| Geburtsdatum | 04.08.1989 |
|---|---|
| Alter | 37 |
| Nat. |
Österreich |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Karlsruher SC |
Maximilian Senft (Cheftrainer)
21.05.2026 - 17:09 Uhr
26.05.2026 - 03:28 Uhr
Zitat von Pipo_94
Ich weiß nicht mehr wo genau ich das gelesen oder gehört hatte, aber wie auch bei Arsenal in der Premier League war bei Ried unter Senft die Nettospielzeit merklich geringer als bei anderen Vereinen
Ich weiß nicht mehr wo genau ich das gelesen oder gehört hatte, aber wie auch bei Arsenal in der Premier League war bei Ried unter Senft die Nettospielzeit merklich geringer als bei anderen Vereinen
Das dauert ja auch gefühlt ewig wenn sich jedesmal der IV für die Einwürfe und Ecken ganz nach vorne positionieren muss.
Für nächste Saison gibt es aber deshalb eine neue Sekunden Regel für Einwürfe.
26.05.2026 - 10:05 Uhr
Muss ja sagen, dass ich nach der Veröffentlichung schon eine gewisse Skepsis an den Tag gelegt habe. Inhaltlich vermutlich nur darin begründet, dass ich die Österreichische Liga in der Breite für unfassbar schwach halte und ich mir vorstellen könnte, dass man aufgrund von Erfahrungen einer tendenziell schwächeren Liga vielleicht mit einer naiveren Taktik in eine andere Liga startet. Genauer ausführen kann ich das dann auch auf Anfrage.
Wie dem auch sei:
Ein paar Podcasts und Interviews später macht er mir einen sehr aufgeräumten und analytischen Eindruck. Interessant finde ich durchaus, dass er in der zweiten Österreichischen Liga noch Gegenpressing spielte, während in Liga 1 hauptsächlich die Verteidigung und die Standards (fast die Hälfte der Tore so erzielt) im Vordergrund standen. Ich hatte mir das Hinspiel von Ried gegen Rapid angeschaut: Die ersten 5 Minuten war das Vogelwild in der Abwehr. Danach kam ein Standardtreffer von Ried und anschließend hatte ich sehr große Schalke 04 Hinrundenvibes. Die gegnerische Abwehrreihe bereits in Druckmomente gebracht und zu langen Bällen gezwungen und hinten weiterhin eine stabile Grundordnung gehalten.
Da Eggimann bereits von intensiven Spiel und Gegenpressing geredet hat, bin ich sehr gespannt wie das Senft umsetzen wird. Ein wirkliches Gefühl habe ich inzwischen nicht mehr. Ich hoffe einfach, dass es gut geht und lass mich überraschen.
Wie dem auch sei:
Ein paar Podcasts und Interviews später macht er mir einen sehr aufgeräumten und analytischen Eindruck. Interessant finde ich durchaus, dass er in der zweiten Österreichischen Liga noch Gegenpressing spielte, während in Liga 1 hauptsächlich die Verteidigung und die Standards (fast die Hälfte der Tore so erzielt) im Vordergrund standen. Ich hatte mir das Hinspiel von Ried gegen Rapid angeschaut: Die ersten 5 Minuten war das Vogelwild in der Abwehr. Danach kam ein Standardtreffer von Ried und anschließend hatte ich sehr große Schalke 04 Hinrundenvibes. Die gegnerische Abwehrreihe bereits in Druckmomente gebracht und zu langen Bällen gezwungen und hinten weiterhin eine stabile Grundordnung gehalten.
Da Eggimann bereits von intensiven Spiel und Gegenpressing geredet hat, bin ich sehr gespannt wie das Senft umsetzen wird. Ein wirkliches Gefühl habe ich inzwischen nicht mehr. Ich hoffe einfach, dass es gut geht und lass mich überraschen.
26.05.2026 - 13:19 Uhr
Verfolgt mich sogar im Urlaub...
https://ibb.co/60gS4yML
https://ibb.co/60gS4yML
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NitroDeluxe am 26.05.2026 um 13:19 Uhr bearbeitet
26.05.2026 - 13:20 Uhr
Der ist wirklich lecker.
26.05.2026 - 14:13 Uhr
da waren wir vor zwei Jahren auch schon..... nächste Woche geht es zum Slyrs !
Vielleicht der Name des Co-Trainer :-D
Vielleicht der Name des Co-Trainer :-D
26.05.2026 - 14:37 Uhr
Aus der Pressekonferenz von gestern (Ton wird so bei Minute 2 besser):
- Er bezeichnet "hohes Anlaufen" als Kernidee und lobt seine Mannschaft für die spielerische Entwicklung im Laufe der Saison, trotz des Drucks des Abstiegskampfes im unteren Playoff.
- Austausch mit den erfahrenen Spielern (die teilweise mehr Zeit im Profibereich verbracht haben als er) bezeichnet er als sehr wertvoll. Dürfen mit ihm auch mal "hart ins Gericht" gehen.
- Persönlicher Fahrplan: 2 Wochen Urlaub => Mitte Juni gehen die Vorbereitungen auf die neue Saison los => Trainingsauftakt Ende Juni.
( - Die Mannschaft in Ried hatte eine sehr aktive Pokerrunde
)
- Er bezeichnet "hohes Anlaufen" als Kernidee und lobt seine Mannschaft für die spielerische Entwicklung im Laufe der Saison, trotz des Drucks des Abstiegskampfes im unteren Playoff.
- Austausch mit den erfahrenen Spielern (die teilweise mehr Zeit im Profibereich verbracht haben als er) bezeichnet er als sehr wertvoll. Dürfen mit ihm auch mal "hart ins Gericht" gehen.
- Persönlicher Fahrplan: 2 Wochen Urlaub => Mitte Juni gehen die Vorbereitungen auf die neue Saison los => Trainingsauftakt Ende Juni.
( - Die Mannschaft in Ried hatte eine sehr aktive Pokerrunde
)
26.05.2026 - 14:47 Uhr
Quelle: Kicker
Als Poker-Profi verdiente er in Las Vegas eine Menge Geld, dann wurde Maximilian Senft Fußballtrainer. An der Seitenlinie bringt der junge Österreicher seither seine Erfahrungen aus dem Casino ein, musste für seine Spielweise aber auch Kritik einstecken. Beim Karlsruher SC wagt er nun den nächsten Karriere-Schritt. Ein Porträt.
So, sorry erstmal, das hat jetzt doch deutlich länger mit dem Artikel vom Kicker gedauert. Der Artikel zeichnet ein ausführliches Porträt von Maximilian Senft, der die SV Ried nach mehr als drei Jahren verlässt und zur neuen Saison Trainer des Karlsruher SC wird. Er übernimmt dort die Nachfolge von Christian Eichner, der beim KSC über Jahre eine Mannschaft geformt hatte, stark mit dem Verein verbunden war und bei den Fans hohes Ansehen genoss. Für Senft ist das deshalb ein besonders anspruchsvoller Schritt: Er kommt nicht einfach zu einem neuen Klub, sondern ersetzt eine prägende Figur.
In Ried hatte Senft eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Er war 2022 zunächst zu den Amateuren gekommen und übernahm wenige Monate später die Profis. Als die SV Ried 2023 aus der Bundesliga abstieg, hielt der Verein dennoch an ihm fest. Diese Entscheidung zahlte sich aus: Senft führte den Klub zurück ins österreichische Oberhaus und damit in das 24. Bundesliga-Jahr der Vereinsgeschichte seit der Premiere 1995. In der laufenden Saison ist Ried als Aufsteiger nicht nur konkurrenzfähig, sondern spielt sogar noch um die Qualifikation zur Conference League. Im Play-off gegen Rapid Wien gewann Ried das Hinspiel mit 2:1.
Der Artikel betont Rieds besondere Vereinsidentität: ein „ewiger Dorfklub“ aus einer Stadt mit rund 12.000 Einwohnern, der unaufgeregt arbeitet, aber immer wieder über sich hinauswächst. Zwei Pokalsiege stehen bereits in der Vereinsgeschichte. Senft passt in dieses Bild, weil er die klassischen Rieder Tugenden konsequent eingefordert hat: Zweikampfstärke, intensives Pressing, Wille, Glaube bis zum Ende und klare Strukturen.
Senfts Karriereweg war alles andere als klassisch. Als Spieler war der gebürtige Wiener nie Profi. Seine Cheftrainerlaufbahn begann 2017 mit nur 28 Jahren beim Landesligisten SC Pinkafeld. Danach sammelte er als Co-Trainer Erfahrung beim Floridsdorfer AC, bei Austria Wien unter Thomas Letsch und Robert Ibertsberger sowie beim Wolfsberger AC unter Gerhard Struber. Struber folgte er 2019 zum FC Barnsley in die englische Championship, wo das Trainerteam 2020 nach langer Zeit auf einem Abstiegsplatz noch den Klassenerhalt schaffte. Anschließend kehrte Senft nach Österreich zurück, wurde erneut Cheftrainer in Pinkafeld und trainierte ab 2021 zusätzlich den FC Südburgenland in der Frauen-Bundesliga, mit dem er allerdings abstieg.
Charakterlich beschreibt der Artikel Senft als akribischen Arbeiter, detailverliebt und analytisch. An der Seitenlinie ist er emotional, ruft viel, gestikuliert und lebt jede Aktion mit. Nach Spielen wirkt er dagegen kontrolliert, reflektiert und fast nüchtern. Genau diese Kombination aus Struktur und Emotionalität wird als prägend für ihn dargestellt. In dieser Hinsicht sei er auch kein völliges Gegenmodell zu Christian Eichner. Wie Eichner gilt Senft zudem als Trainer, der Führungsspieler kommunikativ stark einbindet.
Ein besonderer Aspekt seiner Biografie ist seine Vergangenheit als Poker-Profi. Zwischen 2011 und 2015 erspielte Senft fast 900.000 US-Dollar, mehr als die Hälfte davon 2014 bei der World Series of Poker in Las Vegas, wo er Elfter wurde. Der Artikel verbindet diese Poker-Erfahrung mit seinem Fußballverständnis: Ruhe in Drucksituationen, strategisches Denken und Risikobereitschaft prägen demnach auch seinen Trainerstil.
Diese Risikobereitschaft zeigt sich auch im Umgang mit Talenten. Senft vertraut nicht nur etablierten Leistungsträgern, sondern gibt jungen Spielern Chancen, besonders österreichischen Nachwuchskräften. In der laufenden Saison setzte Ried fünf österreichische Nachwuchs-Nationalspieler ein. Vor einer stabilen, routinierten Dreierkette bekommen technisch starke Talente Freiräume, um ihre Kreativität einzubringen.
Taktisch und spielerisch hebt der Artikel vor allem Rieds Standardstärke hervor. Senft nutzt vorhandene Profile konsequent: etwa die Einwurf-Waffe Yusuf Maart, den zwei Meter großen Innenverteidiger Nikki Havenaar und sichere Elfmeterschützen. Ried erzielte als einziges Team der österreichischen Bundesliga mehr als die Hälfte seiner Tore nach ruhenden Bällen — 20 von 38 Treffern. Das wird als Beleg für die Detailarbeit von Senft, seinem Staff und der Mannschaft gewertet.
Der Artikel verschweigt aber nicht, dass Rieds Fußball nicht überall Begeisterung auslöst. Didi Kühbauer, Doubletrainer des LASK, kritisierte die Spielweise heftig und sagte sinngemäß, er würde sein Leben lang keinen solchen Fußball spielen lassen. Zwischen Kühbauer und Senft kam es zudem zu Spannungen nach einer kolportierten „Rudelbildungs-Anweisung“; Kühbauer verweigerte Senft nach dem letzten Duell den Handschlag und kündigte an, das auch künftig so zu halten. Der Text ordnet diese Kritik jedoch ein: Attraktivität sei das eine, Effektivität und Akribie das andere. Rieds Standardstärke zeige, wie klar und gewissenhaft Senfts Team arbeite.
Ein Wechsel Senfts stand bereits in der Weihnachtszeit im Raum. Damals interessierte sich offenbar Sturm Graz, zu diesem Zeitpunkt kriselnder Noch-Meister. Senft hätte seinen gesamten Staff mitgenommen, weshalb die von Ried geforderte Ablöse entsprechend hoch gewesen wäre. Für Ried hätte ein Abgang mitten in der Saison einen erheblichen Umbruch bedeutet, zumal der Aufsteiger nach 17 Spieltagen auf Platz sechs bemerkenswert stabil dastand. Senft blieb jedoch und führte seine Arbeit zu Ende.
Am Ende stellt der Artikel Senfts Abschied aus Ried als gelungen und sauber dar. Er verlässt den Verein nicht im Streit, sondern mit intakter Beziehung. Ried lässt ihn gehen, ohne dass „verbrannte Erde“ zurückbleibt. Seine Bilanz fällt positiv aus: Er hinterlässt einen gefestigten, weiterentwickelten Klub mit klarer Spielidee, entwickelten Spielern und langfristig gebundenen Schlüsselakteuren.
Für den KSC bedeutet Senfts Verpflichtung laut Artikel eine spannende Personalie. In Karlsruhe werden deutlich mehr Augen auf ihn gerichtet sein als in Ried. Zugleich verweist der Text darauf, dass Trainer mit Ried-Vergangenheit in der 2. Bundesliga funktionieren können — als Beispiel wird Miron Muslic genannt, früher Spieler und Trainer im Innviertel, heute auf Schalke sehr geschätzt. Die zentrale Botschaft lautet: Senft bringt Klarheit, Akribie, Emotionalität und Mut mit — und kommt aus Ried mit dem Ruf, einen Verein substanziell besser zu hinterlassen, als er ihn übernommen hat.
26.05.2026 - 15:01 Uhr
bei den ganzen ich-geb-meinen-Senft Sprüchen, die man schon gehört hat, wundere ich mich (oder hab ichs nur überlesen?!) ob sich noch niemand gefragt hatte, wer denn da Kontakt mit Hr. Senft hatte..
Ob der weiß, dass wir nicht mehr ins Casino gehen!?
Ob der weiß, dass wir nicht mehr ins Casino gehen!?
27.05.2026 - 16:19 Uhr
Zitat von Annold
bei den ganzen ich-geb-meinen-Senft Sprüchen, die man schon gehört hat, wundere ich mich (oder hab ichs nur überlesen?!) ob sich noch niemand gefragt hatte, wer denn da Kontakt mit Hr. Senft hatte..
Ob der weiß, dass wir nicht mehr ins Casino gehen!?
bei den ganzen ich-geb-meinen-Senft Sprüchen, die man schon gehört hat, wundere ich mich (oder hab ichs nur überlesen?!) ob sich noch niemand gefragt hatte, wer denn da Kontakt mit Hr. Senft hatte..
Ob der weiß, dass wir nicht mehr ins Casino gehen!?
Das waren die Würstchen aus der Geschäftsstelle...
Becker wollte doch schon immer größere Brötchen backen, jetzt hat man alles zusammen.
Ich frag mich eher ob Max ein scharfer Typ ist oder dann doch eher nur so ein Mittelding. Das entscheidet ja dann auch über die Menge die man an Senft erträgt...
Wenn er mir am Ende der Saison die Tränen in die Augen treibt, werd ich's wissen; - auf die eine oder andere Art.
Hauptsache er ist nicht der süße Typ, wir sind ja hier nicht in Bayern.
27.05.2026 - 20:37 Uhr
Oder Köln. Da isses auch schwierig, wenn du süß bist.
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