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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread

18.01.2025 - 13:04 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von Mairon

Zitat von UlmerBVB1986

Stimmt, weil es ja besser ist, bin noch immer der Meinung, dass Beamte NICHTS einzahlen müssen und fast das 3 Fache an Pension bekommen noch größerer Humbug ist.


In Bezug auf Beamte sind wir deckungsgleich, wie schon beim letzten Mal.

Zitat von UlmerBVB1986

Deine Lösung ist also was nochmals genau?


Massive Kapitalmarktquote, schrittweise Abschaffung des Generationenvertrags, kapitalgedeckte Altersversorgung. Alles alternativlos richtig.

Zitat von UlmerBVB1986

Dein Beispiel über dich selbst, macht doch klar warum ALLE einzahlen sollten.


Das Gegenteil ist der Fall. Warum sollte ich sehr Alten zuliebe meine eigenen Altersvorsorgebeiträge opfern? Durch die massive Subventionierung aus dem Bundeshaushalt zahle ich doch eh schon jeden ca. 3. € in Systeme ein (GRV & GKV), welche mich nicht beinhalten.

Zitat von UlmerBVB1986

Ich arbeite als Architekt bis Mitte 60, bin selbst im Vorsorgewerk, bekomme rund 2200€ ungefähr an Rente.


Weil du nicht nicht selbständig gemacht hast - gerade als Architekt im Prinzip alternativlos und prädestiniert - wenn du gut bist. Ich gehe mal davon aus, dass deine Chefs entsprechend vermögend sind.
Und: weil gerade du als gutverdienender Angestellter krasse Nachteile im GRV-System trägst.

Zitat von UlmerBVB1986

Du kannst mit Mitte 40 in Ruhestand gehen und wird dir gut reichen, nach deinen Angaben. Der Handwerker auf der Baustelle, der seit er seine Lehre mit 18/19 abgeschlossen hat rund 45 Jahre gearbeitet hat, körperlich durch ist, wird rund 1.300€ im Monat erhalten...
Daher bin ich ganz klar dafür, dass alle einzahlen sollten.


Das ist eben blanker Populismus - und klingt nach Neid. Ich arbeite oftmals 12h+ am Tag, nicht selten bis nach 22 Uhr, fahre im Jahr ca. 15 Tage in den Urlaub (wovon ich maximal 2-3 Tage nicht vom Urlaub aus arbeite) - so sieht das Leben vieler erfolgreicher Unternehmen aus, von nichts kommt eben nichts.

Wärest du nicht gezwungen, in die GRV einzuzahlen, wärest du am Kapitalmarkt, allein durch Nutzung deiner GRV-Beiträge, Multimillionär mit Mitte 60 und könntest dir daraus passives Einkommen generieren, das Dimenesionen von ~ 2.200 € mtl. entfernt ist. Wenn nun mehr Selbständige, Freiberufler usw. einzahlen und gleichzeitig Leistungsempfänger werden, bringt das DIR und genannten Handwerkern exakt gar nichts - nullkommanull.
Wieso verstehst du dieses mathematisch Basic nicht?


Also ETF, Aktion, Fonds? Halt in Staatshand?! Wehe wenn da einer wie Spahn das Sagen hat...

Ja, warum solltest du zum Gemeinwohl was aufgeben. Das denken sich die Beamten genauso 😇, darum wird es auch nicht abgeschafft.

Ich bin nicht selbstständig, richtig. Schau mal hier unten im Süden gibt es in ganz Deutschland die meisten Büros... 142.120 gibt es in ganz Deutschland, alleine in Württemberg (26.100) und Bayern (26.000) sind über 33% der deutschen Architekten tätig und gelistet. Das ist ein brutaler Wettbewerb hier.

Weder Populismus noch Neid. Du wirst es dir schon erarbeitet haben, also warum sollte ich neidisch sein? Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Wenn ich in Rente bin, habe ich mein Haus abbezahlt und kann sehr gut von meiner Rente leben und meine Kinder noch gut unterstützen.
Es mag vielleicht sein, das Leute wie DU oder ICH am Kapitalmarkt wären, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Es gibt Menschen, die nicht mit Geld umgehen können. Daher muss unsere Sozialstaat sich darum kümmern.
Ich finde es nach wie vor spannend, dass es für Selbstständige keine entsprechende Regelung gibt.

Nochmals, warum funktioniert es in Österreich so viel besser? Dort zahlen alle ein, gibt keine Pensionen ect. Die gehen 2 Jahre im Schnitt früher in Rente und bekommen, nochmals, im Schnitt 600€ mehr Rente als wir Deutschen. Es können doch nicht die 4% Unterschied sein, dafür gibt es eine Inflationsanpassung.


Österreich hat als Viertel seines Staatshaushalts die Bezuschussung der Renten. Trotz höherer Beiträge von mehr Leuten.

In Deutschland sind es unplanmäßig jetzt auch schon 25%.

Nicht kapitalgedeckte Vorsorge kann nicht funktionieren.

Das System startete mit über 40 Jahren einzahlen und 10 Jahren beziehen. Bei 6 Einzahlern für einen Rentner.

Jetzt sind es 35 Jahre einzahlen und 21 Jahre beziehen. Mit einem Verhältnis von 2:1.
Zitat von WalterFroschsErbe
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Mairon

Zitat von UlmerBVB1986

Stimmt, weil es ja besser ist, bin noch immer der Meinung, dass Beamte NICHTS einzahlen müssen und fast das 3 Fache an Pension bekommen noch größerer Humbug ist.


In Bezug auf Beamte sind wir deckungsgleich, wie schon beim letzten Mal.

Zitat von UlmerBVB1986

Deine Lösung ist also was nochmals genau?


Massive Kapitalmarktquote, schrittweise Abschaffung des Generationenvertrags, kapitalgedeckte Altersversorgung. Alles alternativlos richtig.

Zitat von UlmerBVB1986

Dein Beispiel über dich selbst, macht doch klar warum ALLE einzahlen sollten.


Das Gegenteil ist der Fall. Warum sollte ich sehr Alten zuliebe meine eigenen Altersvorsorgebeiträge opfern? Durch die massive Subventionierung aus dem Bundeshaushalt zahle ich doch eh schon jeden ca. 3. € in Systeme ein (GRV & GKV), welche mich nicht beinhalten.

Zitat von UlmerBVB1986

Ich arbeite als Architekt bis Mitte 60, bin selbst im Vorsorgewerk, bekomme rund 2200€ ungefähr an Rente.


Weil du nicht nicht selbständig gemacht hast - gerade als Architekt im Prinzip alternativlos und prädestiniert - wenn du gut bist. Ich gehe mal davon aus, dass deine Chefs entsprechend vermögend sind.
Und: weil gerade du als gutverdienender Angestellter krasse Nachteile im GRV-System trägst.

Zitat von UlmerBVB1986

Du kannst mit Mitte 40 in Ruhestand gehen und wird dir gut reichen, nach deinen Angaben. Der Handwerker auf der Baustelle, der seit er seine Lehre mit 18/19 abgeschlossen hat rund 45 Jahre gearbeitet hat, körperlich durch ist, wird rund 1.300€ im Monat erhalten...
Daher bin ich ganz klar dafür, dass alle einzahlen sollten.


Das ist eben blanker Populismus - und klingt nach Neid. Ich arbeite oftmals 12h+ am Tag, nicht selten bis nach 22 Uhr, fahre im Jahr ca. 15 Tage in den Urlaub (wovon ich maximal 2-3 Tage nicht vom Urlaub aus arbeite) - so sieht das Leben vieler erfolgreicher Unternehmen aus, von nichts kommt eben nichts.

Wärest du nicht gezwungen, in die GRV einzuzahlen, wärest du am Kapitalmarkt, allein durch Nutzung deiner GRV-Beiträge, Multimillionär mit Mitte 60 und könntest dir daraus passives Einkommen generieren, das Dimenesionen von ~ 2.200 € mtl. entfernt ist. Wenn nun mehr Selbständige, Freiberufler usw. einzahlen und gleichzeitig Leistungsempfänger werden, bringt das DIR und genannten Handwerkern exakt gar nichts - nullkommanull.
Wieso verstehst du dieses mathematisch Basic nicht?


Also ETF, Aktion, Fonds? Halt in Staatshand?! Wehe wenn da einer wie Spahn das Sagen hat...

Ja, warum solltest du zum Gemeinwohl was aufgeben. Das denken sich die Beamten genauso 😇, darum wird es auch nicht abgeschafft.

Ich bin nicht selbstständig, richtig. Schau mal hier unten im Süden gibt es in ganz Deutschland die meisten Büros... 142.120 gibt es in ganz Deutschland, alleine in Württemberg (26.100) und Bayern (26.000) sind über 33% der deutschen Architekten tätig und gelistet. Das ist ein brutaler Wettbewerb hier.

Weder Populismus noch Neid. Du wirst es dir schon erarbeitet haben, also warum sollte ich neidisch sein? Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Wenn ich in Rente bin, habe ich mein Haus abbezahlt und kann sehr gut von meiner Rente leben und meine Kinder noch gut unterstützen.
Es mag vielleicht sein, das Leute wie DU oder ICH am Kapitalmarkt wären, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Es gibt Menschen, die nicht mit Geld umgehen können. Daher muss unsere Sozialstaat sich darum kümmern.
Ich finde es nach wie vor spannend, dass es für Selbstständige keine entsprechende Regelung gibt.

Nochmals, warum funktioniert es in Österreich so viel besser? Dort zahlen alle ein, gibt keine Pensionen ect. Die gehen 2 Jahre im Schnitt früher in Rente und bekommen, nochmals, im Schnitt 600€ mehr Rente als wir Deutschen. Es können doch nicht die 4% Unterschied sein, dafür gibt es eine Inflationsanpassung.


Österreich hat als Viertel seines Staatshaushalts die Bezuschussung der Renten. Trotz höherer Beiträge von mehr Leuten.

In Deutschland sind es unplanmäßig jetzt auch schon 25%.

Nicht kapitalgedeckte Vorsorge kann nicht funktionieren.

Das System startete mit über 40 Jahren einzahlen und 10 Jahren beziehen. Bei 6 Einzahlern für einen Rentner.

Jetzt sind es 35 Jahre einzahlen und 21 Jahre beziehen. Mit einem Verhältnis von 2:1.


Österreich ist Demografisch gesehen auch etwas besser aufgestellt wie wir, ist schon klar dass es nicht ein perfekte System ist dort, allerdings bekommen es die Österreicher besser umgesetzt. Was heißt unplanmäßig? Wie lange haben wir den akteullen Status bei den Renten?
Einzahlen laut Rentenkasse liegt aktuell bei knapp 39 Jahre.

•     •     •

• • •
--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

--------------------Kobel/Weidenfeller/Klos
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Mairon

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Stimmt, weil es ja besser ist, bin noch immer der Meinung, dass Beamte NICHTS einzahlen müssen und fast das 3 Fache an Pension bekommen noch größerer Humbug ist.


In Bezug auf Beamte sind wir deckungsgleich, wie schon beim letzten Mal.

Zitat von UlmerBVB1986

Deine Lösung ist also was nochmals genau?


Massive Kapitalmarktquote, schrittweise Abschaffung des Generationenvertrags, kapitalgedeckte Altersversorgung. Alles alternativlos richtig.

Zitat von UlmerBVB1986

Dein Beispiel über dich selbst, macht doch klar warum ALLE einzahlen sollten.


Das Gegenteil ist der Fall. Warum sollte ich sehr Alten zuliebe meine eigenen Altersvorsorgebeiträge opfern? Durch die massive Subventionierung aus dem Bundeshaushalt zahle ich doch eh schon jeden ca. 3. € in Systeme ein (GRV & GKV), welche mich nicht beinhalten.

Zitat von UlmerBVB1986

Ich arbeite als Architekt bis Mitte 60, bin selbst im Vorsorgewerk, bekomme rund 2200€ ungefähr an Rente.


Weil du nicht nicht selbständig gemacht hast - gerade als Architekt im Prinzip alternativlos und prädestiniert - wenn du gut bist. Ich gehe mal davon aus, dass deine Chefs entsprechend vermögend sind.
Und: weil gerade du als gutverdienender Angestellter krasse Nachteile im GRV-System trägst.

Zitat von UlmerBVB1986

Du kannst mit Mitte 40 in Ruhestand gehen und wird dir gut reichen, nach deinen Angaben. Der Handwerker auf der Baustelle, der seit er seine Lehre mit 18/19 abgeschlossen hat rund 45 Jahre gearbeitet hat, körperlich durch ist, wird rund 1.300€ im Monat erhalten...
Daher bin ich ganz klar dafür, dass alle einzahlen sollten.


Das ist eben blanker Populismus - und klingt nach Neid. Ich arbeite oftmals 12h+ am Tag, nicht selten bis nach 22 Uhr, fahre im Jahr ca. 15 Tage in den Urlaub (wovon ich maximal 2-3 Tage nicht vom Urlaub aus arbeite) - so sieht das Leben vieler erfolgreicher Unternehmen aus, von nichts kommt eben nichts.

Wärest du nicht gezwungen, in die GRV einzuzahlen, wärest du am Kapitalmarkt, allein durch Nutzung deiner GRV-Beiträge, Multimillionär mit Mitte 60 und könntest dir daraus passives Einkommen generieren, das Dimenesionen von ~ 2.200 € mtl. entfernt ist. Wenn nun mehr Selbständige, Freiberufler usw. einzahlen und gleichzeitig Leistungsempfänger werden, bringt das DIR und genannten Handwerkern exakt gar nichts - nullkommanull.
Wieso verstehst du dieses mathematisch Basic nicht?


Also ETF, Aktion, Fonds? Halt in Staatshand?! Wehe wenn da einer wie Spahn das Sagen hat...

Ja, warum solltest du zum Gemeinwohl was aufgeben. Das denken sich die Beamten genauso 😇, darum wird es auch nicht abgeschafft.

Ich bin nicht selbstständig, richtig. Schau mal hier unten im Süden gibt es in ganz Deutschland die meisten Büros... 142.120 gibt es in ganz Deutschland, alleine in Württemberg (26.100) und Bayern (26.000) sind über 33% der deutschen Architekten tätig und gelistet. Das ist ein brutaler Wettbewerb hier.

Weder Populismus noch Neid. Du wirst es dir schon erarbeitet haben, also warum sollte ich neidisch sein? Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Wenn ich in Rente bin, habe ich mein Haus abbezahlt und kann sehr gut von meiner Rente leben und meine Kinder noch gut unterstützen.
Es mag vielleicht sein, das Leute wie DU oder ICH am Kapitalmarkt wären, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Es gibt Menschen, die nicht mit Geld umgehen können. Daher muss unsere Sozialstaat sich darum kümmern.
Ich finde es nach wie vor spannend, dass es für Selbstständige keine entsprechende Regelung gibt.

Nochmals, warum funktioniert es in Österreich so viel besser? Dort zahlen alle ein, gibt keine Pensionen ect. Die gehen 2 Jahre im Schnitt früher in Rente und bekommen, nochmals, im Schnitt 600€ mehr Rente als wir Deutschen. Es können doch nicht die 4% Unterschied sein, dafür gibt es eine Inflationsanpassung.


Österreich hat als Viertel seines Staatshaushalts die Bezuschussung der Renten. Trotz höherer Beiträge von mehr Leuten.

In Deutschland sind es unplanmäßig jetzt auch schon 25%.

Nicht kapitalgedeckte Vorsorge kann nicht funktionieren.

Das System startete mit über 40 Jahren einzahlen und 10 Jahren beziehen. Bei 6 Einzahlern für einen Rentner.

Jetzt sind es 35 Jahre einzahlen und 21 Jahre beziehen. Mit einem Verhältnis von 2:1.


Österreich ist Demografisch gesehen auch etwas besser aufgestellt wie wir, ist schon klar dass es nicht ein perfekte System ist dort, allerdings bekommen es die Österreicher besser umgesetzt. Was heißt unplanmäßig? Wie lange haben wir den akteullen Status bei den Renten?
Einzahlen laut Rentenkasse liegt aktuell bei knapp 39 Jahre.


Okay ich hab nur grob den Durchschnitt der Männer und Frauen genommen. Frauenarbeit fällt dann doch noch knapper aus, als gedacht.

Unplanmäßig heißt, dass es nicht vorgesehen ist, dass System über Steuern zu stützen. Mittlerweile ist das aber größte Einzelposten im Bundeshaushalt.

Die Lage wird sich immer weiter verschlechtern. Es sei denn Lebenserwartung sinkt, massiv. Selbst wenn Geburten stiegen sollten, massiv, dauert es 25 Jahre, bis das nur irgendwie sichtbar ist.

Man kann paternalistisch da ran gehen, ohne Geld in so eine Produktivitätskiller-Maschine zu werfen. Dafür haben Ökonomen nun 30 Jahre geworben. Geld war lange da, und das äußerst günstig. Nun wird es schmerzhaft.

Die einzige Option bei einer flachen Bevölkerungsentwicklung und langer Rentenbezugszeit orientiert sich auch daran, wie man die Versorgung während der Erwerbstätigkeit denkt. Man denkt an Grundsicherung.

Wir frieren gerade vorübergehend bei 48% das Rentenniveau ein, das wird aber weiter sinken (müssen), plus, wahrscheinlich, zu Grundrente für alle werden. Dafür sinken Rentenbeiträge massiv und Programme a la 401k werden hier gepushed werden: wer Einkommen erzielt, wird mit staatl. lukrativer Unterstützung in die private Vorsorge geführt.

Was ein massives Problem war, ist und sein wird: wenn man von dem netto Einkommen nur das aktuelle Leben bestreitet. Leute geben sich mit einem viel zu niedrigem Einkommen zufrieden, bei gleichzeitig zu hohem Konsum, und stehen dann unumkehrbar wie der Ochse vor dem Berg, wenn die Rente kommt.
Zitat von Mairon
Zitat von UlmerBVB1986

Also ETF, Aktion, Fonds? Halt in Staatshand?! Wehe wenn da einer wie Spahn das Sagen hat...


Kapitalmarkt ist alternativlos, langweiliges, starres Indexinvestieren bringt 7-8 % p.a.
Unser aktuelles System generiert 0,0 % Rendite p.a.
Mal ehrlich: wie sehr bist du inhaltlich in solchen Themen drin?

Zitat von UlmerBVB1986

Ja, warum solltest du zum Gemeinwohl was aufgeben


Noch einmal: ein Drittel meiner (Gewerbe-) Einkommenssteuer fließt allein in diese Systeme. Ich kann aus diesen Systemen nichts in Anspruch nehmen - erkläre mir mal bitte, inwiefern ich NICHTS zum Gemeinwohl beitrage? Anteil der Menschen, die in Deutschland mehr netto in diese Systeme einzahlen, liegt bei unter 1 %.

Zitat von UlmerBVB1986

Ich bin nicht selbstständig, richtig. Schau mal hier unten im Süden gibt es in ganz Deutschland die meisten Büros... 142.120 gibt es in ganz Deutschland, alleine in Württemberg (26.100) und Bayern (26.000) sind über 33% der deutschen Architekten tätig und gelistet. Das ist ein brutaler Wettbewerb hier.


Andere machen es doch aber erfolgreich? Ich gehöre in meinem Segment zu den Top 3 % bundesweit, sehr erfolgreich zu sein, war absolut unrealistisch - großer Wettbewerb ist in finanziell lukrativen Branchen völlig normal.

Was werden die Top 10 % der selbständigen Architekten in Süddeutschland verdienen? Mindestens 200.000 €+ p.a.?
Sich über Wettbewerb aufzuregen, es niemals selbst versucht zu haben, finde ich schon tendenziell schwach - wenn man gleichzeitig diejenigen noch mehr beschneiden will, die es gepackt haben - bei allen Einschnitten, die mit so etwas einhergehen (siehe oben).

Zitat von UlmerBVB1986

Es mag vielleicht sein, das Leute wie DU oder ICH am Kapitalmarkt wären, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Es gibt Menschen, die nicht mit Geld umgehen können. Daher muss unsere Sozialstaat sich darum kümmern.



Tut er bereits in viel zu extremer Weise, zu Lasten von jedem Gutverdiener und jedem Jungen.
Mangelnde finanzielle Bildung (die sich übrigens nachholen lässt, weil sie eh auf keiner Schuhe vermittelt wird) ist keine Entschuldigung dafür, vollkasko durchgefüttert zu werden - noch mehr zu Lasten von Leistungsträgern.

Österreich interessiert mich ehrlicherweise nicht - mich interessieren die vielen erfolgreichen Staaten mit kapitalgedecktem Sytem (Nordeuropäer, Niederlande, Kanada etc.). Noch besser wäre natürlich überhaupt keine GRV, sondern Eigenverantwortung.

Und noch einmal: welchen Nutzen hätte es, wenn Selbständige oder Freiberufler verpflichtend einzahlen? Es ist ja faktisch erwiesen, dass kein Nutzen existiert, mit Ausnahme von sehr Alten, weil dann das System erst ein paar Jahre verspätet komplett implodiert.


Ich bin nur wenig in dem Thema drin, habe meine Fonds, aber sonst recht wenig. Ich als Privatperson kann das ja machen uns trage mein Risiko. Wie sieht es denn aus, wenn es einen Börsencrash geben sollte? Nicht wenige befürchten etwas in dieser Richtung, wenn die KI Bubble platzen sollte. Damit wäre die Altersvorsorge doch dahin? Oder gibt es da Absicherungen?

Habe das mit "jeden 3.€" überlesen.

Andere machen es erfolgreich ja, gibt aber auch genug die eben nicht erfolgreich sind. In meiner aktuellen Lebenslage kann ich mir so ein Risiko nicht leisten. Ich habe Familie die ich versorge und ein Haus abzubezahlen - das nennst du dann schwach von mir, es nicht mit der Selbststänigkeit zu versuchen? AHA. Und wo rege ich mich darüber auf? Ich glaube du missverstehst hier viel oder interpretiertst zuviel rein.
Keine Ahnung was die Top 10% der Architekten verdienen. Ob die Top 10% selbst so gut sind, oder aufgrund der Mitarbeiter so gut sind... 😬

Jemand der aktuell jeden Euro umdrehen muss, der wird sicherlich sich nicht mit einer Eigenverantwortung besser absichern als mit der gesetzlichen AV.

Zum kapitalgedecktem System habe ich einen aus meiner Sicht guten Artikel gefunden:

"Man stelle sich einmal vor, die fast 306 Mrd. Euro Einnahmen müssten mittels eines Kapitaldeckungsverfahrens erwirtschaftet werden. Bei einer Nettoverzinsung von fünf Prozent – was nach Abzug von Verwaltungskosten, Inflation, einbehaltenen Gewinnen und Steuern hoch gegriffen ist – würde dafür ein Kapitalstock von 6,12 Billionen Euro benötigt."


"Umgekehrt ist es jedoch keineswegs so, dass eine kapitalgedeckte Altersversorgung das demografische Problem „löst“. Denn auch ein Kapitalstock bedarf lebendiger Arbeit, um erhalten und gemehrt zu werden. Geld arbeitet nicht. Arbeiten aber immer weniger Menschen, muss deren Produktivität unabhängig vom Rentensystem steigen, wenn das wirtschaftliche Niveau für alle – auch für die wachsende Zahl der Alten – gehalten werden soll."

"Was macht Österreich anders?

Auch Österreich hat ein System mit umlagefinanzierter Rente; nur dass die Renten beim Nachbarn im Süden deutlich höher liegen. 2022 gab es dort durchschnittlich 1.646 Euro Rente, in Deutschland waren es lediglich 1.120 Euro. Laut der Deutschen Rentenversicherung wird das durch höhere Beitragssätze und Bundesmittel aus Wien ermöglicht.

Zudem trage die "breitere Abdeckung der Erwerbstätigenbevölkerung“ (mehr Pflichtversicherte; Selbstständige eingeschlossen) zur Finanzierung bei. Rund ein Viertel des Rentenunterschieds ergebe sich durch die "günstigere demografische Ausgangslage“ (jüngere Bevölkerung) in Österreich.
Machen wir uns ehrlich

Machen wir uns also ehrlich und diskutieren die politische Herausforderung Rente auch politisch. Was sind wir wirklich bereit, für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu tun? Und wer soll wie viel dazu beitragen? Und ist es wirklich unzumutbar, mehr als ein Fünftel vom Bruttogehalt dafür aufzuwenden?"

https://www.telepolis.de/article/Rente-in-Deutschland-Umlageverfahren-schlaegt-Kapitaldeckung-10666340.html?seite=all

Norwegen hat aber auch einen Staatsfond (Ölfond - also endlich) als eine von drei Säulen (der staatlichen Grundrente, einer obligatorischen betrieblichen Zusatzrente und privater Vorsorge) für die AV. Liegt aber auch bei der Ölförderung auf Platz 12 weltweil.

Die Niederlande haben ein ähnliches System, wieder diese 3 Säulen, der staatlichen Grundrente, einer obligatorischen betrieblichen Zusatzrente und privater Vorsorge. Spannend finde ich hier die die unabhänigkeit des vorigen EInkommens und dennoch gilt es als einer der besten Rentensysteme der Welt.

Kanada hast du genannt, da gibt es aber nur die Staatsrente, die GRV und private Vorsorge, zu der dringend empfohlen wird, da die staatlichen Leistungen oft nicht ausreichen. Wo ist es hier kapitalgedeckt? Die Basisrente kommt aus Steuergelder, die GRV wird von AG und AN finanziert.

Ich glaube wir sind uns einig, dass man was machen muss bei unserem Rentensystem, wird aber seit zig Jahren nichts gemacht und das Thema nicht angepackt. Man wird wahrscheinlich nicht drum herum kommen, auch kapitalgedeckt zu arbeiten - das gestehe ich auch ein, aber eben nicht ausschließlich. Ich sehe, nach ein paar Artikel zu dem Thema ein Hybridsystem aus Umlage und kapitalgedeckt als besser an. Beamte aus dem GG und aus zden Pensionsansprüche rauszubekommen, auch schwer das rechtlich durch zu bekommen.
Schwierig ist die Übergangsphase hinzubekommen, da man deutlich mehr Kapital benötigt... wie im Artikel oben gesehen, selbst bei einem Hybridsystem.

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

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Zitat von WalterFroschsErbe
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Mairon

Zitat von UlmerBVB1986

Stimmt, weil es ja besser ist, bin noch immer der Meinung, dass Beamte NICHTS einzahlen müssen und fast das 3 Fache an Pension bekommen noch größerer Humbug ist.


In Bezug auf Beamte sind wir deckungsgleich, wie schon beim letzten Mal.

Zitat von UlmerBVB1986

Deine Lösung ist also was nochmals genau?


Massive Kapitalmarktquote, schrittweise Abschaffung des Generationenvertrags, kapitalgedeckte Altersversorgung. Alles alternativlos richtig.

Zitat von UlmerBVB1986

Dein Beispiel über dich selbst, macht doch klar warum ALLE einzahlen sollten.


Das Gegenteil ist der Fall. Warum sollte ich sehr Alten zuliebe meine eigenen Altersvorsorgebeiträge opfern? Durch die massive Subventionierung aus dem Bundeshaushalt zahle ich doch eh schon jeden ca. 3. € in Systeme ein (GRV & GKV), welche mich nicht beinhalten.

Zitat von UlmerBVB1986

Ich arbeite als Architekt bis Mitte 60, bin selbst im Vorsorgewerk, bekomme rund 2200€ ungefähr an Rente.


Weil du nicht nicht selbständig gemacht hast - gerade als Architekt im Prinzip alternativlos und prädestiniert - wenn du gut bist. Ich gehe mal davon aus, dass deine Chefs entsprechend vermögend sind.
Und: weil gerade du als gutverdienender Angestellter krasse Nachteile im GRV-System trägst.

Zitat von UlmerBVB1986

Du kannst mit Mitte 40 in Ruhestand gehen und wird dir gut reichen, nach deinen Angaben. Der Handwerker auf der Baustelle, der seit er seine Lehre mit 18/19 abgeschlossen hat rund 45 Jahre gearbeitet hat, körperlich durch ist, wird rund 1.300€ im Monat erhalten...
Daher bin ich ganz klar dafür, dass alle einzahlen sollten.


Das ist eben blanker Populismus - und klingt nach Neid. Ich arbeite oftmals 12h+ am Tag, nicht selten bis nach 22 Uhr, fahre im Jahr ca. 15 Tage in den Urlaub (wovon ich maximal 2-3 Tage nicht vom Urlaub aus arbeite) - so sieht das Leben vieler erfolgreicher Unternehmen aus, von nichts kommt eben nichts.

Wärest du nicht gezwungen, in die GRV einzuzahlen, wärest du am Kapitalmarkt, allein durch Nutzung deiner GRV-Beiträge, Multimillionär mit Mitte 60 und könntest dir daraus passives Einkommen generieren, das Dimenesionen von ~ 2.200 € mtl. entfernt ist. Wenn nun mehr Selbständige, Freiberufler usw. einzahlen und gleichzeitig Leistungsempfänger werden, bringt das DIR und genannten Handwerkern exakt gar nichts - nullkommanull.
Wieso verstehst du dieses mathematisch Basic nicht?


Also ETF, Aktion, Fonds? Halt in Staatshand?! Wehe wenn da einer wie Spahn das Sagen hat...

Ja, warum solltest du zum Gemeinwohl was aufgeben. Das denken sich die Beamten genauso 😇, darum wird es auch nicht abgeschafft.

Ich bin nicht selbstständig, richtig. Schau mal hier unten im Süden gibt es in ganz Deutschland die meisten Büros... 142.120 gibt es in ganz Deutschland, alleine in Württemberg (26.100) und Bayern (26.000) sind über 33% der deutschen Architekten tätig und gelistet. Das ist ein brutaler Wettbewerb hier.

Weder Populismus noch Neid. Du wirst es dir schon erarbeitet haben, also warum sollte ich neidisch sein? Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Wenn ich in Rente bin, habe ich mein Haus abbezahlt und kann sehr gut von meiner Rente leben und meine Kinder noch gut unterstützen.
Es mag vielleicht sein, das Leute wie DU oder ICH am Kapitalmarkt wären, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Es gibt Menschen, die nicht mit Geld umgehen können. Daher muss unsere Sozialstaat sich darum kümmern.
Ich finde es nach wie vor spannend, dass es für Selbstständige keine entsprechende Regelung gibt.

Nochmals, warum funktioniert es in Österreich so viel besser? Dort zahlen alle ein, gibt keine Pensionen ect. Die gehen 2 Jahre im Schnitt früher in Rente und bekommen, nochmals, im Schnitt 600€ mehr Rente als wir Deutschen. Es können doch nicht die 4% Unterschied sein, dafür gibt es eine Inflationsanpassung.


Österreich hat als Viertel seines Staatshaushalts die Bezuschussung der Renten. Trotz höherer Beiträge von mehr Leuten.

In Deutschland sind es unplanmäßig jetzt auch schon 25%.

Nicht kapitalgedeckte Vorsorge kann nicht funktionieren.

Das System startete mit über 40 Jahren einzahlen und 10 Jahren beziehen. Bei 6 Einzahlern für einen Rentner.

Jetzt sind es 35 Jahre einzahlen und 21 Jahre beziehen. Mit einem Verhältnis von 2:1.


Österreich ist Demografisch gesehen auch etwas besser aufgestellt wie wir, ist schon klar dass es nicht ein perfekte System ist dort, allerdings bekommen es die Österreicher besser umgesetzt. Was heißt unplanmäßig? Wie lange haben wir den akteullen Status bei den Renten?
Einzahlen laut Rentenkasse liegt aktuell bei knapp 39 Jahre.


Okay ich hab nur grob den Durchschnitt der Männer und Frauen genommen. Frauenarbeit fällt dann doch noch knapper aus, als gedacht.

Unplanmäßig heißt, dass es nicht vorgesehen ist, dass System über Steuern zu stützen. Mittlerweile ist das aber größte Einzelposten im Bundeshaushalt.

Die Lage wird sich immer weiter verschlechtern. Es sei denn Lebenserwartung sinkt, massiv. Selbst wenn Geburten stiegen sollten, massiv, dauert es 25 Jahre, bis das nur irgendwie sichtbar ist.

Man kann paternalistisch da ran gehen, ohne Geld in so eine Produktivitätskiller-Maschine zu werfen. Dafür haben Ökonomen nun 30 Jahre geworben. Geld war lange da, und das äußerst günstig. Nun wird es schmerzhaft.

Die einzige Option bei einer flachen Bevölkerungsentwicklung und langer Rentenbezugszeit orientiert sich auch daran, wie man die Versorgung während der Erwerbstätigkeit denkt. Man denkt an Grundsicherung.

Wir frieren gerade vorübergehend bei 48% das Rentenniveau ein, das wird aber weiter sinken (müssen), plus, wahrscheinlich, zu Grundrente für alle werden. Dafür sinken Rentenbeiträge massiv und Programme a la 401k werden hier gepushed werden: wer Einkommen erzielt, wird mit staatl. lukrativer Unterstützung in die private Vorsorge geführt.

Was ein massives Problem war, ist und sein wird: wenn man von dem netto Einkommen nur das aktuelle Leben bestreitet. Leute geben sich mit einem viel zu niedrigem Einkommen zufrieden, bei gleichzeitig zu hohem Konsum, und stehen dann unumkehrbar wie der Ochse vor dem Berg, wenn die Rente kommt.


Die Lebenserwartung wird eher noch weiter steigen... meine Großeltern sind zu 75% mindestens 90 Jahre alt geworden, mein letzter noch lebender Opa ist 91...

Schon klar dass es das heißt, 😉 aber wann wird aus "unplanmäßig" etwas wie "war doch schon immer so?"

Letzter Absatz, genau das befürchte ich auch!

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

--------------------Kobel/Weidenfeller/Klos
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von Mairon

Zitat von UlmerBVB1986

Stimmt, weil es ja besser ist, bin noch immer der Meinung, dass Beamte NICHTS einzahlen müssen und fast das 3 Fache an Pension bekommen noch größerer Humbug ist.


In Bezug auf Beamte sind wir deckungsgleich, wie schon beim letzten Mal.

Zitat von UlmerBVB1986

Deine Lösung ist also was nochmals genau?


Massive Kapitalmarktquote, schrittweise Abschaffung des Generationenvertrags, kapitalgedeckte Altersversorgung. Alles alternativlos richtig.

Zitat von UlmerBVB1986

Dein Beispiel über dich selbst, macht doch klar warum ALLE einzahlen sollten.


Das Gegenteil ist der Fall. Warum sollte ich sehr Alten zuliebe meine eigenen Altersvorsorgebeiträge opfern? Durch die massive Subventionierung aus dem Bundeshaushalt zahle ich doch eh schon jeden ca. 3. € in Systeme ein (GRV & GKV), welche mich nicht beinhalten.

Zitat von UlmerBVB1986

Ich arbeite als Architekt bis Mitte 60, bin selbst im Vorsorgewerk, bekomme rund 2200€ ungefähr an Rente.


Weil du nicht nicht selbständig gemacht hast - gerade als Architekt im Prinzip alternativlos und prädestiniert - wenn du gut bist. Ich gehe mal davon aus, dass deine Chefs entsprechend vermögend sind.
Und: weil gerade du als gutverdienender Angestellter krasse Nachteile im GRV-System trägst.

Zitat von UlmerBVB1986

Du kannst mit Mitte 40 in Ruhestand gehen und wird dir gut reichen, nach deinen Angaben. Der Handwerker auf der Baustelle, der seit er seine Lehre mit 18/19 abgeschlossen hat rund 45 Jahre gearbeitet hat, körperlich durch ist, wird rund 1.300€ im Monat erhalten...
Daher bin ich ganz klar dafür, dass alle einzahlen sollten.


Das ist eben blanker Populismus - und klingt nach Neid. Ich arbeite oftmals 12h+ am Tag, nicht selten bis nach 22 Uhr, fahre im Jahr ca. 15 Tage in den Urlaub (wovon ich maximal 2-3 Tage nicht vom Urlaub aus arbeite) - so sieht das Leben vieler erfolgreicher Unternehmen aus, von nichts kommt eben nichts.

Wärest du nicht gezwungen, in die GRV einzuzahlen, wärest du am Kapitalmarkt, allein durch Nutzung deiner GRV-Beiträge, Multimillionär mit Mitte 60 und könntest dir daraus passives Einkommen generieren, das Dimenesionen von ~ 2.200 € mtl. entfernt ist. Wenn nun mehr Selbständige, Freiberufler usw. einzahlen und gleichzeitig Leistungsempfänger werden, bringt das DIR und genannten Handwerkern exakt gar nichts - nullkommanull.
Wieso verstehst du dieses mathematisch Basic nicht?


Also ETF, Aktion, Fonds? Halt in Staatshand?! Wehe wenn da einer wie Spahn das Sagen hat...

Ja, warum solltest du zum Gemeinwohl was aufgeben. Das denken sich die Beamten genauso 😇, darum wird es auch nicht abgeschafft.

Ich bin nicht selbstständig, richtig. Schau mal hier unten im Süden gibt es in ganz Deutschland die meisten Büros... 142.120 gibt es in ganz Deutschland, alleine in Württemberg (26.100) und Bayern (26.000) sind über 33% der deutschen Architekten tätig und gelistet. Das ist ein brutaler Wettbewerb hier.

Weder Populismus noch Neid. Du wirst es dir schon erarbeitet haben, also warum sollte ich neidisch sein? Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Wenn ich in Rente bin, habe ich mein Haus abbezahlt und kann sehr gut von meiner Rente leben und meine Kinder noch gut unterstützen.
Es mag vielleicht sein, das Leute wie DU oder ICH am Kapitalmarkt wären, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Es gibt Menschen, die nicht mit Geld umgehen können. Daher muss unsere Sozialstaat sich darum kümmern.
Ich finde es nach wie vor spannend, dass es für Selbstständige keine entsprechende Regelung gibt.

Nochmals, warum funktioniert es in Österreich so viel besser? Dort zahlen alle ein, gibt keine Pensionen ect. Die gehen 2 Jahre im Schnitt früher in Rente und bekommen, nochmals, im Schnitt 600€ mehr Rente als wir Deutschen. Es können doch nicht die 4% Unterschied sein, dafür gibt es eine Inflationsanpassung.


Österreich hat als Viertel seines Staatshaushalts die Bezuschussung der Renten. Trotz höherer Beiträge von mehr Leuten.

In Deutschland sind es unplanmäßig jetzt auch schon 25%.

Nicht kapitalgedeckte Vorsorge kann nicht funktionieren.

Das System startete mit über 40 Jahren einzahlen und 10 Jahren beziehen. Bei 6 Einzahlern für einen Rentner.

Jetzt sind es 35 Jahre einzahlen und 21 Jahre beziehen. Mit einem Verhältnis von 2:1.


Österreich ist Demografisch gesehen auch etwas besser aufgestellt wie wir, ist schon klar dass es nicht ein perfekte System ist dort, allerdings bekommen es die Österreicher besser umgesetzt. Was heißt unplanmäßig? Wie lange haben wir den akteullen Status bei den Renten?
Einzahlen laut Rentenkasse liegt aktuell bei knapp 39 Jahre.


Okay ich hab nur grob den Durchschnitt der Männer und Frauen genommen. Frauenarbeit fällt dann doch noch knapper aus, als gedacht.

Unplanmäßig heißt, dass es nicht vorgesehen ist, dass System über Steuern zu stützen. Mittlerweile ist das aber größte Einzelposten im Bundeshaushalt.

Die Lage wird sich immer weiter verschlechtern. Es sei denn Lebenserwartung sinkt, massiv. Selbst wenn Geburten stiegen sollten, massiv, dauert es 25 Jahre, bis das nur irgendwie sichtbar ist.

Man kann paternalistisch da ran gehen, ohne Geld in so eine Produktivitätskiller-Maschine zu werfen. Dafür haben Ökonomen nun 30 Jahre geworben. Geld war lange da, und das äußerst günstig. Nun wird es schmerzhaft.

Die einzige Option bei einer flachen Bevölkerungsentwicklung und langer Rentenbezugszeit orientiert sich auch daran, wie man die Versorgung während der Erwerbstätigkeit denkt. Man denkt an Grundsicherung.

Wir frieren gerade vorübergehend bei 48% das Rentenniveau ein, das wird aber weiter sinken (müssen), plus, wahrscheinlich, zu Grundrente für alle werden. Dafür sinken Rentenbeiträge massiv und Programme a la 401k werden hier gepushed werden: wer Einkommen erzielt, wird mit staatl. lukrativer Unterstützung in die private Vorsorge geführt.

Was ein massives Problem war, ist und sein wird: wenn man von dem netto Einkommen nur das aktuelle Leben bestreitet. Leute geben sich mit einem viel zu niedrigem Einkommen zufrieden, bei gleichzeitig zu hohem Konsum, und stehen dann unumkehrbar wie der Ochse vor dem Berg, wenn die Rente kommt.


Die Lebenserwartung wird eher noch weiter steigen... meine Großeltern sind zu 75% mindestens 90 Jahre alt geworden, mein letzter noch lebender Opa ist 91...

Schon klar dass es das heißt, 😉 aber wann wird aus "unplanmäßig" etwas wie "war doch schon immer so?"

Letzter Absatz, genau das befürchte ich auch!

Kurzer Einwurf von mir zu Österreich.
Faktoren sind teilweise genannt worden.
1) höherer Beitragssatz
2) höhere Bundesmittel
3) mehr Pflichtversicherte
4) jüngere Bevölkerung
Wobei 1, 3 und 4 die Hauptfaktoren für die höheren Renten sind.
In Österreich werden 14 Monatsrenten ausgezahlt. Insbesondere Punkt 3 spielt schon prozentual eine erhebliche (sogar monetär die größte) Rolle, nachzulesen auch bei der DRV. Den noch größeren Einfluss hat der Punkt allerdings auf das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen. Nichtsdestotrotz ist das System in Österreich auch nicht "wirtschaftlicher" als bei uns hier. Die Diskussion ist identisch. Aber ja, der Verwandtschaft geht es gut im Alter.😉
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Feiersinger am 02.03.2026 um 15:59 Uhr bearbeitet
Zitat von UlmerBVB1986

Ich bin nur wenig in dem Thema drin, habe meine Fonds, aber sonst recht wenig. Ich als Privatperson kann das ja machen uns trage mein Risiko. Wie sieht es denn aus, wenn es einen Börsencrash geben sollte? Nicht wenige befürchten etwas in dieser Richtung, wenn die KI Bubble platzen sollte. Damit wäre die Altersvorsorge doch dahin? Oder gibt es da Absicherungen?


Crashs sind Normalzustand bei Langfristhorizonten - inklusive aller bisher dagewesener Crash liegen Indizes wie MSCI World, DAX etc. bei durchschnuttlich ~ 8 % p.a. Wertentwicklung. Inklusive Finanzkrise 2008, WTC-Anschlag, Dotcom-Blase, Ukraine-Überfall, Covid etc. Krisen sind eine normale Marktphase und nur bei kurz- und mittelfristigen Anlagezeiträumen gefährlich - für diese eignen sich Wertpapiere aber ohnehin nicht, aus eben genannten Gründen.

Zitat von UlmerBVB1986

Jemand der aktuell jeden Euro umdrehen muss, der wird sicherlich sich nicht mit einer Eigenverantwortung besser absichern als mit der gesetzlichen AV.


Worüber sprechen wir jetzt? Mindestlohnempfänger? Der Anteil der U50-Jährigen, für die sich das aktuelle GRV-System mehr lohnt als kapitalgedeckte Eigenversorgung ist winzig klein. Wie gesagt: Durchschnittseinkommen reicht locker aus, um nach 40-45 Arbeitsjahren am Kapitalmarkt ~ 2 MEUR anzuhäufen.

Die Schwierigkeiten bzgl. kapitalgedeckter Umstellung ergeben sich aus dem verheerenden bestehenden System (Generationenvertrag) - dieses Grundübel macht die Umstellung auf ein kapitalgedecktes System natürlich heute so schwer - weil bislang eine gigantische 1:1-Umwälzung ohne jede Rendite erfolgt, heißt: die laufenden Rentenansprüche müssen natürlich irgendwie gedeckt werden. Lösungsansätze u.a.

- Reduzierung der Durchschnittsrente, zeitnah keine weiteren Rentenerhöhungen
- mittelfristige Abschaffung des Beamtenprivilegs (die Eingliederung von Selbständigen und Freiberuflern hingegen generiert keinen Effekt, Erhöhung der Anzahl Beitragspflichtiger ist bei gleichzeitigem Zuwachs der Leistungsempfänger ein Nullsummenspiel)
- schrittweise Umstellung auf Kapitaldeckung
- deutliche Erhöhung des Regelalters
- Abschaffung von Frühzeitrentenoption
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mairon am 02.03.2026 um 19:55 Uhr bearbeitet
Zitat von Mairon
Zitat von UlmerBVB1986

Ich bin nur wenig in dem Thema drin, habe meine Fonds, aber sonst recht wenig. Ich als Privatperson kann das ja machen uns trage mein Risiko. Wie sieht es denn aus, wenn es einen Börsencrash geben sollte? Nicht wenige befürchten etwas in dieser Richtung, wenn die KI Bubble platzen sollte. Damit wäre die Altersvorsorge doch dahin? Oder gibt es da Absicherungen?


Crashs sind Normalzustand bei Langfristhorizonten - inklusive aller bisher dagewesener Crash liegen Indizes wie MSCI World, DAX etc. bei durchschnuttlich ~ 8 % p.a. Wertentwicklung. Inklusive Finanzkrise 2008, WTC-Anschlag, Dotcom-Blase, Ukraine-Überfall, Covid etc. Krisen sind eine normale Marktphase und nur bei kurz- und mittelfristigen Anlagezeiträumen gefährlich - für diese eignen sich Wertpapiere aber ohnehin nicht, aus eben genannten Gründen.

Zitat von UlmerBVB1986

Jemand der aktuell jeden Euro umdrehen muss, der wird sicherlich sich nicht mit einer Eigenverantwortung besser absichern als mit der gesetzlichen AV.


Worüber sprechen wir jetzt? Mindestlohnempfänger? Der Anteil der U50-Jährigen, für die sich das aktuelle GRV-System mehr lohnt als kapitalgedeckte Eigenversorgung ist winzig klein. Wie gesagt: Durchschnittseinkommen reicht locker aus, um nach 40-45 Arbeitsjahren am Kapitalmarkt ~ 2 MEUR anzuhäufen.

Die Schwierigkeiten bzgl. kapitalgedeckter Umstellung ergeben sich aus dem verheerenden bestehenden System (Generationenvertrag) - dieses Grundübel macht die Umstellung auf ein kapitalgedecktes System natürlich heute so schwer - weil bislang eine gigantische 1:1-Umwälzung ohne jede Rendite erfolgt, heißt: die laufenden Rentenansprüche müssen natürlich irgendwie gedeckt werden. Lösungsansätze u.a.

- Reduzierung der Durchschnittsrente, zeitnah keine weiteren Rentenerhöhungen
- mittelfristige Abschaffung des Beamtenprivilegs (die Eingliederung von Selbständigen und Freiberuflern hingegen generiert keinen Effekt, Erhöhung der Anzahl Beitragspflichtiger ist bei gleichzeitigem Zuwachs der Leistungsempfänger ein Nullsummenspiel)
- schrittweise Umstellung auf Kapitaldeckung
- deutliche Erhöhung des Regelalters
- Abschaffung von Frühzeitrentenoption


Mit deinen letzten beiden Optionen zeigst du relativ deutlich, aus welchem Holz du geschnitzt bist. Aber diskutieren bringt hier eh nichts. Jemand, der so selbsteingenommen (führende 2-3% in "seinem Marktsegment") ist, hat halt nichts für Sozialpolitik übrig.
Zitat von DaleDanton

Mit deinen letzten beiden Optionen zeigst du relativ deutlich, aus welchem Holz du geschnitzt bist. Aber diskutieren bringt hier eh nichts. Jemand, der so selbsteingenommen (führende 2-3% in "seinem Marktsegment") ist, hat halt nichts für Sozialpolitik übrig.


Aus dem Holz, selbst Menschen Arbeitplätze zur Verfügung zu stellen und erheblich fünfstellig p.a. in Sozialsysteme GRV und GKV einzuzahlen - ohne gleichzeitig Leistungsempfänger dieser Systeme zu sein.

Lass mich raten: dein finanzieller Beitrag zu unseren deutschen Sozialversicherungen und zum BIP sieht nicht ganz so groß aus und du schwadronierst lieber moralisch - ohne einen Beitrag zu leisten? 😄

Ganz wichtig: es gibt de facto NICHTS Sozialeres, als kräftig einzuzahlen und niemals selbst Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mairon am 02.03.2026 um 20:51 Uhr bearbeitet
Zitat von Mairon
Zitat von DaleDanton

Mit deinen letzten beiden Optionen zeigst du relativ deutlich, aus welchem Holz du geschnitzt bist. Aber diskutieren bringt hier eh nichts. Jemand, der so selbsteingenommen (führende 2-3% in "seinem Marktsegment") ist, hat halt nichts für Sozialpolitik übrig.


Aus dem Holz, selbst Menschen Arbeitplätze zur Verfügung zu stellen und erheblich fünfstellig p.a. in Sozialsysteme GRV und GKV einzuzahlen - ohne gleichzeitig Leistungsempfänger dieser Systeme zu sein.

Lass mich raten: dein finanzieller Beitrag zu unseren deutschen Sozialversicherungen und zum BIP sieht nicht ganz so groß aus und du schwadronierst lieber moralisch - ohne einen Beitrag zu leisten? 😄

Ganz wichtig: es gibt de facto NICHTS Sozialeres, als kräftig einzuzahlen und selbst jemals keinerlei Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen.


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