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Wer wird neuer Trainer bei der Borussia?

20.09.2015 - 20:49 Uhr
Zitat von borussia333
Zitat von effe2007


Zitat von borussia333



Man sollte jedenfalls einen Trainer suchen, der einen ähnlichen Fussball spielen lassen will. Christoph Kramer hat diesbzgl. ein gutes Interview im Kicker gegeben. (http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html) Er hat demnach große Probleme, sich nach 2 Jahren BMG auf eine andere Spielweise umzustellen.

Was ich damit sagen will: Das ist gerade eine sehr diffizile Entscheidung, was man macht. Ich glaube, Eberl wäre es am liebsten, die Saison mit Schubert durchzubekommen.

Ich glaube auch, dass morgen diesbzgl. schon das Schlüsselspiel stattfindet. Wenn man das gewinnen würde, wäre sogar Vorfreude auf die CL wieder da, eine neue Energie und ich denke auch Wolfsburg würde nicht mit dem besten Gefühl zum Auswärtsspiel anreisen.


Hier der Link der funktioniert:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html

In diesem Interview erklärt Kramer, warum Favre so ein guter Trainer ist. Aber auf der anderen Seite auch gefährlich, weil wir in der tat jetzt einen Trainer brauchen der die gleiche Art spielen lässt.

Dieses System findet man in Spanien. Streng genommen nur in Spanien. Im Prinzip kommt da für mich nur Bernd Schuster in Betracht. Der kennt die spanische Liga bestens und auch heynckes hat dieses System erfolgreich spielen lassen.

Nach dieser Aussage von Kramer wäre jetzt Bernd Schuster mein Favorit.


Das ist denke ich nicht so extrem wie du es darstellst. Wir sind nicht die einzigen, die auf Ballbesitz und spielstarke "Stürmer" setzen. Zudem kann unsere Mannschaft auch hervorragend Kontern. Ich meinte damit nur, dass die Grundphilosophie ähnlich sein sollte, vor allem bei einem Wechsel mitten in der Saison.

Roger Schmidt ist auch ein extremes Gegenbeispiel. Er hat eine völlig andere Idee vom Fussball. Hecking, Tuchel und viele andere haben hingegen eine ähnliche Idee vom Fussball wie auch Favre sie hatte. Favres Eigenheit war denke ich das Spielen ohne echten Stürmer. Ich denke, dass wird man erst in der Sommerpause ändern können. Wenn man es denn überhaupt ändern will.


Insgesamt ist das sicher richtig was ihr schreibt, aber ich denke dass man hier beachten muss, dass Kramer als Einzelspieler in eine Mannschaft kommt, die sich mittlerweile auf Schmidts Art und Weise Fußball zu spielen eingestellt hat. Da kann die Umstellung mitunter natürlich krass sein (wissen wir ja selber zur genüge, wie schwer sich neue Spieler mit unserem System getan haben). Bei einem neuen Trainer ist das etwas anders, denn der muss das gesamte Team in eine neue Richtung entwickeln. Das wird nicht von einem auf den anderen Tag funktionieren und bestenfalls schafft es der neue Trainer Stück für Stück neue Elemente einzubauen, um da einen fließenden Übergang zu schaffen. Das ist sicher nicht einfach, und da wirds auch Rückschläge geben. Ich glaube nicht daran, dass wir eine 1-1 Kopie des Favre-Fußballs beim neuen Trainer sehen werden, denn da können wir fast nur verlieren.

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Die Seele brennt!
Zitat von borussia333
Zitat von effe2007

Zitat von rockham


Man sollte nur nicht so tun als wäre das jetzt ein einmaliges Ereignis gewesen. Königs hat ja auch nichts Neues erzählt. Schon bei Hertha einige Male und auch bei uns hat er gedroht hinzuschmeissen. Insgesamt fast ein dutzend mal. Wers hätte sehen wollen, hätte es auch gesehen.
Wäre deshalb sehr vorsichtig von einem Burnout oder Abtritt um den Verein vor sich selbst zu schützen. Alles spekulativ.

Zeit war einfach vorbei...er war unberechenbar bzgl. Vertragstreue. Hoffe dass er niemals mehr als Nachfolger von irgendjemanden hier in Frage kommt.


Wo findest du im Fußball noch Vertragstreue ?

Die Verträge sind doch nur noch da um hohe Ablösesummen zu erzielen. Nenne mir mal Fälle wo Vertragstreue fabriziert wurde.

Heute werden dich schon bei Vertragsabschluss AK mit eingebaut wo wie z.B. Bei Kruse bereits bei Vertragsabschluss feststeht, er wird den Vertrag nicht erfüllen.

Werden bei Spielern wie z.B. Khedira Verträge erfüllt, dann doch nur um mit einem Schlag ein großes Vermögen an Handgeld zu bekommen. Alternativ 2 werden die nur noch erfüllt wenn sich keine anderen Möglichkeiten ergeben, weil die Qualität nicht passt um etwas gleichwertiges oder besseres zu finden.

Drmic = Vertrag bei Bayer nicht erfüllt
Elvedi = Vertrag nicht erfüllt
Stindl = Vertrag nicht erfüllt
Kruse = Vertrag nicht erfüllt
Klopp = Vertrag nicht erfüllt

Nur um mal die aktuellen Namen zu nennen. Deine träumerei von Vertragstreue solltest du beenden.


Bei allem Respekt: Dieser Beitrag ist einfach nur nicht passend und völlig sinnlos, da keiner der Fälle mit Favre zu vergleichen ist. Keine Ahnung was reguläre Ausstiegsklauseln von Kruse und Stindl mit Favres Abgang zu tun haben. Oder was ein sauberer Abgang zum Ende der Saison von Klopp mit Favres Abgang zu tun haben. Oder was der Wechsel eines Talents von einem Schweizer Klub in die große BL mit Favres Abgang zu tun haben grins


Vertragstreue

Zudem gibt es Hinweise dass er vor dem trainingsauftakt bereits aufhören wollte. Ist zumindest nicht auszuschließen und von daher hast du auch die Parallele zu Klopp.

Jeder sieht das halt auf seine Art und weise. Auf der anderen Seite wird hier vergessen dass Favre noch Trainer ist. Sein Vertrag wurde noch nicht aufgelöst soweit ich weiß und von daher müssen wir erst einmal abwarten. Mich wundert dass da noch kein einziges trainergerücht am Markt ist. Irgendwie untypisch, weil da normal viele Namen am Markt gehandelt werden.

Schubert macht es im Moment richtig, er sagte auch auf der PK, dass er am System im Moment nichts ändern wird. Alles andere wäre mMn. auch fatal.

Dahoud blüht richtig auf, er wird von Spiel zu spiel besser und auch Stindl ist jetzt dort wo er hin gehört, in die Offensive.

Mit Herrmann und Dominquez sind auch 2 verletzte zurück und auch Stranzl wird wieder kommen, so dass die Abgänge von Kramer mit Dahoud und Kruse mit Stindl jetzt so wie es aussieht ersetzt sind.

Die scorer und Tore Bilanz von Kruse wird Stindl toppen, da gehe ich jede Wette ein.

So bald die Verunsicherung in der Abwehr weg ist läuft die Maschinerie Borussia wieder. Diese 11er zeugen noch von einer Verunsicherung, da wird aber Stranzl als Abwehrchef noch für Ruhe sorgen wenn er wieder fit ist.

Ich habe die IV und die 6er Position als große Baustelle gesehen. Mit Dahoud könnte eine davon so wie es im Moment aussieht geschlossen werden und mit Stranzl steht dann die gleiche IV wie aus dem Vorjahr. Das ist zwar keine optimallösung, weil ich mir sicher bin es wird die letzte Saison von Stranzl, aber ich sehe im Moment nur diese Saison, dass die so gut wie noch möglich abgeschlossen wird und diese Saison ist noch sehr jung.

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Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
Favre wollte schon häufiger zurücktreten. Ich denke, dass Eberl weitsichtig Andre Schubert, als einen möglichen Favre-Nachfolger installiert hat. Wenn ASch jetzt gute Leistungen zeigt, dann wird er womöglich unser neuer Trainer bleiben Zwinkernd
Zitat von Snellius
Zitat von borussia333

Zitat von effe2007



Zitat von borussia333




Man sollte jedenfalls einen Trainer suchen, der einen ähnlichen Fussball spielen lassen will. Christoph Kramer hat diesbzgl. ein gutes Interview im Kicker gegeben. (http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html) Er hat demnach große Probleme, sich nach 2 Jahren BMG auf eine andere Spielweise umzustellen.

Was ich damit sagen will: Das ist gerade eine sehr diffizile Entscheidung, was man macht. Ich glaube, Eberl wäre es am liebsten, die Saison mit Schubert durchzubekommen.

Ich glaube auch, dass morgen diesbzgl. schon das Schlüsselspiel stattfindet. Wenn man das gewinnen würde, wäre sogar Vorfreude auf die CL wieder da, eine neue Energie und ich denke auch Wolfsburg würde nicht mit dem besten Gefühl zum Auswärtsspiel anreisen.


Hier der Link der funktioniert:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html

In diesem Interview erklärt Kramer, warum Favre so ein guter Trainer ist. Aber auf der anderen Seite auch gefährlich, weil wir in der tat jetzt einen Trainer brauchen der die gleiche Art spielen lässt.

Dieses System findet man in Spanien. Streng genommen nur in Spanien. Im Prinzip kommt da für mich nur Bernd Schuster in Betracht. Der kennt die spanische Liga bestens und auch heynckes hat dieses System erfolgreich spielen lassen.

Nach dieser Aussage von Kramer wäre jetzt Bernd Schuster mein Favorit.


Das ist denke ich nicht so extrem wie du es darstellst. Wir sind nicht die einzigen, die auf Ballbesitz und spielstarke "Stürmer" setzen. Zudem kann unsere Mannschaft auch hervorragend Kontern. Ich meinte damit nur, dass die Grundphilosophie ähnlich sein sollte, vor allem bei einem Wechsel mitten in der Saison.

Roger Schmidt ist auch ein extremes Gegenbeispiel. Er hat eine völlig andere Idee vom Fussball. Hecking, Tuchel und viele andere haben hingegen eine ähnliche Idee vom Fussball wie auch Favre sie hatte. Favres Eigenheit war denke ich das Spielen ohne echten Stürmer. Ich denke, dass wird man erst in der Sommerpause ändern können. Wenn man es denn überhaupt ändern will.


Insgesamt ist das sicher richtig was ihr schreibt, aber ich denke dass man hier beachten muss, dass Kramer als Einzelspieler in eine Mannschaft kommt, die sich mittlerweile auf Schmidts Art und Weise Fußball zu spielen eingestellt hat. Da kann die Umstellung mitunter natürlich krass sein (wissen wir ja selber zur genüge, wie schwer sich neue Spieler mit unserem System getan haben). Bei einem neuen Trainer ist das etwas anders, denn der muss das gesamte Team in eine neue Richtung entwickeln. Das wird nicht von einem auf den anderen Tag funktionieren und bestenfalls schafft es der neue Trainer Stück für Stück neue Elemente einzubauen, um da einen fließenden Übergang zu schaffen. Das ist sicher nicht einfach, und da wirds auch Rückschläge geben. Ich glaube nicht daran, dass wir eine 1-1 Kopie des Favre-Fußballs beim neuen Trainer sehen werden, denn da können wir fast nur verlieren.


Wir brauchen aber auch nicht so tun, als wenn wir einzigartig Fussball interpretiert haben. Schubert hat es richtig gesagt... So kompliziert ist Fussball nicht... Wir haben spielstarke Mittelfeldspieler und schnelle, spielstarke Außen. Da wählt sich die Art des Fussballspielens fast von selbst. "Hauruck"-Fussball passt nicht zu dieser Mannschaft. Wir sollten das alles nicht komplizierter machen als es ist.

Das einzige Problem der Mannschaft war das passive Verteidigen. Ansonsten können die Jungs an guten Tagen nach wie vor jede Mannschaft schwindelig spielen. Einen neuen Angriffsstil im letzten Drittel werden wir wohl wenn dann nächste Saison erst sehen. Es git bis Winter schlicht keine Möglichkeit, etwas neues einzustudieren.
Zitat von borussia333
Zitat von Snellius

Zitat von borussia333


Zitat von effe2007




Zitat von borussia333





Man sollte jedenfalls einen Trainer suchen, der einen ähnlichen Fussball spielen lassen will. Christoph Kramer hat diesbzgl. ein gutes Interview im Kicker gegeben. (http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html) Er hat demnach große Probleme, sich nach 2 Jahren BMG auf eine andere Spielweise umzustellen.

Was ich damit sagen will: Das ist gerade eine sehr diffizile Entscheidung, was man macht. Ich glaube, Eberl wäre es am liebsten, die Saison mit Schubert durchzubekommen.

Ich glaube auch, dass morgen diesbzgl. schon das Schlüsselspiel stattfindet. Wenn man das gewinnen würde, wäre sogar Vorfreude auf die CL wieder da, eine neue Energie und ich denke auch Wolfsburg würde nicht mit dem besten Gefühl zum Auswärtsspiel anreisen.


Hier der Link der funktioniert:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html

In diesem Interview erklärt Kramer, warum Favre so ein guter Trainer ist. Aber auf der anderen Seite auch gefährlich, weil wir in der tat jetzt einen Trainer brauchen der die gleiche Art spielen lässt.

Dieses System findet man in Spanien. Streng genommen nur in Spanien. Im Prinzip kommt da für mich nur Bernd Schuster in Betracht. Der kennt die spanische Liga bestens und auch heynckes hat dieses System erfolgreich spielen lassen.

Nach dieser Aussage von Kramer wäre jetzt Bernd Schuster mein Favorit.


Das ist denke ich nicht so extrem wie du es darstellst. Wir sind nicht die einzigen, die auf Ballbesitz und spielstarke "Stürmer" setzen. Zudem kann unsere Mannschaft auch hervorragend Kontern. Ich meinte damit nur, dass die Grundphilosophie ähnlich sein sollte, vor allem bei einem Wechsel mitten in der Saison.

Roger Schmidt ist auch ein extremes Gegenbeispiel. Er hat eine völlig andere Idee vom Fussball. Hecking, Tuchel und viele andere haben hingegen eine ähnliche Idee vom Fussball wie auch Favre sie hatte. Favres Eigenheit war denke ich das Spielen ohne echten Stürmer. Ich denke, dass wird man erst in der Sommerpause ändern können. Wenn man es denn überhaupt ändern will.


Insgesamt ist das sicher richtig was ihr schreibt, aber ich denke dass man hier beachten muss, dass Kramer als Einzelspieler in eine Mannschaft kommt, die sich mittlerweile auf Schmidts Art und Weise Fußball zu spielen eingestellt hat. Da kann die Umstellung mitunter natürlich krass sein (wissen wir ja selber zur genüge, wie schwer sich neue Spieler mit unserem System getan haben). Bei einem neuen Trainer ist das etwas anders, denn der muss das gesamte Team in eine neue Richtung entwickeln. Das wird nicht von einem auf den anderen Tag funktionieren und bestenfalls schafft es der neue Trainer Stück für Stück neue Elemente einzubauen, um da einen fließenden Übergang zu schaffen. Das ist sicher nicht einfach, und da wirds auch Rückschläge geben. Ich glaube nicht daran, dass wir eine 1-1 Kopie des Favre-Fußballs beim neuen Trainer sehen werden, denn da können wir fast nur verlieren.


Wir brauchen aber auch nicht so tun, als wenn wir einzigartig Fussball interpretiert haben. Schubert hat es richtig gesagt... So kompliziert ist Fussball nicht... Wir haben spielstarke Mittelfeldspieler und schnelle, spielstarke Außen. Da wählt sich die Art des Fussballspielens fast von selbst. "Hauruck"-Fussball passt nicht zu dieser Mannschaft. Wir sollten das alles nicht komplizierter machen als es ist.

Das einzige Problem der Mannschaft war das passive Verteidigen. Ansonsten können die Jungs an guten Tagen nach wie vor jede Mannschaft schwindelig spielen. Einen neuen Angriffsstil im letzten Drittel werden wir wohl wenn dann nächste Saison erst sehen. Es git bis Winter schlicht keine Möglichkeit, etwas neues einzustudieren.


Nein, natürlich ist das alles nicht einzigartig. Und es wird auch keine komplette Kehrtwende geben, das macht auch keinen Sinn. Idealerweise ergänzt der neue Trainer den Favre-Fußball um eigene Elemente, insbesondere an den Stellen, wo wir unter Favre immer wieder mal Probleme beobachten konnten.

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Die Seele brennt!
Zitat von BorussenKlaus
Favre wollte schon häufiger zurücktreten. Ich denke, dass Eberl weitsichtig Andre Schubert, als einen möglichen Favre-Nachfolger installiert hat. Wenn ASch jetzt gute Leistungen zeigt, dann wird er womöglich unser neuer Trainer bleiben Zwinkernd


Habe ich weiter vorne schon mal geschrieben, dass ich bereits mit
der Verpflichtung gedacht habe, diese könnte auf die nach Favre Zeit
vorgegriffen sein.
So wie es jetzt gelaufen ist, ist es für ASch. eigentlich noch besser,
man kann ihn als Interimstrainer "testen", wenn es klappt steigt
er zum Cheftrainer auf, wenn nicht geht er ohne großes Tamtam und
ohne das er "verbrannt" ist eine Stufe zurück, meine Meinung.

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Lustig, dass Favre jetzt angeblich schon gedroht hat, zurückzutreten...

Er wollte zurücktreten. Können Leute nicht verstehen, dass man so einen Wunsch auch haben kann, ohne Forderungen zu stellen oder seine Wichtigkeit zu betonen?

Dass ein Mensch nach großen Erfolgen in ein Loch fallen kann ist doch normal. Sensationelle Erfolge zu erreichen ist das eine, sie zu bestätigen und zu wiederholen das andere. Die Zeit nach den Erfolgen ist immer die schwerste. Auch für Favre war es ein großer Erfolg, was er letzte Saison und allgemein die Jahre mit Gladbach erreicht hat.

Und gerade dann, wenn es dann nach solchen Erfolgen nicht so läuft, aus welchen Gründen auch immer (Verletzungen, Abgänge von Spielern, Umbruch im Defensivverbund, Enttäuschung über unlösbare Gruppe in der Champions League, ...), dann wird es nochmal um so schwerer. Natürlich kann man jetzt sagen "Favre kann kein Krisenmanagement". Aber das kann man dann auch von einem Klopp sagen und von vielen anderen. Heynckes, nach dem immer wieder gerufen wird, hatte bei uns auch katastrophale Zeiten als Trainer, aber auch mit Bayern unglaubliche Erfolge...

Zur Diskussion wer Trainer werden soll: Meine Favoriten sind nicht auf dem Markt ...

Zu Schubert: Hier hat der Verein logischerweise alles richtig gemacht. Schubert hat keinen großen Druck, er ist ja nur Interimstrainer, Schubert selbst hat direkt alle fit gewordenen Spieler auflaufen lassen, die noch "unbelastet" waren... auch wenn Johnson das im Interview nach dem Spiel anders gesagt hat - aber würde mich auch überraschen, wenn er gesagt hätte "Die Situation ging mir am Anus vorbei..."

Wir haben nicht den Anspruch, auf Platz 5 oder 6 kommen zu müssen. Ein einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel. In der CL wird braucht man nichts reissen und auf Schalke kann man im Pokal auch verlieren. Alles kein Weltuntergang für einen Interimstrainer.

Und ich glaube Favre hat sich über den Sieg auch gefreut. Jetzt hoffen wir nur, dass wir die Leistung auch bestätigen können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bmgmib am 25.09.2015 um 10:33 Uhr bearbeitet
Zitat von Snellius
Zitat von borussia333

Zitat von Snellius


Zitat von borussia333



Zitat von effe2007





Zitat von borussia333






Man sollte jedenfalls einen Trainer suchen, der einen ähnlichen Fussball spielen lassen will. Christoph Kramer hat diesbzgl. ein gutes Interview im Kicker gegeben. (http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html) Er hat demnach große Probleme, sich nach 2 Jahren BMG auf eine andere Spielweise umzustellen.

Was ich damit sagen will: Das ist gerade eine sehr diffizile Entscheidung, was man macht. Ich glaube, Eberl wäre es am liebsten, die Saison mit Schubert durchzubekommen.

Ich glaube auch, dass morgen diesbzgl. schon das Schlüsselspiel stattfindet. Wenn man das gewinnen würde, wäre sogar Vorfreude auf die CL wieder da, eine neue Energie und ich denke auch Wolfsburg würde nicht mit dem besten Gefühl zum Auswärtsspiel anreisen.


Hier der Link der funktioniert:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/635796/artikel_kramer_-das-ist-ein-brutal-anderer-fussball.html

In diesem Interview erklärt Kramer, warum Favre so ein guter Trainer ist. Aber auf der anderen Seite auch gefährlich, weil wir in der tat jetzt einen Trainer brauchen der die gleiche Art spielen lässt.

Dieses System findet man in Spanien. Streng genommen nur in Spanien. Im Prinzip kommt da für mich nur Bernd Schuster in Betracht. Der kennt die spanische Liga bestens und auch heynckes hat dieses System erfolgreich spielen lassen.

Nach dieser Aussage von Kramer wäre jetzt Bernd Schuster mein Favorit.


Das ist denke ich nicht so extrem wie du es darstellst. Wir sind nicht die einzigen, die auf Ballbesitz und spielstarke "Stürmer" setzen. Zudem kann unsere Mannschaft auch hervorragend Kontern. Ich meinte damit nur, dass die Grundphilosophie ähnlich sein sollte, vor allem bei einem Wechsel mitten in der Saison.

Roger Schmidt ist auch ein extremes Gegenbeispiel. Er hat eine völlig andere Idee vom Fussball. Hecking, Tuchel und viele andere haben hingegen eine ähnliche Idee vom Fussball wie auch Favre sie hatte. Favres Eigenheit war denke ich das Spielen ohne echten Stürmer. Ich denke, dass wird man erst in der Sommerpause ändern können. Wenn man es denn überhaupt ändern will.


Insgesamt ist das sicher richtig was ihr schreibt, aber ich denke dass man hier beachten muss, dass Kramer als Einzelspieler in eine Mannschaft kommt, die sich mittlerweile auf Schmidts Art und Weise Fußball zu spielen eingestellt hat. Da kann die Umstellung mitunter natürlich krass sein (wissen wir ja selber zur genüge, wie schwer sich neue Spieler mit unserem System getan haben). Bei einem neuen Trainer ist das etwas anders, denn der muss das gesamte Team in eine neue Richtung entwickeln. Das wird nicht von einem auf den anderen Tag funktionieren und bestenfalls schafft es der neue Trainer Stück für Stück neue Elemente einzubauen, um da einen fließenden Übergang zu schaffen. Das ist sicher nicht einfach, und da wirds auch Rückschläge geben. Ich glaube nicht daran, dass wir eine 1-1 Kopie des Favre-Fußballs beim neuen Trainer sehen werden, denn da können wir fast nur verlieren.


Wir brauchen aber auch nicht so tun, als wenn wir einzigartig Fussball interpretiert haben. Schubert hat es richtig gesagt... So kompliziert ist Fussball nicht... Wir haben spielstarke Mittelfeldspieler und schnelle, spielstarke Außen. Da wählt sich die Art des Fussballspielens fast von selbst. "Hauruck"-Fussball passt nicht zu dieser Mannschaft. Wir sollten das alles nicht komplizierter machen als es ist.

Das einzige Problem der Mannschaft war das passive Verteidigen. Ansonsten können die Jungs an guten Tagen nach wie vor jede Mannschaft schwindelig spielen. Einen neuen Angriffsstil im letzten Drittel werden wir wohl wenn dann nächste Saison erst sehen. Es git bis Winter schlicht keine Möglichkeit, etwas neues einzustudieren.


Nein, natürlich ist das alles nicht einzigartig. Und es wird auch keine komplette Kehrtwende geben, das macht auch keinen Sinn. Idealerweise ergänzt der neue Trainer den Favre-Fußball um eigene Elemente, insbesondere an den Stellen, wo wir unter Favre immer wieder mal Probleme beobachten konnten.


So sieht es aus smile
Zitat von BorussenKlaus
Favre wollte schon häufiger zurücktreten. Ich denke, dass Eberl weitsichtig Andre Schubert, als einen möglichen Favre-Nachfolger installiert hat. Wenn ASch jetzt gute Leistungen zeigt, dann wird er womöglich unser neuer Trainer bleiben Zwinkernd


Ich möchte mal ein wenig auf die Euphoriebremse treten.
Es wurde jetzt ein Spiel gewonnen.
Davor wisst ihr alle selber.
Jetzt kommt Stuttgart dann M-City und Wolfsburg.
Es wird nicht leicht.
Aber jetzt wird es sich zeigen.
Man sollte auch nicht vergessen das wir wieder zwei Gegentore bekommen haben im Augsburgspiel.
Es war noch nicht alles Gold was glänzt.
Es kann auch noch nicht alles rund laufen ok.
Aber nach einem Spiel zu sagen er wird unser neuer Trainer mmmmhhh.
Verlieren wir wieder in Stuttgart schreien alle wir brauchen nen neuen.
Ich würde jetzt erstmal alle in Ruhe arbeiten lassen.
Eberl und Schubert haben beide gesagt es ist nur Übergangsweise.
Das sollte man erstmal so hin nehmen.
Den hatten wohl nur Kenner auf der Liste. Sagte mir zumindest erstmal nix:

http://www.transfermarkt.de/bericht-gladbach-blitzt-auf-trainersuche-bei-gourvennec-ab/view/news/212892
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Boba_Fett am 25.09.2015 um 11:25 Uhr bearbeitet
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