Kader 2020/2021
21.05.2020 - 00:02 Uhr
27.01.2021 - 07:32 Uhr
Ich muss sagen, dass ich mit Blick auf den Kader immer mehr Spieler sehe, die irgendwie seit Jahren mehr verletzt sind als sie spielen können. Klar, viele Spieler haben mal Scheiße am Schuh und Pech, aber bei manchen sehe ich es in Zukunft nicht mehr anders werden.
Und genau diese Spieler sollte man meiner Meinung nach, unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit, loswerden. Es nützt nichts, wenn ein Ryo theoretisch ganz viel helfen kann. Wenn ich mir seine Verletzungshistorie (https://www.transfermarkt.de/ryo-miyaichi/verletzungen/spieler/129688)anschaue, dann kostet er wahrscheinlich eher Geld.
Dasselbe gilt für Buchtmann, wo es gefühlt Jahre her ist, dass er mal über einen längeren Zeitraum fit war. Nicht viel besser sieht es bei Avevor aus. Bei Lawrence sehe ich sowas auch schon kommen, hoffe aber, dass sich das noch verbessert. Der ist bisher aber auch mehr ausgefallen als er einsatzbereit war.
Noch schnell meine 2 cents zu Knoll: Ich glaube, dass der Zug in dieser Hinsicht abgefahren ist. Man hat bewusst auf diesen Positionen einige Neue geholt, weil man offensichtlich auf dem Platz nicht mehr mit ihm plant. Warum auch, bei den Leistungen, die er so gebracht hat. Ich würde ihn auch nicht mit Himmelmann vergleichen hinsichtlich Identifikationsfigur. So lange war nun nicht am Kiez. Sympathieträger, ja, aber darum geht es hier nicht. Es geht um Leistung und da sind einige vor ihm. Da er 30 Jahre alt ist, ist er auch kein junges Talent mehr, dem man Zeit geben könnte, weil man daran glaubt, dass da noch eine große Entwicklung folgt.
Und genau diese Spieler sollte man meiner Meinung nach, unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit, loswerden. Es nützt nichts, wenn ein Ryo theoretisch ganz viel helfen kann. Wenn ich mir seine Verletzungshistorie (https://www.transfermarkt.de/ryo-miyaichi/verletzungen/spieler/129688)anschaue, dann kostet er wahrscheinlich eher Geld.
Dasselbe gilt für Buchtmann, wo es gefühlt Jahre her ist, dass er mal über einen längeren Zeitraum fit war. Nicht viel besser sieht es bei Avevor aus. Bei Lawrence sehe ich sowas auch schon kommen, hoffe aber, dass sich das noch verbessert. Der ist bisher aber auch mehr ausgefallen als er einsatzbereit war.
Noch schnell meine 2 cents zu Knoll: Ich glaube, dass der Zug in dieser Hinsicht abgefahren ist. Man hat bewusst auf diesen Positionen einige Neue geholt, weil man offensichtlich auf dem Platz nicht mehr mit ihm plant. Warum auch, bei den Leistungen, die er so gebracht hat. Ich würde ihn auch nicht mit Himmelmann vergleichen hinsichtlich Identifikationsfigur. So lange war nun nicht am Kiez. Sympathieträger, ja, aber darum geht es hier nicht. Es geht um Leistung und da sind einige vor ihm. Da er 30 Jahre alt ist, ist er auch kein junges Talent mehr, dem man Zeit geben könnte, weil man daran glaubt, dass da noch eine große Entwicklung folgt.
27.01.2021 - 21:55 Uhr
Zitat von sao-paulo
Tut auf alle Fälle weh, Marmoush ist nach der Halbrunde zu 99% wieder weg..dann geht das Suchen wieder los..
Tut auf alle Fälle weh, Marmoush ist nach der Halbrunde zu 99% wieder weg..dann geht das Suchen wieder los..
Ich schiebe das mal hierher.
Marmoush ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Bornemann bislang einen recht gutes Händchen für Verpflichtungen gezeigt hat.
Was mir fehlt, ist, dass die Mannschaft Struktur bekommt oder behält. Natürlich ist es leicht gesagt bzw. gefordert.
Aber wie soll die Mannschaft in eine sportlich erfolgeichere Zukunft starten,
wenn immer wieder erst im Winter Spieler von der Klasse Marmoushs oder zuvor zum Beispiel MMD verpflichtet werden,
wenn wir starke Leihspieler nicht halten (können?),
oder Leistungsträger ziehen lassen (müssen?), sie aber nicht unbedingt ersetzen.
Ich kann unterm Strich nicht einschätzen, ob Bornemann da das Heft des Handelns in den Händen hält oder nicht so kann, wie er gerne wollte.
Sind wir finanziell wirklich so viel schwächer als zum Beispiel Nürnberg? Die verpflichten MMD mit Kaufoption, der für uns laut Bornemann "außerhalb jeglicher Realität" liegt. Sind die Nürnberger Möglichkeiten wirklich in solch anderen Sphären als die des FC St. Pauli? Ich habe Zweifel. Falls ja, machen wir da irgendetwas falsch.
28.01.2021 - 01:06 Uhr
Zitat von phippswe
Ich muss sagen, dass ich mit Blick auf den Kader immer mehr Spieler sehe, die irgendwie seit Jahren mehr verletzt sind als sie spielen können. Klar, viele Spieler haben mal Scheiße am Schuh und Pech, aber bei manchen sehe ich es in Zukunft nicht mehr anders werden.
Und genau diese Spieler sollte man meiner Meinung nach, unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit, loswerden. Es nützt nichts, wenn ein Ryo theoretisch ganz viel helfen kann. Wenn ich mir seine Verletzungshistorie (https://www.transfermarkt.de/ryo-miyaichi/verletzungen/spieler/129688)anschaue, dann kostet er wahrscheinlich eher Geld.
Dasselbe gilt für Buchtmann, wo es gefühlt Jahre her ist, dass er mal über einen längeren Zeitraum fit war. Nicht viel besser sieht es bei Avevor aus. Bei Lawrence sehe ich sowas auch schon kommen, hoffe aber, dass sich das noch verbessert. Der ist bisher aber auch mehr ausgefallen als er einsatzbereit war.
Noch schnell meine 2 cents zu Knoll: Ich glaube, dass der Zug in dieser Hinsicht abgefahren ist. Man hat bewusst auf diesen Positionen einige Neue geholt, weil man offensichtlich auf dem Platz nicht mehr mit ihm plant. Warum auch, bei den Leistungen, die er so gebracht hat. Ich würde ihn auch nicht mit Himmelmann vergleichen hinsichtlich Identifikationsfigur. So lange war nun nicht am Kiez. Sympathieträger, ja, aber darum geht es hier nicht. Es geht um Leistung und da sind einige vor ihm. Da er 30 Jahre alt ist, ist er auch kein junges Talent mehr, dem man Zeit geben könnte, weil man daran glaubt, dass da noch eine große Entwicklung folgt.
Ich muss sagen, dass ich mit Blick auf den Kader immer mehr Spieler sehe, die irgendwie seit Jahren mehr verletzt sind als sie spielen können. Klar, viele Spieler haben mal Scheiße am Schuh und Pech, aber bei manchen sehe ich es in Zukunft nicht mehr anders werden.
Und genau diese Spieler sollte man meiner Meinung nach, unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit, loswerden. Es nützt nichts, wenn ein Ryo theoretisch ganz viel helfen kann. Wenn ich mir seine Verletzungshistorie (https://www.transfermarkt.de/ryo-miyaichi/verletzungen/spieler/129688)anschaue, dann kostet er wahrscheinlich eher Geld.
Dasselbe gilt für Buchtmann, wo es gefühlt Jahre her ist, dass er mal über einen längeren Zeitraum fit war. Nicht viel besser sieht es bei Avevor aus. Bei Lawrence sehe ich sowas auch schon kommen, hoffe aber, dass sich das noch verbessert. Der ist bisher aber auch mehr ausgefallen als er einsatzbereit war.
Noch schnell meine 2 cents zu Knoll: Ich glaube, dass der Zug in dieser Hinsicht abgefahren ist. Man hat bewusst auf diesen Positionen einige Neue geholt, weil man offensichtlich auf dem Platz nicht mehr mit ihm plant. Warum auch, bei den Leistungen, die er so gebracht hat. Ich würde ihn auch nicht mit Himmelmann vergleichen hinsichtlich Identifikationsfigur. So lange war nun nicht am Kiez. Sympathieträger, ja, aber darum geht es hier nicht. Es geht um Leistung und da sind einige vor ihm. Da er 30 Jahre alt ist, ist er auch kein junges Talent mehr, dem man Zeit geben könnte, weil man daran glaubt, dass da noch eine große Entwicklung folgt.
Ich ziehe meinen Hut, an diesen Zeilen ist sehr viel Wahrheit dran. Es ist wahrlich frustrierend, was für Verletzungen es in den letzten 5 Jahren in diesem Verein gab. Und es ist auch wirklich so: Immer wieder (auch jetzt) sag ich mir „meine Herren, was wird diese Mannschaft mit einem fitten Ryo oder Lawrence (oder Langzeitpatient einfügen) reißen.” aber dieses ewige „was wenn...”-Getue geht mir selbst gehörig auf den Zeiger. Es bringt ja nichts. Ich kann selbst überhaupt nicht glauben dass Ryo jetzt zwei Saisons durchspielen konnte, umso schlimmer fand ich es, wenn er gefoult wurde, da zog sich alles in mir zusammen, mir witterte der nächste Kreuzbandriss und der nächste Jahresausfall. Dann gibt's auch noch so Leute wie ein Lawrence, ein Buchti oder ein Zander. Immer wieder diese kleinen Verletzungen, welche dann doch größer und gravierender sind. Mit Buchti und Zander hab ich ehrlicherweise beim FCSP abgeschlossen, Buchti ist (wenn er Mal da ist) bärenstark, nach 5 spielen heißt es dann wieder 10 Spiele Pause. Zander hatte immer wieder gute Auftritte und kann richtig stark für Flanken und tempo auf rechts sein, aber auch er gehört gefühlt kaum zum Kader. Und bitte, lieber Gott, bitte verschone Lawrence von solch einem Werdegang.
Durch diese ewigen Verletzungen entsteht dann auch eben ein (meiner Meinung nach) aufgeblähter Kader. Buballa und Ziereis stehen da hinten jetzt einigermaßen sicher, wenn irgendwann ein Lawrence zurückkommt, was dann? Klar hat Lawrence mindestens genau so gute Qualitäten, der Verbund zwischen Ziereis und Buba (die sich ja auch schon ewig kennen) würde dann aber evtl. wieder gesprengt werden, zudem gibt's da auch noch einen Herrn Dzwigala, der seine Sache auch super macht bisher. Mit Avevor plane ich nicht mehr.
Da marmoush im Sommer vermutlich weg sein wird und aktuell eine Art RM oder RF spielt, könnte Ryo wenn er wieder fit ist seine Rolle übernehmen, mein Problem ist nur, dass der Stil von Marmoush mir erfrischender vorkommt für unsere Offensive. Er ist sehr trickreich, Ryo kommt ja eher über die Schnelligkeit und die ewigen Läufe auf der Seite.
Ich weiß überhaupt nicht wie man intern für den Sommer plant. Bei so vielen Leih-Deals und Verletzungen verliere ich immer wieder den Überblick, wer in einem halben Jahr überhaupt noch in braun-weiß spielen wird.
Edit: Ich bin wirklich sowas von kein Experte was unsere oder irgendeine medizinische Abteilung angeht, des weiteren kenn ich mich in der Materie an sich auch nicht sonderlich aus. Aber mir ist aufgefallen, dass z.b. ein Henk Veerman ganze 11 Monate am Stück gefehlt hat, normalerweise dauert ein Kreuzbandriss ja 6-7 Monate (im Schnitt) und er hat sich im Winter verletzt, hatte also auch noch die Sommerpause wo er in Ruhe behandelt werden konnte usw. Wie kommt es, dass er erst nach 11 Monaten wieder einsatzfähig war? Wie gesagt, ich kenn mich wirklich nicht aus und möchte wirklich nur nachfragen, will keinem was unterstellen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sobotichi am 28.01.2021 um 01:17 Uhr bearbeitet
28.01.2021 - 07:28 Uhr
Zitat von sobotichi
Ich bin wirklich sowas von kein Experte was unsere oder irgendeine medizinische Abteilung angeht, des weiteren kenn ich mich in der Materie an sich auch nicht sonderlich aus. Aber mir ist aufgefallen, dass z.b. ein Henk Veerman ganze 11 Monate am Stück gefehlt hat, normalerweise dauert ein Kreuzbandriss ja 6-7 Monate (im Schnitt) und er hat sich im Winter verletzt, hatte also auch noch die Sommerpause wo er in Ruhe behandelt werden konnte usw. Wie kommt es, dass er erst nach 11 Monaten wieder einsatzfähig war? Wie gesagt, ich kenn mich wirklich nicht aus und möchte wirklich nur nachfragen, will keinem was unterstellen.
Ich bin wirklich sowas von kein Experte was unsere oder irgendeine medizinische Abteilung angeht, des weiteren kenn ich mich in der Materie an sich auch nicht sonderlich aus. Aber mir ist aufgefallen, dass z.b. ein Henk Veerman ganze 11 Monate am Stück gefehlt hat, normalerweise dauert ein Kreuzbandriss ja 6-7 Monate (im Schnitt) und er hat sich im Winter verletzt, hatte also auch noch die Sommerpause wo er in Ruhe behandelt werden konnte usw. Wie kommt es, dass er erst nach 11 Monaten wieder einsatzfähig war? Wie gesagt, ich kenn mich wirklich nicht aus und möchte wirklich nur nachfragen, will keinem was unterstellen.
Nur kurz dazu, ohne jetzt auf die Daten geschaut zu haben (hole ich nach): 6-7 Monate sind zu wenig für einen Kreuzbandriss. Das gibt es in wenigen Fällen, ja, aber das ist dann die Ausnahme. Normalerweise glaube ich, dass die Faustregel lautet: Kreuzbandriss = fast ein Jahr raus. Das ist so ziemlich die schlimmste Fußballerverletzung.
28.01.2021 - 09:14 Uhr
Zitat von phippswe
Nur kurz dazu, ohne jetzt auf die Daten geschaut zu haben (hole ich nach): 6-7 Monate sind zu wenig für einen Kreuzbandriss. Das gibt es in wenigen Fällen, ja, aber das ist dann die Ausnahme. Normalerweise glaube ich, dass die Faustregel lautet: Kreuzbandriss = fast ein Jahr raus. Das ist so ziemlich die schlimmste Fußballerverletzung.
Zitat von sobotichi
Ich bin wirklich sowas von kein Experte was unsere oder irgendeine medizinische Abteilung angeht, des weiteren kenn ich mich in der Materie an sich auch nicht sonderlich aus. Aber mir ist aufgefallen, dass z.b. ein Henk Veerman ganze 11 Monate am Stück gefehlt hat, normalerweise dauert ein Kreuzbandriss ja 6-7 Monate (im Schnitt) und er hat sich im Winter verletzt, hatte also auch noch die Sommerpause wo er in Ruhe behandelt werden konnte usw. Wie kommt es, dass er erst nach 11 Monaten wieder einsatzfähig war? Wie gesagt, ich kenn mich wirklich nicht aus und möchte wirklich nur nachfragen, will keinem was unterstellen.
Ich bin wirklich sowas von kein Experte was unsere oder irgendeine medizinische Abteilung angeht, des weiteren kenn ich mich in der Materie an sich auch nicht sonderlich aus. Aber mir ist aufgefallen, dass z.b. ein Henk Veerman ganze 11 Monate am Stück gefehlt hat, normalerweise dauert ein Kreuzbandriss ja 6-7 Monate (im Schnitt) und er hat sich im Winter verletzt, hatte also auch noch die Sommerpause wo er in Ruhe behandelt werden konnte usw. Wie kommt es, dass er erst nach 11 Monaten wieder einsatzfähig war? Wie gesagt, ich kenn mich wirklich nicht aus und möchte wirklich nur nachfragen, will keinem was unterstellen.
Nur kurz dazu, ohne jetzt auf die Daten geschaut zu haben (hole ich nach): 6-7 Monate sind zu wenig für einen Kreuzbandriss. Das gibt es in wenigen Fällen, ja, aber das ist dann die Ausnahme. Normalerweise glaube ich, dass die Faustregel lautet: Kreuzbandriss = fast ein Jahr raus. Das ist so ziemlich die schlimmste Fußballerverletzung.
So, sorry für den Doppelpost, aber ich hab mal eben die Datenbank angeschmissen.
Durchschnittliche Ausfallzeit mit Kreuzbandriss ist 242 Tage, was ziemlich genau acht Monate sind. Heißt: Wenn ein Spieler sich in den ersten Saisonspielen einen Kreuzbandriss holt, ist die Saison gelaufen.
Ein paar Wochen länger ist es übrigens bei Schien- und Wadenbeinbruch (269 Tage) und Achillessehnenriss (258 Tage (was insgesamt aber deutlich weniger vorkommt). Außerdem hätten wir noch Kreuzbandverletzung mit 210 Tagen.
28.01.2021 - 10:49 Uhr
Wobei das von Spieler zu Spieler durchaus unterschiedlich sein dürfte. Henk im Speziellen sag ich nur 2.01m! Der sollte, egal ob Training oder Spiel, eine ganz andere Belastung und wirkende Kräfte aushalten als z.B. ein Buchtmann.
Mehr Sorgen mache ich mir bzgl der häufigen und Langzeitverletzten sowie um die Athlethik unseres hochgezogenen Nachwuchses.
Ich finde -mit wenigen Ausnahmen wie Becker zB- plagen sich viele von ihnen nach Beginn des Profitrainings und der dann folgenden ersten Spiele sehr schnell mit größeren Verletzungen und langen Ausfallzeiten rum.
Conteh, Coordes, Wieckhoff, Senger, Viet. Finde ich auffällig. Zander kann man da auch mit reinnehmen. Der ist schon länger dabei, auch noch jung und hat monströse Ausfallzeiten. Da passt irgendwo was nicht und das seit Jahren. Für sowas sollte es doch auch externe Berater geben.
Spätestens wenn Reginiussen (mit bislang sehr überschaubaren Ausfallzeiten in seiner Karriere) auch ausgerechnet bei uns anfängt schnell und/oder häufig verletzungsbedingt auszufallen, sollte man das mal als Warnsignal verstehen.
Dazu gehört halt auch die Einzelbetrachtung eines jeden, Paradebeispiel Ziereis. Der könnte ein König bei uns sein mit seiner Qualität, die allerdings auch nur zum Vorschein kommt wenn er wirklich regelmäßig spielt und die IV nicht alle zwei Spiele durchgewürfelt werden muss.
Von Ziere geht‘s eigentlich auch schon direkt zu Buchte für den daselbe gilt.
Entweder der Körper kann dauerhaft (!) Profi-Fußball oder eben nicht.
Irgendwas passt da einfach nicht.
Mehr Sorgen mache ich mir bzgl der häufigen und Langzeitverletzten sowie um die Athlethik unseres hochgezogenen Nachwuchses.
Ich finde -mit wenigen Ausnahmen wie Becker zB- plagen sich viele von ihnen nach Beginn des Profitrainings und der dann folgenden ersten Spiele sehr schnell mit größeren Verletzungen und langen Ausfallzeiten rum.
Conteh, Coordes, Wieckhoff, Senger, Viet. Finde ich auffällig. Zander kann man da auch mit reinnehmen. Der ist schon länger dabei, auch noch jung und hat monströse Ausfallzeiten. Da passt irgendwo was nicht und das seit Jahren. Für sowas sollte es doch auch externe Berater geben.
Spätestens wenn Reginiussen (mit bislang sehr überschaubaren Ausfallzeiten in seiner Karriere) auch ausgerechnet bei uns anfängt schnell und/oder häufig verletzungsbedingt auszufallen, sollte man das mal als Warnsignal verstehen.
Dazu gehört halt auch die Einzelbetrachtung eines jeden, Paradebeispiel Ziereis. Der könnte ein König bei uns sein mit seiner Qualität, die allerdings auch nur zum Vorschein kommt wenn er wirklich regelmäßig spielt und die IV nicht alle zwei Spiele durchgewürfelt werden muss.
Von Ziere geht‘s eigentlich auch schon direkt zu Buchte für den daselbe gilt.
Entweder der Körper kann dauerhaft (!) Profi-Fußball oder eben nicht.
Irgendwas passt da einfach nicht.
28.01.2021 - 13:09 Uhr
Quelle: www.fcstpauli.com
Kurz vor dem Ende der Transferfrist gibt der FC St. Pauli einen weiteren Spieler ab: Offensivspieler Kevin Lankford (*16.11.1998) wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis zum Drittligisten SV Wehen Wiesbaden.
Wurde hier ja schon gemutmaßt: Kevin Lankford wird bis zum Ende der Saison verliehen. Macht auf jeden Fall Sinn. Kevin ist ja noch jung und vielleicht kann er sich dadurch für nächste Saison empfehlen. Gute Anlagen hat er ja.
28.01.2021 - 13:15 Uhr
Zitat von Gregerl
Macht auf jeden Fall Sinn. Kevin ist ja noch jung und vielleicht kann er sich dadurch für nächste Saison empfehlen. Gute Anlagen hat er ja.
Quelle: www.fcstpauli.com
Kurz vor dem Ende der Transferfrist gibt der FC St. Pauli einen weiteren Spieler ab: Offensivspieler Kevin Lankford (*16.11.1998) wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis zum Drittligisten SV Wehen Wiesbaden.
Wurde hier ja schon gemutmaßt: Kevin Lankford wird bis zum Ende der Saison verliehen. Macht auf jeden Fall Sinn. Kevin ist ja noch jung und vielleicht kann er sich dadurch für nächste Saison empfehlen. Gute Anlagen hat er ja.
Hmmm...mit seinen Leistungen bin ich zwar nie wirklich warm geworden, aber auf der rechten Seite waren wir bisher nicht wirklich breit aufgestellt. Bis auf Ohlsson sind wir da sehr Verletzungsanfällig.
Sind Allerdings alle fit, ist er für mich dort die letzte Option. Hoffen wir einfach, das Ryo bald topfit zurück kommt.
28.01.2021 - 20:50 Uhr
Zitat von Froggy
Mehr Sorgen mache ich mir bzgl der häufigen und Langzeitverletzten sowie um die Athlethik unseres hochgezogenen Nachwuchses.
Ich finde -mit wenigen Ausnahmen wie Becker zB- plagen sich viele von ihnen nach Beginn des Profitrainings und der dann folgenden ersten Spiele sehr schnell mit größeren Verletzungen und langen Ausfallzeiten rum.
Conteh, Coordes, Wieckhoff, Senger, Viet. Finde ich auffällig. Zander kann man da auch mit reinnehmen. Der ist schon länger dabei, auch noch jung und hat monströse Ausfallzeiten.
Mehr Sorgen mache ich mir bzgl der häufigen und Langzeitverletzten sowie um die Athlethik unseres hochgezogenen Nachwuchses.
Ich finde -mit wenigen Ausnahmen wie Becker zB- plagen sich viele von ihnen nach Beginn des Profitrainings und der dann folgenden ersten Spiele sehr schnell mit größeren Verletzungen und langen Ausfallzeiten rum.
Conteh, Coordes, Wieckhoff, Senger, Viet. Finde ich auffällig. Zander kann man da auch mit reinnehmen. Der ist schon länger dabei, auch noch jung und hat monströse Ausfallzeiten.
Ich finde es gut, dass du das Problem mal so deutlich benennst. Die Kritik an den Proficlubs, die Jugend- und junge Spieler schon frühzeitig unter Profi-Bedingungen trainieren und vor allem einsetzen, ist zwar insgesamt eher leise aber nicht neu.
Natürlich wollen Trainer die besondere "Spritzigkeit" junger Spieler nutzen, wollen Vereine frühe Marktwertsteigerungen erzielen, um ihre Ausbildung zu versilbern oder zu vergolden.
Aus Trainingslehre und Physiologie weiß man aber, dass die Körper der jungen Athleten (auch abhängig von der Herkunft) in ihrer Entwicklung oft noch nicht abgeschlossen sind bzw. sie schon lange vor dem Abschluss dieser Reife überbelast werden.
Aber solange sich im Wesentlichen alle beteiligten Parteien (Spieler, Eltern, Berater, Trainr, Vereine) in ihrem Handeln einig sind, wird man nur schwer etwas dagegen tun können.
Ich habe nur mit den Augen gerollt, als das Mindestalter für das Debut im Profi-Bereich herabgesenkt wurde.
29.01.2021 - 01:25 Uhr
Zitat von Shakes
Ich finde es gut, dass du das Problem mal so deutlich benennst. Die Kritik an den Proficlubs, die Jugend- und junge Spieler schon frühzeitig unter Profi-Bedingungen trainieren und vor allem einsetzen, ist zwar insgesamt eher leise aber nicht neu.
Natürlich wollen Trainer die besondere "Spritzigkeit" junger Spieler nutzen, wollen Vereine frühe Marktwertsteigerungen erzielen, um ihre Ausbildung zu versilbern oder zu vergolden.
Aus Trainingslehre und Physiologie weiß man aber, dass die Körper der jungen Athleten (auch abhängig von der Herkunft) in ihrer Entwicklung oft noch nicht abgeschlossen sind bzw. sie schon lange vor dem Abschluss dieser Reife überbelast werden.
Aber solange sich im Wesentlichen alle beteiligten Parteien (Spieler, Eltern, Berater, Trainr, Vereine) in ihrem Handeln einig sind, wird man nur schwer etwas dagegen tun können.
Ich habe nur mit den Augen gerollt, als das Mindestalter für das Debut im Profi-Bereich herabgesenkt wurde.
Zitat von Froggy
Mehr Sorgen mache ich mir bzgl der häufigen und Langzeitverletzten sowie um die Athlethik unseres hochgezogenen Nachwuchses.
Ich finde -mit wenigen Ausnahmen wie Becker zB- plagen sich viele von ihnen nach Beginn des Profitrainings und der dann folgenden ersten Spiele sehr schnell mit größeren Verletzungen und langen Ausfallzeiten rum.
Conteh, Coordes, Wieckhoff, Senger, Viet. Finde ich auffällig. Zander kann man da auch mit reinnehmen. Der ist schon länger dabei, auch noch jung und hat monströse Ausfallzeiten.
Mehr Sorgen mache ich mir bzgl der häufigen und Langzeitverletzten sowie um die Athlethik unseres hochgezogenen Nachwuchses.
Ich finde -mit wenigen Ausnahmen wie Becker zB- plagen sich viele von ihnen nach Beginn des Profitrainings und der dann folgenden ersten Spiele sehr schnell mit größeren Verletzungen und langen Ausfallzeiten rum.
Conteh, Coordes, Wieckhoff, Senger, Viet. Finde ich auffällig. Zander kann man da auch mit reinnehmen. Der ist schon länger dabei, auch noch jung und hat monströse Ausfallzeiten.
Ich finde es gut, dass du das Problem mal so deutlich benennst. Die Kritik an den Proficlubs, die Jugend- und junge Spieler schon frühzeitig unter Profi-Bedingungen trainieren und vor allem einsetzen, ist zwar insgesamt eher leise aber nicht neu.
Natürlich wollen Trainer die besondere "Spritzigkeit" junger Spieler nutzen, wollen Vereine frühe Marktwertsteigerungen erzielen, um ihre Ausbildung zu versilbern oder zu vergolden.
Aus Trainingslehre und Physiologie weiß man aber, dass die Körper der jungen Athleten (auch abhängig von der Herkunft) in ihrer Entwicklung oft noch nicht abgeschlossen sind bzw. sie schon lange vor dem Abschluss dieser Reife überbelast werden.
Aber solange sich im Wesentlichen alle beteiligten Parteien (Spieler, Eltern, Berater, Trainr, Vereine) in ihrem Handeln einig sind, wird man nur schwer etwas dagegen tun können.
Ich habe nur mit den Augen gerollt, als das Mindestalter für das Debut im Profi-Bereich herabgesenkt wurde.
Das habe ich zwar nicht per se, aber ich habe auch den Eindruck, dass einige der herausragenden Junioren im Profizirkus so lange eingesetzt werden, bis sie endgültig psychisch und/oder physisch überfordert sind. Da haben anscheinend manche Trainer Probleme, individuell den Unterschied zwischen "Heranführen" (im Sinne von Lernen, was in der Herren-Profiklasse auf die Nachwuchsspieler zukommt) und "Überfordern" zu erkennen.
Gut, bei uns sehe ich das derzeit nicht so als großes Problem (die Einsatzsteuerung von Matanovic und Flach finde ich bisher ganz gut) , aber generell fällt mir auf, dass wir schon seit Jahren etliche Langzeitverletzte haben (Miyaichi, Buchtmann, auch immer wieder Zander) und dass außerdem gelegentlich anscheinend noch zusätzlich Falschprognosen vorkommen (letzte Saison z.B. Conteh - erst Muskelzerrung und dann war es doch ein Sehnenanriss).
Da weiß ich aber auch nicht, ob wir nur ein Händchen dafür haben, überdurchschnittlich verletzungsanfällige Spieler zu verpflichten (aktuell z.B. Zander) oder ob das Training die körperlichen Möglichkeiten einiger Spieler überfordert (wurde ja z.B. bei Janosch Emonts in den Raum gestellt) oder ob das medizinische Team die körperlichen Probleme nicht ausreichend schnell identifizieren kann.
Es fällt mir jedenfalls auf, dass wir in den letzten Jahren immer wieder etliche langfristig ausfallende Verletzte hatten und haben.
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