Pierre-Michel Lasogga
02.07.2010 - 20:21 Uhr
05.01.2011 - 15:08 Uhr
Und hier der erwähnte Morgenpost-Artikel über unsern Jungstürmer:
Zitat von Berliner Morgenpost:
Auf beide Tore lässt Markus Babbel den Abschluss üben. Schnell sollen seine Spieler den Ball nach vorne tragen, so hat der Trainer von Hertha BSC es befohlen, sie sollen das Spiel auf die Seiten verlagern, in die Mitte flanken, schießen. Das Team, das auf diese Weise zuerst zehn Tore erzielt hat, gewinnt. Und Pierre-Michel Lasogga will gewinnen. Also treibt er die Mitspieler an, schneller, schneller, es kann ihm nicht schnell genug gehen. Denn auch die anderen treffen. Also muss die Konkurrenz aus dem Konzept gebracht werden.
Lasogga schwatzt den Gegenspielern ins Ohr, er flucht, er protestiert, seine Stimme ist es, die am deutlichsten vernehmbar über den Trainingsplatz hallt. Die Kollegen sind genervt, Torwarttrainer Christian Fiedler mahnt zu Mäßigung – und Babbel? Der grinst nur. „Solche Spieler“, sagt er anderntags, „haben wir noch viel zu wenige.“ Solche, die „hochgradig ehrgeizig“ sind, die nicht verlieren können. Aber die, wie Lasogga, „auch demütig sind und wieder runterfahren können“.
http://mobil.morgenpost.de/sport/hertha/article1500480/Lasogga-will-in-Stammelf-und-macht-Friend-Druck.html?pg=0
Zitat von Berliner Morgenpost:
Auf beide Tore lässt Markus Babbel den Abschluss üben. Schnell sollen seine Spieler den Ball nach vorne tragen, so hat der Trainer von Hertha BSC es befohlen, sie sollen das Spiel auf die Seiten verlagern, in die Mitte flanken, schießen. Das Team, das auf diese Weise zuerst zehn Tore erzielt hat, gewinnt. Und Pierre-Michel Lasogga will gewinnen. Also treibt er die Mitspieler an, schneller, schneller, es kann ihm nicht schnell genug gehen. Denn auch die anderen treffen. Also muss die Konkurrenz aus dem Konzept gebracht werden.
Lasogga schwatzt den Gegenspielern ins Ohr, er flucht, er protestiert, seine Stimme ist es, die am deutlichsten vernehmbar über den Trainingsplatz hallt. Die Kollegen sind genervt, Torwarttrainer Christian Fiedler mahnt zu Mäßigung – und Babbel? Der grinst nur. „Solche Spieler“, sagt er anderntags, „haben wir noch viel zu wenige.“ Solche, die „hochgradig ehrgeizig“ sind, die nicht verlieren können. Aber die, wie Lasogga, „auch demütig sind und wieder runterfahren können“.
http://mobil.morgenpost.de/sport/hertha/article1500480/Lasogga-will-in-Stammelf-und-macht-Friend-Druck.html?pg=0
08.01.2011 - 20:20 Uhr
Man muss mal ganz klar sagen. Wieso sollte man Lasogga nciht spielen lassen und dafür Friend?
Lasogga macht, egal wo, ob Liga, Testspiele oder sonstiges, immer seine Tore und das spricht normalerweise für ein Knippser. Ich sehe kein Grund dafür, dass er seinen Stammplatz nciht sicher hat, ob 19 Jahre hin oder her. Für einen Stürmer sind in erster Linie Tore entscheidend und DIE macht er einfach egal wo.
Lasogga macht, egal wo, ob Liga, Testspiele oder sonstiges, immer seine Tore und das spricht normalerweise für ein Knippser. Ich sehe kein Grund dafür, dass er seinen Stammplatz nciht sicher hat, ob 19 Jahre hin oder her. Für einen Stürmer sind in erster Linie Tore entscheidend und DIE macht er einfach egal wo.
08.01.2011 - 20:32 Uhr
Zitat von boatenghertha:
Man muss mal ganz klar sagen. Wieso sollte man Lasogga nciht spielen lassen und dafür Friend?
Lasogga macht, egal wo, ob Liga, Testspiele oder sonstiges, immer seine Tore und das spricht normalerweise für ein Knippser. Ich sehe kein Grund dafür, dass er seinen Stammplatz nciht sicher hat, ob 19 Jahre hin oder her. Für einen Stürmer sind in erster Linie Tore entscheidend und DIE macht er einfach egal wo.
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
Man muss mal ganz klar sagen. Wieso sollte man Lasogga nciht spielen lassen und dafür Friend?
Lasogga macht, egal wo, ob Liga, Testspiele oder sonstiges, immer seine Tore und das spricht normalerweise für ein Knippser. Ich sehe kein Grund dafür, dass er seinen Stammplatz nciht sicher hat, ob 19 Jahre hin oder her. Für einen Stürmer sind in erster Linie Tore entscheidend und DIE macht er einfach egal wo.
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
08.01.2011 - 20:39 Uhr
Zitat von boatenghertha:
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
Die Statistiken nehmen sich nicht viel und man muss eindeutig zugeben, dass Lasogga mehr Momentum hat als Friend. Wenn man jetzt noch Babbels Aussage dazunimmt, dass der Juengere spielt, wenn zwei Spieler gleichstark sind, muesste Lasogga eigentlich die Nase vorn haben momentan. ;)
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
Die Statistiken nehmen sich nicht viel und man muss eindeutig zugeben, dass Lasogga mehr Momentum hat als Friend. Wenn man jetzt noch Babbels Aussage dazunimmt, dass der Juengere spielt, wenn zwei Spieler gleichstark sind, muesste Lasogga eigentlich die Nase vorn haben momentan. ;)
08.01.2011 - 20:49 Uhr
Zitat von Toto-BSC:
Zitat von boatenghertha:
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
Die Statistiken nehmen sich nicht viel und man muss eindeutig zugeben, dass Lasogga mehr Momentum hat als Friend. Wenn man jetzt noch Babbels Aussage dazunimmt, dass der Juengere spielt, wenn zwei Spieler gleichstark sind, muesste Lasogga eigentlich die Nase vorn haben momentan. ;)
Außerdem sind bei diesen 11 Spielen einige Kurzeinsätze dabei, dafür ist das eine sehr ordentliche Statistik.
Lasogga trifft wirklich überall. Im Sommer in so ziemlich jedem Testspiel, jetzt in der Vorbereitung, im Training anscheinend auch (laut immerhertha.de) und mittlerweile auch in der Liga.
Ich kann ja verstehen, dass man versucht Friend wieder etwas aufzubauen aber wenn er gegen RWO in der Startelf steht dann läuft doch irgendwas falsch.
Zitat von boatenghertha:
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
Die Statistiken nehmen sich nicht viel und man muss eindeutig zugeben, dass Lasogga mehr Momentum hat als Friend. Wenn man jetzt noch Babbels Aussage dazunimmt, dass der Juengere spielt, wenn zwei Spieler gleichstark sind, muesste Lasogga eigentlich die Nase vorn haben momentan. ;)
Außerdem sind bei diesen 11 Spielen einige Kurzeinsätze dabei, dafür ist das eine sehr ordentliche Statistik.
Lasogga trifft wirklich überall. Im Sommer in so ziemlich jedem Testspiel, jetzt in der Vorbereitung, im Training anscheinend auch (laut immerhertha.de) und mittlerweile auch in der Liga.
Ich kann ja verstehen, dass man versucht Friend wieder etwas aufzubauen aber wenn er gegen RWO in der Startelf steht dann läuft doch irgendwas falsch.
08.01.2011 - 20:56 Uhr
Zitat von Herthaner26:
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
Dann sollte man die Statistiken aber genau lesen, Lasogga braucht im Schnitt 193 Minuten für ein Tor, Friend 220. Sieht man zudem, das Lasogga 6 mal nur eingewechselt wurde und 300 Minuten weniger gespielt hat, sieht die Statistik anders aus und Friend hat sicher nicht mehr die Nase vorn. Dazu kommt, wie von Toto richtig erwähnt, die Babbelsche Aussage bezüglich junger Spieler.
http://transfermarkt.de/de/pierre-michel-lasogga/leistungsdaten/spieler_73013.html
http://www.transfermarkt.de/de/rob-friend/leistungsdaten/spieler_37176.html
Naja, 3 Tore und 1 Torvorlage in 11 Spielen sind jetzt auch nicht unbedingt der Knaller. Wenn man das daran misst, welcher Stürmer mehr Tore macht, müsste wohl Friend (14 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) spielen. ;)
Dann sollte man die Statistiken aber genau lesen, Lasogga braucht im Schnitt 193 Minuten für ein Tor, Friend 220. Sieht man zudem, das Lasogga 6 mal nur eingewechselt wurde und 300 Minuten weniger gespielt hat, sieht die Statistik anders aus und Friend hat sicher nicht mehr die Nase vorn. Dazu kommt, wie von Toto richtig erwähnt, die Babbelsche Aussage bezüglich junger Spieler.
http://transfermarkt.de/de/pierre-michel-lasogga/leistungsdaten/spieler_73013.html
http://www.transfermarkt.de/de/rob-friend/leistungsdaten/spieler_37176.html
10.01.2011 - 14:52 Uhr
Zitat
Herthas Junge werden langsam frech
(...)
Als die Arbeit getan war und der große Regen nach Portimao kam, hatten Pierre- Michel Lasogga und Laurent Ciman noch etwas zu bereden. Es ging dabei um die Perspektive des Tabellenzweiten Hertha BSC, die der Belgier Ciman offenbar so hoch einschätzte, dass er die für ihn naheliegende Frage stellte, ob Hertha Borussia Dortmund noch einholen könne. Nein, nein, „wir sind Zweiter hinter Augsburg“, erwiderte Lasogga, und vielleicht ist seinem Gesprächspartner erst in diesem Augenblick aufgegangen, dass er gerade gegen einen Zweitligisten verloren hatte.
(...)
Fußball wird mit den Beinen gespielt, aber im Kopf entschieden. Psychische Robustheit lässt sich schwer antrainieren, sie wächst durch stetige Erfahrung an der Seite älterer Spieler. Oder sie ist einfach vorhanden, ein Geschenk der Natur, zum Beispiel bei Pierre-Michel Lasogga. Der ist vor ein paar Wochen 19 Jahre alt geworden und hat in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend von Bayer Leverkusen gespielt. Bei Hertha war er als Aufbaukandidat für die Zukunft eingeplant und ist doch längst zu einer ernsthaften Herausforderung für den zwei Millionen Euro teuren Stürmer Rob Friend geworden. Lasogga lässt sich durch keinen Tritt und keinen Spruch einschüchtern, er arbeitet auf dem Platz „wie eine Hafen ***** “ (Manager Michael Preetz) und hat dabei immer nur eins im Sinn, nämlich den Ball irgendwie aufs Tor zu jagen.
Am Donnerstag, beim Test gegen den FC Zwolle, hätte er bei einem vielversprechenden Angriff unbedingt quer zu Marvin Knoll oder steil auf Marco Djuricin spielen müssen. Lasogga aber drosch aus gut 25 Metern einfach aufs Tor, wo der zur Bewachung zuständige Torhüter gerade ein Schläfchen eingelegt hatte und den Ball durch die Hände gleiten ließ. Gegen Lüttich wurde er am Samstag abwechselnd von zwei hünenhaften Innenverteidigern drangsaliert und einmal böse an der Wade erwischt, allerdings fernab der Augen des Schiedsrichters. Lasogga stand auf und schüttelte sich kurz, er ignorierte die mutmaßlich hämischen Bemerkungen seines Gegenspielers, nicht aber die zur Revanche empfohlene Anweisung seines Trainers, die da lautete: „Komm, Pierre, mach einfach ein Tor.“ Fünf Minuten später zappelte der Ball im Netz.
Pierre-Michel Lasogga ist der exponierteste Vertreter der nachrückenden Generation, aber nicht der einzige.
(...)
http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/herthas-junge-werden-langsam-frech/3694150.html
Herthas Junge werden langsam frech
(...)
Als die Arbeit getan war und der große Regen nach Portimao kam, hatten Pierre- Michel Lasogga und Laurent Ciman noch etwas zu bereden. Es ging dabei um die Perspektive des Tabellenzweiten Hertha BSC, die der Belgier Ciman offenbar so hoch einschätzte, dass er die für ihn naheliegende Frage stellte, ob Hertha Borussia Dortmund noch einholen könne. Nein, nein, „wir sind Zweiter hinter Augsburg“, erwiderte Lasogga, und vielleicht ist seinem Gesprächspartner erst in diesem Augenblick aufgegangen, dass er gerade gegen einen Zweitligisten verloren hatte.
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Fußball wird mit den Beinen gespielt, aber im Kopf entschieden. Psychische Robustheit lässt sich schwer antrainieren, sie wächst durch stetige Erfahrung an der Seite älterer Spieler. Oder sie ist einfach vorhanden, ein Geschenk der Natur, zum Beispiel bei Pierre-Michel Lasogga. Der ist vor ein paar Wochen 19 Jahre alt geworden und hat in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend von Bayer Leverkusen gespielt. Bei Hertha war er als Aufbaukandidat für die Zukunft eingeplant und ist doch längst zu einer ernsthaften Herausforderung für den zwei Millionen Euro teuren Stürmer Rob Friend geworden. Lasogga lässt sich durch keinen Tritt und keinen Spruch einschüchtern, er arbeitet auf dem Platz „wie eine Hafen ***** “ (Manager Michael Preetz) und hat dabei immer nur eins im Sinn, nämlich den Ball irgendwie aufs Tor zu jagen.
Am Donnerstag, beim Test gegen den FC Zwolle, hätte er bei einem vielversprechenden Angriff unbedingt quer zu Marvin Knoll oder steil auf Marco Djuricin spielen müssen. Lasogga aber drosch aus gut 25 Metern einfach aufs Tor, wo der zur Bewachung zuständige Torhüter gerade ein Schläfchen eingelegt hatte und den Ball durch die Hände gleiten ließ. Gegen Lüttich wurde er am Samstag abwechselnd von zwei hünenhaften Innenverteidigern drangsaliert und einmal böse an der Wade erwischt, allerdings fernab der Augen des Schiedsrichters. Lasogga stand auf und schüttelte sich kurz, er ignorierte die mutmaßlich hämischen Bemerkungen seines Gegenspielers, nicht aber die zur Revanche empfohlene Anweisung seines Trainers, die da lautete: „Komm, Pierre, mach einfach ein Tor.“ Fünf Minuten später zappelte der Ball im Netz.
Pierre-Michel Lasogga ist der exponierteste Vertreter der nachrückenden Generation, aber nicht der einzige.
(...)
http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/herthas-junge-werden-langsam-frech/3694150.html
10.01.2011 - 17:27 Uhr
Zitat
Der Reiz der Reibung
Pierre-Michel Lasogga sorgt dafür, dass es bei Hertha BSC endlich mal laut wird - und dass die Plätze im Angriff umkämpft sind wie nirgends sonst im Team
(...)
Ein Duo bildeten Pierre-Michel Lasogga, 19, und Daniel Beichler, 22. Als Beichler einen Ball vertändelte, tobte Lasogga, fuchtelte mit den Armen durch die Luft und trommelte dann mit den Fäusten auf den Rasen. "Ich verliere nur ungern", sagte Lasogga, "das gilt auch für das Training."
Babbel gefallen solche Wutausbrüche seines Angreifers. Er sagt: "Solche Kerle haben wir noch zu wenige. Insgesamt geht es bei uns immer noch zu leise zu." Als Lasogga, der am Sonnabend einen Treffer beim 2:1 gegen Standard Lüttich erzielte, im Sommer von Bayer Leverkusen zu Hertha BSC kam, war sein Name nur Insidern bekannt. Seine Empfehlung bildeten lediglich 25 Tore in 25 Spielen in der Weststaffel der A-Junioren-Bundesliga. Ein halbes Jahr später kennt jeder Hertha-Anhänger Lasogga, der keinen Ball verloren gibt. Lasogga hat es in elf Zweitligaeinsätzen auf drei Treffer gebracht, zwei spektakuläre Tore gelangen ihm gegen den VfL Bochum - und er hat die Nummer eins in der Offensive, Rob Friend, vorübergehend vom Platz in der Sturmmitte verdrängt. "Ich habe auch nicht geglaubt, dass es so schnell so gut für mich läuft", sagte Lasogga.
Eine Ursache für seinen rasanten Aufstieg sieht er in der Situation seines neuen Vereins nach dem Abstieg. "Der große Umbruch im Team mit vielen neuen Spielern war sicher ein Vorteil für mich und auch, dass der Trainer uns jungen Leuten vertraut." Wenn der junge Mann so redet, klingt das nicht aufgesetzt. Er weiß, was er will.
Lasogga gehört der Gruppe der Jungprofis an, die beim Zweitligisten größer wird. Marco Djuricin, Nico Schulz, Fanol Perdedaj, Sebastian Neumann und nun auch Marvin Knoll und Alfredo Morales, alle 18 bis 20 Jahre jung, gehören zu diesem Zirkel. Sie haben die Atmosphäre im Team verändert. Es wird viel gelacht, die Jungen achten die Alten, sie hören auf ihre Kommandos. Aber sie erstarren nicht in Ehrfurcht. Lasoggas Konkurrenzkampf mit Friend ist dafür ein Beispiel.
Dass ein so junger Bursche, der unkompliziert spielt und auf dem Platz schon mal eine große Klappe riskiert, Friend, dem vermeintlichen Königstransfer, den Stammplatz wegnimmt, war in Portugal Anlass für den Berliner Boulevard, von einer Feindschaft zu fabulieren. Beide Stürmer würden sich keines Blickes würdigen, hieß es. Lasogga grinste, als er davon hörte, und sagte: "Wir sind Konkurrenten, aber wir pushen uns gegenseitig. Keiner von uns kann sich sicher fühlen, man muss immer ans Limit gehen."
(...)
Lasogga, bei dem laut Manager Michael Preetz "überhaupt nicht die Gefahr besteht, dass der abhebt", nennt die Situation unter den Berliner Stürmern "brutal". Ihn reize aber dieses tägliche Reiben mit den Kollegen. Seine Ziele benennt er klar: "Mit Hertha aufsteigen, Stammspieler werden und mich auf Dauer durchsetzen. Deshalb darf ich kein Prozent nachlassen."
(...)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0110/sport/0021/index.html
Der Reiz der Reibung
Pierre-Michel Lasogga sorgt dafür, dass es bei Hertha BSC endlich mal laut wird - und dass die Plätze im Angriff umkämpft sind wie nirgends sonst im Team
(...)
Ein Duo bildeten Pierre-Michel Lasogga, 19, und Daniel Beichler, 22. Als Beichler einen Ball vertändelte, tobte Lasogga, fuchtelte mit den Armen durch die Luft und trommelte dann mit den Fäusten auf den Rasen. "Ich verliere nur ungern", sagte Lasogga, "das gilt auch für das Training."
Babbel gefallen solche Wutausbrüche seines Angreifers. Er sagt: "Solche Kerle haben wir noch zu wenige. Insgesamt geht es bei uns immer noch zu leise zu." Als Lasogga, der am Sonnabend einen Treffer beim 2:1 gegen Standard Lüttich erzielte, im Sommer von Bayer Leverkusen zu Hertha BSC kam, war sein Name nur Insidern bekannt. Seine Empfehlung bildeten lediglich 25 Tore in 25 Spielen in der Weststaffel der A-Junioren-Bundesliga. Ein halbes Jahr später kennt jeder Hertha-Anhänger Lasogga, der keinen Ball verloren gibt. Lasogga hat es in elf Zweitligaeinsätzen auf drei Treffer gebracht, zwei spektakuläre Tore gelangen ihm gegen den VfL Bochum - und er hat die Nummer eins in der Offensive, Rob Friend, vorübergehend vom Platz in der Sturmmitte verdrängt. "Ich habe auch nicht geglaubt, dass es so schnell so gut für mich läuft", sagte Lasogga.
Eine Ursache für seinen rasanten Aufstieg sieht er in der Situation seines neuen Vereins nach dem Abstieg. "Der große Umbruch im Team mit vielen neuen Spielern war sicher ein Vorteil für mich und auch, dass der Trainer uns jungen Leuten vertraut." Wenn der junge Mann so redet, klingt das nicht aufgesetzt. Er weiß, was er will.
Lasogga gehört der Gruppe der Jungprofis an, die beim Zweitligisten größer wird. Marco Djuricin, Nico Schulz, Fanol Perdedaj, Sebastian Neumann und nun auch Marvin Knoll und Alfredo Morales, alle 18 bis 20 Jahre jung, gehören zu diesem Zirkel. Sie haben die Atmosphäre im Team verändert. Es wird viel gelacht, die Jungen achten die Alten, sie hören auf ihre Kommandos. Aber sie erstarren nicht in Ehrfurcht. Lasoggas Konkurrenzkampf mit Friend ist dafür ein Beispiel.
Dass ein so junger Bursche, der unkompliziert spielt und auf dem Platz schon mal eine große Klappe riskiert, Friend, dem vermeintlichen Königstransfer, den Stammplatz wegnimmt, war in Portugal Anlass für den Berliner Boulevard, von einer Feindschaft zu fabulieren. Beide Stürmer würden sich keines Blickes würdigen, hieß es. Lasogga grinste, als er davon hörte, und sagte: "Wir sind Konkurrenten, aber wir pushen uns gegenseitig. Keiner von uns kann sich sicher fühlen, man muss immer ans Limit gehen."
(...)
Lasogga, bei dem laut Manager Michael Preetz "überhaupt nicht die Gefahr besteht, dass der abhebt", nennt die Situation unter den Berliner Stürmern "brutal". Ihn reize aber dieses tägliche Reiben mit den Kollegen. Seine Ziele benennt er klar: "Mit Hertha aufsteigen, Stammspieler werden und mich auf Dauer durchsetzen. Deshalb darf ich kein Prozent nachlassen."
(...)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0110/sport/0021/index.html
13.01.2011 - 13:32 Uhr
Nach seinem Tor gegen Babelsberg kann man Lasso getrost den neuen Tsubasa nennen, ich freue mich schon auf seinen ersten 30m Fallrückzieher-Topspin. :cool
Spaßbeiseite, die Flugkurve war schon ziemlich strange aber wenn der öfter mal sone Dinger raushaut - why not? Ich erhoffe mir einpaar mehr Törchen als in der Hinrunde von Sogga aber dat wird schon.
Spaßbeiseite, die Flugkurve war schon ziemlich strange aber wenn der öfter mal sone Dinger raushaut - why not? Ich erhoffe mir einpaar mehr Törchen als in der Hinrunde von Sogga aber dat wird schon.
13.01.2011 - 14:38 Uhr
Zitat von Meister_Joda:
Spaßbeiseite, die Flugkurve war schon ziemlich strange aber wenn der öfter mal sone Dinger raushaut - why not? Ich erhoffe mir einpaar mehr Törchen als in der Hinrunde von Sogga aber dat wird schon.
Allerdings das war ein klasse Demonstrationsvideo, warum die Torhüter die Torfabrik auf den Tod nicht ausstehne können. Mit dem wurde doch gespielt oder? Bilderbuchflatterball!
Aber Lasso hat momentan einfach wie Babbel sehr richtig sagte das nötige Quäntchen Glück.
Spaßbeiseite, die Flugkurve war schon ziemlich strange aber wenn der öfter mal sone Dinger raushaut - why not? Ich erhoffe mir einpaar mehr Törchen als in der Hinrunde von Sogga aber dat wird schon.
Allerdings das war ein klasse Demonstrationsvideo, warum die Torhüter die Torfabrik auf den Tod nicht ausstehne können. Mit dem wurde doch gespielt oder? Bilderbuchflatterball!
Aber Lasso hat momentan einfach wie Babbel sehr richtig sagte das nötige Quäntchen Glück.
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