| Geburtsdatum | 15.04.1982 |
|---|---|
| Alter | 44 |
| Nat. |
Spanien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Roter Stern Belgrad |
Albert Riera [Cheftrainer]
30.01.2026 - 19:03 Uhr
18.05.2026 - 08:53 Uhr
Zitat von BucharestAdler
Wurde Glasner nicht entschieden bevor man Krösche verpflichtet hat?
Zitat von Irwin_Schyster
Völlig richtig.
Fehlentscheidung Glasner hat uns den EL-Titel geholt.
Danach Toppmöller, der uns als erster Trainer überhaupt über die Liga in die CL geführt hat.
Alles absolut Katastrophal was Krösche da so holt 🫠
Zitat von Gamechanger09
So gut wie Krösche Spieler kauft und verkäuft umso schlechter sind seine Trainer Entscheidungen bisher bei euch Frankfurtern.
So gut wie Krösche Spieler kauft und verkäuft umso schlechter sind seine Trainer Entscheidungen bisher bei euch Frankfurtern.
Völlig richtig.
Fehlentscheidung Glasner hat uns den EL-Titel geholt.
Danach Toppmöller, der uns als erster Trainer überhaupt über die Liga in die CL geführt hat.
Alles absolut Katastrophal was Krösche da so holt 🫠
Wurde Glasner nicht entschieden bevor man Krösche verpflichtet hat?
Kaum vorstellbar. Krösche wurde am 01.05.2021 offiziell verkündet - da war Glasner noch in Wolfsburg an der Linie.
Glasner wurde dann am 26.05. klar gemacht. Auch wenn Krösche da offiziell noch nicht im Amt war, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ohne den neuen Sportvorstand getroffen wurde.
18.05.2026 - 09:10 Uhr
Sehr schade, dass es nicht funktioniert hat.
Ich war ziemlich "hyped" auf ihn als Trainer, weil er was neues Unbekanntes mitgebracht hat.
Leider wurde aus dieser Vorfreude schnell Ernüchterung !
Riera hat es nicht geschafft die Mannschaft hinter sich zu bringen und wieder zu vereinen.
Eher im Gegenteil ! Er hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft die Mannschaft gegen sich aufzubringen und für Verwirrung zu sorgen. Sei es das Absägen von vermeintlichen Führungsspielern oder sei es die verschiedenen Positionsexperimente von gewissen Spielern.
Neben der nicht vorhandenen sportlichen Entwicklung war gerade das mediale Auftreten fragwürdig und hat für Unruhe gesorgt.
Also alles in allem hat es nicht gepasst !
Was man aber sagen muss, dass zu dieser Entlassung nicht nur Riera gehört sondern auch die Mannschaft, Krösche und vor allem auch die Journalisten.
Die Mannschaft hat es auch beim zweiten Trainerteam nicht geschafft zu mindestens alles für den Erfolg zu geben. Nein auch hier hat jeder für sich gespielt und am Ende gegen den "unbequemen" Riera. Auch da müssen einiges Jungs hinterfragt werden und wenn sie bleiben wollen sollten sie wieder auf Kurs gebracht werden. Am Ende schlägt der Charakter das Talent und wir brauchen wieder mehr Charakter auf dem Platz und mehr Eintracht Frankfurt.
Auch Krösche sitzt hier mit im Boot. Krösche soll sich ja lange mit Riera beschäftigt haben und von dem her hätte ihm auffallen können/müssen, dass es hier Probleme mit der Kommunikation und dem Auftreten gibt.
Krösche hat alle Alarmsignale ignoriert und ist den Weg gegangen. Ist mutig und kann man machen, aber dementsprechend hat auch Krösche hier seinen Teil zu der misslungen Außendarstellung und sportlichen Entwicklung beigetragen.
Und zu guter Letzt haben es auch hier leider die Journalisten geschafft Riera den Haien zum Fraß vorzuwerfen. Mit jedem Tag im Amt wurde mehr über Riera gehetzt und an seinem Stuhl gesägt.
Es war zum Teil sehr Respektlos, wie man mit ihm umgegangen ist. Riera mag sein wie er ist, aber diesen Umgang hat er nicht verdient.
Zusammengefasst finde ich es schade, dass es nicht funktioniert hat, halte die Trennung aber für richtig und unausweichlich. Bei dieser Entlassung sitzen mehrere Beteiligte im Boot, so dass es am Ende zum großen Knall gekommen ist.
Im übrigen fand ich das Plakat der Fans "Danke für nichts" sehr sehr Respektlos und völlig unangebracht.
Jeder Fan sollte eigentlich wissen, dass Riera für diese miesere nicht allein Verantwortlich ist.
Aber der Auftritt der Fans war gegen Stuttgart eh dürftig. Böller gegen eigene Spieler zu zünden sagt schon einiges über die geistliche Verfassung dieser Personen aus.
Ich wünsche Albert Riera alles gute und werde ihn weiter verfolgen !
Ich war ziemlich "hyped" auf ihn als Trainer, weil er was neues Unbekanntes mitgebracht hat.
Leider wurde aus dieser Vorfreude schnell Ernüchterung !
Riera hat es nicht geschafft die Mannschaft hinter sich zu bringen und wieder zu vereinen.
Eher im Gegenteil ! Er hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft die Mannschaft gegen sich aufzubringen und für Verwirrung zu sorgen. Sei es das Absägen von vermeintlichen Führungsspielern oder sei es die verschiedenen Positionsexperimente von gewissen Spielern.
Neben der nicht vorhandenen sportlichen Entwicklung war gerade das mediale Auftreten fragwürdig und hat für Unruhe gesorgt.
Also alles in allem hat es nicht gepasst !
Was man aber sagen muss, dass zu dieser Entlassung nicht nur Riera gehört sondern auch die Mannschaft, Krösche und vor allem auch die Journalisten.
Die Mannschaft hat es auch beim zweiten Trainerteam nicht geschafft zu mindestens alles für den Erfolg zu geben. Nein auch hier hat jeder für sich gespielt und am Ende gegen den "unbequemen" Riera. Auch da müssen einiges Jungs hinterfragt werden und wenn sie bleiben wollen sollten sie wieder auf Kurs gebracht werden. Am Ende schlägt der Charakter das Talent und wir brauchen wieder mehr Charakter auf dem Platz und mehr Eintracht Frankfurt.
Auch Krösche sitzt hier mit im Boot. Krösche soll sich ja lange mit Riera beschäftigt haben und von dem her hätte ihm auffallen können/müssen, dass es hier Probleme mit der Kommunikation und dem Auftreten gibt.
Krösche hat alle Alarmsignale ignoriert und ist den Weg gegangen. Ist mutig und kann man machen, aber dementsprechend hat auch Krösche hier seinen Teil zu der misslungen Außendarstellung und sportlichen Entwicklung beigetragen.
Und zu guter Letzt haben es auch hier leider die Journalisten geschafft Riera den Haien zum Fraß vorzuwerfen. Mit jedem Tag im Amt wurde mehr über Riera gehetzt und an seinem Stuhl gesägt.
Es war zum Teil sehr Respektlos, wie man mit ihm umgegangen ist. Riera mag sein wie er ist, aber diesen Umgang hat er nicht verdient.
Zusammengefasst finde ich es schade, dass es nicht funktioniert hat, halte die Trennung aber für richtig und unausweichlich. Bei dieser Entlassung sitzen mehrere Beteiligte im Boot, so dass es am Ende zum großen Knall gekommen ist.
Im übrigen fand ich das Plakat der Fans "Danke für nichts" sehr sehr Respektlos und völlig unangebracht.
Jeder Fan sollte eigentlich wissen, dass Riera für diese miesere nicht allein Verantwortlich ist.
Aber der Auftritt der Fans war gegen Stuttgart eh dürftig. Böller gegen eigene Spieler zu zünden sagt schon einiges über die geistliche Verfassung dieser Personen aus.
Ich wünsche Albert Riera alles gute und werde ihn weiter verfolgen !
18.05.2026 - 09:16 Uhr
Ich wünsche Albert Riera ebenfalls weiterhin alles Gute, bin aber froh, dass diese Episode beendet ist.
Frage mich unwillkürlich, ob wir mit einem Festhalten an Dino am Ende einen Punkt weniger auf dem Konto gehabt hätten. Klar war aber, daß damals ein neuer Impuls her musste.
Frage mich unwillkürlich, ob wir mit einem Festhalten an Dino am Ende einen Punkt weniger auf dem Konto gehabt hätten. Klar war aber, daß damals ein neuer Impuls her musste.
18.05.2026 - 09:22 Uhr
Guten Morgen zusammen.
Das erste mal seit ich denken kann empfinde ich so etwas wie Schamgefühl wenn es um unsere Eintracht geht.
Selten hat mMn. der Spruch...
"Im Erfolg erkennt man den Menschen, in der Niederlage sein wahres Gesicht"
...gepasst wie auf die aktuelle Situation rund um die Eintracht.
10 Jahre lief es nur steil bergauf. Die Erfolge und grandiosen Spieler, den Respekt den man sich in ganz Deutschland aufbauen konnte, nicht nur von den Leistungen, sondern auch vom Image her. Eine "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte. Aber, wie oft angemerkt wurde, ist das Vergangenheit und die werde ich nicht nochmal durchkauen.
Was bleibt ist das Hier und Jetzt. Und tut mir leid, aber das, was hier seit Wochen abgeht steht den (ehemaligen) Chaosclubs Schalke oder Hamburg in nichts nach.
Was es so schlimm macht, man kann hier keine Ebene auslassen.
"Der Fisch stinkt vom Kopf"
Hellmann, so sehr ich ihn an sich schätze, hat im Winter ohne Not Krösche angezählt. Klingt drastisch? Ist aber so. Die Kurzform ist, dass im Winter gesagt wurde, es wären Dinge in der Kaderzusammenstellung falsch bewertet worden. Das ist eine öffentliche Kritik einer Führungskraft. Das war nicht sonderlich clever, aber zu diesem Zeitpunkt verkraftbar. Im Kontext das die nächste große Entscheidung, die Inthronisierung des neuen Trainers, aber auch nicht geklappt hat, bekommt die ursprüngliche Aussage aber eben nochmal eine andere Würze. Denn jetzt wurde vom GF-Sport öffentlichkeitswirksam nicht nur der Kader sondern auch der Trainer falsch eingeschätzt. Wie viel schlechter kann denn ein Zeugnis für einen Verantwortlichen sein?
Nach so vielen Jahren super Arbeit läuft es eine Saison mal nicht so toll und schon wird die Arbeit eines Architektens des Erfolgs öffentlich kritisiert.
MMn. unklug, kurzsichtig und vor allem unnötig.
Zu Krösche möchte ich gar nicht viel sagen. Ja, da wurde einiges falsch bewertet, aber die Allermeisten, ich auch, haben vor der Saison den Kader zu stark eingeschätzt. Das Einzige was mir nicht gefallen hat war, dass er offensiver den Trainer hätte schützen sollen, der gefühlt nach dem ersten Spieltag Freiwild für die Presse war.
"Die Maske fallen lassen"
Von diesem Kader habe ich die Schnauze so gestrichen voll.
Das mit Trapp, Rode und Hasebe unsere drei Führungsspieler gegangen sind weiß jeder. So langsam beschleicht mich aber das Gefühl, dass die Abgänge von Ekitike und Marmoush nicht nur auf qualitativer Ebene schwere Verluste waren. Beide hat man als Frohnaturen wahr genommen. Es gab keine Skandale, kein böses Blut, keine bösen Worte. Beide haben sich standesgemäß verabschiedet und inzwischen glaube ich auch, dass mit ihnen etwas sehr menschliches gegangen ist, was auch gut und wichtig für ein Mannschaftsgefüge ist. Nicht umsonst stand Marmoush, trotz eines 16 Mio Gehaltschecks, weinend vor der Kurve und Ekitike hat eine ellenlange Verabschiedung verfasst/verfassen lassen.
Und was hat man da jetzt rumlaufen?
Zetterer, der nach einem Jahr an einen Abschied denkt, weil er möglicherweise nicht die Nummer 1 wird.
Koch, der solange es gut lief, als Anführer auftrat. Sobald es aber einen Anführer gebraucht hätte war er einer der Ersten der (leistungstechnisch und vom Auftreten) untergetaucht ist. Ein Mitläufer wie er im Buche steht.
Theate, der für seine rustikale und emotionale Art gefeiert wurde. Diese Saison fiel er nur noch durch sein aggresives lamentieren auf. Sportlich war er eine Katastrophe. Die Kirsche auf der Torte war das Angehen von Santos anstatt ihm mal Mut zuzusprechen.
Götze, der trotz Nichtleistung polarisiert weil er mal verdienterweise aus dem Kader gestrichen wurde.
Burkardt, der wiederholt öffentlich negativ auffällt indem er den Trainer konterkariert und ihn einen h....n nennt.
Sorry, egal was da im Vorfeld passiert ist. Sowas ist asozial . Wenn man sich auf die Vereinsfahne immer "Respekt" etc. draufschreibt, dann wäre so ein Spieler hier eigentlich auch nicht mehr haltbar. Auf Riera wird aufgrund des Gesagtem draufgehauen und Burkardts Megaverfehlung wird einfach wegmoderiert.
Frankfurtfan hin oder Herr, aber den Kerl hab ich nach dieser Saison richtig gefressen.
Mit einem Kumpeltrainer ging es nicht, mit einem harten Trainer ging es nicht. Die daraus resultierende Frage ist: Geht es mit diesem Kader?
Lange Rede kurzer Sinn, dieses Sammelsourium an Spielern ist kein Kader (Mannschaft will ich diesen Haufen nicht nennen) mit dem ich mich anfreunden, geschweige denn identifizieren kann. Hier hoffe ich auf einen richtigen Kahlschlag.
"Nada de gracias"
Ja liebe Fans - Glashaus und so!
"Nada de gracias Ultras" für eine absolut durchschnittliche und biedere Supportsaison mit wenigen Höhepunkten.
"Nada de gracias Ultras" für vermutlich eine wiederkehrende hohe Geldstrafe.
"Nada de gracias Ultras" für das Drauftreten eines am Boden liegenden Mannes (Riera wurde komplett demontiert und sein Abgang war schon beschlossen).
"Nada de gracias Ultras" für das Machen von Ansagen nach Köln und Leipzig in einer Saison in der es um das Verpassen des Europacups geht und nicht um den Abstieg.
Die Kurve sieht sich selbst als Bastion der Traditionalisten und Leuchtturm von Werten. Im Endeffekt demaskieren sich viele aber nur noch als Erfolgsfans, die nach 10 Jahren Erfolg wohl keine Ahnung mehr haben wie sich die wahren sportliche Probleme eines Vereins anfühlen. Anders kann ich mir die Stimmung in der zweiten Saison ohne Europacup seit 10 Jahren nicht mehr erklären.
"...wie die Fliegen um die Sch..ße kreisen"
Und bevor ich zum Trainer komme, komme ich zu meinem diesjährigen Steckenpferd, die Presse!
Das Szenario ist folgendes: Ein Trainer wird, zurecht, wohlwollend behandelt, der die schlechteste Abwehr Europas stellt, aber ein offenes Ohr für die Presse hat. Ein Trainer, der eine sehr eigenwillige Art hat und für die Presse nicht greifbar war wird, trotz anfänglichen Erfolgen, sehr schnell in der Luft zerissen. Alleine das sagt mMn. viel mehr über die Presse als über Riera aus.
Diese Art des Journalismus widert mich sowas von an! Es ging hier lange nicht mehr darum die Menschen zu informieren. Es ging ganz offenkundig darum Stimmung zu machen. Das was hier abging war journalistisch gesehen das Übelste was ich in knapp 35 Jahren Fanzugehörigkeit erlebt habe. Weder bei Schaaf war es so krass, noch bei Skibbe, noch beim "Stand jetzt" gate um Kovac, noch bei der üblen Geschichte um Hütter, selbst bei den Abstiegen gab es diese Intensität in der kurzen Zeit nicht.
Und das in einer Zeit IN DER ES UM DEN EINZUG IN DEN EUROPACUP GING!
Genau so die Causa Kaua Santos. Wir sprechen hier von einem jungen Kerl, der öffentlich zerrissen wurde. Und nein, hier gilt das Totschlagargument "der ist hochbezahlt, muss damit klar kommen" nicht, denn irgendwann wurde jeder Mist nur noch Santos zugeschrieben.
Fehler im Aufbau von Kristensen => Santos Fehler
Stellungsfehler Koch/Theate => Santos Fehler
Skhiri lässt Gegenspieler im Rücken laufen => Santos Fehler
Das er viele Fehler gemacht hat, keine Frage. Die kann man auch benennen. Aber reflexartig bei gefühlt jedem Gegentor nur noch "Santos wars" zu schreien, damit gehe ich nicht d'accord und war irgendwann die selbe journalistische Offenbarung wie die letzten Wochen mit Riera.
Früher gab es auch viel Kritik, reißerische Artikel, persönliche Agenden usw. Aber das war dann meistens in sportlich schwierigen Zeiten (auch wenn es das nicht besser macht). Aber von einer Horde Journalisten, die dir vermutlich nicht mal erklären kann wie man einen Ball sauber annehmen kann, so durchs Dorf getrieben zu werden sobald man im Erfolg einmal ins Straucheln gerät ist unwürdig! Es wirkt so, als der ein oder andere nur auf den ersten Knacks gewartet um aus ihrem Loch gekrochen zu kommen um loszulegen. Denn mit sowas lässt sich mehr verdienen als wenn alles heiter Sonnenschein ist.
Könnte jetzt hier noch so viel schreiben, aber das soll man nicht aus dem Ärger heraus machen.
Nur noch so viel. Ich wünsche keinem was Schlechtes. Aber ich wünsche dem Bild-Heini, Durstewitz und Konsorten mal, dass sie ähnlich heftig für schlechte Arbeit zerrissen werden, wie sie es hier gebetsmühlenartig bei Riera gemacht haben.
Und zu betonen ist, damit sollen nicht alle über einen Kamm geschoren werden, es gibt auch gute Journalisten in und um Frankfurt.
Nun zu Riera.
Ich glaube nach wie vor, dass er einiges an fachlicher Kompetenz mitbringt, aber er hat es anscheinend nie geschafft die Mannschaft hinter sich zu scharen. Für einige Spieler war Riera ein Segen, Amenda, Hojlund, Arrhov. Für andere ein Fluch, Götze, Theate, Burkardt.
Leider lag er mit den falschen Spielern über Kreuz. Seine eigenwillige Art wurde auch zur Genüge rauf und runter diskuttiert, weshalb ich den Beitrag nicht noch mehr in die Länge ziehen möchte.
Kurz und knapp: er hat Dinge gut gemacht, er hat auf der anderen Seite Fehler gemacht. Nach der Schlammschlacht mit/in der Presse war klar, dass er keine Zukunft hier haben wird, trotzdem maße ich mir nicht an seine Arbeit abschließend zu beurteilen, da er eine Trümmertruppe übernommen hat und keine Vorbereitung, sowie Kaderanpassung mitnehmen durfte.
Daher zunächst einmal von meiner Seite aus "Gracias", dass er sich dieser schweren Aufgabe angenommen hat, sich den Unwägbarkeiten gestellt hat und wünsche ihm in der Zukunft alles Gute. Hoffentlich kann er uns in der Zukunft nach diesem unwürdigen Spektakel Lügen strafen.
Was bleibt bei mir aus der Ära Toppmöller/Riera hängen?
Ein Verein, der sich, auch mit Hilfe seines Umfeldes, in kürzester Zeit selbst demontiert hat.
-Eine Führungsebene, die öffentlich die eigene Arbeit schlecht dastehen lässt.
-Das vermutlich unhomogenste aber teuerste "Team" seit 10 Jahren.
-Eine Fangemeinschaft, die sich inzwischen selbst mehr feiert als den Verein selbst.
-Eine Presselandschaft, die die Macht hat einen Trainer abzusägen, wenn es nicht nach ihrem Gusto geht.
-Werte wie Respekt und "eintracht", die sich in schlechten Zeiten als reine Lippenbekenntnisse entpuppen.
Solange es gut lief, sage und schreibe 10 Jahre, standen alle Schulter an Schulter zusammen, haben (sich) gefeiert, sich wie eine "heilige Gemeinschaft" gegeben.
Aber sobald der Erfolg EIN MAL ausblieb sind bei vielen die Masken gefallen. Selbstzerfleischung, aus der "heiligen Gemeinschaft" wurde ein Sammelbecken an Kleinkriegen, welches in einem "alle gegen alle" ausgeartet ist. Alle waren doof, nur die eigene Position richtig und wichtig zu verteidigen.
Das was viele, sowohl die Presse, als auch die Fans im Block mit diesem respektlosen Banner Riera vorwerfen, er sei ein Egoist, er sei ein Narzist, er sei ein Großmaul trifft auf viele Protagonisten zu.
Was dieses Verhalten angeht stehen sich Riera, ein Teil des Kaders, die Presse-Fritzen und teile der Anhängerschaft in gar nichts nach.
Es sollten sich in diesem Schauspiel mal einige selbst im Spiegel betrachten und fragen ob sich ihr Verhalten so sehr von Rieras Verhalten unterscheidet.
Rieras "die Spieler springen für mich vom Balkon" Satz, für den er viel Hohn und Spott erhalten hat ist mMn. nichts anderes als wenn ich sage "ich bin mir sicher mein Freund XYZ wird seine Hand für mich ins Feuer legen".
Wie viele Leute habt ihr im Leben getroffen über die ihr das gedacht habt und wie oft wurdet ihr von diesen enttäuscht? Da wird es genug Beispiele geben und ich hoffe es hat sich keiner über euch lustig gemacht. Denn ob es ein Balkon oder Feuer ist, das ist reine Wortklauberei und als Trainer würde ich auch mit der Haltung reingehen, dass ich meinem Team vertraue und sie mir.
Nun gut, der Vorhang ist gefallen, Riera ist weg. Ich wünsche ihm alles erdenklich gute. Ja es hat einiges nicht gepasst, aber so ein Abgang ist unwürdig. Gracias für die Energie und Kraft, die er hier reingesteckt hat.
Uns wünsche ich viel Erfolg bei der Trainersuche und hoffe, dass die guten Kandidaten durch dieses traurige Bild, welches unsere Eintracht letzte Saison auf allen Ebenen abgeliefert hat nicht abgeschreckt hat.
Ich war noch nie so enttäuscht von meinem Verein samt Umfeld wie heute Morgen. Nicht aufgrund des sportlichen Abschneidens, nicht aufgrund der Entlassung per se, sondern das WIE ist schlimm! Ein vermeintlicher Egoist wird von einem Haufen Egoisten (nicht die Transfermarkt Blase, hier kann man schreiben und diskutieren was mann will, auch wenn man nicht d'accord ist) so durchs Dorf getrieben, dass er gehen muss und zwar weil man Europa verpasst hat, was sein Vorgänger schon "verbockt hat".
Was für eine unwürdige Karikatur eines Vereines, der "Eintracht" im Namen trägt.
Sorry, aber der Frust ob dieser medienwirksamen Blamage musste mal raus und da es sich um Riera dreht gehört es mMn. Auch in diesen Thread.
Das erste mal seit ich denken kann empfinde ich so etwas wie Schamgefühl wenn es um unsere Eintracht geht.
Selten hat mMn. der Spruch...
"Im Erfolg erkennt man den Menschen, in der Niederlage sein wahres Gesicht"
...gepasst wie auf die aktuelle Situation rund um die Eintracht.
10 Jahre lief es nur steil bergauf. Die Erfolge und grandiosen Spieler, den Respekt den man sich in ganz Deutschland aufbauen konnte, nicht nur von den Leistungen, sondern auch vom Image her. Eine "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte. Aber, wie oft angemerkt wurde, ist das Vergangenheit und die werde ich nicht nochmal durchkauen.
Was bleibt ist das Hier und Jetzt. Und tut mir leid, aber das, was hier seit Wochen abgeht steht den (ehemaligen) Chaosclubs Schalke oder Hamburg in nichts nach.
Was es so schlimm macht, man kann hier keine Ebene auslassen.
"Der Fisch stinkt vom Kopf"
Hellmann, so sehr ich ihn an sich schätze, hat im Winter ohne Not Krösche angezählt. Klingt drastisch? Ist aber so. Die Kurzform ist, dass im Winter gesagt wurde, es wären Dinge in der Kaderzusammenstellung falsch bewertet worden. Das ist eine öffentliche Kritik einer Führungskraft. Das war nicht sonderlich clever, aber zu diesem Zeitpunkt verkraftbar. Im Kontext das die nächste große Entscheidung, die Inthronisierung des neuen Trainers, aber auch nicht geklappt hat, bekommt die ursprüngliche Aussage aber eben nochmal eine andere Würze. Denn jetzt wurde vom GF-Sport öffentlichkeitswirksam nicht nur der Kader sondern auch der Trainer falsch eingeschätzt. Wie viel schlechter kann denn ein Zeugnis für einen Verantwortlichen sein?
Nach so vielen Jahren super Arbeit läuft es eine Saison mal nicht so toll und schon wird die Arbeit eines Architektens des Erfolgs öffentlich kritisiert.
MMn. unklug, kurzsichtig und vor allem unnötig.
Zu Krösche möchte ich gar nicht viel sagen. Ja, da wurde einiges falsch bewertet, aber die Allermeisten, ich auch, haben vor der Saison den Kader zu stark eingeschätzt. Das Einzige was mir nicht gefallen hat war, dass er offensiver den Trainer hätte schützen sollen, der gefühlt nach dem ersten Spieltag Freiwild für die Presse war.
"Die Maske fallen lassen"
Von diesem Kader habe ich die Schnauze so gestrichen voll.
Das mit Trapp, Rode und Hasebe unsere drei Führungsspieler gegangen sind weiß jeder. So langsam beschleicht mich aber das Gefühl, dass die Abgänge von Ekitike und Marmoush nicht nur auf qualitativer Ebene schwere Verluste waren. Beide hat man als Frohnaturen wahr genommen. Es gab keine Skandale, kein böses Blut, keine bösen Worte. Beide haben sich standesgemäß verabschiedet und inzwischen glaube ich auch, dass mit ihnen etwas sehr menschliches gegangen ist, was auch gut und wichtig für ein Mannschaftsgefüge ist. Nicht umsonst stand Marmoush, trotz eines 16 Mio Gehaltschecks, weinend vor der Kurve und Ekitike hat eine ellenlange Verabschiedung verfasst/verfassen lassen.
Und was hat man da jetzt rumlaufen?
Zetterer, der nach einem Jahr an einen Abschied denkt, weil er möglicherweise nicht die Nummer 1 wird.
Koch, der solange es gut lief, als Anführer auftrat. Sobald es aber einen Anführer gebraucht hätte war er einer der Ersten der (leistungstechnisch und vom Auftreten) untergetaucht ist. Ein Mitläufer wie er im Buche steht.
Theate, der für seine rustikale und emotionale Art gefeiert wurde. Diese Saison fiel er nur noch durch sein aggresives lamentieren auf. Sportlich war er eine Katastrophe. Die Kirsche auf der Torte war das Angehen von Santos anstatt ihm mal Mut zuzusprechen.
Götze, der trotz Nichtleistung polarisiert weil er mal verdienterweise aus dem Kader gestrichen wurde.
Burkardt, der wiederholt öffentlich negativ auffällt indem er den Trainer konterkariert und ihn einen h....n nennt.
Sorry, egal was da im Vorfeld passiert ist. Sowas ist asozial . Wenn man sich auf die Vereinsfahne immer "Respekt" etc. draufschreibt, dann wäre so ein Spieler hier eigentlich auch nicht mehr haltbar. Auf Riera wird aufgrund des Gesagtem draufgehauen und Burkardts Megaverfehlung wird einfach wegmoderiert.
Frankfurtfan hin oder Herr, aber den Kerl hab ich nach dieser Saison richtig gefressen.
Mit einem Kumpeltrainer ging es nicht, mit einem harten Trainer ging es nicht. Die daraus resultierende Frage ist: Geht es mit diesem Kader?
Lange Rede kurzer Sinn, dieses Sammelsourium an Spielern ist kein Kader (Mannschaft will ich diesen Haufen nicht nennen) mit dem ich mich anfreunden, geschweige denn identifizieren kann. Hier hoffe ich auf einen richtigen Kahlschlag.
"Nada de gracias"
Ja liebe Fans - Glashaus und so!
"Nada de gracias Ultras" für eine absolut durchschnittliche und biedere Supportsaison mit wenigen Höhepunkten.
"Nada de gracias Ultras" für vermutlich eine wiederkehrende hohe Geldstrafe.
"Nada de gracias Ultras" für das Drauftreten eines am Boden liegenden Mannes (Riera wurde komplett demontiert und sein Abgang war schon beschlossen).
"Nada de gracias Ultras" für das Machen von Ansagen nach Köln und Leipzig in einer Saison in der es um das Verpassen des Europacups geht und nicht um den Abstieg.
Die Kurve sieht sich selbst als Bastion der Traditionalisten und Leuchtturm von Werten. Im Endeffekt demaskieren sich viele aber nur noch als Erfolgsfans, die nach 10 Jahren Erfolg wohl keine Ahnung mehr haben wie sich die wahren sportliche Probleme eines Vereins anfühlen. Anders kann ich mir die Stimmung in der zweiten Saison ohne Europacup seit 10 Jahren nicht mehr erklären.
"...wie die Fliegen um die Sch..ße kreisen"
Und bevor ich zum Trainer komme, komme ich zu meinem diesjährigen Steckenpferd, die Presse!
Das Szenario ist folgendes: Ein Trainer wird, zurecht, wohlwollend behandelt, der die schlechteste Abwehr Europas stellt, aber ein offenes Ohr für die Presse hat. Ein Trainer, der eine sehr eigenwillige Art hat und für die Presse nicht greifbar war wird, trotz anfänglichen Erfolgen, sehr schnell in der Luft zerissen. Alleine das sagt mMn. viel mehr über die Presse als über Riera aus.
Diese Art des Journalismus widert mich sowas von an! Es ging hier lange nicht mehr darum die Menschen zu informieren. Es ging ganz offenkundig darum Stimmung zu machen. Das was hier abging war journalistisch gesehen das Übelste was ich in knapp 35 Jahren Fanzugehörigkeit erlebt habe. Weder bei Schaaf war es so krass, noch bei Skibbe, noch beim "Stand jetzt" gate um Kovac, noch bei der üblen Geschichte um Hütter, selbst bei den Abstiegen gab es diese Intensität in der kurzen Zeit nicht.
Und das in einer Zeit IN DER ES UM DEN EINZUG IN DEN EUROPACUP GING!
Genau so die Causa Kaua Santos. Wir sprechen hier von einem jungen Kerl, der öffentlich zerrissen wurde. Und nein, hier gilt das Totschlagargument "der ist hochbezahlt, muss damit klar kommen" nicht, denn irgendwann wurde jeder Mist nur noch Santos zugeschrieben.
Fehler im Aufbau von Kristensen => Santos Fehler
Stellungsfehler Koch/Theate => Santos Fehler
Skhiri lässt Gegenspieler im Rücken laufen => Santos Fehler
Das er viele Fehler gemacht hat, keine Frage. Die kann man auch benennen. Aber reflexartig bei gefühlt jedem Gegentor nur noch "Santos wars" zu schreien, damit gehe ich nicht d'accord und war irgendwann die selbe journalistische Offenbarung wie die letzten Wochen mit Riera.
Früher gab es auch viel Kritik, reißerische Artikel, persönliche Agenden usw. Aber das war dann meistens in sportlich schwierigen Zeiten (auch wenn es das nicht besser macht). Aber von einer Horde Journalisten, die dir vermutlich nicht mal erklären kann wie man einen Ball sauber annehmen kann, so durchs Dorf getrieben zu werden sobald man im Erfolg einmal ins Straucheln gerät ist unwürdig! Es wirkt so, als der ein oder andere nur auf den ersten Knacks gewartet um aus ihrem Loch gekrochen zu kommen um loszulegen. Denn mit sowas lässt sich mehr verdienen als wenn alles heiter Sonnenschein ist.
Könnte jetzt hier noch so viel schreiben, aber das soll man nicht aus dem Ärger heraus machen.
Nur noch so viel. Ich wünsche keinem was Schlechtes. Aber ich wünsche dem Bild-Heini, Durstewitz und Konsorten mal, dass sie ähnlich heftig für schlechte Arbeit zerrissen werden, wie sie es hier gebetsmühlenartig bei Riera gemacht haben.
Und zu betonen ist, damit sollen nicht alle über einen Kamm geschoren werden, es gibt auch gute Journalisten in und um Frankfurt.
Nun zu Riera.
Ich glaube nach wie vor, dass er einiges an fachlicher Kompetenz mitbringt, aber er hat es anscheinend nie geschafft die Mannschaft hinter sich zu scharen. Für einige Spieler war Riera ein Segen, Amenda, Hojlund, Arrhov. Für andere ein Fluch, Götze, Theate, Burkardt.
Leider lag er mit den falschen Spielern über Kreuz. Seine eigenwillige Art wurde auch zur Genüge rauf und runter diskuttiert, weshalb ich den Beitrag nicht noch mehr in die Länge ziehen möchte.
Kurz und knapp: er hat Dinge gut gemacht, er hat auf der anderen Seite Fehler gemacht. Nach der Schlammschlacht mit/in der Presse war klar, dass er keine Zukunft hier haben wird, trotzdem maße ich mir nicht an seine Arbeit abschließend zu beurteilen, da er eine Trümmertruppe übernommen hat und keine Vorbereitung, sowie Kaderanpassung mitnehmen durfte.
Daher zunächst einmal von meiner Seite aus "Gracias", dass er sich dieser schweren Aufgabe angenommen hat, sich den Unwägbarkeiten gestellt hat und wünsche ihm in der Zukunft alles Gute. Hoffentlich kann er uns in der Zukunft nach diesem unwürdigen Spektakel Lügen strafen.
Was bleibt bei mir aus der Ära Toppmöller/Riera hängen?
Ein Verein, der sich, auch mit Hilfe seines Umfeldes, in kürzester Zeit selbst demontiert hat.
-Eine Führungsebene, die öffentlich die eigene Arbeit schlecht dastehen lässt.
-Das vermutlich unhomogenste aber teuerste "Team" seit 10 Jahren.
-Eine Fangemeinschaft, die sich inzwischen selbst mehr feiert als den Verein selbst.
-Eine Presselandschaft, die die Macht hat einen Trainer abzusägen, wenn es nicht nach ihrem Gusto geht.
-Werte wie Respekt und "eintracht", die sich in schlechten Zeiten als reine Lippenbekenntnisse entpuppen.
Solange es gut lief, sage und schreibe 10 Jahre, standen alle Schulter an Schulter zusammen, haben (sich) gefeiert, sich wie eine "heilige Gemeinschaft" gegeben.
Aber sobald der Erfolg EIN MAL ausblieb sind bei vielen die Masken gefallen. Selbstzerfleischung, aus der "heiligen Gemeinschaft" wurde ein Sammelbecken an Kleinkriegen, welches in einem "alle gegen alle" ausgeartet ist. Alle waren doof, nur die eigene Position richtig und wichtig zu verteidigen.
Das was viele, sowohl die Presse, als auch die Fans im Block mit diesem respektlosen Banner Riera vorwerfen, er sei ein Egoist, er sei ein Narzist, er sei ein Großmaul trifft auf viele Protagonisten zu.
Was dieses Verhalten angeht stehen sich Riera, ein Teil des Kaders, die Presse-Fritzen und teile der Anhängerschaft in gar nichts nach.
Es sollten sich in diesem Schauspiel mal einige selbst im Spiegel betrachten und fragen ob sich ihr Verhalten so sehr von Rieras Verhalten unterscheidet.
Rieras "die Spieler springen für mich vom Balkon" Satz, für den er viel Hohn und Spott erhalten hat ist mMn. nichts anderes als wenn ich sage "ich bin mir sicher mein Freund XYZ wird seine Hand für mich ins Feuer legen".
Wie viele Leute habt ihr im Leben getroffen über die ihr das gedacht habt und wie oft wurdet ihr von diesen enttäuscht? Da wird es genug Beispiele geben und ich hoffe es hat sich keiner über euch lustig gemacht. Denn ob es ein Balkon oder Feuer ist, das ist reine Wortklauberei und als Trainer würde ich auch mit der Haltung reingehen, dass ich meinem Team vertraue und sie mir.
Nun gut, der Vorhang ist gefallen, Riera ist weg. Ich wünsche ihm alles erdenklich gute. Ja es hat einiges nicht gepasst, aber so ein Abgang ist unwürdig. Gracias für die Energie und Kraft, die er hier reingesteckt hat.
Uns wünsche ich viel Erfolg bei der Trainersuche und hoffe, dass die guten Kandidaten durch dieses traurige Bild, welches unsere Eintracht letzte Saison auf allen Ebenen abgeliefert hat nicht abgeschreckt hat.
Ich war noch nie so enttäuscht von meinem Verein samt Umfeld wie heute Morgen. Nicht aufgrund des sportlichen Abschneidens, nicht aufgrund der Entlassung per se, sondern das WIE ist schlimm! Ein vermeintlicher Egoist wird von einem Haufen Egoisten (nicht die Transfermarkt Blase, hier kann man schreiben und diskutieren was mann will, auch wenn man nicht d'accord ist) so durchs Dorf getrieben, dass er gehen muss und zwar weil man Europa verpasst hat, was sein Vorgänger schon "verbockt hat".
Was für eine unwürdige Karikatur eines Vereines, der "Eintracht" im Namen trägt.
Sorry, aber der Frust ob dieser medienwirksamen Blamage musste mal raus und da es sich um Riera dreht gehört es mMn. Auch in diesen Thread.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fahrstuhl_Team am 18.05.2026 um 09:26 Uhr bearbeitet
18.05.2026 - 09:23 Uhr
Ich wünsche Albert Riera schon aus Anstand alles Gute und beruflichen wie privaten Erfolg und viel wichtiger Gesundheit.
Danke für deine Versuche und deinen Ansatz. Er war nicht der richtige für unsere Eintracht. So ist das Leben.
Danke für deine Versuche und deinen Ansatz. Er war nicht der richtige für unsere Eintracht. So ist das Leben.
18.05.2026 - 11:07 Uhr
Zitat von Fahrstuhl_Team
Guten Morgen zusammen.
Das erste mal seit ich denken kann empfinde ich so etwas wie Schamgefühl wenn es um unsere Eintracht geht.
Selten hat mMn. der Spruch...
"Im Erfolg erkennt man den Menschen, in der Niederlage sein wahres Gesicht"
...gepasst wie auf die aktuelle Situation rund um die Eintracht.
10 Jahre lief es nur steil bergauf. Die Erfolge und grandiosen Spieler, den Respekt den man sich in ganz Deutschland aufbauen konnte, nicht nur von den Leistungen, sondern auch vom Image her. Eine "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte. Aber, wie oft angemerkt wurde, ist das Vergangenheit und die werde ich nicht nochmal durchkauen.
Was bleibt ist das Hier und Jetzt. Und tut mir leid, aber das, was hier seit Wochen abgeht steht den (ehemaligen) Chaosclubs Schalke oder Hamburg in nichts nach.
Was es so schlimm macht, man kann hier keine Ebene auslassen.
"Der Fisch stinkt vom Kopf"
Hellmann, so sehr ich ihn an sich schätze, hat im Winter ohne Not Krösche angezählt. Klingt drastisch? Ist aber so. Die Kurzform ist, dass im Winter gesagt wurde, es wären Dinge in der Kaderzusammenstellung falsch bewertet worden. Das ist eine öffentliche Kritik einer Führungskraft. Das war nicht sonderlich clever, aber zu diesem Zeitpunkt verkraftbar. Im Kontext das die nächste große Entscheidung, die Inthronisierung des neuen Trainers, aber auch nicht geklappt hat, bekommt die ursprüngliche Aussage aber eben nochmal eine andere Würze. Denn jetzt wurde vom GF-Sport öffentlichkeitswirksam nicht nur der Kader sondern auch der Trainer falsch eingeschätzt. Wie viel schlechter kann denn ein Zeugnis für einen Verantwortlichen sein?
Nach so vielen Jahren super Arbeit läuft es eine Saison mal nicht so toll und schon wird die Arbeit eines Architektens des Erfolgs öffentlich kritisiert.
MMn. unklug, kurzsichtig und vor allem unnötig.
Zu Krösche möchte ich gar nicht viel sagen. Ja, da wurde einiges falsch bewertet, aber die Allermeisten, ich auch, haben vor der Saison den Kader zu stark eingeschätzt. Das Einzige was mir nicht gefallen hat war, dass er offensiver den Trainer hätte schützen sollen, der gefühlt nach dem ersten Spieltag Freiwild für die Presse war.
"Die Maske fallen lassen"
Von diesem Kader habe ich die Schnauze so gestrichen voll.
Das mit Trapp, Rode und Hasebe unsere drei Führungsspieler gegangen sind weiß jeder. So langsam beschleicht mich aber das Gefühl, dass die Abgänge von Ekitike und Marmoush nicht nur auf qualitativer Ebene schwere Verluste waren. Beide hat man als Frohnaturen wahr genommen. Es gab keine Skandale, kein böses Blut, keine bösen Worte. Beide haben sich standesgemäß verabschiedet und inzwischen glaube ich auch, dass mit ihnen etwas sehr menschliches gegangen ist, was auch gut und wichtig für ein Mannschaftsgefüge ist. Nicht umsonst stand Marmoush, trotz eines 16 Mio Gehaltschecks, weinend vor der Kurve und Ekitike hat eine ellenlange Verabschiedung verfasst/verfassen lassen.
Und was hat man da jetzt rumlaufen?
Zetterer, der nach einem Jahr an einen Abschied denkt, weil er möglicherweise nicht die Nummer 1 wird.
Koch, der solange es gut lief, als Anführer auftrat. Sobald es aber einen Anführer gebraucht hätte war er einer der Ersten der (leistungstechnisch und vom Auftreten) untergetaucht ist. Ein Mitläufer wie er im Buche steht.
Theate, der für seine rustikale und emotionale Art gefeiert wurde. Diese Saison fiel er nur noch durch sein aggresives lamentieren auf. Sportlich war er eine Katastrophe. Die Kirsche auf der Torte war das Angehen von Santos anstatt ihm mal Mut zuzusprechen.
Götze, der trotz Nichtleistung polarisiert weil er mal verdienterweise aus dem Kader gestrichen wurde.
Burkardt, der wiederholt öffentlich negativ auffällt indem er den Trainer konterkariert und ihn einen h....n nennt.
Sorry, egal was da im Vorfeld passiert ist. Sowas ist asozial . Wenn man sich auf die Vereinsfahne immer "Respekt" etc. draufschreibt, dann wäre so ein Spieler hier eigentlich auch nicht mehr haltbar. Auf Riera wird aufgrund des Gesagtem draufgehauen und Burkardts Megaverfehlung wird einfach wegmoderiert.
Frankfurtfan hin oder Herr, aber den Kerl hab ich nach dieser Saison richtig gefressen.
Mit einem Kumpeltrainer ging es nicht, mit einem harten Trainer ging es nicht. Die daraus resultierende Frage ist: Geht es mit diesem Kader?
Lange Rede kurzer Sinn, dieses Sammelsourium an Spielern ist kein Kader (Mannschaft will ich diesen Haufen nicht nennen) mit dem ich mich anfreunden, geschweige denn identifizieren kann. Hier hoffe ich auf einen richtigen Kahlschlag.
"Nada de gracias"
Ja liebe Fans - Glashaus und so!
"Nada de gracias Ultras" für eine absolut durchschnittliche und biedere Supportsaison mit wenigen Höhepunkten.
"Nada de gracias Ultras" für vermutlich eine wiederkehrende hohe Geldstrafe.
"Nada de gracias Ultras" für das Drauftreten eines am Boden liegenden Mannes (Riera wurde komplett demontiert und sein Abgang war schon beschlossen).
"Nada de gracias Ultras" für das Machen von Ansagen nach Köln und Leipzig in einer Saison in der es um das Verpassen des Europacups geht und nicht um den Abstieg.
Die Kurve sieht sich selbst als Bastion der Traditionalisten und Leuchtturm von Werten. Im Endeffekt demaskieren sich viele aber nur noch als Erfolgsfans, die nach 10 Jahren Erfolg wohl keine Ahnung mehr haben wie sich die wahren sportliche Probleme eines Vereins anfühlen. Anders kann ich mir die Stimmung in der zweiten Saison ohne Europacup seit 10 Jahren nicht mehr erklären.
"...wie die Fliegen um die Sch..ße kreisen"
Und bevor ich zum Trainer komme, komme ich zu meinem diesjährigen Steckenpferd, die Presse!
Das Szenario ist folgendes: Ein Trainer wird, zurecht, wohlwollend behandelt, der die schlechteste Abwehr Europas stellt, aber ein offenes Ohr für die Presse hat. Ein Trainer, der eine sehr eigenwillige Art hat und für die Presse nicht greifbar war wird, trotz anfänglichen Erfolgen, sehr schnell in der Luft zerissen. Alleine das sagt mMn. viel mehr über die Presse als über Riera aus.
Diese Art des Journalismus widert mich sowas von an! Es ging hier lange nicht mehr darum die Menschen zu informieren. Es ging ganz offenkundig darum Stimmung zu machen. Das was hier abging war journalistisch gesehen das Übelste was ich in knapp 35 Jahren Fanzugehörigkeit erlebt habe. Weder bei Schaaf war es so krass, noch bei Skibbe, noch beim "Stand jetzt" gate um Kovac, noch bei der üblen Geschichte um Hütter, selbst bei den Abstiegen gab es diese Intensität in der kurzen Zeit nicht.
Und das in einer Zeit IN DER ES UM DEN EINZUG IN DEN EUROPACUP GING!
Genau so die Causa Kaua Santos. Wir sprechen hier von einem jungen Kerl, der öffentlich zerrissen wurde. Und nein, hier gilt das Totschlagargument "der ist hochbezahlt, muss damit klar kommen" nicht, denn irgendwann wurde jeder Mist nur noch Santos zugeschrieben.
Fehler im Aufbau von Kristensen => Santos Fehler
Stellungsfehler Koch/Theate => Santos Fehler
Skhiri lässt Gegenspieler im Rücken laufen => Santos Fehler
Das er viele Fehler gemacht hat, keine Frage. Die kann man auch benennen. Aber reflexartig bei gefühlt jedem Gegentor nur noch "Santos wars" zu schreien, damit gehe ich nicht d'accord und war irgendwann die selbe journalistische Offenbarung wie die letzten Wochen mit Riera.
Früher gab es auch viel Kritik, reißerische Artikel, persönliche Agenden usw. Aber das war dann meistens in sportlich schwierigen Zeiten (auch wenn es das nicht besser macht). Aber von einer Horde Journalisten, die dir vermutlich nicht mal erklären kann wie man einen Ball sauber annehmen kann, so durchs Dorf getrieben zu werden sobald man im Erfolg einmal ins Straucheln gerät ist unwürdig! Es wirkt so, als der ein oder andere nur auf den ersten Knacks gewartet um aus ihrem Loch gekrochen zu kommen um loszulegen. Denn mit sowas lässt sich mehr verdienen als wenn alles heiter Sonnenschein ist.
Könnte jetzt hier noch so viel schreiben, aber das soll man nicht aus dem Ärger heraus machen.
Nur noch so viel. Ich wünsche keinem was Schlechtes. Aber ich wünsche dem Bild-Heini, Durstewitz und Konsorten mal, dass sie ähnlich heftig für schlechte Arbeit zerrissen werden, wie sie es hier gebetsmühlenartig bei Riera gemacht haben.
Und zu betonen ist, damit sollen nicht alle über einen Kamm geschoren werden, es gibt auch gute Journalisten in und um Frankfurt.
Nun zu Riera.
Ich glaube nach wie vor, dass er einiges an fachlicher Kompetenz mitbringt, aber er hat es anscheinend nie geschafft die Mannschaft hinter sich zu scharen. Für einige Spieler war Riera ein Segen, Amenda, Hojlund, Arrhov. Für andere ein Fluch, Götze, Theate, Burkardt.
Leider lag er mit den falschen Spielern über Kreuz. Seine eigenwillige Art wurde auch zur Genüge rauf und runter diskuttiert, weshalb ich den Beitrag nicht noch mehr in die Länge ziehen möchte.
Kurz und knapp: er hat Dinge gut gemacht, er hat auf der anderen Seite Fehler gemacht. Nach der Schlammschlacht mit/in der Presse war klar, dass er keine Zukunft hier haben wird, trotzdem maße ich mir nicht an seine Arbeit abschließend zu beurteilen, da er eine Trümmertruppe übernommen hat und keine Vorbereitung, sowie Kaderanpassung mitnehmen durfte.
Daher zunächst einmal von meiner Seite aus "Gracias", dass er sich dieser schweren Aufgabe angenommen hat, sich den Unwägbarkeiten gestellt hat und wünsche ihm in der Zukunft alles Gute. Hoffentlich kann er uns in der Zukunft nach diesem unwürdigen Spektakel Lügen strafen.
Was bleibt bei mir aus der Ära Toppmöller/Riera hängen?
Ein Verein, der sich, auch mit Hilfe seines Umfeldes, in kürzester Zeit selbst demontiert hat.
-Eine Führungsebene, die öffentlich die eigene Arbeit schlecht dastehen lässt.
-Das vermutlich unhomogenste aber teuerste "Team" seit 10 Jahren.
-Eine Fangemeinschaft, die sich inzwischen selbst mehr feiert als den Verein selbst.
-Eine Presselandschaft, die die Macht hat einen Trainer abzusägen, wenn es nicht nach ihrem Gusto geht.
-Werte wie Respekt und "eintracht", die sich in schlechten Zeiten als reine Lippenbekenntnisse entpuppen.
Solange es gut lief, sage und schreibe 10 Jahre, standen alle Schulter an Schulter zusammen, haben (sich) gefeiert, sich wie eine "heilige Gemeinschaft" gegeben.
Aber sobald der Erfolg EIN MAL ausblieb sind bei vielen die Masken gefallen. Selbstzerfleischung, aus der "heiligen Gemeinschaft" wurde ein Sammelbecken an Kleinkriegen, welches in einem "alle gegen alle" ausgeartet ist. Alle waren doof, nur die eigene Position richtig und wichtig zu verteidigen.
Das was viele, sowohl die Presse, als auch die Fans im Block mit diesem respektlosen Banner Riera vorwerfen, er sei ein Egoist, er sei ein Narzist, er sei ein Großmaul trifft auf viele Protagonisten zu.
Was dieses Verhalten angeht stehen sich Riera, ein Teil des Kaders, die Presse-Fritzen und teile der Anhängerschaft in gar nichts nach.
Es sollten sich in diesem Schauspiel mal einige selbst im Spiegel betrachten und fragen ob sich ihr Verhalten so sehr von Rieras Verhalten unterscheidet.
Rieras "die Spieler springen für mich vom Balkon" Satz, für den er viel Hohn und Spott erhalten hat ist mMn. nichts anderes als wenn ich sage "ich bin mir sicher mein Freund XYZ wird seine Hand für mich ins Feuer legen".
Wie viele Leute habt ihr im Leben getroffen über die ihr das gedacht habt und wie oft wurdet ihr von diesen enttäuscht? Da wird es genug Beispiele geben und ich hoffe es hat sich keiner über euch lustig gemacht. Denn ob es ein Balkon oder Feuer ist, das ist reine Wortklauberei und als Trainer würde ich auch mit der Haltung reingehen, dass ich meinem Team vertraue und sie mir.
Nun gut, der Vorhang ist gefallen, Riera ist weg. Ich wünsche ihm alles erdenklich gute. Ja es hat einiges nicht gepasst, aber so ein Abgang ist unwürdig. Gracias für die Energie und Kraft, die er hier reingesteckt hat.
Uns wünsche ich viel Erfolg bei der Trainersuche und hoffe, dass die guten Kandidaten durch dieses traurige Bild, welches unsere Eintracht letzte Saison auf allen Ebenen abgeliefert hat nicht abgeschreckt hat.
Ich war noch nie so enttäuscht von meinem Verein samt Umfeld wie heute Morgen. Nicht aufgrund des sportlichen Abschneidens, nicht aufgrund der Entlassung per se, sondern das WIE ist schlimm! Ein vermeintlicher Egoist wird von einem Haufen Egoisten (nicht die Transfermarkt Blase, hier kann man schreiben und diskutieren was mann will, auch wenn man nicht d'accord ist) so durchs Dorf getrieben, dass er gehen muss und zwar weil man Europa verpasst hat, was sein Vorgänger schon "verbockt hat".
Was für eine unwürdige Karikatur eines Vereines, der "Eintracht" im Namen trägt.
Sorry, aber der Frust ob dieser medienwirksamen Blamage musste mal raus und da es sich um Riera dreht gehört es mMn. Auch in diesen Thread.
Guten Morgen zusammen.
Das erste mal seit ich denken kann empfinde ich so etwas wie Schamgefühl wenn es um unsere Eintracht geht.
Selten hat mMn. der Spruch...
"Im Erfolg erkennt man den Menschen, in der Niederlage sein wahres Gesicht"
...gepasst wie auf die aktuelle Situation rund um die Eintracht.
10 Jahre lief es nur steil bergauf. Die Erfolge und grandiosen Spieler, den Respekt den man sich in ganz Deutschland aufbauen konnte, nicht nur von den Leistungen, sondern auch vom Image her. Eine "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte. Aber, wie oft angemerkt wurde, ist das Vergangenheit und die werde ich nicht nochmal durchkauen.
Was bleibt ist das Hier und Jetzt. Und tut mir leid, aber das, was hier seit Wochen abgeht steht den (ehemaligen) Chaosclubs Schalke oder Hamburg in nichts nach.
Was es so schlimm macht, man kann hier keine Ebene auslassen.
"Der Fisch stinkt vom Kopf"
Hellmann, so sehr ich ihn an sich schätze, hat im Winter ohne Not Krösche angezählt. Klingt drastisch? Ist aber so. Die Kurzform ist, dass im Winter gesagt wurde, es wären Dinge in der Kaderzusammenstellung falsch bewertet worden. Das ist eine öffentliche Kritik einer Führungskraft. Das war nicht sonderlich clever, aber zu diesem Zeitpunkt verkraftbar. Im Kontext das die nächste große Entscheidung, die Inthronisierung des neuen Trainers, aber auch nicht geklappt hat, bekommt die ursprüngliche Aussage aber eben nochmal eine andere Würze. Denn jetzt wurde vom GF-Sport öffentlichkeitswirksam nicht nur der Kader sondern auch der Trainer falsch eingeschätzt. Wie viel schlechter kann denn ein Zeugnis für einen Verantwortlichen sein?
Nach so vielen Jahren super Arbeit läuft es eine Saison mal nicht so toll und schon wird die Arbeit eines Architektens des Erfolgs öffentlich kritisiert.
MMn. unklug, kurzsichtig und vor allem unnötig.
Zu Krösche möchte ich gar nicht viel sagen. Ja, da wurde einiges falsch bewertet, aber die Allermeisten, ich auch, haben vor der Saison den Kader zu stark eingeschätzt. Das Einzige was mir nicht gefallen hat war, dass er offensiver den Trainer hätte schützen sollen, der gefühlt nach dem ersten Spieltag Freiwild für die Presse war.
"Die Maske fallen lassen"
Von diesem Kader habe ich die Schnauze so gestrichen voll.
Das mit Trapp, Rode und Hasebe unsere drei Führungsspieler gegangen sind weiß jeder. So langsam beschleicht mich aber das Gefühl, dass die Abgänge von Ekitike und Marmoush nicht nur auf qualitativer Ebene schwere Verluste waren. Beide hat man als Frohnaturen wahr genommen. Es gab keine Skandale, kein böses Blut, keine bösen Worte. Beide haben sich standesgemäß verabschiedet und inzwischen glaube ich auch, dass mit ihnen etwas sehr menschliches gegangen ist, was auch gut und wichtig für ein Mannschaftsgefüge ist. Nicht umsonst stand Marmoush, trotz eines 16 Mio Gehaltschecks, weinend vor der Kurve und Ekitike hat eine ellenlange Verabschiedung verfasst/verfassen lassen.
Und was hat man da jetzt rumlaufen?
Zetterer, der nach einem Jahr an einen Abschied denkt, weil er möglicherweise nicht die Nummer 1 wird.
Koch, der solange es gut lief, als Anführer auftrat. Sobald es aber einen Anführer gebraucht hätte war er einer der Ersten der (leistungstechnisch und vom Auftreten) untergetaucht ist. Ein Mitläufer wie er im Buche steht.
Theate, der für seine rustikale und emotionale Art gefeiert wurde. Diese Saison fiel er nur noch durch sein aggresives lamentieren auf. Sportlich war er eine Katastrophe. Die Kirsche auf der Torte war das Angehen von Santos anstatt ihm mal Mut zuzusprechen.
Götze, der trotz Nichtleistung polarisiert weil er mal verdienterweise aus dem Kader gestrichen wurde.
Burkardt, der wiederholt öffentlich negativ auffällt indem er den Trainer konterkariert und ihn einen h....n nennt.
Sorry, egal was da im Vorfeld passiert ist. Sowas ist asozial . Wenn man sich auf die Vereinsfahne immer "Respekt" etc. draufschreibt, dann wäre so ein Spieler hier eigentlich auch nicht mehr haltbar. Auf Riera wird aufgrund des Gesagtem draufgehauen und Burkardts Megaverfehlung wird einfach wegmoderiert.
Frankfurtfan hin oder Herr, aber den Kerl hab ich nach dieser Saison richtig gefressen.
Mit einem Kumpeltrainer ging es nicht, mit einem harten Trainer ging es nicht. Die daraus resultierende Frage ist: Geht es mit diesem Kader?
Lange Rede kurzer Sinn, dieses Sammelsourium an Spielern ist kein Kader (Mannschaft will ich diesen Haufen nicht nennen) mit dem ich mich anfreunden, geschweige denn identifizieren kann. Hier hoffe ich auf einen richtigen Kahlschlag.
"Nada de gracias"
Ja liebe Fans - Glashaus und so!
"Nada de gracias Ultras" für eine absolut durchschnittliche und biedere Supportsaison mit wenigen Höhepunkten.
"Nada de gracias Ultras" für vermutlich eine wiederkehrende hohe Geldstrafe.
"Nada de gracias Ultras" für das Drauftreten eines am Boden liegenden Mannes (Riera wurde komplett demontiert und sein Abgang war schon beschlossen).
"Nada de gracias Ultras" für das Machen von Ansagen nach Köln und Leipzig in einer Saison in der es um das Verpassen des Europacups geht und nicht um den Abstieg.
Die Kurve sieht sich selbst als Bastion der Traditionalisten und Leuchtturm von Werten. Im Endeffekt demaskieren sich viele aber nur noch als Erfolgsfans, die nach 10 Jahren Erfolg wohl keine Ahnung mehr haben wie sich die wahren sportliche Probleme eines Vereins anfühlen. Anders kann ich mir die Stimmung in der zweiten Saison ohne Europacup seit 10 Jahren nicht mehr erklären.
"...wie die Fliegen um die Sch..ße kreisen"
Und bevor ich zum Trainer komme, komme ich zu meinem diesjährigen Steckenpferd, die Presse!
Das Szenario ist folgendes: Ein Trainer wird, zurecht, wohlwollend behandelt, der die schlechteste Abwehr Europas stellt, aber ein offenes Ohr für die Presse hat. Ein Trainer, der eine sehr eigenwillige Art hat und für die Presse nicht greifbar war wird, trotz anfänglichen Erfolgen, sehr schnell in der Luft zerissen. Alleine das sagt mMn. viel mehr über die Presse als über Riera aus.
Diese Art des Journalismus widert mich sowas von an! Es ging hier lange nicht mehr darum die Menschen zu informieren. Es ging ganz offenkundig darum Stimmung zu machen. Das was hier abging war journalistisch gesehen das Übelste was ich in knapp 35 Jahren Fanzugehörigkeit erlebt habe. Weder bei Schaaf war es so krass, noch bei Skibbe, noch beim "Stand jetzt" gate um Kovac, noch bei der üblen Geschichte um Hütter, selbst bei den Abstiegen gab es diese Intensität in der kurzen Zeit nicht.
Und das in einer Zeit IN DER ES UM DEN EINZUG IN DEN EUROPACUP GING!
Genau so die Causa Kaua Santos. Wir sprechen hier von einem jungen Kerl, der öffentlich zerrissen wurde. Und nein, hier gilt das Totschlagargument "der ist hochbezahlt, muss damit klar kommen" nicht, denn irgendwann wurde jeder Mist nur noch Santos zugeschrieben.
Fehler im Aufbau von Kristensen => Santos Fehler
Stellungsfehler Koch/Theate => Santos Fehler
Skhiri lässt Gegenspieler im Rücken laufen => Santos Fehler
Das er viele Fehler gemacht hat, keine Frage. Die kann man auch benennen. Aber reflexartig bei gefühlt jedem Gegentor nur noch "Santos wars" zu schreien, damit gehe ich nicht d'accord und war irgendwann die selbe journalistische Offenbarung wie die letzten Wochen mit Riera.
Früher gab es auch viel Kritik, reißerische Artikel, persönliche Agenden usw. Aber das war dann meistens in sportlich schwierigen Zeiten (auch wenn es das nicht besser macht). Aber von einer Horde Journalisten, die dir vermutlich nicht mal erklären kann wie man einen Ball sauber annehmen kann, so durchs Dorf getrieben zu werden sobald man im Erfolg einmal ins Straucheln gerät ist unwürdig! Es wirkt so, als der ein oder andere nur auf den ersten Knacks gewartet um aus ihrem Loch gekrochen zu kommen um loszulegen. Denn mit sowas lässt sich mehr verdienen als wenn alles heiter Sonnenschein ist.
Könnte jetzt hier noch so viel schreiben, aber das soll man nicht aus dem Ärger heraus machen.
Nur noch so viel. Ich wünsche keinem was Schlechtes. Aber ich wünsche dem Bild-Heini, Durstewitz und Konsorten mal, dass sie ähnlich heftig für schlechte Arbeit zerrissen werden, wie sie es hier gebetsmühlenartig bei Riera gemacht haben.
Und zu betonen ist, damit sollen nicht alle über einen Kamm geschoren werden, es gibt auch gute Journalisten in und um Frankfurt.
Nun zu Riera.
Ich glaube nach wie vor, dass er einiges an fachlicher Kompetenz mitbringt, aber er hat es anscheinend nie geschafft die Mannschaft hinter sich zu scharen. Für einige Spieler war Riera ein Segen, Amenda, Hojlund, Arrhov. Für andere ein Fluch, Götze, Theate, Burkardt.
Leider lag er mit den falschen Spielern über Kreuz. Seine eigenwillige Art wurde auch zur Genüge rauf und runter diskuttiert, weshalb ich den Beitrag nicht noch mehr in die Länge ziehen möchte.
Kurz und knapp: er hat Dinge gut gemacht, er hat auf der anderen Seite Fehler gemacht. Nach der Schlammschlacht mit/in der Presse war klar, dass er keine Zukunft hier haben wird, trotzdem maße ich mir nicht an seine Arbeit abschließend zu beurteilen, da er eine Trümmertruppe übernommen hat und keine Vorbereitung, sowie Kaderanpassung mitnehmen durfte.
Daher zunächst einmal von meiner Seite aus "Gracias", dass er sich dieser schweren Aufgabe angenommen hat, sich den Unwägbarkeiten gestellt hat und wünsche ihm in der Zukunft alles Gute. Hoffentlich kann er uns in der Zukunft nach diesem unwürdigen Spektakel Lügen strafen.
Was bleibt bei mir aus der Ära Toppmöller/Riera hängen?
Ein Verein, der sich, auch mit Hilfe seines Umfeldes, in kürzester Zeit selbst demontiert hat.
-Eine Führungsebene, die öffentlich die eigene Arbeit schlecht dastehen lässt.
-Das vermutlich unhomogenste aber teuerste "Team" seit 10 Jahren.
-Eine Fangemeinschaft, die sich inzwischen selbst mehr feiert als den Verein selbst.
-Eine Presselandschaft, die die Macht hat einen Trainer abzusägen, wenn es nicht nach ihrem Gusto geht.
-Werte wie Respekt und "eintracht", die sich in schlechten Zeiten als reine Lippenbekenntnisse entpuppen.
Solange es gut lief, sage und schreibe 10 Jahre, standen alle Schulter an Schulter zusammen, haben (sich) gefeiert, sich wie eine "heilige Gemeinschaft" gegeben.
Aber sobald der Erfolg EIN MAL ausblieb sind bei vielen die Masken gefallen. Selbstzerfleischung, aus der "heiligen Gemeinschaft" wurde ein Sammelbecken an Kleinkriegen, welches in einem "alle gegen alle" ausgeartet ist. Alle waren doof, nur die eigene Position richtig und wichtig zu verteidigen.
Das was viele, sowohl die Presse, als auch die Fans im Block mit diesem respektlosen Banner Riera vorwerfen, er sei ein Egoist, er sei ein Narzist, er sei ein Großmaul trifft auf viele Protagonisten zu.
Was dieses Verhalten angeht stehen sich Riera, ein Teil des Kaders, die Presse-Fritzen und teile der Anhängerschaft in gar nichts nach.
Es sollten sich in diesem Schauspiel mal einige selbst im Spiegel betrachten und fragen ob sich ihr Verhalten so sehr von Rieras Verhalten unterscheidet.
Rieras "die Spieler springen für mich vom Balkon" Satz, für den er viel Hohn und Spott erhalten hat ist mMn. nichts anderes als wenn ich sage "ich bin mir sicher mein Freund XYZ wird seine Hand für mich ins Feuer legen".
Wie viele Leute habt ihr im Leben getroffen über die ihr das gedacht habt und wie oft wurdet ihr von diesen enttäuscht? Da wird es genug Beispiele geben und ich hoffe es hat sich keiner über euch lustig gemacht. Denn ob es ein Balkon oder Feuer ist, das ist reine Wortklauberei und als Trainer würde ich auch mit der Haltung reingehen, dass ich meinem Team vertraue und sie mir.
Nun gut, der Vorhang ist gefallen, Riera ist weg. Ich wünsche ihm alles erdenklich gute. Ja es hat einiges nicht gepasst, aber so ein Abgang ist unwürdig. Gracias für die Energie und Kraft, die er hier reingesteckt hat.
Uns wünsche ich viel Erfolg bei der Trainersuche und hoffe, dass die guten Kandidaten durch dieses traurige Bild, welches unsere Eintracht letzte Saison auf allen Ebenen abgeliefert hat nicht abgeschreckt hat.
Ich war noch nie so enttäuscht von meinem Verein samt Umfeld wie heute Morgen. Nicht aufgrund des sportlichen Abschneidens, nicht aufgrund der Entlassung per se, sondern das WIE ist schlimm! Ein vermeintlicher Egoist wird von einem Haufen Egoisten (nicht die Transfermarkt Blase, hier kann man schreiben und diskutieren was mann will, auch wenn man nicht d'accord ist) so durchs Dorf getrieben, dass er gehen muss und zwar weil man Europa verpasst hat, was sein Vorgänger schon "verbockt hat".
Was für eine unwürdige Karikatur eines Vereines, der "Eintracht" im Namen trägt.
Sorry, aber der Frust ob dieser medienwirksamen Blamage musste mal raus und da es sich um Riera dreht gehört es mMn. Auch in diesen Thread.
Sorry, aber dein Post ist ein einziger Widerspruch.
Natürlich ist im Erfolg alles leichter und im Misserfolg schwerer. Das ist im eigenen Leben so. Im Beruf. In der Politik. Überall. Veränderung findet nahezu nie im Erfolg statt. Nicht wenn man gesund ist. Nicht wenn es wirtschaftlich gut läuft. Es findet meist dann statt, wenn es "zu spät" ist.
Und so ist es bei uns jetzt auch. Entscheidend wird sein, was man jetzt nach dieser Saison macht. Ohne panisch zu werden. Viel hinterfragen aber längst nicht alles.
Du schreibst selber, dass es jetzt mal EINE Saison nicht so läuft und kritisierst Hellmann. Was machst du im Anschluss? Nimmst Krösche (zu Recht meiner Meinung nach) in Schutz um dann danach emotional den nahezu kompletten Kader zu zerlegen. Wer ist verantwortlich für den Kader? Richtig... Krösche.
Und sorry.. ja Burkhardts Aktion war absolute Scheisse. ABER wir reden über einen Spieler, der noch nie negativ aufgefallen ist. Nicht ein einziges Mal in seiner Karriere. Und er hat einen Fehler gemacht. Du redest von "vor Riera stellen", kritisierst Hellmann für seine Äusserungen aber selber ist Burkhardt für dich jetzt eine persona non grata. Trotz Entschuldigung. Das ist schwach...
Die Presse macht was die Presse (leider) macht. Sie will gelesen und gesehen werden, mehr denn je. In einer Branche, wo Stellenstreichungen zum täglichen Geschäft gehören. Wo jeder um seinen Job kämpft, gar um ganze Verläge. Wer sagt, dass diese Leute Eintracht Fans sind oder sein müssen? Ist das perfide? Ja... Ist es. Aber es ist die Realität. Du schreibst selber, dass es noch nie so schlimm war wie jetzt. Stimmt... und die Ursache dafür ist Riera, sonst niemand. Ein egoistischer, selbstverliebter Mensch der auch noch emotional agiert. Besser kannst du es als Presse nicht haben (und das meine ich nicht positiv).
Zitat des Präsidenten von Ljubljana:
"Er ist leider so sehr von sich selbst überzeugt, dass er selbst Gott fragen würde: 'Ich bin jetzt hier, wo sitzt denn Du?' Er erkennt die Leistung seiner Gegner nicht an. Er wird niemals akzeptieren, dass er verloren hat und immer behaupten, er und seine Mannschaft hätten besser gespielt. So antwortet er von oben herab. Das hat sich nicht geändert und wird sich kaum ändern."
Und genau so hat er sich hier aufgeführt. Er weiß alles, er hat für alles eine Lösung, alle müssen nur auf ihn hören und es läuft. Der Ball wird nicht zurückgespielt. Wir richten uns nicht nach dem Gegner (um es dann genau umgekehrt zu machen). Erst spielt ein Spieler immer, dann kaum bis gar nicht mehr. Dann spielt einer erst gar nicht und dann immer.
Und sorry... Da du das Beispiel mit dem Balkon genannt hast. Du vergleichst es selber mit einem Freund. Freunde hat man aber nicht nach 2 Wochen?! Auch total widersprülich.
Du schreibst: Ein Verein, der sich, auch mit Hilfe seines Umfeldes, in kürzester Zeit selbst demontiert hat.
Du kritisierst was du selber befeuerst: Panik!
Ich bleibe bei meiner Meinung:
Wir haben heute einen Kader für Platz 6. Mit Glück u.a. bei den Transfers (Marmoush, Ekiteké) kann das dann im absoluten Ausnahmefall für die CL reichen. Es kann aber eben auch Platz 8 werden. Das ist in die eine wie die andere Richtung eben eine Ausnahme.
Jetzt gilt es die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ohne Panik aber mit Konsequenz. Unsere Ausgangsposition mit dem aktuellen Kader bleibt Platz 6. Mit den richtigen Transfers und Entscheidungen kann man Platz 4 angreifen. Mit den falschen rücken Mannschaften von hinten noch näher dran.
Es wird spannend und sicherlich durchaus wegweisend.
18.05.2026 - 11:34 Uhr
Das ging ja jetzt doch schneller als gedacht
Ich sags ganz ehrlich: So wie es gelaufen ist, war das für mich fast die schlechtmöglichste Variante
Nicht, weil ich unseren Fußball unter Riera so brillant fand oder jetzt turmhohe Erwartungen für die neue Saison gehabt hätte, sondern weil ich das Gefühl habe, dass wir durch das Theater und die ganze Eskalation im Umfeld in den letzten Wochen gar keine gute Grundlage mehr für die Bewertung der Arbeit und Perspektive des Trainerteams haben
Bis vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt, dass man Riera eine Sommerpause inklusive Transferfenster und Vorbereitung geben und ihn danach bewerten sollte, aber das schien von außen zuletzt nicht mehr möglich
Ich will jetzt keine Dolchstoßlegenden aufbauen: Daran, dass es so gekommen ist, haben wahrscheinlich alle beteiligten Parteien einen Anteil: Der Trainer, der Vorstand, die Spieler, die Presse und das berühmte Umfeld - die einen mehr, die anderen weniger
Jetzt kann man immerhin nochmal in die Phrasenkiste greifen und sagen: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - und das stimmt ja auch: Wenn man der Meinung ist, dass es besser ist, die Zusammenarbeit zu beenden, ist jetzt der richtige Zeitpunkt
Unter dem Strich hat sich der Trainerwechsel für diese Saison nicht ausgezahlt und man hat das selbstgesteckte Ziel verpasst
Vorgestern hiess es ja aus der Kurve nada de gracias, ich sage tatsächlich Danke für alles, weil ich natürlich nicht daran zweifle, dass der Coach hier den bestmöglichen Job machen wollte und viel Zeit und Einsatz für den Verein investiert hat
Dafür vielen Dank und alles Gute für die Zukunft
Die offenen Fragen und Folgen aus dieser Saison müssen jetzt woanders diskutiert und beantwortet werden
Ich sags ganz ehrlich: So wie es gelaufen ist, war das für mich fast die schlechtmöglichste Variante
Nicht, weil ich unseren Fußball unter Riera so brillant fand oder jetzt turmhohe Erwartungen für die neue Saison gehabt hätte, sondern weil ich das Gefühl habe, dass wir durch das Theater und die ganze Eskalation im Umfeld in den letzten Wochen gar keine gute Grundlage mehr für die Bewertung der Arbeit und Perspektive des Trainerteams haben
Bis vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt, dass man Riera eine Sommerpause inklusive Transferfenster und Vorbereitung geben und ihn danach bewerten sollte, aber das schien von außen zuletzt nicht mehr möglich
Ich will jetzt keine Dolchstoßlegenden aufbauen: Daran, dass es so gekommen ist, haben wahrscheinlich alle beteiligten Parteien einen Anteil: Der Trainer, der Vorstand, die Spieler, die Presse und das berühmte Umfeld - die einen mehr, die anderen weniger
Jetzt kann man immerhin nochmal in die Phrasenkiste greifen und sagen: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - und das stimmt ja auch: Wenn man der Meinung ist, dass es besser ist, die Zusammenarbeit zu beenden, ist jetzt der richtige Zeitpunkt
Unter dem Strich hat sich der Trainerwechsel für diese Saison nicht ausgezahlt und man hat das selbstgesteckte Ziel verpasst
Vorgestern hiess es ja aus der Kurve nada de gracias, ich sage tatsächlich Danke für alles, weil ich natürlich nicht daran zweifle, dass der Coach hier den bestmöglichen Job machen wollte und viel Zeit und Einsatz für den Verein investiert hat
Dafür vielen Dank und alles Gute für die Zukunft
Die offenen Fragen und Folgen aus dieser Saison müssen jetzt woanders diskutiert und beantwortet werden
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zeuge_yeboahs am 18.05.2026 um 11:35 Uhr bearbeitet
18.05.2026 - 12:50 Uhr
Es gab viele Dinge, über die man bei Riera diskutieren konnte. Sein öffentlicher Auftritt zu Beginn seiner Amtszeit, die „Wutrede“ bei einer PK, die Vorkommnisse mit Burkardt und die Ausbootung von Götze.
Das alles hätte er wahrscheinlich sogar dennoch überstanden, wenn der Erfolg da gewesen wäre, den er mehr oder weniger in Aussicht gestellt hatte mit seiner Ankündigung, dass er den Spielern für jede Situation Lösungen an die Hand geben würde. Bei 4 Siegen, 5 Remis und 5 Niederlagen in 14 Spielen fehlten ihm einfach in diesem im Profibereich maßgeblichen Kriterium die Argumente.
Das größte Problem bestand meiner Meinung nach darin, dass Riera die Liga nicht oder jedenfalls nicht ausreichend kannte. Er hatte das mal in einem Interview erwähnt, indem er sagte, er bringe das Know-how im Trainerteam vollständig mit. Ausnahme sei die spielvorbereitende Analyse. Das mache jemand aus dem Eintracht-Umfeld, weil man hier Leute habe, die die Bundesligateams besser einschätzen könnten. Jedenfalls sinngemäß war das so die Aussage.
Das halte ich für den entscheidenden Punkt. Ausgerechnet in dem für den Matchplan erforderlichen (Gegner-)Analyse musste sich das Trainerteam auf Dritte verlassen. Es kann zwar schon sein, dass man hierfür einen Externen hinzuzieht, aber man muss das natürlich schon selbst beurteilen und entsprechende Nachfragen stellen können. Genau das dürfte die Schwierigkeit gewesen sein. Sicher kannte Riera und seine Leute einen Olise oder einen Schick, aber ob man einen Burke, einen Stage oder einen Ryerson im Blick hatte? Jedenfalls dürfte es schwierig gewesen sein, einen auf den jeweiligen Gegner zugeschnittenen Matchplan zu entwerfen und genau das war ja offenbar der Ansatz von Riera. Er meinte in nahezu jeder PK, dass er sich immer frage, was für exakt diesen nächsten Gegner erforderlich ist. Wenn man für diese Frage aber immer auf externen Input angewiesen ist, ist das problematisch.
Ich glaube, dass Riera deutlich besser zurecht gekommen wäre, wenn er jetzt mal gegen alle Teams gespielt und einen persönlichen Eindruck von der Spielweise gewonnen hätte.
Aber gut, das ganze ist vergossene Milch. Alles in allem war der Fußball unter Riera weder schön anzuschauen noch erfolgreich.
Das alles hätte er wahrscheinlich sogar dennoch überstanden, wenn der Erfolg da gewesen wäre, den er mehr oder weniger in Aussicht gestellt hatte mit seiner Ankündigung, dass er den Spielern für jede Situation Lösungen an die Hand geben würde. Bei 4 Siegen, 5 Remis und 5 Niederlagen in 14 Spielen fehlten ihm einfach in diesem im Profibereich maßgeblichen Kriterium die Argumente.
Das größte Problem bestand meiner Meinung nach darin, dass Riera die Liga nicht oder jedenfalls nicht ausreichend kannte. Er hatte das mal in einem Interview erwähnt, indem er sagte, er bringe das Know-how im Trainerteam vollständig mit. Ausnahme sei die spielvorbereitende Analyse. Das mache jemand aus dem Eintracht-Umfeld, weil man hier Leute habe, die die Bundesligateams besser einschätzen könnten. Jedenfalls sinngemäß war das so die Aussage.
Das halte ich für den entscheidenden Punkt. Ausgerechnet in dem für den Matchplan erforderlichen (Gegner-)Analyse musste sich das Trainerteam auf Dritte verlassen. Es kann zwar schon sein, dass man hierfür einen Externen hinzuzieht, aber man muss das natürlich schon selbst beurteilen und entsprechende Nachfragen stellen können. Genau das dürfte die Schwierigkeit gewesen sein. Sicher kannte Riera und seine Leute einen Olise oder einen Schick, aber ob man einen Burke, einen Stage oder einen Ryerson im Blick hatte? Jedenfalls dürfte es schwierig gewesen sein, einen auf den jeweiligen Gegner zugeschnittenen Matchplan zu entwerfen und genau das war ja offenbar der Ansatz von Riera. Er meinte in nahezu jeder PK, dass er sich immer frage, was für exakt diesen nächsten Gegner erforderlich ist. Wenn man für diese Frage aber immer auf externen Input angewiesen ist, ist das problematisch.
Ich glaube, dass Riera deutlich besser zurecht gekommen wäre, wenn er jetzt mal gegen alle Teams gespielt und einen persönlichen Eindruck von der Spielweise gewonnen hätte.
Aber gut, das ganze ist vergossene Milch. Alles in allem war der Fußball unter Riera weder schön anzuschauen noch erfolgreich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Satorius am 18.05.2026 um 12:53 Uhr bearbeitet
18.05.2026 - 14:30 Uhr
Zitat von Fahrstuhl_Team
Guten Morgen zusammen.
Das erste mal seit ich denken kann empfinde ich so etwas wie Schamgefühl wenn es um unsere Eintracht geht.
Selten hat mMn. der Spruch...
"Im Erfolg erkennt man den Menschen, in der Niederlage sein wahres Gesicht"
...gepasst wie auf die aktuelle Situation rund um die Eintracht.
10 Jahre lief es nur steil bergauf. Die Erfolge und grandiosen Spieler, den Respekt den man sich in ganz Deutschland aufbauen konnte, nicht nur von den Leistungen, sondern auch vom Image her. Eine "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte. Aber, wie oft angemerkt wurde, ist das Vergangenheit und die werde ich nicht nochmal durchkauen.
Was bleibt ist das Hier und Jetzt. Und tut mir leid, aber das, was hier seit Wochen abgeht steht den (ehemaligen) Chaosclubs Schalke oder Hamburg in nichts nach.
Was es so schlimm macht, man kann hier keine Ebene auslassen.
"Der Fisch stinkt vom Kopf"
Hellmann, so sehr ich ihn an sich schätze, hat im Winter ohne Not Krösche angezählt. Klingt drastisch? Ist aber so. Die Kurzform ist, dass im Winter gesagt wurde, es wären Dinge in der Kaderzusammenstellung falsch bewertet worden. Das ist eine öffentliche Kritik einer Führungskraft. Das war nicht sonderlich clever, aber zu diesem Zeitpunkt verkraftbar. Im Kontext das die nächste große Entscheidung, die Inthronisierung des neuen Trainers, aber auch nicht geklappt hat, bekommt die ursprüngliche Aussage aber eben nochmal eine andere Würze. Denn jetzt wurde vom GF-Sport öffentlichkeitswirksam nicht nur der Kader sondern auch der Trainer falsch eingeschätzt. Wie viel schlechter kann denn ein Zeugnis für einen Verantwortlichen sein?
Nach so vielen Jahren super Arbeit läuft es eine Saison mal nicht so toll und schon wird die Arbeit eines Architektens des Erfolgs öffentlich kritisiert.
MMn. unklug, kurzsichtig und vor allem unnötig.
Zu Krösche möchte ich gar nicht viel sagen. Ja, da wurde einiges falsch bewertet, aber die Allermeisten, ich auch, haben vor der Saison den Kader zu stark eingeschätzt. Das Einzige was mir nicht gefallen hat war, dass er offensiver den Trainer hätte schützen sollen, der gefühlt nach dem ersten Spieltag Freiwild für die Presse war.
"Die Maske fallen lassen"
Von diesem Kader habe ich die Schnauze so gestrichen voll.
Das mit Trapp, Rode und Hasebe unsere drei Führungsspieler gegangen sind weiß jeder. So langsam beschleicht mich aber das Gefühl, dass die Abgänge von Ekitike und Marmoush nicht nur auf qualitativer Ebene schwere Verluste waren. Beide hat man als Frohnaturen wahr genommen. Es gab keine Skandale, kein böses Blut, keine bösen Worte. Beide haben sich standesgemäß verabschiedet und inzwischen glaube ich auch, dass mit ihnen etwas sehr menschliches gegangen ist, was auch gut und wichtig für ein Mannschaftsgefüge ist. Nicht umsonst stand Marmoush, trotz eines 16 Mio Gehaltschecks, weinend vor der Kurve und Ekitike hat eine ellenlange Verabschiedung verfasst/verfassen lassen.
Und was hat man da jetzt rumlaufen?
Zetterer, der nach einem Jahr an einen Abschied denkt, weil er möglicherweise nicht die Nummer 1 wird.
Koch, der solange es gut lief, als Anführer auftrat. Sobald es aber einen Anführer gebraucht hätte war er einer der Ersten der (leistungstechnisch und vom Auftreten) untergetaucht ist. Ein Mitläufer wie er im Buche steht.
Theate, der für seine rustikale und emotionale Art gefeiert wurde. Diese Saison fiel er nur noch durch sein aggresives lamentieren auf. Sportlich war er eine Katastrophe. Die Kirsche auf der Torte war das Angehen von Santos anstatt ihm mal Mut zuzusprechen.
Götze, der trotz Nichtleistung polarisiert weil er mal verdienterweise aus dem Kader gestrichen wurde.
Burkardt, der wiederholt öffentlich negativ auffällt indem er den Trainer konterkariert und ihn einen h....n nennt.
Sorry, egal was da im Vorfeld passiert ist. Sowas ist asozial . Wenn man sich auf die Vereinsfahne immer "Respekt" etc. draufschreibt, dann wäre so ein Spieler hier eigentlich auch nicht mehr haltbar. Auf Riera wird aufgrund des Gesagtem draufgehauen und Burkardts Megaverfehlung wird einfach wegmoderiert.
Frankfurtfan hin oder Herr, aber den Kerl hab ich nach dieser Saison richtig gefressen.
Mit einem Kumpeltrainer ging es nicht, mit einem harten Trainer ging es nicht. Die daraus resultierende Frage ist: Geht es mit diesem Kader?
Lange Rede kurzer Sinn, dieses Sammelsourium an Spielern ist kein Kader (Mannschaft will ich diesen Haufen nicht nennen) mit dem ich mich anfreunden, geschweige denn identifizieren kann. Hier hoffe ich auf einen richtigen Kahlschlag.
"Nada de gracias"
Ja liebe Fans - Glashaus und so!
"Nada de gracias Ultras" für eine absolut durchschnittliche und biedere Supportsaison mit wenigen Höhepunkten.
"Nada de gracias Ultras" für vermutlich eine wiederkehrende hohe Geldstrafe.
"Nada de gracias Ultras" für das Drauftreten eines am Boden liegenden Mannes (Riera wurde komplett demontiert und sein Abgang war schon beschlossen).
"Nada de gracias Ultras" für das Machen von Ansagen nach Köln und Leipzig in einer Saison in der es um das Verpassen des Europacups geht und nicht um den Abstieg.
Die Kurve sieht sich selbst als Bastion der Traditionalisten und Leuchtturm von Werten. Im Endeffekt demaskieren sich viele aber nur noch als Erfolgsfans, die nach 10 Jahren Erfolg wohl keine Ahnung mehr haben wie sich die wahren sportliche Probleme eines Vereins anfühlen. Anders kann ich mir die Stimmung in der zweiten Saison ohne Europacup seit 10 Jahren nicht mehr erklären.
"...wie die Fliegen um die Sch..ße kreisen"
Und bevor ich zum Trainer komme, komme ich zu meinem diesjährigen Steckenpferd, die Presse!
Das Szenario ist folgendes: Ein Trainer wird, zurecht, wohlwollend behandelt, der die schlechteste Abwehr Europas stellt, aber ein offenes Ohr für die Presse hat. Ein Trainer, der eine sehr eigenwillige Art hat und für die Presse nicht greifbar war wird, trotz anfänglichen Erfolgen, sehr schnell in der Luft zerissen. Alleine das sagt mMn. viel mehr über die Presse als über Riera aus.
Diese Art des Journalismus widert mich sowas von an! Es ging hier lange nicht mehr darum die Menschen zu informieren. Es ging ganz offenkundig darum Stimmung zu machen. Das was hier abging war journalistisch gesehen das Übelste was ich in knapp 35 Jahren Fanzugehörigkeit erlebt habe. Weder bei Schaaf war es so krass, noch bei Skibbe, noch beim "Stand jetzt" gate um Kovac, noch bei der üblen Geschichte um Hütter, selbst bei den Abstiegen gab es diese Intensität in der kurzen Zeit nicht.
Und das in einer Zeit IN DER ES UM DEN EINZUG IN DEN EUROPACUP GING!
Genau so die Causa Kaua Santos. Wir sprechen hier von einem jungen Kerl, der öffentlich zerrissen wurde. Und nein, hier gilt das Totschlagargument "der ist hochbezahlt, muss damit klar kommen" nicht, denn irgendwann wurde jeder Mist nur noch Santos zugeschrieben.
Fehler im Aufbau von Kristensen => Santos Fehler
Stellungsfehler Koch/Theate => Santos Fehler
Skhiri lässt Gegenspieler im Rücken laufen => Santos Fehler
Das er viele Fehler gemacht hat, keine Frage. Die kann man auch benennen. Aber reflexartig bei gefühlt jedem Gegentor nur noch "Santos wars" zu schreien, damit gehe ich nicht d'accord und war irgendwann die selbe journalistische Offenbarung wie die letzten Wochen mit Riera.
Früher gab es auch viel Kritik, reißerische Artikel, persönliche Agenden usw. Aber das war dann meistens in sportlich schwierigen Zeiten (auch wenn es das nicht besser macht). Aber von einer Horde Journalisten, die dir vermutlich nicht mal erklären kann wie man einen Ball sauber annehmen kann, so durchs Dorf getrieben zu werden sobald man im Erfolg einmal ins Straucheln gerät ist unwürdig! Es wirkt so, als der ein oder andere nur auf den ersten Knacks gewartet um aus ihrem Loch gekrochen zu kommen um loszulegen. Denn mit sowas lässt sich mehr verdienen als wenn alles heiter Sonnenschein ist.
Könnte jetzt hier noch so viel schreiben, aber das soll man nicht aus dem Ärger heraus machen.
Nur noch so viel. Ich wünsche keinem was Schlechtes. Aber ich wünsche dem Bild-Heini, Durstewitz und Konsorten mal, dass sie ähnlich heftig für schlechte Arbeit zerrissen werden, wie sie es hier gebetsmühlenartig bei Riera gemacht haben.
Und zu betonen ist, damit sollen nicht alle über einen Kamm geschoren werden, es gibt auch gute Journalisten in und um Frankfurt.
Nun zu Riera.
Ich glaube nach wie vor, dass er einiges an fachlicher Kompetenz mitbringt, aber er hat es anscheinend nie geschafft die Mannschaft hinter sich zu scharen. Für einige Spieler war Riera ein Segen, Amenda, Hojlund, Arrhov. Für andere ein Fluch, Götze, Theate, Burkardt.
Leider lag er mit den falschen Spielern über Kreuz. Seine eigenwillige Art wurde auch zur Genüge rauf und runter diskuttiert, weshalb ich den Beitrag nicht noch mehr in die Länge ziehen möchte.
Kurz und knapp: er hat Dinge gut gemacht, er hat auf der anderen Seite Fehler gemacht. Nach der Schlammschlacht mit/in der Presse war klar, dass er keine Zukunft hier haben wird, trotzdem maße ich mir nicht an seine Arbeit abschließend zu beurteilen, da er eine Trümmertruppe übernommen hat und keine Vorbereitung, sowie Kaderanpassung mitnehmen durfte.
Daher zunächst einmal von meiner Seite aus "Gracias", dass er sich dieser schweren Aufgabe angenommen hat, sich den Unwägbarkeiten gestellt hat und wünsche ihm in der Zukunft alles Gute. Hoffentlich kann er uns in der Zukunft nach diesem unwürdigen Spektakel Lügen strafen.
Was bleibt bei mir aus der Ära Toppmöller/Riera hängen?
Ein Verein, der sich, auch mit Hilfe seines Umfeldes, in kürzester Zeit selbst demontiert hat.
-Eine Führungsebene, die öffentlich die eigene Arbeit schlecht dastehen lässt.
-Das vermutlich unhomogenste aber teuerste "Team" seit 10 Jahren.
-Eine Fangemeinschaft, die sich inzwischen selbst mehr feiert als den Verein selbst.
-Eine Presselandschaft, die die Macht hat einen Trainer abzusägen, wenn es nicht nach ihrem Gusto geht.
-Werte wie Respekt und "eintracht", die sich in schlechten Zeiten als reine Lippenbekenntnisse entpuppen.
Solange es gut lief, sage und schreibe 10 Jahre, standen alle Schulter an Schulter zusammen, haben (sich) gefeiert, sich wie eine "heilige Gemeinschaft" gegeben.
Aber sobald der Erfolg EIN MAL ausblieb sind bei vielen die Masken gefallen. Selbstzerfleischung, aus der "heiligen Gemeinschaft" wurde ein Sammelbecken an Kleinkriegen, welches in einem "alle gegen alle" ausgeartet ist. Alle waren doof, nur die eigene Position richtig und wichtig zu verteidigen.
Das was viele, sowohl die Presse, als auch die Fans im Block mit diesem respektlosen Banner Riera vorwerfen, er sei ein Egoist, er sei ein Narzist, er sei ein Großmaul trifft auf viele Protagonisten zu.
Was dieses Verhalten angeht stehen sich Riera, ein Teil des Kaders, die Presse-Fritzen und teile der Anhängerschaft in gar nichts nach.
Es sollten sich in diesem Schauspiel mal einige selbst im Spiegel betrachten und fragen ob sich ihr Verhalten so sehr von Rieras Verhalten unterscheidet.
Rieras "die Spieler springen für mich vom Balkon" Satz, für den er viel Hohn und Spott erhalten hat ist mMn. nichts anderes als wenn ich sage "ich bin mir sicher mein Freund XYZ wird seine Hand für mich ins Feuer legen".
Wie viele Leute habt ihr im Leben getroffen über die ihr das gedacht habt und wie oft wurdet ihr von diesen enttäuscht? Da wird es genug Beispiele geben und ich hoffe es hat sich keiner über euch lustig gemacht. Denn ob es ein Balkon oder Feuer ist, das ist reine Wortklauberei und als Trainer würde ich auch mit der Haltung reingehen, dass ich meinem Team vertraue und sie mir.
Nun gut, der Vorhang ist gefallen, Riera ist weg. Ich wünsche ihm alles erdenklich gute. Ja es hat einiges nicht gepasst, aber so ein Abgang ist unwürdig. Gracias für die Energie und Kraft, die er hier reingesteckt hat.
Uns wünsche ich viel Erfolg bei der Trainersuche und hoffe, dass die guten Kandidaten durch dieses traurige Bild, welches unsere Eintracht letzte Saison auf allen Ebenen abgeliefert hat nicht abgeschreckt hat.
Ich war noch nie so enttäuscht von meinem Verein samt Umfeld wie heute Morgen. Nicht aufgrund des sportlichen Abschneidens, nicht aufgrund der Entlassung per se, sondern das WIE ist schlimm! Ein vermeintlicher Egoist wird von einem Haufen Egoisten (nicht die Transfermarkt Blase, hier kann man schreiben und diskutieren was mann will, auch wenn man nicht d'accord ist) so durchs Dorf getrieben, dass er gehen muss und zwar weil man Europa verpasst hat, was sein Vorgänger schon "verbockt hat".
Was für eine unwürdige Karikatur eines Vereines, der "Eintracht" im Namen trägt.
Sorry, aber der Frust ob dieser medienwirksamen Blamage musste mal raus und da es sich um Riera dreht gehört es mMn. Auch in diesen Thread.
Guten Morgen zusammen.
Das erste mal seit ich denken kann empfinde ich so etwas wie Schamgefühl wenn es um unsere Eintracht geht.
Selten hat mMn. der Spruch...
"Im Erfolg erkennt man den Menschen, in der Niederlage sein wahres Gesicht"
...gepasst wie auf die aktuelle Situation rund um die Eintracht.
10 Jahre lief es nur steil bergauf. Die Erfolge und grandiosen Spieler, den Respekt den man sich in ganz Deutschland aufbauen konnte, nicht nur von den Leistungen, sondern auch vom Image her. Eine "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte. Aber, wie oft angemerkt wurde, ist das Vergangenheit und die werde ich nicht nochmal durchkauen.
Was bleibt ist das Hier und Jetzt. Und tut mir leid, aber das, was hier seit Wochen abgeht steht den (ehemaligen) Chaosclubs Schalke oder Hamburg in nichts nach.
Was es so schlimm macht, man kann hier keine Ebene auslassen.
"Der Fisch stinkt vom Kopf"
Hellmann, so sehr ich ihn an sich schätze, hat im Winter ohne Not Krösche angezählt. Klingt drastisch? Ist aber so. Die Kurzform ist, dass im Winter gesagt wurde, es wären Dinge in der Kaderzusammenstellung falsch bewertet worden. Das ist eine öffentliche Kritik einer Führungskraft. Das war nicht sonderlich clever, aber zu diesem Zeitpunkt verkraftbar. Im Kontext das die nächste große Entscheidung, die Inthronisierung des neuen Trainers, aber auch nicht geklappt hat, bekommt die ursprüngliche Aussage aber eben nochmal eine andere Würze. Denn jetzt wurde vom GF-Sport öffentlichkeitswirksam nicht nur der Kader sondern auch der Trainer falsch eingeschätzt. Wie viel schlechter kann denn ein Zeugnis für einen Verantwortlichen sein?
Nach so vielen Jahren super Arbeit läuft es eine Saison mal nicht so toll und schon wird die Arbeit eines Architektens des Erfolgs öffentlich kritisiert.
MMn. unklug, kurzsichtig und vor allem unnötig.
Zu Krösche möchte ich gar nicht viel sagen. Ja, da wurde einiges falsch bewertet, aber die Allermeisten, ich auch, haben vor der Saison den Kader zu stark eingeschätzt. Das Einzige was mir nicht gefallen hat war, dass er offensiver den Trainer hätte schützen sollen, der gefühlt nach dem ersten Spieltag Freiwild für die Presse war.
"Die Maske fallen lassen"
Von diesem Kader habe ich die Schnauze so gestrichen voll.
Das mit Trapp, Rode und Hasebe unsere drei Führungsspieler gegangen sind weiß jeder. So langsam beschleicht mich aber das Gefühl, dass die Abgänge von Ekitike und Marmoush nicht nur auf qualitativer Ebene schwere Verluste waren. Beide hat man als Frohnaturen wahr genommen. Es gab keine Skandale, kein böses Blut, keine bösen Worte. Beide haben sich standesgemäß verabschiedet und inzwischen glaube ich auch, dass mit ihnen etwas sehr menschliches gegangen ist, was auch gut und wichtig für ein Mannschaftsgefüge ist. Nicht umsonst stand Marmoush, trotz eines 16 Mio Gehaltschecks, weinend vor der Kurve und Ekitike hat eine ellenlange Verabschiedung verfasst/verfassen lassen.
Und was hat man da jetzt rumlaufen?
Zetterer, der nach einem Jahr an einen Abschied denkt, weil er möglicherweise nicht die Nummer 1 wird.
Koch, der solange es gut lief, als Anführer auftrat. Sobald es aber einen Anführer gebraucht hätte war er einer der Ersten der (leistungstechnisch und vom Auftreten) untergetaucht ist. Ein Mitläufer wie er im Buche steht.
Theate, der für seine rustikale und emotionale Art gefeiert wurde. Diese Saison fiel er nur noch durch sein aggresives lamentieren auf. Sportlich war er eine Katastrophe. Die Kirsche auf der Torte war das Angehen von Santos anstatt ihm mal Mut zuzusprechen.
Götze, der trotz Nichtleistung polarisiert weil er mal verdienterweise aus dem Kader gestrichen wurde.
Burkardt, der wiederholt öffentlich negativ auffällt indem er den Trainer konterkariert und ihn einen h....n nennt.
Sorry, egal was da im Vorfeld passiert ist. Sowas ist asozial . Wenn man sich auf die Vereinsfahne immer "Respekt" etc. draufschreibt, dann wäre so ein Spieler hier eigentlich auch nicht mehr haltbar. Auf Riera wird aufgrund des Gesagtem draufgehauen und Burkardts Megaverfehlung wird einfach wegmoderiert.
Frankfurtfan hin oder Herr, aber den Kerl hab ich nach dieser Saison richtig gefressen.
Mit einem Kumpeltrainer ging es nicht, mit einem harten Trainer ging es nicht. Die daraus resultierende Frage ist: Geht es mit diesem Kader?
Lange Rede kurzer Sinn, dieses Sammelsourium an Spielern ist kein Kader (Mannschaft will ich diesen Haufen nicht nennen) mit dem ich mich anfreunden, geschweige denn identifizieren kann. Hier hoffe ich auf einen richtigen Kahlschlag.
"Nada de gracias"
Ja liebe Fans - Glashaus und so!
"Nada de gracias Ultras" für eine absolut durchschnittliche und biedere Supportsaison mit wenigen Höhepunkten.
"Nada de gracias Ultras" für vermutlich eine wiederkehrende hohe Geldstrafe.
"Nada de gracias Ultras" für das Drauftreten eines am Boden liegenden Mannes (Riera wurde komplett demontiert und sein Abgang war schon beschlossen).
"Nada de gracias Ultras" für das Machen von Ansagen nach Köln und Leipzig in einer Saison in der es um das Verpassen des Europacups geht und nicht um den Abstieg.
Die Kurve sieht sich selbst als Bastion der Traditionalisten und Leuchtturm von Werten. Im Endeffekt demaskieren sich viele aber nur noch als Erfolgsfans, die nach 10 Jahren Erfolg wohl keine Ahnung mehr haben wie sich die wahren sportliche Probleme eines Vereins anfühlen. Anders kann ich mir die Stimmung in der zweiten Saison ohne Europacup seit 10 Jahren nicht mehr erklären.
"...wie die Fliegen um die Sch..ße kreisen"
Und bevor ich zum Trainer komme, komme ich zu meinem diesjährigen Steckenpferd, die Presse!
Das Szenario ist folgendes: Ein Trainer wird, zurecht, wohlwollend behandelt, der die schlechteste Abwehr Europas stellt, aber ein offenes Ohr für die Presse hat. Ein Trainer, der eine sehr eigenwillige Art hat und für die Presse nicht greifbar war wird, trotz anfänglichen Erfolgen, sehr schnell in der Luft zerissen. Alleine das sagt mMn. viel mehr über die Presse als über Riera aus.
Diese Art des Journalismus widert mich sowas von an! Es ging hier lange nicht mehr darum die Menschen zu informieren. Es ging ganz offenkundig darum Stimmung zu machen. Das was hier abging war journalistisch gesehen das Übelste was ich in knapp 35 Jahren Fanzugehörigkeit erlebt habe. Weder bei Schaaf war es so krass, noch bei Skibbe, noch beim "Stand jetzt" gate um Kovac, noch bei der üblen Geschichte um Hütter, selbst bei den Abstiegen gab es diese Intensität in der kurzen Zeit nicht.
Und das in einer Zeit IN DER ES UM DEN EINZUG IN DEN EUROPACUP GING!
Genau so die Causa Kaua Santos. Wir sprechen hier von einem jungen Kerl, der öffentlich zerrissen wurde. Und nein, hier gilt das Totschlagargument "der ist hochbezahlt, muss damit klar kommen" nicht, denn irgendwann wurde jeder Mist nur noch Santos zugeschrieben.
Fehler im Aufbau von Kristensen => Santos Fehler
Stellungsfehler Koch/Theate => Santos Fehler
Skhiri lässt Gegenspieler im Rücken laufen => Santos Fehler
Das er viele Fehler gemacht hat, keine Frage. Die kann man auch benennen. Aber reflexartig bei gefühlt jedem Gegentor nur noch "Santos wars" zu schreien, damit gehe ich nicht d'accord und war irgendwann die selbe journalistische Offenbarung wie die letzten Wochen mit Riera.
Früher gab es auch viel Kritik, reißerische Artikel, persönliche Agenden usw. Aber das war dann meistens in sportlich schwierigen Zeiten (auch wenn es das nicht besser macht). Aber von einer Horde Journalisten, die dir vermutlich nicht mal erklären kann wie man einen Ball sauber annehmen kann, so durchs Dorf getrieben zu werden sobald man im Erfolg einmal ins Straucheln gerät ist unwürdig! Es wirkt so, als der ein oder andere nur auf den ersten Knacks gewartet um aus ihrem Loch gekrochen zu kommen um loszulegen. Denn mit sowas lässt sich mehr verdienen als wenn alles heiter Sonnenschein ist.
Könnte jetzt hier noch so viel schreiben, aber das soll man nicht aus dem Ärger heraus machen.
Nur noch so viel. Ich wünsche keinem was Schlechtes. Aber ich wünsche dem Bild-Heini, Durstewitz und Konsorten mal, dass sie ähnlich heftig für schlechte Arbeit zerrissen werden, wie sie es hier gebetsmühlenartig bei Riera gemacht haben.
Und zu betonen ist, damit sollen nicht alle über einen Kamm geschoren werden, es gibt auch gute Journalisten in und um Frankfurt.
Nun zu Riera.
Ich glaube nach wie vor, dass er einiges an fachlicher Kompetenz mitbringt, aber er hat es anscheinend nie geschafft die Mannschaft hinter sich zu scharen. Für einige Spieler war Riera ein Segen, Amenda, Hojlund, Arrhov. Für andere ein Fluch, Götze, Theate, Burkardt.
Leider lag er mit den falschen Spielern über Kreuz. Seine eigenwillige Art wurde auch zur Genüge rauf und runter diskuttiert, weshalb ich den Beitrag nicht noch mehr in die Länge ziehen möchte.
Kurz und knapp: er hat Dinge gut gemacht, er hat auf der anderen Seite Fehler gemacht. Nach der Schlammschlacht mit/in der Presse war klar, dass er keine Zukunft hier haben wird, trotzdem maße ich mir nicht an seine Arbeit abschließend zu beurteilen, da er eine Trümmertruppe übernommen hat und keine Vorbereitung, sowie Kaderanpassung mitnehmen durfte.
Daher zunächst einmal von meiner Seite aus "Gracias", dass er sich dieser schweren Aufgabe angenommen hat, sich den Unwägbarkeiten gestellt hat und wünsche ihm in der Zukunft alles Gute. Hoffentlich kann er uns in der Zukunft nach diesem unwürdigen Spektakel Lügen strafen.
Was bleibt bei mir aus der Ära Toppmöller/Riera hängen?
Ein Verein, der sich, auch mit Hilfe seines Umfeldes, in kürzester Zeit selbst demontiert hat.
-Eine Führungsebene, die öffentlich die eigene Arbeit schlecht dastehen lässt.
-Das vermutlich unhomogenste aber teuerste "Team" seit 10 Jahren.
-Eine Fangemeinschaft, die sich inzwischen selbst mehr feiert als den Verein selbst.
-Eine Presselandschaft, die die Macht hat einen Trainer abzusägen, wenn es nicht nach ihrem Gusto geht.
-Werte wie Respekt und "eintracht", die sich in schlechten Zeiten als reine Lippenbekenntnisse entpuppen.
Solange es gut lief, sage und schreibe 10 Jahre, standen alle Schulter an Schulter zusammen, haben (sich) gefeiert, sich wie eine "heilige Gemeinschaft" gegeben.
Aber sobald der Erfolg EIN MAL ausblieb sind bei vielen die Masken gefallen. Selbstzerfleischung, aus der "heiligen Gemeinschaft" wurde ein Sammelbecken an Kleinkriegen, welches in einem "alle gegen alle" ausgeartet ist. Alle waren doof, nur die eigene Position richtig und wichtig zu verteidigen.
Das was viele, sowohl die Presse, als auch die Fans im Block mit diesem respektlosen Banner Riera vorwerfen, er sei ein Egoist, er sei ein Narzist, er sei ein Großmaul trifft auf viele Protagonisten zu.
Was dieses Verhalten angeht stehen sich Riera, ein Teil des Kaders, die Presse-Fritzen und teile der Anhängerschaft in gar nichts nach.
Es sollten sich in diesem Schauspiel mal einige selbst im Spiegel betrachten und fragen ob sich ihr Verhalten so sehr von Rieras Verhalten unterscheidet.
Rieras "die Spieler springen für mich vom Balkon" Satz, für den er viel Hohn und Spott erhalten hat ist mMn. nichts anderes als wenn ich sage "ich bin mir sicher mein Freund XYZ wird seine Hand für mich ins Feuer legen".
Wie viele Leute habt ihr im Leben getroffen über die ihr das gedacht habt und wie oft wurdet ihr von diesen enttäuscht? Da wird es genug Beispiele geben und ich hoffe es hat sich keiner über euch lustig gemacht. Denn ob es ein Balkon oder Feuer ist, das ist reine Wortklauberei und als Trainer würde ich auch mit der Haltung reingehen, dass ich meinem Team vertraue und sie mir.
Nun gut, der Vorhang ist gefallen, Riera ist weg. Ich wünsche ihm alles erdenklich gute. Ja es hat einiges nicht gepasst, aber so ein Abgang ist unwürdig. Gracias für die Energie und Kraft, die er hier reingesteckt hat.
Uns wünsche ich viel Erfolg bei der Trainersuche und hoffe, dass die guten Kandidaten durch dieses traurige Bild, welches unsere Eintracht letzte Saison auf allen Ebenen abgeliefert hat nicht abgeschreckt hat.
Ich war noch nie so enttäuscht von meinem Verein samt Umfeld wie heute Morgen. Nicht aufgrund des sportlichen Abschneidens, nicht aufgrund der Entlassung per se, sondern das WIE ist schlimm! Ein vermeintlicher Egoist wird von einem Haufen Egoisten (nicht die Transfermarkt Blase, hier kann man schreiben und diskutieren was mann will, auch wenn man nicht d'accord ist) so durchs Dorf getrieben, dass er gehen muss und zwar weil man Europa verpasst hat, was sein Vorgänger schon "verbockt hat".
Was für eine unwürdige Karikatur eines Vereines, der "Eintracht" im Namen trägt.
Sorry, aber der Frust ob dieser medienwirksamen Blamage musste mal raus und da es sich um Riera dreht gehört es mMn. Auch in diesen Thread.
Toller Beitrag ! Ich bin zwar Bayern - Fan , habe allerdings die Eintracht - Entwicklung in dieser Saison intensiv verfolgt. Besonders dem Teil zur Presse , stimme ich vollumfänglich zu.
Gerade die BILD - Zeitung , ist mir bezüglich der Eintracht extrem unangenehm aufgefallen. Es wurde wirklich jeden Tag gegen Riera gehetzt und zuletzt sogar äußerst penetrant behauptet , man überlege ernsthaft , ihn noch vor dem letzten Spieltag zu entlassen , was natürlich nicht geschah.
Auch die angeblich so angespannte Finanzlage der Eintracht , wurde genüsslich breitgetreten.
Besonders unappetitlich , taten sich Alfred Draxler und Marc Schmidt hervor , die jede noch so kleine Irritation nutzten , um eine riesige Story daraus zu machen. Ganz schlechter Stil !
18.05.2026 - 22:35 Uhr
Nicht böse sein, aber für mich war er ein Sprücheklopfer und Motivator, aber in einer Art, wo ihn nicht jeder Spieler für voll nimmt und nicht unbedingt dem Trainer folgt und Leistung bringt. Ein Gegenbeispiel ist zum Beispiel unser Trainer Thomas Stamm, dem die Spieler folgen, der sie auch motiviert und viel rausholt, aber auf eine andere Weise, auch etwas weniger in den Medien rumposaunt. Riera hat selbst ehrlich auch nicht sonderlich lange für gute Klubs gespielt.
Dann hat er sich noch mit mehreren Spielern verkracht, wenn er damit Erfolg gehabt hätte, ist es seine Sache. Aber diese vielen Unentschieden und Pleiten der letzten Monate sind zu viel. Mehr Niederlagen als Siege in einer Saison ist einfach nicht gut genug für die Eintracht in einer Saison, das war zuletzt 2021/22 der Fall.
Dann hat er sich noch mit mehreren Spielern verkracht, wenn er damit Erfolg gehabt hätte, ist es seine Sache. Aber diese vielen Unentschieden und Pleiten der letzten Monate sind zu viel. Mehr Niederlagen als Siege in einer Saison ist einfach nicht gut genug für die Eintracht in einer Saison, das war zuletzt 2021/22 der Fall.
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