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Jadon Sancho [7]

31.08.2017 - 17:56 Uhr
Jadon Sancho [7] |#261
07.09.2017 - 21:05 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von Leandro

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.


Wir haben aber auch schon bei Dembélé den "sicheren" Weg beschritten und eine höhere Ablöse in Kauf genommen, um im Gegenzug Vertragssicherheit zu haben. Der BVB geht eben hier den Weg, dass man lieber mehr Geld in die Hand nimmt (einmalig für die Ablöse), um im Gegensatz dafür kein Risiko einzugehen in Sachen Rechtsstreitigkeiten.

Nichts anderes macht man hier auch bei Sancho. Die 7 Mio. tun uns nicht wirklich weh und außerdem haben wir auch dadurch weiterhin ein gutes Verhältnis zu ManCity. Ich sehe darin überhaupt kein Problem.


Was das Problem sein könnte, habe ich bereits erwähnt und das sind eben nicht die sieben Millionen.

Dembele hatte keine rechtskräftige AK, die sind mWn in Frankreich gar nicht zugelassen! Zudem war in der Geschichte Puma involviert. Ob man bei Dembele die AK hätte ziehen können, ist mehr als nur fraglich. Bei Sancho sieht das hingegen anders aus, wenn man den Medien glauben kann. Bei Dembele gab es kein alternatives Vorgehen, bei Sancho schon.


Klauseln sind in Frankreich scheinbar tatsächlich nicht zugelassen, allerdings wird dies teilweise einfach so gehandhabt, dass man sich in Gesprächen auf eine einigt. Ähnliches scheint es z.b bei Seri gegeben zu haben, dem ein Wechsel zugesagt wurde, wenn eine Ablösesumme von 45 Millionen geboten wird.
Jadon Sancho [7] |#262
07.09.2017 - 21:07 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von Leandro

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Danjo88

Zitat von bvbsupport1909

Zitat von Weston

Nach den Aussagen von Bosz bzgl seiner Fitness und die von Fligge zu seiner Spielerlaubnis, sieht es wohl so aus, als sei Sancho frühstens im Spätherbst eine wirkliche Alternative.


Dann verstehe ich offen gestanden nicht, warum hier € 7 Mio. freiwillige Ablöse gezahlt wurden.

Es hieß, der Spieler ist vertragslos und es steht nur eine Ausbildungsentschädigung an. Nur weil der BVB vermeiden wollte, dass es einen längeren Rechtsstreit geben könnte, hätte man - um schneller Tatsachen zu schaffen (und den Spieler auch verfügbar zu haben) - eine Ablöse angeboten.

Wenn es nun heißt, der Spieler ist nicht fit UND die Spielerlaubnis kann noch lange (Monate) auf sich warten, erschließt sich mir der Sinn der freiwilligen Zahlung nicht. Zumal der Spieler ja zum BVB wollte und auch seinen vertrag unterschrieben hatte ....


Die 7 Mio. Ablöse sind doch nun wirklich ein No-Brainer.
Denn gemäß dem Fall, dass Sancho bei uns nicht einschlägt, gibt es nun wahrlich genug PL-Klubs, die für ihn mindestens die 7 Mio. wieder hinlegen werden. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da es sich hierbei um einen englischen Spieler handelt. Was für Summen da bezahlt werden, kannst du gerne anhand der Transfers von Stones, Sterling, Walker und Co. begutachten.
Von daher haben wir in diesem Fall nichts falsch gemacht. Womöglich haben wir hier sogar eher noch Zeit gewonnen, indem wir die 7 Mio. Ablöse bezahlt haben. stark


Und wenn es 7 Millionen + Weiterverkaufsbeteiligung sind? Dann hätte man vielleicht doch die kompliziertere Variante via Ausbildungsentschädigung in Betracht ziehen sollen. Liverpool hat auf diese Art und Weise auch Ings und Solanke verpflichtet. Scheint also schon ganz ordentlich zu funktionieren, auch wenn die Fälle nicht identisch sind.


Wir haben aber auch schon bei Dembélé den "sicheren" Weg beschritten und eine höhere Ablöse in Kauf genommen, um im Gegenzug Vertragssicherheit zu haben. Der BVB geht eben hier den Weg, dass man lieber mehr Geld in die Hand nimmt (einmalig für die Ablöse), um im Gegensatz dafür kein Risiko einzugehen in Sachen Rechtsstreitigkeiten.

Nichts anderes macht man hier auch bei Sancho. Die 7 Mio. tun uns nicht wirklich weh und außerdem haben wir auch dadurch weiterhin ein gutes Verhältnis zu ManCity. Ich sehe darin überhaupt kein Problem.


Was das Problem sein könnte, habe ich bereits erwähnt und das sind eben nicht die sieben Millionen.

Dembele hatte keine rechtskräftige AK, die sind mWn in Frankreich gar nicht zugelassen! Zudem war in der Geschichte Puma involviert. Ob man bei Dembele die AK hätte ziehen können, ist mehr als nur fraglich. Bei Sancho sieht das hingegen anders aus, wenn man den Medien glauben kann. Bei Dembele gab es kein alternatives Vorgehen, bei Sancho schon.


Wir beide wissen nicht genau, was und wie gut die Alternativen bei Sancho waren. Genauso wissen wir auch nur aus den Medien, was der Sachstand damals bei Dembélé war. Ich finde es nur komisch, dass Du quasi das exakt gleiche Vorgehen bei Dembélé quasi als alternativlos darstellst, während Du es bei Sancho kritisierst.

Das mit der Spielerlaubnis ist einigermaßen egal auf lange Sicht, weil Sancho auch mit Spielerlaubnis keine echte Alternive für unseren Profikader wäre. Klar, er wäre dann wohl für die Youth League gemeldet worden aber soweit ich das verstanden habe, kann man ihn auch immer noch nachmelden, wenn die Erlaubnis da ist. Und da du jetzt von Monaten sprichst, die es dauern könnte, wissen wir auch dies nicht genau. Es kann genauso gut sein, dass er diese in 2 Wochen hat.

Und über eine Beteiligung bei Weiterverkauf ist derzeit weder bestätigt noch gibt es darüber ernsthafte Gerüchte. Genauso gut könnte man argumentieren, dass der BVB extra eine relativ hohe Ablöse gezahlt hat, weil es eben keine Weiterveräußerungsbeteiligung gibt. Wohl gemerkt: Rein spekulativ, ich habe hier überhaupt keine Fakten.

Darüberhinaus gewichte ich eben die Soft Facts (Verhältnis zu ManCity, Rechtssicherheit) viel höher als du.

Grundsätzlich, da eben sehr viel Spekulation ist, habe ich einfach ein viel positiveres Bild unserer Verantwortlichen. Ich gehe davon aus, dass man die Alternativen bzgl. ihrer Chancen und Risiken abgewägt und sich für die beste Option entschieden hat. Ich finde, so viel Vertrauen haben sich Zorc und Co. schon verdient.

•     •     •

Impossible is just a big word thrown around by small men who find it easier to live the world they have been given than to explore the power they have to change it. Impossible is not a fact. It is an opinion. Impossible is not a declaration. It is a dare. Impossible is potential. Impossible is temporary. Impossible is nothing.
Jadon Sancho [7] |#263
07.09.2017 - 21:49 Uhr
Zitat von Leandro

Wir beide wissen nicht genau, was und wie gut die Alternativen bei Sancho waren. Genauso wissen wir auch nur aus den Medien, was der Sachstand damals bei Dembélé war. Ich finde es nur komisch, dass Du quasi das exakt gleiche Vorgehen bei Dembélé quasi als alternativlos darstellst, während Du es bei Sancho kritisierst.


Nein, bei Dembele sind mittlerweile alle Details bekannt, Football Leaks sei dank. Na ja, wer dem Präsi von Stade Rennes Glauben schenkte, der wusste das sogar schon vorher. Außerdem weiss man, dass es in Frankreich keine rechtskräftigen Ausstiegsklauseln gibt. Das sind eher lose Vereinbarungen. Was benötigt man denn sonst noch für Information? Ausnahmsweise hat man hier sehr viele Infos auf dem Tisch. Ich kann aus den vorliegenden Infos im Fall Dembele schließen, dass das Vorgehen vom BVB alternativlos war, ohne die Zustimmung von Stade Rennes wäre nichts gelaufen. Ein weiterer Vorteil war, dass Dembele direkt zum Trainingsauftakt in Dortmund und sofort spielberechtigt war.

Sancho hatte hingegen rechtskräftig seinen Ausbildungsvertrag in Manchester gekündigt und hat daher auch nicht mehr am Training teilgenommen. Das hat u.a. der Kicker berichtet. Die englischen Medien berichteten zudem, dass der BVB Sancho für unter 300k Pfund Ausbildungsentschädigung unter Vertrag hätte nehmen können. Wie das genau abgelaufen wäre, wissen wir nicht. Allerdings wird das schon auch ein bißchen im Sinne des Spielers laufen, warum sollte es so eine Möglichkeit geben um dann den Spieler lange zwischen den Stühlen sitzen zu lassen?


Zitat von Leandro

Das mit der Spielerlaubnis ist einigermaßen egal auf lange Sicht, weil Sancho auch mit Spielerlaubnis keine echte Alternive für unseren Profikader wäre. Klar, er wäre dann wohl für die Youth League gemeldet worden aber soweit ich das verstanden habe, kann man ihn auch immer noch nachmelden, wenn die Erlaubnis da ist. Und da du jetzt von Monaten sprichst, die es dauern könnte, wissen wir auch dies nicht genau. Es kann genauso gut sein, dass er diese in 2 Wochen hat.

Und über eine Beteiligung bei Weiterverkauf ist derzeit weder bestätigt noch gibt es darüber ernsthafte Gerüchte. Genauso gut könnte man argumentieren, dass der BVB extra eine relativ hohe Ablöse gezahlt hat, weil es eben keine Weiterveräußerungsbeteiligung gibt. Wohl gemerkt: Rein spekulativ, ich habe hier überhaupt keine Fakten.

Darüberhinaus gewichte ich eben die Soft Facts (Verhältnis zu ManCity, Rechtssicherheit) viel höher als du.

Grundsätzlich, da eben sehr viel Spekulation ist, habe ich einfach ein viel positiveres Bild unserer Verantwortlichen. Ich gehe davon aus, dass man die Alternativen bzgl. ihrer Chancen und Risiken abgewägt und sich für die beste Option entschieden hat. Ich finde, so viel Vertrauen haben sich Zorc und Co. schon verdient.


Die Ablöse (angeblich übrigens nicht sieben Millionen Euro sondern eher neun) ist doch aus der Sicht von Manchester City nicht hoch, das sind für die Peanuts. Das macht eine Weiterverkaufsklausel nicht unwahrscheinlich. Ist der Guardian seriös genug?
Zitat von guardian.co.uk



Dortmund’s deal also includes significant add-ons and a sell-on clause.

Ich kann dir jetzt noch Quellen mit ähnlichem Inhalt nachreichen, ich halte aber vom Guardian mehr als von Mirror, Sun und anderen. Für mich ist das durchaus ein ernsthaftes Gerücht und ich sehe ich auch keinen Grund, warum City auf sowas freiwillig hätte verzichten sollen. Bestimmt nicht wegen ein paar Peanuts.

Warum ist das Verhältnis zu City so wichtig, aber zu Barca vollkommen egal? Barca hat man wegen Dembele ordentlich schwitzen lassen, hat auch medial (Watzke) ordentlich in diese Richtung gefeuert und hat bei Bartra (da wollte Barca angeblich eine Rückkaufoption bzw. ein Vorkaufsrecht) eiskalt die AK bedient.

Ich finde bei Sancho hat man auf dem ersten Blick nicht viel gewonnen. Der Junge kam erst am letzten Transfertag, ihm fehlt durch das lange Verhandeln Spielpraxis und Training. Die Spielerlaubnis kann lt. Fligge in zwei Wochen aber auch erst in zwei Monaten da sein. Aber ok, hauptsache man hat ManCity nicht vor den Koffer gekackt. Das wäre mir keine knapp neun Million Euro + evtl. Weiterverkaufsbeteiligung wert, wenn man stattdessen auch die Ausbildungentschädigung hätte zahlen können. Wenn man den zweiten Weg ab dem 1.7. betreten hätte, wäre es zeitlich wohl kaum schlechter gelaufen.

Klar, man kann bei allem darauf vertrauen, dass die Verantwortlichen stets die richtige Entscheidung treffen. Das sehe ich aber eben nicht immer so. Damit können wir das Thema dann auch beenden, wenn man Entscheidungen nicht kritisch hinterfragen darf, fehlt an dieser Stelle natürlich die Diskussionsgrundlage.


Zitat von usernick

Press Association Sport understands the German club have paid around £8 million for the 17-year-old in a deal which also guarantees City will receive a substantial sell-on clause should he move on again.
http://sport360.com/article/football/transfer-news/246733/manchester-city-sell-youth-team-star-jadon-sancho-to-borussia-dortmund-for-8m/


Zitat von usernick

Sancho, however, was surprisingly left behind. Barely a month after the squad reconvened in Manchester, he was headed out to Borussia Dortmund in an £8 million deal. In the short term it's a good deal for City, particularly as they were reportedly only due £170,000 through FIFA rules and the fee could rise to £10m with add-ons -- City have also included a "substantial" sell-on clause. But there will be frustration that a player with huge potential won't be making the grade at the Etihad Stadium.
http://www.espnfc.com/english-premier-league/23/blog/post/3193945/borussia-dortmund-could-have-bargain-in-deal-for-manchester-city-youth-star-jaden-sancho

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 07.09.2017 um 22:00 Uhr bearbeitet
Jadon Sancho [7] |#264
07.09.2017 - 22:20 Uhr
das klingt schon ziemlich nach 10 verknallten Mios soweit. Andererseits muss man schon sagen, dass sich unsere Chefs bisher recht selten dazu bequatschen lassen haben, 10 Mios einfach zu versenken. Da bleibt schon die Frage: Warum sollten sie das tun?
Einen Gegenwert muss es ja geben, sonst hätte man City den Wechsel ja per Fax mitteilen können und wäre mit der Ausbildungsentschädigung durch. Wozu überhaupt einen Vertrag mit City, wen Sancho gekündigt hat, ist das Thema für die schlicht erledigt und da sind überhaupt keine Forderungen zu stellen.
Vor der Fragestunde auf der JHV wird sich diesbezüglich aber vermutlich wenig klären, wenn sich da überhaupt jemand dafür interessiert.

•     •     •

mir reichts, ich geh´ schaukeln!
Jadon Sancho [7] |#265
07.09.2017 - 22:49 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von Leandro

Wir beide wissen nicht genau, was und wie gut die Alternativen bei Sancho waren. Genauso wissen wir auch nur aus den Medien, was der Sachstand damals bei Dembélé war. Ich finde es nur komisch, dass Du quasi das exakt gleiche Vorgehen bei Dembélé quasi als alternativlos darstellst, während Du es bei Sancho kritisierst.


Nein, bei Dembele sind mittlerweile alle Details bekannt, Football Leaks sei dank. Na ja, wer dem Präsi von Stade Rennes Glauben schenkte, der wusste das sogar schon vorher. Außerdem weiss man, dass es in Frankreich keine rechtskräftigen Ausstiegsklauseln gibt. Das sind eher lose Vereinbarungen. Was benötigt man denn sonst noch für Information? Ausnahmsweise hat man hier sehr viele Infos auf dem Tisch. Ich kann aus den vorliegenden Infos im Fall Dembele schließen, dass das Vorgehen vom BVB alternativlos war, ohne die Zustimmung von Stade Rennes wäre nichts gelaufen. Ein weiterer Vorteil war, dass Dembele direkt zum Trainingsauftakt in Dortmund und sofort spielberechtigt war.

Sancho hatte hingegen rechtskräftig seinen Ausbildungsvertrag in Manchester gekündigt und hat daher auch nicht mehr am Training teilgenommen. Das hat u.a. der Kicker berichtet. Die englischen Medien berichteten zudem, dass der BVB Sancho für unter 300k Pfund Ausbildungsentschädigung unter Vertrag hätte nehmen können. Wie das genau abgelaufen wäre, wissen wir nicht. Allerdings wird das schon auch ein bißchen im Sinne des Spielers laufen, warum sollte es so eine Möglichkeit geben um dann den Spieler lange zwischen den Stühlen sitzen zu lassen?


Zitat von Leandro

Das mit der Spielerlaubnis ist einigermaßen egal auf lange Sicht, weil Sancho auch mit Spielerlaubnis keine echte Alternive für unseren Profikader wäre. Klar, er wäre dann wohl für die Youth League gemeldet worden aber soweit ich das verstanden habe, kann man ihn auch immer noch nachmelden, wenn die Erlaubnis da ist. Und da du jetzt von Monaten sprichst, die es dauern könnte, wissen wir auch dies nicht genau. Es kann genauso gut sein, dass er diese in 2 Wochen hat.

Und über eine Beteiligung bei Weiterverkauf ist derzeit weder bestätigt noch gibt es darüber ernsthafte Gerüchte. Genauso gut könnte man argumentieren, dass der BVB extra eine relativ hohe Ablöse gezahlt hat, weil es eben keine Weiterveräußerungsbeteiligung gibt. Wohl gemerkt: Rein spekulativ, ich habe hier überhaupt keine Fakten.

Darüberhinaus gewichte ich eben die Soft Facts (Verhältnis zu ManCity, Rechtssicherheit) viel höher als du.

Grundsätzlich, da eben sehr viel Spekulation ist, habe ich einfach ein viel positiveres Bild unserer Verantwortlichen. Ich gehe davon aus, dass man die Alternativen bzgl. ihrer Chancen und Risiken abgewägt und sich für die beste Option entschieden hat. Ich finde, so viel Vertrauen haben sich Zorc und Co. schon verdient.


Die Ablöse (angeblich übrigens nicht sieben Millionen Euro sondern eher neun) ist doch aus der Sicht von Manchester City nicht hoch, das sind für die Peanuts. Das macht eine Weiterverkaufsklausel nicht unwahrscheinlich. Ist der Guardian seriös genug?
Zitat von guardian.co.uk




Dortmund’s deal also includes significant add-ons and a sell-on clause.

Ich kann dir jetzt noch Quellen mit ähnlichem Inhalt nachreichen, ich halte aber vom Guardian mehr als von Mirror, Sun und anderen. Für mich ist das durchaus ein ernsthaftes Gerücht und ich sehe ich auch keinen Grund, warum City auf sowas freiwillig hätte verzichten sollen. Bestimmt nicht wegen ein paar Peanuts.

Warum ist das Verhältnis zu City so wichtig, aber zu Barca vollkommen egal? Barca hat man wegen Dembele ordentlich schwitzen lassen, hat auch medial (Watzke) ordentlich in diese Richtung gefeuert und hat bei Bartra (da wollte Barca angeblich eine Rückkaufoption bzw. ein Vorkaufsrecht) eiskalt die AK bedient.

Ich finde bei Sancho hat man auf dem ersten Blick nicht viel gewonnen. Der Junge kam erst am letzten Transfertag, ihm fehlt durch das lange Verhandeln Spielpraxis und Training. Die Spielerlaubnis kann lt. Fligge in zwei Wochen aber auch erst in zwei Monaten da sein. Aber ok, hauptsache man hat ManCity nicht vor den Koffer gekackt. Das wäre mir keine knapp neun Million Euro + evtl. Weiterverkaufsbeteiligung wert, wenn man stattdessen auch die Ausbildungentschädigung hätte zahlen können. Wenn man den zweiten Weg ab dem 1.7. betreten hätte, wäre es zeitlich wohl kaum schlechter gelaufen.

Klar, man kann bei allem darauf vertrauen, dass die Verantwortlichen stets die richtige Entscheidung treffen. Das sehe ich aber eben nicht immer so. Damit können wir das Thema dann auch beenden, wenn man Entscheidungen nicht kritisch hinterfragen darf, fehlt an dieser Stelle natürlich die Diskussionsgrundlage.


Zitat von usernick

Press Association Sport understands the German club have paid around £8 million for the 17-year-old in a deal which also guarantees City will receive a substantial sell-on clause should he move on again.
http://sport360.com/article/football/transfer-news/246733/manchester-city-sell-youth-team-star-jadon-sancho-to-borussia-dortmund-for-8m/


Zitat von usernick

Sancho, however, was surprisingly left behind. Barely a month after the squad reconvened in Manchester, he was headed out to Borussia Dortmund in an £8 million deal. In the short term it's a good deal for City, particularly as they were reportedly only due £170,000 through FIFA rules and the fee could rise to £10m with add-ons -- City have also included a "substantial" sell-on clause. But there will be frustration that a player with huge potential won't be making the grade at the Etihad Stadium.
http://www.espnfc.com/english-premier-league/23/blog/post/3193945/borussia-dortmund-could-have-bargain-in-deal-for-manchester-city-youth-star-jaden-sancho


Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.
Jadon Sancho [7] |#266
07.09.2017 - 23:12 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Leandro

Wir beide wissen nicht genau, was und wie gut die Alternativen bei Sancho waren. Genauso wissen wir auch nur aus den Medien, was der Sachstand damals bei Dembélé war. Ich finde es nur komisch, dass Du quasi das exakt gleiche Vorgehen bei Dembélé quasi als alternativlos darstellst, während Du es bei Sancho kritisierst.


Nein, bei Dembele sind mittlerweile alle Details bekannt, Football Leaks sei dank. Na ja, wer dem Präsi von Stade Rennes Glauben schenkte, der wusste das sogar schon vorher. Außerdem weiss man, dass es in Frankreich keine rechtskräftigen Ausstiegsklauseln gibt. Das sind eher lose Vereinbarungen. Was benötigt man denn sonst noch für Information? Ausnahmsweise hat man hier sehr viele Infos auf dem Tisch. Ich kann aus den vorliegenden Infos im Fall Dembele schließen, dass das Vorgehen vom BVB alternativlos war, ohne die Zustimmung von Stade Rennes wäre nichts gelaufen. Ein weiterer Vorteil war, dass Dembele direkt zum Trainingsauftakt in Dortmund und sofort spielberechtigt war.

Sancho hatte hingegen rechtskräftig seinen Ausbildungsvertrag in Manchester gekündigt und hat daher auch nicht mehr am Training teilgenommen. Das hat u.a. der Kicker berichtet. Die englischen Medien berichteten zudem, dass der BVB Sancho für unter 300k Pfund Ausbildungsentschädigung unter Vertrag hätte nehmen können. Wie das genau abgelaufen wäre, wissen wir nicht. Allerdings wird das schon auch ein bißchen im Sinne des Spielers laufen, warum sollte es so eine Möglichkeit geben um dann den Spieler lange zwischen den Stühlen sitzen zu lassen?


Zitat von Leandro

Das mit der Spielerlaubnis ist einigermaßen egal auf lange Sicht, weil Sancho auch mit Spielerlaubnis keine echte Alternive für unseren Profikader wäre. Klar, er wäre dann wohl für die Youth League gemeldet worden aber soweit ich das verstanden habe, kann man ihn auch immer noch nachmelden, wenn die Erlaubnis da ist. Und da du jetzt von Monaten sprichst, die es dauern könnte, wissen wir auch dies nicht genau. Es kann genauso gut sein, dass er diese in 2 Wochen hat.

Und über eine Beteiligung bei Weiterverkauf ist derzeit weder bestätigt noch gibt es darüber ernsthafte Gerüchte. Genauso gut könnte man argumentieren, dass der BVB extra eine relativ hohe Ablöse gezahlt hat, weil es eben keine Weiterveräußerungsbeteiligung gibt. Wohl gemerkt: Rein spekulativ, ich habe hier überhaupt keine Fakten.

Darüberhinaus gewichte ich eben die Soft Facts (Verhältnis zu ManCity, Rechtssicherheit) viel höher als du.

Grundsätzlich, da eben sehr viel Spekulation ist, habe ich einfach ein viel positiveres Bild unserer Verantwortlichen. Ich gehe davon aus, dass man die Alternativen bzgl. ihrer Chancen und Risiken abgewägt und sich für die beste Option entschieden hat. Ich finde, so viel Vertrauen haben sich Zorc und Co. schon verdient.


Die Ablöse (angeblich übrigens nicht sieben Millionen Euro sondern eher neun) ist doch aus der Sicht von Manchester City nicht hoch, das sind für die Peanuts. Das macht eine Weiterverkaufsklausel nicht unwahrscheinlich. Ist der Guardian seriös genug?
Zitat von guardian.co.uk





Dortmund’s deal also includes significant add-ons and a sell-on clause.

Ich kann dir jetzt noch Quellen mit ähnlichem Inhalt nachreichen, ich halte aber vom Guardian mehr als von Mirror, Sun und anderen. Für mich ist das durchaus ein ernsthaftes Gerücht und ich sehe ich auch keinen Grund, warum City auf sowas freiwillig hätte verzichten sollen. Bestimmt nicht wegen ein paar Peanuts.

Warum ist das Verhältnis zu City so wichtig, aber zu Barca vollkommen egal? Barca hat man wegen Dembele ordentlich schwitzen lassen, hat auch medial (Watzke) ordentlich in diese Richtung gefeuert und hat bei Bartra (da wollte Barca angeblich eine Rückkaufoption bzw. ein Vorkaufsrecht) eiskalt die AK bedient.

Ich finde bei Sancho hat man auf dem ersten Blick nicht viel gewonnen. Der Junge kam erst am letzten Transfertag, ihm fehlt durch das lange Verhandeln Spielpraxis und Training. Die Spielerlaubnis kann lt. Fligge in zwei Wochen aber auch erst in zwei Monaten da sein. Aber ok, hauptsache man hat ManCity nicht vor den Koffer gekackt. Das wäre mir keine knapp neun Million Euro + evtl. Weiterverkaufsbeteiligung wert, wenn man stattdessen auch die Ausbildungentschädigung hätte zahlen können. Wenn man den zweiten Weg ab dem 1.7. betreten hätte, wäre es zeitlich wohl kaum schlechter gelaufen.

Klar, man kann bei allem darauf vertrauen, dass die Verantwortlichen stets die richtige Entscheidung treffen. Das sehe ich aber eben nicht immer so. Damit können wir das Thema dann auch beenden, wenn man Entscheidungen nicht kritisch hinterfragen darf, fehlt an dieser Stelle natürlich die Diskussionsgrundlage.


Zitat von usernick

Press Association Sport understands the German club have paid around £8 million for the 17-year-old in a deal which also guarantees City will receive a substantial sell-on clause should he move on again.
http://sport360.com/article/football/transfer-news/246733/manchester-city-sell-youth-team-star-jadon-sancho-to-borussia-dortmund-for-8m/


Zitat von usernick

Sancho, however, was surprisingly left behind. Barely a month after the squad reconvened in Manchester, he was headed out to Borussia Dortmund in an £8 million deal. In the short term it's a good deal for City, particularly as they were reportedly only due £170,000 through FIFA rules and the fee could rise to £10m with add-ons -- City have also included a "substantial" sell-on clause. But there will be frustration that a player with huge potential won't be making the grade at the Etihad Stadium.
http://www.espnfc.com/english-premier-league/23/blog/post/3193945/borussia-dortmund-could-have-bargain-in-deal-for-manchester-city-youth-star-jaden-sancho


Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.


Sehe ich schon ähnlich, auch wenn er ja nicht auf seiner Meinung beharrt, sondern das diskutiert, was man bisher weiß, was grundsätzlich ja ok ist.
Aber du spichst genau den Punkt an, den ich bisher auch nicht wirklich einschätzen kann: Was wären die rechtlichen Risiken gewesen.
Ich meine genau die Frage, nämlich warum man 10 Mio drauflegen soll wenn man ihn umsonst bekommen kann und sowieso 2 Monate auf die Spielberechtigung warten muss, werden sich ja auch Aki und Co gestellt haben. Wären sie 100% sicher gewesen, dass man ihn auch nur über die Ausbildungsentschädigung kriegen kann wäre er auch so gekommen. Bei 9 Mio + weiterverkaufklausel reden wir nicht über Peanuts die Aki verschenkt, auch nicht für ein gutes Verhältnis zu City.

Für mich gibt es nur eine mögliche Erklärung: City hatte einen Trumpf in der Hand. Sie haben mit irgendwas rechtlichem gedroht, das der BVB als tatsächliche Bedrohung empfand.
Jadon Sancho [7] |#267
07.09.2017 - 23:35 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse

Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.


Mich stören andere Dinge deutlich mehr als die 7 bis 10 Millionen. Das hat man auch für Isak bezahlt. Wenn es nur darum ginge, würde ich das nicht groß thematisieren. Mich stört, dass der Deal so lange gedauert hat. Sancho hat viel Eingewöhnungszeit verpasst und er hing über Wochen in der Luft. Kein Wunder, dass er jetzt großen Rückstand hat und die Spielgenehmigung hat er dadurch auch noch nicht. Hätte man den Deal zu diesen Konditionen am 1.7. durch gehabt, sähe das etwas anders aus.
Außerdem stört mich die angebliche Weiterverkaufsklausel. Die kann man nun einfach für nicht-existent halten, ich halte dies hingegen für möglich. Dann sprechen wir vielleicht mal über ganz andere Summen.

Innerhalb der EU dürfen Spieler ab 16 Jahren transferiert werden. Barca wurde bestraft, weil die teilweise 11-Jährige Asiaten verpflichtet haben und sich dabei noch dreist verhalten haben. Also erkläre du mir erstmal, was die FIFA gegen diesen Transfer hätte haben sollen. Wenn man solche Regeln verletzt, helfen übrigens auch Ablösezahlungen kein Stück weiter.

Zitat von kicker.de

Der kicker hatte bereits Ende Juli exklusiv über das Dortmunder Interesse an Jadon Sancho berichtet. Dass es bis zur Einigung aller Seiten bis zum letzten Tag der Transferperiode I gedauert hat, lag an Dortmunds Willen, eine saubere Lösung zu finden. Der Flügelspieler besaß bis vor kurzem einen sogenannten Scholarship-Vertrag bei Manchester City, den ein Spieler laut englischen Statuten kündigen darf. Genau das tat Sancho nach kicker-Informationen aus England vor einigen Wochen, da er keine Perspektive im Star-Aufgebot von Trainer Pep Guardiola sah. Meldungen, nach denen er in den Streik getreten sei, sind daher falsch. Sancho handelte regelkonform.

Dass der BVB trotz Sanchos Kündigung sieben Millionen Euro Ablöse an City zahlt, ist dem Umstand geschuldet, dass die Dortmunder Verantwortlichen nicht erst auf einen Schiedsspruch durch den englischen Verband warten wollten. Von Anfang an befanden sich die Dortmunder in Gesprächen mit Manchester City. Die Verhandlungen mit Sancho, der sich bereits vor Wochen das Trainingsgelände des BVB in Brackel angesehen hatte, waren in Absprache mit den Citizens geführt worden.


Kennt jemand bessere Quellen zum Ablauf? Für mich klingt die Version des Kickers halbwegs realistisch. Mit Schiedsspruch dürfte das "Tribunal" gemeint sein und das ist eigentlich keine riesen Sache.
https://www.theguardian.com/football/2015/jul/10/transfer-tribunal-danny-ings-liverpool-burnley
http://fullcontactlaw.co.uk/2016/11/compensation-players-24-mystery/

Andererseits weiss ich gar nicht, was der englische Verband damit zu tun haben sollte. Dieses Modell gilt nur für Transfers innerhalb Englands. Hier müsste die FIFA eine Ausbildungsentschädigung festlegen, so wie damals bei Kagawa Shinji.

Natürlich kann es sein, dass City noch ein Ass im Ärmel hatte. Das ist aber noch wesentlich spekulativer, als alles, was ich vorbringe.

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 07.09.2017 um 23:38 Uhr bearbeitet
Jadon Sancho [7] |#268
07.09.2017 - 23:50 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von Bremer_Hesse

Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.


Mich stören andere Dinge deutlich mehr als die 7 bis 10 Millionen. Das hat man auch für Isak bezahlt. Wenn es nur darum ginge, würde ich das nicht groß thematisieren. Mich stört, dass der Deal so lange gedauert hat. Sancho hat viel Eingewöhnungszeit verpasst und er hing über Wochen in der Luft. Kein Wunder, dass er jetzt großen Rückstand hat und die Spielgenehmigung hat er dadurch auch noch nicht. Hätte man den Deal zu diesen Konditionen am 1.7. durch gehabt, sähe das etwas anders aus.
Außerdem stört mich die angebliche Weiterverkaufsklausel. Die kann man nun einfach für nicht-existent halten, ich halte dies hingegen für möglich. Dann sprechen wir vielleicht mal über ganz andere Summen.

Innerhalb der EU dürfen Spieler ab 16 Jahren transferiert werden. Barca wurde bestraft, weil die teilweise 11-Jährige Asiaten verpflichtet haben und sich dabei noch dreist verhalten haben. Also erkläre du mir erstmal, was die FIFA gegen diesen Transfer hätte haben sollen. Wenn man solche Regeln verletzt, helfen übrigens auch Ablösezahlungen kein Stück weiter.

Zitat von kicker.de


Der kicker hatte bereits Ende Juli exklusiv über das Dortmunder Interesse an Jadon Sancho berichtet. Dass es bis zur Einigung aller Seiten bis zum letzten Tag der Transferperiode I gedauert hat, lag an Dortmunds Willen, eine saubere Lösung zu finden. Der Flügelspieler besaß bis vor kurzem einen sogenannten Scholarship-Vertrag bei Manchester City, den ein Spieler laut englischen Statuten kündigen darf. Genau das tat Sancho nach kicker-Informationen aus England vor einigen Wochen, da er keine Perspektive im Star-Aufgebot von Trainer Pep Guardiola sah. Meldungen, nach denen er in den Streik getreten sei, sind daher falsch. Sancho handelte regelkonform.

Dass der BVB trotz Sanchos Kündigung sieben Millionen Euro Ablöse an City zahlt, ist dem Umstand geschuldet, dass die Dortmunder Verantwortlichen nicht erst auf einen Schiedsspruch durch den englischen Verband warten wollten. Von Anfang an befanden sich die Dortmunder in Gesprächen mit Manchester City. Die Verhandlungen mit Sancho, der sich bereits vor Wochen das Trainingsgelände des BVB in Brackel angesehen hatte, waren in Absprache mit den Citizens geführt worden.


Kennt jemand bessere Quellen zum Ablauf? Für mich klingt die Version des Kickers halbwegs realistisch. Mit Schiedsspruch dürfte das "Tribunal" gemeint sein und das ist eigentlich keine riesen Sache.
https://www.theguardian.com/football/2015/jul/10/transfer-tribunal-danny-ings-liverpool-burnley
http://fullcontactlaw.co.uk/2016/11/compensation-players-24-mystery/

Andererseits weiss ich gar nicht, was der englische Verband damit zu tun haben sollte. Dieses Modell gilt nur für Transfers innerhalb Englands. Hier müsste die FIFA eine Ausbildungsentschädigung festlegen, so wie damals bei Kagawa Shinji.

Natürlich kann es sein, dass City noch ein Ass im Ärmel hatte. Das ist aber noch wesentlich spekulativer, als alles, was ich vorbringe.


Zum Zeitpunkt: Der dürfte eng mit der Mor-Personalie zusammengehangen haben, dessen Transfer sich ja leider mit etlichen Wendungen in die Länge gezogen hatte.
Jadon Sancho [7] |#269
08.09.2017 - 00:00 Uhr
Zitat von LangweileDich_net

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Bremer_Hesse

Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.


Mich stören andere Dinge deutlich mehr als die 7 bis 10 Millionen. Das hat man auch für Isak bezahlt. Wenn es nur darum ginge, würde ich das nicht groß thematisieren. Mich stört, dass der Deal so lange gedauert hat. Sancho hat viel Eingewöhnungszeit verpasst und er hing über Wochen in der Luft. Kein Wunder, dass er jetzt großen Rückstand hat und die Spielgenehmigung hat er dadurch auch noch nicht. Hätte man den Deal zu diesen Konditionen am 1.7. durch gehabt, sähe das etwas anders aus.
Außerdem stört mich die angebliche Weiterverkaufsklausel. Die kann man nun einfach für nicht-existent halten, ich halte dies hingegen für möglich. Dann sprechen wir vielleicht mal über ganz andere Summen.

Innerhalb der EU dürfen Spieler ab 16 Jahren transferiert werden. Barca wurde bestraft, weil die teilweise 11-Jährige Asiaten verpflichtet haben und sich dabei noch dreist verhalten haben. Also erkläre du mir erstmal, was die FIFA gegen diesen Transfer hätte haben sollen. Wenn man solche Regeln verletzt, helfen übrigens auch Ablösezahlungen kein Stück weiter.

Zitat von kicker.de




Der kicker hatte bereits Ende Juli exklusiv über das Dortmunder Interesse an Jadon Sancho berichtet. Dass es bis zur Einigung aller Seiten bis zum letzten Tag der Transferperiode I gedauert hat, lag an Dortmunds Willen, eine saubere Lösung zu finden. Der Flügelspieler besaß bis vor kurzem einen sogenannten Scholarship-Vertrag bei Manchester City, den ein Spieler laut englischen Statuten kündigen darf. Genau das tat Sancho nach kicker-Informationen aus England vor einigen Wochen, da er keine Perspektive im Star-Aufgebot von Trainer Pep Guardiola sah. Meldungen, nach denen er in den Streik getreten sei, sind daher falsch. Sancho handelte regelkonform.

Dass der BVB trotz Sanchos Kündigung sieben Millionen Euro Ablöse an City zahlt, ist dem Umstand geschuldet, dass die Dortmunder Verantwortlichen nicht erst auf einen Schiedsspruch durch den englischen Verband warten wollten. Von Anfang an befanden sich die Dortmunder in Gesprächen mit Manchester City. Die Verhandlungen mit Sancho, der sich bereits vor Wochen das Trainingsgelände des BVB in Brackel angesehen hatte, waren in Absprache mit den Citizens geführt worden.


Kennt jemand bessere Quellen zum Ablauf? Für mich klingt die Version des Kickers halbwegs realistisch. Mit Schiedsspruch dürfte das "Tribunal" gemeint sein und das ist eigentlich keine riesen Sache.
https://www.theguardian.com/football/2015/jul/10/transfer-tribunal-danny-ings-liverpool-burnley
http://fullcontactlaw.co.uk/2016/11/compensation-players-24-mystery/

Andererseits weiss ich gar nicht, was der englische Verband damit zu tun haben sollte. Dieses Modell gilt nur für Transfers innerhalb Englands. Hier müsste die FIFA eine Ausbildungsentschädigung festlegen, so wie damals bei Kagawa Shinji.

Natürlich kann es sein, dass City noch ein Ass im Ärmel hatte. Das ist aber noch wesentlich spekulativer, als alles, was ich vorbringe.


Zum Zeitpunkt: Der dürfte eng mit der Mor-Personalie zusammengehangen haben, dessen Transfer sich ja leider mit etlichen Wendungen in die Länge gezogen hatte.


Das ist deine Version. Der Kicker begründet den Zeitpunkt allerdings ganz anders.
Warum sollte Sancho denn mit Mor zusammenhängen? Hätte der BVB sonst die Kohle nicht gehabt? Oder hätte Sancho Angst vorm Konkurrenzkampf mit dem quasi aussortieren Mor gehabt? Oder wegen der Kadergröße? Der Kader ist ohnehin riesig, ein Talent mehr oder weniger macht da nicht mehr viel aus.
Toljan hat man auch verpflichtet, obwohl man Durm nicht los geworden ist.

Ich will einen Zusammenhang nicht ausschließen, finde ihn aber auch nicht sehr wahrscheinlich. An Sancho ist man schon seit Monaten dran. Mor hat man aber in der Vorbereitung mMn noch eine faire Chance eingeräumt. Das passt nicht wirklich zusammen.

•     •     •

Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 08.09.2017 um 00:01 Uhr bearbeitet
Jadon Sancho [7] |#270
08.09.2017 - 09:12 Uhr
Zitat von Doc_Gonzo
Zitat von LangweileDich_net

Zitat von Doc_Gonzo

Zitat von Bremer_Hesse

Klar kann man alles kritisch hinterfragen. Aber welchen Sinn hat das? Wo siehst Du eine Diskussionsgrundlage. Du sagst, dass man sich die 7-10 Mio hätte sparen können. In den BVB-nahen Medien wird berichtet, dass die 7 Mio eine Art Ausbildungsentschädigung sei, um sich juristische Nachspiele zu ersparen. Transferstrafen, weil man gegen die Regeln der FIFA bei der Verpflichtung minderjähriger Spieler, sind ja nun bekannt.

Wenn Du ernsthaft diskutieren möchtest, dann solltest Du darlegen, warum, diese Bedenken unbegründet waren. Bis dahin würde ich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen etwas bei dem Deal gedacht haben und nicht als außenstehender Fan auf meiner Meinung beharren.


Mich stören andere Dinge deutlich mehr als die 7 bis 10 Millionen. Das hat man auch für Isak bezahlt. Wenn es nur darum ginge, würde ich das nicht groß thematisieren. Mich stört, dass der Deal so lange gedauert hat. Sancho hat viel Eingewöhnungszeit verpasst und er hing über Wochen in der Luft. Kein Wunder, dass er jetzt großen Rückstand hat und die Spielgenehmigung hat er dadurch auch noch nicht. Hätte man den Deal zu diesen Konditionen am 1.7. durch gehabt, sähe das etwas anders aus.
Außerdem stört mich die angebliche Weiterverkaufsklausel. Die kann man nun einfach für nicht-existent halten, ich halte dies hingegen für möglich. Dann sprechen wir vielleicht mal über ganz andere Summen.

Innerhalb der EU dürfen Spieler ab 16 Jahren transferiert werden. Barca wurde bestraft, weil die teilweise 11-Jährige Asiaten verpflichtet haben und sich dabei noch dreist verhalten haben. Also erkläre du mir erstmal, was die FIFA gegen diesen Transfer hätte haben sollen. Wenn man solche Regeln verletzt, helfen übrigens auch Ablösezahlungen kein Stück weiter.

Zitat von kicker.de





Der kicker hatte bereits Ende Juli exklusiv über das Dortmunder Interesse an Jadon Sancho berichtet. Dass es bis zur Einigung aller Seiten bis zum letzten Tag der Transferperiode I gedauert hat, lag an Dortmunds Willen, eine saubere Lösung zu finden. Der Flügelspieler besaß bis vor kurzem einen sogenannten Scholarship-Vertrag bei Manchester City, den ein Spieler laut englischen Statuten kündigen darf. Genau das tat Sancho nach kicker-Informationen aus England vor einigen Wochen, da er keine Perspektive im Star-Aufgebot von Trainer Pep Guardiola sah. Meldungen, nach denen er in den Streik getreten sei, sind daher falsch. Sancho handelte regelkonform.

Dass der BVB trotz Sanchos Kündigung sieben Millionen Euro Ablöse an City zahlt, ist dem Umstand geschuldet, dass die Dortmunder Verantwortlichen nicht erst auf einen Schiedsspruch durch den englischen Verband warten wollten. Von Anfang an befanden sich die Dortmunder in Gesprächen mit Manchester City. Die Verhandlungen mit Sancho, der sich bereits vor Wochen das Trainingsgelände des BVB in Brackel angesehen hatte, waren in Absprache mit den Citizens geführt worden.


Kennt jemand bessere Quellen zum Ablauf? Für mich klingt die Version des Kickers halbwegs realistisch. Mit Schiedsspruch dürfte das "Tribunal" gemeint sein und das ist eigentlich keine riesen Sache.
https://www.theguardian.com/football/2015/jul/10/transfer-tribunal-danny-ings-liverpool-burnley
http://fullcontactlaw.co.uk/2016/11/compensation-players-24-mystery/

Andererseits weiss ich gar nicht, was der englische Verband damit zu tun haben sollte. Dieses Modell gilt nur für Transfers innerhalb Englands. Hier müsste die FIFA eine Ausbildungsentschädigung festlegen, so wie damals bei Kagawa Shinji.

Natürlich kann es sein, dass City noch ein Ass im Ärmel hatte. Das ist aber noch wesentlich spekulativer, als alles, was ich vorbringe.


Zum Zeitpunkt: Der dürfte eng mit der Mor-Personalie zusammengehangen haben, dessen Transfer sich ja leider mit etlichen Wendungen in die Länge gezogen hatte.


Das ist deine Version. Der Kicker begründet den Zeitpunkt allerdings ganz anders.
Warum sollte Sancho denn mit Mor zusammenhängen? Hätte der BVB sonst die Kohle nicht gehabt? Oder hätte Sancho Angst vorm Konkurrenzkampf mit dem quasi aussortieren Mor gehabt? Oder wegen der Kadergröße? Der Kader ist ohnehin riesig, ein Talent mehr oder weniger macht da nicht mehr viel aus.
Toljan hat man auch verpflichtet, obwohl man Durm nicht los geworden ist.

Ich will einen Zusammenhang nicht ausschließen, finde ihn aber auch nicht sehr wahrscheinlich. An Sancho ist man schon seit Monaten dran. Mor hat man aber in der Vorbereitung mMn noch eine faire Chance eingeräumt. Das passt nicht wirklich zusammen.


Was heißt hier "meien Version"? Wissen tut das letztlich niemand von uns. Und nur weil es einen ähnlich gelagerten (aber doch komplett anderen) Fall gibt, heißt das ja nicht, dass man sich gleich zweifach Spieler ohne entsprechende Abgänge holt. Zumal Toljan direkt einen Konkurrenzdruck ausüben kann und eine erwiesene Schwachstelle des Kaders verstärkt. Mit Durm ist zudem weniger zu rechnen, als mit Mor (gesundheitlich) und übrigens hat uns Passlack im (direkten) Gegenzug verlassen.

Dieses "ein Talent mehr macht den Kohl auch nicht mehr fett"-Denken ist auch unsinnig. Genau das macht es nämlich. Und auch wenn man das aus Vereins- oder Fußballmanagerspiel-Seite á la Sammelspiel so meinen mag, gibt es auch noch die Spielerseite. Vielleicht(!) war es ja eine Vorgabe Sanchos, ohne die er sich nicht comitten wollte. Einen Mor ein Jahr auf die Tribüne setzen, hätte den Verkaufswert auch nicht unbedingt gesteigert.

Vielleicht(!) war es aber auch irgendein Ass im City-Ärmel, das man möglichst lange auszuhebeln versucht hatte, bis man eben einknicken musste, um den Transfer noch rechtzeitig realisieren zu können.

Allgemein ist das aber mal wieder sehr viel "wieso dies, wieso das?" - ich freue mich einfach ungemein auf den Spieler und darauf, ihn dann endlich irgendwann für uns auf dem Platz zu sehen.
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