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Maximilian Senft
Geburtsdatum 04.08.1989
Alter 37
Nat. Österreich  Österreich
Funktion Trainer
Akt. Verein Karlsruher SC

Maximilian Senft (Cheftrainer)

21.05.2026 - 17:09 Uhr
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#201
10.06.2026 - 10:50 Uhr
Zitat von TMontana
Interessanter Randfakt, sein ehemaliger Abwehr Chef Niki Havenaar wechselt zu st gilliosse nach Belgien, könnte auch ein Anzeichen darauf sein, das wir Ansätze von "Money Ball" sehen, ein weiteres Anzeichen ist für mich dieses Einsätzen von Spielern Positionsfremd.


kannst du "Money Ball" kurz erklären?

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KSC Forever Team

Kahn-Eiche,Franz,Schuster,Metz-Calhanoglu,Wanitzek,Scholl-Kirjakow,Dundee,Schmitt
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#202
10.06.2026 - 11:08 Uhr
Zitat von HurraHurraSoNicht

Zitat von TMontana

Interessanter Randfakt, sein ehemaliger Abwehr Chef Niki Havenaar wechselt zu st gilliosse nach Belgien, könnte auch ein Anzeichen darauf sein, das wir Ansätze von "Money Ball" sehen, ein weiteres Anzeichen ist für mich dieses Einsätzen von Spielern Positionsfremd.


kannst du "Money Ball" kurz erklären?


Setzt an am Film "Money Ball" an, sehr zu empfehlen.
Das Einsetzen von Spieler auf Grund von Statistiken (auch Positionsfremd). Bspw. Man stellt fest ein Spieler im zm liefert Sprints und flanken , darauf ergibt sich bspw. Ein Test als RM.

St gillois scoutet Spieler sehr stark mit Daten. Daher sind die 2 Punkte für mich auffällig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TMontana am 10.06.2026 um 11:09 Uhr bearbeitet
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#203
10.06.2026 - 11:09 Uhr
Zitat von HurraHurraSoNicht
Zitat von TMontana

Interessanter Randfakt, sein ehemaliger Abwehr Chef Niki Havenaar wechselt zu st gilliosse nach Belgien, könnte auch ein Anzeichen darauf sein, das wir Ansätze von "Money Ball" sehen, ein weiteres Anzeichen ist für mich dieses Einsätzen von Spielern Positionsfremd.


kannst du "Money Ball" kurz erklären?

Es ist einfacher, wenn du den Film "Money Ball" mit Brad Pitt anschaust. Hier aus einer KI:

Das Prinzip von „Moneyball“ – also die datengestützte Identifizierung unterbewerteter Spieler, um mit begrenzten finanziellen Mitteln den maximalen sportlichen Erfolg zu erzielen – hat im Fußball mittlerweile viele Nachahmer gefunden. Während der Begriff ursprünglich aus dem Baseball stammt, nutzen ihn heute Vereine, die ihre Kaderplanung fast vollständig auf statistischen Analysen statt auf reinem Bauchgefühl oder dem teuren „Namen“ eines Spielers aufbauen.

1. FC Brentford (England)
Brentford gilt als das Paradebeispiel für „Moneyball“ im europäischen Fußball. Unter der Führung von Eigentümer Matthew Benham, einem ehemaligen professionellen Spieler bei Sportwetten, hat der Verein eine völlig neue Scouting-Struktur aufgebaut.
Strategie: Anstatt teure Stars zu verpflichten, analysiert der Verein Daten aus unterbewerteten Ligen und sucht nach Spielern, deren statistische Werte (z. B. Expected Goals oder spezifische Defensivstatistiken) auf ein höheres Potenzial hindeuten, als ihr aktueller Marktwert vermuten lässt.
Erfolg: Der Verein schaffte den Aufstieg aus der dritten Liga in die Premier League und etablierte sich dort als fester Bestandteil, während sie gleichzeitig durch Spielerverkäufe (wie Ollie Watkins oder Ivan Toney) enorme Gewinne erzielten.

2. FC Midtjylland (Dänemark)
Der FC Midtjylland ist eng mit dem FC Brentford verbunden, da Matthew Benham auch hier Mehrheitseigner ist.
Strategie: Midtjylland wurde weltweit bekannt für seine fast wissenschaftliche Herangehensweise an Standardsituationen (Ecken, Freistöße). Sie stellten spezialisierte Experten ein, um die Erfolgschancen bei Standards mathematisch zu optimieren.
Erfolg: Sie konnten mehrfach die dänische Meisterschaft gewinnen und international auf sich aufmerksam machen, obwohl ihr Budget deutlich unter dem von Top-Vereinen liegt.
3. Liverpool FC (England)

Unter der Eigentümerschaft der Fenway Sports Group (die auch die Baseball-Mannschaft Boston Red Sox besitzt, bei denen das echte „Moneyball“ intensiv angewendet wurde) hat Liverpool den datengetriebenen Ansatz in die Weltspitze getragen.
Strategie: Unter Michael Edwards (dem ehemaligen Sportdirektor) und Ian Graham (einer der ersten „Director of Research“ im Fußball, der in theoretischer Physik promoviert hat) wurde ein umfassendes Datenmodell entwickelt. Dies half ihnen, Spieler wie Mohamed Salah, Sadio Mané oder Andy Robertson zu finden, die zwar nicht als absolute Weltstars galten, aber perfekt in das taktische System von Jürgen Klopp passten.

4. Weitere bemerkenswerte Beispiele
Viele andere Vereine nutzen ähnliche Strategien, oft als Geschäftsmodell, um junge Spieler zu entwickeln und gewinnbringend zu verkaufen:

RB Salzburg: Sie sind Meister darin, junge Talente weltweit zu scouten, in ihr hochintensives System zu integrieren und anschließend für Rekordsummen in die großen Ligen zu verkaufen (z. B. Erling Haaland, Dominik Szoboszlai).

Union Saint-Gilloise (Belgien): Ein Club, der ebenfalls zum Netzwerk von Tony Bloom (dem Besitzer von Brighton & Hove Albion) gehört und durch extrem präzises Scouting und eine klare Spielphilosophie aus der zweiten Liga direkt an die Spitze der belgischen Liga stürmte.

FC Porto: Über Jahrzehnte hinweg das europäische Vorbild dafür, wie man durch den gezielten Kauf von unterbewerteten Talenten (oft aus Südamerika) und deren Verkauf nach wenigen Jahren sowohl wirtschaftlich als auch sportlich (Champions-League-Siege) erfolgreich bleibt.

Kernpunkte des Fußball-Moneyballs

Wenn diese Vereine heute von „Moneyball“ sprechen, geht es meist um drei Dinge:

Markt-Ineffizienzen ausnutzen: Spieler suchen, die in Statistiken glänzen, die andere Vereine ignorieren oder bei denen der Markt den Wert unterschätzt.

System-Fit: Ein Spieler wird nicht nur nach seinem Talent bewertet, sondern danach, wie gut seine spezifischen Daten (z. B. Laufwege, Passquoten unter Druck) zum taktischen System des Trainers passen.

Human Factor: Daten ersetzen nicht das Scouting, sondern ergänzen es. Scouts werden eingesetzt, um den Charakter und die kulturelle Passung eines Spielers zu prüfen, nachdem die Datenanalyse ihn bereits als „geeignet“ markiert hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Während die Oakland Athletics im Baseball den Weg ebneten, ist der datengestützte Transfermarkt heute in fast allen europäischen Top-Ligen Standard geworden – der FC Brentford ist dabei jedoch das konsequenteste Beispiel für die Umsetzung des originalen Konzepts.

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Am Ende wird alles Gut.
Und wenn es noch nicht Gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende.
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#204
10.06.2026 - 11:24 Uhr
Auch wenn die ki ist das schreibt ist der Ansatz in Money Ball doch anders als der von Liverpool. Liverpool setzt stark an welchen Input einzelne Spieler auf die gesamt Mannschaft haben, die Ansätze schließen sich nicht aus. Aber Liverpool hat im Fussball das Thema xg Werte sehr stark geprägt bzw. Eigentlich erst verwertbar gemacht.

Dem gegenüber ist das Moneyball Thema sehr stark darin, die Leistung eines einzelnen Spieler heraus zugeben bzw. Den idealen Einsatzort zu finden.


Bei den oben genannten Vereinen findet eigentlich immer eine Mischung statt. Mal mehr mal weniger.
Viele Dinge kannst du aber auch nicht durch Daten erfassen bspw. Körpersprache, verbale Themen, Wirkung in der Mannschaft. Ich würde aber sagen das Datengetrieben Ansätze dem klassischen scouting deutlich uberlagen sind. Probleme sind bspw. Eher hier mangelnde Daten Lage in unteren Ligen.
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#205
10.06.2026 - 11:47 Uhr
Zitat von TMontana
Ich würde aber sagen das Datengetrieben Ansätze dem klassischen scouting deutlich uberlagen sind.
Was meinst du mit klassischen Scouting? Gibt es überhaupt noch klassisches Scouting ohne sich vorher Daten anzuschauen?
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#206
10.06.2026 - 11:49 Uhr
Zitat von MartinMartin
Zitat von TMontana

Ich würde aber sagen das Datengetrieben Ansätze dem klassischen scouting deutlich uberlagen sind.
Was meinst du mit klassischen Scouting? Gibt es überhaupt noch klassisches Scouting ohne sich vorher Daten anzuschauen?


Irgend ein Ex-Profi fährt in die Slowakei 😅

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Der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V.

New York Cosmos


Die Mutter der Dummen ist immer schwanger...
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#207
10.06.2026 - 11:57 Uhr
Zitat von volkerrrachp
Zitat von MartinMartin

Zitat von TMontana

Ich würde aber sagen das Datengetrieben Ansätze dem klassischen scouting deutlich uberlagen sind.
Was meinst du mit klassischen Scouting? Gibt es überhaupt noch klassisches Scouting ohne sich vorher Daten anzuschauen?


Irgend ein Ex-Profi fährt in die Slowakei 😅
Ja eh, aber macht ein gut geführter Verein nur mehr solch ein Scouting? Wäre ja viel zu teuer, zu langsam und ineffektiv.
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#208
10.06.2026 - 12:01 Uhr
Zitat von MartinMartin

Zitat von TMontana

Ich würde aber sagen das Datengetrieben Ansätze dem klassischen scouting deutlich uberlagen sind.
Was meinst du mit klassischen Scouting? Gibt es überhaupt noch klassisches Scouting ohne sich vorher Daten anzuschauen?


Ist halt die Frage wieviel Daten du mir einbeziehst. Aber klar gibt es das noch gerade im Jugend oder Amateur Bereich. In der Oberliga gab es dieses Jahr 3 Mannschaften die über Katapult erfasst haben bspw. Und die müssten die Daten auch erstmal teilen.

Man darf auch nicht vergessen das scouting auch viele Netzwerk Arbeit ist. Ohne die hätte der KSC auch nie von budu mit bekommen bzw. Von der Machbarkeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TMontana am 10.06.2026 um 12:03 Uhr bearbeitet
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#209
10.06.2026 - 12:10 Uhr
Zitat von TMontana
Zitat von MartinMartin

Zitat von TMontana

Ich würde aber sagen das Datengetrieben Ansätze dem klassischen scouting deutlich uberlagen sind.
Was meinst du mit klassischen Scouting? Gibt es überhaupt noch klassisches Scouting ohne sich vorher Daten anzuschauen?


Ist halt die Frage wieviel Daten du mir einbeziehst. Aber klar gibt es das noch gerade im Jugend oder Amateur Bereich. In der Oberliga gab es dieses Jahr 3 Mannschaften die über Katapult erfasst haben bspw. Und die müssten die Daten auch erstmal teilen.

Man darf auch nicht vergessen das scouting auch viele Netzwerk Arbeit ist. Ohne die hätte der KSC auch nie von budu mit bekommen bzw. Von der Machbarkeit.


Von Budu hat man in erster Linie von Iashi erfahren. Der hat ihm den KSC empfohlen.

Aber prinzipiell bin ich bei dir in Sachen "Moneyball".
Das Interview der Bruddler mit dem Verantwortlichen in Ried hat mir auch schon diese Vibes gegeben und Bodo Glimt ist damit bis in die CL vorgedrungen. Die fahren das Konzept schon seit Jahren.

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Schmitt
Kluivert Cruyff
Snejider - Calhanoglou
Aduobe
Blind - Franz - de Ligt - Vertonghen
Kahn
Maximilian Senft (Cheftrainer) |#210
10.06.2026 - 12:23 Uhr
Zitat von MartinMartin
Zitat von volkerrrachp

Zitat von MartinMartin

Zitat von TMontana

Ich würde aber sagen das Datengetrieben Ansätze dem klassischen scouting deutlich uberlagen sind.
Was meinst du mit klassischen Scouting? Gibt es überhaupt noch klassisches Scouting ohne sich vorher Daten anzuschauen?


Irgend ein Ex-Profi fährt in die Slowakei 😅
Ja eh, aber macht ein gut geführter Verein nur mehr solch ein Scouting? Wäre ja viel zu teuer, zu langsam und ineffektiv.


Paderborn bspw. Scheint im süddeutschen Raum hier jemand sehr findiges zu haben, anders kann ich mir viele Verpflichtungen nicht erklären.
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