PANDEMIA - Der virale Talkthread
14.03.2020 - 16:27 Uhr
19.03.2020 - 16:33 Uhr
Zitat von haupti10
Wie Lucii bereits sagte (falls ich richtig gelesen haben
) hat Italien das Problem einer sehr alten Bevölkerung, haben also zwangsläufig mehr kritische Fälle. Zudem sind ältere Menschen in Italien, z.B. über stärkere Familienstrukturen, mehr im öffentlichen Leben eingebunden und vernetzter als z.B. in Deutschland, was generell gut ist, aber in diesem Fall kontraproduktiv. Es hat leider auch viel mit Glück zu tun, sprich wie viel Kontakt haben unentdeckte, evtl. asymptomatische Fälle und mit wem. Meist entscheiden Maßnahmen und Zufälle in der Anfangsphase einer Epidemie maßgeblich darüber wie es einige Monate später aussehen wird.
Wenn sich kritische Fälle häufen, die z.B. künstlich beatmet werden müssen und das noch lokal geballt (Lombardei) tut sich jedes Land schwer, weil Intensivstationen, -betten und Beatmungsgeräte generell rar und häufig schon bei normaler Auslastung gut gebraucht sind. Sparauflagen haben da sicher nicht geholfen, aber Vorsorge für Katastrophenfälle wird häufig vernachlässigt, weil schlichtweg nicht rentabel. Dazu müsste man in Maßnahmen investieren, die voraussichtlich kaum bis nie gebraucht werden. Blöd ist nur, wenn sie gebraucht werden.
Zitat von Edu-bY-A
Weshalb versagt in Italien das Gesundheitssystem derartig und gibt es einen Zusammenhang zu verfehlter Investitionspolitik in Kombination mit Sparauflagen durch die EU?
Weshalb versagt in Italien das Gesundheitssystem derartig und gibt es einen Zusammenhang zu verfehlter Investitionspolitik in Kombination mit Sparauflagen durch die EU?
Wie Lucii bereits sagte (falls ich richtig gelesen haben
) hat Italien das Problem einer sehr alten Bevölkerung, haben also zwangsläufig mehr kritische Fälle. Zudem sind ältere Menschen in Italien, z.B. über stärkere Familienstrukturen, mehr im öffentlichen Leben eingebunden und vernetzter als z.B. in Deutschland, was generell gut ist, aber in diesem Fall kontraproduktiv. Es hat leider auch viel mit Glück zu tun, sprich wie viel Kontakt haben unentdeckte, evtl. asymptomatische Fälle und mit wem. Meist entscheiden Maßnahmen und Zufälle in der Anfangsphase einer Epidemie maßgeblich darüber wie es einige Monate später aussehen wird. Wenn sich kritische Fälle häufen, die z.B. künstlich beatmet werden müssen und das noch lokal geballt (Lombardei) tut sich jedes Land schwer, weil Intensivstationen, -betten und Beatmungsgeräte generell rar und häufig schon bei normaler Auslastung gut gebraucht sind. Sparauflagen haben da sicher nicht geholfen, aber Vorsorge für Katastrophenfälle wird häufig vernachlässigt, weil schlichtweg nicht rentabel. Dazu müsste man in Maßnahmen investieren, die voraussichtlich kaum bis nie gebraucht werden. Blöd ist nur, wenn sie gebraucht werden.
Es ist ein Zusammenspiel aus allem möglichen. An erster Stelle stand, dass die Infizierten zu Beginn der Epidemie die Krankenhäuser geflutet haben, sodass strategisch klug große Teile des Personals infiziert wurden, ohne etwas ausrichten zu können, was die eh schon dünne Personaldecke geschrumpft hat. Dann kamen die Volli*****, die sich nachts aus den Sperrzonen im Norden auf die anderen Kommunen verteilt haben, und so das Virus weiter unter die Leute gebracht haben. Und dann kommt als Sahnehäubchen die politische Entscheidungen, kritische Fälle, die round about über 80 sind, nicht mehr ans Beatmungsgerät anzuschließen, sondern die Kapazitäten für vielversprechendere Fälle frei zu halten. Die lassen da unten bewusst die Alten und damit am härtesten betroffenen Jahrgänge verrecken.
19.03.2020 - 18:10 Uhr
Zitat von haupti10
Wie Lucii bereits sagte (falls ich richtig gelesen haben
) hat Italien das Problem einer sehr alten Bevölkerung, haben also zwangsläufig mehr kritische Fälle. Zudem sind ältere Menschen in Italien, z.B. über stärkere Familienstrukturen, mehr im öffentlichen Leben eingebunden und vernetzter als z.B. in Deutschland, was generell gut ist, aber in diesem Fall kontraproduktiv. Es hat leider auch viel mit Glück zu tun, sprich wie viel Kontakt haben unentdeckte, evtl. asymptomatische Fälle und mit wem. Meist entscheiden Maßnahmen und Zufälle in der Anfangsphase einer Epidemie maßgeblich darüber wie es einige Monate später aussehen wird.
Wenn sich kritische Fälle häufen, die z.B. künstlich beatmet werden müssen und das noch lokal geballt (Lombardei) tut sich jedes Land schwer, weil Intensivstationen, -betten und Beatmungsgeräte generell rar und häufig schon bei normaler Auslastung gut gebraucht sind. Sparauflagen haben da sicher nicht geholfen, aber Vorsorge für Katastrophenfälle wird häufig vernachlässigt, weil schlichtweg nicht rentabel. Dazu müsste man in Maßnahmen investieren, die voraussichtlich kaum bis nie gebraucht werden. Blöd ist nur, wenn sie gebraucht werden.
Zitat von Edu-bY-A
Weshalb versagt in Italien das Gesundheitssystem derartig und gibt es einen Zusammenhang zu verfehlter Investitionspolitik in Kombination mit Sparauflagen durch die EU?
Weshalb versagt in Italien das Gesundheitssystem derartig und gibt es einen Zusammenhang zu verfehlter Investitionspolitik in Kombination mit Sparauflagen durch die EU?
Wie Lucii bereits sagte (falls ich richtig gelesen haben
) hat Italien das Problem einer sehr alten Bevölkerung, haben also zwangsläufig mehr kritische Fälle. Zudem sind ältere Menschen in Italien, z.B. über stärkere Familienstrukturen, mehr im öffentlichen Leben eingebunden und vernetzter als z.B. in Deutschland, was generell gut ist, aber in diesem Fall kontraproduktiv. Es hat leider auch viel mit Glück zu tun, sprich wie viel Kontakt haben unentdeckte, evtl. asymptomatische Fälle und mit wem. Meist entscheiden Maßnahmen und Zufälle in der Anfangsphase einer Epidemie maßgeblich darüber wie es einige Monate später aussehen wird. Wenn sich kritische Fälle häufen, die z.B. künstlich beatmet werden müssen und das noch lokal geballt (Lombardei) tut sich jedes Land schwer, weil Intensivstationen, -betten und Beatmungsgeräte generell rar und häufig schon bei normaler Auslastung gut gebraucht sind. Sparauflagen haben da sicher nicht geholfen, aber Vorsorge für Katastrophenfälle wird häufig vernachlässigt, weil schlichtweg nicht rentabel. Dazu müsste man in Maßnahmen investieren, die voraussichtlich kaum bis nie gebraucht werden. Blöd ist nur, wenn sie gebraucht werden.
Die aktuellen Zahlen bezüglich der Toten in Italien sind sehr aussagekräftig. Der Altersschnitt beträgt 80 Jahre. Zwar ist ein prozentualer Anteil an jüngerer Patienten dabei, aber auch bei diesen sind wie auch bei den älteren, schwerwiegende Vorerkrankungen wie Nierenleiden, Herzkreislauferkrankungen oder Krebs dabei.
https://www.welt.de/wissenschaft/article206649557/Coronavirus-Das-weiss-Italien-ueber-die-Toten.html
19.03.2020 - 18:21 Uhr
Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an. Doch das ist offenbar vielen Menschen im Fünfseenland noch nicht bewusst. Die ernsthafte Gefährdungslage scheine nicht bei allen Bürgern angekommen zu sein, befürchtet Kai Motschmann, Einsatzleiter bei der Starnberger Polizei. So musste am frühen Mittwochabend eine"Corona-Party" mit 18 jungen Leuten auf dem Steininger Grundstück in Starnberg aufgelöst werden. Denn derartige Versammlungen sind wegen der Infektionsgefahr nach einer neuen Verordnung nicht mehr erlaubt. Auch im Grubmühler Feld in Gauting und auf einem Schondorfer Parkplatz beendete die Polizei Corona- und Grillpartys von offenkundig sorglosen Jugendlichen.
Q - https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-gauting-coronaparty-polizei-1.4851271
Man fällt echt vom Glauben ab...

Q - https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-gauting-coronaparty-polizei-1.4851271
Man fällt echt vom Glauben ab...


20.03.2020 - 08:04 Uhr
Zitat von Milanello93
Es ist ein Zusammenspiel aus allem möglichen. An erster Stelle stand, dass die Infizierten zu Beginn der Epidemie die Krankenhäuser geflutet haben, sodass strategisch klug große Teile des Personals infiziert wurden, ohne etwas ausrichten zu können, was die eh schon dünne Personaldecke geschrumpft hat. Dann kamen die Volli*****, die sich nachts aus den Sperrzonen im Norden auf die anderen Kommunen verteilt haben, und so das Virus weiter unter die Leute gebracht haben. Und dann kommt als Sahnehäubchen die politische Entscheidungen, kritische Fälle, die round about über 80 sind, nicht mehr ans Beatmungsgerät anzuschließen, sondern die Kapazitäten für vielversprechendere Fälle frei zu halten. Die lassen da unten bewusst die Alten und damit am härtesten betroffenen Jahrgänge verrecken.
Zitat von haupti10
Wie Lucii bereits sagte (falls ich richtig gelesen haben
) hat Italien das Problem einer sehr alten Bevölkerung, haben also zwangsläufig mehr kritische Fälle. Zudem sind ältere Menschen in Italien, z.B. über stärkere Familienstrukturen, mehr im öffentlichen Leben eingebunden und vernetzter als z.B. in Deutschland, was generell gut ist, aber in diesem Fall kontraproduktiv. Es hat leider auch viel mit Glück zu tun, sprich wie viel Kontakt haben unentdeckte, evtl. asymptomatische Fälle und mit wem. Meist entscheiden Maßnahmen und Zufälle in der Anfangsphase einer Epidemie maßgeblich darüber wie es einige Monate später aussehen wird.
Wenn sich kritische Fälle häufen, die z.B. künstlich beatmet werden müssen und das noch lokal geballt (Lombardei) tut sich jedes Land schwer, weil Intensivstationen, -betten und Beatmungsgeräte generell rar und häufig schon bei normaler Auslastung gut gebraucht sind. Sparauflagen haben da sicher nicht geholfen, aber Vorsorge für Katastrophenfälle wird häufig vernachlässigt, weil schlichtweg nicht rentabel. Dazu müsste man in Maßnahmen investieren, die voraussichtlich kaum bis nie gebraucht werden. Blöd ist nur, wenn sie gebraucht werden.
Zitat von Edu-bY-A
Weshalb versagt in Italien das Gesundheitssystem derartig und gibt es einen Zusammenhang zu verfehlter Investitionspolitik in Kombination mit Sparauflagen durch die EU?
Weshalb versagt in Italien das Gesundheitssystem derartig und gibt es einen Zusammenhang zu verfehlter Investitionspolitik in Kombination mit Sparauflagen durch die EU?
Wie Lucii bereits sagte (falls ich richtig gelesen haben
) hat Italien das Problem einer sehr alten Bevölkerung, haben also zwangsläufig mehr kritische Fälle. Zudem sind ältere Menschen in Italien, z.B. über stärkere Familienstrukturen, mehr im öffentlichen Leben eingebunden und vernetzter als z.B. in Deutschland, was generell gut ist, aber in diesem Fall kontraproduktiv. Es hat leider auch viel mit Glück zu tun, sprich wie viel Kontakt haben unentdeckte, evtl. asymptomatische Fälle und mit wem. Meist entscheiden Maßnahmen und Zufälle in der Anfangsphase einer Epidemie maßgeblich darüber wie es einige Monate später aussehen wird. Wenn sich kritische Fälle häufen, die z.B. künstlich beatmet werden müssen und das noch lokal geballt (Lombardei) tut sich jedes Land schwer, weil Intensivstationen, -betten und Beatmungsgeräte generell rar und häufig schon bei normaler Auslastung gut gebraucht sind. Sparauflagen haben da sicher nicht geholfen, aber Vorsorge für Katastrophenfälle wird häufig vernachlässigt, weil schlichtweg nicht rentabel. Dazu müsste man in Maßnahmen investieren, die voraussichtlich kaum bis nie gebraucht werden. Blöd ist nur, wenn sie gebraucht werden.
Es ist ein Zusammenspiel aus allem möglichen. An erster Stelle stand, dass die Infizierten zu Beginn der Epidemie die Krankenhäuser geflutet haben, sodass strategisch klug große Teile des Personals infiziert wurden, ohne etwas ausrichten zu können, was die eh schon dünne Personaldecke geschrumpft hat. Dann kamen die Volli*****, die sich nachts aus den Sperrzonen im Norden auf die anderen Kommunen verteilt haben, und so das Virus weiter unter die Leute gebracht haben. Und dann kommt als Sahnehäubchen die politische Entscheidungen, kritische Fälle, die round about über 80 sind, nicht mehr ans Beatmungsgerät anzuschließen, sondern die Kapazitäten für vielversprechendere Fälle frei zu halten. Die lassen da unten bewusst die Alten und damit am härtesten betroffenen Jahrgänge verrecken.
Italien ist auf Grund der hohen Verbreitung des Virus irgendwann dazu übergegangen hauptsächlich Personen mit schweren Symptomen zu untersuchen (wie auch China). Die Dunkelziffer wurde ab einem gewissen Punkt also immer höher.
Rein von der Verfügbarkeit der Intesivbetten sieht es in europäischen Ländern so aus:
Verfügbarkeit von I-Betten auf 100.000 Einwohner
Deutschland 29,9
Italien 12,2
Frankreich 9,7
UK 6,6 (dauerhaft über 90 % belastet)
Hier ist man also nicht wirklich schlechter ausgestattet als die meisten anderen Länder. Sparauflagen und Kürzungen gab es überall in Europas Gesundheitssystemen.
Das von Dir genannte Sahnehäubchen ist eine Zwangsmaßnahme, wenn Du eben entscheiden musst, wer lebt und wer stirbt. Dann wählt man eben die Person, die größere Überlebenschancen hat, aus.
Südkorea hat z.B. sehr viele Fälle, aber sehr wenig Tote. Die Südkoreaner haben von Anfang an digitale Tracking-Methoden angwandt, um die Strömungsbewegungen der Menschen zu untersuchen und so besser einschätzen zu können in welchen Gebieten sie gezielt mehr testen müssen. So wurden extrem viele Tests aufgeführt, schnell sehr viele Infizierte gefunden und konnte in schweren Fällen entsprechend schnell handeln, während die Dunkelziffer möglichst klein gehalten wurde.
Deutschland versucht jetzt die gleichen Methoden anzuwenden, weshalb man jetzt Tracking-Daten von der Telekom angefragt hat. Wobei das wohl schon zu spät ist.
20.03.2020 - 10:59 Uhr
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
20.03.2020 - 11:48 Uhr
Zitat von CalcioLover
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Wie meinst du das mit dem Drittel? Ich lese von 33.190 Infinzierten (Italien hat 60 Mio Einwohner) und 3.405 Toten.
20.03.2020 - 12:15 Uhr
Zitat von Danny_East
Wie meinst du das mit dem Drittel? Ich lese von 33.190 Infinzierten (Italien hat 60 Mio Einwohner) und 3.405 Toten.
Zitat von CalcioLover
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Wie meinst du das mit dem Drittel? Ich lese von 33.190 Infinzierten (Italien hat 60 Mio Einwohner) und 3.405 Toten.
Korrigiere: Haben fast die Hälfte hier in DE, siehe unten. Die Sterberate ist bei uns zum Glück deutlich geringer.
In Deutschland ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen über die Marke von 15.000 gesprungen. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität lag die Zahl am Freitagmorgen bei exakt 15.320 Fällen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CalcioLover am 20.03.2020 um 12:15 Uhr bearbeitet
20.03.2020 - 12:32 Uhr
Zitat von chimaira
Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an. Doch das ist offenbar vielen Menschen im Fünfseenland noch nicht bewusst. Die ernsthafte Gefährdungslage scheine nicht bei allen Bürgern angekommen zu sein, befürchtet Kai Motschmann, Einsatzleiter bei der Starnberger Polizei. So musste am frühen Mittwochabend eine"Corona-Party" mit 18 jungen Leuten auf dem Steininger Grundstück in Starnberg aufgelöst werden. Denn derartige Versammlungen sind wegen der Infektionsgefahr nach einer neuen Verordnung nicht mehr erlaubt. Auch im Grubmühler Feld in Gauting und auf einem Schondorfer Parkplatz beendete die Polizei Corona- und Grillpartys von offenkundig sorglosen Jugendlichen.
Q - https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-gauting-coronaparty-polizei-1.4851271
Man fällt echt vom Glauben ab...


Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an. Doch das ist offenbar vielen Menschen im Fünfseenland noch nicht bewusst. Die ernsthafte Gefährdungslage scheine nicht bei allen Bürgern angekommen zu sein, befürchtet Kai Motschmann, Einsatzleiter bei der Starnberger Polizei. So musste am frühen Mittwochabend eine"Corona-Party" mit 18 jungen Leuten auf dem Steininger Grundstück in Starnberg aufgelöst werden. Denn derartige Versammlungen sind wegen der Infektionsgefahr nach einer neuen Verordnung nicht mehr erlaubt. Auch im Grubmühler Feld in Gauting und auf einem Schondorfer Parkplatz beendete die Polizei Corona- und Grillpartys von offenkundig sorglosen Jugendlichen.
Q - https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-gauting-coronaparty-polizei-1.4851271
Man fällt echt vom Glauben ab...



Unglaublich, wie man so egoistisch und rücksichtslos sein kann.
Und genau wegen solchen Leuten wird wahrscheinlich bald eine Ausgangssperre verordnet werden.
Diese erscheint mir mittlerweile auch als einzige Lösung, um die rasante Ausbreitung zu stoppen.
Mittlerweile sind über 15.000 Personen in Deutschland infiziert. Vor drei Tagen waren es noch halb so viele.
20.03.2020 - 12:36 Uhr
Zitat von CalcioLover
Korrigiere: Haben fast die Hälfte hier in DE, siehe unten. Die Sterberate ist bei uns zum Glück deutlich geringer.
In Deutschland ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen über die Marke von 15.000 gesprungen. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität lag die Zahl am Freitagmorgen bei exakt 15.320 Fällen.
Zitat von Danny_East
Wie meinst du das mit dem Drittel? Ich lese von 33.190 Infinzierten (Italien hat 60 Mio Einwohner) und 3.405 Toten.
Zitat von CalcioLover
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Wie meinst du das mit dem Drittel? Ich lese von 33.190 Infinzierten (Italien hat 60 Mio Einwohner) und 3.405 Toten.
Korrigiere: Haben fast die Hälfte hier in DE, siehe unten. Die Sterberate ist bei uns zum Glück deutlich geringer.
In Deutschland ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen über die Marke von 15.000 gesprungen. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität lag die Zahl am Freitagmorgen bei exakt 15.320 Fällen.
Sorry, ich checks trotzdem nicht.
1/3 von 60 wären ja 20 Mio Infizierte. EDIT: Ahhhh... jz hab ichs geschnallt. Du meinst den Vergleich Infizierte ITA ZU GER.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Danny_East am 20.03.2020 um 12:37 Uhr bearbeitet
20.03.2020 - 14:14 Uhr
Zitat von Danny_East
Sorry, ich checks trotzdem nicht.
1/3 von 60 wären ja 20 Mio Infizierte.
EDIT: Ahhhh... jz hab ichs geschnallt. Du meinst den Vergleich Infizierte ITA ZU GER.
Zitat von CalcioLover
Korrigiere: Haben fast die Hälfte hier in DE, siehe unten. Die Sterberate ist bei uns zum Glück deutlich geringer.
In Deutschland ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen über die Marke von 15.000 gesprungen. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität lag die Zahl am Freitagmorgen bei exakt 15.320 Fällen.
Zitat von Danny_East
Wie meinst du das mit dem Drittel? Ich lese von 33.190 Infinzierten (Italien hat 60 Mio Einwohner) und 3.405 Toten.
Zitat von CalcioLover
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Morgen wird die Ausgangssperre besprochen. Wenn man sich die steigenden Zahlen anschaut, wird die Sperre sicherlich eintreten. Wir sind ja bereits bei knapp 1/3 der Italiener was die Infizierten anbelangt.
Wie meinst du das mit dem Drittel? Ich lese von 33.190 Infinzierten (Italien hat 60 Mio Einwohner) und 3.405 Toten.
Korrigiere: Haben fast die Hälfte hier in DE, siehe unten. Die Sterberate ist bei uns zum Glück deutlich geringer.
In Deutschland ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen über die Marke von 15.000 gesprungen. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität lag die Zahl am Freitagmorgen bei exakt 15.320 Fällen.
Sorry, ich checks trotzdem nicht.
1/3 von 60 wären ja 20 Mio Infizierte. EDIT: Ahhhh... jz hab ichs geschnallt. Du meinst den Vergleich Infizierte ITA ZU GER.
Genau.
Ist eigentlich erschreckend. Aber wie gesagt, die Todesrate ist so viel geringer.
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