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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16861
31.01.2022 - 22:30 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von LukaszKagawa

Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.

Kann man diskutieren, denke ich.

Erste Elf damals war: Bürki - Piszczek, Akanji, Diallo, Hakimi - Witsel, Delaney - Sancho, Reus, Guerreiro - Götze/Alcacer
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Weigl, Dahoud, Philipp, Pulisic, Alcacer, Schmelzer, Larsen

Heutige erste Elf: Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Brandt/Reyna, Dahoud/Can, Bellingham - Reus, Haaland, Malen
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Can, Witsel, Hazard, Brandt, Moukoko, Schulz, Wolf

Ich denke, was die individuelle Qualität der Spieler angeht, tun sich die ersten Elf nicht viel. Auf der Bank sehe ich uns heute besser, was die Einzelqualität der Spieler angeht.

Aber meine Kernaussage ist ja, dass der damalige Kader zu dem heutigen konkurrenzfähig wäre; nur eben deutlich günstiger im Unterhalt war. Oder wie hoch waren die Gehaltskosten?


Bin hier voll bei Dir, denke auch dass sich die erste Elf nicht viel schenkt, aber die Bank heute besser ist.

Grundsätzlich sehe ich aber folgende Probleme:
- Im Tor haben wir uns endlich verbessert, wie sehr und langfristig muss man noch abwarten, denn auch Bürki hatte mal starke Phasen
- Haaland ist individuell natürlich stärker als Paco Alcacer, doch dieser war nicht so die OneMan Show und es ging nicht ständig darum wann er wohin wechselt
- Hakimi und Pisczek als AVs sind um Längen stärker als die Kombi Meunier/Guereiro, vor allem in der Mischung mit Hunmels
- Hummels bringt zwar zum Großteil gute und hatte auch paar Weltklasse Leistungen (Bsp. Heimspiel Barca September 2019), aber er ist vom Alter im abbauenden Zustand und spielt im Schnitt kaum stärker als Diallo wenn er auf seinem Toplevel war. Zudem hatte Diallo Steigerungpotenzial und ist schneller als Mats.
- Statt Schulz, Hazard, Brandt für zusammen 70 Mio zu holen hätte man Hakimi (45 Mio) und einen aus Brandt/Hazard holen müssen!
Hakimi war schon integriert und hätte einfach gepasst, v.a. auch weil man ihn später gewinnbringend hätte weiterverkaufen können.
- Den Can Transfer hätte man sich eventuell auch sparen können 2020, wobei ich das erst rückwirkend so sehe, damals dachte ich es wäre ein super Transfer.

Man stelle sich heute folgend Mannschaft vor, die machbar gewesen wäre!
——————Kobel——————-
Hakimi-Akanji-Diallo-Guerreiro
———Dahoud—Bellingham—-
——Malen——Reus——Hazard
——————-Haaland—————

Im Vorjahr sogar noch Sancho dazu!
Mit Hakimi, Sancho, Haaland, Bellingham, ergänzt mit Reus&Guerreiro + Mannschaftsspielern wie Dahoud, Akanji, Hazard und einem gutem Torwart hätte man durchaus Meister werden können und die CL so richtig gerockt!
Schade sad
BVB - Transferpolitik |#16862
01.02.2022 - 10:02 Uhr
Zitat von Stif1987
Zitat von mba123

Zitat von LukaszKagawa

Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.

Kann man diskutieren, denke ich.

Erste Elf damals war: Bürki - Piszczek, Akanji, Diallo, Hakimi - Witsel, Delaney - Sancho, Reus, Guerreiro - Götze/Alcacer
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Weigl, Dahoud, Philipp, Pulisic, Alcacer, Schmelzer, Larsen

Heutige erste Elf: Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Brandt/Reyna, Dahoud/Can, Bellingham - Reus, Haaland, Malen
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Can, Witsel, Hazard, Brandt, Moukoko, Schulz, Wolf

Ich denke, was die individuelle Qualität der Spieler angeht, tun sich die ersten Elf nicht viel. Auf der Bank sehe ich uns heute besser, was die Einzelqualität der Spieler angeht.

Aber meine Kernaussage ist ja, dass der damalige Kader zu dem heutigen konkurrenzfähig wäre; nur eben deutlich günstiger im Unterhalt war. Oder wie hoch waren die Gehaltskosten?


Bin hier voll bei Dir, denke auch dass sich die erste Elf nicht viel schenkt, aber die Bank heute besser ist.

Grundsätzlich sehe ich aber folgende Probleme:
- Im Tor haben wir uns endlich verbessert, wie sehr und langfristig muss man noch abwarten, denn auch Bürki hatte mal starke Phasen
- Haaland ist individuell natürlich stärker als Paco Alcacer, doch dieser war nicht so die OneMan Show und es ging nicht ständig darum wann er wohin wechselt
- Hakimi und Pisczek als AVs sind um Längen stärker als die Kombi Meunier/Guereiro, vor allem in der Mischung mit Hunmels
- Hummels bringt zwar zum Großteil gute und hatte auch paar Weltklasse Leistungen (Bsp. Heimspiel Barca September 2019), aber er ist vom Alter im abbauenden Zustand und spielt im Schnitt kaum stärker als Diallo wenn er auf seinem Toplevel war. Zudem hatte Diallo Steigerungpotenzial und ist schneller als Mats.
- Statt Schulz, Hazard, Brandt für zusammen 70 Mio zu holen hätte man Hakimi (45 Mio) und einen aus Brandt/Hazard holen müssen!
Hakimi war schon integriert und hätte einfach gepasst, v.a. auch weil man ihn später gewinnbringend hätte weiterverkaufen können.
- Den Can Transfer hätte man sich eventuell auch sparen können 2020, wobei ich das erst rückwirkend so sehe, damals dachte ich es wäre ein super Transfer.

Man stelle sich heute folgend Mannschaft vor, die machbar gewesen wäre!
——————Kobel——————-
Hakimi-Akanji-Diallo-Guerreiro
———Dahoud—Bellingham—-
——Malen——Reus——Hazard
——————-Haaland—————

Im Vorjahr sogar noch Sancho dazu!
Mit Hakimi, Sancho, Haaland, Bellingham, ergänzt mit Reus&Guerreiro + Mannschaftsspielern wie Dahoud, Akanji, Hazard und einem gutem Torwart hätte man durchaus Meister werden können und die CL so richtig gerockt!
Schade sad


Bei dem Blick in die Vergangenheit kann man ins Schwärmen geraten, ja wenn die von Dir genannten auch konsequent die Form gehalten hätte. Diallo z. B. ist jetzt umgeschult auf LV. Bei uns hat er nicht überzeugt, auch bei PSG spielt er meist auf LV, da er in der IV keine Chance hatte, weder bei uns noch bei PSG. Hakimi wäre im Gesamtpaket auch nicht billig gekommen und zum damaligen Zeitpunkt hat er doch einige Schwächen in der Defensive. Dazu kommt noch Dahoud, der auch erst in dieser Saison richtig performt.
Ob Diallo wirklich besser wäre als Hummels? Das ist schwer zu beantworten und rein subjektiv kann ich mir jeden Spieler schön malen.

Zu dem fehlt da die wichtige Komponente des Trainers, der ja auch die Mannschaft einstellen muss.
Ob wir die CL gerockt hätten, daran habe ich auch meine Zweifel, da es Mannschaften gibt, die einen qualiativ besseren Kader haben. Außerdem ist Bayern, egal mit welchem Kader wir kommen immer noch einen drauf legen können. In Anbetracht der Vergangenheit muss man auch mal feststellen, dass selbst der jetzt auf die Tribüne verbannte Bürki durchaus unter Bosz hervorragende Werte hatte, auch ein Kobel muss noch an sich arbeiten.

Wir sollten aber die Vergangenheit ruhen lassen, da es uns nichts bringt über die vermeintlichen Fehler nachzudenken; Kehl muss jetzt die Leeren daraus ziehen und uns ein Team zur Verfügung stellen die die aktuellen Ziele angeht. Ähnlich wie die Suche nach dem Klopp Klon als Trainer müssen wir uns der Zukunft stellen, da nutzt es nicht zu überlegen, was hätte sein können. Ein Haaland wäre hier nicht aufgetaucht hätten wir noch ein Lewandowski. Die Vergangenheit ist Geschichte.

Wenn man aus der Vergangenheit lernt, wird sich viel besser machen können, nur wir reden hier von Spielern die genauso Formschwankungen und Angebote von anderen Vereinen bekommen können. Der BVB ist nicht das Ende der Nahrungskette aber ein Verein dessen Interesse es sein muss eine Top Mannschaft zusammenzustellen, nach Möglichkeit ein Bisschen Zauber auf den Platz zu bekommen bei guten Ergebnissen. Die CL zu gewinnen wird immer schwieriger, da Geld in England gedruckt wird und wir noch nicht mals die Druckplatten haben. Du schreibst so schön eine Mischung aus Brandt / Hazard zu holen, wer soll das sein...

Träumerein und Spekulationen sind aus meiner Sicht nicht zuträglich für das aktuelle Tagesgeschäft, da muss für die Zukunft geplant werden; das heißt nach vorne arbeiten mit einem bewegten Auge auf das Vergangen gucken, um die Mannschaft 2022 / 2023 /2024 zu formen.

Die Transferpolitik muss einhergehen, mit der "Kontrollierten" Offensive bei Transfers unter Berücksichtigung der allgemeinen Lage, da können Traumspieler eben nur dann kommen, wenn es finanziell und charakterlich zum Klub passt; das ist der Schlüssel zur Weiterentwicklung der Mannschaft und somit des Vereins.

•     •     •

Kobel(C)-Beier-Schlotterbeck-Gadou-Reggiani-Nmecha-Bellingham-Konstantelias-Silva-Karetsas-Inacio
Subs: Svensson, Anton, Ryersson, Chuck, Lerma, Kaba, Albert, Veerman, Kaua
C: Nicht Kovac
Verkauf: Gui,Sabitzer,Couto,Bense
Pro: Nur weil alle sagen, es ist falsch, ist es nicht so / Freie Meinung gegen den Strom // Contra: Feststellen was schlecht ist, ohne zu sagen was besser ist / Nicht alles was grün aussieht, ist auch grün

Go Habs Go...

BVB: Tradition verpflichtet//RB: Tradition vernichtet.
BVB - Transferpolitik |#16863
01.02.2022 - 10:42 Uhr
Zitat von LukaszKagawa

Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.


Wenn man das so gegenüberstellt, würde ich schon behaupten, dass der aktuelle Kader besser ist, da 6 Duelle für meine Begriffe hinsichtlich individueller Qualität an Spieler gehen, die jetzt da sind und nur 3 Duelle an Spieler, die nicht mehr da sind. Beim Rest schenkt sich das zu wenig, um den einen oder anderen Spieler klar genug vorn zu haben. Das zeigt meines Erachtens aber auch nochmal sehr schön, warum individuelle Qualität nicht alles ist, trotzdem sie sehr wichtig ist. Das zeigt für mich keiner so gut, wie Hummels, der Diallo individuell klar überlegen ist, hinsichtlich Kollektiv aber eigentlich nur mit seinem wesentlich besseren Luftzweikampf, sowohl bei Standards als auch bei langen Bällen, einen sichtbar positiven Effekt hat. Zwar lässt sich dann noch hinsichtlich Führungsspieler Hummels spekulieren, aber für die Beobachtung des Fits eines Spielers zum Trainer und den Mitspielern, spielt das keine Rolle.

Schließlich will man hochstehend agieren, wofür ein starkes Stellungsspiel - das bei Hummels aber auch gelitten hat, weil um ihn herum alles schneller wurde - allein nicht mehr genug ist, da auch die Beine mitspielen müssen. Umso mehr, wenn die Absicherung über die Nebenmänner nicht funktioniert, weil die LV grundsätzlich nicht die Fähigkeiten im Zweikampf, in Sachen Dynamik oder Positionsspiel haben, um als Absicherung zu fungieren und der Nebenmann in der IV besser ist, wenn er aggressiv drauf gehen darf. Die Nebenmänner des LIV waren daher nicht erst seit Hummels eigentlich so aufgestellt, dass entweder der LIV die absichernde Position darstellt oder im Zweifel den Raum hinter sich covern kann, falls man gemeinsam hoch agiert. Hummels ist selbst aber jemand, der aggressiv rausrücken will und nicht absichernd agieren mag, dahin zwar seit seiner Rückkehr eine ähnliche Steigerung vollzogen hat, wie Akanji, aber er kann keinesfalls den Raum hinter sich zulaufen, sobald er rausrückt, wie das Diallo konnte, sofern der sich nicht gerade bei langen, hohen Bällen verschätzt. Der Effekt einer individuellen Verstärkung blieb daher aus, weil er durch den kollektiven Effekt aufgehoben wurde. Bei Brandt ist es ähnlich, der individuell besser ist, als der Götze, der hier am Schluss spielte, weil er weniger vom Gegner abhängig ist, sondern vor allem von sich selbst, was er auf den Boden bringt. Er hat aber im Grunde dieselbe Konkurrenzsituation und Positionslosigkeit geerbt, sodass er nicht die klare zielgerichtete Verstärkung war, die er auf Grund seiner Qualität eigentlich sein könnte oder vielleicht sogar sollte.

Statt Bellingham müsste man zudem Witsel gegen Weigl setzen, selbst wenn Weigl erst etwas später gehen durfte/musste, da Witsel für mich, trotzdem er mittlerweile stark abgebaut hat, eine individuell klare Verstärkung war, die auf derselben Position von Weigl stattfand. Vom Spielertyp her sind sie sich jedenfalls so ähnlich, dass sie im Grunde immer dieselben Bedarfe an die Nebenleute hatten, die der BVB aber weder für Weigl noch für Witsel richtig erfüllen konnte, obwohl man viel Geld in die Hand nahm. Denn trotz Witsels individuellem Upgrade waren Weigls Probleme nach der Verpflichtung von Witsel weiterhin vorhanden. Bellingham kam im Grunde zu spät für Witsel, was Fluch und Segen zugleich ist, weil Bellingham sonst nicht hier wäre, wenn man den Bedarf früher erfüllt hätte. Vor allem die Mentalitätsdebatte hat hier meines Erachtens jedoch viel Schaden angerichtet, weil es nicht darum ging, wie man Mentalität auf den Platz bringt, mit Spielern, die sich fussballerisch beweisen wollen und auch bei Widerständen können, sondern zu sehr um die Einstellung und physische Komponenten. Die Spielverbindung über das Zentrum ist dadurch mittlerweile seit dem Sommer 2016 ein Dauerthema, da bislang nur ein Transfer - eben Bellingham - in der Beziehung ein Upgrade war, das gut integrierbar war, wobei es im Grunde vielsagend ist, dass Bellingham darin gar nicht mal seine allergrößten Stärken hat.

Ich glaube daher, dass es wenig bringt individuelle Qualität als Gratmesser zu diskutieren. Denn ohne den passenden Fit, kann diese schnell auf ein Maß reduziert werden, dass sie gar nicht mehr messbar ist, obwohl sie eigentlich vorhanden sein muss. Meines Erachtens kann man das auch an so manchem Abgang der letzten Jahre gut beobachten, der nach dem BVB (wieder) aufblühen konnte, selbst wenn er dafür ligatechnisch nicht auf ein schwächeres Niveau wechselte, weil der Spieler mit seiner individuellen Qualität (wieder) ins Kollektiv passte. Die Grundlage für ein starkes Kollektiv ergibt sich daher in meinen Augen immer daraus, dass die Mannschaft auf möglichst vielen - vor allem fussballerischen - Ebenen zusammenpasst und nicht aus der Ansammlung individueller Qualität. Denn die hat der BVB wahrscheinlich eher mehr denn je, selbst wenn man altersbedingte Prozesse berücksichtigt, durch die man Spieler mit sich selbst vor einigen Jahren vergleicht. Trotzdem ist man nicht besser als früher, was aber nicht gerade überraschend ist, wenn man sich anschaut, wie alle Zahnräder ineinandergreifen und sich teils damit blockieren, statt ein funktionierendes Uhrwerk zu ergeben ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 01.02.2022 um 10:43 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16864
01.02.2022 - 10:58 Uhr
Zitat von MCU_71
Zitat von Stif1987

Zitat von mba123

Zitat von LukaszKagawa

Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.

Kann man diskutieren, denke ich.

Erste Elf damals war: Bürki - Piszczek, Akanji, Diallo, Hakimi - Witsel, Delaney - Sancho, Reus, Guerreiro - Götze/Alcacer
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Weigl, Dahoud, Philipp, Pulisic, Alcacer, Schmelzer, Larsen

Heutige erste Elf: Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Brandt/Reyna, Dahoud/Can, Bellingham - Reus, Haaland, Malen
Mögliche Spieler für die Bank: Hitz, Zagadou, Can, Witsel, Hazard, Brandt, Moukoko, Schulz, Wolf

Ich denke, was die individuelle Qualität der Spieler angeht, tun sich die ersten Elf nicht viel. Auf der Bank sehe ich uns heute besser, was die Einzelqualität der Spieler angeht.

Aber meine Kernaussage ist ja, dass der damalige Kader zu dem heutigen konkurrenzfähig wäre; nur eben deutlich günstiger im Unterhalt war. Oder wie hoch waren die Gehaltskosten?


Bin hier voll bei Dir, denke auch dass sich die erste Elf nicht viel schenkt, aber die Bank heute besser ist.

Grundsätzlich sehe ich aber folgende Probleme:
- Im Tor haben wir uns endlich verbessert, wie sehr und langfristig muss man noch abwarten, denn auch Bürki hatte mal starke Phasen
- Haaland ist individuell natürlich stärker als Paco Alcacer, doch dieser war nicht so die OneMan Show und es ging nicht ständig darum wann er wohin wechselt
- Hakimi und Pisczek als AVs sind um Längen stärker als die Kombi Meunier/Guereiro, vor allem in der Mischung mit Hunmels
- Hummels bringt zwar zum Großteil gute und hatte auch paar Weltklasse Leistungen (Bsp. Heimspiel Barca September 2019), aber er ist vom Alter im abbauenden Zustand und spielt im Schnitt kaum stärker als Diallo wenn er auf seinem Toplevel war. Zudem hatte Diallo Steigerungpotenzial und ist schneller als Mats.
- Statt Schulz, Hazard, Brandt für zusammen 70 Mio zu holen hätte man Hakimi (45 Mio) und einen aus Brandt/Hazard holen müssen!
Hakimi war schon integriert und hätte einfach gepasst, v.a. auch weil man ihn später gewinnbringend hätte weiterverkaufen können.
- Den Can Transfer hätte man sich eventuell auch sparen können 2020, wobei ich das erst rückwirkend so sehe, damals dachte ich es wäre ein super Transfer.

Man stelle sich heute folgend Mannschaft vor, die machbar gewesen wäre!
——————Kobel——————-
Hakimi-Akanji-Diallo-Guerreiro
———Dahoud—Bellingham—-
——Malen——Reus——Hazard
——————-Haaland—————

Im Vorjahr sogar noch Sancho dazu!
Mit Hakimi, Sancho, Haaland, Bellingham, ergänzt mit Reus&Guerreiro + Mannschaftsspielern wie Dahoud, Akanji, Hazard und einem gutem Torwart hätte man durchaus Meister werden können und die CL so richtig gerockt!
Schade sad


Bei dem Blick in die Vergangenheit kann man ins Schwärmen geraten, ja wenn die von Dir genannten auch konsequent die Form gehalten hätte. Diallo z. B. ist jetzt umgeschult auf LV. Bei uns hat er nicht überzeugt, auch bei PSG spielt er meist auf LV, da er in der IV keine Chance hatte, weder bei uns noch bei PSG. Hakimi wäre im Gesamtpaket auch nicht billig gekommen und zum damaligen Zeitpunkt hat er doch einige Schwächen in der Defensive. Dazu kommt noch Dahoud, der auch erst in dieser Saison richtig performt.
Ob Diallo wirklich besser wäre als Hummels? Das ist schwer zu beantworten und rein subjektiv kann ich mir jeden Spieler schön malen.

Zu dem fehlt da die wichtige Komponente des Trainers, der ja auch die Mannschaft einstellen muss.
Ob wir die CL gerockt hätten, daran habe ich auch meine Zweifel, da es Mannschaften gibt, die einen qualiativ besseren Kader haben. Außerdem ist Bayern, egal mit welchem Kader wir kommen immer noch einen drauf legen können. In Anbetracht der Vergangenheit muss man auch mal feststellen, dass selbst der jetzt auf die Tribüne verbannte Bürki durchaus unter Bosz hervorragende Werte hatte, auch ein Kobel muss noch an sich arbeiten.

Wir sollten aber die Vergangenheit ruhen lassen, da es uns nichts bringt über die vermeintlichen Fehler nachzudenken; Kehl muss jetzt die Leeren daraus ziehen und uns ein Team zur Verfügung stellen die die aktuellen Ziele angeht. Ähnlich wie die Suche nach dem Klopp Klon als Trainer müssen wir uns der Zukunft stellen, da nutzt es nicht zu überlegen, was hätte sein können. Ein Haaland wäre hier nicht aufgetaucht hätten wir noch ein Lewandowski. Die Vergangenheit ist Geschichte.

Wenn man aus der Vergangenheit lernt, wird sich viel besser machen können, nur wir reden hier von Spielern die genauso Formschwankungen und Angebote von anderen Vereinen bekommen können. Der BVB ist nicht das Ende der Nahrungskette aber ein Verein dessen Interesse es sein muss eine Top Mannschaft zusammenzustellen, nach Möglichkeit ein Bisschen Zauber auf den Platz zu bekommen bei guten Ergebnissen. Die CL zu gewinnen wird immer schwieriger, da Geld in England gedruckt wird und wir noch nicht mals die Druckplatten haben. Du schreibst so schön eine Mischung aus Brandt / Hazard zu holen, wer soll das sein...

Träumerein und Spekulationen sind aus meiner Sicht nicht zuträglich für das aktuelle Tagesgeschäft, da muss für die Zukunft geplant werden; das heißt nach vorne arbeiten mit einem bewegten Auge auf das Vergangen gucken, um die Mannschaft 2022 / 2023 /2024 zu formen.

Die Transferpolitik muss einhergehen, mit der "Kontrollierten" Offensive bei Transfers unter Berücksichtigung der allgemeinen Lage, da können Traumspieler eben nur dann kommen, wenn es finanziell und charakterlich zum Klub passt; das ist der Schlüssel zur Weiterentwicklung der Mannschaft und somit des Vereins.

Was meinst Du damit, man müsse die Vergangenheit ruhen lassen, wenn Du zugleich meinst, dass Kehl die Lehren daraus ziehen müsse?
Ich denke, um letzteres geht es doch genau.
Für mich zeigt der Vergleich beispielsweise, dass wir nach 18/19 viel Geld in zu viele Spieler investierten. Dann mussten ein paar davon absehbar auf der Bank landen. Das Geld ist dann nicht gut angelegt und fehlt an anderer Stelle.
Beispielsweise war es doch absehbar, dass das Geld bei Hakimi besser angelegt als bei Meunier gewesen wäre? Aber wenn kein Geld da war, konnte man eben nicht probieren, ihn zu verpflichten.

Auch die Fragen nach Kaderfit kann man anhand dieser Vergleiche überdenken. 19/20 war unser Kader individuell stärker als 18/19. Dennoch waren wir schlechter. 20/21 bauten wir dann weiter ab.
BVB - Transferpolitik |#16865
01.02.2022 - 11:00 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von LukaszKagawa

Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.


Wenn man das so gegenüberstellt, würde ich schon behaupten, dass der aktuelle Kader besser ist, da 6 Duelle für meine Begriffe hinsichtlich individueller Qualität an Spieler gehen, die jetzt da sind und nur 3 Duelle an Spieler, die nicht mehr da sind. Beim Rest schenkt sich das zu wenig, um den einen oder anderen Spieler klar genug vorn zu haben. Das zeigt meines Erachtens aber auch nochmal sehr schön, warum individuelle Qualität nicht alles ist, trotzdem sie sehr wichtig ist. Das zeigt für mich keiner so gut, wie Hummels, der Diallo individuell klar überlegen ist, hinsichtlich Kollektiv aber eigentlich nur mit seinem wesentlich besseren Luftzweikampf, sowohl bei Standards als auch bei langen Bällen, einen sichtbar positiven Effekt hat. Zwar lässt sich dann noch hinsichtlich Führungsspieler Hummels spekulieren, aber für die Beobachtung des Fits eines Spielers zum Trainer und den Mitspielern, spielt das keine Rolle.

Schließlich will man hochstehend agieren, wofür ein starkes Stellungsspiel - das bei Hummels aber auch gelitten hat, weil um ihn herum alles schneller wurde - allein nicht mehr genug ist, da auch die Beine mitspielen müssen. Umso mehr, wenn die Absicherung über die Nebenmänner nicht funktioniert, weil die LV grundsätzlich nicht die Fähigkeiten im Zweikampf, in Sachen Dynamik oder Positionsspiel haben, um als Absicherung zu fungieren und der Nebenmann in der IV besser ist, wenn er aggressiv drauf gehen darf. Die Nebenmänner des LIV waren daher nicht erst seit Hummels eigentlich so aufgestellt, dass entweder der LIV die absichernde Position darstellt oder im Zweifel den Raum hinter sich covern kann, falls man gemeinsam hoch agiert. Hummels ist selbst aber jemand, der aggressiv rausrücken will und nicht absichernd agieren mag, dahin zwar seit seiner Rückkehr eine ähnliche Steigerung vollzogen hat, wie Akanji, aber er kann keinesfalls den Raum hinter sich zulaufen, sobald er rausrückt, wie das Diallo konnte, sofern der sich nicht gerade bei langen, hohen Bällen verschätzt. Der Effekt einer individuellen Verstärkung blieb daher aus, weil er durch den kollektiven Effekt aufgehoben wurde. Bei Brandt ist es ähnlich, der individuell besser ist, als der Götze, der hier am Schluss spielte, weil er weniger vom Gegner abhängig ist, sondern vor allem von sich selbst, was er auf den Boden bringt. Er hat aber im Grunde dieselbe Konkurrenzsituation und Positionslosigkeit geerbt, sodass er nicht die klare zielgerichtete Verstärkung war, die er auf Grund seiner Qualität eigentlich sein könnte oder vielleicht sogar sollte.

Statt Bellingham müsste man zudem Witsel gegen Weigl setzen, selbst wenn Weigl erst etwas später gehen durfte/musste, da Witsel für mich, trotzdem er mittlerweile stark abgebaut hat, eine individuell klare Verstärkung war, die auf derselben Position von Weigl stattfand. Vom Spielertyp her sind sie sich jedenfalls so ähnlich, dass sie im Grunde immer dieselben Bedarfe an die Nebenleute hatten, die der BVB aber weder für Weigl noch für Witsel richtig erfüllen konnte, obwohl man viel Geld in die Hand nahm. Denn trotz Witsels individuellem Upgrade waren Weigls Probleme nach der Verpflichtung von Witsel weiterhin vorhanden. Bellingham kam im Grunde zu spät für Witsel, was Fluch und Segen zugleich ist, weil Bellingham sonst nicht hier wäre, wenn man den Bedarf früher erfüllt hätte. Vor allem die Mentalitätsdebatte hat hier meines Erachtens jedoch viel Schaden angerichtet, weil es nicht darum ging, wie man Mentalität auf den Platz bringt, mit Spielern, die sich fussballerisch beweisen wollen und auch bei Widerständen können, sondern zu sehr um die Einstellung und physische Komponenten. Die Spielverbindung über das Zentrum ist dadurch mittlerweile seit dem Sommer 2016 ein Dauerthema, da bislang nur ein Transfer - eben Bellingham - in der Beziehung ein Upgrade war, das gut integrierbar war, wobei es im Grunde vielsagend ist, dass Bellingham darin gar nicht mal seine allergrößten Stärken hat.

Ich glaube daher, dass es wenig bringt individuelle Qualität als Gratmesser zu diskutieren. Denn ohne den passenden Fit, kann diese schnell auf ein Maß reduziert werden, dass sie gar nicht mehr messbar ist, obwohl sie eigentlich vorhanden sein muss. Meines Erachtens kann man das auch an so manchem Abgang der letzten Jahre gut beobachten, der nach dem BVB (wieder) aufblühen konnte, selbst wenn er dafür ligatechnisch nicht auf ein schwächeres Niveau wechselte, weil der Spieler mit seiner individuellen Qualität (wieder) ins Kollektiv passte. Die Grundlage für ein starkes Kollektiv ergibt sich daher in meinen Augen immer daraus, dass die Mannschaft auf möglichst vielen - vor allem fussballerischen - Ebenen zusammenpasst und nicht aus der Ansammlung individueller Qualität. Denn die hat der BVB wahrscheinlich eher mehr denn je, selbst wenn man altersbedingte Prozesse berücksichtigt, durch die man Spieler mit sich selbst vor einigen Jahren vergleicht. Trotzdem ist man nicht besser als früher, was aber nicht gerade überraschend ist, wenn man sich anschaut, wie alle Zahnräder ineinandergreifen und sich teils damit blockieren, statt ein funktionierendes Uhrwerk zu ergeben ...


Nur eine kleine Anmerkung meinerseits, da Du es treffend zusammengefasst hast.
Götze kann man nicht mit Brandt vergleichen, weil Götze eben eine ganz andere Rolle gespielt hat.
Seine Aufgabe war es die Abwehr so zu beschäftigen, daß ein frischer Alcacer auf etwas müdere Gegenspieler getroffen ist.
Götze ist dabei nicht unbedingt wahnsinnig viel gelaufen, aber extrem intelligent. Dafür musste die Abwehr viel mehr Meter machen, als gewöhnlich.
Davon hat die ganze Mannschaft sehr profitiert.
Was die Bezahlung Götzes angeht kann man geteilter Meinung sein, aber leistungstechnisch kommt er mir in Rückbetrachtung echt zu schlecht weg.
Vor Allem da Götze auch in der Rückwärtsbewegung viel effektiver war, als es zum Beispiel unsere jetzigen Offensiven sind.
Sein Verkauf war logisch und auch gerechtfertigt, anhand des Gehaltes, aber er war ein Spieler, der das System genau verstanden hat, mitgearbeitet hat und für weniger Gehalt durchaus hätte bleiben können.
Denn Götze war genau so ein Zahnrad, wie Du es beschreibst.
BVB - Transferpolitik |#16866
01.02.2022 - 11:08 Uhr
Sollten an den Namen was dran sein mit denen wir mehr und mehr in Verbindung gebracht werden, wäre es genau nach meinem Geschmack. Fande den letzten Transfersommer nicht verkehrt was die Zugänge anbelangt, klar hätte man sich auf der Abgabenseite mehr erhofft, um auch auf der Zugangsseite noch mehr nachzulegen. Naja paar Verträge müssen wir jetzt einfach aussitzen, was willste machen.

Im Sommer Adeyemi und Schlotterbeck fände ich schonmal Spitze, wären für mich auch keine Transfers die am Bedarf vorbei gekauft wären.

Ein Spieler aus Adam Hlozek / Mohammed Ali Cho / Noa Lang würden für mich die Offensive abrunden.
Rechne auch mit Bynoe Gittens als weitere Alternative.

Vertragsverlängerungen von Akanji und Dahoud hoffentlich schon in der Rückrunde frühzeitig eintüten.

Bliebe für mich nur noch die Baustelle Av.
Hier darf man gerne auch experimentierfreudig werden und nicht groß Geld investieren müssen.

Lv
Gerne mit 2 Youngster Rothe und hoffentlich Prince Aning ins Rennen gehen und dahinter Alternativ Schlotterbeck oder einen aus Rapha/Hazard obwohl ich beide gerne verkaufen würde.

Rv
Könnte man gerne genau so ins Rennen gehen sollte man Meunier verkauft bekommen und Morey hoffentlich verliehen.
BVB - Transferpolitik |#16867
01.02.2022 - 11:08 Uhr
Sollten an den Namen was dran sein mit denen wir mehr und mehr in Verbindung gebracht werden, wäre es genau nach meinem Geschmack. Fande den letzten Transfersommer nicht verkehrt was die Zugänge anbelangt, klar hätte man sich auf der Abgabenseite mehr erhofft, um auch auf der Zugangsseite noch mehr nachzulegen. Naja paar Verträge müssen wir jetzt einfach aussitzen, was willste machen.

Im Sommer Adeyemi und Schlotterbeck fände ich schonmal Spitze, wären für mich auch keine Transfers die am Bedarf vorbei gekauft wären.

Ein Spieler aus Adam Hlozek / Mohammed Ali Cho / Noa Lang würden für mich die Offensive abrunden.
Rechne auch mit Bynoe Gittens als weitere Alternative.

Vertragsverlängerungen von Akanji und Dahoud hoffentlich schon in der Rückrunde frühzeitig eintüten.

Bliebe für mich nur noch die Baustelle Av.
Hier darf man gerne auch experimentierfreudig werden und nicht groß Geld investieren müssen.

Lv
Gerne mit 2 Youngster Rothe und hoffentlich Prince Aning ins Rennen gehen und dahinter Alternativ Schlotterbeck oder einen aus Rapha/Hazard obwohl ich beide gerne verkaufen würde.

Rv
Könnte man gerne genau so ins Rennen gehen sollte man Meunier verkauft bekommen und Morey hoffentlich verliehen.
BVB - Transferpolitik |#16868
01.02.2022 - 11:14 Uhr
Zitat von BVBBC

Zitat von LukaszKagawa

Zitat von mba123

18/19 würde ich den Kader aus individueller Sicht schlechter sehen als jetzt. Dennoch war das mit 76 Punkten eine unserer stärksten Bundesligasaisons überhaupt.


Wirklich?

2021/2022 statt 2018/2019, das heißt bei den in den Saisons signifikant eigesetzten Spielern:

- Hummels statt Diallo
- Malen statt Sancho
- Can statt Delaney
- Schulz statt Hakimi (ja, der spielte auch oft LV damals)
- Meunier (und Morey) statt Piszczek
- Brandt statt Götze
- Bellingham statt Weigl
- Reyna statt Pulisic
- Haaland (und Moukoko) statt Alcacer
- Reinier statt Bruun Larsen
- Hazard statt Philipp
- Pongracic statt Toprak
- Kobel statt Bürki

Im Einzelnen kann man da sicher (auch über die Zuordnung) diskutieren. Aber den Kader von heute kann man doch bei diesen Veränderungen nicht besser als den von 2018/2019 sehen. Außer bei Haaland, Bellingham, Kobel und Reyna sehe ich kaum, wo wir uns individuell signifikant verbessert hätten. Eher im Gegenteil. Und das teilweise für Heidengeld.


Wenn man das so gegenüberstellt, würde ich schon behaupten, dass der aktuelle Kader besser ist, da 6 Duelle für meine Begriffe hinsichtlich individueller Qualität an Spieler gehen, die jetzt da sind und nur 3 Duelle an Spieler, die nicht mehr da sind. Beim Rest schenkt sich das zu wenig, um den einen oder anderen Spieler klar genug vorn zu haben. Das zeigt meines Erachtens aber auch nochmal sehr schön, warum individuelle Qualität nicht alles ist, trotzdem sie sehr wichtig ist. Das zeigt für mich keiner so gut, wie Hummels, der Diallo individuell klar überlegen ist, hinsichtlich Kollektiv aber eigentlich nur mit seinem wesentlich besseren Luftzweikampf, sowohl bei Standards als auch bei langen Bällen, einen sichtbar positiven Effekt hat. Zwar lässt sich dann noch hinsichtlich Führungsspieler Hummels spekulieren, aber für die Beobachtung des Fits eines Spielers zum Trainer und den Mitspielern, spielt das keine Rolle.

Schließlich will man hochstehend agieren, wofür ein starkes Stellungsspiel - das bei Hummels aber auch gelitten hat, weil um ihn herum alles schneller wurde - allein nicht mehr genug ist, da auch die Beine mitspielen müssen. Umso mehr, wenn die Absicherung über die Nebenmänner nicht funktioniert, weil die LV grundsätzlich nicht die Fähigkeiten im Zweikampf, in Sachen Dynamik oder Positionsspiel haben, um als Absicherung zu fungieren und der Nebenmann in der IV besser ist, wenn er aggressiv drauf gehen darf. Die Nebenmänner des LIV waren daher nicht erst seit Hummels eigentlich so aufgestellt, dass entweder der LIV die absichernde Position darstellt oder im Zweifel den Raum hinter sich covern kann, falls man gemeinsam hoch agiert. Hummels ist selbst aber jemand, der aggressiv rausrücken will und nicht absichernd agieren mag, dahin zwar seit seiner Rückkehr eine ähnliche Steigerung vollzogen hat, wie Akanji, aber er kann keinesfalls den Raum hinter sich zulaufen, sobald er rausrückt, wie das Diallo konnte, sofern der sich nicht gerade bei langen, hohen Bällen verschätzt. Der Effekt einer individuellen Verstärkung blieb daher aus, weil er durch den kollektiven Effekt aufgehoben wurde. Bei Brandt ist es ähnlich, der individuell besser ist, als der Götze, der hier am Schluss spielte, weil er weniger vom Gegner abhängig ist, sondern vor allem von sich selbst, was er auf den Boden bringt. Er hat aber im Grunde dieselbe Konkurrenzsituation und Positionslosigkeit geerbt, sodass er nicht die klare zielgerichtete Verstärkung war, die er auf Grund seiner Qualität eigentlich sein könnte oder vielleicht sogar sollte.

Statt Bellingham müsste man zudem Witsel gegen Weigl setzen, selbst wenn Weigl erst etwas später gehen durfte/musste, da Witsel für mich, trotzdem er mittlerweile stark abgebaut hat, eine individuell klare Verstärkung war, die auf derselben Position von Weigl stattfand. Vom Spielertyp her sind sie sich jedenfalls so ähnlich, dass sie im Grunde immer dieselben Bedarfe an die Nebenleute hatten, die der BVB aber weder für Weigl noch für Witsel richtig erfüllen konnte, obwohl man viel Geld in die Hand nahm. Denn trotz Witsels individuellem Upgrade waren Weigls Probleme nach der Verpflichtung von Witsel weiterhin vorhanden. Bellingham kam im Grunde zu spät für Witsel, was Fluch und Segen zugleich ist, weil Bellingham sonst nicht hier wäre, wenn man den Bedarf früher erfüllt hätte. Vor allem die Mentalitätsdebatte hat hier meines Erachtens jedoch viel Schaden angerichtet, weil es nicht darum ging, wie man Mentalität auf den Platz bringt, mit Spielern, die sich fussballerisch beweisen wollen und auch bei Widerständen können, sondern zu sehr um die Einstellung und physische Komponenten. Die Spielverbindung über das Zentrum ist dadurch mittlerweile seit dem Sommer 2016 ein Dauerthema, da bislang nur ein Transfer - eben Bellingham - in der Beziehung ein Upgrade war, das gut integrierbar war, wobei es im Grunde vielsagend ist, dass Bellingham darin gar nicht mal seine allergrößten Stärken hat.

Ich glaube daher, dass es wenig bringt individuelle Qualität als Gratmesser zu diskutieren. Denn ohne den passenden Fit, kann diese schnell auf ein Maß reduziert werden, dass sie gar nicht mehr messbar ist, obwohl sie eigentlich vorhanden sein muss. Meines Erachtens kann man das auch an so manchem Abgang der letzten Jahre gut beobachten, der nach dem BVB (wieder) aufblühen konnte, selbst wenn er dafür ligatechnisch nicht auf ein schwächeres Niveau wechselte, weil der Spieler mit seiner individuellen Qualität (wieder) ins Kollektiv passte. Die Grundlage für ein starkes Kollektiv ergibt sich daher in meinen Augen immer daraus, dass die Mannschaft auf möglichst vielen - vor allem fussballerischen - Ebenen zusammenpasst und nicht aus der Ansammlung individueller Qualität. Denn die hat der BVB wahrscheinlich eher mehr denn je, selbst wenn man altersbedingte Prozesse berücksichtigt, durch die man Spieler mit sich selbst vor einigen Jahren vergleicht. Trotzdem ist man nicht besser als früher, was aber nicht gerade überraschend ist, wenn man sich anschaut, wie alle Zahnräder ineinandergreifen und sich teils damit blockieren, statt ein funktionierendes Uhrwerk zu ergeben ...

Die individuelle Qualität würde ich insofern als Gratmesser sehen, als dass sie die Möglichkeiten des Vereins widerspiegeln. Nach dem Motto: So viel Qualität kann der Verein bekommen, was ließe sich damit anstellen?
Nach 15/16 war es beispielsweise dann so, dass wir viel individuelle Qualität verloren hatten und nicht einfach ausgleichen konnten. Das war für mich das größte Problem in den folgenden Saisons (wobei man andere Punkte natürlich auch ansprechen sollte).
Zuletzt konnten wir individuell aber eher zugelegen, weswegen es um die von dir angesprochenen Punkte geht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mba123 am 01.02.2022 um 11:25 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16869
01.02.2022 - 11:16 Uhr
Zitat von Vintage09
Sollten an den Namen was dran sein mit denen wir mehr und mehr in Verbindung gebracht werden, wäre es genau nach meinem Geschmack. Fande den letzten Transfersommer nicht verkehrt was die Zugänge anbelangt, klar hätte man sich auf der Abgabenseite mehr erhofft, um auch auf der Zugangsseite noch mehr nachzulegen. Naja paar Verträge müssen wir jetzt einfach aussitzen, was willste machen.

Im Sommer Adeyemi und Schlotterbeck fände ich schonmal Spitze, wären für mich auch keine Transfers die am Bedarf vorbei gekauft wären.

Ein Spieler aus Adam Hlozek / Mohammed Ali Cho / Noa Lang würden für mich die Offensive abrunden.
Rechne auch mit Bynoe Gittens als weitere Alternative.

Vertragsverlängerungen von Akanji und Dahoud hoffentlich schon in der Rückrunde frühzeitig eintüten.

Bliebe für mich nur noch die Baustelle Av.
Hier darf man gerne auch experimentierfreudig werden und nicht groß Geld investieren müssen.

Lv
Gerne mit 2 Youngster Rothe und hoffentlich Prince Aning ins Rennen gehen und dahinter Alternativ Schlotterbeck oder einen aus Rapha/Hazard obwohl ich beide gerne verkaufen würde.

Rv
Könnte man gerne genau so ins Rennen gehen sollte man Meunier verkauft bekommen und Morey hoffentlich verliehen.


Du würdest also die in Roses System immens wichtigen Außenverteidiger komplett mit Jungs besetzen, die noch nie auf professionellem Herrenniveau gespielt haben? Zwei Youngster hinter einem AV mit internationalem Niveau könnte ich mir noch vorstellen, da man z.B. mit Schlotterbeck, Can und ggf. Wolf für den Notfall noch erfahrene Leute in der Hinterhand hätte.

•     •     •

Borussia Dortmund - Liverpool FC

You'll never walk alone!
BVB - Transferpolitik |#16870
01.02.2022 - 11:28 Uhr
Zitat von Favoriddy
Zitat von Vintage09

Sollten an den Namen was dran sein mit denen wir mehr und mehr in Verbindung gebracht werden, wäre es genau nach meinem Geschmack. Fande den letzten Transfersommer nicht verkehrt was die Zugänge anbelangt, klar hätte man sich auf der Abgabenseite mehr erhofft, um auch auf der Zugangsseite noch mehr nachzulegen. Naja paar Verträge müssen wir jetzt einfach aussitzen, was willste machen.

Im Sommer Adeyemi und Schlotterbeck fände ich schonmal Spitze, wären für mich auch keine Transfers die am Bedarf vorbei gekauft wären.

Ein Spieler aus Adam Hlozek / Mohammed Ali Cho / Noa Lang würden für mich die Offensive abrunden.
Rechne auch mit Bynoe Gittens als weitere Alternative.

Vertragsverlängerungen von Akanji und Dahoud hoffentlich schon in der Rückrunde frühzeitig eintüten.

Bliebe für mich nur noch die Baustelle Av.
Hier darf man gerne auch experimentierfreudig werden und nicht groß Geld investieren müssen.

Lv
Gerne mit 2 Youngster Rothe und hoffentlich Prince Aning ins Rennen gehen und dahinter Alternativ Schlotterbeck oder einen aus Rapha/Hazard obwohl ich beide gerne verkaufen würde.

Rv
Könnte man gerne genau so ins Rennen gehen sollte man Meunier verkauft bekommen und Morey hoffentlich verliehen.


Du würdest also die in Roses System immens wichtigen Außenverteidiger komplett mit Jungs besetzen, die noch nie auf professionellem Herrenniveau gespielt haben? Zwei Youngster hinter einem AV mit internationalem Niveau könnte ich mir noch vorstellen, da man z.B. mit Schlotterbeck, Can und ggf. Wolf für den Notfall noch erfahrene Leute in der Hinterhand hätte.


Ja hätte ich richtig Bock drauf, gelernte Av die uns die gewünschte Breite geben und uns defensiv mehr Tempo bringen.
Gerade wenn das Grundgerüst stimmt und hier bin ich mehr und mehr optimistisch dass dies gegeben wären.

--------Akanji-------Mats/Schlotterbeck--------
-----------------Mo/Can---------------------
--------Jude/Can-------Reyna/Brandt----------

Der Notfall wäre Schlotterbeck und ggf. Wolf noch.
Can sollte nur noch für die Mf Reihe vorgesehen werden.

Mit zu viel Alternativen im Kader hat der Trainer wieder zu viel Optionen die ich ihm gerne abnehmen würde und wir hier dann auch mal hoffentlich zu unserem Glück gezwungen werden.
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