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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Roger Schmidt |#211
23.10.2016 - 20:57 Uhr
Ich bin zwiegespalten, was Roger angeht. Was haben wir ihn nach dem Dortmund Spiel für seinen Konter gegen Thomas Tuchel gefeiert. Wir haben den Namen unserer Plauderecke sogar zweimal hintereinander nach Sprüchen von ihm benannt. Dass er nun so austeilt, während seiner Bewährungszeit, habe ich nicht erwartet. Aber das wurde hier nun lang und breit diskutiert. Das Strafmaß wird dann Montag oder Dienstag bekanntgegeben.
Worüber ich auch zwiegespalten bin, ist das Taktische. Ich bin nach wie vor ein Freund des Angriffs-Pressings und sehe es auch nicht als überholt an. Allerdings muss das ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Viererkette soweit aufrückt, dass sie mit einem hohen Ball überspielt ist und sich unheimlich große Räume für den Gegner ergeben. Die Pressingmaschine kann auch ein paar Meter in Richtung unseres Tores angeschmissen werden, wenn der Gegner also weiter in der Vorwärtsbewegung ist und somit bei Ballverlust weiter vom eigenen Tor entfernt ist. Dies würde zum Beispiel einem Brandt, glaube ich, schon etwas mehr entgegen kommen.
Gestern war es natürlich ärgerlich so früh in Rückstand zu geraten und in der ersten Halbzeit konnte man ja noch Ansätze erkennen, dass man mit einem Mann weniger in der Offensive doch gewillt ist, die Fünferkette zu durchdringen. Aber diese Offensivbemühungen sorgten dann wieder für eine Unausgewogenheit in der Defensive. Balance ist sowieso ein Zustand, der unter RS nur während der Siegesserien zutrifft. Ein gute Verteidigung, die nicht zulasten der Offensive geht.
Ich würde mir von Roger einfach nur wünschen, dass er mehr darüber reflektiert bzw. überlegt, was das Team besser machen kann oder was eher ihren Stärken entspricht. Nicht immer nur die Niederlage oder das Unentschieden auf Gott und die Welt schieben, wäre schon mal ein Anfang. Dafür haben wir schließlich schon Rudi und das muss der Trainer nun nicht auch noch machen.
Was ich aber gut finde ist, dass er immer glaubt, dass sein Team als Sieger vom Platz geht. Nur sind Anspruch und Wirklichkeit momentan nicht Kongruent. In vielen Spielen konnten wir als Sieger nach einem Rückstand vom Platz gehen. Aber ist es immer nötig, dass das man überhaupt in Rückstand gerät? Ich meine nein, wenn man
1. kompakter steht und damit auch die hintere Viererkette ein Stück weit entlastet (damit meine ich vor allem die Außenverteidiger, die häufig von den beiden 10ern im Stich gelassen werden),
2. einstudierte Laufwege in der Offensive verwendet (denn scheinbar sorgt der hochfluide, weil sehr variable, 4er Angriff für eine erschreckende Ideenarmut, die durch Laufwege vielleicht etwas abgemildert werden kann),
3. wenn nichts greift zumindest mal über eine generelle Systemumstellung nachzudenken. Dabei möchte ich auch darauf hinweisen, dass das System mit einem zeitweise als zentralen Mittelfeldspieler agierenden halblinken/halbrechten 10er bereits in Salzburg praktiziert wurde, so zumindest mein Eindruck aus dem Artikel von Spielverlagerung.de.
http://spielverlagerung.de/2014/03/05/red-bull-salzburg-unter-roger-schmidt-2014/

2. und 3. werden wir aber denke ich unter Roger nicht erleben, dazu ist zu sehr Fan des 4-2-2-2 und seines Angriffspiels. Auf dem Papier klingt es ja eigentlich nicht schlecht. Den Gegner so früh wie möglich angreifen, damit das Tor nicht allzu weit weg ist. Nur erkenne ich nie einen Angriffs-Plan, wenn der Gegner den Bus vor dem Tor parkt. Wurde Roger eigentlich mal dazu befragt, wie er sich das Tore schießen gegen Defensivorientierte Teams vorstellt?

Die ganze Mannschaft hat immer hinter dem Trainer gestanden. Wir hatten auch schwere Zeiten in der Vorrunde mit vielen Verletzten und viel Pech. Jetzt sieht man, wozu wir in der Lage sind, wenn der Kader wieder breit aufgestellt ist und wir durchwechseln können. Wir haben jetzt fünf Spiele in Folge zu null gewonnen. Daran sieht man, dass auch die Arbeit des Trainers fruchtet. Wir haben den perfekten Trainer.


Das sagte Kampl nach dem Frankfurt Spiel in der letzten Rückrunde. Ich würde gerne wissen, wie es im inneren des Teams aussieht, auch, weil Schmidt jetzt in der BL wieder mind. 2 Spiele nicht an der Seitenlinie stehen wird und beim letzten Mal nur ein einer von neun möglichen Punkten wurde. Dass Kampl immer ein Fürsprecher von Roger sein wird, sollte klar sein. Aber wie sieht das ein Bender, ein Kießling oder Chicharito? Ich würde mir aber wünschen, dass Boldt mit seiner Aussage (diese tätigte er gestern in der Halbzeitpause am Sky-Mikrofon), dass das Team intakt ist, recht hat. Gründe für Unmut gibt es aber bei einigen Spielern, beispielsweise bei Dragovic, DDC, Hilbert und Kruse, schon.

Wenn ich also ehrlich bin: Ich weiß nicht, was der richtige Weg ist. Soll ich darauf hoffen, dass Schmidt entlassen wird und die Geschäftsführung einen passenden neuen präsentiert (falls es den überhaupt gibt) oder dass es im nächsten Spiel unter Rogers Führung besser wird?
Roger Schmidt |#212
24.10.2016 - 16:43 Uhr
Zitat von Buddhanator
Warum fordern denn so viele von Roger jetzt das Ruder rumzureißen? Wie oft denn noch? Es wurde schon oft genug erwähnt, er hatte jetzt genug Zeit mit der Mannschaft, es wurden Spieler auf seinen Wunsch hin dazugekauft, SEINE Wunschspieler mit denen er SEIN System ERFOLGREICH umsetzen wollte. Es gibt kein Anzeichen dafür, dass es besser werden sollte. Das "System" wird auch niemand von heut auf morgen anders verstehen und erfolgreich umsetzen, wenn er es in den letzten 3 Jahren auch nicht geschafft hat. Es wird auch keinen "Knoten" geben der in den nächsten Wochen platzen kann. Was soll Roger denn auf einmal ändern um eine Kehrtwende herbeizuführen? Er steckt im Moment in einer ziemlich schwierigen Zickmühle.
Verwirft er sein "System", bzw schwächt er es ab, würde er einerseits Stärke und Einsicht zeigen, auf der anderen Seite jedoch auch seinen Irrtum zugeben. Letzteres traue ich seinem (zumindest nach außen hin) starkem Ego nicht zu.
Ich irre mich hier sehr gerne, aber ich denke nicht dass er die Kehrtwende hinbekommt. Stützen ihn die Spieler während und nach seiner Sperre und gewinnen zumindest gegen Lotte und holen 3 Punkte gegen aktuell sehr schwache Wölfe, könnten sie ihn am Leben erhalten. Gehen beide Spiele verloren ist er mMn nicht mehr haltbar.

So oder so, es stehen unruhige Zeiten bevor, obwohl ich gehofft hatte dass wir mit Roger einen Trainer hätten, bei dem man wenigstens über 1-2 Saisons keine Trainerdiskussion führen wird.

Was ich nur hoffe, aber dafür haben auch Rudi&Schade keine Kristallkugel, dass es nicht so weit kommt wie in Wolfsburg, sondern man früher reagiert und die Saisonziele nicht gefährdet (wobei die ambitioniertesten der in den Wald gerufenen Ziele schon dahin sind)....

Wer ist denn ein geeigneter Kandidat, um Schmidt zu ersetzen? Erfolg garantiert natürlich niemand, aber erfolgsversprechende Trainer die gerade die Däumchen drehen stehen jetzt auch nicht Schlange.

Liegt es denn (einzig) am Trainer, dass wir in dieser Situation stecken? Viele fordern ja auch schon den Kopf von Völler. Aber ehrlich gesagt waren die Transfers zuletzt sehr gut, sportlich lag man selten mal hinter den eigenen Möglichkeiten. Auch mit/wegen Schmidt. Gewirtschaftet wurde auch klasse so dass man sich Leute wie Volland bedenklos finanzieren kann. Und welcher Trainer hat hier eine Mannschaft auf den Rasen gestellt, die konstant geliefert hat? Die Mannschaft um die Jahrtausendwende, die vollgepumpt mit Spielern war die man finanzieren konnte weil man über den eigenen Verhältnissen lebte/wirtschaftete. Sonst? Heynckes war noch erfolgreicher, jedoch lag da die Liga von der Qualität der Teams auch noch längst nicht so nah beieinander. Ist mir alles zu einfach, diese Trainerwechsel. Es wird sich schlicht nichts ändern - abgesehen vom kurzfristigen Erfolg.

Ich sehe hier bislang weder den optimalen Kandidaten, den man mir schmackhaft verkaufen konnte, noch sehe ich unsere Probleme auf einen Schlag gelöst. In Köln flog man auch regelmäßig auf die Fresse, wenn sich mal etwas wie Euphorie entfacht hat und man gleich von Europa träumte, eigentlich aber im Abstiegskampf steckte. Bei uns ist das ähnlich. Super Mannschaft, tolle Transfers, dennoch wurden gewisse Schwachpunkte nicht entfernt.

Schaut man sich nur mal die Gegentreffer an, dann hat das weder was mit Taktik, Aufstellung, Konzept oder Personal zu tun - also nur mal um paar Punkte zu nennen wo der Trainer Einfluss drauf hat - sondern es sind schlicht verlorene Zweikämpfe oder Ballverluste in Situationen, die so sogar in der 3. Liga eiskalt bestraft werden. So einfach ist das, da braucht es eigentlich noch nichtmal eine lange Analyse.
Roger Schmidt |#213
24.10.2016 - 19:46 Uhr
Zitat von Red_Devil

Wer ist denn ein geeigneter Kandidat, um Schmidt zu ersetzen? Erfolg garantiert natürlich niemand, aber erfolgsversprechende Trainer die gerade die Däumchen drehen stehen jetzt auch nicht Schlange.

Liegt es denn (einzig) am Trainer, dass wir in dieser Situation stecken? Viele fordern ja auch schon den Kopf von Völler. Aber ehrlich gesagt waren die Transfers zuletzt sehr gut, sportlich lag man selten mal hinter den eigenen Möglichkeiten. Auch mit/wegen Schmidt. Gewirtschaftet wurde auch klasse so dass man sich Leute wie Volland bedenklos finanzieren kann. Und welcher Trainer hat hier eine Mannschaft auf den Rasen gestellt, die konstant geliefert hat?


Starker, differenzierter Beitrag!daumen-hoch

Ohne Provo, FC-Brille und Gedöns:

Kann es nicht sein, dass man in die eigene Falle getappt ist?
Man hat vor wenigen Jahren die Ausrichtung und den Anspruch neudefiniert. Indirekt überließ man dem BVB das Feld des Bayern-Jägers. Dauerhaft Europa, junge hungrige Spieler auf dem Weg zum Star!

Das perfektionierte man ja auch. Man genießt einen exzellenten Ruf, ist sicher ein gern gesehener Abnehmer für Leihspieler, der Top-Clubs. Dazu wird hervorragend gewirtschaftet.

Damit nahm man natürlich auch viel Spannung raus, reduzierte das Frustpotential. Aber vielleicht auch die Mentalität der Mannschaft? Man hat nicht den Eindruck, als lassen die Jungs es schleifen. Aber man hat nicht mehr das Gefühl, da steht "ein verschworener Haufen", der um jeden Preis gewinnen will. Bayer ist mein Nr.1-Tippscheinversauer. Auch die Transfers spiegeln das ein wenig wieder. Alles tolle Fußballer, nette, sympathische Burschen. Die aber wissen:"Ich muss nicht Meister werden, Europa reicht!" und sich dann vlt. etwas schwerer tun, beständig und jedes Spiel an die Grenzen zu gehen. Überspitzt gesagt: Es wirkt so, als habe man sich eine Art "Wellness-Atmosphäre" geschaffen. "Wir tun keinem was, wollen nur attraktiven Fußball spielen und irgendwo oben dabei sein."

Es fehlen meiner Ansicht nach auch die "Häuptlinge" und hat zu Viele "Indianer". Ich bin mir nicht sicher, ob Toprak DER Leader ist. Keiner auf dem Feld, der Erfahrung mitbringt, um Orientierung zu bieten, das Tempo zu bestimmen, etc.

Wie gesagt, durch die Bank, alles tolle Spieler! Aber ist es nicht so, dass sie mit den Gedanken bei künftigen Transfers sind, gerade dann, wenn sie so weit sind, dass sie die Mannschaft weiter bringen? Oder anders gesagt, Spieler, wie Brandt oder Bellarabi sind dann weg, wenn sie das Potential konstant auf dem Platz umsetzen. Nach dem Motto:"Ich mache noch 1-2 Jahre Leverkusen, bis ich dann zu Bayern, Barca, nach England gehe."

Das ist sicherlich alles reizvoll, weil man attraktiv für solche Spieler wird oder ist, aber meinem Eindruck nach wird es übertrieben.

Ich sehe auch keinen Sinn darin, den Coach mal wieder zu wechseln oder gar Völler in Frage zu stellen. Bon Außen wirkt es so, dass man die Ausrichtung neu überdenken muss, auch mal einen"alten" holen, wenn der auch keinen Wiederverkaufswert hat. Die Ansprüche insgesamt sollte man nochmal überdenken.

Diese unkonstanten, schwankenden Leistungen einzelner Spieler oder des Teams, trotz dieses großen Potentials lassen sich eigentlich nur mit Teamchemie, Mentalität erklären.

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Roger Schmidt |#214
24.10.2016 - 20:20 Uhr
Ist der Schluss richtig, dass die Szene,die mancher auch ohne die Vorstrafe sehr scharf verurteilte, lediglich 15000 Euro nach sich gezogen haben? Die Sperre folgt ja nur aufgrund der aufgehobenen Bewährung.

Sein Verweis auf die Tribüne war richtig und die Strafe passt auch.
Er fehlt nun lediglich eine Woche,deshalb sollte es nun viel mehr um das sportliche gehen.
Schmidt hat genug zu tun:
-Regelmäßiges verschlafen der anfangsviertelstunde,auch ganze Halbzeiten.
-Standards
In der Ära Schmidt lief es nur im ersten Jahr durch die direkten Freistöße von Calhanoglu, sonst sehen wir 90 % Ecken auf den ersten Pfosten oder führen Sie zu 2.aus, was für mich nur eine seltene Lösung sein sollte
-fehlende Konstanz.
Wir starten im 3.Jahr mit ständig wechselnden Auftritten. In den ersten beiden Jahren gab es da für mich noch verständliche Gründe(erstes Jahr mit neuem Trainer,viele Abgänge 2015,Verletzungen).
Aktuell ist es nicht nur ein Problem,mal sind es individuelle Aussetzer,extreme Formschwäche,fehlende Kreativität.
Eine Mentalität vom Dortmund Spiel fehlt mir in zu vielen Partien.
Die können es besser.
Aber auch Schmidt ist gefordert:
Auch wenn er Spieler mittlerweile auch berechtigt mal öffentlich in die Pflicht nimmt,sind mir öffentlich die Spielanalysen zu positiv.
Zu oft ist mir da von Pech/fehlender Glück die Rede.
Unser Kader muss auch mal spiele dominieren,zu viele Spiele sind über die 90 Minuten zu schwankend.
Die Standards werden entweder nicht trainiert(großer Fehler)oder werden falsch trainiert(Ich kann mir nicht vorstellen,dass Calhanoglu mit seiner Technik 5 Ecken hintereinander unter normalen Umständen so schlecht schießt)
Und was ist mit den Spielern los,dass immer wieder Phasen verschlafen werden?
Wenn intern die Auftritte mitunter (natürlich wird intern kritischer gesprochen)so positiv gesehen werden wie öffentlich , ist es nicht fördernd.
Die Saison ist noch lang aber die Euphorie,die bei einigen da war,ist völlig verflogen.Und so hätte es nicht sein müssen. Ich erwarte nicht,dass die Saison insgesamt schlecht verlaufen wird,aber es fehlt jetzt schon das Gefühl,dass wir den erhofften Schritt machen.

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Der heutige Fußball oder "Den Schmerz, den der Kommerz verursacht, lindern"

Läuft.
Roger Schmidt |#215
24.10.2016 - 23:04 Uhr
Zitat von rhinemike

Zitat von DerPhilosoph

Damals haben hier noch ein paar richtige Granaten gekickt…



Du sagst es! zwinker

Unter Heynckes war der Anspruch noch ganz klar Meisterschaft. Du hast Recht, wenn Du sagst, dass es schwer ist, bestimmte Spieler zu bekommen. Kirstens kann man sich auch nicht stricken. ABer auch Spieler, wie Ballack oder Vidal, die in jedem Spiel um jeden Preis gewinnen wollen, findet man in der Form nicht mehr.

Wie gesagt, die Spieler sind fast alle toll. Aber auch, die von Dir aufgezählten, wie Kampl, etc. sind für mich keine Führungsspieler. Gäbe es eine funktionierende Hierarchie, wären die Leistungen konstanter.


Ich stimme euch beiden voll und ganz zu.

Das Hauptproblem damals war, dass man mit Emir das Herz und die Galle der Mannschaft rausgerissen hat. Wenn mein Arbeitgeber (und arbeite sehr gerne dort) einen Mitarbeiter, der immer alles gegeben hat wegen Aggressionsproblemen entlassen würde würde ich gleich mitkündigen. Dann soll er eine Therapie machen und eine Spende verrichten oder Sozialstunden in Köln Kalk. Aber ich finde es absolut ekelhaft einen verdienten Mitarbeiter mit Migrationshintergrund wegen psychischen Problemen fristlos zu kündigen. Das erinnert mich ein bischen an den Rechtsaussen Politiker Blocher in der Schweiz, der straffällige Jugendliche ausweisen möchte. So funktioniert Ghettoisierung, wenn man Migranten, die immer alles geben und brav ihre Steuern zahlen und im Prinzip korrekte Menschen sind, wegen leichten Anpassungsproblemen wegjagt.

Dann hat man einen technisch sicherlich bundesligatauglichen, aber ungiftigen Mehmedi geholt während mit Ibiservic ein Spieler, der unbedingt gewinnen will und die jungen anführt nach Berlin gewechselt ist. An seiner Seite können in Berlin junge Spieler wie Mittelstädt, Weiser und Haraguchi reifen. Bei uns geben bei Niederlagen dann doch die Brandts und Henrichs die Interviews.

Auch einen Wagner hat man sich entgehen lassen. Wagner reisst die Arme ungefähr so oft nach oben, wie Mehmedi die Schultern nach unten hängen lässt. Wagner kann technisch wenig, aber technisch starke Spieler haben wir schon genug.

Schnix und Neuville haben getrunken und geraucht.. Das waren noch echte Rabauken. Tah ist ein guter Spieler. Er kocht gerne mit Gemüse und Fisch. Das Jod in den Fischen ist gut für die Schilddrüse des Spielers, aber die Schilddrüsenunterfunktion der Msnnschaft kann dadurch nicht bekämpft werden.

Wenigstens haben wir Chicharito, der hat damals Bellarabi gezeigt wo es lang geht und der Flügelspieler ist darauf hin in seiner Leistung explodiert. Chicharito kann die Mannschaft manchmal mitreissen, aber nicht immer. Er möchte gewinnen und Fussball spielen.

Danke, dass du uns zweimal ins CL-Achtelfinale geführt hast, Captain Emir.

PS: Steinigt mich ruhig und sperrt meinen Account wenn ihr wollt, aber das ist meine Meinung.

Edit: Noch eine kleine Ergänzung. Die Zähne des Ordners, der von Emir eines abbekommen hat werden auch nicht wieder heile, weil er gekündigt wurde. Hätte Emir stattdessen, der Tochter des Ordners (ich weiss nicht, ob dieser eine hat) ein Stipendium bezahlt, hätte diese eine bessere Bildung bekommen können. Als Ordner verdient man nicht viel. Die sozialen Unterschiede in Deutschland wachsen ebenso wie die Verlogenheit und das Interesse an Alibiaktionen.

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Reporter: "Mentalität oder Qualität"

Sven Bender: "Mentalität"

Dieser Beitrag wurde zuletzt von VollFurVoeller am 24.10.2016 um 23:21 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#216
24.10.2016 - 23:51 Uhr
Zitat von VollFurVoeller

Zitat von rhinemike

Zitat von DerPhilosoph

Damals haben hier noch ein paar richtige Granaten gekickt…



Du sagst es! zwinker

Unter Heynckes war der Anspruch noch ganz klar Meisterschaft. Du hast Recht, wenn Du sagst, dass es schwer ist, bestimmte Spieler zu bekommen. Kirstens kann man sich auch nicht stricken. ABer auch Spieler, wie Ballack oder Vidal, die in jedem Spiel um jeden Preis gewinnen wollen, findet man in der Form nicht mehr.

Wie gesagt, die Spieler sind fast alle toll. Aber auch, die von Dir aufgezählten, wie Kampl, etc. sind für mich keine Führungsspieler. Gäbe es eine funktionierende Hierarchie, wären die Leistungen konstanter.


Ich stimme euch beiden voll und ganz zu.

Das Hauptproblem damals war, dass man mit Emir das Herz und die Galle der Mannschaft rausgerissen hat. Wenn mein Arbeitgeber (und arbeite sehr gerne dort) einen Mitarbeiter, der immer alles gegeben hat wegen Aggressionsproblemen entlassen würde würde ich gleich mitkündigen. Dann soll er eine Therapie machen und eine Spende verrichten oder Sozialstunden in Köln Kalk. Aber ich finde es absolut ekelhaft einen verdienten Mitarbeiter mit Migrationshintergrund wegen psychischen Problemen fristlos zu kündigen. Das erinnert mich ein bischen an den Rechtsaussen Politiker Blocher in der Schweiz, der straffällige Jugendliche ausweisen möchte. So funktioniert Ghettoisierung, wenn man Migranten, die immer alles geben und brav ihre Steuern zahlen und im Prinzip korrekte Menschen sind, wegen leichten Anpassungsproblemen wegjagt.

Dann hat man einen technisch sicherlich bundesligatauglichen, aber ungiftigen Mehmedi geholt während mit Ibiservic ein Spieler, der unbedingt gewinnen will und die jungen anführt nach Berlin gewechselt ist. An seiner Seite können in Berlin junge Spieler wie Mittelstädt, Weiser und Haraguchi reifen. Bei uns geben bei Niederlagen dann doch die Brandts und Henrichs die Interviews.

Auch einen Wagner hat man sich entgehen lassen. Wagner reisst die Arme ungefähr so oft nach oben, wie Mehmedi die Schultern nach unten hängen lässt. Wagner kann technisch wenig, aber technisch starke Spieler haben wir schon genug.

Schnix und Neuville haben getrunken und geraucht.. Das waren noch echte Rabauken. Tah ist ein guter Spieler. Er kocht gerne mit Gemüse und Fisch. Das Jod in den Fischen ist gut für die Schilddrüse des Spielers, aber die Schilddrüsenunterfunktion der Msnnschaft kann dadurch nicht bekämpft werden.

Wenigstens haben wir Chicharito, der hat damals Bellarabi gezeigt wo es lang geht und der Flügelspieler ist darauf hin in seiner Leistung explodiert. Chicharito kann die Mannschaft manchmal mitreissen, aber nicht immer. Er möchte gewinnen und Fussball spielen.

Danke, dass du uns zweimal ins CL-Achtelfinale geführt hast, Captain Emir.

PS: Steinigt mich ruhig und sperrt meinen Account wenn ihr wollt, aber das ist meine Meinung.

Edit: Noch eine kleine Ergänzung. Die Zähne des Ordners, der von Emir eines abbekommen hat werden auch nicht wieder heile, weil er gekündigt wurde. Hätte Emir stattdessen, der Tochter des Ordners (ich weiss nicht, ob dieser eine hat) ein Stipendium bezahlt, hätte diese eine bessere Bildung bekommen können. Als Ordner verdient man nicht viel. Die sozialen Unterschiede in Deutschland wachsen ebenso wie die Verlogenheit und das Interesse an Alibiaktionen.


Ich finde, du heroisierst und bagatellisiert das Problem fehlenden Respekts, Anstandes und der Verhältnismäßigkeit von Leuten wie Soahic in unzulässigem Maße. Wenn man Leute als Vorbild hinstellt, die "alles geben", indem sie sich nicht an allgemeingültige Regeln halten, kann man gleich statt der Polizei die Mafia die Arbeit machen lassen.

Wenn ein Spieler den Pressesprecher würgt, weil dieser während des Trainings das völlig asozial und behindernd geparkte Auto umsetzt und danach noch sowas lappt (vor laufenden Kameras) wie das mit dem Ordner, dann brauchen wir uns über Imageschädigung durch einen Spruch wie den von Schmidt echt keine Gedanken mehr machen. Und um im Bild zu bleiben: Der Kollege mit Migrationshintergrund und psychischen Problemen hat nicht etwa beim Parken einen Stinkefinger gezeigt, sondern seine Frau aus dem Fenster zu werfen gedroht.

Wir haben beileibe nicht nur angepasste Lieblingsschwiegersöhne in der Mannschaft: Wendell ist ein "Früchtchen", Baumgartlinger und Aranguiz sind gestandene Führungsspieler, Dragovic und Chicharito desgleichen. Ich weiß nicht, was diese Diskussion soll. Willst du ernsthaft sagen, dass man mit "anständigen" Typen keinen Blumentopf gewinnt und es Leut wie Gattuso und Jens Jeremies braucht, um was zu gewinnen? Das ist absolut nicht meine Sichtweise. Aber dann muss man doch mit Schmidt hochzufrieden sein, denn der kann sich offenbar auch nicht benehmen.

•     •     •

»In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde. « (Hans Meyer)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von bum-kun_cha am 24.10.2016 um 23:52 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#217
25.10.2016 - 21:42 Uhr
Ein Trainer-Rauswurf ist natürlich immer die einfachste Möglichkeit, ich persönlich frage mich aber ob das helfen würde. Was wird kritisiert? Fehlende Kreativität im Offensivspiel, kann ich nachvollziehen. Letzten Endes stehen die Spieler auf dem Feld. Ich glaube nicht, dass RS zu Mehmedi sagt "Hör mal jung, lauf heute mal wieder lustlos über den Platz und spiel schlampiger als Erstsemester-Studentinnen aussehen". Oder zu Brandt, dass er sich bitte in 9 von 10 Aktionen verdribbeln soll, oder generell zur Mannschaft, dass sie bei Gegenangriffen bitte der Fairness wegen warten sollen bis sich die Gegner wieder geordnet haben.
Jedes Mal, wenn ich RS über seine Art des Fußballspielens reden höre, höre ich Worte wie "Tempo" und "Zielstrebigkeit", auf dem Platz ist aber nur in "großen" Spielen etwas davon zu sehen, was für mich eher den Eindruck macht, dass einige Spieler, nicht alle, nur in medienwirksamen Spielen ihr ganzes Können zeigen. Ob RS keine anderen Ideen hat, das kann ich nicht beurteilen - alle anderen Fans übrigens auch nicht. Was ich beurteilen kann ist die Leistung der Spieler, die teilweise lustlos agieren. Man könnte jetzt sagen, dass ein Trainerwechsel die Mannschaft wach rütteln würde - das wäre in meinen Augen aber ein Armutszeugnis für die Mannschaft, denn ich glaube nicht, dass man durch einen Trainerwechsel das Fußballspielen wiedererlernt. Was ich sagen will? Ein Trainerwechsel wäre die einfachste Möglichkeit, die wahrscheinlich auch realisiert wird. Wichtiger wäre meines Erachtens aber, dass man die Spieler in die Pflicht nimmt, denn letzten Endes sind sie es, die leidenschaftslos und lustlos die Spiele bestreiten, ganz egal wie die taktische Ausrichtung des Trainers ist.

•     •     •

Ya estamos todos aqui,
animando al Real Madrid,
cuando el Madrid marcara,
este estadio estallara,
desde el fondo se alzaran,
son los hinchas del Real.

Und natürlich: Bayer 04!
Roger Schmidt |#218
25.10.2016 - 21:42 Uhr
Ich möchte hier nur kurz mal eine Liste von den BL-Trainern einstellen, die nach der vorherrschenden Meinung jetzt nicht mehr an dem Ort Trainer wären:

Dortmund (Nur 4 Punkte mehr als wir, und dass wir 20 zu wenig haben, weiß ja sogar ich...)
Gladbach (Nur 1 Punkt über uns, quasi schon im Abstiegskampf)
Freiburg (Nach dem Abstieg muss der ja weg und wie der sich an der Seitenlinie verhält)
Ingolstadt (2 Punkte)
Wolfsburg (gegen Darmstadt verloren, da muss Ismael eben weichen)
Hertha (hat sich der Pal vom Loser Zorniger auscoachen lassen)
Schalke (muss ich wohl nicht erklären)
Hamburg (3:0 gegen Frankfurt:blindsmile

Wie gut, dass die meisten hier nicht in einflussreichen Positionen sind...

Mit der Leistung, die wir diese Saison erbrahct haben, müssten wir in der CL 9 Punkte haben, im Pokal weiter sein und in der BL auch ein paar Pünktchen mehr haben. Die Mannschaft lebt, wegen dem Trainer haben wir ne saustarke Truppe beisammen und die Mentalität stimmt was Einsatz angeht, denn heute konnte ich nur ein Kopfproblem ausmachen, dass die Mannschaft verunsichert ist. Solange man aber nicht das Schiff komplett gegen die Wand fährt, ist das meistens die beste Methode, etwas entstehen zu lassen. So blöd es jetzt auch klingen mag, wir haben eine junge Mannschaft (und werden wir auch immer haben mit unserer Philosophie) der vllt. imo ein Drecksack fehlt der die Mannschaft mental wieder nach oben bringt, aber damit muss man leben. Platz 2 ist Wunschdenken von Seite der Fans gewesen (auch von mir) und aus übertriebener Erwartungshaltung wird eben auch mal ganz schnell Frust. Nur sollte man den richtig einzuschätzen wissen. Platz 4 ist auch diese Saison objektiv gesehen ein Erfolg und den haben wir nicht verspielt und wir sind auch nicht dabei den zu verspielen. Den DFB-Pokal-Viertelfinaleinzug, den man geplant haben könnte, den haben wir verspielt. Aber auch hier nicht den Titel!!!!

•     •     •

Roger Schmidt zum Vorwurf Tuchel's, seine Mannschaft hätte unfair gespielt:
- Es könnte natürlich auch so sein, dass Dortmund einfach sehr gut darin ist, Fouls zu ziehen -

"Auf geht's, ihr schwarz-roten Jungs, kämpft und siegt für uns!"
Roger Schmidt |#219
25.10.2016 - 21:49 Uhr
Das Ding ist einfach das Spiel von Schmidt ist höchst riskant, man steht sehr hoch und das Pressing muss einfach sitzen und da muss jeder 100% mitziehen. An sich hätte ich mit so einem Saisonstart kein Problem, wenn man nicht in dem Maße investiert hätte in die Mannschaft und sich nicht solche Ambitionen gesetzt hätte nach dem Motto "Im Pokal sind Titel drin usw." So ist das einfach ALLES SO LÄCHERLICH. Ist doch klar, dass jeder über uns lacht jetzt. Ich habe einfach das Gefühl, die Mannschaft steht nicht mehr 100% hinter der Spielidee des Trainers und die Mannschaft findet es sicherlich auch nicht gut, dass der Trainer mal wieder gesperrt ist. Das tut der ganzen Mannschaft nicht gut. Das ist einfach das Problem und ich bin an einem Punkt angekommen wo ich Schmidt hier einfach nicht mehr sehen möchte. Ich glaube ein neuer Trainer mit einer anderen Idee tut uns gut, weil das Material was wir zur Verfügung haben ist einfach unglaublich gut. Da MUSS man mehr raus kratzen. Ich bin leider echt einfach nur noch unglaublich sauer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NinoStifler am 25.10.2016 um 21:51 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#220
26.10.2016 - 00:26 Uhr
Warum wir so oft neue Trainer haben? Weil wir seit Jahren die selben Nulpen als Trainer holen, ganz einfach. Die Mannschaft ist nicht schuld, die Trainer die wir entlassen haben sind auch überall sonst gescheitert.

Dutt,Labbadia oder Hyypiä, guckt euch deren Verlauf als Trainer an, aber bestimmt wollten die Schnidt Jünger hier, auch das die 3 gennanten Trainer hier nie gefeuert wurden.

Schmidt wird, wenn er HOFFENTLICH bald entlassen wird, so enden wie die anderen. Die Frage ist, holt Völler wieder einen sturren, arroganten, relativ unerfahrenen Trainer oder greift er mal tiefer in die Tasche und holt einen gestandenen wie damals Heynckes.

Roger Raus.

•     •     •

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