Kaderanalyse
02.02.2009 - 18:37 Uhr
15.09.2025 - 15:25 Uhr
Bei all dem Taktik- und Aufstellungsgeplänkel, darf man meiner Meinung nach, die psychischen Faktoren nicht außer Acht lassen.
Man hat doch gerade in der Schlussphase der vergangenen Saison gesehen bzw. gemerkt, dass es in den wirklich entscheidenden Spielen und in wichtigen Phasen etlicher Spiele vorher, an Mentalität, an Geilheit Tore schießen zu wollen, dem unbedingten Siegeswille und an Spielern, die in brenzlige Situationen vorran gehen und Zeichen setzten mangelt. Hier wollte man doch, bei Neuverpflichtungen, ein Hauptaugenmerk legen. Wir haben Qualität und Erfahrung bekommen. Die Jungs scheinen charakterlich in Ordnung zu sein. Das ist wunderbar.
Ich sehe aber aktuell keinen der " neuen" , der so etwas wie Verantwortung und Führung übernimmt, bzw. dazu in der Lage ist, selbstbewusst und mit Leidenschaft seine Mitspieler mitzieht und antreibt.
Ein Fakt, für den Brinkmann nur bedingt verantwortlich gemacht werden kann.
Auch versucht er, das sehe ich an den Spieltagen, ruhig und sachlich von außen zu coachen, in Pausen zu erklären und zu korrigieren. Diese Ruhe macht ihn ja auch aus. Hektik und Draufhauen, scheint nicht seinem Naturell zu entsprechen.
Und doch braucht es Wachrüttler. Sei es im Training, in Analysen oder Spielbesprechungen und auch während des Spiels. Inwieweit das passiert, weiß ich nicht. Wirklich und sichtbare Veränderungen sind aktuell, nicht festzustellen.
Aufgrund der immer wiederkehrenden Muster in den letzten 10-12 Spielen, meine ich auch, dass die Reibungspunkte fehlen. Alles zu viel " Friede-Freude- Eierkuchen " zu sein scheint.
Reibungspunkte zu erzeugen, ist normal und wichtig . Sich nur auf den Kader, seine Qualitäten, seine Breite und die dadurch zwangsläufig erzeugte Konkurrenz zu setzen, ist zu wenig.
Ich meine , dass wir charakterlich einwandfreie Jungs haben.
Den aber, der mal auf den Putz haut, sich mit einem Bankplatz, Anweisungen, seiner eigenen und der Leistung seiner Mitspieler nicht zufrieden gibt und das auch deutlich macht , sehe ich von außen nicht.
Das mag vielleicht blöd klingen, aber vielleicht sind ein Großteil unserer Jungs zu brav, zu schnell zufrieden. Natürlich möchte niemand verlieren und sich abschießen lassen. Genauso möchten mit Sicherheit alle jedes Spiel gewinnen. Hierfür müssen aber auch die innere Bereitschaft, der Wille, sich zu quälen um sein Ziel, das Tor oder den Sieg zu erreichen, da sein.
Ist das, aufgrund individueller, charakterlicher Eigenschaften der Spieler nur bedingt vorhanden, bedarf es jemanden, der wachrüttelt, antreibt und vor allem mit Leistung und Leidenschaft vorangeht.
Es braucht Typen. Oder mit Olli Kahn zu sprechen, " Wir brauchen Eier!", Wir brauchen Reibungspunkte und teilweise Drecks..mentalität. Erfolgreiche Mannschaften haben die. Ein Gen, dass uns scheinbar abgeht.
Hier müssen sich auch die Kaderplaner fragen, wer von den Neuverpflichtungen, ein echter Leader ist. Ergo, warum Erfahrung nicht gleich Führungskompetenz ist.
Die o.g. Reibungspunkte können leistungsfördernd sein. Sie können auch Frustration auslösen und sich dann, eher negativ auswirken.
Die Balance zwischen pushen und streicheln zu finden, ist es. Taktik, Matchpläne und Lösungen vorzugeben, gleichzeitig auch Freiheiten geben und vor allem seine Spieler bestärken, ohne Angst Fehler zu machen, einfach und mutig zu spielen. Diese Einstellung und das Bauchgefühl, wann was gefragt ist, macht gute Trainer aus.
Backhaus ist aktuell ein gutes Beispiel, für mich.
Er versteht es, eine geschlossene Mannschaft zu formen. Versteht es, dass seine Jungs sich auf dem Platz zerreißen,mutig und gut Fußball spielen, bis zum umfallen laufen, leidenschaftlich verteidigen und bis zur letzten Sekunde geil auf's Tor sind. Er ist sehr emotional an der Seite, deutlich in seinem Coaching, trotzdem nach dem Spiel fähig seine Jungs in dem Arm zu nehmen und sie, wenn nötig, aufzufangen. Vor der Kamera ist er offen, deutlich und selbstkritisch. Er hat einen Plan und verfolgt diesen, scheint aber stets bereit, nachzujustieren.
Das war in Aachen deutlich zu sehen, und setzt sich jetzt in Braunschweig fort.
Daniel ist sicherlich ein talentierter Trainer, mit einer guten Spielphilosophie, ein guter Kommunikator, uneitel und sachlich im Umgang mit anderen. Er braucht noch, er wird lernen. Hierzu bedarf es aber auch Rückschläge und Rückschritte. Und vielleicht auch mehr, als " nur" Niederlagen.
Ich weiß es nicht sicher, vielleicht ist die aktuelle Situation, seine erste große Bewährungsprobe. Wir werden sehen, was die nächsten Wochen passiert, ob und wie er sie meistern wird
Alles in allem braucht es einen Knall, ein Hallowacherlebnis. Wie und auf welche Art, überlasse ich den sportlichen Verantwortlichen.
Fakt ist, so kann und darf es nicht weiter gehen. Mir ist das, und da wiederhole ich mich, alles zu brav. Zu einfallslos, fast reizlos.
Es braucht mehr !
Man hat doch gerade in der Schlussphase der vergangenen Saison gesehen bzw. gemerkt, dass es in den wirklich entscheidenden Spielen und in wichtigen Phasen etlicher Spiele vorher, an Mentalität, an Geilheit Tore schießen zu wollen, dem unbedingten Siegeswille und an Spielern, die in brenzlige Situationen vorran gehen und Zeichen setzten mangelt. Hier wollte man doch, bei Neuverpflichtungen, ein Hauptaugenmerk legen. Wir haben Qualität und Erfahrung bekommen. Die Jungs scheinen charakterlich in Ordnung zu sein. Das ist wunderbar.
Ich sehe aber aktuell keinen der " neuen" , der so etwas wie Verantwortung und Führung übernimmt, bzw. dazu in der Lage ist, selbstbewusst und mit Leidenschaft seine Mitspieler mitzieht und antreibt.
Ein Fakt, für den Brinkmann nur bedingt verantwortlich gemacht werden kann.
Auch versucht er, das sehe ich an den Spieltagen, ruhig und sachlich von außen zu coachen, in Pausen zu erklären und zu korrigieren. Diese Ruhe macht ihn ja auch aus. Hektik und Draufhauen, scheint nicht seinem Naturell zu entsprechen.
Und doch braucht es Wachrüttler. Sei es im Training, in Analysen oder Spielbesprechungen und auch während des Spiels. Inwieweit das passiert, weiß ich nicht. Wirklich und sichtbare Veränderungen sind aktuell, nicht festzustellen.
Aufgrund der immer wiederkehrenden Muster in den letzten 10-12 Spielen, meine ich auch, dass die Reibungspunkte fehlen. Alles zu viel " Friede-Freude- Eierkuchen " zu sein scheint.
Reibungspunkte zu erzeugen, ist normal und wichtig . Sich nur auf den Kader, seine Qualitäten, seine Breite und die dadurch zwangsläufig erzeugte Konkurrenz zu setzen, ist zu wenig.
Ich meine , dass wir charakterlich einwandfreie Jungs haben.
Den aber, der mal auf den Putz haut, sich mit einem Bankplatz, Anweisungen, seiner eigenen und der Leistung seiner Mitspieler nicht zufrieden gibt und das auch deutlich macht , sehe ich von außen nicht.
Das mag vielleicht blöd klingen, aber vielleicht sind ein Großteil unserer Jungs zu brav, zu schnell zufrieden. Natürlich möchte niemand verlieren und sich abschießen lassen. Genauso möchten mit Sicherheit alle jedes Spiel gewinnen. Hierfür müssen aber auch die innere Bereitschaft, der Wille, sich zu quälen um sein Ziel, das Tor oder den Sieg zu erreichen, da sein.
Ist das, aufgrund individueller, charakterlicher Eigenschaften der Spieler nur bedingt vorhanden, bedarf es jemanden, der wachrüttelt, antreibt und vor allem mit Leistung und Leidenschaft vorangeht.
Es braucht Typen. Oder mit Olli Kahn zu sprechen, " Wir brauchen Eier!", Wir brauchen Reibungspunkte und teilweise Drecks..mentalität. Erfolgreiche Mannschaften haben die. Ein Gen, dass uns scheinbar abgeht.
Hier müssen sich auch die Kaderplaner fragen, wer von den Neuverpflichtungen, ein echter Leader ist. Ergo, warum Erfahrung nicht gleich Führungskompetenz ist.
Die o.g. Reibungspunkte können leistungsfördernd sein. Sie können auch Frustration auslösen und sich dann, eher negativ auswirken.
Die Balance zwischen pushen und streicheln zu finden, ist es. Taktik, Matchpläne und Lösungen vorzugeben, gleichzeitig auch Freiheiten geben und vor allem seine Spieler bestärken, ohne Angst Fehler zu machen, einfach und mutig zu spielen. Diese Einstellung und das Bauchgefühl, wann was gefragt ist, macht gute Trainer aus.
Backhaus ist aktuell ein gutes Beispiel, für mich.
Er versteht es, eine geschlossene Mannschaft zu formen. Versteht es, dass seine Jungs sich auf dem Platz zerreißen,mutig und gut Fußball spielen, bis zum umfallen laufen, leidenschaftlich verteidigen und bis zur letzten Sekunde geil auf's Tor sind. Er ist sehr emotional an der Seite, deutlich in seinem Coaching, trotzdem nach dem Spiel fähig seine Jungs in dem Arm zu nehmen und sie, wenn nötig, aufzufangen. Vor der Kamera ist er offen, deutlich und selbstkritisch. Er hat einen Plan und verfolgt diesen, scheint aber stets bereit, nachzujustieren.
Das war in Aachen deutlich zu sehen, und setzt sich jetzt in Braunschweig fort.
Daniel ist sicherlich ein talentierter Trainer, mit einer guten Spielphilosophie, ein guter Kommunikator, uneitel und sachlich im Umgang mit anderen. Er braucht noch, er wird lernen. Hierzu bedarf es aber auch Rückschläge und Rückschritte. Und vielleicht auch mehr, als " nur" Niederlagen.
Ich weiß es nicht sicher, vielleicht ist die aktuelle Situation, seine erste große Bewährungsprobe. Wir werden sehen, was die nächsten Wochen passiert, ob und wie er sie meistern wird
Alles in allem braucht es einen Knall, ein Hallowacherlebnis. Wie und auf welche Art, überlasse ich den sportlichen Verantwortlichen.
Fakt ist, so kann und darf es nicht weiter gehen. Mir ist das, und da wiederhole ich mich, alles zu brav. Zu einfallslos, fast reizlos.
Es braucht mehr !
15.09.2025 - 16:35 Uhr
Zitat von Camaro626
Bei all dem Taktik- und Aufstellungsgeplänkel, darf man meiner Meinung nach, die psychischen Faktoren nicht außer Acht lassen.
...
„Daniel ist sicherlich ein talentierter Trainer, mit einer guten Spielphilosophie, ein guter Kommunikator, uneitel und sachlich im Umgang mit anderen“
„ Die Jungs scheinen charakterlich in Ordnung zu sein“
Frage mich immer, ob ihr alle so dicht dran seid, dass ihr das beurteilen könnt. Oder sind das die Eindrücke von PK und vor und nach den Spielen ?
Hat mal jemand z. B. Pesch gefragt, ob er das uneitel und sachlich bestätigen kann ?
Ich denke , wir
sollten einfach Mittwoch mutiger und offensiv anders spielen und auf einen Sieg und einen Turnarround hoffen.
Bei all dem Taktik- und Aufstellungsgeplänkel, darf man meiner Meinung nach, die psychischen Faktoren nicht außer Acht lassen.
...
„Daniel ist sicherlich ein talentierter Trainer, mit einer guten Spielphilosophie, ein guter Kommunikator, uneitel und sachlich im Umgang mit anderen“
„ Die Jungs scheinen charakterlich in Ordnung zu sein“
Frage mich immer, ob ihr alle so dicht dran seid, dass ihr das beurteilen könnt. Oder sind das die Eindrücke von PK und vor und nach den Spielen ?
Hat mal jemand z. B. Pesch gefragt, ob er das uneitel und sachlich bestätigen kann ?
Ich denke , wir
sollten einfach Mittwoch mutiger und offensiv anders spielen und auf einen Sieg und einen Turnarround hoffen.
Das denke ich auch. Klingt ja auch ganz einfach. Ist es eigentlich auch. Aber!
Dazu braucht es aber auch Mut! Neben diesem auch die Einsicht, den Wille und die Kraft, einen Turnaround vollziehen zu können. Spieler, die diesen erfolgreich umsetzen.
Und das meine ich, ist in der aktuellen Konstellation, nicht ausreichend vorhanden.
Meine Meinung ziehe ich nicht nur aus PKs und Interviews, sondern aus Beobachtungen vor Ort im Stadion, vor und nach dem Spiel. Wie verhalten, wie geben sich die Spieler. Was strahlen sie aus. Wie ist deren Gestik, wie die Körpersprache. Wie verhalten sie sich bei Erfolg, wie bei Rückschlägen während des Spiels.Ebenso das Verhalten, der Verantwortlichen an der Seite.
Ich nehme mir seit Jahren Zeit, bei Besuchen im Stadion, egal wo, die Zeit, die ersten 90-60 Minuten vor dem Spiel, und dann nach dem Spiel zu beobachten. Neben den unterschiedlichen Leibchen und Kleidungen der Startelf- und Ersatzspieler, sind auch deren Verhalten auf dem Platz unterschiedlich.
Meine Meinung ist nicht in Stein gemeißelt und allgemein gültig. Sie ist mein.
Ich denke, dass man jemandem, seinen Gemütszustand ansehen und aus der Körpersprache und Gebaren,seine Schlüsse ziehen kann.
15.09.2025 - 16:50 Uhr
@Camaro626
Zum Thema Pesch.
Ich war damals schon der Meinung, dass Pesch enttäuscht war, dass man ihm einen " unerfahrenen" Trainer vor die Nase gesetzt hat. Er konnte das schwer verbergen . Er war aber Profi genug und hat sich vorerst gefügt. Die spätere Aufgabenverteilung der Co Trainer, Standards usw. deute ja auch darauf hin, dass hier jeder seinen Bereich brauchte.
Die Situation mit den vielen Verantwortlichen, war schon besonders und es spricht für die Protagonisten, dass Streitigkeiten nicht nach außen gedrungen sind. Und die gab es mit Sicherheit. Auch gab es während des Spiels immer wieder Diskussionen, aus den Pesch öfter frustriert herausging. Hier hat Brinkmann wahrscheinlich die Cheftrainer-Karte gezogen bzw. eher auf den Ratschlag Flocks gehört.
Dass Pesch und Rabenhorst, näher an den Jungs waren, ist ja offensichtlich gewesen.
Zum Thema Pesch.
Ich war damals schon der Meinung, dass Pesch enttäuscht war, dass man ihm einen " unerfahrenen" Trainer vor die Nase gesetzt hat. Er konnte das schwer verbergen . Er war aber Profi genug und hat sich vorerst gefügt. Die spätere Aufgabenverteilung der Co Trainer, Standards usw. deute ja auch darauf hin, dass hier jeder seinen Bereich brauchte.
Die Situation mit den vielen Verantwortlichen, war schon besonders und es spricht für die Protagonisten, dass Streitigkeiten nicht nach außen gedrungen sind. Und die gab es mit Sicherheit. Auch gab es während des Spiels immer wieder Diskussionen, aus den Pesch öfter frustriert herausging. Hier hat Brinkmann wahrscheinlich die Cheftrainer-Karte gezogen bzw. eher auf den Ratschlag Flocks gehört.
Dass Pesch und Rabenhorst, näher an den Jungs waren, ist ja offensichtlich gewesen.
23.10.2025 - 09:14 Uhr
Moin,
ich bin doch sehr verwundert, dass einige die aktuelle Formation als flaches 4-4-2 oder 4-2-2-2 wahrnehmen.
mMn spielen wir seit Cottbus ein 4-4-2 Raute mit Cedric als variablen Spieler auf der 10, um situativ ein 4-3-3 zu bilden. Fatkic und Dietze/Dirkner auf der 8. Schuster auf der 6. Das belegen auch die Daten auf Sofascore (https://www.sofascore.com/de/football/match/sv-wehen-wiesbaden-fc-hansa-rostock/IabsXbb#id:14108176,tab:lineups) , vor allem gegen Wiesbaden. Wäre Schuster bei der Einwechslung von Pfanne nicht auf die rechte 8 gegangen, wäre das eine perfekte Raute. Sehr sichtbar wurde die Raute auch beim Pressing gegenüber Wiesbaden.
Je nach Gegner wurde lediglich bei der Einstellung der Außenverteidiger variiert. Gegen Cottbus war der RV offensiver, gegen Duisburg der LV und gegen Wiesbaden (spielten ein engeres 4-2-3-1) beide AVs offensiver.
Um die Verbindung zur Kaderanalyse zu schaffen:
Ich finde, dass die Raute sehr gut zum „Spielermaterial“ passt. Einzig Krauß und Bock finden nicht ihre klassische Flügelposition wieder - die aber ziemlich schnell eingestellt werden könnte, weil die beiden 8er und der 6er eine feste Einheit in beiden Spielsystemen (4-1-2-1-2/4-2-2 Raute und 4-3-3) sein können.
Der Kader gibt 5-6 Spieler für die beiden Sturmposis her, auf der 10 hat man mit Harenbrock, Kinsombi und Lebeau eine super Auswahl. Auf der 8 stehen mit Fatkic, Dietze und Dirkner sowie Harenbrock bis zu 4 Spieler bereit. Eventuell würde ich dort im Winter noch jemanden verpflichten, um ohne Harenbrock auf 4 8er zu kommen. Auf der 6 dirigiert Schuster und hat Pfanne als Einwechsler im Rücken.
Die Verteidigung ist auf dem Papier überbesetzt, aber bei unserer Anzahl an Verletzungen doch legitim. Auf LV sowie auf RV stehen bei Berücksichtigung von Reichardt und Gebuhr jeweils 3 Spieler zur Verfügung, was bei der Laufleistung und Belastung beruhigend ist.
Ich bin aufgrund des langen Festhaltens an der 3er Kette kein Fan von Brinke, aber in Anbetracht der letzten drei Spiele und der neuen Ausrichtung sollte er mit dem Kader und unter Punktevorgabe bis Weihnachten Zeit bekommen.
Bei Krohn (und Bock?) sollte die Idee einer Leihe ernsthaft im Winter überlegt werden. Gerne in einem emotionalen Umfeld der Regio Nordost (Chemie Leipzig usw.).
Auf geht’s!
ich bin doch sehr verwundert, dass einige die aktuelle Formation als flaches 4-4-2 oder 4-2-2-2 wahrnehmen.
mMn spielen wir seit Cottbus ein 4-4-2 Raute mit Cedric als variablen Spieler auf der 10, um situativ ein 4-3-3 zu bilden. Fatkic und Dietze/Dirkner auf der 8. Schuster auf der 6. Das belegen auch die Daten auf Sofascore (https://www.sofascore.com/de/football/match/sv-wehen-wiesbaden-fc-hansa-rostock/IabsXbb#id:14108176,tab:lineups) , vor allem gegen Wiesbaden. Wäre Schuster bei der Einwechslung von Pfanne nicht auf die rechte 8 gegangen, wäre das eine perfekte Raute. Sehr sichtbar wurde die Raute auch beim Pressing gegenüber Wiesbaden.
Je nach Gegner wurde lediglich bei der Einstellung der Außenverteidiger variiert. Gegen Cottbus war der RV offensiver, gegen Duisburg der LV und gegen Wiesbaden (spielten ein engeres 4-2-3-1) beide AVs offensiver.
Um die Verbindung zur Kaderanalyse zu schaffen:
Ich finde, dass die Raute sehr gut zum „Spielermaterial“ passt. Einzig Krauß und Bock finden nicht ihre klassische Flügelposition wieder - die aber ziemlich schnell eingestellt werden könnte, weil die beiden 8er und der 6er eine feste Einheit in beiden Spielsystemen (4-1-2-1-2/4-2-2 Raute und 4-3-3) sein können.
Der Kader gibt 5-6 Spieler für die beiden Sturmposis her, auf der 10 hat man mit Harenbrock, Kinsombi und Lebeau eine super Auswahl. Auf der 8 stehen mit Fatkic, Dietze und Dirkner sowie Harenbrock bis zu 4 Spieler bereit. Eventuell würde ich dort im Winter noch jemanden verpflichten, um ohne Harenbrock auf 4 8er zu kommen. Auf der 6 dirigiert Schuster und hat Pfanne als Einwechsler im Rücken.
Die Verteidigung ist auf dem Papier überbesetzt, aber bei unserer Anzahl an Verletzungen doch legitim. Auf LV sowie auf RV stehen bei Berücksichtigung von Reichardt und Gebuhr jeweils 3 Spieler zur Verfügung, was bei der Laufleistung und Belastung beruhigend ist.
Ich bin aufgrund des langen Festhaltens an der 3er Kette kein Fan von Brinke, aber in Anbetracht der letzten drei Spiele und der neuen Ausrichtung sollte er mit dem Kader und unter Punktevorgabe bis Weihnachten Zeit bekommen.
Bei Krohn (und Bock?) sollte die Idee einer Leihe ernsthaft im Winter überlegt werden. Gerne in einem emotionalen Umfeld der Regio Nordost (Chemie Leipzig usw.).
Auf geht’s!
21.12.2025 - 18:25 Uhr
Kleine Analyse !! Unser System ist 4-4-2 Raute oder 4-3-1-2 aktuell. Man könnte mit den Jungs Lebeau, Kinsombi und Krauß natürlich auch auf 4-3-3 umstellen.
Die erste Elf steht zum Großteil mit den Jungs hier oben. Würde ich sagen...in der IV gibt es natürlich immer Rotation mit Gürleyen.
Ersatz:
TW: Hagemoser, Klewin
LV: Ruschke, Milosz
IV : Wallner, Gürleyen
RV: Neidhardt
ZDM/ZM/ZOM : Dirkner, Stock, Lebeau; Kinsombi, Krauß
ST: Holten, Hummel
Streich- Und Leihkandidaten sind Krohn, Bock, Gebuhr, Reichardt und Lanius...Wenn ich noch jemanden holen würde dann auf der OM Position.
Die erste Elf steht zum Großteil mit den Jungs hier oben. Würde ich sagen...in der IV gibt es natürlich immer Rotation mit Gürleyen.
Ersatz:
TW: Hagemoser, Klewin
LV: Ruschke, Milosz
IV : Wallner, Gürleyen
RV: Neidhardt
ZDM/ZM/ZOM : Dirkner, Stock, Lebeau; Kinsombi, Krauß
ST: Holten, Hummel
Streich- Und Leihkandidaten sind Krohn, Bock, Gebuhr, Reichardt und Lanius...Wenn ich noch jemanden holen würde dann auf der OM Position.
22.12.2025 - 21:50 Uhr
Moin,
bei mir macht sich etwas Verwunderung breit. Warum sollte man bei Schusterausfall Pfanne auf die 6 schieben. Ich möchte daran erinnern, dass Jonas Dirkner gelernter 6er ist und vor 18 Monaten als Backup für diese Position verpflichtet wurde. Auch hat er sich dann recht schnell auf der Doppelsechs neben Schuster durch konstant gute Leistungen bis zur Verletzung etabliert.
Sollte Schuster mal ausfallen, würde ich ohne Bedenken Dirkner wieder auf seine alte Position stellen. Entweder dann als Doppelsechs mit wahrscheinlich Fatkic oder sogar als alleinigen 6er.
Ich glaube generell, dass er schneller auf seiner angestammten Position zur alten Stärke zurück findet.
Daher sehe ich auf der Position keinen Handlungsbedarf.
bei mir macht sich etwas Verwunderung breit. Warum sollte man bei Schusterausfall Pfanne auf die 6 schieben. Ich möchte daran erinnern, dass Jonas Dirkner gelernter 6er ist und vor 18 Monaten als Backup für diese Position verpflichtet wurde. Auch hat er sich dann recht schnell auf der Doppelsechs neben Schuster durch konstant gute Leistungen bis zur Verletzung etabliert.
Sollte Schuster mal ausfallen, würde ich ohne Bedenken Dirkner wieder auf seine alte Position stellen. Entweder dann als Doppelsechs mit wahrscheinlich Fatkic oder sogar als alleinigen 6er.
Ich glaube generell, dass er schneller auf seiner angestammten Position zur alten Stärke zurück findet.
Daher sehe ich auf der Position keinen Handlungsbedarf.
27.01.2026 - 11:11 Uhr
Zitat von Kogge97
Natürlich ist es ohne Naderi schwerer aufzusteigen als mit ihm. Aber wir müssen auch nicht in Dramatik verfallen und heraufbeschwören, dass wir ohne ihn chancenlos wären. Die Mannschaft ist gestärkt und hat einen unglaublichen Lauf mit 28 Punkten aus 12 Spielen und 31:10 Toren. Naderi hat da offensichtlich einen großen Anteil dran, genauso aber viele andere Spieler. 5 andere Spieler haben 3 Tore oder mehr, von allen 16 gegen Mannheim eingesetzten Spielern haben nur Uphoff, Bergh und Pfanne in dieser Saison noch nicht getroffen. Die Mannschaft verteidigt als eine gesamte Einheit und macht es den Gegnern oft schwer, in die gefährlichen Räume zu kommen. Gürleyen und Carstens sind für Drittligaverhältnisse ein physisch überragendes Duo. Diese mannschaftliche Geschlossenheit in Verbindung mit Uphoffs überragender Form sorgen dafür, dass wir die wenigsten Gegentore der gesamten Liga haben. Das bricht uns nicht komplett weg, wenn wir Naderi jetzt letztendlich abgeben müssen, auch wenn er überragend im Pressing ist. Amir und die Scouts werden sich vorbereitet haben, schließlich gab es schon im Sommer ein konkretes Angebot von Paderborn für Naderi. Sie werden ihre Kandidaten haben für das Stürmerprofil, dass in Absprache mit Daniel gewünscht ist. Und das nicht erst seit ein paar Tagen. Ich habe Vertrauen zu den Verantwortlichen, dass weiter intelligente Lösungen gefunden werden. Natürlich wird ein Naderi Abgang ein Loch in den Sturm reißen, das dringend gefüllt werden muss. Das ergibt sich schon allein aus einer potentiellen Verletzung von Voglsammer oder Holten. Die große Herausforderung wird es sein, dass die Mannschaft sich weiter genügend Chancen erspielen kann, um Spiele zu gewinnen. Da hat Naderi sehr viel beigetragen. Ob es jetzt eine Leihe von einem Bundesligisten, ein ehemaliger Drittligastar, ein junges Talent aus der Regionalliga oder ein Stürmer aus dem Ausland wird, Hauptsache er entspricht dem gesuchten Profil und ist kein Panikkauf.
Neben der Stürmerfrage scheint auch die 10er Position noch eine Baustelle zu sein. Harenbrock hat das bisher sehr gut gemacht und wir können mit ihm auf dem Feld mehr Chancen herausspielen als ohne hin. Dietze ist kein 1zu1 Ersatz auf der Position und Lebeau scheint komplett außen vor zu sein. Es könnte noch mit seiner Verletzung zusammenhängen, aber es wirkt eher so als ob er einfach keinen Platz in der Startelf hat und dann vielleicht im Vergleich zu Kinsombi kein Spieler ist, der gerne von der Bank kommt. Schon eine verrückte Entwicklung, nachdem er letzte Saison unser bester Scorer war. Da kommt es in der jetzigen Situation darauf an, ob er sich nochmal reinbeißen will und von Vereinsseite auch das Vertrauen da ist, dass er die Rolle als alleiniger 10er spielen kann und der Mannschaft helfen kann. Wenn eine oder sogar beide Seiten da eher bei Nein liegen, dann fehlt auch noch ein zusätzlicher 10er im Kader. Ich denke auch da wird schon spätestens seit der Verletzung von Paul Stock nach einem Spieler mit passendem Profil gesucht.
Wir werden nicht mit Hurrafußball durch den Rest der Saison marschieren und grandios aufsteigen, aber das Fundament ist gelegt und die Mannschaft wirkt sehr stabil. Wir werden keinen 1zu1 Ersatz für Naderi finden, das macht aber nicht alles kaputt was bis jetzt aufgebaut wurde. Wenn gute Lösungen für die offenen Positionen gefunden werden, dann sind wir weiter in einer sehr guten Ausgangslage, um im Aufstiegsrennen bis zum Ende dabei zu sein.
Natürlich ist es ohne Naderi schwerer aufzusteigen als mit ihm. Aber wir müssen auch nicht in Dramatik verfallen und heraufbeschwören, dass wir ohne ihn chancenlos wären. Die Mannschaft ist gestärkt und hat einen unglaublichen Lauf mit 28 Punkten aus 12 Spielen und 31:10 Toren. Naderi hat da offensichtlich einen großen Anteil dran, genauso aber viele andere Spieler. 5 andere Spieler haben 3 Tore oder mehr, von allen 16 gegen Mannheim eingesetzten Spielern haben nur Uphoff, Bergh und Pfanne in dieser Saison noch nicht getroffen. Die Mannschaft verteidigt als eine gesamte Einheit und macht es den Gegnern oft schwer, in die gefährlichen Räume zu kommen. Gürleyen und Carstens sind für Drittligaverhältnisse ein physisch überragendes Duo. Diese mannschaftliche Geschlossenheit in Verbindung mit Uphoffs überragender Form sorgen dafür, dass wir die wenigsten Gegentore der gesamten Liga haben. Das bricht uns nicht komplett weg, wenn wir Naderi jetzt letztendlich abgeben müssen, auch wenn er überragend im Pressing ist. Amir und die Scouts werden sich vorbereitet haben, schließlich gab es schon im Sommer ein konkretes Angebot von Paderborn für Naderi. Sie werden ihre Kandidaten haben für das Stürmerprofil, dass in Absprache mit Daniel gewünscht ist. Und das nicht erst seit ein paar Tagen. Ich habe Vertrauen zu den Verantwortlichen, dass weiter intelligente Lösungen gefunden werden. Natürlich wird ein Naderi Abgang ein Loch in den Sturm reißen, das dringend gefüllt werden muss. Das ergibt sich schon allein aus einer potentiellen Verletzung von Voglsammer oder Holten. Die große Herausforderung wird es sein, dass die Mannschaft sich weiter genügend Chancen erspielen kann, um Spiele zu gewinnen. Da hat Naderi sehr viel beigetragen. Ob es jetzt eine Leihe von einem Bundesligisten, ein ehemaliger Drittligastar, ein junges Talent aus der Regionalliga oder ein Stürmer aus dem Ausland wird, Hauptsache er entspricht dem gesuchten Profil und ist kein Panikkauf.
Neben der Stürmerfrage scheint auch die 10er Position noch eine Baustelle zu sein. Harenbrock hat das bisher sehr gut gemacht und wir können mit ihm auf dem Feld mehr Chancen herausspielen als ohne hin. Dietze ist kein 1zu1 Ersatz auf der Position und Lebeau scheint komplett außen vor zu sein. Es könnte noch mit seiner Verletzung zusammenhängen, aber es wirkt eher so als ob er einfach keinen Platz in der Startelf hat und dann vielleicht im Vergleich zu Kinsombi kein Spieler ist, der gerne von der Bank kommt. Schon eine verrückte Entwicklung, nachdem er letzte Saison unser bester Scorer war. Da kommt es in der jetzigen Situation darauf an, ob er sich nochmal reinbeißen will und von Vereinsseite auch das Vertrauen da ist, dass er die Rolle als alleiniger 10er spielen kann und der Mannschaft helfen kann. Wenn eine oder sogar beide Seiten da eher bei Nein liegen, dann fehlt auch noch ein zusätzlicher 10er im Kader. Ich denke auch da wird schon spätestens seit der Verletzung von Paul Stock nach einem Spieler mit passendem Profil gesucht.
Wir werden nicht mit Hurrafußball durch den Rest der Saison marschieren und grandios aufsteigen, aber das Fundament ist gelegt und die Mannschaft wirkt sehr stabil. Wir werden keinen 1zu1 Ersatz für Naderi finden, das macht aber nicht alles kaputt was bis jetzt aufgebaut wurde. Wenn gute Lösungen für die offenen Positionen gefunden werden, dann sind wir weiter in einer sehr guten Ausgangslage, um im Aufstiegsrennen bis zum Ende dabei zu sein.
Ich stimme Deiner Meinung zu, wir haben auch ohne Naderi eine gute Mannschaft und die wird auch wahrscheinlich weiter gut dabei sein, wenn Naderi geht und kein Ersatz kommt.
Das ist alles richtig, aber genauso richtig ist auch, dass wir ohne Naderi mit großer Wahrscheinlichkeit doch an Stärke einbüßen, ich denke da sind wir uns alle einig. Sollten wir keinen Ersatz holen, der annähernd gleichwertig zu Naderi ist, dann sinken für mich unsere Aufstiegschancen deutlich. Und ich finde auch, dass dieser Ersatz kein Experiment sein sollte, sondern ein Spieler, von dem man schlicht erwarten kann, dass er abliefert. Amir hatte zeit genug, sich darum zu kümmern, denn ein Abgang von Naderi jetzt im Winter geistert ja schon lange durch die Gegend. Und das Argument, dass ein Neuer erst wieder Wochen benötigt, um sich an irgendetwas zu gewöhnen, halte ich für überbewertet. Fußball ist keine Raketentechnik und unsere Laufwege keine OP am offenen Herzen. Lobinger und bei uns Bergh zeigen oder haben gezeigt, dass alles sehr schnell hinhauen kann.
Und es stimmt, auf der Zehnerposition sollte auch etwas passieren, besonders wenn uns Lebeau noch verlässt, den sehe ich eher als Ersatz für Harenbrock als Dietze.
Bleibt Naderi oder er geht und es kommt hochwertiger Ersatz, dann sehe ich wirklich gute Chancen für einen der Plätze ganz vorn, sonst eher nicht so weit vorne, wie im Vorjahr!
05.02.2026 - 09:11 Uhr
Inder heutigen OZ geht T. Bastian unter der Überschrift: Hansa muss variabler werden, auf die jetzige Situation ohne Naderi ein.
Er meint, dass Holten oder Hummel Naderi die neuen Sturmpartner von Voglsammer werden könnten.
Allerdings schließt er aus, dass das 1:1 klappt. Holten ist ihm zu langsam und unbeweglich, während Hummel zu klein und nicht robust genug sei.
Bastian bringt Kunze ins Spiel, der gerne dahin geht wo es auch wehtut, also in den gegnerischen Strafraum.
Er denkt jedoch auch, dass mit unserem Kader auch andere Ansätze, als das 422 mit Raute im Mittelfeld, möglich sind. Zum Beispiel auch ein 3421 oder ein 433 mit einem Mittelstürmer und zwei Außenstürmern.
Er nennt auch noch andere Möglichkeiten und bringt Namen wie Lebeau, Kinsombi oder auch Krauß ins Spiel.
TB fordert jetzt das Trainerteam zu Kreativität auf, um die Potenzen, die in unserem Kader vorhanden sind, optimal zu nutzen.
Er meint, dass Holten oder Hummel Naderi die neuen Sturmpartner von Voglsammer werden könnten.
Allerdings schließt er aus, dass das 1:1 klappt. Holten ist ihm zu langsam und unbeweglich, während Hummel zu klein und nicht robust genug sei.
Bastian bringt Kunze ins Spiel, der gerne dahin geht wo es auch wehtut, also in den gegnerischen Strafraum.
Er denkt jedoch auch, dass mit unserem Kader auch andere Ansätze, als das 422 mit Raute im Mittelfeld, möglich sind. Zum Beispiel auch ein 3421 oder ein 433 mit einem Mittelstürmer und zwei Außenstürmern.
Er nennt auch noch andere Möglichkeiten und bringt Namen wie Lebeau, Kinsombi oder auch Krauß ins Spiel.
TB fordert jetzt das Trainerteam zu Kreativität auf, um die Potenzen, die in unserem Kader vorhanden sind, optimal zu nutzen.
05.02.2026 - 16:38 Uhr
Zitat von spence
Inder heutigen OZ geht T. Bastian unter der Überschrift: Hansa muss variabler werden, auf die jetzige Situation ohne Naderi ein.
Er meint, dass Holten oder Hummel Naderi die neuen Sturmpartner von Voglsammer werden könnten.
Allerdings schließt er aus, dass das 1:1 klappt. Holten ist ihm zu langsam und unbeweglich, während Hummel zu klein und nicht robust genug sei.
Bastian bringt Kunze ins Spiel, der gerne dahin geht wo es auch wehtut, also in den gegnerischen Strafraum.
Er denkt jedoch auch, dass mit unserem Kader auch andere Ansätze, als das 422 mit Raute im Mittelfeld, möglich sind. Zum Beispiel auch ein 3421 oder ein 433 mit einem Mittelstürmer und zwei Außenstürmern.
Er nennt auch noch andere Möglichkeiten und bringt Namen wie Lebeau, Kinsombi oder auch Krauß ins Spiel.
TB fordert jetzt das Trainerteam zu Kreativität auf, um die Potenzen, die in unserem Kader vorhanden sind, optimal zu nutzen.
Inder heutigen OZ geht T. Bastian unter der Überschrift: Hansa muss variabler werden, auf die jetzige Situation ohne Naderi ein.
Er meint, dass Holten oder Hummel Naderi die neuen Sturmpartner von Voglsammer werden könnten.
Allerdings schließt er aus, dass das 1:1 klappt. Holten ist ihm zu langsam und unbeweglich, während Hummel zu klein und nicht robust genug sei.
Bastian bringt Kunze ins Spiel, der gerne dahin geht wo es auch wehtut, also in den gegnerischen Strafraum.
Er denkt jedoch auch, dass mit unserem Kader auch andere Ansätze, als das 422 mit Raute im Mittelfeld, möglich sind. Zum Beispiel auch ein 3421 oder ein 433 mit einem Mittelstürmer und zwei Außenstürmern.
Er nennt auch noch andere Möglichkeiten und bringt Namen wie Lebeau, Kinsombi oder auch Krauß ins Spiel.
TB fordert jetzt das Trainerteam zu Kreativität auf, um die Potenzen, die in unserem Kader vorhanden sind, optimal zu nutzen.
Hätte ich so fast unterschrieben. Der Artikel bezieht sich auf den Podcast, indem nochmal deutlich wurde, dass er dass auch vom Gegener abhängig macht. Dieser Einschub hätte mir noch gefehlt. Wir merken ja jetzt deutlich den Unterschied, ob ein Team mitspielen will oder wir quasi Handball spielen und 10 Feldspieler im eigenen 16er sind. Das benötigt unterschiedliche Spielertypen. Die für mich spannende Frage: Wer soll die Tore schießen? Kam etwas zu kurz.
Mir ist klar, dass meine Minitabelle hinkt und man wahrscheinlich lieber Naderi als den Haugenerstatz sehen sollte. (Soll fast erfüllt) und Holten dann eher der Naderi der letzte Saison wäre. )Unterschied: Wir haben noch ne Menge Spiele vor uns.) Aber es gibt zumindest einen kleinen Einblick über die Offensivkräfte. Die Leistungen aus dem letzten Jahr beziehen sich auf die gesamte Saison und wir befinden uns ja jetzt erst kurz hinter der Hälfte. Auch hier wäre es sicherlich logischer die gleichen Zeitabsände zu vergleichen. Es soll nur eine Spielerei sein und zur Diskussion anregen.
10 Tore Haugen - 4 Tore Holten (8 Naderi)
9 Tore Kinsombi - 2 Tore Kinsombi
6 Tore Fröling - 3 Tore Vogelsammer
5 Tore Naderi - 8 Tore Naderi (4 Holten)
5 Tore Lebeau - 5 Tore Fatkic
4 Tore Ruschi - 3 Tore Dirkner
Letzte Saison hatten wir 15 verschiedene Torschützen und 6 Spieler mit 4 oder mehr Toren in Liga 3. Drei Tore hatte Niemand, wobei da sicherlich auch nicht alle Tore richtig zugeordnet wurden (Eigentore). Ich bin auch immer noch der Meinung, dass Ammos Tor in diesem Jahr Holten gehört, aber rechne mit den Zahlen von TM.
In dieser Saison hatten wir schon jetzt 14 verschiedene Torschützen. Drei haben 4 oder mehr Tore geschossen wovon uns einer (der wichtigste) verlassen hat.
Aber wer befindet sich dahinter? Dirkner hat bereits drei Tore erzielt mit denen man nicht gerechnet hat ähnlich wie Dirkner in diesem Jahr. Zwar haben sich Haugen und Lebeau die Elfmeter letztes Jahr geteilt, aber ein Vergleich zu Fatkic habe ich aus diesem Grund gewählt. Und dann kommen wir schon zu unseren Offensivkräften. Vogi traue ich die 6 Tore eines Fröling zu. Aber dann klafft die Lücke bei Kinsombi. Das liegt möglicherweise daran, weil er nicht gespielt hat.
Auch Lebeau scheint ja noch nicht bei 100% zu sein. Aber es sind zumindest Spieler die in der letzten Saison wussten wo das Tor steht. Cedi und Schuster haben auch schon zwei Tore, waren aber bisher auch nicht so großen Goalgetter. Wer soll also die Tore machen? Kleines Gedankenspiel, wie man die Lücke schließen könnte.
5 für Kinso
4 für Vogi
3 für Holten
3 für Lebeau
2 für Hummel
... und den Rest teilen wir auf die übrigen Spieler auf. Dann sollten wir insgesamt in soll sein. Wäre für mich auch okay, wenn Cedi insgesamt 4 macht und Lebeau nur 2.
Ich wollte lediglich deutlich machen, dass letztes Jahr 54 Tore geschossen wurden. Dieses Jahr sind es bisher 37 Tore. Es fehlen also noch 17 Tore, um auf den Wert zum letzten Jahr zu kommen. (Hat wenig Aussagekraft, ich weiß...) 35 + 2 Krohntore gab es durch offensive Spieler. Bisher stehen inkl. Cedi, Benno 21 Tore gegenüber. Ich bin super gespannt, wie das Team auf diese besondere Situation reagiert. Ob die Jungs ihre Chance sofort nutzen oder erstmal in ein kleines Loch fallen und sich einspielen müssen. Viel Zeit bleibt Ihnen dafür nicht. Der Februar hat es bereits in sich. Die Jungs müssen sich natürlich strecken. Aber ganz unrealistisch finde ich meine Hoffnungen jetzt auch nicht. Wäre wichtig gegen Hoffenheim und Osnabrück gleich ein Zeichen zu setzten.
15.02.2026 - 13:16 Uhr
Zitat von Rocky_08
Sehe ich nicht so. Osnabrück hat 4-5 Chancen ansonsten lief da auch vieles ins Leere. Beide Tore sind vorweg individuelle Fehler.
Und besagter Kapitän hat auch keine Stabilität und Präsenz da reingemacht nach der Führung. Im Gegenteil fand ich aus Stadion Sicht war dann bisschen Wirrwarr hinten drin, weil auf einmal 3er Kette.
Zitat von Schmerpoesel
Der Kapitän muss zurück in die Startelf. Wir brauchen wieder mehr Seriosität, Organisation und Kommunikation in der Abwehr.
Der Kapitän muss zurück in die Startelf. Wir brauchen wieder mehr Seriosität, Organisation und Kommunikation in der Abwehr.
Sehe ich nicht so. Osnabrück hat 4-5 Chancen ansonsten lief da auch vieles ins Leere. Beide Tore sind vorweg individuelle Fehler.
Und besagter Kapitän hat auch keine Stabilität und Präsenz da reingemacht nach der Führung. Im Gegenteil fand ich aus Stadion Sicht war dann bisschen Wirrwarr hinten drin, weil auf einmal 3er Kette.
Wundervoll wie Moderationshinweise völlig ignoriert werden in dem Thread. Wie gestern im Stadion, wo der Typ hinter mir absolut davon überzeugt war, dass jeder unbedingt Wissen musste, wie er das Spiel sieht.
Aber ich mag dich nicht nur wegen deines User-Namens @Schmerpoesel, sondern weil ich es ja ebenso sehe wie du. Pfanne hat gestern auf der Position keine Ruhe reingebracht, dass stimmt. Aber wie unster Trainer mal meinte. "Ammo ist in der Spitze besser, aber nicht konstant genug." Pfanne bringt diese Konstanz mit und die fehlt mir auch seit drei Spielen. Unsere hervorragende Abwehr hat 7 Tore in drei spielen zu gelassen und in den wenigen Chancen der Gegner ist ein Pfanne eben gut und immer kommpromislos. Ammo ist manchmal hervorragend und dann aber auch für einen Bock gut in den 4-5 Chancen.
Die Zahlen von Sofascore sind raus und ich fühle mich hinsichtlich den AVs bestätigt. Ich würde hinsichtlich des Kaders nochmal Amir ins spiel bringen. Nach dem vielen Lob, frage ich mich, ob man nicht aktiver hätte sein sollen, wenn so viele Spieler nach ihren langen Verletzungen keine Option für Startelf/Kader sind.
Ich würde es mit der 5. Karte von Bergh "noch" als pech abtun. Aber die Saison ist noch lang und wir brauchen ein Ersatz für LV und RV. Nico hätte aus meiner Sicht in der Halbzeit Medjr ersetzten müssen. Aber wir brauchten auch jemanden für die RV Position. Sieben der 27 Tore in den letzten drei Spielen. Es braucht eben auch Stabilität wenn wir nur 4-5 Chancen zulassen.
Meine Kaderanalyse ist derzeit mit dem Sturm zufrieden. Im Mittelfeld gibt es Licht und Schatten und in der Abwehr wünsche ich mir nächste Woche:
Nico-Franz-Florian-Viktor
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