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Jadon Sancho [7]

31.08.2017 - 17:56 Uhr
Jadon Sancho [7] |#251
07.09.2017 - 15:01 Uhr
Zitat von bvbsupport1909
Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Sancho war nicht vertragslos, sondern hatte keinen Profivertrag und seinen bisherigen Vertrag bei City rechtmäßig gekündigt. Damit die Kündigung "rechtskräftig" ist, hätte der BVB aber auf einen Schiedsspruch der FA warten müssen. Das hätte bedeutet, dass dabei mehr Zeit verloren geht, weil das den gesamten Prozess, der jetzt stattfindet nach hinten verschoben hätte - zumal er erst in einem halben Jahr volljährig wird. Wahrscheinlich sogar mit der Konsequenz, dass Sancho noch nicht mal mit dem BVB trainieren hätte dürfen, was noch viel schlimmer gewesen wäre und umso mehr die aktuelle Problematik verstärkt hätte.

Wer weiß also schon, wann Sancho spielberechtigt gewesen wäre, wenn man das nicht so geregelt hätte, wie man es getan hat, wobei damit zu rechnen ist, dass es umso länger gedauert hätte, Sancho spielfit zu bekommen, je länger man das Thema noch ausgessen hätte. Es stellt sich für mich viel eher die Frage, warum sich nicht schon früher eine Einigung mit City erzielen ließ, wobei es dafür auch genug plausible Theorien gibt (u.a. die Kaderplatzproblematik beim BVB, die sich erst in der letzten Woche mit den Abgängen von Dembele und Mor verändert hat und erst so richtig eine Perspektive für Sancho eröffnete.)
Jadon Sancho [7] |#252
07.09.2017 - 15:05 Uhr
Zitat von bvbsupport1909
Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Fußball sowie deren Transfers ist ein komplexes System und nicht für jeden Menschen aller Bildugsschichten nachvollziehbar.

Gehen wir davon aus, dass wir in den Rechtsstreit gezogen wären, hätten wir den Spieler jetzt noch nicht bei uns. So ist er ein fester Bestandteil unseres Kaders und hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Und wir schienen anscheinend vollends von ihm überzeugt zu sein, so dass wir die Ablöse gezogen haben. Immerhin handelte es sich auch um den letzten Transfertag und wir mussten Nägel mit Köpfen machen.

Fußball ist meist eine Momentaufnahme und ein kurzlebiges Geschäft. Insbesondere wenn es um Verträge oder Transfers geht. Also was wäre passiert, wenn wir das Geld nicht überwiesen hätten? Hätte sich Sancho gefragt, ob wir ihn überhaupt 100% wollen und in Zukunft voll auf ihn setzen wollen? Sein Fitnesszustand wäre in den kommenden Monaten eher schlechter als besser geworden, jetzt kann er bei uns trainieren und den gewünschten Fitnesszustand aufbauen. Die Spielberechtigung hätte dann bestimmt auch einige Zeit gekostet. Im Endeffekt hätten wir die Probleme also einfach ein paar Monate später gehabt. Zusätzlich hätten wir noch den ganzen Stress mit dem Rechtsstreit und müssten uns fragen, ob das am Ende wirklich alles hinhaut.

Also im Großen und Ganzen taten uns die 7Millionen nicht weh und wir haben jetzt ein junges englisches Top-Talent. Ich sehe da keine großen Probleme.
Jadon Sancho [7] |#253
07.09.2017 - 15:37 Uhr
Zitat von bvbsupport1909
Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark
Jadon Sancho [7] |#254
07.09.2017 - 15:59 Uhr
Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 07.09.2017 um 16:01 Uhr bearbeitet
Jadon Sancho [7] |#255
07.09.2017 - 17:45 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.

Ich denke nicht dass Dortmund sich bei der Summe von 7 Mio für einen 17jährigen eine grosse Weiterverkaufsbeteiligung reinschreiben lässt. Und Ings und Solanke sind anders gelagerte Fälle da beide gar keinen Vertrag mehr hatten und es da ja um die englandinterne Entschädigung geht, während Sancho keinen Profivertrag hatte, aber einen Ausbildungsvertrag den er gekündigt hat - denke aber kaum das es ohne Citys Einverständnis und ohne Geldfluss gegangen wäre. Und wenn ein Solanke mit ähnlich wenig Profierfahrung schon 5-7? Mio Entschädigung ohne Vertrag kostet, wäre ein Sancho vielleicht 1-2-3 Mio günstiger geworden, dafür hätte Dortmund einem grossen Verein ans Bein gepinkelt, einen unabwägbaren Rechtsstreit, einen jungen Engländer der nicht mittrainieren darf etc. und das zu vermeiden ist die 2-3 Mio in meinen Augen wert, wenn man in Sancho das Potenzial eines zweistelligen Millionenmannes sieht. Und wie gesagt; Burke hat ohne Einsätze und als Schotte bereits ein Transferplus für Leipzig bedeutet, Bayern konnte damals einen nahezu sportinvaliden Hargreaves für irrsinnige 25 Mio verkaufen - da wird Dortmund diese 7 Mio auch schon irgendwie zurückbekommen im Zweifel zwinker
Jadon Sancho [7] |#256
07.09.2017 - 18:29 Uhr
Zitat von LeFiete
Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.

Ich denke nicht dass Dortmund sich bei der Summe von 7 Mio für einen 17jährigen eine grosse Weiterverkaufsbeteiligung reinschreiben lässt. Und Ings und Solanke sind anders gelagerte Fälle da beide gar keinen Vertrag mehr hatten und es da ja um die englandinterne Entschädigung geht, während Sancho keinen Profivertrag hatte, aber einen Ausbildungsvertrag den er gekündigt hat - denke aber kaum das es ohne Citys Einverständnis und ohne Geldfluss gegangen wäre. Und wenn ein Solanke mit ähnlich wenig Profierfahrung schon 5-7? Mio Entschädigung ohne Vertrag kostet, wäre ein Sancho vielleicht 1-2-3 Mio günstiger geworden, dafür hätte Dortmund einem grossen Verein ans Bein gepinkelt, einen unabwägbaren Rechtsstreit, einen jungen Engländer der nicht mittrainieren darf etc. und das zu vermeiden ist die 2-3 Mio in meinen Augen wert, wenn man in Sancho das Potenzial eines zweistelligen Millionenmannes sieht. Und wie gesagt; Burke hat ohne Einsätze und als Schotte bereits ein Transferplus für Leipzig bedeutet, Bayern konnte damals einen nahezu sportinvaliden Hargreaves für irrsinnige 25 Mio verkaufen - da wird Dortmund diese 7 Mio auch schon irgendwie zurückbekommen im Zweifel zwinker


Das ist aber sehr viel Spekulation, die sich teilweise widerspricht. Einerseits sind die 7 Millionen quasi kein Ding für jemanden wie Sancho, andererseits würde der BVB in dem Fall natürlich keine weiteren Klauseln aufnehmen. Stade Rennes hat bei Dembele auch ordentlich mitkassiert. Ich bin mehr sehr sicher, dass City auch gerne beteiligt werden wollte, die wissen schließlich auch um das Ablösepotential. Du gehst halt bei der Vertragsgestaltung vom Best Case aus. Es gibt aber auch Quellen, die von einer Weiterverkaufsbeteiligung von City reden. Ist natürlich angenehm so zu denken, mich überzeugt das aber leider nicht.

Richtig, Solanke und Ings sind andere Fälle. Allerdings ging deren Wechsel trotz "Tribunal" zur Ermittlung der Ausbildungsentschädigung sehr flott über die Bühne. Woher willst du also wissen, dass das ein unwägbarer Rechtsstreit geworden wäre? Wenn man das zeitnah in Angriff genommen hätte, hätte man vermutlich kaum mehr Zeit als jetzt verloren. Jetzt hat Sancho auch viele Wochen an keinem Mannschaftstraining teilgenommen (hatte ja korrekt bei City gekündigt) und auf seine Spielgenehmigung muss er vermutlich trotzdem noch Wochen oder gar Monate warten.

Ob diese Rechnung auf geht oder ob man sich in den Ar... beißt wird die Zukunft zeigen. Wenn man jetzt "nur" in Sachen Ablöse ~5 Mios draufgepackt hat, um sich mit City gut zu stellen und mehr Rechtssicherheit zu haben, finde ich das persönlich ok. Wenn Sancho aber irgendwann mal für eine dreistellige Millionensumme bei einem anderen Verein anheuert und der Scheichverein City ähnlich wie Stade Rennes bei Dembele mitverdient, fände ich das schon sehr ärgerlich und von außen (!) gesehen eher unnötig.

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
Jadon Sancho [7] |#257
07.09.2017 - 18:31 Uhr
Zitat von mannibender_93

Zitat von Durchblick

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Ich denke, das Thema "Fitness" wird oft viel zu hoch gehängt. Der ist 17 und kommt eh nur für maximal 15-20 Minuten zum Einsatz in der ersten Zeit. Die wird er im Tank haben, zumal er ja noch n bisschen Zeit hat, bis er endlich spielberechtigt ist. Mich würde es jedenfalls wundern, wenn ein Kurzeinsatz an mangelnder Fitness scheitern würde.


Für mich umfasst das Wort "Fitness" aber deutlich mehr, als genug Kondition zu haben, um 15-20 Minuten zu spielen. Sancho kommt ja jetzt erst quasi aus der Sommerpause und steigt in die Vorbereitung ein, dazu dann noch auf einem ganz anderen Niveau als den größten Teil der letzten Monate. Geistige Frische, Reaktion, Entscheidungsfindung etc. - das sind ja alles Punkte, die man nur mit regelmäßigem Training auf ein bundesligareifes Niveau bringen kann und dementsprechend finde ich das auch total nachvollziehbar.


Wenn es denn nur an Sanchos Kondition und dem Reifegrad liegt, haben wir ehrlich gesagt wenig zu meckern. Das weitaus größere Problem dürfte sowieso die generelle sportliche Perspektive werden, wenn der Kader sich wieder füllt, was in etwa zeitgleich mit der Spielerlaubnis und der Wettkampffitness von Sancho einher gehen sollte. Auf den Flügeln wird es ein Hauen und Stechen um vernünftige Spielanteile geben und irgendwer wird da zwangsweise den Kürzeren ziehen müssen! Stellt man nur auf die bisherige Profierfahrung und das (voraussichtliche) derzeitige Leistungsvermögen ab, dürfte Sancho kurz- bis mittelfristig bestenfalls das fünfte Rad am Wagen sein (LA: Schürrle, Philipp (Reus, Kagawa); RA: Yarmolenko, Pulisic (Larsen)), sodass jede Kadernominierung in dieser Saison schon fast ein Glücksfall wäre, wobei selbst dann Einsatzzeiten aufgrund der begrenzten Wechselmöglichkeiten keineswegs garantiert sind. Die Talententwicklung dürfte bei der Kaderkonstellation also noch schwerer werden, als bspw. bei Mor im letzten Jahr, der "nur" zwei Kontrahenten vor sich hatte (Dembele, Pulisic).

Dass Sancho mangels Spielerlaubnis nun noch gar nicht auflaufen darf, tut mir einerseits für den Jungen leid, ist aber andererseits auch problematisch, da ihm wertvolle Zeit flöten geht. Zeit, in der er sich wenigstens gegenüber den derzeit verletzten Spielern einen Wettbewerbsvorteil im Ernstfall hätte erarbeiten können. Sollten am Ende der Saison unter'm Strich knappe 400 Minuten Einsatzzeiten rauskommen, was schon eine optimistische Perspektive wäre, sollte man sich jedenfalls nicht wundern. Spätestens im nächsten Frühjahr müssen dann Nägel mit Köpfen gemacht werden, um Einsatzzeiten freizuschaufeln, die es derzeit für ein Talent wie Sancho (meinetwegen auch Larsen) schlichtweg nicht gibt. Sonst drohen die Fälle Merino und Mor 2.0, die sich zwar wirtschaftlich, aber sportlich überhaupt nicht gelohnt haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tobi1909bvb am 07.09.2017 um 18:33 Uhr bearbeitet
Jadon Sancho [7] |#258
07.09.2017 - 19:25 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von LeFiete

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.

Ich denke nicht dass Dortmund sich bei der Summe von 7 Mio für einen 17jährigen eine grosse Weiterverkaufsbeteiligung reinschreiben lässt. Und Ings und Solanke sind anders gelagerte Fälle da beide gar keinen Vertrag mehr hatten und es da ja um die englandinterne Entschädigung geht, während Sancho keinen Profivertrag hatte, aber einen Ausbildungsvertrag den er gekündigt hat - denke aber kaum das es ohne Citys Einverständnis und ohne Geldfluss gegangen wäre. Und wenn ein Solanke mit ähnlich wenig Profierfahrung schon 5-7? Mio Entschädigung ohne Vertrag kostet, wäre ein Sancho vielleicht 1-2-3 Mio günstiger geworden, dafür hätte Dortmund einem grossen Verein ans Bein gepinkelt, einen unabwägbaren Rechtsstreit, einen jungen Engländer der nicht mittrainieren darf etc. und das zu vermeiden ist die 2-3 Mio in meinen Augen wert, wenn man in Sancho das Potenzial eines zweistelligen Millionenmannes sieht. Und wie gesagt; Burke hat ohne Einsätze und als Schotte bereits ein Transferplus für Leipzig bedeutet, Bayern konnte damals einen nahezu sportinvaliden Hargreaves für irrsinnige 25 Mio verkaufen - da wird Dortmund diese 7 Mio auch schon irgendwie zurückbekommen im Zweifel zwinker


Das ist aber sehr viel Spekulation, die sich teilweise widerspricht. Einerseits sind die 7 Millionen quasi kein Ding für jemanden wie Sancho, andererseits würde der BVB in dem Fall natürlich keine weiteren Klauseln aufnehmen. Stade Rennes hat bei Dembele auch ordentlich mitkassiert. Ich bin mehr sehr sicher, dass City auch gerne beteiligt werden wollte, die wissen schließlich auch um das Ablösepotential. Du gehst halt bei der Vertragsgestaltung vom Best Case aus. Es gibt aber auch Quellen, die von einer Weiterverkaufsbeteiligung von City reden. Ist natürlich angenehm so zu denken, mich überzeugt das aber leider nicht.

Richtig, Solanke und Ings sind andere Fälle. Allerdings ging deren Wechsel trotz "Tribunal" zur Ermittlung der Ausbildungsentschädigung sehr flott über die Bühne. Woher willst du also wissen, dass das ein unwägbarer Rechtsstreit geworden wäre? Wenn man das zeitnah in Angriff genommen hätte, hätte man vermutlich kaum mehr Zeit als jetzt verloren. Jetzt hat Sancho auch viele Wochen an keinem Mannschaftstraining teilgenommen (hatte ja korrekt bei City gekündigt) und auf seine Spielgenehmigung muss er vermutlich trotzdem noch Wochen oder gar Monate warten.

Ob diese Rechnung auf geht oder ob man sich in den Ar... beißt wird die Zukunft zeigen. Wenn man jetzt "nur" in Sachen Ablöse ~5 Mios draufgepackt hat, um sich mit City gut zu stellen und mehr Rechtssicherheit zu haben, finde ich das persönlich ok. Wenn Sancho aber irgendwann mal für eine dreistellige Millionensumme bei einem anderen Verein anheuert und der Scheichverein City ähnlich wie Stade Rennes bei Dembele mitverdient, fände ich das schon sehr ärgerlich und von außen (!) gesehen eher unnötig.

Im Grunde siehst du das ähnlich wie ich; die 7 Mio sind meiner Empfindung nach okay, aber für einen Spieler der 0 Profiminuten hat trotzdem schon eine nicht zu verachtende Summe - habe geschrieben ich denke es wird keine hohe Ablösebeteiligung aufgenommen, wenn wir quasi das Risiko tragen und City nur potenziell gewinnen oder noch mehr gewinnen kann. Denke einfach bei der Transferpolitik des BVBs immer die Kontrolle behalten zu wollen (möglichst lange Verträge abschliessen, keine AKs mehr, im Zweifel wie im Falle Moratas als man Nebenbuhler mit Juve war scheinbar aus Gesprächen aussteigen wenns RKOs gibt usw) wird es jetzt kaum einen 17jährigen geben wo man 30-50% der Ablöse die man irgendwann generieren kann einem Scheichverein in den Rachen wirft während man mit 7 Mio das ganze Risiko geht.
Die 7 mio dürften aber recht wertstabil sein, denke einfach dass Sancho enorm floppen müsste damit ein Engländer mit dem Branding "war bei City, BVB" keine Angebote von West Brom, Norwich oder sowas generieren würde die wenigstens die Hälfte wieder reinspielen. Mor zB war ein ähnlicher Fall, kaum Profierfahrung, sehr teuer dafür, im Endeffekt als Türke aber ein Nobrainer da gute Türken auf dem Transfermarkt rar sind und dieser Spielertyp erst Recht.
Jadon Sancho [7] |#259
07.09.2017 - 19:59 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.


Wir haben aber auch schon bei Dembélé den "sicheren" Weg beschritten und eine höhere Ablöse in Kauf genommen, um im Gegenzug Vertragssicherheit zu haben. Der BVB geht eben hier den Weg, dass man lieber mehr Geld in die Hand nimmt (einmalig für die Ablöse), um im Gegensatz dafür kein Risiko einzugehen in Sachen Rechtsstreitigkeiten.

Nichts anderes macht man hier auch bei Sancho. Die 7 Mio. tun uns nicht wirklich weh und außerdem haben wir auch dadurch weiterhin ein gutes Verhältnis zu ManCity. Ich sehe darin überhaupt kein Problem.

•     •     •

Impossible is just a big word thrown around by small men who find it easier to live the world they have been given than to explore the power they have to change it. Impossible is not a fact. It is an opinion. Impossible is not a declaration. It is a dare. Impossible is potential. Impossible is temporary. Impossible is nothing.
Jadon Sancho [7] |#260
07.09.2017 - 20:36 Uhr
Zitat von Leandro
Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.


Wir haben aber auch schon bei Dembélé den "sicheren" Weg beschritten und eine höhere Ablöse in Kauf genommen, um im Gegenzug Vertragssicherheit zu haben. Der BVB geht eben hier den Weg, dass man lieber mehr Geld in die Hand nimmt (einmalig für die Ablöse), um im Gegensatz dafür kein Risiko einzugehen in Sachen Rechtsstreitigkeiten.

Nichts anderes macht man hier auch bei Sancho. Die 7 Mio. tun uns nicht wirklich weh und außerdem haben wir auch dadurch weiterhin ein gutes Verhältnis zu ManCity. Ich sehe darin überhaupt kein Problem.


Was das Problem sein könnte, habe ich bereits erwähnt und das sind eben nicht die sieben Millionen.

Dembele hatte keine rechtskräftige AK, die sind mWn in Frankreich gar nicht zugelassen! Zudem war in der Geschichte Puma involviert. Ob man bei Dembele die AK hätte ziehen können, ist mehr als nur fraglich. Bei Sancho sieht das hingegen anders aus, wenn man den Medien glauben kann. Bei Dembele gab es kein alternatives Vorgehen, bei Sancho schon.

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
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