Olympia in Hamburg?
05.11.2015 - 16:15 Uhr
06.11.2015 - 14:23 Uhr
Ich habe mich für ein NEIN entschieden. Auch wenn ich Scholz' Plan dahinter glaube kapiert zu haben, er möchte sich dringend benötigte Projekte vom Bund bezahlen lassen (darum auch die Rechnung, dass den Löwenanteil der Bund übernehmen müsse) und damit eigene Versäumnisse kaschieren.
Auch sind die 1,2 Millionen nicht wirklich ein Problem. Sie sind ohnehin eingeplant für Infrastrukturprojekte, die erhalten dann eben nur den Stempel "Olympia" drauf.
Ich bin deswegen dagegen weil ich glaube dass sich diese Zahlen nicht halten lassen werden (von der Vorstellung, dass man hier und da gemogelt haben könnte bei den Zahlen noch gar nicht zu reden) und das Ganze viel teurer wird. Da es eine Schuldenbremse demnächst (ab 2017? 2018? Hab es jetzt nicht genau im Kopf.) gibt müsste mehr ausgegebenes Geld für die Spiele an anderer Stelle eingespart werden.
Also auf dem Sozialsektor.
Deswegen bin ich dagegen: Weil ich dem Senat, anders als der offizielle Befürworter aus dem Eingangstext, es nicht zutraue, dieselben Fehler, die die Senate zuvor begangen haben (Elbphilharmonie!), zu verhindern. Im Gegenteil, ich befürchte ein finanzielles Desaster und sehe schon Suppenküchen schließen, Turnhallen schließen, Zuschüsse für Jugendheime gekürzt - und, und, und. Man kennt das Elend ja schließlich bereits, wie im Zuge der Kosten für die Elbphilharmonie hier verfahren wurde.
Steuererhöhungen für Bestverdienende, sozusagen ein "Olympiasoli", auf so eine Idee wird die SPD sicher nicht kommen.
Und da habe ich jetzt noch gar nicht von der grusligen Vorstellung geredet, wie das Sicherheitskonzept während der Spiele aussehen wird. Was wird die Zeit über mit den Obdachlosen passieren? Wie wird die Polizei drauf sein? Auch da befürchte ich Allerschlimmstes.
Auch sind die 1,2 Millionen nicht wirklich ein Problem. Sie sind ohnehin eingeplant für Infrastrukturprojekte, die erhalten dann eben nur den Stempel "Olympia" drauf.
Ich bin deswegen dagegen weil ich glaube dass sich diese Zahlen nicht halten lassen werden (von der Vorstellung, dass man hier und da gemogelt haben könnte bei den Zahlen noch gar nicht zu reden) und das Ganze viel teurer wird. Da es eine Schuldenbremse demnächst (ab 2017? 2018? Hab es jetzt nicht genau im Kopf.) gibt müsste mehr ausgegebenes Geld für die Spiele an anderer Stelle eingespart werden.
Also auf dem Sozialsektor.
Deswegen bin ich dagegen: Weil ich dem Senat, anders als der offizielle Befürworter aus dem Eingangstext, es nicht zutraue, dieselben Fehler, die die Senate zuvor begangen haben (Elbphilharmonie!), zu verhindern. Im Gegenteil, ich befürchte ein finanzielles Desaster und sehe schon Suppenküchen schließen, Turnhallen schließen, Zuschüsse für Jugendheime gekürzt - und, und, und. Man kennt das Elend ja schließlich bereits, wie im Zuge der Kosten für die Elbphilharmonie hier verfahren wurde.
Steuererhöhungen für Bestverdienende, sozusagen ein "Olympiasoli", auf so eine Idee wird die SPD sicher nicht kommen.
Und da habe ich jetzt noch gar nicht von der grusligen Vorstellung geredet, wie das Sicherheitskonzept während der Spiele aussehen wird. Was wird die Zeit über mit den Obdachlosen passieren? Wie wird die Polizei drauf sein? Auch da befürchte ich Allerschlimmstes.
06.11.2015 - 17:59 Uhr
Es wird mir hier zu viel vermischt.
Weder ist die Elbphilharmonie Grund für Kürzungen im Sozialsektor, noch würden es die olympischen Spiele sein.
Bei allen Aufwendungen handelt es sich um Investitionen die im Moment mit lächerlichen Zinsen kaum den Haushalt belasten. Sämtliche Kürzungen in den anderen Haushalten hängen mit Mehrausgaben für die Kindergartenbetreuung und den Zuschüssen zu den Sozialwohnungen zusammen. Dafür wurde gespart.
Ferner wurde einfach nur die immer stetig steigenden Kosten reduziert.
Letztlich fehlt es somit keinesfalls an Geld, auch nicht wenn man Olympia bezahlt. Selbst eine deutliche Erhöhung der Mehrkosten um eine bis zwei Milliarden würde den Haushalt mit maximal 20 Millionen Euro belasten.
Der Fokus sollte darauf liegen, ob wir Olympia brauchen, um dringende Infrastrukturmaßnahmen einzuleiten. Das sehe ich durchaus gemischt. Auf der einen Seite würde ein neuer Stadtteil erschlossen, auf der anderen Seite hält sich der Profit für andere Stadtteile in Grenzen.
So weit her ist es mit den Infrastrukturmaßnahmen für ganz Hamburg dann nicht.
Außerdem ist halt die gesamte Organisation des OK fragwürdig und ärgert mich ganz persönlich. Da wird brutal eine Geldmaschine mit Hilfe der Paralympics reingewaschen und die Probleme der ganzen Veranstaltung weichgespült.
Für mich steht jedenfalls fest, dass wenn ich mich gegen Olympia entscheide, ich das nicht wegen der Kosten tun werde. Hier darf man nicht so einfach aufrechnen. Hamburg macht keine Ennahme-Überschussrechnung. Außerdem darf ein verkorkstes Bauvorhaben nicht dazu führen, dass man gar keine Großprojekte mehr anschiebt.
Weder ist die Elbphilharmonie Grund für Kürzungen im Sozialsektor, noch würden es die olympischen Spiele sein.
Bei allen Aufwendungen handelt es sich um Investitionen die im Moment mit lächerlichen Zinsen kaum den Haushalt belasten. Sämtliche Kürzungen in den anderen Haushalten hängen mit Mehrausgaben für die Kindergartenbetreuung und den Zuschüssen zu den Sozialwohnungen zusammen. Dafür wurde gespart.
Ferner wurde einfach nur die immer stetig steigenden Kosten reduziert.
Letztlich fehlt es somit keinesfalls an Geld, auch nicht wenn man Olympia bezahlt. Selbst eine deutliche Erhöhung der Mehrkosten um eine bis zwei Milliarden würde den Haushalt mit maximal 20 Millionen Euro belasten.
Der Fokus sollte darauf liegen, ob wir Olympia brauchen, um dringende Infrastrukturmaßnahmen einzuleiten. Das sehe ich durchaus gemischt. Auf der einen Seite würde ein neuer Stadtteil erschlossen, auf der anderen Seite hält sich der Profit für andere Stadtteile in Grenzen.
So weit her ist es mit den Infrastrukturmaßnahmen für ganz Hamburg dann nicht.
Außerdem ist halt die gesamte Organisation des OK fragwürdig und ärgert mich ganz persönlich. Da wird brutal eine Geldmaschine mit Hilfe der Paralympics reingewaschen und die Probleme der ganzen Veranstaltung weichgespült.
Für mich steht jedenfalls fest, dass wenn ich mich gegen Olympia entscheide, ich das nicht wegen der Kosten tun werde. Hier darf man nicht so einfach aufrechnen. Hamburg macht keine Ennahme-Überschussrechnung. Außerdem darf ein verkorkstes Bauvorhaben nicht dazu führen, dass man gar keine Großprojekte mehr anschiebt.
06.11.2015 - 18:04 Uhr
Zitat von Helmi59
Soweit ich informiert bin, sieht die Finanzplanung der Stadt so aus, dass Hamburg ca. 1,2 Mrd. Euro selbst trägt. Hamburg macht aber ohnehin schon jedes Jahr Minus mit seinem Haushalt. Da stellt sich mir doch die Frage, von welchen Geldern Hamburg bitteschön diesen nicht ganz unerheblichen Betrag finanzieren will. Es werden ohnehin erhebliche finanzielle Belastungen durch Flüchtlinge entstehen. Kann man sich da noch weitere hohe Ausgaben leisten?
Dieses Geld stünde auch nicht auf einmal auf einen Batzen da. Ich gehe davon aus, dass es in 6 Jahresraten a 200 Mio. aus dem Haushalt eingespart werden müsste (meine, ich habe das auch mal so oder ähnlich gelesen). Wovon? Was bleibt denn für diese 200 Mio. alles liegen? In dem Fall befürchte ich ganz grundsätzlich, dass dann so ziemlich alle sonstigen dringend erforderlichen Investitionen, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit Olympia stehen, verschoben, verkleinert oder einfach ganz unterbleiben würden.
Soweit ich informiert bin, sieht die Finanzplanung der Stadt so aus, dass Hamburg ca. 1,2 Mrd. Euro selbst trägt. Hamburg macht aber ohnehin schon jedes Jahr Minus mit seinem Haushalt. Da stellt sich mir doch die Frage, von welchen Geldern Hamburg bitteschön diesen nicht ganz unerheblichen Betrag finanzieren will. Es werden ohnehin erhebliche finanzielle Belastungen durch Flüchtlinge entstehen. Kann man sich da noch weitere hohe Ausgaben leisten?
Dieses Geld stünde auch nicht auf einmal auf einen Batzen da. Ich gehe davon aus, dass es in 6 Jahresraten a 200 Mio. aus dem Haushalt eingespart werden müsste (meine, ich habe das auch mal so oder ähnlich gelesen). Wovon? Was bleibt denn für diese 200 Mio. alles liegen? In dem Fall befürchte ich ganz grundsätzlich, dass dann so ziemlich alle sonstigen dringend erforderlichen Investitionen, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit Olympia stehen, verschoben, verkleinert oder einfach ganz unterbleiben würden.
Es werden keine 200 Milliomnen eingespart. Das Kreditvolumen beträgt jeweils 200 Millionen pro Jahr.
siehe meinen Beitrag
06.11.2015 - 18:47 Uhr
Zitat von Flecktier
Außerdem darf ein verkorkstes Bauvorhaben nicht dazu führen, dass man gar keine Großprojekte mehr anschiebt.
Außerdem darf ein verkorkstes Bauvorhaben nicht dazu führen, dass man gar keine Großprojekte mehr anschiebt.
Vielleicht ist die Elbphilharmonie bis dahin auch schon fertig, man weiß es nicht
06.11.2015 - 23:30 Uhr
Zitat von Schnuersenkel
Vielleicht ist die Elbphilharmonie bis dahin auch schon fertig, man weiß es nicht
Zitat von Flecktier
Außerdem darf ein verkorkstes Bauvorhaben nicht dazu führen, dass man gar keine Großprojekte mehr anschiebt.
Außerdem darf ein verkorkstes Bauvorhaben nicht dazu führen, dass man gar keine Großprojekte mehr anschiebt.
Vielleicht ist die Elbphilharmonie bis dahin auch schon fertig, man weiß es nicht

Ist ja nicht nur die Elbphilharmonie. Die IGS kam die Stadt auch ganz schön teuer zu stehen (und das, obwohl da massenhaft Mitarbeiter zu Konditionen unter dem heutigen Mindestlohn gesucht und vermutlich auch eingestellt wurden für diese). Da hatte ebenfalls jahrelange Planung rein gar nichts gebracht, obwohl auch da gewarnt wurde, dass die Rechnung am Schluss nicht aufgeht bei dem finanziellen Aufwand, der dort getrieben wurde.
Und Flecktier, momentan mag es noch so sein dass es keine direkten Auswirkungen hat wenn da zu viel an Geld rausgeht. Wir haben aber ja auch noch keine Schuldenbremse, die längst beschlossen ist. Wenn also doch mehr Geld in das Olympiaprojekt später rausgehen muss, MUSS woanders dieses Geld eingespart werden. Genau hier fürchte ich, dass es den Sozialbereich trifft, weil hier am wenigsten Lobby dahinter steckt. Bevor man an eine zusätzliche Besteuerung aller Firmen, die an den Spielen mitverdienen werden, denkt wird doch viel eher irgendetwas "Unsichtbares" gekürzt, das nicht so schnell in den Medien landet.
Zudem fällt es teilweise schwer an direkte Verbindungen zu glauben. Kurz nachdem bekannt wurde dass Hamburg die Elbphilharmonie viel teurer zu stehen kommt wurden auf einmal die Zuschüsse für Bewerbungskosten für Arbeitslose gekürzt. War bestimmt nur Zufall ... einer von vielen, die in mir den Glauben dran haben verlieren lassen, dass zu teure Großprojekte NICHT auf dem Rücken der Ärmsten ausgetragen werden.
Derzeit werden übrigens die Zuschüsse des Senats für Blutspendeeinrichtungen gekürzt. Einfach so. Weil es geht. Oder doch für die Flüchtlinge? Hm. Aber das nur am Rande.
Anderes Beispiel: Der Bau der U4 wird gerade vorangetrieben. Ist ein gutes Projekt (soviel übrigens zu deinem Argument dass man Großprojekte wagen sollte, dies ist eins), das viele Bürger an die Bahn anschließt und Stadtviertel aufwertet, die momentan noch eher schlecht weg kommen.
Nur: Während der Spiele darf die aus sicherheitstechnischen Gründen gar nicht fahren.
Da bin ich gespannt, ob dieses Projekt weiter so gut vorangetrieben wird, sollten wir die Spiele kriegen, oder nicht doch zurückgestellt werden wird, weil nachrangig, da für die Spiele eh uninteressant.
Thema Turnhallen: Kosten einiges, ist auch dringend notwendig. Ist das Geld dann wirklich da, wenn die Spiele zu uns kommen, oder wird aus dem Topf nicht doch das zu bauende Stadion lieber bezahlt?
Lauter Fragen, denen ich sehr pessimistisch entgegen blicke. Ich habe einfach ein durch und durch ungutes Gefühl dabei.
07.11.2015 - 11:13 Uhr
Guten Tag allerseits,
also es freut mich außerordentlich dass ich in dieser Form meine Meinung über die Olympiabewerbung der wohl einzigen Stadt der Welt abgeben darf in der ich wohnen möchte.
Also ich würde dagegen stimmen.
Die Nachhaltigkeit ist eine Mär - denn Großereignisse sind mittlerweile so inflationär geworden dass sie aus dem kollektiven Gedächtnis der breiten Masse verschwinden sobald irgendwo ein neuer Großevent seine Zelte aufschlägt.
Als Begründung möchte ich euch mit ein paar Beispielen außerhalb des Tellerrands kommen:
Wer von uns kann jetzt noch aus dem Kopf heraus die letzten 6 Sommer und Winterolympiaden aufzählen ?
Welcher ältere Musikfan würde z.b. noch mit seinen Kindern zum Nürburgring fahren nur weil da mal Rock am Ring war?
Wie viele Touristen verlieren sich nach ein paar Wochen nach dem WOA nach Wacken ?
Wie viele (welt)sportliche Ereignisse sind nach den olympischen Sommerspielen in Athen noch in dieser Stadt gewesen und haben die Griechen / Athener aufgrund dieser tollen Sportanlagen jetzt bessere Athleten in anderen (nicht national traditionellen) Sportarten als vorher ?
Selbst im skifanatischen Österreich ist von der Ski-WM in Schladming nichts ausser höhere Preise und ein Batzen Schulden für die breite Öffentlichkeit geblieben obwohl hier die Investitionen für dieses Projekt vergleichsweise gering und eine Nachhaltigkeit gegeben war, weil ja Schladming ein Fixstern im FIS - Weltcup Zirkus ist.
Ein anderes Beispiel ist etwas regionaler:
Die aktuelle Debatte um das Sommermärchen 2006 sagt eigentlich auch alles zu dem Thema aus, man muss selbst korrupt sein wenn man in diesem Korruptionssumpf einen Stich machen muss und wenn sich Hamburg bewirbt dann ist man Teil dieses Sumpfes und dem muss sich jeder Wähler bewusst sein.
Für mich als Außenstehender ist die WM in Deutschland das , volkswirtschaftlich , wohl atypischste Großereignis das in den letzten Jahrzehnten stattfand, denn meiner Meinung nach war dieses ein Gewinn für die Nachhaltigkeit weil Infrastrukturen gebaut bzw. renoviert wurden . ABER: diese Infrastruktur wurde schon Jahrzehntelang die durch die ganzen Bundesligisten schon immer benutzt bzw. wurden sie so Regional an der ehemaligen Wirkungsstätte gebaut dass es für Fans nur sentimentale Unterschiede machte ob man in die Allianzarena oder ins Olympiastadion ging. Meiner Meinung nach wurden durch die WM 2006 nur Investitionen vorgezogen die ohnehin gekommen wären. Aber selbst bei dieser erfolgreichen WM zahlen andere Leute die Zeche für ein Projekt wo sie keinerlei Wertschöpfung hatten! (Siehe die allgemeine Diskussion / Wettbewerbsnachteil über z.B.: RB Leipzig mit dem Stadion für Lau).
Im übrigen , und jetzt bin ich wieder beim Thema Nachhaltigkeit , hat der Dosenkonzern bereits in Salzburg seine Arenapolitik mit dem vakanten EM Stadion vorexerziert, denn auch hier bezahlte die breite Öffentlichkeit ein Stadion das mit seinen 30.000 Sitzplätzen für den Ligabetrieb viel zu groß ist und ein Multimilliardenkonzern staubte es gratis von der bezahlenden Öffentlichkeit ab nur damit die verantwortlichen Politiker ihr Gesicht wahren konnten und eine Nachhaltigkeitsdebatte nicht aufgekommen ist!
Die finanzielle Schere von Vereinen die von Großereignissen Nettoprofiteure (Nachmieter) sind/waren wird zu den Verlieren (also Vereine die nicht ihre Infrastruktur billiger bekommen) immer noch weiter auseinander gehen weil die politisch Verantwortlichen es gar nicht zulassen können dass solche sinnbefreiten Millionenprojekte leer stehen.
Ob man sich mit Milliarden verschulden will nur um vier Wochen lang in der breiten Öffentlichkeit glänzen zu können muss der mündige Wähler selbst entscheiden . Aber Vorsicht - falls das Wetter nicht mitspielt ist dass ein gewaltiger werbetechnischer Bumerang.
Im Anschluss gibt es dann eine Paraolympiade zu Veranstalten die finanziell nichts mehr einbringt , da werden die Stadien dann mit Hilfe der vielgepriesenen Kindergarten gratis Tickets mit den Plebs gefüllt damit es wenigstens in der 5 Minütigen Fernsehzusammenfassung toll ausschaut. Dabei kann zumindest der Stadtrat sein soziales Gewissen etwas beruhigen während überall sonst die Wohnungspreise explodieren und Sozialleistungen gekürzt , bzw. nicht der Realität entsprechend aufgestockt werden. Auch das sollte der mündige Bürger in seiner Entscheidung miteinbeziehen .
Denn die Rechnung zahlt am Schluss der Einwohner dieser wunderbaren Stadt.
P.S.: das politische Argument wegen einer U-Bahn verstehe ich nicht - entweder man baut sie weil man sie braucht oder man baut sie halt nicht, aber das sollte mit einer Olympiade nichts zu tun haben.
also es freut mich außerordentlich dass ich in dieser Form meine Meinung über die Olympiabewerbung der wohl einzigen Stadt der Welt abgeben darf in der ich wohnen möchte.
Also ich würde dagegen stimmen.
Die Nachhaltigkeit ist eine Mär - denn Großereignisse sind mittlerweile so inflationär geworden dass sie aus dem kollektiven Gedächtnis der breiten Masse verschwinden sobald irgendwo ein neuer Großevent seine Zelte aufschlägt.
Als Begründung möchte ich euch mit ein paar Beispielen außerhalb des Tellerrands kommen:
Wer von uns kann jetzt noch aus dem Kopf heraus die letzten 6 Sommer und Winterolympiaden aufzählen ?
Welcher ältere Musikfan würde z.b. noch mit seinen Kindern zum Nürburgring fahren nur weil da mal Rock am Ring war?
Wie viele Touristen verlieren sich nach ein paar Wochen nach dem WOA nach Wacken ?
Wie viele (welt)sportliche Ereignisse sind nach den olympischen Sommerspielen in Athen noch in dieser Stadt gewesen und haben die Griechen / Athener aufgrund dieser tollen Sportanlagen jetzt bessere Athleten in anderen (nicht national traditionellen) Sportarten als vorher ?
Selbst im skifanatischen Österreich ist von der Ski-WM in Schladming nichts ausser höhere Preise und ein Batzen Schulden für die breite Öffentlichkeit geblieben obwohl hier die Investitionen für dieses Projekt vergleichsweise gering und eine Nachhaltigkeit gegeben war, weil ja Schladming ein Fixstern im FIS - Weltcup Zirkus ist.
Ein anderes Beispiel ist etwas regionaler:
Die aktuelle Debatte um das Sommermärchen 2006 sagt eigentlich auch alles zu dem Thema aus, man muss selbst korrupt sein wenn man in diesem Korruptionssumpf einen Stich machen muss und wenn sich Hamburg bewirbt dann ist man Teil dieses Sumpfes und dem muss sich jeder Wähler bewusst sein.
Für mich als Außenstehender ist die WM in Deutschland das , volkswirtschaftlich , wohl atypischste Großereignis das in den letzten Jahrzehnten stattfand, denn meiner Meinung nach war dieses ein Gewinn für die Nachhaltigkeit weil Infrastrukturen gebaut bzw. renoviert wurden . ABER: diese Infrastruktur wurde schon Jahrzehntelang die durch die ganzen Bundesligisten schon immer benutzt bzw. wurden sie so Regional an der ehemaligen Wirkungsstätte gebaut dass es für Fans nur sentimentale Unterschiede machte ob man in die Allianzarena oder ins Olympiastadion ging. Meiner Meinung nach wurden durch die WM 2006 nur Investitionen vorgezogen die ohnehin gekommen wären. Aber selbst bei dieser erfolgreichen WM zahlen andere Leute die Zeche für ein Projekt wo sie keinerlei Wertschöpfung hatten! (Siehe die allgemeine Diskussion / Wettbewerbsnachteil über z.B.: RB Leipzig mit dem Stadion für Lau).
Im übrigen , und jetzt bin ich wieder beim Thema Nachhaltigkeit , hat der Dosenkonzern bereits in Salzburg seine Arenapolitik mit dem vakanten EM Stadion vorexerziert, denn auch hier bezahlte die breite Öffentlichkeit ein Stadion das mit seinen 30.000 Sitzplätzen für den Ligabetrieb viel zu groß ist und ein Multimilliardenkonzern staubte es gratis von der bezahlenden Öffentlichkeit ab nur damit die verantwortlichen Politiker ihr Gesicht wahren konnten und eine Nachhaltigkeitsdebatte nicht aufgekommen ist!
Die finanzielle Schere von Vereinen die von Großereignissen Nettoprofiteure (Nachmieter) sind/waren wird zu den Verlieren (also Vereine die nicht ihre Infrastruktur billiger bekommen) immer noch weiter auseinander gehen weil die politisch Verantwortlichen es gar nicht zulassen können dass solche sinnbefreiten Millionenprojekte leer stehen.
Ob man sich mit Milliarden verschulden will nur um vier Wochen lang in der breiten Öffentlichkeit glänzen zu können muss der mündige Wähler selbst entscheiden . Aber Vorsicht - falls das Wetter nicht mitspielt ist dass ein gewaltiger werbetechnischer Bumerang.
Im Anschluss gibt es dann eine Paraolympiade zu Veranstalten die finanziell nichts mehr einbringt , da werden die Stadien dann mit Hilfe der vielgepriesenen Kindergarten gratis Tickets mit den Plebs gefüllt damit es wenigstens in der 5 Minütigen Fernsehzusammenfassung toll ausschaut. Dabei kann zumindest der Stadtrat sein soziales Gewissen etwas beruhigen während überall sonst die Wohnungspreise explodieren und Sozialleistungen gekürzt , bzw. nicht der Realität entsprechend aufgestockt werden. Auch das sollte der mündige Bürger in seiner Entscheidung miteinbeziehen .
Denn die Rechnung zahlt am Schluss der Einwohner dieser wunderbaren Stadt.
P.S.: das politische Argument wegen einer U-Bahn verstehe ich nicht - entweder man baut sie weil man sie braucht oder man baut sie halt nicht, aber das sollte mit einer Olympiade nichts zu tun haben.
07.11.2015 - 12:42 Uhr
Heute hat sich in der Mopo, auch der Fanclubsprecherrat dazu geäußert:
Ich finde, dass es auch guter Ansatz ist. Im FCSP Station sollen auch Olympische Wettbewerbe stattfinden.
Somit wäre das für den Stadtteil eine große Anstrengung und gerade St. Pauli und die umliegenden Stadtteile brauchen Geld für die "Verschönerung" der Stadtteile. Das ist wichtiger, als unseren FCSP Rasen in einen künstlichen Blaurasen zu ändern....
Quelle: www.mopo.de
Die über 600 Fanclubs des FC St. Pauli positionieren sich gegen Olympia in Hamburg. Am Freitag legte der Fanclubsprecherrat (FCSR) seine Sicht der Dinge dar.
„Mit Olympia gehen gigantische Kosten wie Mietsteigerungen in einem Stadtteil, der mit Gentrifizierung zu kämpfen hat, und die Privatisierung öffentlichen Raumes einher“, erklärt Mirko Woitschig vom FCSR.
„Mit Olympia gehen gigantische Kosten wie Mietsteigerungen in einem Stadtteil, der mit Gentrifizierung zu kämpfen hat, und die Privatisierung öffentlichen Raumes einher“, erklärt Mirko Woitschig vom FCSR.
Ich finde, dass es auch guter Ansatz ist. Im FCSP Station sollen auch Olympische Wettbewerbe stattfinden.
Somit wäre das für den Stadtteil eine große Anstrengung und gerade St. Pauli und die umliegenden Stadtteile brauchen Geld für die "Verschönerung" der Stadtteile. Das ist wichtiger, als unseren FCSP Rasen in einen künstlichen Blaurasen zu ändern....
07.11.2015 - 13:04 Uhr
Was die Nachhaltigkeit angeht, hast du jetzt aber zwei eher schlechte Beispiele genannt. Denn zwei nachhaltige Großereignisse hatte Deutschland: Die olympischen Spiele in München 1974 und die Fußball-WM 2006 in Deutschland.
Die Sportstätten in München werden heute noch fleißig genutzt, das Olympiastadion war jahrzehntelang Herz des deutschen Fußballs. Das olympische Dorf wurde umgewandelt in bezahlbare (!) Wohnungen, ein Teil davon umfunktioniert in extrem günstige Studentenwohnheime, die bis heute existieren. Von der Verbesserung des Verkehrsnetzes damals profitiert man dort bis heute.
Bei der WM 2006 kam, zugegeben, auch Glück hinzu: Man hatte den Sommer über Bombenwetter, die gesamte Zeit über. So kannte man Deutschland gar nicht. Viele, die zum ersten Mal hier her kamen, waren gerade von diesem Wetter höchst überrascht (vielleicht, weil im TV-Exportschlager, dem "Tatort", es meist regnet hier?). Der Tourismus ist nach dieser WM spürbar angestiegen, weil D den Nimbus des Schlechtwetterlandes plötzlich los war.
Was die Stadien angeht war es ein leichtes, nachhaltig zu bleiben: Bis auf das Negativbeispiel Leipzig wurden ja doch alle Stadien von Anfang an und in vollem Umfang genutzt. Auch hier profitierten alle davon.
Für Hamburg gibt es noch ein prominentes Beispiel: Planten un Blomen. Dort fand 1953, 1963 und 1973 die IGA statt, jedes Mal wurde diese Grünanlage attraktiver und ist bis heute ein Magnet für Urlauber wie Einheimische. (Man muss allerdings dazu sagen dass die Anlage erst ab 1986, als der Eintritt frei wurde, so richtig durchstartete)
Jetzt aber der Haken: DAMALS bekam man, da auch noch in weit bescheidenerem Rahmen gehalten, nachhaltige Großveranstaltungen hin. Heute indes ist davon, bis auf besagte WM 2006, nicht mehr viel zu sehen. Die IGA 2013 war ein Flop und ein Millionengrab, die Fanfeste nach 2006 floppten auch immer mehr sodass unklar ist ob es überhaupt noch welche geben wird künftig, von so ner Weltausstellung in Hannover mal gar nicht zu reden.
Wirklich nachhaltige olympische Spiele gab es zuletzt in Barcelona. Das war 1992. Alle anderen Spielstätten haben mit Bauten zu kämpfen die sie nicht mehr voll kriegen, die nur noch kosten aber nichts einbringen, die nur noch Ärger verursachen.
Ähnliches sehe ich für Hamburg bereits qua Konzept. Da wird also ein Stadion gebaut, und das muss dann für viel Geld anschließend ZURÜCKgebaut werden. Und selbst dann ist nicht klar, was in diesem eigentlich statt finden soll: Der HSV und St. Pauli haben ihre eigenen Stadien. Wer soll da hin? Rugby etablieren in Hamburg oder was ...?
Bei den immensen Kosten, die angegeben wurden, glaubt doch bitte niemand ernsthaft, dass das olympische Dorf zu Studentenwohnheimen oder bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden wird. Das ist beste Sicht auf die Hafenanlage! Natürlich werden die kosten. Und damit, ähnlich wie viele Wohnungen der Hafencity, nur für Menschen erschwinglich sein, die eh zu viel Geld haben und sich diese Wohnung (ist Fakt, solche gibt es tatsächlich) für ihren Sommerurlaub eingekauft haben und ansonsten leerstehen lassen.
Kurzum: Nachhaltigkeit war früher noch möglich. Mittlerweile aber leider nicht mehr, denn dazu sind die Spiele inzwischen viel zu groß geworden. Der Gigantismus rächt sich jetzt, denn eigentlich kann sich die Spiele kein Land mehr leisten, außer Diktaturen, die Geld für solche Großprojekte gerne reservieren, um ihr Image aufzubessern (kein Wunder also, dass Spiele nach Sotchi und Peking vergeben wurden - da wusste man, dass es keine Finanzierungsprobleme geben würde).
Meine Meinung: Hamburg kann dabei nur verlieren!
Zumindest der Teil von Hamburg, der nicht einen fetten Geldbeutel sein Eigen nennt.
Die Sportstätten in München werden heute noch fleißig genutzt, das Olympiastadion war jahrzehntelang Herz des deutschen Fußballs. Das olympische Dorf wurde umgewandelt in bezahlbare (!) Wohnungen, ein Teil davon umfunktioniert in extrem günstige Studentenwohnheime, die bis heute existieren. Von der Verbesserung des Verkehrsnetzes damals profitiert man dort bis heute.
Bei der WM 2006 kam, zugegeben, auch Glück hinzu: Man hatte den Sommer über Bombenwetter, die gesamte Zeit über. So kannte man Deutschland gar nicht. Viele, die zum ersten Mal hier her kamen, waren gerade von diesem Wetter höchst überrascht (vielleicht, weil im TV-Exportschlager, dem "Tatort", es meist regnet hier?). Der Tourismus ist nach dieser WM spürbar angestiegen, weil D den Nimbus des Schlechtwetterlandes plötzlich los war.
Was die Stadien angeht war es ein leichtes, nachhaltig zu bleiben: Bis auf das Negativbeispiel Leipzig wurden ja doch alle Stadien von Anfang an und in vollem Umfang genutzt. Auch hier profitierten alle davon.
Für Hamburg gibt es noch ein prominentes Beispiel: Planten un Blomen. Dort fand 1953, 1963 und 1973 die IGA statt, jedes Mal wurde diese Grünanlage attraktiver und ist bis heute ein Magnet für Urlauber wie Einheimische. (Man muss allerdings dazu sagen dass die Anlage erst ab 1986, als der Eintritt frei wurde, so richtig durchstartete)
Jetzt aber der Haken: DAMALS bekam man, da auch noch in weit bescheidenerem Rahmen gehalten, nachhaltige Großveranstaltungen hin. Heute indes ist davon, bis auf besagte WM 2006, nicht mehr viel zu sehen. Die IGA 2013 war ein Flop und ein Millionengrab, die Fanfeste nach 2006 floppten auch immer mehr sodass unklar ist ob es überhaupt noch welche geben wird künftig, von so ner Weltausstellung in Hannover mal gar nicht zu reden.
Wirklich nachhaltige olympische Spiele gab es zuletzt in Barcelona. Das war 1992. Alle anderen Spielstätten haben mit Bauten zu kämpfen die sie nicht mehr voll kriegen, die nur noch kosten aber nichts einbringen, die nur noch Ärger verursachen.
Ähnliches sehe ich für Hamburg bereits qua Konzept. Da wird also ein Stadion gebaut, und das muss dann für viel Geld anschließend ZURÜCKgebaut werden. Und selbst dann ist nicht klar, was in diesem eigentlich statt finden soll: Der HSV und St. Pauli haben ihre eigenen Stadien. Wer soll da hin? Rugby etablieren in Hamburg oder was ...?
Bei den immensen Kosten, die angegeben wurden, glaubt doch bitte niemand ernsthaft, dass das olympische Dorf zu Studentenwohnheimen oder bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden wird. Das ist beste Sicht auf die Hafenanlage! Natürlich werden die kosten. Und damit, ähnlich wie viele Wohnungen der Hafencity, nur für Menschen erschwinglich sein, die eh zu viel Geld haben und sich diese Wohnung (ist Fakt, solche gibt es tatsächlich) für ihren Sommerurlaub eingekauft haben und ansonsten leerstehen lassen.
Kurzum: Nachhaltigkeit war früher noch möglich. Mittlerweile aber leider nicht mehr, denn dazu sind die Spiele inzwischen viel zu groß geworden. Der Gigantismus rächt sich jetzt, denn eigentlich kann sich die Spiele kein Land mehr leisten, außer Diktaturen, die Geld für solche Großprojekte gerne reservieren, um ihr Image aufzubessern (kein Wunder also, dass Spiele nach Sotchi und Peking vergeben wurden - da wusste man, dass es keine Finanzierungsprobleme geben würde).
Meine Meinung: Hamburg kann dabei nur verlieren!
Zumindest der Teil von Hamburg, der nicht einen fetten Geldbeutel sein Eigen nennt.
07.11.2015 - 14:17 Uhr
Zitat von halbfan
Der HSV und St. Pauli haben ihre eigenen Stadien. Wer soll da hin? Rugby etablieren in Hamburg oder was ...?
Der HSV und St. Pauli haben ihre eigenen Stadien. Wer soll da hin? Rugby etablieren in Hamburg oder was ...?
das wäre schön....
und ansonsten, alles geld für den Fußball.....
Zitat von halbfan
Bei den immensen Kosten, die angegeben wurden, glaubt doch bitte niemand ernsthaft, dass das olympische Dorf zu Studentenwohnheimen oder bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden wird. Das ist beste Sicht auf die Hafenanlage! Natürlich werden die kosten. Und damit, ähnlich wie viele Wohnungen der Hafencity, nur für Menschen erschwinglich sein, die eh zu viel Geld haben und sich diese Wohnung (ist Fakt, solche gibt es tatsächlich) für ihren Sommerurlaub eingekauft haben und ansonsten leerstehen lassen.
Bei den immensen Kosten, die angegeben wurden, glaubt doch bitte niemand ernsthaft, dass das olympische Dorf zu Studentenwohnheimen oder bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden wird. Das ist beste Sicht auf die Hafenanlage! Natürlich werden die kosten. Und damit, ähnlich wie viele Wohnungen der Hafencity, nur für Menschen erschwinglich sein, die eh zu viel Geld haben und sich diese Wohnung (ist Fakt, solche gibt es tatsächlich) für ihren Sommerurlaub eingekauft haben und ansonsten leerstehen lassen.
....ohne olympia wird da zu 100% eine hafencity 2.0 entstehen!
ich kann auch nicht begreifen, das leute die regelmäßig zum milliardenspiel fußball pilgern sich über die
kosten aufregen.
aber ich hab keine sorge, vermutlich werden sich die "kleingeister" durchsetzen,
gerade in hh!
07.11.2015 - 18:25 Uhr
Zitat von Meckkerekke
das wäre schön....
und ansonsten, alles geld für den Fußball.....
....ohne olympia wird da zu 100% eine hafencity 2.0 entstehen!
ich kann auch nicht begreifen, das leute die regelmäßig zum milliardenspiel fußball pilgern sich über die
kosten aufregen.
aber ich hab keine sorge, vermutlich werden sich die "kleingeister" durchsetzen,
gerade in hh!
Zitat von halbfan
Der HSV und St. Pauli haben ihre eigenen Stadien. Wer soll da hin? Rugby etablieren in Hamburg oder was ...?
Der HSV und St. Pauli haben ihre eigenen Stadien. Wer soll da hin? Rugby etablieren in Hamburg oder was ...?
das wäre schön....
und ansonsten, alles geld für den Fußball.....
Zitat von halbfan
Bei den immensen Kosten, die angegeben wurden, glaubt doch bitte niemand ernsthaft, dass das olympische Dorf zu Studentenwohnheimen oder bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden wird. Das ist beste Sicht auf die Hafenanlage! Natürlich werden die kosten. Und damit, ähnlich wie viele Wohnungen der Hafencity, nur für Menschen erschwinglich sein, die eh zu viel Geld haben und sich diese Wohnung (ist Fakt, solche gibt es tatsächlich) für ihren Sommerurlaub eingekauft haben und ansonsten leerstehen lassen.
Bei den immensen Kosten, die angegeben wurden, glaubt doch bitte niemand ernsthaft, dass das olympische Dorf zu Studentenwohnheimen oder bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden wird. Das ist beste Sicht auf die Hafenanlage! Natürlich werden die kosten. Und damit, ähnlich wie viele Wohnungen der Hafencity, nur für Menschen erschwinglich sein, die eh zu viel Geld haben und sich diese Wohnung (ist Fakt, solche gibt es tatsächlich) für ihren Sommerurlaub eingekauft haben und ansonsten leerstehen lassen.
....ohne olympia wird da zu 100% eine hafencity 2.0 entstehen!
ich kann auch nicht begreifen, das leute die regelmäßig zum milliardenspiel fußball pilgern sich über die
kosten aufregen.
aber ich hab keine sorge, vermutlich werden sich die "kleingeister" durchsetzen,
gerade in hh!
Naja sei da mal nicht so pessimistisch, die "hamburger Eventottos" feiern bestimmt gerne 4 Wochen zu dreifachen Preisen und werden promoten, promoten, promoten, war noch nicht die letzte gratis Bild. Hätte auch gegen ne Weltmeisterschaft gestimmt solange der Mist so abläuft wie er es eben leider tut. Und noch eine Disneyland Siedlung im Hafen brauch ich auch nicht unbedingt, dann gibts bald keine Hafenrundfahrt mehr weil sich die Anwohner belästigt fühlen .... .
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