transfers, bei denen jeder Fußball Laie im Forum schon davor die Hände über den Kopf zusammen geschlagen hat.
- Götze Comeback
-Schürrle
- Schulz
-Meunier
-Rode
-Hummels Verlängerung (zu den Konditionen)
-Bürki Verlängerung

Dementgegen stehen die großartigen Talente und Topspieler die wir jedes Jahr kaufen, ausbilden, Formen und dann abgeben
Wenn ich mir die Gerüchte um Adeyemi, Hlozek, Schlotterbeck usw. Anschaue, sehe ich auch in Zukunft wieder große Potentiale und Entwicklungen.
Aber diese teuren Fehler mit Ansage sollte man endlich abstellen, denn die binden mMn die finanziellen Mittel um den Unterschied zu machen Stars zu halten oder ggf. Noch mal nachlegen zu können.
BVB - Transferpolitik |#16853
31.01.2022 - 13:51 Uhr
Zitat von Tremonia_Alex
Zitat von BvB-Ossi

Stimmt, Reyna habe ich vergessen. Der war aber auch sehr lange verletzt und muss erstmal in die Spur kommen. Hier wird der Marktwert erstmal gelitten haben. UND für Gio sehe ich keine optimale Position momentan. Für die Außen ist er mMn zu langsam und auf 10 hat er mit Reus und Brandt starke Konkurrenz (die, falls er sie verdrängt auch keinen Markt haben dann).

Ich sehe nur die große Gefahr, dass aus der Haaland-Ablöse (wie bei Sancho) zu wenig daraus gemacht wird!

Adeyemi + Hlozek oder Schlotterbeck und Zack ist das Geld weg ohne Außenverteidiger oder andere Baustellen (und davon gibt es mehrere) geschlossen zu haben


Aus der Sancho Ablöse KONNTE einfach wenig gemacht werden. Es galt Corona Verluste zu kompensieren. Da waren eben „nur“ Malen und Kobel drin.
So wird es bei Haaland auch laufen. Bei weitem nicht genug um alle Schwachstellen auszubessern

Meine Forderung wären mal wieder die kreativen Transfers die uns ausgezeichnet haben.
Damit meine ich keine 16-jährigen, sondern auch mal Spieler aus Holland, Tschechien, Polen oder Uruguay nur um Beispiele zu nennen. Diese Spieler gilt es Dann weiterzuentwickeln!
Und ich glaube es nicht das die es schlechter als so manche im aktuellen Kader machen würden!


Ist natürlich ein frommer Wunsch...Spieler aus den Niederlanden? Die besten Talente spielen da doch schon mit 18/19 Jahren groß auf und kosten nach einem guten Jahr dann entsprechend, mindestens 15 Mio. Also dann doch wieder 16/17 jährige, andernfalls zu teuer. So wie dann Pherai z. B..
Bei Tschechien oder Polen reicht doch ein Blick in die Nationalmannschaften: wer sollte uns da groß weiterhelfen? Da gibt es nichts unter 25, was wir irgendwie verpasst hätten in den letzten Jahren.
Uruguay, ja, da hätte es event. 2-3 Spieler gegeben, da ist aber Spanien für diese Spieler der deutlich attraktivere Markt..aber bei entsprechenden Bemühungen ginge da vllt. was.
Damit ist der Markt schon mal extrem eingedampft, auch wenn es nur Beispiele von dir waren. Trotzdem, oft hilft ein Blick in die Nationalmannschaften und dann sieht man, so viele Topspieler bringen diese Nationen dann auch nicht hervor. Aber klar, verstehe den Wunsch.
Allerdings ist doch Reyna fast so ein Transfer, den du dir wünschst. Dann mal schauen, wie sich Bynoe-Gittens entwickelt. Ich denke, dass sind die vielversprechenderen Transfers und auch die günstigeren. Kagawa und Barrios waren super Transfers, aber wenn man ehrlich ist, waren das in Nachgang auch keine Topspieler, wie wir sie uns heute wünschen, sondern Spieler, die lediglich gut waren und die von einem Toptrainer perfekt eingestellt wurden und dann für 2-3 Jahre überdurchschnittlich im Teamverbund ablieferten.
BVB - Transferpolitik |#16854
31.01.2022 - 14:03 Uhr
Zitat von WestZigarettes
Zitat von DrTiax

Ich habe das schon im Schult Thread geposted aber passt hier wohl besser rein und zwar geht es mir um Neuverpflichtungen vs Vertragsverlängerungen.
Um meinen Punkt verständlich zu machen muss ich kurz daran erinnern weswegen Schulz überhaupt verpflichted wurde.
Damals lief Guerreiro´s Vertrag aus, er hatte ein Angebot zur Verlängerung abgelehnt und es wurde ein Wechsel zu PSG spekuliert. Als sich dieser Zerschlug nahm Guerreiro dann doch das Angebot vom BVB an nur war dann Schulz schon verpflichted.

Wir wissen heute das Guerreiro c.a. 4.8 mio verdient und Schulz 6 mio.
Das muss man sich mal klarmachen man war nicht bereit mehr als 5 mio Gehalt zu zahlen für Guerreiro um ihn zu halten sondern hat lieber einem Schulz 6 mio gezahlt plus 25 mio Ablöse.
Diese Entscheidung macht 0 sinn , weder sportlich noch wirtschaftlich denn der BvB kann sich nichtmal darauf berufen das man das Gehaltsgefüge geschont hat, denn man war ja bereit Schulz mehr zu zahlen.

Beim BvB werden Verträge sehr selten verlängert, entweder man überbezahlt absolute flops die dann oft für einen Bruchteil der Ablöse (Rode;delany, Toprak) teilweise sogar mit Komplettverlust auslaufen (Götze, Witsel, Schürrle) oder die Spieler schlagen ein und Verlassen den BvB wieder ehe es zu langfristigen Verlängerungen kommt bestenfalls verlängert man mit diesen 1 Jahr Verlängerungen die es so nur beim BvB gibt (Gündogan,Sancho, Dahoud).
Warum verlängert der BvB Verträge so selten ? ..Die Angebote kommen zu Spät (siehe AKanji) sind dann zu niedrig aber bei Neuvepflichtungen schmeisst man nur so mit dem Geld um sich.

Von den ersten 8 im Gehaltsranking ist nur einer dabei der einen Verlängerten hat (Reus) alle anderen sitzen auf dem Vertrag den sie bei ihrer Verpflichtung bekommen haben (Hummels, Meunier, Can, Haaland, Witsel,Brandt, Schulz).

Und Leistungsgerecht ist das sicher auch nicht das ein Schulz mehr verdient als ein Guerreiro aber da reden wir von gerade mal einer Mio unterscheid das ist für Dortmunder Verhältnisse ja nur eine leichte Ungerechtigkeit wenn man bedenkt das ein Bellingham ein drittel verdient was ein Can oder Witsel bekommen, ein Kobel ein drittel was ein Bürki bekommt, ein Akanji ein drittel von einem Hummels verdient.
Mit Leistung hat unser Gehaltsgefüge rein gar nichts mehr zu tun.

Um zum Ende zu kommen, der BvB sollte mit seinen Leistungsträgern öfter Verlängern, ich weiss das wird nicht immer klappen, aber damit es überhaupt eine Chance gibt muss der BvB früher verlängern und mehr bieten, das Geld spart man sich dann indem man weniger neue Spieler verpflichted welche oft sogar mehr Verdienen, Ablöse kosten und so hart floppen das sie ihren Vertrag bis zum ende Aussitzen. Die Summen die uns das kosted sind so unglaublich, ein Götze hat 60 mio verbrannt, ein Schürrle wohl fast 70mio (schwer zu sagen wieviel genau da er einige male verliehen war und für das letzte jahr eine Abfindung floss) , ein schulz wenn er bis zum ende bleibt 55mio alle ohne sportlichen Mehrwert und ohne einen Cent Ablöse wiedereinzuspielen obwohl im besten Fussballalter.

Aber bei Vertragsverlängerungen von verdienten Spielern die schwäbische Hausfrau spielen und bringt sich so in die Lage das man eigentlich in einem permanenten Umbruch ist
So hält man keine Mannschaft zusammen, so spielt sich keine Truppe ein, so schweisst man kein Team zusammen und so reduziert man auch nicht Fluktuation in der Mannschaft.

Noch ein Indiz das wir unser Gehaltsbudget komplett falsch managen, während es bei allen wirklich allen anderen Mannschaften üblich ist das mit der Verlängerung auch eine Gehaltserhöhung einhergeht kann man beim BvB unter den ersten 9 Topverdienern bei fast jedem sagen das bei der nächsten Verlängerung nur eine Reduzierung infrage käme (rein hypothetisch, bei vielen wäre man froh das der Vertrag ausläuft).

hier die ersten 9 Topverdiener:

Mats Hummels €190,240 €9,892,480 32 D C Germany
Thomas Meunier €190,240 €9,892,480 29 D/WB/M R Belgium
Marco Reus €190,240 €9,892,480 32 AM RLC, F C Germany
Emre Can €161,240 €8,384,480 27 D RC, DM Germany
Erling Haaland €153,120 €7,962,240 20 ST Norway
Axel Witsel €142,680 €7,419,360 32 DM Belgium
Julian Brandt €133,400 €6,936,800 25 AM RLC Germany
Nico Schulz €112,520 €5,851,040 28 D/WB/AM L Germany
Roman Bürki €111,360 €5,790,720 30 GK Switzerland


+1

Stimme dir vollkommen zu, unsere Millionengräber sprengen mittlerweile völlig den Rahmen und unsere absoluten Leistungsträger verlassen leider viel zu oft den Verein.
Wenn ein Meunier oder Can fast 10 Mio. im Jahr verdienen, spräche leistungstechnisch nichts gegen 15 Mio. im Jahr für die Haalands und Sanchos dieser Welt. g
Vllt hätte man für solche Gehälter wenigstens einen der Verträge vorzeitig langfristiger verlängern oder die AK abkaufen/erhöhen können.

Ich habe damals z.B. auch nicht verstanden, weshalb man Hakimi nicht fest verpflichtet, stattdessen aber Meunier holt, auch wenn der inzwischen einigermaßen liefert. Klar waren 40 Mio. ne Hausnummer, aber Hakimi kannte die Mannschaft und die Liga seit 2 Jahren und hat, bis auf die defensiven Aussetzer (die wir jetzt immer noch haben), überragend geliefert.
Bei Meunier konnte man meiner Meinung nach auch damals schon nicht wirklich von einem Steal sprechen, nur weil man keine Ablöse gezahlt hat, wenn dann trotzdem 10 Mio. Handgeld + 10 Mio Gehalt p.a. fließen.
Man hat keine 40 Mio. für Hakimi, aber 25 für Schulz sind ok. Klar hinterher ist man immer schlauer, aber einige der Transfers waren schon zum Augenreiben.
Can ist auch so ein Beispiel. Die 25 Mio. Ablöse und das fürstliche Gehalt hätte ich lieber genutzt, um endlich mal die Baustelle in der AV anzugehen (womit wir wieder bei Hakimi wären), anstatt den gefühlt 10. CM zu holen, der uns in der Spitze wieder nicht weiterbringt.
Auf der anderen Seite verscherbelt man Delaney, welchen ich persönlich viel lieber im Kader hätte.

Letzten Endes kann man natürlich nicht wissen, ob dieser oder jener Spieler tatsächlich beim BvB bleiben würde oder geblieben wäre, nur wenn das Geld gestimmt hätte - vllt wurden Hakimi ja sogar 10 Mio p.a. geboten und er wollte trotzdem nicht bleiben - aber irgendwie blicke ich aktuell so 2-3 Jahre zurück und frage mich, was aus unserem Kader inzwischen geworden ist.


Vielleicht wollte sich Hakimi einfach bei Real Madrid durchsetzen. Man weiß es nicht.
Sicher hat man versucht Hakimi zu verpflichten, aber schau ich mir mal an was für ein Gesamtpaket das gewesen wäre, wird einem schon schwindelig.
Zu Can: Ich bin immer noch kein Fan von ihm und frage mich laufend, was man bitte, außer Mentalität und Bissigkeit in ihm gesehen hat, aber im Endeffekt bin ich froh, daß er da ist.
Uns sind die IV reihenweise ausgefallen und da war Can, derjenige, der das ganz ordentlich gemacht hat.
Einen Delaney in der IV kann ich mir jetzt nicht unbedingt vorstellen.
Der wurde verpflichtet, weil er polyvalent ist und irgendwie alles kann.
Nicht auf höchstem Niveau, aber durchaus anständig.
Dafür dann so ein Gehalt zu bezahlen kann man gerne kritisch hinterfragen, aber sinnlos war der Transfer nicht.
Mit dem in der Spitze voranbringen sind wir an dem Punkt, der ganz schwierig umzusetzen ist.
So ein Spieler muss erstmal besser sein, als Can und Dahoud (als Beispiel) muss finanzierbar sein, muss zu uns wechseln wollen und am Ende darf kein Top 10 Club Interesse haben, weil die einfach mehr bieten. Sportlich und Finanziell.
Da sind schnell Grenzen gesteckt.
Bei Talenten dahingehend, daß wir nur eine Durchgangsstation sind. Ein Davies wird den Bayern nicht einfach so weg gekauft, bei uns wäre er schon längst weg. Das wäre übrigens mit Sicherheit auch mit Hakimi passiert.
Oder glaubst Du, daß Hakimi, bei sportlicher Entwicklung, noch immer bei uns wäre?
Bei gestandenen Spielern ist es so, daß die Topspieler nicht zu uns kommen, also muss man ein, oder sogar zwei Regale tiefer suchen. Da wird die Streuung aber schon eng zwischen gutem und schlechtem Einkauf.
Daher war Meunier eigentlich auch eine gute Idee.
Der Fehler ist schlicht Spieler zu verpflichten, die zu haben sind. Anstatt Spieler zu holen, die die Mannschaft wirklich etwas weiterbringen. Wir geben zu viel Geld für Stagnation aus.
BVB - Transferpolitik |#16855
31.01.2022 - 16:03 Uhr
Zitat von WestZigarettes

Zitat von DrTiax

Ich habe das schon im Schult Thread geposted aber passt hier wohl besser rein und zwar geht es mir um Neuverpflichtungen vs Vertragsverlängerungen.
Um meinen Punkt verständlich zu machen muss ich kurz daran erinnern weswegen Schulz überhaupt verpflichted wurde.
Damals lief Guerreiro´s Vertrag aus, er hatte ein Angebot zur Verlängerung abgelehnt und es wurde ein Wechsel zu PSG spekuliert. Als sich dieser Zerschlug nahm Guerreiro dann doch das Angebot vom BVB an nur war dann Schulz schon verpflichted.

Wir wissen heute das Guerreiro c.a. 4.8 mio verdient und Schulz 6 mio.
Das muss man sich mal klarmachen man war nicht bereit mehr als 5 mio Gehalt zu zahlen für Guerreiro um ihn zu halten sondern hat lieber einem Schulz 6 mio gezahlt plus 25 mio Ablöse.
Diese Entscheidung macht 0 sinn , weder sportlich noch wirtschaftlich denn der BvB kann sich nichtmal darauf berufen das man das Gehaltsgefüge geschont hat, denn man war ja bereit Schulz mehr zu zahlen.

Beim BvB werden Verträge sehr selten verlängert, entweder man überbezahlt absolute flops die dann oft für einen Bruchteil der Ablöse (Rode;delany, Toprak) teilweise sogar mit Komplettverlust auslaufen (Götze, Witsel, Schürrle) oder die Spieler schlagen ein und Verlassen den BvB wieder ehe es zu langfristigen Verlängerungen kommt bestenfalls verlängert man mit diesen 1 Jahr Verlängerungen die es so nur beim BvB gibt (Gündogan,Sancho, Dahoud).
Warum verlängert der BvB Verträge so selten ? ..Die Angebote kommen zu Spät (siehe AKanji) sind dann zu niedrig aber bei Neuvepflichtungen schmeisst man nur so mit dem Geld um sich.

Von den ersten 8 im Gehaltsranking ist nur einer dabei der einen Verlängerten hat (Reus) alle anderen sitzen auf dem Vertrag den sie bei ihrer Verpflichtung bekommen haben (Hummels, Meunier, Can, Haaland, Witsel,Brandt, Schulz).

Und Leistungsgerecht ist das sicher auch nicht das ein Schulz mehr verdient als ein Guerreiro aber da reden wir von gerade mal einer Mio unterscheid das ist für Dortmunder Verhältnisse ja nur eine leichte Ungerechtigkeit wenn man bedenkt das ein Bellingham ein drittel verdient was ein Can oder Witsel bekommen, ein Kobel ein drittel was ein Bürki bekommt, ein Akanji ein drittel von einem Hummels verdient.
Mit Leistung hat unser Gehaltsgefüge rein gar nichts mehr zu tun.

Um zum Ende zu kommen, der BvB sollte mit seinen Leistungsträgern öfter Verlängern, ich weiss das wird nicht immer klappen, aber damit es überhaupt eine Chance gibt muss der BvB früher verlängern und mehr bieten, das Geld spart man sich dann indem man weniger neue Spieler verpflichted welche oft sogar mehr Verdienen, Ablöse kosten und so hart floppen das sie ihren Vertrag bis zum ende Aussitzen. Die Summen die uns das kosted sind so unglaublich, ein Götze hat 60 mio verbrannt, ein Schürrle wohl fast 70mio (schwer zu sagen wieviel genau da er einige male verliehen war und für das letzte jahr eine Abfindung floss) , ein schulz wenn er bis zum ende bleibt 55mio alle ohne sportlichen Mehrwert und ohne einen Cent Ablöse wiedereinzuspielen obwohl im besten Fussballalter.

Aber bei Vertragsverlängerungen von verdienten Spielern die schwäbische Hausfrau spielen und bringt sich so in die Lage das man eigentlich in einem permanenten Umbruch ist
So hält man keine Mannschaft zusammen, so spielt sich keine Truppe ein, so schweisst man kein Team zusammen und so reduziert man auch nicht Fluktuation in der Mannschaft.

Noch ein Indiz das wir unser Gehaltsbudget komplett falsch managen, während es bei allen wirklich allen anderen Mannschaften üblich ist das mit der Verlängerung auch eine Gehaltserhöhung einhergeht kann man beim BvB unter den ersten 9 Topverdienern bei fast jedem sagen das bei der nächsten Verlängerung nur eine Reduzierung infrage käme (rein hypothetisch, bei vielen wäre man froh das der Vertrag ausläuft).

hier die ersten 9 Topverdiener:

Mats Hummels €190,240 €9,892,480 32 D C Germany
Thomas Meunier €190,240 €9,892,480 29 D/WB/M R Belgium
Marco Reus €190,240 €9,892,480 32 AM RLC, F C Germany
Emre Can €161,240 €8,384,480 27 D RC, DM Germany
Erling Haaland €153,120 €7,962,240 20 ST Norway
Axel Witsel €142,680 €7,419,360 32 DM Belgium
Julian Brandt €133,400 €6,936,800 25 AM RLC Germany
Nico Schulz €112,520 €5,851,040 28 D/WB/AM L Germany
Roman Bürki €111,360 €5,790,720 30 GK Switzerland


+1

Stimme dir vollkommen zu, unsere Millionengräber sprengen mittlerweile völlig den Rahmen und unsere absoluten Leistungsträger verlassen leider viel zu oft den Verein.
Wenn ein Meunier oder Can fast 10 Mio. im Jahr verdienen, spräche leistungstechnisch nichts gegen 15 Mio. im Jahr für die Haalands und Sanchos dieser Welt. g
Vllt hätte man für solche Gehälter wenigstens einen der Verträge vorzeitig langfristiger verlängern oder die AK abkaufen/erhöhen können.

Ich habe damals z.B. auch nicht verstanden, weshalb man Hakimi nicht fest verpflichtet, stattdessen aber Meunier holt, auch wenn der inzwischen einigermaßen liefert. Klar waren 40 Mio. ne Hausnummer, aber Hakimi kannte die Mannschaft und die Liga seit 2 Jahren und hat, bis auf die defensiven Aussetzer (die wir jetzt immer noch haben), überragend geliefert.
Bei Meunier konnte man meiner Meinung nach auch damals schon nicht wirklich von einem Steal sprechen, nur weil man keine Ablöse gezahlt hat, wenn dann trotzdem 10 Mio. Handgeld + 10 Mio Gehalt p.a. fließen.
Man hat keine 40 Mio. für Hakimi, aber 25 für Schulz sind ok. Klar hinterher ist man immer schlauer, aber einige der Transfers waren schon zum Augenreiben.
Can ist auch so ein Beispiel. Die 25 Mio. Ablöse und das fürstliche Gehalt hätte ich lieber genutzt, um endlich mal die Baustelle in der AV anzugehen (womit wir wieder bei Hakimi wären), anstatt den gefühlt 10. CM zu holen, der uns in der Spitze wieder nicht weiterbringt.
Auf der anderen Seite verscherbelt man Delaney, welchen ich persönlich viel lieber im Kader hätte.

Letzten Endes kann man natürlich nicht wissen, ob dieser oder jener Spieler tatsächlich beim BvB bleiben würde oder geblieben wäre, nur wenn das Geld gestimmt hätte - vllt wurden Hakimi ja sogar 10 Mio p.a. geboten und er wollte trotzdem nicht bleiben - aber irgendwie blicke ich aktuell so 2-3 Jahre zurück und frage mich, was aus unserem Kader inzwischen geworden ist.


Selbst wenn man Hakimi hätte bekommen können für dann 5 Mio Netto. Ein Jahr später bietet PSG ihm 8 Mio. Wie lange denkst du, hätten wir Hakimi demnach halten können? Der wäre jetzt so oder so weg..daher bringt es doch nichts, für das eine Jahr, dass er hier vllt. gespielt hätte, ihn immer wieder aus der Schublade zu holen. Meunier spielt solide und jetzt gilt es, in seinem Schatten einen besseren Nachfolger heranzuziehen, Morey, Semic oder einen anderen..ist doch eine perfekte Ausgangslage, da Meunier noch ca. 3 Jahre im Tank haben sollte. Genug Zeit also, um seinen Nachfolger zu finden und zu entwickeln.

Und wenn ich mir die Mannschaft Ende 18/19 anschaue, wüsste ich nicht, wo wir jetzt viel schlechter sind, mit Ausnahme von Sancho. Da spielte auch Piszczek als RV am letzten Spieltag, Weigl in der IV, Delaney und Witsel im ZM und Götze im Sturm, Pulisic auf den Außen.
Reyna ist nicht schlechter als Pulisic, Haaland vs. Götze, ZM Dahoud und Bellingham statt Witsel und Delaney, und in der IV hat man Can statt Weigl als Notnagel, dazu Kobel statt Bürki.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von emes10 am 31.01.2022 um 16:15 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16856
31.01.2022 - 17:07 Uhr
Zitat von emes10
Zitat von WestZigarettes

Zitat von DrTiax

Ich habe das schon im Schult Thread geposted aber passt hier wohl besser rein und zwar geht es mir um Neuverpflichtungen vs Vertragsverlängerungen.
Um meinen Punkt verständlich zu machen muss ich kurz daran erinnern weswegen Schulz überhaupt verpflichted wurde.
Damals lief Guerreiro´s Vertrag aus, er hatte ein Angebot zur Verlängerung abgelehnt und es wurde ein Wechsel zu PSG spekuliert. Als sich dieser Zerschlug nahm Guerreiro dann doch das Angebot vom BVB an nur war dann Schulz schon verpflichted.

Wir wissen heute das Guerreiro c.a. 4.8 mio verdient und Schulz 6 mio.
Das muss man sich mal klarmachen man war nicht bereit mehr als 5 mio Gehalt zu zahlen für Guerreiro um ihn zu halten sondern hat lieber einem Schulz 6 mio gezahlt plus 25 mio Ablöse.
Diese Entscheidung macht 0 sinn , weder sportlich noch wirtschaftlich denn der BvB kann sich nichtmal darauf berufen das man das Gehaltsgefüge geschont hat, denn man war ja bereit Schulz mehr zu zahlen.

Beim BvB werden Verträge sehr selten verlängert, entweder man überbezahlt absolute flops die dann oft für einen Bruchteil der Ablöse (Rode;delany, Toprak) teilweise sogar mit Komplettverlust auslaufen (Götze, Witsel, Schürrle) oder die Spieler schlagen ein und Verlassen den BvB wieder ehe es zu langfristigen Verlängerungen kommt bestenfalls verlängert man mit diesen 1 Jahr Verlängerungen die es so nur beim BvB gibt (Gündogan,Sancho, Dahoud).
Warum verlängert der BvB Verträge so selten ? ..Die Angebote kommen zu Spät (siehe AKanji) sind dann zu niedrig aber bei Neuvepflichtungen schmeisst man nur so mit dem Geld um sich.

Von den ersten 8 im Gehaltsranking ist nur einer dabei der einen Verlängerten hat (Reus) alle anderen sitzen auf dem Vertrag den sie bei ihrer Verpflichtung bekommen haben (Hummels, Meunier, Can, Haaland, Witsel,Brandt, Schulz).

Und Leistungsgerecht ist das sicher auch nicht das ein Schulz mehr verdient als ein Guerreiro aber da reden wir von gerade mal einer Mio unterscheid das ist für Dortmunder Verhältnisse ja nur eine leichte Ungerechtigkeit wenn man bedenkt das ein Bellingham ein drittel verdient was ein Can oder Witsel bekommen, ein Kobel ein drittel was ein Bürki bekommt, ein Akanji ein drittel von einem Hummels verdient.
Mit Leistung hat unser Gehaltsgefüge rein gar nichts mehr zu tun.

Um zum Ende zu kommen, der BvB sollte mit seinen Leistungsträgern öfter Verlängern, ich weiss das wird nicht immer klappen, aber damit es überhaupt eine Chance gibt muss der BvB früher verlängern und mehr bieten, das Geld spart man sich dann indem man weniger neue Spieler verpflichted welche oft sogar mehr Verdienen, Ablöse kosten und so hart floppen das sie ihren Vertrag bis zum ende Aussitzen. Die Summen die uns das kosted sind so unglaublich, ein Götze hat 60 mio verbrannt, ein Schürrle wohl fast 70mio (schwer zu sagen wieviel genau da er einige male verliehen war und für das letzte jahr eine Abfindung floss) , ein schulz wenn er bis zum ende bleibt 55mio alle ohne sportlichen Mehrwert und ohne einen Cent Ablöse wiedereinzuspielen obwohl im besten Fussballalter.

Aber bei Vertragsverlängerungen von verdienten Spielern die schwäbische Hausfrau spielen und bringt sich so in die Lage das man eigentlich in einem permanenten Umbruch ist
So hält man keine Mannschaft zusammen, so spielt sich keine Truppe ein, so schweisst man kein Team zusammen und so reduziert man auch nicht Fluktuation in der Mannschaft.

Noch ein Indiz das wir unser Gehaltsbudget komplett falsch managen, während es bei allen wirklich allen anderen Mannschaften üblich ist das mit der Verlängerung auch eine Gehaltserhöhung einhergeht kann man beim BvB unter den ersten 9 Topverdienern bei fast jedem sagen das bei der nächsten Verlängerung nur eine Reduzierung infrage käme (rein hypothetisch, bei vielen wäre man froh das der Vertrag ausläuft).

hier die ersten 9 Topverdiener:

Mats Hummels €190,240 €9,892,480 32 D C Germany
Thomas Meunier €190,240 €9,892,480 29 D/WB/M R Belgium
Marco Reus €190,240 €9,892,480 32 AM RLC, F C Germany
Emre Can €161,240 €8,384,480 27 D RC, DM Germany
Erling Haaland €153,120 €7,962,240 20 ST Norway
Axel Witsel €142,680 €7,419,360 32 DM Belgium
Julian Brandt €133,400 €6,936,800 25 AM RLC Germany
Nico Schulz €112,520 €5,851,040 28 D/WB/AM L Germany
Roman Bürki €111,360 €5,790,720 30 GK Switzerland


+1

Stimme dir vollkommen zu, unsere Millionengräber sprengen mittlerweile völlig den Rahmen und unsere absoluten Leistungsträger verlassen leider viel zu oft den Verein.
Wenn ein Meunier oder Can fast 10 Mio. im Jahr verdienen, spräche leistungstechnisch nichts gegen 15 Mio. im Jahr für die Haalands und Sanchos dieser Welt. g
Vllt hätte man für solche Gehälter wenigstens einen der Verträge vorzeitig langfristiger verlängern oder die AK abkaufen/erhöhen können.

Ich habe damals z.B. auch nicht verstanden, weshalb man Hakimi nicht fest verpflichtet, stattdessen aber Meunier holt, auch wenn der inzwischen einigermaßen liefert. Klar waren 40 Mio. ne Hausnummer, aber Hakimi kannte die Mannschaft und die Liga seit 2 Jahren und hat, bis auf die defensiven Aussetzer (die wir jetzt immer noch haben), überragend geliefert.
Bei Meunier konnte man meiner Meinung nach auch damals schon nicht wirklich von einem Steal sprechen, nur weil man keine Ablöse gezahlt hat, wenn dann trotzdem 10 Mio. Handgeld + 10 Mio Gehalt p.a. fließen.
Man hat keine 40 Mio. für Hakimi, aber 25 für Schulz sind ok. Klar hinterher ist man immer schlauer, aber einige der Transfers waren schon zum Augenreiben.
Can ist auch so ein Beispiel. Die 25 Mio. Ablöse und das fürstliche Gehalt hätte ich lieber genutzt, um endlich mal die Baustelle in der AV anzugehen (womit wir wieder bei Hakimi wären), anstatt den gefühlt 10. CM zu holen, der uns in der Spitze wieder nicht weiterbringt.
Auf der anderen Seite verscherbelt man Delaney, welchen ich persönlich viel lieber im Kader hätte.

Letzten Endes kann man natürlich nicht wissen, ob dieser oder jener Spieler tatsächlich beim BvB bleiben würde oder geblieben wäre, nur wenn das Geld gestimmt hätte - vllt wurden Hakimi ja sogar 10 Mio p.a. geboten und er wollte trotzdem nicht bleiben - aber irgendwie blicke ich aktuell so 2-3 Jahre zurück und frage mich, was aus unserem Kader inzwischen geworden ist.


Selbst wenn man Hakimi hätte bekommen können für dann 5 Mio Netto. Ein Jahr später bietet PSG ihm 8 Mio. Wie lange denkst du, hätten wir Hakimi demnach halten können? Der wäre jetzt so oder so weg..daher bringt es doch nichts, für das eine Jahr, dass er hier vllt. gespielt hätte, ihn immer wieder aus der Schublade zu holen. Meunier spielt solide und jetzt gilt es, in seinem Schatten einen besseren Nachfolger heranzuziehen, Morey, Semic oder einen anderen..ist doch eine perfekte Ausgangslage, da Meunier noch ca. 3 Jahre im Tank haben sollte. Genug Zeit also, um seinen Nachfolger zu finden und zu entwickeln.

Und wenn ich mir die Mannschaft Ende 18/19 anschaue, wüsste ich nicht, wo wir jetzt viel schlechter sind, mit Ausnahme von Sancho. Da spielte auch Piszczek als RV am letzten Spieltag, Weigl in der IV, Delaney und Witsel im ZM und Götze im Sturm, Pulisic auf den Außen.
Reyna ist nicht schlechter als Pulisic, Haaland vs. Götze, ZM Dahoud und Bellingham statt Witsel und Delaney, und in der IV hat man Can statt Weigl als Notnagel, dazu Kobel statt Bürki.

Du meinst, wir hätten für Hakimi ein Jahr später ein so unmoralisches Angebot bekommen, so dass wir ihn hätten ziehen lassen. Und dir ist ein Meunier lieber, der eine Saison schwach spielte und nun erst angekommen ist?
Ich kann ja verstehen, dass wir damals Hakimi nicht holten; vor allem da das Geld fehlte. Aber wenn man das so bewertet wie Du, muss Hakimi doch der bei weitem bessere Deal gewesen sein?

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.
Man kann dann diskutieren, wie viel Glück dabei war oder ob der Kader besser abgestimmt war.
Aber sportlich war er wohl in jedem Fall konkurrenzfähig zu den Kadern der folgenden Saisons. Dabei war er im Gehalt wohl deutlich unter dem aktuellen Kader. Und das ist bestimmt nicht durch allgemein steigende Gehälter begründbar.
BVB - Transferpolitik |#16857
31.01.2022 - 20:43 Uhr
Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LukaszKagawa am 31.01.2022 um 20:45 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16858
31.01.2022 - 21:24 Uhr
Zitat von LukaszKagawa
Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.


Eigentlich hat man den Kader für viel Geld verschlimmbessert.
Was mir immer mehr sauer aufstößt ist die Tatsache, daß wir zwar Toptalente holen, aber diese dann für einen quasi Spottpreis wieder hergeben, ohne einen sportlichen signifikanten zukunftsorientierten Mehrwert.
Sancho und Haaland für 150 Mio abzugeben ist ein Dembele.
Wir bilden auf Positionen Spieler aus, die uns kurzfristig weiterbringen, die aber nach ihrem Abgang eine Lücke hinterlassen, die nur sehr schwer zu stopfen ist. Wenn man dafür noch nicht mal mehr richtig entlohnt wird ist dieses System zum Scheitern verurteilt.
Mit der Einführung von Absprachen über Ablösesummen hat man sich eigentlich ein klassisches Eigentor geschossen. Denn das ist nichts anderes als eine AK, die aber anders genannt wird.
Dazu kommt, daß die Preise für Mittelmäßige Kicker immer mehr steigen.
Da ersetzt man einen WK Stürmer mit irgendwem, der plötzlich fröhliche 40 Mio kosten soll.
Obendrauf kommt noch, daß die Toptalente im Alter von 19-21 plötzlich so viel kosten, daß man jetzt schon vermehrt auf 16, 17 jährige setzen muss, um für die Zukunft aufgestellt zu sein.
Nicht jeder ist ein Sancho, oder Bellingham.
Juve hat für Vlahovic, der international noch nicht groß aufgefallen ist mal eben 70 Mio locker gemacht.
Und wir müssen einen Haaland für 75 Mio abgeben. Ja, er wäre wohl nicht zu uns gewechselt ohne diese Option, aber hätte er woanders auf so einem Niveau Stamm gespielt und seinen Wert so schnell durch die Decke gehen lassen?
Klar ist es eine Freude einen Sancho und einen Haaland zu sehen, sportlich hätten wir aber auch ohne sie um die CL Quali mitgespielt. Dann wären halt andere da gewesen und wären vielleicht auch noch da.
BVB - Transferpolitik |#16859
31.01.2022 - 21:42 Uhr
Zitat von Helldragon

Ich bin mit der Entwicklung als Verein mehr als nur zufrieden. Ich bin stolz.
Man ist jedes Jahr Gast in der Champions League, man ist seit Jahren die Nummer 2 in Deutschland und man wird jedes Jahr als Titelanwärter (Außenseiter Meisterschaft/ Mitanwärter Pokal) gesehen. Sportlich ist das Herausragend.

So ziemlich jeder Verein in Deutschland würde mit uns die Rollen tauschen wollen bzw. Die Perspektive.

Die Fehler meiner Meinung nach, die uns auch mal DEN Sprung auf Platz 1 verhageln sind meiner Meinung nach die teuren Transfers, bei denen jeder Fußball Laie im Forum schon davor die Hände über den Kopf zusammen geschlagen hat.
- Götze Comeback
-Schürrle
- Schulz
-Meunier
-Rode
-Hummels Verlängerung (zu den Konditionen)
-Bürki Verlängerung

Dementgegen stehen die großartigen Talente und Topspieler die wir jedes Jahr kaufen, ausbilden, Formen und dann abgeben
Wenn ich mir die Gerüchte um Adeyemi, Hlozek, Schlotterbeck usw. Anschaue, sehe ich auch in Zukunft wieder große Potentiale und Entwicklungen.
Aber diese teuren Fehler mit Ansage sollte man endlich abstellen, denn die binden mMn die finanziellen Mittel um den Unterschied zu machen Stars zu halten oder ggf. Noch mal nachlegen zu können.


Der Punkt mit den Fußball Laien finde ich auch so erschreckend. Gefühlt jeder, der den deutschen Fußball etwas verfolgt, hätte diese Transfers abgelehnt und das aus diversen Gründen. Diese Comeback-Geschichten zu Götze und Hummels haben mich damals echt fassungslos gemacht. Da picken sich die Bayern über Jahre die fettesten Rosinen aus unserem Kader (deutsches Jahrhunderttalent, Toptorjäger und Weltfußballer sowie unseren Kapitän) und wir bedienen uns bei deren Tribüne und holen erstmal Rode. Allein was für ein verheerendes Signal man damit schon ausgesendet hat. Dann holt man Götze und Hummels wieder zurück, die die Bayern aussortiert haben, zahlt noch fette Ablösen und Gehälter und die bringen absolut keinen sportlichen Mehrwert bzw. bringen uns keinen Schritt nach vorne.
Schürrle wurde damals auch von allen Seiten verspottet für seine schlechten Leistungen bei Wolfsburg und ich meine nach einer einigermaßen guten Rückrunde zahlt man mal eben 30 Mio für den. Der Schulz-Transfer war dann im Prinzip der Schürrle 2.0. Das war auch damals einer der ersten Kommentare hier bei seiner Verpflichtung.
Dann die Geschichte mit Hakimi: Natürlich sind 40-45 Mio sehr viel, aber wie offensichtlich war denn bitte das Talent dieses Jungen? Pfeilschnell und offensiv eine richtige Waffe. 2 Jahre bringt der absolute Topleistungen in jungen Jahren bei uns und man bekommt diesen Transfer nicht finanziert? Auch nicht über mehrere Jahre? Der Kerl ist mittlerweile das Doppelte wert.
Es wurde hier ja schon geschrieben wie viel man nun mit Meunier über seine Vertragslaufzeit investiert und das macht echt sprachlos.
Und auch wenn ich zu Malen noch kein Urteil geben möchte: der war der nächste bei dem ich dachte: brauchen wir den? Man haut da mal eben 30 Mio für einen Spieler raus, bei dem man nicht ansatzweise weiß, ob er das Geld wert ist. Dazu kommt jetzt, dass man nun mit Adeyemi wahrscheinlich einen ähnlichen Spielertyp verpflichten wird. Sorry, aber wenn der BVB so viel Geld ausgibt, dann muss dieser Spieler Stamm spielen und man muss sicher sein, dass er einschlägt. Ansonsten kann man sich das Geld auch sparen. Dann kann man sich in Zukunft auch mal einen Hakimi leisten.

Trotzdem muss man auch die Wahnsinnstransfers von Dembelé, Sancho, Bellingham, Haaland, Pulisic, Reyna etc. sehen. Das ist schon absolute Toparbeit und viele dieser Spieler waren mir persönlich sogar völlig unbekannt.
Wir sollten am Besten einfach nur maximal 20 Mio für einen Spieler ausgeben, außer es ist ein Spieler wie Hakimi, dem das Talent aus allen Poren quilt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Undercat0909 am 31.01.2022 um 21:47 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16860
31.01.2022 - 22:11 Uhr
Zitat von LukaszKagawa
Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.

Kann man diskutieren, denke ich.

Erste Elf damals war: Bürki - Piszczek, Akanji, Diallo, Hakimi - Witsel, Delaney - Sancho, Reus, Guerreiro - Götze/Alcacer
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Weigl, Dahoud, Philipp, Pulisic, Alcacer, Schmelzer, Larsen

Heutige erste Elf: Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Brandt/Reyna, Dahoud/Can, Bellingham - Reus, Haaland, Malen
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Can, Witsel, Hazard, Brandt, Moukoko, Schulz, Wolf

Ich denke, was die individuelle Qualität der Spieler angeht, tun sich die ersten Elf nicht viel. Auf der Bank sehe ich uns heute besser, was die Einzelqualität der Spieler angeht.

Aber meine Kernaussage ist ja, dass der damalige Kader zu dem heutigen konkurrenzfähig wäre; nur eben deutlich günstiger im Unterhalt war. Oder wie hoch waren die Gehaltskosten?
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