PANDEMIA - Der virale Talkthread
14.03.2020 - 16:27 Uhr
Der Ball ruht überall, die Märkte stehen still, so dass es über unsere geliebte Sportart aktuell wenig zu berichten oder diskutieren gibt, wenn es nicht direkt mit Corona im Zusammenhang steht.
Die Italienforen sind aktuell auch wenig aktiv, alles beschränkt sich auf die Talkthreads und darin fast alles auf ein Thema.
Aktuell zwingt uns Corona ja soziale Kontakte möglichst zu meiden, physisch. Aber wir können dem trotzen, indem wir uns virtuell hier versammeln, um diese ungewohnte Phase gemeinsam zu überbrücken.
Natürlich kann hier über alles geredet werden und muss sich nicht auf das Virus reduzieren.
Die Italienforen sind aktuell auch wenig aktiv, alles beschränkt sich auf die Talkthreads und darin fast alles auf ein Thema.
Aktuell zwingt uns Corona ja soziale Kontakte möglichst zu meiden, physisch. Aber wir können dem trotzen, indem wir uns virtuell hier versammeln, um diese ungewohnte Phase gemeinsam zu überbrücken.
Natürlich kann hier über alles geredet werden und muss sich nicht auf das Virus reduzieren.
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14.03.2020 - 23:00 Uhr
Zitat von jasuzi
ich kann empfehlen auf
amazon:
goliath (vor allem staffel 1 und 2)
bosch
sneaky pete
ich kann empfehlen auf
amazon:
goliath (vor allem staffel 1 und 2)
bosch
sneaky pete
Goliath war ok, habe glaube ich nur die erste Staffel gesehen. Der Hauptdarsteller war auch der "Villain" in der ersten Fargo-Staffel und kurzzeitig auch Erzählstimme in der dritten Fargo-Staffel (auf englisch natürlich).
auf Amazon ist aber Mr. Robot das beste, was ich dort gesehen habe. Habe es am Anfang unterschätzt, aber es wurde von Staffel zu Staffel besser.
Ansonsten hat oben jemand Taboo mit Tom Hardy erwähnt, das war nicht schlecht. Die Mystery-Serie "The Terror" (Anthology) fand ich auch nett. Interessant fand ich auch "NOS4A2", wobei das nicht jedermanns Geschmack sein dürfte, aber spannend ist es.
Science-Fiction-Fans sollten bei "The Expanse" reinschauen.
Ebenfalls von Sam Esmail, dem Creator von Mr. Robot, ist Homecoming mit Julia Roberts. War zwar zum Ende hin doch etwas unspektakulär, aber das Storytelling und vor allem der Regie-Stil von Esmail gefällt mir einfach.
Außerdem soll Deutschland 83 gut sein, habe aber selbst noch gar nicht reingeschaut.
Ich bin kein Riesenfan von Nicolas Winding Refn (Drive), aber für die, die es sind: "Too Old Too Die Young" könnte einen Versuch wert sein. Kann aber jeden verstehen, der damit nichts anfangen kann, ich war selbst enttäuscht, obwohl ich nicht viel erwartet habe. Grundsätzlich hat Refn ja Potential, aber der verliert sich zu sehr in seiner Ästhetik und ignoriert andere Aspekte seiner Filme. Wenn man zwanghaft künstlerisch sein will, geht das immer nach hinten los. Ich weiß nicht, warum ich das bis zum Ende geschaut habe, aber ich war oft davor abzubrechen.
GOOD WRITING
Wer Zeit hat und es noch nicht getan hat, sollte Breaking Bad nachholen und natürlich Better Call Saul, wo aktuell die 5te Staffel läuft (auch das wird immer besser, wie ich finde). Blöd ist, dass es keine Netflix-Serie ist, d.h. man muss wöchentlich auf die nächste Folge warten. Zum Binge-Watchen müsste man warten, bis alles ausgestrahlt worden ist.
Ebenfalls empfehlenswert sind Mindhunter (das FBI richtet eine experimentelle Abteilung zur psychologischen Analyse von Serienmördern ein) und "Ozark" (im weitesten Sinne mit ähnlicher Prämisse wie Breaking Bad, nächste Staffel beginnt Ende März).
Das oben bereits genannte Fargo ist die Serie zum gleichnamigen, 90er-Jahre Coen-Film und gehört auch zu besten Netflix-Serien. Die einzelnen Staffeln sind hier bis auf einige Verbindungen auch unabhängig voneinander, auch wenn das Grundprinzip immer der des Originalfilms ist.
DRAMA & COMEDY
Völlig anderer Stil, aber gelungen, ist auch Russian Doll (Mystery-Tragikomödie, Anthology), wobei ich mir vorstellen kann, dass das erstens hier nicht jedermanns Geschmack trifft, und zweitens auf Englisch deutlich besser ist (auf Deutsch heißt das, glaube ich, Matrioshka).
Gleiches gilt für "The End Of The ***** ing World" (2 Staffeln), was ich anfangs immer umgangen habe, dann aber überraschend gut war.
Ebenfalls überrasched gut war "The Kominsky Method" mit Michael Douglas. Die Folgen der letzten beiden genannten gehen ca. 20 Minuten, da ist man also verhältnismäßig schnell durch.
EINFACH NUR COMEDY
Sick Note mit Rupert Grint und Nick Frost von Harry Potter (das ich selbst nie gesehen habe) fand ich persönlich cool, auch weil es mal ein bisschen was anderes ist als die amerikanischen Komödien.
Leider blieb das bisher am Ende der Staffel 2 hängen, obwohl es recht erfolgreich war und eine dritte Staffel erwartet wurde. Wäre schade, wenn das hier unvollendet bleibt. Ist unfair dem Zuschauer gegenüber.
Trashiger, aber, wenn man sich daran gewöhnt hat, ganz unterhaltsam ist auch "Arrested Development". Wobei das wohl auch sprachabhängig ist und oft auch sehr überdreht. Kann man mal zwischendurch schauen.
HORROR
"The Haunting of Hill House" (auf Deutsch "Der Spuk") war besser als erwartet, definitiv die beste Horrorserie der letzten Jahre überhaupt. Gehört zu dieser Art von Horror, der eben vordergründig eine Horrorerzählung ist und auch allein als solche gesehen werden kann, hintergründig aber psychologische Elemente haben (für die der Horror eher eine symbolische Verarbeitung ist).
SCIENCE FICTION
Hier würde ich an erster Stelle auf jeden Fall Colony aufführen, ABER das hört in Staffel 3 abrupt auf. Die ersten beiden Staffeln waren auf USA Today extrem erfolgreich. Aus steuerlichen Gründen musste die Produktion für Staffel 3 aber nach Kanada verlegt werden, weshalb die Story umgeschrieben werden musste. Ich fand die Staffel trotzdem gut, aber die Zuschauerzahlen gingen zu weit zurück, weshalb die Show dann gecancelt wurde. Bleibt die Frage, ob jemand die Rechte für eine 4te Staffel kauft.
Helix ist einerseits einfach nur schlecht, schlecht geschauspielert, schlechte Dialoge, billige Stoy, aber selbstironisch und unterhaltsam genug, dass ich mir sogar alle Staffeln angeschaut habe (sind glaube ich nur 2). Thematisch passt das in unsere akuelle Zeit, weil es um einen hochansteckenden, tödlichen Virus geht, dessen Ausbreitung auf der ganzen Welt verhindert werden soll.
Altered Carbon: Staffel 1 ist ok, Staffel 2 wurde erst kürzlich released, gefällt mir soweit aber nicht besonders. Insgesamt aber maximal durchschnittlich.
Keine Ahnung in welcher der oberen Kategorien ich es am ehesten einordnen soll, aber Stranger Things macht natürlich auch Spaß.
aber nur Staffel 1. Ich habe The Outsider noch nicht gesehen (habe kein Sky), aber das soll auch gut sein. Bin ohnehin Jason Bateman-Fan (Ozark, Arrested Development).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Buzzurro am 14.03.2020 um 23:12 Uhr bearbeitet
17.03.2020 - 15:01 Uhr
Zitat von niko_kranjcar_19
Ich persönlich frage mich wie überlastet die KH in Italien wirklich sind. Und ob viele Menschen davon in die KH laufen würden, wenn nicht so eine Massenpanik herrschen würde. Bestimmt wahrscheinlich. Die Frage ist nur wie groß hier die Überlastung in den KH variieren wüdre.
Ich persönlich frage mich wie überlastet die KH in Italien wirklich sind. Und ob viele Menschen davon in die KH laufen würden, wenn nicht so eine Massenpanik herrschen würde. Bestimmt wahrscheinlich. Die Frage ist nur wie groß hier die Überlastung in den KH variieren wüdre.
Die Überbelastung betrifft hauptsächlich schwer Kranke und weniger, die Leute, die aufgrund von Schnupfen in die Notfall Ambulanz gehen (ja solche Deppen gibt es.) . Also die Überbelastung hat aktuell wenig mit der Panikmache zu tun. Die Panik mache verlängert maximal die Wartezeit in der Notfallambulanz, aber auch das betrifft (zumindest in Österreich) nur Leute, die selbst in die Ambulanz gehen und nicht die Leute die mit der Rettung eingeliefert werden.
Zitat von niko_kranjcar_19
Diese Strategie mit der Quarantäne ist in meinen Augen vielleicht wirkungsvoll aber da ist kein Ende in Sicht. In Österreich sind wir zurzeit bei 1000 infizierten und das öffentliche Leben ist schon auf das Minimum reduziert worden. Wenn also die Ansteckung vom Virus so extrem ist, wie man berichtet, dann müsste man diese Strategie so lange durchziehen bis wirklich der letzte Mann auf der Welt geheilt wird. Wieso auf der ganzen Welt? Naja angefangen hat es in China und nun ist es auf der ganzen Welt und so würde es immer wieder verlaufen wenn man diese Abschottung der einzelnen Nationen wieder locker lässt. Da reicht es eigentlich nicht National sich von dem Virus zu befreien - weil die Globalisierung nunmal so extrem ist dass das Virus früher oder später eh wieder da wäre.
Diese Strategie mit der Quarantäne ist in meinen Augen vielleicht wirkungsvoll aber da ist kein Ende in Sicht. In Österreich sind wir zurzeit bei 1000 infizierten und das öffentliche Leben ist schon auf das Minimum reduziert worden. Wenn also die Ansteckung vom Virus so extrem ist, wie man berichtet, dann müsste man diese Strategie so lange durchziehen bis wirklich der letzte Mann auf der Welt geheilt wird. Wieso auf der ganzen Welt? Naja angefangen hat es in China und nun ist es auf der ganzen Welt und so würde es immer wieder verlaufen wenn man diese Abschottung der einzelnen Nationen wieder locker lässt. Da reicht es eigentlich nicht National sich von dem Virus zu befreien - weil die Globalisierung nunmal so extrem ist dass das Virus früher oder später eh wieder da wäre.
Du vergisst hier eine Kleinigkeit. Wir haben eine geschätzte Inkubationszeit von 14 Tagen. Also selbst, wenn wir stand heute alle zuhause sind und niemand das Haus verlässt würden die Fälle in den folgenden 14 Tagen zu nehmen und möglicherweise sogar mit dem gleichen Tempo wie davor.
https://blog.datawrapper.de/weekly-chart-coronavirus-growth/
Österreich zB hat aktuelle eine verdopplung alle 3 Tage. Nehmen wir an wir haben aktuell 1000 fälle und sind 15 Tage komplett ohne Kontakt => Nach 3 Tagen 2k nach 6 T. 4 k nach 9 T. 8 k nach 12 T. 16 k und nach 15 Tagen 32000 infizierte.
Das wäre der schlimmste Fall, dass wir aktuell schon bei 32000 "sicher" infizierten sind, aber der Virus ist einfach noch in der Inkubation und nicht ausgebrochen.
Wir müssen diese Maßnahmen also bei 1000 Leute alleine schon deswegen setzten um die Verdopplung zu verzögern und natürlich wird es auch nach 2 Wochen kein "normales" weiter leben geben.
Das solche Maßnahmen inklusive Abschottung helfen zeigt uns HongKong. Die trotz sehr früher Ansteckung eine überschaubare Anzahl an infizierten Leuten hat und aktuell eine verdopplung von 30 Tagen (?).
Zitat von niko_kranjcar_19
So und jetzt lese ich folgendes - Das RKI meint, dass diese Vorkehrungen bis zu 2 Jahre andaueren könnten !! Sie stufen diese Epidemie auch als "hoch" riskant ein und das einer von fünf einen schweren Verlauf mit sich zieht. Das sind 20% der Infizierten. Also rund 15 % mehr als man von den bisherigen Statistiken hernehmen kann. Die Wörter des RKI sind sehr besorgniserregend! Aber irgendwie kann ich dem nicht ganz glauben. Da passen einfach die Zahlen nicht zueinander. In Italien ist die Sterberate zurzeit bei 7-8% (Statistik von Wikipedia) der offiziell infizierten. Wenn man die Dunkelziffer miteinrechnet hätten wir hier komplett andere Zahlen. Wenn man bedenkt dass sich die meisten, die sich testen lassen auch wirklich stärker erkrankt sind. Jüngere die vl nur leichte Symptome haben lassen sich ja nicht mal testen, sondern bleiben einfach so lange zu Hause bis sie wieder gesund werden. Also wenn man die Sache so betrachtet dann ist von allen die stärkere Symptome haben die Sterberate bei 7-8%. Naja das ist so was ich mit meinem halbwissen von den Statistiken herausrecherchieren kann.
Und da sehe ich es auch wie schon von einigen hier erwähnt, dass hier SEHR viel Halbwissen herrscht. Wir werden nicht mit der ganzen Wahrheit gefüttert sondern nur mit irgendwelchen erschreckenden Statistiken die nichts mehr als Panik verursachen.
So und jetzt lese ich folgendes - Das RKI meint, dass diese Vorkehrungen bis zu 2 Jahre andaueren könnten !! Sie stufen diese Epidemie auch als "hoch" riskant ein und das einer von fünf einen schweren Verlauf mit sich zieht. Das sind 20% der Infizierten. Also rund 15 % mehr als man von den bisherigen Statistiken hernehmen kann. Die Wörter des RKI sind sehr besorgniserregend! Aber irgendwie kann ich dem nicht ganz glauben. Da passen einfach die Zahlen nicht zueinander. In Italien ist die Sterberate zurzeit bei 7-8% (Statistik von Wikipedia) der offiziell infizierten. Wenn man die Dunkelziffer miteinrechnet hätten wir hier komplett andere Zahlen. Wenn man bedenkt dass sich die meisten, die sich testen lassen auch wirklich stärker erkrankt sind. Jüngere die vl nur leichte Symptome haben lassen sich ja nicht mal testen, sondern bleiben einfach so lange zu Hause bis sie wieder gesund werden. Also wenn man die Sache so betrachtet dann ist von allen die stärkere Symptome haben die Sterberate bei 7-8%. Naja das ist so was ich mit meinem halbwissen von den Statistiken herausrecherchieren kann.
Und da sehe ich es auch wie schon von einigen hier erwähnt, dass hier SEHR viel Halbwissen herrscht. Wir werden nicht mit der ganzen Wahrheit gefüttert sondern nur mit irgendwelchen erschreckenden Statistiken die nichts mehr als Panik verursachen.
Die Dauer der Vorkehrungen sind aktuell sehr schwer einzuschätzen. Der Virus kann immer mutieren und gefährlicher/harmloser werden. Es gibt Berichte aus China, dass er angeblich sogar schon mutiert ist (wobei seriöse Forscher etwas zwiespaltigen sind, da die Interpretation der chinesischen Forscher etwas "seltsam" ist. ).
Die aktuellen Statistiken sollte man ohnehin mit vorsicht genießen.
1. Bestätigte Fälle =/= Infizierte.
2. Kann man die Sterblichkeit durch die aktuellen Daten schwer herauslesen. Man müsste die genesenen mit den Toten gegenrechnen. Österreich zB hat offiziell 1132 bestätigte , wovon 3 gestorben sind und 8 (!) genesen. Wenn man sich nur die Fakten ansieht müsste man ausgehen, dass von 11 Leuten 3 sterben ~ 30 % also.
Die Zahl ist, aber gelinde gesagt Bullen Dreck
. Hier fehlt es sowohl an genesenen, bei denen die Symptome nur gering waren und zweitens ist die Schwankungsbreite bei einer so geringen Zahl noch viel zu hoch. Mal die Zahlen von China ausgeblendet (*hust* Traue keiner chinesischen Statistik die du nicht selbst gefälscht hast *hust* ) ist es in jedem Land anders .
Frankreich : 148 Tote, 12 genesene
Spanien : 342 Tote , 530 genesene
Deutschland : 17 Tote 67 genesene
UK : 56 Tote , 53 genesene
Schweiz 19 Tote , 4 genesene
Italien 2158 Tote , 2749 genesene
Quelle : http://ncov.bii.virginia.edu/dashboard/
Vieles ist hier anders aufgrund der Zählweise (Ist jemand ein Corona toter, weil er Corona Viren im Blut hatte? Oder wäre er auch so gestorben und es war "zufall" ) schon anders.
Halbwissen gibt es hier hauptsächlich, weil Leute versuchen Daten zu interpretieren, die nicht zu interpretieren sind.
Aktuell weiß man schlicht und ergreifend noch nicht, wie viele infiziert sind, wie viele geheilt und wie hoch die Sterblichkeit ist.
Es ist aktuell nicht mal gänzlich geklärt, wie die Übertragung statt findet (Aerosole? oder direkter Kontakt?)...
Zitat von niko_kranjcar_19
Ich würde gerne Vergleiche sehen, zu den letzten Jahren. Vergleiche der angefallenen Lungenerkrankungen in den vergangen Jahren und jetzt sowie die eingelieferten Patienten mit diesen Erkrankungen. Direkte Vergleiche der Sterblichkeitsrate der Grippe in den letzten Jahren und des Coronaviruses. Einfach damit man sich selbst ein Bild davon machen kann.
Ich würde gerne Vergleiche sehen, zu den letzten Jahren. Vergleiche der angefallenen Lungenerkrankungen in den vergangen Jahren und jetzt sowie die eingelieferten Patienten mit diesen Erkrankungen. Direkte Vergleiche der Sterblichkeitsrate der Grippe in den letzten Jahren und des Coronaviruses. Einfach damit man sich selbst ein Bild davon machen kann.
Hier hast du mal ein Vergleich aus Italien. Wo die Grippe mit Corona verglichen wird und wo das große Problem dabei ist.
https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/89911752_2866010480121949_7632970484941848576_o.jpg?_nc_cat=104&_nc_sid=8024bb&_nc_ohc=ljGHXBiFllsAX-FuqZb&_nc_ht=scontent-vie1-1.xx&oh=4d3ba5309a99988e3dd87e6b5f8a4d07&oe=5E9635CE (hab ich hier von unter anderem Mate Rimac kopiert, dem ich mal vertraue, dass er keinen Bullen Dreck verbreitet)
Hier sieht man sehr gut, wie schnell sich der Virus ausbreitet und wie viele Leute eine Intensive Behandlung brauchen. Das Problem hierbei ist, aber dass es nicht nur Corona gibt sondern auch andere Krankheiten, die man normalerweise Intensiv behandeln muss, aber durch Corona kann nicht mehr jeder behandelt werden => es sterben auch Leute, die normalerweise überleben würden, aber aufgrund der aktuellen Lage nach hinten verschoben werden.
Operationen werden abgesagt etc. Alleine dadurch hat man schon eine Kettenreaktion und evtl. "gesündere" Leute sterben aufgrund der aktuellen Lage.
24.03.2020 - 16:16 Uhr
Zitat von DonAndolini
Einiges, Leute mit Symptomen nicht weg schicken sollen.
Zitat von Buzzurro
Naja, was hätte die Regierung tun sollen? Die berät sich natürlich mit Experten, welche dann empfehlungen aussprechen, an denen man sich hält.
Naja, was hätte die Regierung tun sollen? Die berät sich natürlich mit Experten, welche dann empfehlungen aussprechen, an denen man sich hält.
Einiges, Leute mit Symptomen nicht weg schicken sollen.
Wohin hat die Regierung Leute mit Symptomen geschickt? Wovon redest Du?
Zitat von DonAndolini
Zugverkehr lahm legen, nicht nur Flugverkehr. Die sind alle rein raus und beim Absperren des Nordens sind zig Leute aus der "Sperrzone" geflohen.
Zugverkehr lahm legen, nicht nur Flugverkehr. Die sind alle rein raus und beim Absperren des Nordens sind zig Leute aus der "Sperrzone" geflohen.
mal abgesehen davon, dass das eher Schuld der Leute selbst ist, hat niemand in Europa bisher solche strengen Maßnahmen ergriffen wie Italien. Und wir sind in sämtlichen Ländern längst über den Zustand hinaus, wie er in der Lombardei zu jenem Zeitpunkt herrschte.
Zitat von DonAndolini
Dazu kommt, dass die Situation im Norden so eskaliert, weil die Regierung das Gesundheitssystem vernachlässigt hat, zu wenig Ärzte, zu wenig Betten, zu wenig Personal, all die Misstände zeigen jetzt ihre fürchterliche Fratze. Und deshalb muss jemand sich dafür verantworten.
Dazu kommt, dass die Situation im Norden so eskaliert, weil die Regierung das Gesundheitssystem vernachlässigt hat, zu wenig Ärzte, zu wenig Betten, zu wenig Personal, all die Misstände zeigen jetzt ihre fürchterliche Fratze. Und deshalb muss jemand sich dafür verantworten.
Diese Regierung ist jetzt seit ein paar Monaten im Amt und soll für Missstände im Gesundheitssystem verantwortlich sein? Nicht dass ich ein Freund dieser Regierung bin (oder ihrer Alternativen), aber Kürzungen im Gesundheitssystem gibt es europaweit seit den 90er-Jahren kontinuierlich.
Mal abgesehen davon, ist niemand auf solche Zustände vorbereitet. Man hat nicht einfach mal so ultraviele Ärzte im Einsatz und Betten zur Verfügung, die vielleicht alle 100 Jahre mal gebraucht werden.
Und man ist nebenbei trotzdem besser ausgestattet als Großbrittanien oder Frankreich. Vor allem wenn man ganz speziell die Lombardei zum Vergleich zieht.
Anstatt weiterhin zu versuchen irgendwem die Schuld in die Schuhe zu schieben, sollte man sich damit abfinden, dass man hier von einem Problem überwältigt worden ist, dass man von Beginn an nicht einschätzen konnte.
Wie man es angeht, zeigt Südkorea am besten. Und die haben zu keinem Zeitpunkt Ausgangssperren verhängt und auch nicht großartig ihre Grenzen dicht gemacht. Die waren aber schon für solche Fälle ausgestattet, weil sie schon mal durch so eine Situation durch mussten.
Wenn einigermaßen Ruhe eingekehrt ist, muss sich Europa zusammensetzen und einheitliche Strategien für weitere Fälle dieser Art entwickeln (und zwar nicht nur die EU, sondern auch die Schweiz, Norwegen oder Polen).
25.03.2020 - 10:53 Uhr
Zitat von DonAndolini
Also Buzzurro, jetzt mal ehrlich. Dass in der italienischen Politik einiges gewaltig schief läuft, das ist ja wohl kaum von der Hand zu weisen. Der Rechtsruck und Frust der Bevölkerung kommt ja nicht von irgendwoher. Der politische Kern aktuell ist der selbe, wie in den letzten Jahren zuvor auch. Für mich ist das alles kein Unterschied. Leute wie Conte gehören weg. Der einzige der aus der Reihe tanzte und mit der EU auf Konfrontation ist, von denen wir im übrigen keine wirkliche Hilfe bekommen, war Salvini. Der Rest hat sich dem Spardiktat aus Brüssel untergeordnet. Am meisten hilft aktuell der böse Russe und Chinese.
Also Buzzurro, jetzt mal ehrlich. Dass in der italienischen Politik einiges gewaltig schief läuft, das ist ja wohl kaum von der Hand zu weisen. Der Rechtsruck und Frust der Bevölkerung kommt ja nicht von irgendwoher. Der politische Kern aktuell ist der selbe, wie in den letzten Jahren zuvor auch. Für mich ist das alles kein Unterschied. Leute wie Conte gehören weg. Der einzige der aus der Reihe tanzte und mit der EU auf Konfrontation ist, von denen wir im übrigen keine wirkliche Hilfe bekommen, war Salvini. Der Rest hat sich dem Spardiktat aus Brüssel untergeordnet. Am meisten hilft aktuell der böse Russe und Chinese.
Der Rechtsruck kommt hauptsächlich durch Desinformation, lügen und falschen versprechen.
Stimmt Salvini der Heilige, der Messias, der Geld von den Russen und der Mafia bekommen hat um Italien zu schwächen und sie dadurch anfälliger zu machen. Wenn nicht er, wer sollte sonst Italien retten?
Die Chinesen helfen ? Die Chinesen sind erst schuld, dass es so eskaliert ist. Monate lang haben sie diesen Virus verschwiegen, Monate lang haben Sie keine Informationen (die sie bewiesener maßen hatten) bewusst zurück gehalten, jegliche Warnungen (Ärzte etc.) haben sie zensiert und versperrt. Als in Europa die ersten Maßnahmen gesetzt wurden hat man den Europäern Rassismus vorgeworfen, weil man am Flughafen Fieber hat messen lassen (aber sie haben natürlich nicht erwähnt, dass ihnen bewusst war, dass es eine lange Inkubationszeit gibt und viele gar keine Symptome aufweisen).
Das ist in etwa, so als würde ich ein Feuer in deinem Haus legen, sage dir nichts und, wenn es am eskalieren ist und das halbe Haus brennt ich dir zwei Kübel voller Wasser gebe um das Feuer zu löschen.
Ich weiß echt nicht ,wie man hier von den "guten" Chinesen reden kann, nur weil sie Image technisch paar Tausend Masken verschenken. Hätten sie frühzeitig von dem Virus gewarnt, wäre dies alles nicht so eskaliert.
Zitat von DonAndolini
Die Behörden in Italien räumen selber ein nicht schnell und konsequent genug reagiert zu haben. Patienten mit Symptomen wurden Anfangs nicht ernst genommen. Wo man an einer Stelle konsequent war, hat man an der anderen Stelle die Leute aus dem Ausland durch gewunken.
Dazu kommt, dass sie nicht mal richtig unterscheiden wer stirbt mit oder an dem Virus, dadurch ist die Übersicht völlig verloren gegangen. Irgendwans stimmt da nicht, das sind einfach zu viele Tote.
Die Behörden in Italien räumen selber ein nicht schnell und konsequent genug reagiert zu haben. Patienten mit Symptomen wurden Anfangs nicht ernst genommen. Wo man an einer Stelle konsequent war, hat man an der anderen Stelle die Leute aus dem Ausland durch gewunken.
Dazu kommt, dass sie nicht mal richtig unterscheiden wer stirbt mit oder an dem Virus, dadurch ist die Übersicht völlig verloren gegangen. Irgendwans stimmt da nicht, das sind einfach zu viele Tote.
Weil sie es aufgrund von fehlenden Informationen auch nicht wussten. Die Deutschen haben halt den vorteil, dass sie von Italien lernen können. Das konnten die Italiener nicht, weil ihnen die netten Chinesen verschwiegen haben was es mit dem Virus auf sich hat.
So, wie willst du denn richtig unterscheiden, wer vom Virus stirbt oder wer aufgrund der Schwächung des Körpers durch den Virus aufgrund einer anderen Krankheit stirbt?
Probleme nennen, aber keine Lösungen haben ist immerhin eine stärke der Rechten. Nur leider hilft das wenig um eine Lösung zu finden, aber schuld sind dennoch die anderen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von cro-fan am 25.03.2020 um 10:56 Uhr bearbeitet
25.03.2020 - 12:45 Uhr
Zitat von cro-fan
Probleme nennen, aber keine Lösungen haben ist immerhin eine stärke der Rechten...
Probleme nennen, aber keine Lösungen haben ist immerhin eine stärke der Rechten...
Und ein „Rechter“ würde sagen, dass das genau DIE Paradedisziplin der „Linken“ ist, aber um das geht es hier doch nicht.
In Krisen wie der momentanen Covid-Pandemie gehts nicht um rechts gegen links oder sonstigen politischen Differenzen, es geht darum, dass man zusammen alles dafür unternimmt, die Krise in den Griff zubekommen. Und in einem weiteren Schritt geht es dann darum, dass man die richtigen Lehren aus dieser Situation zieht - auf politischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene. Dass man z.B. der chinesischen Regierung nicht trauen kann, wusste man eigentlich schon lange vor Covid-19. Und trotzdem hat man sich über die letzten Jahrzehnten immer mehr in eine Abhängigkeit drängen lassen (bzw. man hat sich freiwillig dorthin bewegt), sodass mittlerweile die gesamte Weltwirtschaft mit China untergeht, wenn es dort zum Crash kommt. Und ich bin garantiert kein Gegner der Globalisierung, aber diese Überabhängigkeit von einem einzigen Land, das notabene von einem undemokratischen und teilweise menschenverachtenden Regime regiert wird, kann sicher keine Lösung mehr sein.
Meine Hoffnung in dieser Krise ist, dass es trotz all dem Leid für die Betroffenen vielleicht auch ein Wendepunkt darstellt, in wie wir zukünftig leben wollen. Weniger Abhängigkeit von Peking bedeutet automatisch, dass wir für viele Sachen wieder mehr Geld bezahlen müssen. Es bedeutet also ein Stück weit auch Verzicht. Gleichzeitig ist es aber auch eine Chance, Industrien im eigenen Land wieder rentabel betreiben zu können. Sind die Menschen dafür bereit? Ich weiss es nicht.
Ein anderer Punkt, der in dieser Krise stark in den Fokus geraten ist, ist das Home-Office und Business Meetings via Skype etc. Auf einmal muss es auch so gehen und man fragt sich, sind diese Meetings in der ganzen Welt wirklich notwendig bzw. kann jemand von Zuhause aus, ohne täglich zum Arbeitsort pendeln zu müssen, nicht auch die gleiche Arbeit leisten (gilt natürlich nicht für alle Berufe) ?
Es gibt noch zig weitere Punkte, die man ansprechen könnte. In jeder Krise gibt es auch die Chance es nacher besser zu machen. Und sobald man Covid in den Griff bekommen hat, sollte man alle diese Themen mal gründlich und ohne parteipolitische Absichten hinterfragen. Darauf würde ich den Fokus setzen und nicht einfach wieder mit dem üblichen politischen Kindergarten weitermachen. Wohin diese ewigen Schuldzuweisungen führen können, sieht man z.B. in den USA. Das soziale und politische Klima dort ist am absoluten Tiefpunkt und in so einer Gesellschaft möchte wirklich kein Mensch leben, der das Leben in DE, AUT oder CH kennt und schätzt.
Vielleicht schafft es ja ausgerechnet dieses Virus, dass die Menschen hier in Zukunft wieder mehr aufeinander zugehen, sich auf das Wesentliche konzentrieren und man zusammen nach Wegen sucht, wie unser Leben sinnvoll verändert werden kann, anstatt wie üblich dem politischen Gegner die Schuld für alles zu zuschieben.
25.03.2020 - 19:46 Uhr
Zitat von DonAndolini
Also Buzzurro, jetzt mal ehrlich. Dass in der italienischen Politik einiges gewaltig schief läuft, das ist ja wohl kaum von der Hand zu weisen. Der Rechtsruck und Frust der Bevölkerung kommt ja nicht von irgendwoher. Der politische Kern aktuell ist der selbe, wie in den letzten Jahren zuvor auch. Für mich ist das alles kein Unterschied.
Also Buzzurro, jetzt mal ehrlich. Dass in der italienischen Politik einiges gewaltig schief läuft, das ist ja wohl kaum von der Hand zu weisen. Der Rechtsruck und Frust der Bevölkerung kommt ja nicht von irgendwoher. Der politische Kern aktuell ist der selbe, wie in den letzten Jahren zuvor auch. Für mich ist das alles kein Unterschied.
Dein gesamter Post hat überhaupt keinen Zusammenhang mit meinem. Es geht hier ganz speziell um die Situation, die in den letzten 2 Monaten entstanden ist.
Schief läuft es in der italienischen Politik schon seit Jahrzehnten. Und einen politischen Kern gibt es nie über lange Zeit, denn Italien wechselt Regierungen wie andere Unterhosen.
Zitat von DonAndolini
Leute wie Conte gehören weg. Der einzige der aus der Reihe tanzte und mit der EU auf Konfrontation ist, von denen wir im übrigen keine wirkliche Hilfe bekommen, war Salvini. Der Rest hat sich dem Spardiktat aus Brüssel untergeordnet.
Leute wie Conte gehören weg. Der einzige der aus der Reihe tanzte und mit der EU auf Konfrontation ist, von denen wir im übrigen keine wirkliche Hilfe bekommen, war Salvini. Der Rest hat sich dem Spardiktat aus Brüssel untergeordnet.
Ja, weil Schwätzer und Selbstdarsteller Italien traditionell immer sehr geholfen haben, nicht wahr? Keine Sorge, bei der nächsten Wahl wird er ziemlich sicher gewinnen. Auch wenn man ständig Regierungen wechselt, Italien begeht beim Wählen zuverlässig wieder und wieder die gleichen Fehler.
Die einen scheinen aktuell keine Probleme zu haben, behaupten sie zumindest, die anderen behaupten, sie hätten ihre im Griff, wie auch immer. China hat zudem Hilfen aus Italien erhalten und tut das auch als Ausgleich.
In der EU haben die einzelnen Länder ihre eigenen Probleme. Aber wenn man vernünftig um Hilfe bittet, wird sie auch geleistet. Siehe die französischen Patienten, die in Deutschland behandelt werden.
Zitat von DonAndolini
Die Behörden in Italien räumen selber ein nicht schnell und konsequent genug reagiert zu haben. Patienten mit Symptomen wurden Anfangs nicht ernst genommen. Wo man an einer Stelle konsequent war, hat man an der anderen Stelle die Leute aus dem Ausland durch gewunken.
Die Behörden in Italien räumen selber ein nicht schnell und konsequent genug reagiert zu haben. Patienten mit Symptomen wurden Anfangs nicht ernst genommen. Wo man an einer Stelle konsequent war, hat man an der anderen Stelle die Leute aus dem Ausland durch gewunken.
Wen hat man durchgewunken? Und jetzt schwankst du wieder um zu Patienten, als würde die Regierung sich direkt um Patienten kümmern. Bleib beim Thema.
Dir muss klar werden, dass es europaweit bereits 100te von Infizierten gab, bevor man aus China überhaupt die Info zu dieser Epidemie hatte.
Zitat von DonAndolini
Dazu kommt, dass sie nicht mal richtig unterscheiden wer stirbt mit oder an dem Virus, dadurch ist die Übersicht völlig verloren gegangen. Irgendwans stimmt da nicht, das sind einfach zu viele Tote.
Dazu kommt, dass sie nicht mal richtig unterscheiden wer stirbt mit oder an dem Virus, dadurch ist die Übersicht völlig verloren gegangen. Irgendwans stimmt da nicht, das sind einfach zu viele Tote.
Es sind viele Tote, weil es unglaublich viele Infizierte gibt, die nicht bekannt sind. Und das vor allem in der Lombardei.
31.03.2020 - 10:23 Uhr
Zitat von Principe
Es geht darum, dass wir hier auf dringend benötigtes Schutzmaterial warten, weil Lieferungen zu uns willkürlich blockiert werden. Und gleichzeitig kümmern wir uns um Patienten aus genau jenen Ländern. Wenn du hier das Problem nicht sehen kannst, dann tuts mir leid.
Zitat von GelsenHandy
Wie kommt man eigentlich dazu, in einer Krise diese "Wir kleine Schweiz gegen den Rest von Europa"- Argumentation zu bemühen? Das ist sonst schon immer lächerlich, jetzt erst recht.
Wie kommt man eigentlich dazu, in einer Krise diese "Wir kleine Schweiz gegen den Rest von Europa"- Argumentation zu bemühen? Das ist sonst schon immer lächerlich, jetzt erst recht.
Es geht darum, dass wir hier auf dringend benötigtes Schutzmaterial warten, weil Lieferungen zu uns willkürlich blockiert werden. Und gleichzeitig kümmern wir uns um Patienten aus genau jenen Ländern. Wenn du hier das Problem nicht sehen kannst, dann tuts mir leid.
Wenn du das Problem an deiner Rhetorik nicht erkennst, tut es mir wiederum leid.
Habe ich irgendwas zu der Problematik der Schutzmasken oder Patientenverlegung geschrieben? Nein.
Mir gehts einfach nur um deine Ausdrucksweise, die man leider öfter liest - wenn auch nicht nur von Schweizern und die eben genau die von dir kritisierten nationalen Problematiken auch noch befeuert.
"IHR EU Staatler" - als ob alle EU Länder aktuell gleich handeln?
"wir kleinen Schweizer" - das Land klein machen um die Handlungen des Heimatstaats nochmal mehr zu glorifizieren
Dieses ganze "WIR" machen dies und das und "IHR" macht das und jenes nicht. Fällt dir wirklich nicht auf, wie lächerlich das ist?
Meinst du irgendwer von "uns" hier entscheidet, ob Masken willkürlich zurückgehalten werden (wobei ich mir Willkür hier nicht vorstellen kann, aber gut) oder ob Patienten in ein anderes Land verlegt werden?
Meinst du wirklich, "DU" (weil du ja immer von wir sprichst) hast irgendeinen Einfluss darauf, ob die Schweiz Patienten aus dem Elsass aufnimmt?
Das ist einfach eine ekelhafte, nationale Rhetorik, die in der jetzigen Krise überhaupt nicht weiter hilft - egal wie man die Handlungen von Staat XY beurteilt, wo man sicherlich -mit angemessenerem Ausdruck- drüber diskutieren könnte.
23.07.2020 - 20:19 Uhr
Zitat von PaneM_et_CircenseS
Weißt du schon, wann die nächste Folge online geht? Habe die ersten zwei Folgen gern gehört, hätten auch etwas länger sein dürfen bzw. mehr Infos und Ausblick als Wunschelf (die ist ja mehr Spielerei und sehr individuell als wirklich informativ)
Und wie plant ihr den Intervall? Ein Mal pro Woche?
Weißt du schon, wann die nächste Folge online geht? Habe die ersten zwei Folgen gern gehört, hätten auch etwas länger sein dürfen bzw. mehr Infos und Ausblick als Wunschelf (die ist ja mehr Spielerei und sehr individuell als wirklich informativ)
Und wie plant ihr den Intervall? Ein Mal pro Woche?
Danke auch dir für das Feedback! Wir haben eben aufgenommen tatsächlich und entweder nachts oder morgen früh geht es online.
Diesmal recht lange Inter! TopElf ist auch wieder drin, aber wir haben uns ein wenig kürzer gehalten, denke ich. Gast ist ein guter alter Bekannter aus diesem Forum, aber wir haben verpasst darüber auch "live" zu sprechen.
08.10.2020 - 15:41 Uhr
Ich belebe mal diesen Thread.
Wie sieht es bei euch in der Gegend aus, wie verhalten sich die Leute und mit welchen Einschränkungen oder Problemen werdet ihr weiterhin konfrontiert.
Muss sagen vieles ist mir zu inkongruent. Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio und gerade dort wirkt es so, als ob nie was gewesen ist. Ganz viele Leute desinfizieren nicht, gelegentlich nutzt auch jemand zwei Geräte parallel. Ich habe mich bei einem neuen Fitnessstudio angemeldet, bei der Eröffnung glich es schon einer Coronaparty. Aber worauf ich eigentlich hinaus möchte ist folgendes im Café darf ich ohne Maske nicht aufstehen, aber mit 10 Leuten sitzen. Im Fitnessstudio fühlen sich immer noch zu viele wie die Könige und denken sie seien alleine, Stadien dürfen wieder zum Teil besucht werden, angeblich sollen Weihnachtsmärkte öffnen und es gab schon kleinere Partys, auffällig waren vor allem Beachpartys.
Es herrscht irgendwie kein Roter Faden, wenn Leute kurz ihre Maske minimal senken und auf Abstand achten, um Luft zu schnappen, werden diese direkt komisch angeschaut oder beleidigt.
Wie sieht es bei euch in der Gegend aus, wie verhalten sich die Leute und mit welchen Einschränkungen oder Problemen werdet ihr weiterhin konfrontiert.
Muss sagen vieles ist mir zu inkongruent. Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio und gerade dort wirkt es so, als ob nie was gewesen ist. Ganz viele Leute desinfizieren nicht, gelegentlich nutzt auch jemand zwei Geräte parallel. Ich habe mich bei einem neuen Fitnessstudio angemeldet, bei der Eröffnung glich es schon einer Coronaparty. Aber worauf ich eigentlich hinaus möchte ist folgendes im Café darf ich ohne Maske nicht aufstehen, aber mit 10 Leuten sitzen. Im Fitnessstudio fühlen sich immer noch zu viele wie die Könige und denken sie seien alleine, Stadien dürfen wieder zum Teil besucht werden, angeblich sollen Weihnachtsmärkte öffnen und es gab schon kleinere Partys, auffällig waren vor allem Beachpartys.
Es herrscht irgendwie kein Roter Faden, wenn Leute kurz ihre Maske minimal senken und auf Abstand achten, um Luft zu schnappen, werden diese direkt komisch angeschaut oder beleidigt.
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