Olympia in Hamburg?
05.11.2015 - 16:15 Uhr
29.11.2015 - 23:15 Uhr
Quelle: www.ndr.de
Hamburgs Bürger haben entschieden: Ihre Stadt soll sich nicht weiter um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 bewerben. Das ist das vorläufige Ergebnis des Referendums, das am Sonntagabend zu Ende gegangen ist. 335.638 Wahlberechtigte stimmten mit Nein, das entsprach 51,6 Prozent aller gültigen Stimmen. Die Olympia-Befürworter kamen auf 314.468 Stimmen (48,4 Prozent).
30.11.2015 - 00:04 Uhr
Wie man sich darüber noch freuen kann. Die Welt zu Gast bei Freunden? In Hamburg wohl nicht mehr. Gerade vom FC St.Pauli habe ich was anderes erwartet.
30.11.2015 - 00:13 Uhr
Zitat von sportverrueckt
Wie man sich darüber noch freuen kann. Die Welt zu Gast bei Freunden? In Hamburg wohl nicht mehr. Gerade vom FC St.Pauli habe ich was anderes erwartet.
Wie man sich darüber noch freuen kann. Die Welt zu Gast bei Freunden? In Hamburg wohl nicht mehr. Gerade vom FC St.Pauli habe ich was anderes erwartet.

Sorry, auch wenn ich auf die Mütze bekomme: Aber das von einem Rostock Fan zu hören....
30.11.2015 - 00:27 Uhr
Zitat von sportverrueckt
Wie man sich darüber noch freuen kann. Die Welt zu Gast bei Freunden? In Hamburg wohl nicht mehr. Gerade vom FC St.Pauli habe ich was anderes erwartet.
Wie man sich darüber noch freuen kann. Die Welt zu Gast bei Freunden? In Hamburg wohl nicht mehr. Gerade vom FC St.Pauli habe ich was anderes erwartet.

Hallo Sportverrueckter,
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
Nun möchte ich nochmal meine Kritikpunkte (evtl. auch Verschwörungstheorie oder Hysterie je nach Geschmack;p) schildern:
So eine Großveranstaltung ist nun Mal eine super Entschuldigung für den Ausbau einer flächendeckenden Videoüberwachung.
Selbst mit den veranschlagten Preisen für Olympia kann man z.B. massig Wohnungen bauen. Es ziehen jährlich 14.000 Menschen nach Hamburg.
Wie soll man denn die Welt willkommen heißen, wenns nicht einmal genug Wohnungen für die Hamburger gibt.
Nun werde ich nach des Wahlergebnisses zufriedener/beruhigter zu Bette gehen, als noch um 15 Uhr
P.s. ob Rostock-Fan oder nicht ist doch wurscht. Er hat doch ein Recht seine Meinung zu äußern. Nur wegen den "Rechts-Klischee" sollte man nicht gleich über reagieren. Es trägt auch nicht jeder St. Pauli-Fan am 1.5. Schwarz und schmeißt Steine.....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schawid am 30.11.2015 um 00:36 Uhr bearbeitet
30.11.2015 - 07:14 Uhr
Zitat von Schawid
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend. Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft - vielen dank aber an die Linkenpolikerin, die mir und 300000 anderen heute morgen im Radiointerview Dummheit vorgeworfen hat.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade. Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Und ja, es spricht der Frust, aus meiner Sicht war gestern war ein schwarzer Tag für unsere Stadt, ein noch schwärzerer Tag für den Sport im Allgemeinen und für die Reformation der olympischen Bewegung.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
30.11.2015 - 07:42 Uhr
Kurz: Chance vertan, der Stadt und der Welt zu zeigen, dass man es besser kann als die anderen. Der Traum ist vorbei....
Edith: Wer auch immer 2024 die Spiele nun austragen wird. Viele werden sich dann ärgern, dass sie gestern mit "nein" gestimmt haben.
Edith: Wer auch immer 2024 die Spiele nun austragen wird. Viele werden sich dann ärgern, dass sie gestern mit "nein" gestimmt haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von geestler am 30.11.2015 um 07:46 Uhr bearbeitet
30.11.2015 - 07:51 Uhr
Zitat von geestler
Kurz: Chance vertan, der Stadt und der Welt zu zeigen, dass man es besser kann als die anderen. Der Traum ist vorbei....
Edith: Wer auch immer 2024 die Spiele nun austragen wird. Viele werden sich dann ärgern, dass sie gestern mit "nein" gestimmt haben.
Kurz: Chance vertan, der Stadt und der Welt zu zeigen, dass man es besser kann als die anderen. Der Traum ist vorbei....
Edith: Wer auch immer 2024 die Spiele nun austragen wird. Viele werden sich dann ärgern, dass sie gestern mit "nein" gestimmt haben.
Glaubst du das wirklich?
Ich glaube eher, dass viele Angst hatten, welche Kosten auf Sie zukommen. die großen Parteien in Hamburg haben leider nicht mit offenen Karten gespielt, was die Kosten angeht. Wenn die Stadt HH und der Bund sich die Kosten gegenseitig zuschieben, dann zeigt es nicht gerade vom Vertrauen und Überzeugung für die Spiele.
Die Menschen haben dieses Mal mit den Verstand entscheiden und nicht mit dem Herzen.
Wolltest du jetzt einen BLAUEN Kunstrasen im Millerntor???
30.11.2015 - 08:44 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend. Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft - vielen dank aber an die Linkenpolikerin, die mir und 300000 anderen heute morgen im Radiointerview Dummheit vorgeworfen hat.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade. Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Und ja, es spricht der Frust, aus meiner Sicht war gestern war ein schwarzer Tag für unsere Stadt, ein noch schwärzerer Tag für den Sport im Allgemeinen und für die Reformation der olympischen Bewegung.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Zitat von Schawid
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
es geht doch vielen Nolympianisten nicht gegen die Spiele an sich.
Hauptkritikpunkt bleiben die Kosten und Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben.
Welches große Sportereigniss soll in dem neuen Stadion ausgetragen werden?
Entsteht neben der Hafen-City wirklich sozialer Wohnraum, oder steigen die Mieten im Anschluss (frag mal in London)
Erstmal vorweg: Den meisten Nein-Sagern ging es ausnahmslos um eins: Ums Nein-Sagen! Fairerweise muss man sagen, dass sich wohl auch viele Befürworter nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben.
Das ist eben Deutschland und Hamburg zur diesen Tagen. Pessimistisch, rückwärtsgewandt, ängstlich, abwartend und blockierend. Wie man als Gegner von etwas einen Sieg "feiern" kann ist mir noch immer reichlich schleiherhaft - vielen dank aber an die Linkenpolikerin, die mir und 300000 anderen heute morgen im Radiointerview Dummheit vorgeworfen hat.
Wieso man nicht zusammen etwas großes schaffen kann und will, warum sich nicht auch Skeptiker lieber sinnhaft in Planungen beteiligen, mahnen und wirklich den Weg für nachhaltige Spiele bereiten, ist einfach schade. Demokratie ist immer ein Nehmen und Geben, das ist aber bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und Parteien noch nicht angekommen.
Und ja, es spricht der Frust, aus meiner Sicht war gestern war ein schwarzer Tag für unsere Stadt, ein noch schwärzerer Tag für den Sport im Allgemeinen und für die Reformation der olympischen Bewegung.
Nichtsdestotrotz muss man diese Entscheidung akzeptieren. Schön, dass man in Deutschland bzw. in Hamburg noch gefragt wird - auch wenns bitter war.
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
30.11.2015 - 08:57 Uhr
Zitat von Karten-Termina
Glaubst du das wirklich?
Zitat von geestler
Kurz: Chance vertan, der Stadt und der Welt zu zeigen, dass man es besser kann als die anderen. Der Traum ist vorbei....
Edith: Wer auch immer 2024 die Spiele nun austragen wird. Viele werden sich dann ärgern, dass sie gestern mit "nein" gestimmt haben.
Kurz: Chance vertan, der Stadt und der Welt zu zeigen, dass man es besser kann als die anderen. Der Traum ist vorbei....
Edith: Wer auch immer 2024 die Spiele nun austragen wird. Viele werden sich dann ärgern, dass sie gestern mit "nein" gestimmt haben.
Glaubst du das wirklich?
Ja logisch, sonst würde ich das ja wohl nicht schreiben. Die Argumente sind nun wirklich oft genug ausgetauscht worden und genau wissen ob all diese Horrorszenarien eingetroffen wären, die sich mancher ausgemalt hat, um die Spiele zu verhindern weiss keiner.
Mit dem Verstand entschieden?
Die infrastrukturellen Maßnahmen werden trotzdem gemacht werden müssen, jetzt eben ohne internationale Förderung und Bundesmittel. Dauert dann eben noch mal 25 Jahre länger....
Ich hätte unserer Stadt zugetraut, vernünftige Spiele auszurichten. Mit HERZ UND VERSTAND!
Zitat von VoodooUdo
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Dein Ernst? Alle die mit nein gestimmt haben sind automatisch rückwärtsgewandt, ängstlich und blockieren?
Nein, aber die die umgefallen sind haben sich von diesen Kräften beeinflussen lassen.
Was soll das denn?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von geestler am 30.11.2015 um 09:02 Uhr bearbeitet
30.11.2015 - 09:16 Uhr
Kann eure Enttäuschung verstehen, aber nur den Leuten die umfallen die Schuld zu geben geht mir zu sehr an den dafür Verantwortlichen vorbei. Sie haben ihre Spiele halt auch wirklich schlecht verkauft. Ein paar Versprechungen über eine blühende Hansestadt weniger hätten der Bewerbung nicht geschadet, wer solche Dinge ankündigt der wird dann auch daran gemessen. Es traut der Stadt Hamburg, nach der Elbphilharmonie, halt nicht mal mehr die Hälfte der Einwohner so ein Riesenprojekt zu. Und daran ist die Stadt selbst Schuld, sie sollten einfach verantwortungsvoller mit Steuergeldern umgehen. Nicht nur beim Thema Olympia, hier haben die Bürger halt einfach mal die Chance gehabt zu entscheiden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VoodooUdo am 30.11.2015 um 09:37 Uhr bearbeitet
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