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Jadon Sancho [7]

31.08.2017 - 17:56 Uhr
Jadon Sancho [7] |#271
08.09.2017 - 09:28 Uhr
Zitat von LangweileDich_net

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von LangweileDich_net

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Bremer_Hesse

Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.


Mich stören andere Dinge deutlich mehr als die 7 bis 10 Millionen. Das hat man auch für Isak bezahlt. Wenn es nur darum ginge, würde ich das nicht groß thematisieren. Mich stört, dass der Deal so lange gedauert hat. Sancho hat viel Eingewöhnungszeit verpasst und er hing über Wochen in der Luft. Kein Wunder, dass er jetzt großen Rückstand hat und die Spielgenehmigung hat er dadurch auch noch nicht. Hätte man den Deal zu diesen Konditionen am 1.7. durch gehabt, sähe das etwas anders aus.
Außerdem stört mich die angebliche Weiterverkaufsklausel. Die kann man nun einfach für nicht-existent halten, ich halte dies hingegen für möglich. Dann sprechen wir vielleicht mal über ganz andere Summen.

Innerhalb der EU dürfen Spieler ab 16 Jahren transferiert werden. Barca wurde bestraft, weil die teilweise 11-Jährige Asiaten verpflichtet haben und sich dabei noch dreist verhalten haben. Also erkläre du mir erstmal, was die FIFA gegen diesen Transfer hätte haben sollen. Wenn man solche Regeln verletzt, helfen übrigens auch Ablösezahlungen kein Stück weiter.

Zitat von kicker.de







Der kicker hatte bereits Ende Juli exklusiv über das Dortmunder Interesse an Jadon Sancho berichtet. Dass es bis zur Einigung aller Seiten bis zum letzten Tag der Transferperiode I gedauert hat, lag an Dortmunds Willen, eine saubere Lösung zu finden. Der Flügelspieler besaß bis vor kurzem einen sogenannten Scholarship-Vertrag bei Manchester City, den ein Spieler laut englischen Statuten kündigen darf. Genau das tat Sancho nach kicker-Informationen aus England vor einigen Wochen, da er keine Perspektive im Star-Aufgebot von Trainer Pep Guardiola sah. Meldungen, nach denen er in den Streik getreten sei, sind daher falsch. Sancho handelte regelkonform.

Dass der BVB trotz Sanchos Kündigung sieben Millionen Euro Ablöse an City zahlt, ist dem Umstand geschuldet, dass die Dortmunder Verantwortlichen nicht erst auf einen Schiedsspruch durch den englischen Verband warten wollten. Von Anfang an befanden sich die Dortmunder in Gesprächen mit Manchester City. Die Verhandlungen mit Sancho, der sich bereits vor Wochen das Trainingsgelände des BVB in Brackel angesehen hatte, waren in Absprache mit den Citizens geführt worden.


Kennt jemand bessere Quellen zum Ablauf? Für mich klingt die Version des Kickers halbwegs realistisch. Mit Schiedsspruch dürfte das "Tribunal" gemeint sein und das ist eigentlich keine riesen Sache.
https://www.theguardian.com/football/2015/jul/10/transfer-tribunal-danny-ings-liverpool-burnley
http://fullcontactlaw.co.uk/2016/11/compensation-players-24-mystery/

Andererseits weiss ich gar nicht, was der englische Verband damit zu tun haben sollte. Dieses Modell gilt nur für Transfers innerhalb Englands. Hier müsste die FIFA eine Ausbildungsentschädigung festlegen, so wie damals bei Kagawa Shinji.

Natürlich kann es sein, dass City noch ein Ass im Ärmel hatte. Das ist aber noch wesentlich spekulativer, als alles, was ich vorbringe.


Zum Zeitpunkt: Der dürfte eng mit der Mor-Personalie zusammengehangen haben, dessen Transfer sich ja leider mit etlichen Wendungen in die Länge gezogen hatte.


Das ist deine Version. Der Kicker begründet den Zeitpunkt allerdings ganz anders.
Warum sollte Sancho denn mit Mor zusammenhängen? Hätte der BVB sonst die Kohle nicht gehabt? Oder hätte Sancho Angst vorm Konkurrenzkampf mit dem quasi aussortieren Mor gehabt? Oder wegen der Kadergröße? Der Kader ist ohnehin riesig, ein Talent mehr oder weniger macht da nicht mehr viel aus.
Toljan hat man auch verpflichtet, obwohl man Durm nicht los geworden ist.

Ich will einen Zusammenhang nicht ausschließen, finde ihn aber auch nicht sehr wahrscheinlich. An Sancho ist man schon seit Monaten dran. Mor hat man aber in der Vorbereitung mMn noch eine faire Chance eingeräumt. Das passt nicht wirklich zusammen.


Was heißt hier "meien Version"? Wissen tut das letztlich niemand von uns. Und nur weil es einen ähnlich gelagerten (aber doch komplett anderen) Fall gibt, heißt das ja nicht, dass man sich gleich zweifach Spieler ohne entsprechende Abgänge holt. Zumal Toljan direkt einen Konkurrenzdruck ausüben kann und eine erwiesene Schwachstelle des Kaders verstärkt. Mit Durm ist zudem weniger zu rechnen, als mit Mor (gesundheitlich) und übrigens hat uns Passlack im (direkten) Gegenzug verlassen.

Dieses "ein Talent mehr macht den Kohl auch nicht mehr fett"-Denken ist auch unsinnig. Genau das macht es nämlich. Und auch wenn man das aus Vereins- oder Fußballmanagerspiel-Seite á la Sammelspiel so meinen mag, gibt es auch noch die Spielerseite. Vielleicht(!) war es ja eine Vorgabe Sanchos, ohne die er sich nicht comitten wollte. Einen Mor ein Jahr auf die Tribüne setzen, hätte den Verkaufswert auch nicht unbedingt gesteigert.

Vielleicht(!) war es aber auch irgendein Ass im City-Ärmel, das man möglichst lange auszuhebeln versucht hatte, bis man eben einknicken musste, um den Transfer noch rechtzeitig realisieren zu können.

Allgemein ist das aber mal wieder sehr viel "wieso dies, wieso das?" - ich freue mich einfach ungemein auf den Spieler und darauf, ihn dann endlich irgendwann für uns auf dem Platz zu sehen.

Der wesentliche Punkt gegen deine Argumentation ist doch, dass der kicker eine andere Begründung für die späte Verpflichtung von Sancho liefert. Tust Du deren Aussagen auch mit "Wissen tut das letztlich niemand" ab?
Zu der Argumentation des kickers passt auch sehr gut, dass Sancho nicht schon vorher zu einem anderen Verein gewechselt ist.
Ich kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass der BVB für Sancho das Maß aller Dinge war und er bis zum letzten Tag der Transferperiode darauf wartet, dass ein Kaderplatz bei uns frei wird.
Und wenn Mor nicht gewechselt wäre, wäre Sancho dann bei City geblieben?
Ich halte es bei so einer einer Konstellation für viel wahrscheinlicher, dass Sancho sich einen anderen Verein gesucht hätte, wo er dann auch schon die Vorbereitung hätte bestreiten können.

Daher ist die Begründung des kickers, dass die schwierigen Verhandlung mit City für den späten Wechsel sorgten, für mich plausibler als ein Zusammenhang mit Mor (wobei das wesentliche Argument pro den kicker bleibt, dass sie wohl echte Informationen besitzen und nicht einfach spekulieren).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mba123 am 08.09.2017 um 09:31 Uhr bearbeitet
Jadon Sancho [7] |#272
08.09.2017 - 10:00 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von LangweileDich_net

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Bremer_Hesse

Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.


Mich stören andere Dinge deutlich mehr als die 7 bis 10 Millionen. Das hat man auch für Isak bezahlt. Wenn es nur darum ginge, würde ich das nicht groß thematisieren. Mich stört, dass der Deal so lange gedauert hat. Sancho hat viel Eingewöhnungszeit verpasst und er hing über Wochen in der Luft. Kein Wunder, dass er jetzt großen Rückstand hat und die Spielgenehmigung hat er dadurch auch noch nicht. Hätte man den Deal zu diesen Konditionen am 1.7. durch gehabt, sähe das etwas anders aus.
Außerdem stört mich die angebliche Weiterverkaufsklausel. Die kann man nun einfach für nicht-existent halten, ich halte dies hingegen für möglich. Dann sprechen wir vielleicht mal über ganz andere Summen.

Innerhalb der EU dürfen Spieler ab 16 Jahren transferiert werden. Barca wurde bestraft, weil die teilweise 11-Jährige Asiaten verpflichtet haben und sich dabei noch dreist verhalten haben. Also erkläre du mir erstmal, was die FIFA gegen diesen Transfer hätte haben sollen. Wenn man solche Regeln verletzt, helfen übrigens auch Ablösezahlungen kein Stück weiter.

Zitat von kicker.de





Der kicker hatte bereits Ende Juli exklusiv über das Dortmunder Interesse an Jadon Sancho berichtet. Dass es bis zur Einigung aller Seiten bis zum letzten Tag der Transferperiode I gedauert hat, lag an Dortmunds Willen, eine saubere Lösung zu finden. Der Flügelspieler besaß bis vor kurzem einen sogenannten Scholarship-Vertrag bei Manchester City, den ein Spieler laut englischen Statuten kündigen darf. Genau das tat Sancho nach kicker-Informationen aus England vor einigen Wochen, da er keine Perspektive im Star-Aufgebot von Trainer Pep Guardiola sah. Meldungen, nach denen er in den Streik getreten sei, sind daher falsch. Sancho handelte regelkonform.

Dass der BVB trotz Sanchos Kündigung sieben Millionen Euro Ablöse an City zahlt, ist dem Umstand geschuldet, dass die Dortmunder Verantwortlichen nicht erst auf einen Schiedsspruch durch den englischen Verband warten wollten. Von Anfang an befanden sich die Dortmunder in Gesprächen mit Manchester City. Die Verhandlungen mit Sancho, der sich bereits vor Wochen das Trainingsgelände des BVB in Brackel angesehen hatte, waren in Absprache mit den Citizens geführt worden.


Kennt jemand bessere Quellen zum Ablauf? Für mich klingt die Version des Kickers halbwegs realistisch. Mit Schiedsspruch dürfte das "Tribunal" gemeint sein und das ist eigentlich keine riesen Sache.
https://www.theguardian.com/football/2015/jul/10/transfer-tribunal-danny-ings-liverpool-burnley
http://fullcontactlaw.co.uk/2016/11/compensation-players-24-mystery/

Andererseits weiss ich gar nicht, was der englische Verband damit zu tun haben sollte. Dieses Modell gilt nur für Transfers innerhalb Englands. Hier müsste die FIFA eine Ausbildungsentschädigung festlegen, so wie damals bei Kagawa Shinji.

Natürlich kann es sein, dass City noch ein Ass im Ärmel hatte. Das ist aber noch wesentlich spekulativer, als alles, was ich vorbringe.


Zum Zeitpunkt: Der dürfte eng mit der Mor-Personalie zusammengehangen haben, dessen Transfer sich ja leider mit etlichen Wendungen in die Länge gezogen hatte.


Das ist deine Version. Der Kicker begründet den Zeitpunkt allerdings ganz anders.
Warum sollte Sancho denn mit Mor zusammenhängen? Hätte der BVB sonst die Kohle nicht gehabt? Oder hätte Sancho Angst vorm Konkurrenzkampf mit dem quasi aussortieren Mor gehabt? Oder wegen der Kadergröße? Der Kader ist ohnehin riesig, ein Talent mehr oder weniger macht da nicht mehr viel aus.
Toljan hat man auch verpflichtet, obwohl man Durm nicht los geworden ist.

Ich will einen Zusammenhang nicht ausschließen, finde ihn aber auch nicht sehr wahrscheinlich. An Sancho ist man schon seit Monaten dran. Mor hat man aber in der Vorbereitung mMn noch eine faire Chance eingeräumt. Das passt nicht wirklich zusammen.


Die Überschneidung, dass Dembele und Mor innerhalb weniger Tage, quasi auf den letzten Drücker, wechseln und Yarmolenko sowie Sancho kommen, ist schon auffällig. Gerade wenn der Spieler immer gefordert hat, dass er eine Rolle in einer Profimannschaft bekommen will, die ihm Chancen eröffnet, dann finde ich es nicht allzu gewagt, zu behaupten, dass es auch an Sancho lag - der hatte bis zuletzt schließlich noch viel mehr Optionen und vor allem mit dem Dembele Abgang hat sich das Kräfteverhältnis in der BVB Offensive komplett verschoben und neue Perspektiven eröffnet. Denn mit Yarmolenko kam kein 1zu1 Ersatz, sondern ein ganz anderer Spieler, sodass Sancho allein vom Spielertyp her nun ganz andere Möglichkeiten und Chancen in diesem Kader bekommt, als wenn Dembele und Mor noch hier wären.

Das widerspricht auch nicht notwendigerweise der Kicker Version, sondern könnte sie sogar stützen, wenn man wieder den Zeitpunkt des Wechsels bedenkt. Denn die Situation war ja auch für City längst festgefahren, sodass es aus deren Sicht wenig Grund gab, ein vernünftiges Angebot des BVB abzulehnen. Entweder gab es das bis dato aber nicht, weil es gar nicht vorhanden war oder zu niedrig oder City hat aus Prinzip geblockt, um möglicherweise noch höhere Preise zu erzielen. In den ersten beiden Fällen gibt es eigentlich nur 2 mögliche Gründe, wenn der BVB Sancho jederzeit unbedingt wollte: entweder das Geld hat gefehlt - das halte ich bei dem Preis für unwahrscheinlich - oder Sancho hatte noch nicht zugesagt. In letzterem Fall stellt sich die Frage, warum City dann doch nachgegeben hat und wie der Zeitpunkt zustande gekommen ist. Vielleicht gibt es auch noch Fälle dazwischen (BVB hat erhöht, City nachgegeben usw.), aber auch dabei stellt sich die Frage: Warum so spät?

Gerade diese Frage hat der Kicker in meinen Augen nur unzureichend aufgeklärt, wenn sie lediglich auf City verweisen, denn die konnten nach der Kündigung Sanchos eigentlich nur noch verlieren, weil ein Schiedsspruch der FA höchstwahrscheinlich deutlich weniger Geld bedeutet hätte. Somit stellt sich also die Frage, welche der Parteien sich am Ende bewegt hat, um noch einen Wechsel innerhalb der Transferperiode, also vor dem Schiedsspruch zu bewirken und warum sie das getan hat. Die Frage steht noch immer offen im Raum. Zumal ich davon ausgehe, dass die Verantwortlichen schon vorher wussten, dass sie Sancho in der Hinrunde so gut wie abhaken können und damit zumindest die Erteilung einer Spielerlaubnis erst mal unwichtig ist. D.h. die Vermeidung des Schiedspruchs wäre für den Wechsel nur insofern wichtig gewesen, damit Sancho hier direkt mittrainieren kann und nicht noch warten muss. Die Erklärungen, also auch die des Kicker, reichen mir allerdings auch aus anderen Gründen noch nicht.

Toljan halte ich nämlich auch für ein schlechtes Vergleichsbeispiel, weil dafür ja auch ein Spieler gegangen ist, dessen Rolle offensichtlich hätte größer sein sollen - nur dummerweise nicht war, was ja das Problem war. Idealerweise wäre Durms Abgang auch noch dabei rausgesprungen, weil man mit Toljan dessen Perspektive endgültig nimmt und es sinnlos wäre zwei Gehälter zu zahlen, zumal das Sicherheitsnetz für Passlack gar nicht mehr notwendig gewesen wäre. Es hätte also für alle Parteien Sinn gemacht, dass man erst mal Durm wechseln lässt, damit er noch einen möglichst hohen Marktwert für sich und den BVB nutzt - dummerweise verletzungsbedingt gescheitert -, bevor man Nägel mit Köpfen macht und den Marktwert weiter verschlechtert, indem man mit Toljan dem Rest der Welt signalisiert: wir brauchen Durm nun endgültig nicht mehr, womit er auf die "Resterampe" kommt. Ich denke das wollte man erst mal noch vermeiden, nicht nur aus Eigennutz, bis man entweder feststellte, dass man Toljan, wegen der aktuellen Kadersituation, trotzdem holen muss oder eben eine interne Deadline erreichte. Ich sehe Durm somit weit enger mit Passlack verknüpft, als mit Toljan, wobei nicht nur Durms Verletzungsthematik so oder so Bedarf eröffnet hat, wenn man nicht mit Passlack in die Saison gehen konnte und wollte. Die Entscheidung Toljan jetzt zu holen war in meinen Augen daher unausweichlicher, da mit mehr Handlungsdruck verbunden, als bei Sancho auf den Schiedsspruch zu warten, falls City sich bis zum Ende nicht bewegt haben sollte.

Auch die faire Chance für Mor widerspricht dem Vorgehen nicht, da Mor auch mit Sancho im Kader eine faire Chance gehabt hätte. Mor ist für mich, nach deiner Begründung zu Mors Rolle, auch nicht der wesentliche Grund, der Sancho verhindert hat, sondern bestenfalls einer der Gründe, aber Dembele und Mor könnten durchaus einen wesentlichen Grund dargestellt haben. Der BVB hat schließlich zuletzt häufiger Geduld bewiesen (Dahoud, Toprak, Götze, ...), auch wenn es darum ging kritische Spieler zu ersetzen, da man ja meist relativ gut vorbereitet war (Dembele --> Yarmolenko, Hummels --> Bartra /& Toprak, ...). Dementsprechend kann der Wechsel lange vorbereitet gewesen sein, aber zum Zeitpunkt der Exekution bleiben in meinen Augen noch genug Fragen offen, zumal man Sancho keinen Gefallen getan hat, dass er nun Wochen oder Monate ohne Mannschaftstraining und damit auch ohne Vorbereitung war. 7 Mio. sind sicher nicht zu viel, um zu verhindern, dass das erst mal so weitergegangen wäre, aber sicherlich auch so viel, dass Sancho schon früher hätte aufschlagen können.
Jadon Sancho [7] |#273
08.09.2017 - 21:03 Uhr
Laut SportBild läuft er morgen für die Amas auf

Fans der @BVB-Amateure dürfen sich freuen. Nach @SPORTBILD-Infos feiert Mega-Talent #Sancho morgen um 14 Uhr im Stadion Rote Erde sein Debüt
Jadon Sancho [7] |#274
08.09.2017 - 21:09 Uhr
Mal abwarten, es hießt Sancho habe keine Spielerlaubnis und einen großen Trainingsrückstand, soll nun aber morgen schon Regionalliga spielen? Dann muss aber zumindest die Spielerlaubnis da sein oder die SpoBi schreibt mal wieder Mist.

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 08.09.2017 um 21:10 Uhr bearbeitet
Jadon Sancho [7] |#275
08.09.2017 - 21:27 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Mal abwarten, es hießt Sancho habe keine Spielerlaubnis und einen großen Trainingsrückstand, soll nun aber morgen schon Regionalliga spielen? Dann muss aber zumindest die Spielerlaubnis da sein oder die SpoBi schreibt mal wieder Mist.


Käme auf jeden Fall sehr überraschend. Selbst ich als Optimist habe eher mit 2-3 Wochen gerechnet.

P.S.: Danke für die nachgelieferten Quellen, da war ich sehr schlecht informiert.

•     •     •

Impossible is just a big word thrown around by small men who find it easier to live the world they have been given than to explore the power they have to change it. Impossible is not a fact. It is an opinion. Impossible is not a declaration. It is a dare. Impossible is potential. Impossible is temporary. Impossible is nothing.
Jadon Sancho [7] |#276
08.09.2017 - 21:30 Uhr
Die RN schreiben übrigens auch, dass ein Einsatz von Sancho geplant ist, falls die Spielgenehmigung rechtzeitig da ist und das ist ja anscheinend passiert.

http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Heimspiel-gegen-Roedinghausen-Julian-Weigl-soll-sein-Comeback-beim-BVB-II-geben;art11635,3352795

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1909
Jadon Sancho [7] |#277
08.09.2017 - 21:39 Uhr
Das wäre in jedem Fall spannend, wie der 17-jährige Sancho sich so per Kaltstart in der Regionalliga machen würde. So ohne ist diese Klasse nämlich für einen Jugendspieler nicht. Hätte ihn grundsätzlich eher in der U19 erwartet.

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
Jadon Sancho [7] |#278
08.09.2017 - 22:48 Uhr
Kann man sich die Spiele vom BVB II denn im Stream angucken? Wenn Weigl und Sancho mitspielen, würd mich das schon mal interessieren ^^
Jadon Sancho [7] |#279
08.09.2017 - 22:58 Uhr
Zitat von Gooble
Kann man sich die Spiele vom BVB II denn im Stream angucken? Wenn Weigl und Sancho mitspielen, würd mich das schon mal interessieren ^^


Leider nicht, gibt höchstens den Amateurfunk von schwatz-gelb.de. Die Rechte für die Regionalliga liegen soweit ich weiß bei Sport1.

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1909
Jadon Sancho [7] |#280
08.09.2017 - 23:15 Uhr
Er hat bei ManCity auch bereits in der U23 oder Premier League 2 gespielt. Warum sollte er das beim BVB nicht auch tun. Ich gehe davon aus, dass er sich auch in der U19 zunächst mal nicht zu schade ist. Wichtig ist für ihn allein, dass er jetzt einen Profi-Vertrg hat und er wird jede Chance nutzen wollen, sich für die erste Mannschaft fit zu spielen. Im übrigen kennt er das ja auch, dass selbst Gündogan bei ManCity in der U23 gespielt hat. Möglicherweise hat er mit ihm dort bereits zusammen gespielt. Trainiert haben die mit Sicherheit bereits zusammen.

Von jedem Spieler sollte man erwarten können, dass er auch in der U23 spielt, wenn er Spielpraxis braucht. Dass ein Spieler die notwendige Spielpraxis für sich nur in der ersten Mannschaft beansprucht, sollte kein Spieler erwarten. Auch Schürrle erwarte ich demnächst bei der U23. Und wenn es für ihn doof kommt, sitzt er auch dort nur auf der Bank oder kommt nur als Jocker zum Einsatz. Dass ist auf alle Fälle besser, als wenn er auf einen Einsatz in der ersten Mannschaft wartet und beim ersten Versuch gleich enttäuscht und danach frustriert ist, weil die Medien über ihn herfallen.

Wenn das zur Regel wird, wird allen Medien schnell der Wind aus den Segeln genommen.
Nur wenn es die Ausnahme ist, ziehen sie vielleicht über einen Spieler her, wie das auch unser Fischkreutz ertragen musste.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bavarianhunt am 08.09.2017 um 23:24 Uhr bearbeitet
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