UEFA-Fünfjahreswertung
30.08.2011 - 16:03 Uhr
30.11.2013 - 19:24 Uhr
Die Spanier profitieren zur Zeit (noch) davon, dass sie den modernen Fußball heutiger Prägung quasi erfunden haben. Andere (wie Deutschland) kopieren das ja nur. Da sind die Originale in der Gesamtheit einfach im Vorteil, das wird vor allem augenfällig, wenn die vermeintlich darniederliegenden Kleinen der Liga mal gegen an sich besser eingeschätzte ausländische Clubs spielen. Da wird dann tatsächlich aus wenig viel gemacht. Die Spielanlage wirkt meistens einfach reifer.
Auf die Dauer kann so ein Überhang aber nicht gegen eine grassierende strukturelle Schwäche ankommen. Der Fußball entwickelt sich weiter und wenn viele Vereine mit anderen, drängenderen Problemen (wie dem Überleben) zu tun haben, verpasst man da leicht den Anschluss.
Andersrum hat beinahe unendlich verfügbares Geld auch seine verhängnisvolle Seite. Das zeigen am deutlichsten natürlich die immer zahlreicher werdenden Scheich- bzw. anderweitigen Oligarchen-Klubs, die zwar ob des angeheuften Premiumpersonals beinahe zwangsläufig weit oben mitspielen, aber von denen noch keine entscheidenden Impulse für den State-of-the-Art des Weltfußballs ausgegangen sind. Eher im Gegenteil: Chelsea hat sich den CL-Titel auf die humorlost mögliche Art mit einer nochmaligen Pervertierung des einst von italienischen Teams geprägten Mauerfußballs er...äh...schlichen. Sozusagen Neo-Calcio.
Das sind sicher die Extrembeispiele, aber in England ist man ja auch im Allgemeinen nicht vollends zufrieden mit allem was einem der nicht versiegende Geldstrom so alles eingebrockt hat. Der ausländeranteil ist hoch, der Zustand der Nationalmannschaft wird beklagt, die Fankultur darbt und gemessen an dem, was die Liga umsetzt, ist der Ertrag mehr so mittel. Erfolg gab es vor allem da, wo dem rasanten Geschäft entgenenstehende Beständigkeit bewahrt blieb. Zum Glück sind Engländer ja begnadete Traditionalisten.
Die ökonomische Überlegenheit der PL wird unweigerlich dafür sorgen, dass die Liga in der 5JW auf gar keinen Fall aus den ersten drei Rängen fallen wird. Auch werden mit enormen monetärem Aufwand hochgerüstete Teams immer mal wieder für einen internationalen Titel gut sein. Einer impulsiven Entwicklung wie sie Spanien hinter sich hat und wie sie in Deutschland gerade vollzogen wird sind damit aber nicht zu überwindende Steine in den Weg gelegt. Wer sich im Ausland stets bequem bedienen kann, neigt zur gedanklichen bzw. konzeptuellen Faulheit.
Da würde ich eher darauf tippen, dass demnächst wieder stilprägende Impulse aus Italien kommen werden. Wenn die ihre Talsohle mal durchschritten und sich reingewaschen haben wird sich das momentan brachliegende Potential einer großen Fußballnation unweigerlich Bahn brechen. Die Ausgangslage ist ja total änlich jener von Deutschland 10 Jahre zuvor.
Auf die Dauer kann so ein Überhang aber nicht gegen eine grassierende strukturelle Schwäche ankommen. Der Fußball entwickelt sich weiter und wenn viele Vereine mit anderen, drängenderen Problemen (wie dem Überleben) zu tun haben, verpasst man da leicht den Anschluss.
Andersrum hat beinahe unendlich verfügbares Geld auch seine verhängnisvolle Seite. Das zeigen am deutlichsten natürlich die immer zahlreicher werdenden Scheich- bzw. anderweitigen Oligarchen-Klubs, die zwar ob des angeheuften Premiumpersonals beinahe zwangsläufig weit oben mitspielen, aber von denen noch keine entscheidenden Impulse für den State-of-the-Art des Weltfußballs ausgegangen sind. Eher im Gegenteil: Chelsea hat sich den CL-Titel auf die humorlost mögliche Art mit einer nochmaligen Pervertierung des einst von italienischen Teams geprägten Mauerfußballs er...äh...schlichen. Sozusagen Neo-Calcio.
Das sind sicher die Extrembeispiele, aber in England ist man ja auch im Allgemeinen nicht vollends zufrieden mit allem was einem der nicht versiegende Geldstrom so alles eingebrockt hat. Der ausländeranteil ist hoch, der Zustand der Nationalmannschaft wird beklagt, die Fankultur darbt und gemessen an dem, was die Liga umsetzt, ist der Ertrag mehr so mittel. Erfolg gab es vor allem da, wo dem rasanten Geschäft entgenenstehende Beständigkeit bewahrt blieb. Zum Glück sind Engländer ja begnadete Traditionalisten.
Die ökonomische Überlegenheit der PL wird unweigerlich dafür sorgen, dass die Liga in der 5JW auf gar keinen Fall aus den ersten drei Rängen fallen wird. Auch werden mit enormen monetärem Aufwand hochgerüstete Teams immer mal wieder für einen internationalen Titel gut sein. Einer impulsiven Entwicklung wie sie Spanien hinter sich hat und wie sie in Deutschland gerade vollzogen wird sind damit aber nicht zu überwindende Steine in den Weg gelegt. Wer sich im Ausland stets bequem bedienen kann, neigt zur gedanklichen bzw. konzeptuellen Faulheit.
Da würde ich eher darauf tippen, dass demnächst wieder stilprägende Impulse aus Italien kommen werden. Wenn die ihre Talsohle mal durchschritten und sich reingewaschen haben wird sich das momentan brachliegende Potential einer großen Fußballnation unweigerlich Bahn brechen. Die Ausgangslage ist ja total änlich jener von Deutschland 10 Jahre zuvor.
01.12.2013 - 14:56 Uhr
Zitat von xm0snx:
Ich für meinen Teil bin mir sehr sicher, dass da niemand "deklassiert" werden würde, da Schalke nicht ewig so viele verletzte hat und Leverkusen sich den Hintern aufreißen wird ein weiteres Spiel wie gegen United zu verhindern.
Zu glauben diese beiden Teams holen sich jetzt eine Klatsche nach der anderen ab ist ziemlich naiv...
Mal davon abgesehen, das es hier eben um die Wertung geht, und da interessiert es eben wirklich wieviele Punkte die Teilnehmer holen. Zumal Italien für den 4ten CL Platz davon so viele wie nötig bräuchte.. Da hapert es nunmal momentan.
Auch wenn man das nicht gern hört ist eine Niederlage eben "nur" eine Niederlage. Ob das jetzt 0:1 oder 0:5 ausgeht ist vollkommen belanglos. Am Ende stehen 4 Siege, ein Remis und eben diese Niederlage zu buche. Ich denke über diese Bilanz wäre Italien ziemlich froh.. ;)
Leverkusen hat doch schon öfters gezeigt, dass sie mit Top 10 Teams keinesfalls mithalten können. In Duellen mit Real Madrid oder Paris Saint-Germain wird es mMn klare Niederlagen setzen, also in der Gesamtwertung Siege mit mindestens 3 Toren Unterschied. Ich bezweifle, dass Schalke und Leverkusen in der Lage sind, einen der Tabellenersten in ernsthafte Bedrängnis zu bringen.
Mich interessiert primär das Abschneiden der Teams, also ist es mir lieber, wenn Juventus 7 Punkte in der Gruppe holt und mit 4 Unentschieden ins Halbfinale vordringt, als wenn sie in der Gruppe 18 Punkte holen und dann im Achtelfinale mit einem Sieg und einer Niederlage ausscheiden. Von einem guten Platz in der 5-Jahreswertung kann ich mir generell nichts kaufen, er macht es nur etwas leichter Titel zu holen, da ein 4.Team CL-Millionen bekommt.
Ja das stimmt, aber ich finde, dass solche Klatschen ein Indiz dafür geben, wie stark ein Team im Vergleich mit den Großen ist. Und ich habe diese Saison halt wieder den Eindruck, dass nur Bayern und mit Abstrichen Dortmund mehr als das Achtelfinale erreichen können. Der Unterschied zu 2010 beispielsweise ist lediglich, dass Bayern sehr viel stärker ist und ein Topfavorit auf den Titel ist. Bei Dortmund muss man gucken, wen sie zugelost bekommen.
Ich für meinen Teil bin mir sehr sicher, dass da niemand "deklassiert" werden würde, da Schalke nicht ewig so viele verletzte hat und Leverkusen sich den Hintern aufreißen wird ein weiteres Spiel wie gegen United zu verhindern.
Zu glauben diese beiden Teams holen sich jetzt eine Klatsche nach der anderen ab ist ziemlich naiv...
Mal davon abgesehen, das es hier eben um die Wertung geht, und da interessiert es eben wirklich wieviele Punkte die Teilnehmer holen. Zumal Italien für den 4ten CL Platz davon so viele wie nötig bräuchte.. Da hapert es nunmal momentan.
Auch wenn man das nicht gern hört ist eine Niederlage eben "nur" eine Niederlage. Ob das jetzt 0:1 oder 0:5 ausgeht ist vollkommen belanglos. Am Ende stehen 4 Siege, ein Remis und eben diese Niederlage zu buche. Ich denke über diese Bilanz wäre Italien ziemlich froh.. ;)
Leverkusen hat doch schon öfters gezeigt, dass sie mit Top 10 Teams keinesfalls mithalten können. In Duellen mit Real Madrid oder Paris Saint-Germain wird es mMn klare Niederlagen setzen, also in der Gesamtwertung Siege mit mindestens 3 Toren Unterschied. Ich bezweifle, dass Schalke und Leverkusen in der Lage sind, einen der Tabellenersten in ernsthafte Bedrängnis zu bringen.
Mich interessiert primär das Abschneiden der Teams, also ist es mir lieber, wenn Juventus 7 Punkte in der Gruppe holt und mit 4 Unentschieden ins Halbfinale vordringt, als wenn sie in der Gruppe 18 Punkte holen und dann im Achtelfinale mit einem Sieg und einer Niederlage ausscheiden. Von einem guten Platz in der 5-Jahreswertung kann ich mir generell nichts kaufen, er macht es nur etwas leichter Titel zu holen, da ein 4.Team CL-Millionen bekommt.
Ja das stimmt, aber ich finde, dass solche Klatschen ein Indiz dafür geben, wie stark ein Team im Vergleich mit den Großen ist. Und ich habe diese Saison halt wieder den Eindruck, dass nur Bayern und mit Abstrichen Dortmund mehr als das Achtelfinale erreichen können. Der Unterschied zu 2010 beispielsweise ist lediglich, dass Bayern sehr viel stärker ist und ein Topfavorit auf den Titel ist. Bei Dortmund muss man gucken, wen sie zugelost bekommen.
01.12.2013 - 15:58 Uhr
Zitat von xm0snx:
Nunja.. wenn man bösartig sein wollte, könnte man behaupten jeder nimmt die Finanzen als Maßstab, nur die Spanier selbst nicht :P
Bei dieser Aussage hätte ich dir bestimmt vor 6-7 Jahren zugestimmt, jedoch nicht jetzt. Es hat sich in dieser Hinsicht in Spanien einiges getan (tut sich immer noch), nur das scheint irgendwie bei den deutschen Sportmedien sich herauszufiltern, wodurch man über die positiven Entwicklungen aus Spanien nicht so oft berichtet wie über die negativen. Valencia fährt diesen Sparkurs schon seit 5 Jahren und bis vor einem Jahr haben sie sich sehr gut gehalten, trotz Abgänge wie Villa, Silva, Mata, Jordi Alba, Soldado usw. jetzt befinden sie sich zurzeit in einem Tief und jeder zeigt mit dem Finger auf sie, aha das kommt davon wenn man leichtsinnig mit dem Geld umgegangen ist. Für Málaga gilt dasselbe.
Was aber wichtig ist, und was eher dieses Thema betrifft ist, dass die PD als Liga trotzdem konkurrenzfähig geblieben ist, denn es gibt auch andere Beispiele wie Atleti die ja die Gesamtleistung von Spanien in der CL nicht nur gehalten, sondern es sogar verbessert haben. Und dass die PD als Liga seit Jahren das Maß aller Dinge in der EL ist, ist kein Geheimnis.
Bald kommt ja die Neuverteilung der TV Gelder wodurch ja die kleineren profitieren sollten. Reformen wird es auch in Richtung Schutz der Talenten geben. Es werden nämlich Maßnahmen besprochen, wodurch es verhindert werden sollte, dass junge Talente frühzeitig und für sehr wenig Geld, Spanien ins Ausland verlassen.
Es tut sich schon einiges und man arbeitet intensiv an die Verbesserung der Situation in der Liga, nur sind die Berichte aus Spanien in den deutschen Medien etwas zu selektiv.
Nunja.. wenn man bösartig sein wollte, könnte man behaupten jeder nimmt die Finanzen als Maßstab, nur die Spanier selbst nicht :P
Bei dieser Aussage hätte ich dir bestimmt vor 6-7 Jahren zugestimmt, jedoch nicht jetzt. Es hat sich in dieser Hinsicht in Spanien einiges getan (tut sich immer noch), nur das scheint irgendwie bei den deutschen Sportmedien sich herauszufiltern, wodurch man über die positiven Entwicklungen aus Spanien nicht so oft berichtet wie über die negativen. Valencia fährt diesen Sparkurs schon seit 5 Jahren und bis vor einem Jahr haben sie sich sehr gut gehalten, trotz Abgänge wie Villa, Silva, Mata, Jordi Alba, Soldado usw. jetzt befinden sie sich zurzeit in einem Tief und jeder zeigt mit dem Finger auf sie, aha das kommt davon wenn man leichtsinnig mit dem Geld umgegangen ist. Für Málaga gilt dasselbe.
Was aber wichtig ist, und was eher dieses Thema betrifft ist, dass die PD als Liga trotzdem konkurrenzfähig geblieben ist, denn es gibt auch andere Beispiele wie Atleti die ja die Gesamtleistung von Spanien in der CL nicht nur gehalten, sondern es sogar verbessert haben. Und dass die PD als Liga seit Jahren das Maß aller Dinge in der EL ist, ist kein Geheimnis.
Bald kommt ja die Neuverteilung der TV Gelder wodurch ja die kleineren profitieren sollten. Reformen wird es auch in Richtung Schutz der Talenten geben. Es werden nämlich Maßnahmen besprochen, wodurch es verhindert werden sollte, dass junge Talente frühzeitig und für sehr wenig Geld, Spanien ins Ausland verlassen.
Es tut sich schon einiges und man arbeitet intensiv an die Verbesserung der Situation in der Liga, nur sind die Berichte aus Spanien in den deutschen Medien etwas zu selektiv.
01.12.2013 - 17:24 Uhr
Zitat von Colchonero:
Zitat von xm0snx:
Nunja.. wenn man bösartig sein wollte, könnte man behaupten jeder nimmt die Finanzen als Maßstab, nur die Spanier selbst nicht :P
Bei dieser Aussage hätte ich dir bestimmt vor 6-7 Jahren zugestimmt, jedoch nicht jetzt. Es hat sich in dieser Hinsicht in Spanien einiges getan (tut sich immer noch), nur das scheint irgendwie bei den deutschen Sportmedien sich herauszufiltern, wodurch man über die positiven Entwicklungen aus Spanien nicht so oft berichtet wie über die negativen. Valencia fährt diesen Sparkurs schon seit 5 Jahren und bis vor einem Jahr haben sie sich sehr gut gehalten, trotz Abgänge wie Villa, Silva, Mata, Jordi Alba, Soldado usw. jetzt befinden sie sich zurzeit in einem Tief und jeder zeigt mit dem Finger auf sie, aha das kommt davon wenn man leichtsinnig mit dem Geld umgegangen ist. Für Málaga gilt dasselbe.
Was aber wichtig ist, und was eher dieses Thema betrifft ist, dass die PD als Liga trotzdem konkurrenzfähig geblieben ist, denn es gibt auch andere Beispiele wie Atleti die ja die Gesamtleistung von Spanien in der CL nicht nur gehalten, sondern es sogar verbessert haben. Und dass die PD als Liga seit Jahren das Maß aller Dinge in der EL ist, ist kein Geheimnis.
Bald kommt ja die Neuverteilung der TV Gelder wodurch ja die kleineren profitieren sollten. Reformen wird es auch in Richtung Schutz der Talenten geben. Es werden nämlich Maßnahmen besprochen, wodurch es verhindert werden sollte, dass junge Talente frühzeitig und für sehr wenig Geld, Spanien ins Ausland verlassen.
Es tut sich schon einiges und man arbeitet intensiv an die Verbesserung der Situation in der Liga, nur sind die Berichte aus Spanien in den deutschen Medien etwas zu selektiv.
Kannst du es "uns" verdenken? Immerhin hat sich Spanien so auch lange Zeit quasi einen Wettbewerbsvorteil gesichert und gerade Clubs wie Valencia haben diesen Konsolidierungskurs nicht aus Überzeugung eingeleitet, sondern weil man finanziell an die Wand gefahren ist.
Es hat auch den Dortmundern keiner damals applaudiert als die auf einen Sparkurs umschwenken musste, sondern da wurde auch (zu Recht) richtig ausgeteilt.
Was allerdings für Deutschland/die BL schon eine sehr prägende Erfahrung war, ist in Spanien lange Zeit einfach Normalität gewesen und vor allem gab es dann auch keinerlei Konsequenzen.
Mit dem was sich einige Clubs da erlaubt haben wären die heute in Deutschland in den unteren Ligen unterwegs, das muss man so deutlich sagen.
Genauso hat das Umdenken in Spanien auch erst so langsam angefangen und das erst durch enormen wirtschaftlichen und vor allem politischen Druck. Da muss sich dann auch erstmal zeigen, ob nachhaltig vernünftig gearbeitet wird.
Zudem kann ich nur nochmal betonen, dass viele Sachen über die wir diskutieren evtl. erst in Jahren umgesetzt werden oder ihre Wirkung entfalten und die sportlichen Auswirkungen davon wiederum erst noch später zu sehen sind.
Die WM 2006 inkl. neuer Stadien, verbesserter Jugendförderung (und die begann schon um die Jahrtausendwende) und Trainerausbildung etc. sind alles Dinge die sich erst so richtig in den letzten Jahren zeigen und beim Thema Stadien tragen Bayern, Schalke und co. auch noch immer finanzielle Lasten mit sich rum, die eben auch erst in einigen Jahren Geschichte sein werden und man erst dann zu 100% die Früchte dieser Investitionen ernten wird.
Zitat von xm0snx:
Nunja.. wenn man bösartig sein wollte, könnte man behaupten jeder nimmt die Finanzen als Maßstab, nur die Spanier selbst nicht :P
Bei dieser Aussage hätte ich dir bestimmt vor 6-7 Jahren zugestimmt, jedoch nicht jetzt. Es hat sich in dieser Hinsicht in Spanien einiges getan (tut sich immer noch), nur das scheint irgendwie bei den deutschen Sportmedien sich herauszufiltern, wodurch man über die positiven Entwicklungen aus Spanien nicht so oft berichtet wie über die negativen. Valencia fährt diesen Sparkurs schon seit 5 Jahren und bis vor einem Jahr haben sie sich sehr gut gehalten, trotz Abgänge wie Villa, Silva, Mata, Jordi Alba, Soldado usw. jetzt befinden sie sich zurzeit in einem Tief und jeder zeigt mit dem Finger auf sie, aha das kommt davon wenn man leichtsinnig mit dem Geld umgegangen ist. Für Málaga gilt dasselbe.
Was aber wichtig ist, und was eher dieses Thema betrifft ist, dass die PD als Liga trotzdem konkurrenzfähig geblieben ist, denn es gibt auch andere Beispiele wie Atleti die ja die Gesamtleistung von Spanien in der CL nicht nur gehalten, sondern es sogar verbessert haben. Und dass die PD als Liga seit Jahren das Maß aller Dinge in der EL ist, ist kein Geheimnis.
Bald kommt ja die Neuverteilung der TV Gelder wodurch ja die kleineren profitieren sollten. Reformen wird es auch in Richtung Schutz der Talenten geben. Es werden nämlich Maßnahmen besprochen, wodurch es verhindert werden sollte, dass junge Talente frühzeitig und für sehr wenig Geld, Spanien ins Ausland verlassen.
Es tut sich schon einiges und man arbeitet intensiv an die Verbesserung der Situation in der Liga, nur sind die Berichte aus Spanien in den deutschen Medien etwas zu selektiv.
Kannst du es "uns" verdenken? Immerhin hat sich Spanien so auch lange Zeit quasi einen Wettbewerbsvorteil gesichert und gerade Clubs wie Valencia haben diesen Konsolidierungskurs nicht aus Überzeugung eingeleitet, sondern weil man finanziell an die Wand gefahren ist.
Es hat auch den Dortmundern keiner damals applaudiert als die auf einen Sparkurs umschwenken musste, sondern da wurde auch (zu Recht) richtig ausgeteilt.
Was allerdings für Deutschland/die BL schon eine sehr prägende Erfahrung war, ist in Spanien lange Zeit einfach Normalität gewesen und vor allem gab es dann auch keinerlei Konsequenzen.
Mit dem was sich einige Clubs da erlaubt haben wären die heute in Deutschland in den unteren Ligen unterwegs, das muss man so deutlich sagen.
Genauso hat das Umdenken in Spanien auch erst so langsam angefangen und das erst durch enormen wirtschaftlichen und vor allem politischen Druck. Da muss sich dann auch erstmal zeigen, ob nachhaltig vernünftig gearbeitet wird.
Zudem kann ich nur nochmal betonen, dass viele Sachen über die wir diskutieren evtl. erst in Jahren umgesetzt werden oder ihre Wirkung entfalten und die sportlichen Auswirkungen davon wiederum erst noch später zu sehen sind.
Die WM 2006 inkl. neuer Stadien, verbesserter Jugendförderung (und die begann schon um die Jahrtausendwende) und Trainerausbildung etc. sind alles Dinge die sich erst so richtig in den letzten Jahren zeigen und beim Thema Stadien tragen Bayern, Schalke und co. auch noch immer finanzielle Lasten mit sich rum, die eben auch erst in einigen Jahren Geschichte sein werden und man erst dann zu 100% die Früchte dieser Investitionen ernten wird.
01.12.2013 - 20:48 Uhr
Zitat von Leinad:
Kannst du es "uns" verdenken? Immerhin hat sich Spanien so auch lange Zeit quasi einen Wettbewerbsvorteil gesichert und gerade Clubs wie Valencia haben diesen Konsolidierungskurs nicht aus Überzeugung eingeleitet, sondern weil man finanziell an die Wand gefahren ist.
Es hat auch den Dortmundern keiner damals applaudiert als die auf einen Sparkurs umschwenken musste, sondern da wurde auch (zu Recht) richtig ausgeteilt.
Was allerdings für Deutschland/die BL schon eine sehr prägende Erfahrung war, ist in Spanien lange Zeit einfach Normalität gewesen und vor allem gab es dann auch keinerlei Konsequenzen.
Mit dem was sich einige Clubs da erlaubt haben wären die heute in Deutschland in den unteren Ligen unterwegs, das muss man so deutlich sagen.
Genauso hat das Umdenken in Spanien auch erst so langsam angefangen und das erst durch enormen wirtschaftlichen und vor allem politischen Druck. Da muss sich dann auch erstmal zeigen, ob nachhaltig vernünftig gearbeitet wird.
Zudem kann ich nur nochmal betonen, dass viele Sachen über die wir diskutieren evtl. erst in Jahren umgesetzt werden oder ihre Wirkung entfalten und die sportlichen Auswirkungen davon wiederum erst noch später zu sehen sind.
Die WM 2006 inkl. neuer Stadien, verbesserter Jugendförderung (und die begann schon um die Jahrtausendwende) und Trainerausbildung etc. sind alles Dinge die sich erst so richtig in den letzten Jahren zeigen und beim Thema Stadien tragen Bayern, Schalke und co. auch noch immer finanzielle Lasten mit sich rum, die eben auch erst in einigen Jahren Geschichte sein werden und man erst dann zu 100% die Früchte dieser Investitionen ernten wird.
Schon, wenn man wie gesagt nur das böse aus Spanien herausfiltert und die spanischen Vereine fast wie Verbrecher aussehen lässt. Es sind viele Sachen passiert, die nicht passieren hätten sollen, darauf sind wir auch nicht stolz aber man kann es auch übertreiben. Onkel Uli, bei dem ja die Kritik gegen die bösen Spaniern fast schon an der Tagesordnung liegt, hat ja selber, um es mit seinen Worten zu fassen "Scheiße gebaut" mit der ganzen Steuerngeschichte da. Da verliert man im nachhinein jegliche Kredibilität über das gesagte. Und von solchen Leuten und Zeitungen wie die Bild lassen sich viele Leute verleiten, wenn sie sich mal über dieses Thema äußern.
Das was in Spanien mit dem Fußball passiert, passiert überall in der spanischen Gesellschaft. Der Fußball ist quasi wie ein Spiegelbild auf die Gesellschaft selbst. So ist es nun mal in Spanien, so wird es auch vermutlich bleiben. Du kannst ja schlecht erwarten, dass da eine "Mentalitätsumwandlung" vorgenommen wird. Wir sehen den Fußball anders als ihr, die Italiener sehen es anders als die Engländer usw. Politiker, genauso wie Bankenmanager oder Vereinsverantwortliche entscheiden öfters emotional als rational, da ist es in Deutschland genau andersrum. Und da hilft auch die Rumheulerei (entschuldige den Ausdruck) nicht, der verschafft sich einen Vorteil, der nimmt Kredite auf obwohl er nicht liquide arbeitet, dem wird vom spanischen Staat geholfen oder was weiss ich. Immerhin sind die Primera División und die Bundesliga komplett verschiedene Wettbewerbe die nichts gemeinsam haben, außer dass ihre Vereine in den europäischen Wettbewerben untereinander Spielen, was wiederum unterm Schirm der UEFA ist. Da ist nämlich, die UEFA die eingreifen muss, ein paar Regeln aufzustellen, damit die Vereine die in ihren Wettbewerben teilnehmen möchten, diese auch nachkommen müssen. Was aber intern in unserer Liga passiert, dafür sind wir alleine zuständig und nicht ihr oder Platini oder sonst wer.
In Spanien sind halt viele Sachen, die du auch angesprochen hast normal, worüber man in Deutschland nur den Kopf schütteln würde, umgekehrt gilt dies auch. Das gilt nicht nur für den Fußball, sondern für alles. Und wer nicht mit sowas klarkommt, bzw. es nicht so akzeptiert, der wird sein ganzes Leben ein Problem damit haben, denn Fakt ist und das kann ich dir garantieren, Kleinigkeiten können sich ändern (tun sich auch) aber die Grundeinstellung der Spanier zum Fußball bleibt fest untermauert. ;)
Kannst du es "uns" verdenken? Immerhin hat sich Spanien so auch lange Zeit quasi einen Wettbewerbsvorteil gesichert und gerade Clubs wie Valencia haben diesen Konsolidierungskurs nicht aus Überzeugung eingeleitet, sondern weil man finanziell an die Wand gefahren ist.
Es hat auch den Dortmundern keiner damals applaudiert als die auf einen Sparkurs umschwenken musste, sondern da wurde auch (zu Recht) richtig ausgeteilt.
Was allerdings für Deutschland/die BL schon eine sehr prägende Erfahrung war, ist in Spanien lange Zeit einfach Normalität gewesen und vor allem gab es dann auch keinerlei Konsequenzen.
Mit dem was sich einige Clubs da erlaubt haben wären die heute in Deutschland in den unteren Ligen unterwegs, das muss man so deutlich sagen.
Genauso hat das Umdenken in Spanien auch erst so langsam angefangen und das erst durch enormen wirtschaftlichen und vor allem politischen Druck. Da muss sich dann auch erstmal zeigen, ob nachhaltig vernünftig gearbeitet wird.
Zudem kann ich nur nochmal betonen, dass viele Sachen über die wir diskutieren evtl. erst in Jahren umgesetzt werden oder ihre Wirkung entfalten und die sportlichen Auswirkungen davon wiederum erst noch später zu sehen sind.
Die WM 2006 inkl. neuer Stadien, verbesserter Jugendförderung (und die begann schon um die Jahrtausendwende) und Trainerausbildung etc. sind alles Dinge die sich erst so richtig in den letzten Jahren zeigen und beim Thema Stadien tragen Bayern, Schalke und co. auch noch immer finanzielle Lasten mit sich rum, die eben auch erst in einigen Jahren Geschichte sein werden und man erst dann zu 100% die Früchte dieser Investitionen ernten wird.
Schon, wenn man wie gesagt nur das böse aus Spanien herausfiltert und die spanischen Vereine fast wie Verbrecher aussehen lässt. Es sind viele Sachen passiert, die nicht passieren hätten sollen, darauf sind wir auch nicht stolz aber man kann es auch übertreiben. Onkel Uli, bei dem ja die Kritik gegen die bösen Spaniern fast schon an der Tagesordnung liegt, hat ja selber, um es mit seinen Worten zu fassen "Scheiße gebaut" mit der ganzen Steuerngeschichte da. Da verliert man im nachhinein jegliche Kredibilität über das gesagte. Und von solchen Leuten und Zeitungen wie die Bild lassen sich viele Leute verleiten, wenn sie sich mal über dieses Thema äußern.
Das was in Spanien mit dem Fußball passiert, passiert überall in der spanischen Gesellschaft. Der Fußball ist quasi wie ein Spiegelbild auf die Gesellschaft selbst. So ist es nun mal in Spanien, so wird es auch vermutlich bleiben. Du kannst ja schlecht erwarten, dass da eine "Mentalitätsumwandlung" vorgenommen wird. Wir sehen den Fußball anders als ihr, die Italiener sehen es anders als die Engländer usw. Politiker, genauso wie Bankenmanager oder Vereinsverantwortliche entscheiden öfters emotional als rational, da ist es in Deutschland genau andersrum. Und da hilft auch die Rumheulerei (entschuldige den Ausdruck) nicht, der verschafft sich einen Vorteil, der nimmt Kredite auf obwohl er nicht liquide arbeitet, dem wird vom spanischen Staat geholfen oder was weiss ich. Immerhin sind die Primera División und die Bundesliga komplett verschiedene Wettbewerbe die nichts gemeinsam haben, außer dass ihre Vereine in den europäischen Wettbewerben untereinander Spielen, was wiederum unterm Schirm der UEFA ist. Da ist nämlich, die UEFA die eingreifen muss, ein paar Regeln aufzustellen, damit die Vereine die in ihren Wettbewerben teilnehmen möchten, diese auch nachkommen müssen. Was aber intern in unserer Liga passiert, dafür sind wir alleine zuständig und nicht ihr oder Platini oder sonst wer.
In Spanien sind halt viele Sachen, die du auch angesprochen hast normal, worüber man in Deutschland nur den Kopf schütteln würde, umgekehrt gilt dies auch. Das gilt nicht nur für den Fußball, sondern für alles. Und wer nicht mit sowas klarkommt, bzw. es nicht so akzeptiert, der wird sein ganzes Leben ein Problem damit haben, denn Fakt ist und das kann ich dir garantieren, Kleinigkeiten können sich ändern (tun sich auch) aber die Grundeinstellung der Spanier zum Fußball bleibt fest untermauert. ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Colchonero am 01.12.2013 um 20:50 Uhr bearbeitet
02.12.2013 - 14:36 Uhr
Zitat von niklas7pato:
In Duellen mit Real Madrid oder Paris Saint-Germain wird es mMn klare Niederlagen setzen, also in der Gesamtwertung Siege mit mindestens 3 Toren Unterschied.
Was jedoch nichts mit "deklassieren" zu tun hat. Man könnte sonst ja mal durchrechnen wen der BVB und Bayern letzte Saison alles so "deklassiert" haben (Ajax, Lille, Donezk, Juve, Barca).. Ich denke diese Wortwahl ist um einiges übertrieben und wird auch Schalke und Leverkusen im internationalen Vergleich nicht gerecht. Beide haben sowohl letzte Saison als auch diese Saison achtbare Ergebnisse eingefahren. Da Frage ich mich mit welchem Recht diese Teams nun als der Bodensatz des Wettbewerbs dargestellt werden um daraus eine wie auch immer geartete schwache der Bundesliga-Teams abzuleiten. Und das ohne ohne auch nur Ansatzweise auf die Vorraussetzungen einzugehen.. Aber natürlich würden die italienischen Teams mit einer ähnlichen Verletzungsmisere wie zB Schalke bei weitem besser gegen diese Gegner abschneiden. Die spielen ja allesamt jetzt schon dermaßen überzeugend :rolleyes . Ich verweise dabei nochmal auf die Punkteausbeute, immerhin ist das hier der Thread zur 5 Jahres Wertung.
Es ist ja gut, wenn einen das Weiterkommen mehr interessiert als das "wie", aber dann dürfte man eben auch die Frage stellen, was sich diese Teams mit der gezeigten Spielweise in der KO Runde für Chancen ausrechnen können. Mit Blick auf die von dir angesprochenen italienischen Vertreter frage ich mich, woher man da da aufgrund der bisher gezeigten Leistungen große Töne von sich geben können sollte..
Zitat von Colchonero:
Valencia fährt diesen Sparkurs schon seit 5 Jahren und bis vor einem Jahr haben sie sich sehr gut gehalten, trotz Abgänge wie Villa, Silva, Mata, Jordi Alba, Soldado usw. jetzt befinden sie sich zurzeit in einem Tief und jeder zeigt mit dem Finger auf sie, aha das kommt davon wenn man leichtsinnig mit dem Geld umgegangen ist. Für Málaga gilt dasselbe.
Und das empfindest du als ungerechtfertigt? Ich meine sie haben sich klar übernommen. Sie konnten aufgrund ihres Spielermaterials trotz der Schuldenkrise noch mithalten.. doch selbst dort mussten sie an die Substanz gehen ihr Tafelsilber verkaufen. Mir kann da niemand erzählen, dass so ein Schritt freiwillig erfolgt. Die Konsequenz ist sportlicher Qualitätsverlust der im Vergleich zu der finanziellen Entlastung in keinem Verhältnis steht. Alles aufrund jahrelanger Misswirtschaft..
Das gleiche bei Malaga. Als Top Projekt gefeiert und nun mehr oder weniger ruiniert.. Die Säulen der Mannschaft (Demichelis, Isco, Saviola, Joaquin, Baptista, Toulalan, Lugano, Piazon, Santa Cruz, Monreal, Cazorla, Rondon) wurden innerhalb von 12 Monaten verkauft PLUS der Abgang des Trainers Pellegrini. Dazu kommt ein mehrjähriger Ausschluss vom internationalen Wettbewerb, der im Grunde den Zustrom guter Spieler im Keim erstickt. Der Absturz in der Tabelle ist da nur logisch..
Ich verstehe nicht wie man das noch Schönreden kann bzw erwartet, dass man das als vollkomen normal ansieht. Zumal das ja nur die beiden extremsten Beispiele sind.
Zitat von Colchonero:
Was aber wichtig ist, und was eher dieses Thema betrifft ist, dass die PD als Liga trotzdem konkurrenzfähig geblieben ist, denn es gibt auch andere Beispiele wie Atleti die ja die Gesamtleistung von Spanien in der CL nicht nur gehalten, sondern es sogar verbessert haben
Ja, das habe ich ja auch erwähnt. Jedoch beschreibt "geblieben ist" eben die Situation bis zu diesem Punkt. Mein Ausblick war auf die nächsten 5-7 Jahre gerichtet.. Die Auswirkungen den Spielerschwundes (und dementsprechend der Qualität) wird eben nicht morgen ersichtlich, sondern im Verlauf der nächsten Jahre - falls keine Gegenmaßnahmen ergriffen oder die Jugend alles abfangen kann (Was eine riesige Bürde wäre).
Die Premiera Division ist von einer Käufer- zu einer Verkäufer Liga geworden. In der Saison 09/10 gab man noch 258 Mio. € für neue Spieler aus. In der Saison 11/12 waren es immerhin noch 90 Mio.€.
In der Saison 12/13 jedoch hat die gesamte Liga bereits ein Plus von 69 Mio. € gemacht. Diese Saison (13/14) ist man bisher bei einem unglaublichen Transferplus von 113 Mio.€! Und das obwohl eine Transferperiode noch aussteht und Madrid beinahe lächerliche 100 Mio. €. für Bale ausgegeben hat. Wie die Bilanz ohne diesen Tranfser aussehen würde kann sich denke ich jeder selbst errechnen..
Da kann man nunmal kaum von Zufall sprechen und es wäre nett, wenn man diesen Punkt nicht immer einfach beiseite wischt (bzw. einfach nicht drauf eingeht). Diese Zahlen denke ich mir ja schließlich nicht aus. Wenn eine Liga allein in einer Saison Spieler im Wert von quasi 250 Mio €. verscherbelt kann das auf Dauer nicht spurlos an ihr vorrübergehen - wann auch immer sich das zeigt. Das ist circa der Gegenwert der Spielerkäufe der gesamten Bundesliga (ohne Einnahmen!). Diese Zahlen sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen..
Zitat von Colchonero:
Bald kommt ja die Neuverteilung der TV Gelder wodurch ja die kleineren profitieren sollten. Reformen wird es auch in Richtung Schutz der Talenten geben. Es werden nämlich Maßnahmen besprochen, wodurch es verhindert werden sollte, dass junge Talente frühzeitig und für sehr wenig Geld, Spanien ins Ausland verlassen.
Es tut sich schon einiges und man arbeitet intensiv an die Verbesserung der Situation in der Liga, nur sind die Berichte aus Spanien in den deutschen Medien etwas zu selektiv.
Das sie das sind bestreite ich garnicht. Und das sich etwas tut möchte ich zum Wohle des spanischen Fußballs hoffen. Jedoch werden die Auswirkungen dieser Maßnahmen doch erst viel später zu merken sein, als die Auswirkung der bisher bestehenden Situzation. Man kann die Entwicklung eventuell etwas bremsen, etwas zu verhindern ist - meiner Meinung nach - jedoch zu spät. Immerhin dauert es mit dem neuen Vertrag noch bis mindestens 2015, wenn ich das richtig im Kopf habe.. Außerdem werden auch da Real und Barca harte Verhandlunspartner sein. Diese Teams sind eben aufgrund der finanziellen Ungewichtung in der Liga international auf Dauer so Konkurrenzfähig. Das wird da keiner freiwillig abgeben oder einschränken.
Und selbst wenn die kleinen Vereine dann die eine oder andere Million mehr bekommen, wirkt sich diese nicht sofort 2015 aus, sondern vielleicht im Verlkauf der darauf folgenden Jahre.. Und das auch nur bei gutem wirtschaften, was ja bisher nicht grade die Paradedisziplin dieser Tabellenregion ist.
Zitat von Colchonero:
Das was in Spanien mit dem Fußball passiert, passiert überall in der spanischen Gesellschaft. Der Fußball ist quasi wie ein Spiegelbild auf die Gesellschaft selbst. So ist es nun mal in Spanien, so wird es auch vermutlich bleiben. Du kannst ja schlecht erwarten, dass da eine "Mentalitätsumwandlung" vorgenommen wird. Wir sehen den Fußball anders als ihr, die Italiener sehen es anders als die Engländer usw. Politiker, genauso wie Bankenmanager oder Vereinsverantwortliche entscheiden öfters emotional als rational, da ist es in Deutschland genau andersrum. Und da hilft auch die Rumheulerei (entschuldige den Ausdruck) nicht, der verschafft sich einen Vorteil, der nimmt Kredite auf obwohl er nicht liquide arbeitet, dem wird vom spanischen Staat geholfen oder was weiss ich. Immerhin sind die Primera División und die Bundesliga komplett verschiedene Wettbewerbe die nichts gemeinsam haben, außer dass ihre Vereine in den europäischen Wettbewerben untereinander Spielen, was wiederum unterm Schirm der UEFA ist. Da ist nämlich, die UEFA die eingreifen muss, ein paar Regeln aufzustellen, damit die Vereine die in ihren Wettbewerben teilnehmen möchten, diese auch nachkommen müssen. Was aber intern in unserer Liga passiert, dafür sind wir alleine zuständig und nicht ihr oder Platini oder sonst wer.
Also bei allem Respekt, aber diese Meinung kann ja nicht dein ernst sein.. Man kann doch nicht bei Spanien alles entschuldigen mit der Begründung "bleibt so, weil ist so". Spanische Vereine sind nicht allein im gleichen internationalen Wettbewerb unterwegs, sondern in aller erster Linie auch auf einem gemeinsamen Markt, der unter europäischem Recht steht. Spanien kann eben nicht machen "wie sie es für richtig halten", da sie Marktteilnehmer in Europa sind und dementsprechende Rechte und Pflichten haben. Das hat auch nichts mit Mentalität oder "Aufrdücken" etc zu tun, sondern ist ganz normales wirtschaftliches (oder eben rechtliches) Handeln. Im Endeffekt ist es nicht der deutsche, englische, oder italienische Beobachter der mit irgendetwas "klarkommen" muss, sondern der spanische Fußball der Konsequenzen tragen muss für seine bisherigen Versäumnisse.
Wenn man sich deine Argumentation ansieht und daraus die Handlungsweise der Verantwortlichen ableiten würde, müsste man klar von Verzögerungstaktik sprechen. Und im Grunde werde ich genau dieses Gefühl bei der PD nicht los, dass es genau so ist.. Man sollte den Blick nach Italien richten, denn dort wurde eben diese (finanzielle und marktbedingte) Realität nun in weiten Teilen anerkannt und dementsprechend umstrukturiert. Sicherlich nicht überall gleich Konsequent, jedoch geht es da in die richtige Richtung. Da merkt man, dass ein harter Schnitt vollzogen wurde. Da muss man der Serie A respekt zollen. Das das Ganze auch sportliche Konsequenzen hat, sieht man dort jedoch genauso..
Spanien ist von dieser - oder auch nur einer ähnlichen - Entwicklung noch weit weg, meiner Meinung nach. Und ich weiß nicht ob es sinnvoll ist das weiter vor sich her zu schieben.. Die Zahlen sprechen momentan zumindest nicht so sehr für die PD. Da ist die 5 Jahres Wertung momentan wahrlich die Ausnahme.
In Duellen mit Real Madrid oder Paris Saint-Germain wird es mMn klare Niederlagen setzen, also in der Gesamtwertung Siege mit mindestens 3 Toren Unterschied.
Was jedoch nichts mit "deklassieren" zu tun hat. Man könnte sonst ja mal durchrechnen wen der BVB und Bayern letzte Saison alles so "deklassiert" haben (Ajax, Lille, Donezk, Juve, Barca).. Ich denke diese Wortwahl ist um einiges übertrieben und wird auch Schalke und Leverkusen im internationalen Vergleich nicht gerecht. Beide haben sowohl letzte Saison als auch diese Saison achtbare Ergebnisse eingefahren. Da Frage ich mich mit welchem Recht diese Teams nun als der Bodensatz des Wettbewerbs dargestellt werden um daraus eine wie auch immer geartete schwache der Bundesliga-Teams abzuleiten. Und das ohne ohne auch nur Ansatzweise auf die Vorraussetzungen einzugehen.. Aber natürlich würden die italienischen Teams mit einer ähnlichen Verletzungsmisere wie zB Schalke bei weitem besser gegen diese Gegner abschneiden. Die spielen ja allesamt jetzt schon dermaßen überzeugend :rolleyes . Ich verweise dabei nochmal auf die Punkteausbeute, immerhin ist das hier der Thread zur 5 Jahres Wertung.
Es ist ja gut, wenn einen das Weiterkommen mehr interessiert als das "wie", aber dann dürfte man eben auch die Frage stellen, was sich diese Teams mit der gezeigten Spielweise in der KO Runde für Chancen ausrechnen können. Mit Blick auf die von dir angesprochenen italienischen Vertreter frage ich mich, woher man da da aufgrund der bisher gezeigten Leistungen große Töne von sich geben können sollte..
Zitat von Colchonero:
Valencia fährt diesen Sparkurs schon seit 5 Jahren und bis vor einem Jahr haben sie sich sehr gut gehalten, trotz Abgänge wie Villa, Silva, Mata, Jordi Alba, Soldado usw. jetzt befinden sie sich zurzeit in einem Tief und jeder zeigt mit dem Finger auf sie, aha das kommt davon wenn man leichtsinnig mit dem Geld umgegangen ist. Für Málaga gilt dasselbe.
Und das empfindest du als ungerechtfertigt? Ich meine sie haben sich klar übernommen. Sie konnten aufgrund ihres Spielermaterials trotz der Schuldenkrise noch mithalten.. doch selbst dort mussten sie an die Substanz gehen ihr Tafelsilber verkaufen. Mir kann da niemand erzählen, dass so ein Schritt freiwillig erfolgt. Die Konsequenz ist sportlicher Qualitätsverlust der im Vergleich zu der finanziellen Entlastung in keinem Verhältnis steht. Alles aufrund jahrelanger Misswirtschaft..
Das gleiche bei Malaga. Als Top Projekt gefeiert und nun mehr oder weniger ruiniert.. Die Säulen der Mannschaft (Demichelis, Isco, Saviola, Joaquin, Baptista, Toulalan, Lugano, Piazon, Santa Cruz, Monreal, Cazorla, Rondon) wurden innerhalb von 12 Monaten verkauft PLUS der Abgang des Trainers Pellegrini. Dazu kommt ein mehrjähriger Ausschluss vom internationalen Wettbewerb, der im Grunde den Zustrom guter Spieler im Keim erstickt. Der Absturz in der Tabelle ist da nur logisch..
Ich verstehe nicht wie man das noch Schönreden kann bzw erwartet, dass man das als vollkomen normal ansieht. Zumal das ja nur die beiden extremsten Beispiele sind.
Zitat von Colchonero:
Was aber wichtig ist, und was eher dieses Thema betrifft ist, dass die PD als Liga trotzdem konkurrenzfähig geblieben ist, denn es gibt auch andere Beispiele wie Atleti die ja die Gesamtleistung von Spanien in der CL nicht nur gehalten, sondern es sogar verbessert haben
Ja, das habe ich ja auch erwähnt. Jedoch beschreibt "geblieben ist" eben die Situation bis zu diesem Punkt. Mein Ausblick war auf die nächsten 5-7 Jahre gerichtet.. Die Auswirkungen den Spielerschwundes (und dementsprechend der Qualität) wird eben nicht morgen ersichtlich, sondern im Verlauf der nächsten Jahre - falls keine Gegenmaßnahmen ergriffen oder die Jugend alles abfangen kann (Was eine riesige Bürde wäre).
Die Premiera Division ist von einer Käufer- zu einer Verkäufer Liga geworden. In der Saison 09/10 gab man noch 258 Mio. € für neue Spieler aus. In der Saison 11/12 waren es immerhin noch 90 Mio.€.
In der Saison 12/13 jedoch hat die gesamte Liga bereits ein Plus von 69 Mio. € gemacht. Diese Saison (13/14) ist man bisher bei einem unglaublichen Transferplus von 113 Mio.€! Und das obwohl eine Transferperiode noch aussteht und Madrid beinahe lächerliche 100 Mio. €. für Bale ausgegeben hat. Wie die Bilanz ohne diesen Tranfser aussehen würde kann sich denke ich jeder selbst errechnen..
Da kann man nunmal kaum von Zufall sprechen und es wäre nett, wenn man diesen Punkt nicht immer einfach beiseite wischt (bzw. einfach nicht drauf eingeht). Diese Zahlen denke ich mir ja schließlich nicht aus. Wenn eine Liga allein in einer Saison Spieler im Wert von quasi 250 Mio €. verscherbelt kann das auf Dauer nicht spurlos an ihr vorrübergehen - wann auch immer sich das zeigt. Das ist circa der Gegenwert der Spielerkäufe der gesamten Bundesliga (ohne Einnahmen!). Diese Zahlen sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen..
Zitat von Colchonero:
Bald kommt ja die Neuverteilung der TV Gelder wodurch ja die kleineren profitieren sollten. Reformen wird es auch in Richtung Schutz der Talenten geben. Es werden nämlich Maßnahmen besprochen, wodurch es verhindert werden sollte, dass junge Talente frühzeitig und für sehr wenig Geld, Spanien ins Ausland verlassen.
Es tut sich schon einiges und man arbeitet intensiv an die Verbesserung der Situation in der Liga, nur sind die Berichte aus Spanien in den deutschen Medien etwas zu selektiv.
Das sie das sind bestreite ich garnicht. Und das sich etwas tut möchte ich zum Wohle des spanischen Fußballs hoffen. Jedoch werden die Auswirkungen dieser Maßnahmen doch erst viel später zu merken sein, als die Auswirkung der bisher bestehenden Situzation. Man kann die Entwicklung eventuell etwas bremsen, etwas zu verhindern ist - meiner Meinung nach - jedoch zu spät. Immerhin dauert es mit dem neuen Vertrag noch bis mindestens 2015, wenn ich das richtig im Kopf habe.. Außerdem werden auch da Real und Barca harte Verhandlunspartner sein. Diese Teams sind eben aufgrund der finanziellen Ungewichtung in der Liga international auf Dauer so Konkurrenzfähig. Das wird da keiner freiwillig abgeben oder einschränken.
Und selbst wenn die kleinen Vereine dann die eine oder andere Million mehr bekommen, wirkt sich diese nicht sofort 2015 aus, sondern vielleicht im Verlkauf der darauf folgenden Jahre.. Und das auch nur bei gutem wirtschaften, was ja bisher nicht grade die Paradedisziplin dieser Tabellenregion ist.
Zitat von Colchonero:
Das was in Spanien mit dem Fußball passiert, passiert überall in der spanischen Gesellschaft. Der Fußball ist quasi wie ein Spiegelbild auf die Gesellschaft selbst. So ist es nun mal in Spanien, so wird es auch vermutlich bleiben. Du kannst ja schlecht erwarten, dass da eine "Mentalitätsumwandlung" vorgenommen wird. Wir sehen den Fußball anders als ihr, die Italiener sehen es anders als die Engländer usw. Politiker, genauso wie Bankenmanager oder Vereinsverantwortliche entscheiden öfters emotional als rational, da ist es in Deutschland genau andersrum. Und da hilft auch die Rumheulerei (entschuldige den Ausdruck) nicht, der verschafft sich einen Vorteil, der nimmt Kredite auf obwohl er nicht liquide arbeitet, dem wird vom spanischen Staat geholfen oder was weiss ich. Immerhin sind die Primera División und die Bundesliga komplett verschiedene Wettbewerbe die nichts gemeinsam haben, außer dass ihre Vereine in den europäischen Wettbewerben untereinander Spielen, was wiederum unterm Schirm der UEFA ist. Da ist nämlich, die UEFA die eingreifen muss, ein paar Regeln aufzustellen, damit die Vereine die in ihren Wettbewerben teilnehmen möchten, diese auch nachkommen müssen. Was aber intern in unserer Liga passiert, dafür sind wir alleine zuständig und nicht ihr oder Platini oder sonst wer.
Also bei allem Respekt, aber diese Meinung kann ja nicht dein ernst sein.. Man kann doch nicht bei Spanien alles entschuldigen mit der Begründung "bleibt so, weil ist so". Spanische Vereine sind nicht allein im gleichen internationalen Wettbewerb unterwegs, sondern in aller erster Linie auch auf einem gemeinsamen Markt, der unter europäischem Recht steht. Spanien kann eben nicht machen "wie sie es für richtig halten", da sie Marktteilnehmer in Europa sind und dementsprechende Rechte und Pflichten haben. Das hat auch nichts mit Mentalität oder "Aufrdücken" etc zu tun, sondern ist ganz normales wirtschaftliches (oder eben rechtliches) Handeln. Im Endeffekt ist es nicht der deutsche, englische, oder italienische Beobachter der mit irgendetwas "klarkommen" muss, sondern der spanische Fußball der Konsequenzen tragen muss für seine bisherigen Versäumnisse.
Wenn man sich deine Argumentation ansieht und daraus die Handlungsweise der Verantwortlichen ableiten würde, müsste man klar von Verzögerungstaktik sprechen. Und im Grunde werde ich genau dieses Gefühl bei der PD nicht los, dass es genau so ist.. Man sollte den Blick nach Italien richten, denn dort wurde eben diese (finanzielle und marktbedingte) Realität nun in weiten Teilen anerkannt und dementsprechend umstrukturiert. Sicherlich nicht überall gleich Konsequent, jedoch geht es da in die richtige Richtung. Da merkt man, dass ein harter Schnitt vollzogen wurde. Da muss man der Serie A respekt zollen. Das das Ganze auch sportliche Konsequenzen hat, sieht man dort jedoch genauso..
Spanien ist von dieser - oder auch nur einer ähnlichen - Entwicklung noch weit weg, meiner Meinung nach. Und ich weiß nicht ob es sinnvoll ist das weiter vor sich her zu schieben.. Die Zahlen sprechen momentan zumindest nicht so sehr für die PD. Da ist die 5 Jahres Wertung momentan wahrlich die Ausnahme.
02.12.2013 - 16:30 Uhr
Zitat von xm0snx:
In der Saison 09/10 gab man noch 258 Mio. € für neue Spieler aus. In der Saison 11/12 waren es immerhin noch 90 Mio.€.
In der Saison 12/13 jedoch hat die gesamte Liga bereits ein Plus von 69 Mio. € gemacht. Diese Saison (13/14) ist man bisher bei einem unglaublichen Transferplus von 113 Mio.€! Und das obwohl eine Transferperiode noch aussteht und Madrid beinahe lächerliche 100 Mio. €. für Bale ausgegeben hat. Wie die Bilanz ohne diesen Tranfser aussehen würde kann sich denke ich jeder selbst errechnen..
Korrekt müsste es heißen man gab 258 Mio.€ und 90 Mio.€ mehr für Spieler aus, als man eingenommen hat. Ich beziehe mich also durchgehend auf die Gesamtbilanz der Liga.
Nur damit man nicht durcheinander kommt. ;)
In der Saison 09/10 gab man noch 258 Mio. € für neue Spieler aus. In der Saison 11/12 waren es immerhin noch 90 Mio.€.
In der Saison 12/13 jedoch hat die gesamte Liga bereits ein Plus von 69 Mio. € gemacht. Diese Saison (13/14) ist man bisher bei einem unglaublichen Transferplus von 113 Mio.€! Und das obwohl eine Transferperiode noch aussteht und Madrid beinahe lächerliche 100 Mio. €. für Bale ausgegeben hat. Wie die Bilanz ohne diesen Tranfser aussehen würde kann sich denke ich jeder selbst errechnen..
Korrekt müsste es heißen man gab 258 Mio.€ und 90 Mio.€ mehr für Spieler aus, als man eingenommen hat. Ich beziehe mich also durchgehend auf die Gesamtbilanz der Liga.
Nur damit man nicht durcheinander kommt. ;)
11.12.2013 - 15:34 Uhr
Juve ist schon raus. Könnte ein ganz schlimmer Tag für Italien werden. Auch wenn man ind er Europa League dieses Jahr sehr gut punktet wäre es sicher der Tiefpunkt, wenn kein Verein im Achtelfinale stehen würde.
11.12.2013 - 15:51 Uhr
Zitat von Borsigplatz:
Juve ist schon raus. Könnte ein ganz schlimmer Tag für Italien werden. Auch wenn man ind er Europa League dieses Jahr sehr gut punktet wäre es sicher der Tiefpunkt, wenn kein Verein im Achtelfinale stehen würde.
Naja, kommt drauf an, was Juve jetzt in der EL abliefert :)
Juve ist schon raus. Könnte ein ganz schlimmer Tag für Italien werden. Auch wenn man ind er Europa League dieses Jahr sehr gut punktet wäre es sicher der Tiefpunkt, wenn kein Verein im Achtelfinale stehen würde.
Naja, kommt drauf an, was Juve jetzt in der EL abliefert :)
11.12.2013 - 17:18 Uhr
Zitat von Robben69:
Zitat von Borsigplatz:
Juve ist schon raus. Könnte ein ganz schlimmer Tag für Italien werden. Auch wenn man ind er Europa League dieses Jahr sehr gut punktet wäre es sicher der Tiefpunkt, wenn kein Verein im Achtelfinale stehen würde.
Naja, kommt drauf an, was Juve jetzt in der EL abliefert :)
Wohl wahr, jedoch werden die verpassten Gelder schmerzen definitiv schmerzen. Ich gehe zwar davon aus, dass sie die EL ernst nehmen, da das Finale im eigenen Stadion stattfindet, aber bei italienischen Teams und der Europa League bleiben immer gewisse Restzweifel..
So oder so gehen Italien somit 1x Bonuspunkte der CL durch die Lappen, womit sie dadurch nicht weiter an die Bundesliga heranrutschen können. Da die Bayern und Leverkusen schon durch sind und höchstens Neapel und Milan folgen können ist es dort ausgeglichen. Sollten weitere Teams der Bundesliga in das Achtelfinale einziehen, könnte man sich sogar wieder etwas von Italien absetzen in der Wertung.
Somit wäre der Start einer Aufholjagd auf Platz drei und somit den 4. CL Platz für dieses Jahr im Grunde so gut wie abgewendet, da unter diesen Umständen ein Überflügeln mit mehreren Punkten Abstand so gut wie ausgeschlossen ist.
Aber erstmal abwarten wie der heutige Abend verläuft.
Edit:
Übrigens freue ich mich ehrlich für Leverkusen. Nach ihrem Spiel gegen United habe ich ja hier ziemlich scharfe Kritik geübt (wie ich finde auch zurecht). Sie haben aber Moral bewiesen und gegen RSSS gezeigt, dass sie es besser können. Vielleicht war ja die Pleite gegen United eine Art Initialzündung.. wäre ja nicht das erste mal.
Auf jeden Fall sollte der Erfolg gegen Dortmund in der Liga und jetzt die bestandene CL Vorrunde langsam etwas Sicherheit geben in den vermeintlich großen Spielen. Solche Erfahrungen können dem Kader nur gut tun.
Zitat von Borsigplatz:
Juve ist schon raus. Könnte ein ganz schlimmer Tag für Italien werden. Auch wenn man ind er Europa League dieses Jahr sehr gut punktet wäre es sicher der Tiefpunkt, wenn kein Verein im Achtelfinale stehen würde.
Naja, kommt drauf an, was Juve jetzt in der EL abliefert :)
Wohl wahr, jedoch werden die verpassten Gelder schmerzen definitiv schmerzen. Ich gehe zwar davon aus, dass sie die EL ernst nehmen, da das Finale im eigenen Stadion stattfindet, aber bei italienischen Teams und der Europa League bleiben immer gewisse Restzweifel..
So oder so gehen Italien somit 1x Bonuspunkte der CL durch die Lappen, womit sie dadurch nicht weiter an die Bundesliga heranrutschen können. Da die Bayern und Leverkusen schon durch sind und höchstens Neapel und Milan folgen können ist es dort ausgeglichen. Sollten weitere Teams der Bundesliga in das Achtelfinale einziehen, könnte man sich sogar wieder etwas von Italien absetzen in der Wertung.
Somit wäre der Start einer Aufholjagd auf Platz drei und somit den 4. CL Platz für dieses Jahr im Grunde so gut wie abgewendet, da unter diesen Umständen ein Überflügeln mit mehreren Punkten Abstand so gut wie ausgeschlossen ist.
Aber erstmal abwarten wie der heutige Abend verläuft.
Edit:
Übrigens freue ich mich ehrlich für Leverkusen. Nach ihrem Spiel gegen United habe ich ja hier ziemlich scharfe Kritik geübt (wie ich finde auch zurecht). Sie haben aber Moral bewiesen und gegen RSSS gezeigt, dass sie es besser können. Vielleicht war ja die Pleite gegen United eine Art Initialzündung.. wäre ja nicht das erste mal.
Auf jeden Fall sollte der Erfolg gegen Dortmund in der Liga und jetzt die bestandene CL Vorrunde langsam etwas Sicherheit geben in den vermeintlich großen Spielen. Solche Erfahrungen können dem Kader nur gut tun.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von xm0snx am 11.12.2013 um 17:23 Uhr bearbeitet
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