Olympia in Hamburg?
05.11.2015 - 16:15 Uhr
30.11.2015 - 10:04 Uhr
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Zitat von Forever_Hansa
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend. Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft - vielen dank aber an die Linkenpolikerin, die mir und 300000 anderen heute morgen im Radiointerview Dummheit vorgeworfen hat.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade. Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Und ja, es spricht der Frust, aus meiner Sicht war gestern war ein schwarzer Tag für unsere Stadt, ein noch schwärzerer Tag für den Sport im Allgemeinen und für die Reformation der olympischen Bewegung.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Zitat von Schawid
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend. Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft - vielen dank aber an die Linkenpolikerin, die mir und 300000 anderen heute morgen im Radiointerview Dummheit vorgeworfen hat.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade. Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Und ja, es spricht der Frust, aus meiner Sicht war gestern war ein schwarzer Tag für unsere Stadt, ein noch schwärzerer Tag für den Sport im Allgemeinen und für die Reformation der olympischen Bewegung.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Nein, das hab ich so nicht geschrieben und auch nicht gemeint. Mir ging es eher um die Initiatoren der Gegenkampagne. Nicht das Nein der Mehrheit ist grade so schmerzhaft sondern das sich-selber-feiern einer Gruppe von Menschen, die sich nicht dem Schaffen sondern dem Verhindern verschrieben haben.
Ansonsten ist es aber noch ein wenig zu früh um von mir Gelassenheit zu erwarten - ich melde mich nächste Woche nochmal, dann ist der Ärger schon ein wenig verflogen
30.11.2015 - 10:14 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Nein, das hab ich so nicht geschrieben und auch nicht gemeint. Mir ging es eher um die Initiatoren der Gegenkampagne. Nicht das Nein der Mehrheit ist grade so schmerzhaft sondern das sich-selber-feiern einer Gruppe von Menschen, die sich nicht dem Schaffen sondern dem Verhindern verschrieben haben.
Ansonsten ist es aber noch ein wenig zu früh um von mir Gelassenheit zu erwarten - ich melde mich nächste Woche nochmal, dann ist der Ärger schon ein wenig verflogen
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Zitat von Forever_Hansa
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend. Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft - vielen dank aber an die Linkenpolikerin, die mir und 300000 anderen heute morgen im Radiointerview Dummheit vorgeworfen hat.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade. Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Und ja, es spricht der Frust, aus meiner Sicht war gestern war ein schwarzer Tag für unsere Stadt, ein noch schwärzerer Tag für den Sport im Allgemeinen und für die Reformation der olympischen Bewegung.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Zitat von Schawid
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend. Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft - vielen dank aber an die Linkenpolikerin, die mir und 300000 anderen heute morgen im Radiointerview Dummheit vorgeworfen hat.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade. Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Und ja, es spricht der Frust, aus meiner Sicht war gestern war ein schwarzer Tag für unsere Stadt, ein noch schwärzerer Tag für den Sport im Allgemeinen und für die Reformation der olympischen Bewegung.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Nein, das hab ich so nicht geschrieben und auch nicht gemeint. Mir ging es eher um die Initiatoren der Gegenkampagne. Nicht das Nein der Mehrheit ist grade so schmerzhaft sondern das sich-selber-feiern einer Gruppe von Menschen, die sich nicht dem Schaffen sondern dem Verhindern verschrieben haben.
Ansonsten ist es aber noch ein wenig zu früh um von mir Gelassenheit zu erwarten - ich melde mich nächste Woche nochmal, dann ist der Ärger schon ein wenig verflogen

Alles gut, wie gesagt kann die Enttäuschung verstehen. Man darf seinem Frust auch mal Luft verschaffen. Wirkt auch auf mich sehr gehässig die Nein-Initiatoren-Fraktion. Stil ist etwas anderes.
30.11.2015 - 10:39 Uhr
Zitat von VoodooUdo
Kann eure Enttäuschung verstehen, aber nur den Leuten die umfallen die Schuld zu geben geht mir zu sehr an den dafür Verantwortlichen vorbei. Sie haben ihre Spiele halt auch wirklich schlecht verkauft. .....
Kann eure Enttäuschung verstehen, aber nur den Leuten die umfallen die Schuld zu geben geht mir zu sehr an den dafür Verantwortlichen vorbei. Sie haben ihre Spiele halt auch wirklich schlecht verkauft. .....
Es geht hier nicht um irgendwelche Schuld, es ist doch nichts passiert. Es ging nur darum, was den Stimmungsumschwung erklärt.
Interessant ist, dass du schreibst, die hätten die Spiele schlecht verkauft. Wie hättest du es gerne gehabt? Alles in rosarot darstellen und dann auf den Bauch fallen - so wie alle anderen vorher?
Nein, es war die erste ehrliche Bewerbung, auch ein Grund für den Vorzug vor Berlin. Und genau deshalb bin ich der Meinung, dass es hätte klappen können. Und genau deshalb war ich dafür....
30.11.2015 - 10:55 Uhr
Zitat von geestler
Es geht hier nicht um irgendwelche Schuld, es ist doch nichts passiert. Es ging nur darum, was den Stimmungsumschwung erklärt.
Interessant ist, dass du schreibst, die hätten die Spiele schlecht verkauft. Wie hättest du es gerne gehabt? Alles in rosarot darstellen und dann auf den Bauch fallen - so wie alle anderen vorher?
Nein, es war die erste ehrliche Bewerbung, auch ein Grund für den Vorzug vor Berlin. Und genau deshalb bin ich der Meinung, dass es hätte klappen können. Und genau deshalb war ich dafür....
Zitat von VoodooUdo
Kann eure Enttäuschung verstehen, aber nur den Leuten die umfallen die Schuld zu geben geht mir zu sehr an den dafür Verantwortlichen vorbei. Sie haben ihre Spiele halt auch wirklich schlecht verkauft. .....
Kann eure Enttäuschung verstehen, aber nur den Leuten die umfallen die Schuld zu geben geht mir zu sehr an den dafür Verantwortlichen vorbei. Sie haben ihre Spiele halt auch wirklich schlecht verkauft. .....
Es geht hier nicht um irgendwelche Schuld, es ist doch nichts passiert. Es ging nur darum, was den Stimmungsumschwung erklärt.
Interessant ist, dass du schreibst, die hätten die Spiele schlecht verkauft. Wie hättest du es gerne gehabt? Alles in rosarot darstellen und dann auf den Bauch fallen - so wie alle anderen vorher?
Nein, es war die erste ehrliche Bewerbung, auch ein Grund für den Vorzug vor Berlin. Und genau deshalb bin ich der Meinung, dass es hätte klappen können. Und genau deshalb war ich dafür....
Also zum Beispiel der Bund hätte vor eine Abstimmung die Finanzierung klären können, ob der Bund wirklich die 6-7Mrd. so dazu schießt wie von der Stadt kalkuliert, stand bis gestern noch in den Sternen und es wollte sich auch keiner dazu äußern. Es wurde nun immer so getan als wenn das alles fix ist, und es haben halt viele Menschen in der Stadt eben nicht vergessen wie es die letzten Male, egal wo in Deutschland, gelaufen ist mit den Großprojekten, die kosten der Elbphilharmonie haben sich verzwölffacht.
Bin mir sicher wenn die Finanzierung geklärt gewesen wäre, hätte das Ergebnis anders ausgesehen. Glaube eben nicht das es um Terror & Flüchtlinge geht, sondern darum wie intransparent solche Veranstaltungen ablaufen und geplant werden. Das IOC ist da nicht besser als die Fifa.
30.11.2015 - 10:57 Uhr
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
30.11.2015 - 11:12 Uhr
Zitat von Meckkerekke
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Genau und alle die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, sind deiner Meinung dann auch bestimmt weltabgewandte Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr in dem Punkt keinen Deut besser als die Nein-Fraktion.
Aber lasst euren Frust mal raus, auch mit Stil verlieren will gelernt sein.
30.11.2015 - 11:34 Uhr
Zitat von VoodooUdo
Genau und alle die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, sind deiner Meinung dann auch bestimmt weltabgewandte Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr in dem Punkt keinen Deut besser als die Nein-Fraktion.
Aber lasst euren Frust mal raus, auch mit Stil verlieren will gelernt sein.
Zitat von Meckkerekke
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Genau und alle die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, sind deiner Meinung dann auch bestimmt weltabgewandte Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr in dem Punkt keinen Deut besser als die Nein-Fraktion.
Aber lasst euren Frust mal raus, auch mit Stil verlieren will gelernt sein.
Das ist aber schon ziemlich weit weg - die Austragung eines Sportereignisses mit der Beschneidung der Grundrechte zu vergleichen ist schon ein wenig weit weg.
Was am Ende schade ist: Wieso muss man alles mit allem aufwiegen, wieso muss man alles mit allem vergleichen, wieso muss man alles mit allem Ausstechen?
Die Linken (die Partei) sagt einerseits, man solle doch bitte Flüchtlinge nicht gegen Kinder ausstechen - es wäre genug Geld für Kitas und Integration da. Auf der Anderen Seite heißt es, dass Geld für Sportereignisse, welches zum größten Teil in die Stadtentwicklung fließt, ja doch für Kitas benötigt wird. Das ist nicht mehr und nicht weniger als schizophren.
Am Ende muss man aber sagen, dass "Ob"-Abstimmungen immer scheiße sind. Sowohl bei der Schulreform als auch bei der Privatisierung des Energienetzes gab es zu einem Kontext zwei Möglichkeiten, die beworben wurden und unter denen man auswählte - nicht aber den ganzen Kontext. Daher gibt es auch nicht diesen Keil in der Gesellschaft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Forever_Hansa am 30.11.2015 um 11:35 Uhr bearbeitet
30.11.2015 - 11:47 Uhr
Zitat von VoodooUdo
Genau und alle die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, sind deiner Meinung dann auch bestimmt weltabgewandte Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr in dem Punkt keinen Deut besser als die Nein-Fraktion.
Aber lasst euren Frust mal raus, auch mit Stil verlieren will gelernt sein.
Zitat von Meckkerekke
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Genau und alle die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, sind deiner Meinung dann auch bestimmt weltabgewandte Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr in dem Punkt keinen Deut besser als die Nein-Fraktion.
Aber lasst euren Frust mal raus, auch mit Stil verlieren will gelernt sein.
ich habe keinen frust! aber zu behaupten die "nein-sager" sind vorwärtsgewandt, mutig und offen
für innovationen ist einfach abenteuerlich/realitätsfremd. ist doch auch nicht schlimm.
....und verloren haben nicht nur die "ja-sager" sondern alle Hamburger!!
30.11.2015 - 11:52 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Das ist aber schon ziemlich weit weg - die Austragung eines Sportereignisses mit der Beschneidung der Grundrechte zu vergleichen ist schon ein wenig weit weg.
Was am Ende schade ist: Wieso muss man alles mit allem aufwiegen, wieso muss man alles mit allem vergleichen, wieso muss man alles mit allem Ausstechen?
Die Linken (die Partei) sagt einerseits, man solle doch bitte Flüchtlinge nicht gegen Kinder ausstechen - es wäre genug Geld für Kitas und Integration da. Auf der Anderen Seite heißt es, dass Geld für Sportereignisse, welches zum größten Teil in die Stadtentwicklung fließt, ja doch für Kitas benötigt wird. Das ist nicht mehr und nicht weniger als schizophren.
Am Ende muss man aber sagen, dass "Ob"-Abstimmungen immer scheiße sind. Sowohl bei der Schulreform als auch bei der Privatisierung des Energienetzes gab es zu einem Kontext zwei Möglichkeiten, die beworben wurden und unter denen man auswählte - nicht aber den ganzen Kontext. Daher gibt es auch nicht diesen Keil in der Gesellschaft.
Zitat von VoodooUdo
Genau und alle die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, sind deiner Meinung dann auch bestimmt weltabgewandte Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr in dem Punkt keinen Deut besser als die Nein-Fraktion.
Aber lasst euren Frust mal raus, auch mit Stil verlieren will gelernt sein.
Zitat von Meckkerekke
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
mindestens, und das sollten sie sich auch eingestehen......
es mag darüberhinaus natürlich noch weitere beweggründe gegeben haben
Genau und alle die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, sind deiner Meinung dann auch bestimmt weltabgewandte Verschwörungstheoretiker. Wenn ihr das wirklich glaubt, seid ihr in dem Punkt keinen Deut besser als die Nein-Fraktion.
Aber lasst euren Frust mal raus, auch mit Stil verlieren will gelernt sein.
Das ist aber schon ziemlich weit weg - die Austragung eines Sportereignisses mit der Beschneidung der Grundrechte zu vergleichen ist schon ein wenig weit weg.
Was am Ende schade ist: Wieso muss man alles mit allem aufwiegen, wieso muss man alles mit allem vergleichen, wieso muss man alles mit allem Ausstechen?
Die Linken (die Partei) sagt einerseits, man solle doch bitte Flüchtlinge nicht gegen Kinder ausstechen - es wäre genug Geld für Kitas und Integration da. Auf der Anderen Seite heißt es, dass Geld für Sportereignisse, welches zum größten Teil in die Stadtentwicklung fließt, ja doch für Kitas benötigt wird. Das ist nicht mehr und nicht weniger als schizophren.
Am Ende muss man aber sagen, dass "Ob"-Abstimmungen immer scheiße sind. Sowohl bei der Schulreform als auch bei der Privatisierung des Energienetzes gab es zu einem Kontext zwei Möglichkeiten, die beworben wurden und unter denen man auswählte - nicht aber den ganzen Kontext. Daher gibt es auch nicht diesen Keil in der Gesellschaft.
Ich verabschiede mich an der Stelle aus dieser Diskussion aber mit den Vergleichen hab ich nicht angefangen, da wurde erst einiges an Unterstellungen raus gehauen.
30.11.2015 - 15:32 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Puh, hartes Brett. Zumindest für mein Umfeld kann ich das sicher verneinen. Da waren eher die Ja-Sager jene die "aus Prinzip" ja sagten und keinerlei Faktenwissen hatten.
Ich für meinen Teil habe auch nicht um des "nein" sagens nein gestimmt, sondern aufgrund der Befürchtung dass das Ganze dann doch viel teurer als gedacht wird und der Steuerzahler dann dafür bluten muss. Steuergeld, das sinnvoller verwendet werden kann als für ein Großevent das grade mal 6 Wochen lang dauert in einer Stadt, die infrastrukturell, jetzt mal von den Gebäuden des olympischen Dorfes mal abgesehen, gar nichts zusätzlich benötigt. Erst recht keine Großsportstätten.
Zitat von Forever_Hansa
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend.
Spekulation deinerseits. Auch hier kann ich nur für mich sprechen: Ich hoffe, dass die 1,2 Milliarden, die Hamburg dazu beisteuern wollte, nun dennoch ausgegeben werden, aber eben sinnvoller! Wohnungsbau mit klarem Stadtplanungskonzept, warum denn bitte nicht. Und das ist ganz und gar nicht rückwärtsgewandt oder abwartend, sondern nach vorne blickend mit dem klaren Auftrag, weniger Großevents zu bezuschussen, dafür mehr stadtplanerisches Gespür zu entwickeln. Allermöhe beispielsweise anzuschließen an den Rest der Stadt, indem man die Flächen dazwischen bebaut und damit einer Ghettoisierung vorbeugt, etwa, statt Grasbrook.
Zitat von Forever_Hansa
Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft -
Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft -
Wenn man für etwas kämpft, sollte man es auch feiern dürfen. Ich denke schon dass die Nolympia-Aktivisten nicht des reinen "dagegen" wegen opponiert haben sondern weil sie davon überzeugt waren und sind dass es gut ist für unsere Stadt, dieses finanzielle Risiko abgewendet zu haben.
Zitat von Forever_Hansa
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade.
Wenn man das Konzept an sich schon, diese Gigantomanie zum Beispiel, nicht gut findet, bringt es nichts wenn man nur Schönheitskorrekturen macht. Das Konzept bleibt deswegen ja trotzdem verkehrt.
Im übrigen haben viele Gegner vieler Großprojekte sehr konstruktiv hier in Hamburg gearbeitet. Bei der Rindermarkthalle auf St. Pauli kam dabei etwas m.E. sehr Gutes dabei heraus, während ich es schade dass der entwickelte Alternativvorschlag statt der Tanzenden Türme kein Gehör fand. Gerade hier in Hamburg sind doch sehr viele sehr konstruktiv bei der Sache und nicht nur reine "nein"-Sager.
Zitat von Forever_Hansa
Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Demokratie bedeutet aber auch als Minderheit das Votum der Mehrheit mit Anstand zu akzeptieren. Scholz gelang es, dir ... nun ja ... so absolut den Gegnern "Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich" hinterherzuwerfen ... eher weniger. Meine Meinung.
Zitat von Forever_Hansa
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Das ist doch die beste Erkenntnis aus gestern! Dass der Bürger noch gefragt wird und mittlerweile die Wahlen auch verbindlich sind, sodass dann auch echte direkte Demokratie existiert, selbst gegen eine beispiellose Werbekampagne sich Bürger durchsetzen konnten. Mit Argumenten und nicht mit Emotionen. Diesen beschämenden Paris-Vergleich haben die Olympiagegner niemals ins Rennen geworfen. Sie hatten bessere Gegenargumente.
Man wird nun sehen, ob die Alternativstätte jenen Erfolg haben wird, von dem die Befürworter ausgingen. Ich denke, dass während der Spiele dies so wirken mag, danach dann aber doch wieder der große Katzenjammer da ist, wenn die Zahlen auf dem Tisch liegen, wie teuer die Spiele denn nun wirklich wurden. (Vor den Spielen wird so etwas ja gerne mal ... äh ... nicht erwähnt.
) Wir werden sehen.
Im übrigen, hätte die Mehrheit JA gestimmt, hätte ich zwar dennoch dieselben Bedenken, aber gesagt "ok, da müssen wir jetzt durch. Hoffen wir mal dass der Senat nicht geflunkert hat, auch wenn es mir schwer fällt es zu glauben".
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