Rob Friend
19.06.2010 - 00:05 Uhr
15.08.2010 - 12:45 Uhr
na 15 tore aufwärts mussa schon machen, oder nich?
15.08.2010 - 12:50 Uhr
Zitat von Santorin2001:
Also, ich hab das Spiel live bei Sky gesehen. So schlecht, wie ihn viele vorher (und jetzt auch hinterher) gemacht haben, war er aber nicht. Für das, was er hier machen soll, nämlich Tore, hat er doch gut anggefangen.
Ich weiss ja nicht aber hier wird eine MENGE unter "schlecht machen" subsummiert.
Das ist schlicht Unsinn und sollte mMn endlich unterbleiben. Das hat immer etwas von: nicht loben wäre moralisch verwerflich. :rolleyes
Zitat von Santorin2001:
Was micht stören würde, wenn es denn stimmt - das er immer noch kein Deutsch kann ...........
Er kann es nicht.
Also, ich hab das Spiel live bei Sky gesehen. So schlecht, wie ihn viele vorher (und jetzt auch hinterher) gemacht haben, war er aber nicht. Für das, was er hier machen soll, nämlich Tore, hat er doch gut anggefangen.
Ich weiss ja nicht aber hier wird eine MENGE unter "schlecht machen" subsummiert.
Das ist schlicht Unsinn und sollte mMn endlich unterbleiben. Das hat immer etwas von: nicht loben wäre moralisch verwerflich. :rolleyes
Zitat von Santorin2001:
Was micht stören würde, wenn es denn stimmt - das er immer noch kein Deutsch kann ...........
Er kann es nicht.
15.08.2010 - 12:55 Uhr
Solides Spiel gestern. Tor gemacht, Chancen herausgespielt, gegn. Verteidiger gebunden. Mehr ist nicht zu erwarten.
15.08.2010 - 12:58 Uhr
Zitat von ronne-rogi:
na 15 tore aufwärts mussa schon machen, oder nich?
Wieso fragst du wenn du doch nach deiner Meinung gefragt wurdest?
na 15 tore aufwärts mussa schon machen, oder nich?
Wieso fragst du wenn du doch nach deiner Meinung gefragt wurdest?
15.08.2010 - 13:33 Uhr
Zitat von d2_dome:
Zitat von physsus:
Solides Spiel gestern. Tor gemacht, Chancen herausgespielt, gegn. Verteidiger gebunden. Mehr ist nicht zu erwarten.
Sehe ich ähnlich... hauptsache er trifft jetzt erstmal irgendwie (zur Not auch indem er Verteidiger zu Eigentoren nötigt ;) ).
Wenn er dann mit etwas mehr Selbsvertrauen und Sicherheit auchnoch die einfacheren Dinger (aus 5-10 Meter freistehend) einnetzt, wäre ich sehr entzückt!
Es kann natürlich auch an der veränderten Aufgabe des Stürmers im neuen System liegen, dass man die Leistung anders bewertet. Früher (letzten Jahre) waren die Stürmer immer mit ins Spiel eingebunden, mussten viel auch mit dem Ball arbeiten und sich als Anspielstation selbstständig auch zurückfallen lassen, das Spiel selbst mit gestalten.
Jetzt ist der Stürmer eher der passive Part in Sachen Spielgestaltung. Der steht/läuft ganz vorne drin, den kann man anspielen, aber der hat keine große Verantwortung mehr, sondern arbeitet in diesem System eher den anderen Spielern zu durch Gegner binden, Bälle ablegen etc. In diesem System sind die OMs in der Pflicht und nicht mehr der Stürmer.
Mit Raute im letzten Jahr war es umgekehrt. Die OMs spielen bis zum 16er und dann mussten die Stürmer sehen, dass sie den Ball irgendwie über die Linie kriegen. (vereinfacht ausgedrückt).
Deswegen muss man in diesem System auch die Erwartungshaltung an den Stürmer zurückfahren. Denn wenn das System läuft und richtig funktioniert, hat der Stürmer im Idealfall mehr Assists als selbst geschossene Tore und die OMs mehr Tore als Assists...
Mal sehen wie sich das entwickelt. Es könnte natürlich auch funktionieren mit Flanken über rechts (ruka schlägt ja recht gute Flanken), dass Friend das eine oder andere Kopfballtor machen kann.
Abgeschrieben ist er auf jeden Fall noch nicht, aber er muss sich ranhalten, dass er nicht von dem schon auf der Überholspur befindlichen "Hertha-Müller" überholt wird... ;)
Zitat von physsus:
Solides Spiel gestern. Tor gemacht, Chancen herausgespielt, gegn. Verteidiger gebunden. Mehr ist nicht zu erwarten.
Sehe ich ähnlich... hauptsache er trifft jetzt erstmal irgendwie (zur Not auch indem er Verteidiger zu Eigentoren nötigt ;) ).
Wenn er dann mit etwas mehr Selbsvertrauen und Sicherheit auchnoch die einfacheren Dinger (aus 5-10 Meter freistehend) einnetzt, wäre ich sehr entzückt!
Es kann natürlich auch an der veränderten Aufgabe des Stürmers im neuen System liegen, dass man die Leistung anders bewertet. Früher (letzten Jahre) waren die Stürmer immer mit ins Spiel eingebunden, mussten viel auch mit dem Ball arbeiten und sich als Anspielstation selbstständig auch zurückfallen lassen, das Spiel selbst mit gestalten.
Jetzt ist der Stürmer eher der passive Part in Sachen Spielgestaltung. Der steht/läuft ganz vorne drin, den kann man anspielen, aber der hat keine große Verantwortung mehr, sondern arbeitet in diesem System eher den anderen Spielern zu durch Gegner binden, Bälle ablegen etc. In diesem System sind die OMs in der Pflicht und nicht mehr der Stürmer.
Mit Raute im letzten Jahr war es umgekehrt. Die OMs spielen bis zum 16er und dann mussten die Stürmer sehen, dass sie den Ball irgendwie über die Linie kriegen. (vereinfacht ausgedrückt).
Deswegen muss man in diesem System auch die Erwartungshaltung an den Stürmer zurückfahren. Denn wenn das System läuft und richtig funktioniert, hat der Stürmer im Idealfall mehr Assists als selbst geschossene Tore und die OMs mehr Tore als Assists...
Mal sehen wie sich das entwickelt. Es könnte natürlich auch funktionieren mit Flanken über rechts (ruka schlägt ja recht gute Flanken), dass Friend das eine oder andere Kopfballtor machen kann.
Abgeschrieben ist er auf jeden Fall noch nicht, aber er muss sich ranhalten, dass er nicht von dem schon auf der Überholspur befindlichen "Hertha-Müller" überholt wird... ;)
15.08.2010 - 18:07 Uhr
In der Sportschau Zusammenfassung bekam man den Eindruck, dass er fuer viel Aufregung im Strafraum sorgt, Gegner bindet und sich gut in Posiotion bringt.
Das war auf jeden Fall positiv.
Negativ ist mir aufgefallen, dass er sich, nachdem er den Ball in aussichtsreicher Position bekommen hat, recht ungeschickt anstellt und deshalb zu wenig aus den Chancen macht.
Ich hoffe, dass aendert sich in der nahen Zukunft.
Das war auf jeden Fall positiv.
Negativ ist mir aufgefallen, dass er sich, nachdem er den Ball in aussichtsreicher Position bekommen hat, recht ungeschickt anstellt und deshalb zu wenig aus den Chancen macht.
Ich hoffe, dass aendert sich in der nahen Zukunft.
15.08.2010 - 18:44 Uhr
Ich meine, dass er gestern ein gutes Spiel gemacht hat, was eigentlich für Hertha gesamt gilt. Friend war stets präsent, wie man es von jemandem mit einer so beeindruckenden Physis auch erwarten kann, sorgte vorne für Gefahr und wurde für seinen Einsatz am Ende auch belohnt. So kann es gerne weitergehen, bei kaum einem Spieler würde ich so gern falsch liegen wie bei Rob Friend, bei dessen Verpflichtung ich mir wenig Gutes gedacht habe. Wie gesagt, macht er weiter so, ist er die Verstärkung, die Preetz und Babbel erwarten. Und bisher scheint er auf einem guten Weg.
15.08.2010 - 20:46 Uhr
Zitat von correctly:
Zitat von Toto-BSC:
In der Sportschau Zusammenfassung bekam man den Eindruck, dass er fuer viel Aufregung im Strafraum sorgt, Gegner bindet und sich gut in Posiotion bringt.
Das war auf jeden Fall positiv.
Negativ ist mir aufgefallen, dass er sich, nachdem er den Ball in aussichtsreicher Position bekommen hat, recht ungeschickt anstellt und deshalb zu wenig aus den Chancen macht.
Ich hoffe, dass aendert sich in der nahen Zukunft.
Wenn er aus wenig Chancen viele Tore machen würde, dann wäre er bei den Bayern oder sonstwo gelandet.
Was manche so für Vorstellungen haben...
Davon habe ich auch nicht gesprochen.
Er stellte sich gestern haeufig ungeschickt an und hat deswegen zu wenig aus den Moeglichkeiten gemacht. Wo ist da das Problem?
Ich habe ja nicht geschrieben, dass ich von ihm erwarte, aus wenigen Chancen viele Tore zu machen.
Wenn du es dir nochmal langsam durchliest und ehrlich bist, wirst du das auch zugeben muessen.
Zitat von Toto-BSC:
In der Sportschau Zusammenfassung bekam man den Eindruck, dass er fuer viel Aufregung im Strafraum sorgt, Gegner bindet und sich gut in Posiotion bringt.
Das war auf jeden Fall positiv.
Negativ ist mir aufgefallen, dass er sich, nachdem er den Ball in aussichtsreicher Position bekommen hat, recht ungeschickt anstellt und deshalb zu wenig aus den Chancen macht.
Ich hoffe, dass aendert sich in der nahen Zukunft.
Wenn er aus wenig Chancen viele Tore machen würde, dann wäre er bei den Bayern oder sonstwo gelandet.
Was manche so für Vorstellungen haben...
Davon habe ich auch nicht gesprochen.
Er stellte sich gestern haeufig ungeschickt an und hat deswegen zu wenig aus den Moeglichkeiten gemacht. Wo ist da das Problem?
Ich habe ja nicht geschrieben, dass ich von ihm erwarte, aus wenigen Chancen viele Tore zu machen.
Wenn du es dir nochmal langsam durchliest und ehrlich bist, wirst du das auch zugeben muessen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 15.08.2010 um 20:52 Uhr bearbeitet
16.08.2010 - 10:21 Uhr
Zitat
Rob Friend: "Der Kopf ist meine stärkste Waffe"
Bisher war der "Funkturm von Berlin" fest im Hertha-Wortschatz verankert. Gemeint war Uwe Kliemann, 1,96 m großer Herthaner, dessen Glanzzeiten in den 1970ern lagen. Noch ist es etwas früh, aber wie es aussieht, zeichnet sich ein Nachfolger ab.
(...)
Darüber hinaus hat der Zweitligist sein Spiel auf den Stürmer zugeschnitten. "Ich spiele zum ersten Mal in einem System mit nur einem Angreifer." Über sich selbst sagt er, "mein Kopf ist meine stärkste Waffe. Es ist meine Aufgabe, die Bälle für die Kollegen abzulegen."
Das ist eine der Erkenntnisse aus der Reise nach Pfullendorf. So hat der Bundesliga-Absteiger seine Offensive auf zwei Elemente aufgebaut. Entweder versucht er überfallartige Angriffe, die dann auf der rechten Seite über Christian Lell und den schnellen Nikita Rukavytsya laufen oder über links über Levan Kobiashvili und Adrian Ramos.
(...)
Wenn die Räume flach am Boden zugestellt sind, hat Hertha nun mit seinem Canadian Tower eine neue Option. Serienweise schlugen Teamkollegen den Ball hoch Richtung gegnerischem Strafraum. Dort stieg Friend jedes Mal hoch, um den Ball in den freien Raum abzulegen. Allerdings taugt diese Variante nur, wenn die Mitspieler, hier sind Valeri Domovchiyski, Ramos und Rukavytsya gemeint, in die freien Räumen starten.
Immerhin, das war die dritte Erkenntnis des Pokalsieges, der mindestens 273 000 Euro in die Vereinskasse bringt: Hertha kann sich auf seine Lufthoheit verlassen. Beide Tore gegen Pfullendorf fielen nach ruhenden Bällen. Nicht nur Friend, auch Mittelfeldspieler Peter Niemeyer (1,91 m) sowie die Innenverteidiger Andre Mijatovic (1,91 m) und Roman Hubnik (1,92 m) sorgen für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Die Tore gegen den Außenseiter gelangen schließlich Ramos (61.) und Friend (74.).
(...)
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1375100/Rob-Friend-Der-Kopf-ist-meine-staerkste-Waffe.html
Rob Friend: "Der Kopf ist meine stärkste Waffe"
Bisher war der "Funkturm von Berlin" fest im Hertha-Wortschatz verankert. Gemeint war Uwe Kliemann, 1,96 m großer Herthaner, dessen Glanzzeiten in den 1970ern lagen. Noch ist es etwas früh, aber wie es aussieht, zeichnet sich ein Nachfolger ab.
(...)
Darüber hinaus hat der Zweitligist sein Spiel auf den Stürmer zugeschnitten. "Ich spiele zum ersten Mal in einem System mit nur einem Angreifer." Über sich selbst sagt er, "mein Kopf ist meine stärkste Waffe. Es ist meine Aufgabe, die Bälle für die Kollegen abzulegen."
Das ist eine der Erkenntnisse aus der Reise nach Pfullendorf. So hat der Bundesliga-Absteiger seine Offensive auf zwei Elemente aufgebaut. Entweder versucht er überfallartige Angriffe, die dann auf der rechten Seite über Christian Lell und den schnellen Nikita Rukavytsya laufen oder über links über Levan Kobiashvili und Adrian Ramos.
(...)
Wenn die Räume flach am Boden zugestellt sind, hat Hertha nun mit seinem Canadian Tower eine neue Option. Serienweise schlugen Teamkollegen den Ball hoch Richtung gegnerischem Strafraum. Dort stieg Friend jedes Mal hoch, um den Ball in den freien Raum abzulegen. Allerdings taugt diese Variante nur, wenn die Mitspieler, hier sind Valeri Domovchiyski, Ramos und Rukavytsya gemeint, in die freien Räumen starten.
Immerhin, das war die dritte Erkenntnis des Pokalsieges, der mindestens 273 000 Euro in die Vereinskasse bringt: Hertha kann sich auf seine Lufthoheit verlassen. Beide Tore gegen Pfullendorf fielen nach ruhenden Bällen. Nicht nur Friend, auch Mittelfeldspieler Peter Niemeyer (1,91 m) sowie die Innenverteidiger Andre Mijatovic (1,91 m) und Roman Hubnik (1,92 m) sorgen für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Die Tore gegen den Außenseiter gelangen schließlich Ramos (61.) und Friend (74.).
(...)
http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article1375100/Rob-Friend-Der-Kopf-ist-meine-staerkste-Waffe.html
16.08.2010 - 17:37 Uhr
Zitat
Der lange Anlauf des Längsten
Rob Friend kommt bei Hertha langsam in Fahrt. Gegen Pfullendorf füllte er seine Rolle als Anspielstation, Ballverteiler und Brecher in einer Person nahezu perfekt aus.
(...)
Babbel hat das Spiel seiner Mannschaft in extremem Maße auf Rob Friend zugeschnitten: In Herthas 4-2-3-1-System ist der Kanadier mit seinen 1,95 Meter Körperlänge der Fixpunkt im Sturm: Er ist Anspielstation, Ballverteiler und Brecher in einer Person. Gegen Pfullendorf füllte Friend seine Rolle nahezu perfekt aus. Er spielte mit hohem Körpereinsatz, zerrte, riss und zog an seinem Gegenspieler und redete fast ununterbrochen auf ihn ein.
„Das System passt“, sagt Friend. Obwohl es den Zahlen nach neu für ihn ist, hat er die Rolle de facto schon im 4-4-2 bei Borussia Mönchengladbach eingenommen: als Stoßstürmer, der sich dank seiner Größe bei langen, hohen Anspielen zu behaupten weiß.
(...)
Das alles soll sich in den nächsten Wochen einspielen, wie sich so vieles schon eingespielt hat, seitdem Friend das Training aufgenommen hat. Sein Einstieg verlief nicht ohne Anpassungsprobleme. Nachdem er in den ersten drei Testspielen gegen unterklassige Gegner ohne Tor geblieben war, wurde der Kanadier vom Boulevard bereits als „Torlos-Friend“ verspottet. „Ein bisschen lächerlich“ hat Babbel das gefunden. Friend selbst schien sich von solchen Diskussionen nicht irritieren zu lassen. „Wenn es darauf ankommt, werde ich treffen“, sagte er. Hört sich wie eine Floskel an, ist aber keine: Gegen Pfullendorf kam es darauf an. Und gegen Pfullendorf traf er. „Bei mir dauert es immer etwas länger in der Vorbereitung.“ Auch Markus Babbel will in keinem Moment an Friend gezweifelt haben. „Mach dich nicht verrückt“, sagte er zu seinem wichtigsten Neuzugang. „Du bist völlig im Plan.“
Der Plan ist, dass Friend weiter an Wert für die Mannschaft gewinnt. „Wenn er die Power hat, wird er noch besser werden“, sagt Babbel. Die Erfahrung lehrt, dass solche Erwartungen nicht vermessen sind
(...)
http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/der-lange-anlauf-des-laengsten/1904166.html
Zitat
Rob Friend: Herthas neue Kopfball-Waffe
Herthas Kopfball-Maschine Friend erklärt in der B.Z. sein Fluggeheimnis.
(....)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/rob-friend-herthas-neue-kopfball-waffe-article949820.html
Der lange Anlauf des Längsten
Rob Friend kommt bei Hertha langsam in Fahrt. Gegen Pfullendorf füllte er seine Rolle als Anspielstation, Ballverteiler und Brecher in einer Person nahezu perfekt aus.
(...)
Babbel hat das Spiel seiner Mannschaft in extremem Maße auf Rob Friend zugeschnitten: In Herthas 4-2-3-1-System ist der Kanadier mit seinen 1,95 Meter Körperlänge der Fixpunkt im Sturm: Er ist Anspielstation, Ballverteiler und Brecher in einer Person. Gegen Pfullendorf füllte Friend seine Rolle nahezu perfekt aus. Er spielte mit hohem Körpereinsatz, zerrte, riss und zog an seinem Gegenspieler und redete fast ununterbrochen auf ihn ein.
„Das System passt“, sagt Friend. Obwohl es den Zahlen nach neu für ihn ist, hat er die Rolle de facto schon im 4-4-2 bei Borussia Mönchengladbach eingenommen: als Stoßstürmer, der sich dank seiner Größe bei langen, hohen Anspielen zu behaupten weiß.
(...)
Das alles soll sich in den nächsten Wochen einspielen, wie sich so vieles schon eingespielt hat, seitdem Friend das Training aufgenommen hat. Sein Einstieg verlief nicht ohne Anpassungsprobleme. Nachdem er in den ersten drei Testspielen gegen unterklassige Gegner ohne Tor geblieben war, wurde der Kanadier vom Boulevard bereits als „Torlos-Friend“ verspottet. „Ein bisschen lächerlich“ hat Babbel das gefunden. Friend selbst schien sich von solchen Diskussionen nicht irritieren zu lassen. „Wenn es darauf ankommt, werde ich treffen“, sagte er. Hört sich wie eine Floskel an, ist aber keine: Gegen Pfullendorf kam es darauf an. Und gegen Pfullendorf traf er. „Bei mir dauert es immer etwas länger in der Vorbereitung.“ Auch Markus Babbel will in keinem Moment an Friend gezweifelt haben. „Mach dich nicht verrückt“, sagte er zu seinem wichtigsten Neuzugang. „Du bist völlig im Plan.“
Der Plan ist, dass Friend weiter an Wert für die Mannschaft gewinnt. „Wenn er die Power hat, wird er noch besser werden“, sagt Babbel. Die Erfahrung lehrt, dass solche Erwartungen nicht vermessen sind
(...)
http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/der-lange-anlauf-des-laengsten/1904166.html
Zitat
Rob Friend: Herthas neue Kopfball-Waffe
Herthas Kopfball-Maschine Friend erklärt in der B.Z. sein Fluggeheimnis.
(....)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/rob-friend-herthas-neue-kopfball-waffe-article949820.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 16.08.2010 um 17:42 Uhr bearbeitet
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