Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
16.05.2020 - 19:07 Uhr
27.07.2022 - 11:24 Uhr
Zitat von Savarez03
Aus meiner Sicht würde es der deutschen Gesellschaft mal gut tun bei dem Thema nicht den Teufel an die Wand zu malen. Sobald es um Corona geht sprechen viele von einer möglichen Killer-Variante im Herbst. Durchgängig fallen Worte wie riskant und dramatisch. Die Umfragen bzgl. Maskenpflicht werden dominiert von Befürwortern. Nur wenn man dann unter Menschen ist läuft da kaum noch einer mit Maske rum.
Bei den "Corona-Toten" ist nach wie vor unklar wie viele an oder mit Corona sterben. Bei den 181 Menschen, die du nennst ist es sehr unwahrscheinlich, dass die alle wegen Corona gestorben sind. Da ZeroCovid mit Blick auf China nicht funktioniert wird dann LongCovid in den Fokus gerückt, ohne dass man da gesicherte Daten hat.
In der Berichterstattung fehlen mir auch völlig die psychosozialen Auswirkungen auf Maßnahmen. Menschen, die sich von der Gesellschaft abkapseln, Menschen die Depressionen entwicklen. Gerade auch der Blick auf die Kleinsten in der Gesellschaft. Dass wir aktuell deutlich mehr Kinder mit Lernschwäche haben und dick werden wird medial gefühlt ignoriert.
Nicht umsonst mehren sich aktuell die Stimmen zu einer Aufhebung der Isolationspflich auch in Deutschland. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert heute eine Aufhebung der Einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Und das kann man weiterführen. Mir wäre einfach mal wichtig, dass man hier mal einen Diskurs reinbekommt. Akutell haben wir ja 3 Lager: Das Team Vorsicht, dass andere Meinungen als die eigene Meinung nicht zulässt und direkt mit Begriffen wie Schwurbler und Nazis um sich schmeißen. Wir haben das andere Extrem, die Menschen für die Covid nicht existiert und die ebenfalls sehr laut sind. Schlussendlich haben wir dann noch einen breiten Mittelbauch, denen es meistens egal ist.
Ich würde mich irgendwo in der Mitte einordnen. Ich hatte selber einen Todesfall mit Corona in der Familie, hab da gesehen was das anrichtet, gleichzeitig sehe ich aber auch die Auswirkung auf die Psyche des Menschen bei den ständigen Maßnahmen und der desaströsen Kommunikation, hier mal als Beispiel 2. Booster.
Und ich hatte selber erst kürzlich Corona, das war kein Spaß.
Zitat von UlmerBVB1986
Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass aktuell bei uns 8% der Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. In einer Zahl ausgedrückt: 1.595 Menschen. In der letzten Woche starben trotz einer schwächeren Variante über 600 Menschen, seit gesten starben 181 Menschen, nur in Deutschland.
Ja, auch mir hängt Corona schon ne Weile zum Hals raus, ja auch ich möchte wieder ein "normales" Leben führen. Auf der anderen Seite kämpfen in dieser Sekunde Menschen um ihr Leben aufgrund dieser Krankheit.
Und war doch auch klar dass der Sommer anders wird als die letzten beiden, keine Maskenpflicht mehr, wieder fast alles ohne einen "G"-Nachweis möglich.
Ich bin mir nicht sicher ob es kurz vor dem Herbst so gut ist, alle Maßnahmen zu kippen.
Zitat von Savarez03
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass aktuell bei uns 8% der Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. In einer Zahl ausgedrückt: 1.595 Menschen. In der letzten Woche starben trotz einer schwächeren Variante über 600 Menschen, seit gesten starben 181 Menschen, nur in Deutschland.
Ja, auch mir hängt Corona schon ne Weile zum Hals raus, ja auch ich möchte wieder ein "normales" Leben führen. Auf der anderen Seite kämpfen in dieser Sekunde Menschen um ihr Leben aufgrund dieser Krankheit.
Und war doch auch klar dass der Sommer anders wird als die letzten beiden, keine Maskenpflicht mehr, wieder fast alles ohne einen "G"-Nachweis möglich.
Ich bin mir nicht sicher ob es kurz vor dem Herbst so gut ist, alle Maßnahmen zu kippen.
Aus meiner Sicht würde es der deutschen Gesellschaft mal gut tun bei dem Thema nicht den Teufel an die Wand zu malen. Sobald es um Corona geht sprechen viele von einer möglichen Killer-Variante im Herbst. Durchgängig fallen Worte wie riskant und dramatisch. Die Umfragen bzgl. Maskenpflicht werden dominiert von Befürwortern. Nur wenn man dann unter Menschen ist läuft da kaum noch einer mit Maske rum.
Bei den "Corona-Toten" ist nach wie vor unklar wie viele an oder mit Corona sterben. Bei den 181 Menschen, die du nennst ist es sehr unwahrscheinlich, dass die alle wegen Corona gestorben sind. Da ZeroCovid mit Blick auf China nicht funktioniert wird dann LongCovid in den Fokus gerückt, ohne dass man da gesicherte Daten hat.
In der Berichterstattung fehlen mir auch völlig die psychosozialen Auswirkungen auf Maßnahmen. Menschen, die sich von der Gesellschaft abkapseln, Menschen die Depressionen entwicklen. Gerade auch der Blick auf die Kleinsten in der Gesellschaft. Dass wir aktuell deutlich mehr Kinder mit Lernschwäche haben und dick werden wird medial gefühlt ignoriert.
Nicht umsonst mehren sich aktuell die Stimmen zu einer Aufhebung der Isolationspflich auch in Deutschland. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert heute eine Aufhebung der Einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Und das kann man weiterführen. Mir wäre einfach mal wichtig, dass man hier mal einen Diskurs reinbekommt. Akutell haben wir ja 3 Lager: Das Team Vorsicht, dass andere Meinungen als die eigene Meinung nicht zulässt und direkt mit Begriffen wie Schwurbler und Nazis um sich schmeißen. Wir haben das andere Extrem, die Menschen für die Covid nicht existiert und die ebenfalls sehr laut sind. Schlussendlich haben wir dann noch einen breiten Mittelbauch, denen es meistens egal ist.
Ich würde mich irgendwo in der Mitte einordnen. Ich hatte selber einen Todesfall mit Corona in der Familie, hab da gesehen was das anrichtet, gleichzeitig sehe ich aber auch die Auswirkung auf die Psyche des Menschen bei den ständigen Maßnahmen und der desaströsen Kommunikation, hier mal als Beispiel 2. Booster.
Und ich hatte selber erst kürzlich Corona, das war kein Spaß.
Ist alles richtig was du schreibst, gehe ich auch mit. Ich persönlich halte es für einen Fehler vor dem Herbst alles aufzuheben, auch wenn ich nie was von einer Killervariante geschrieben habe oder daran glaube.
Zu mit oder an Corona gestorben, da gab es bereits vor 1 1/2 Jahren eine Studie aus Hamburg, dabei kam raus das rund 90% der Personen AN Corona gestroben sind. Die Daten sollte Deutschlandweit erhoben werden.
Aachen kam zuletzt übrigens auf 86%. Wenn man auf die Altersklassen schaut, dann sind es eher ältere Damen und Herren, die gestorben sind. Allerdings haben auch diese ein Grundrecht auf Leben und gesundheitliche Unversehrtheit - "Unter den 1.095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre."
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/corona-tote-starben-meist-am-virus-4453
Somit wären also von den 181 gestorbenen Menschen seit gestern, 154 an Corona verstorben. Immer noch eine sehr hohe Zahl.
Auch mir ist bewusst dass das ganze langsam ein Ende haben muss, wir Corona wie eine Grippe behandeln könnten (wie es offensichtlich einige Länder machen), in Hinblick auf den Herbst und Winter bin ich allerdings nicht sicher, ob der Zeitpunkt der richtige ist.
Ich war bis letzte Woche Mittwoch auch mit Corona zuhause und muss sagen, ich hatte ca. 36 Stunden in denen es mir nicht gut ging. Danach war es aber täglich besser geworden. Ich hatte insgesamt einen milden Verlauf. Die letzten 5 Tage meine Quarantäne (war 9 Tage lang positiv) waren wie Urlaub, nur das ich mein Grundstück nicht verlassen durfte. Bei meiner Frau war es das gleiche, 1-2 Tage schlimm, sonst mild.
Bei unseren Kindern übrigens war es das Gegenteil! Beide hatten insgesamt 2 Tage hohes Fieber, mit 2-3 Tagen Fieberfrei dazwischen, und das ist absolut untypisch bei Kleinkindern. Symptomfrei ist ein normaler Verlauf in dem Alter. Aber bis auf die zwei Tage ist auch alles mild gewesen, mit den beiden Tagen war es allerdings ein schwerer Verlauf!
27.07.2022 - 11:37 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Es ging bei all den Maßnahmen nie darum, dass sich kein Mensch mehr mit Corona infizieren soll. Es ging darum, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werden soll. In den letzten zwei Jahren wird viel getan, um Corona-Infektionen zu verhindern. Leider wird jedoch wenig getan, um das Gesundheitssystem endlich auf Vordermann zu bringen.
Es ging bei all den Maßnahmen nie darum, dass sich kein Mensch mehr mit Corona infizieren soll. Es ging darum, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werden soll. In den letzten zwei Jahren wird viel getan, um Corona-Infektionen zu verhindern. Leider wird jedoch wenig getan, um das Gesundheitssystem endlich auf Vordermann zu bringen.
Richtig, wobei das zwei getrennte Themen sind...
Zitat von Borsigplatz
Wir sind an einem Punkt, wo die Eigenverantwortung greifen muss. Corona wird nicht verschwinden. Nicht jetzt, aber auch nicht in fünf Jahren. Sprich: Die Gründe, die du aktuell für ein Beibehalten der Maßnahmen aufzählst, könnte man rein theoretisch auch in fünf Jahren noch aufbringen, um an den Maßnahmen festzuhalten. Wir sehen bei all unseren Nachbarländern, dass ein Ende der Isolation das Land nicht in ein Chaos stürzt. Lediglich in Deutschland wird krampfhaft daran festgehalten und jeder Politiker/ Wissenschaftler, der dies kritisiert, wird als ahnungsloser, wissenschaftsfeindlicher Spinner abgetan, der von der ganzen Sache keine Ahnung hat.
Wir sind an einem Punkt, wo die Eigenverantwortung greifen muss. Corona wird nicht verschwinden. Nicht jetzt, aber auch nicht in fünf Jahren. Sprich: Die Gründe, die du aktuell für ein Beibehalten der Maßnahmen aufzählst, könnte man rein theoretisch auch in fünf Jahren noch aufbringen, um an den Maßnahmen festzuhalten. Wir sehen bei all unseren Nachbarländern, dass ein Ende der Isolation das Land nicht in ein Chaos stürzt. Lediglich in Deutschland wird krampfhaft daran festgehalten und jeder Politiker/ Wissenschaftler, der dies kritisiert, wird als ahnungsloser, wissenschaftsfeindlicher Spinner abgetan, der von der ganzen Sache keine Ahnung hat.
Das mit der Eigenverantwortung hat schon Ende 2020 nicht mehr funktioniert.
Ich halte nicht krampfhaft an etwas fest, sondern habe geschrieben das für MICH persönlich vor dem Herbst ein schlechter Zeitpunkt ist. Wen schimpfe ich als Spinner?
Zitat von Borsigplatz
Wie schon oft gesagt: Ich habe die Maßnahmen immer mitgetragen und auch sehr lange verteidigt. Irgendwann ist aber Schluss. Ich möchte von Lauterbach gerne mal wirklich offen dargestellt bekommen, wann seiner Meinung nach die endemische Lage und ein Ende der Isolationspflicht erreicht ist.
Wie schon oft gesagt: Ich habe die Maßnahmen immer mitgetragen und auch sehr lange verteidigt. Irgendwann ist aber Schluss. Ich möchte von Lauterbach gerne mal wirklich offen dargestellt bekommen, wann seiner Meinung nach die endemische Lage und ein Ende der Isolationspflicht erreicht ist.
Habe ich ja geschrieben, geht mir auch so. Zu Lauterbach, er trägt die Verantwortung. Was wurde Spahn kritisiert, weil er verfrüht ein Ende in Aussicht gestellt hat?
Zitat von Borsigplatz
Ich klammer mich an diesem Punkt nicht so sehr, weil ich möchte, dass Leute krank arbeiten gehen. Wer krank ist soll zuhause bleiben und sich nicht zur Arbeit schleppen. Aber: Es kann meiner Meinung nach nach über zwei Jahren nicht mehr sein, dass Menschen zuhause eingesperrt werden, die eine Infektionskrankheit haben, die nie mehr weggehen wird und zwangsläufig jeder von uns in den nächsten Jahren vermutlich mehrmals bekommen wird. Mit Blick auf meinen Freundeskreis ist es einfach die traurige Wahrheit. Da sind Leute, die haben zum dritten Mal innerhalb von einem Jahr jetzt Corona. Deshalb: Die Isolation verhindert mittel- bzw. langfristig meiner Meinung nach nichts, was so oder so eintreten wird. Sie sperrt aber Menschen zuhause ein, die teilweise überhaupt gar keine Symptome haben und trotzdem ihr Haus nicht verlassen dürfen. Das hat wirklich lange Sinn gemacht, als man noch Infektionsketten nachverfolgt hat und das Durchbrechen jener Sinn gemacht hat. Das macht es heute doch aber wirklich nicht mehr.
Ich klammer mich an diesem Punkt nicht so sehr, weil ich möchte, dass Leute krank arbeiten gehen. Wer krank ist soll zuhause bleiben und sich nicht zur Arbeit schleppen. Aber: Es kann meiner Meinung nach nach über zwei Jahren nicht mehr sein, dass Menschen zuhause eingesperrt werden, die eine Infektionskrankheit haben, die nie mehr weggehen wird und zwangsläufig jeder von uns in den nächsten Jahren vermutlich mehrmals bekommen wird. Mit Blick auf meinen Freundeskreis ist es einfach die traurige Wahrheit. Da sind Leute, die haben zum dritten Mal innerhalb von einem Jahr jetzt Corona. Deshalb: Die Isolation verhindert mittel- bzw. langfristig meiner Meinung nach nichts, was so oder so eintreten wird. Sie sperrt aber Menschen zuhause ein, die teilweise überhaupt gar keine Symptome haben und trotzdem ihr Haus nicht verlassen dürfen. Das hat wirklich lange Sinn gemacht, als man noch Infektionsketten nachverfolgt hat und das Durchbrechen jener Sinn gemacht hat. Das macht es heute doch aber wirklich nicht mehr.
Kann ich nachvollziehen, haben solche Fälle mit 2-3 Mal auch im Bekanntenkreis. Aber ohne Symptome zu sein, bedeutet ja nicht niemanden anstecken zu können. Und am Ende dieser Infektionskette stehen dann Menschen, die es nicht überleben...
Übrigens zur Nachverfolgung: das Schreiben des LRA an meine Frau kam erst an, als Sie schon wieder negativ war...
Zitat von Borsigplatz
Und ja: Ich weiß, dass in jedem Moment Menschen mit dieser Krankheit um ihr Leben kämpfen. Mein Onkel (dreifach geimpft) lag Anfang Mai eine Woche wegen (!) Corona im Krankenhaus, musste beatmetet werden. Zum Glück hat er sich schnell wieder erholt. Ich möchte diese Schicksale nicht klein reden. Es ist nur leider illusorisch zu glauben, dass man sich irgendwie vor diesem Virus verstecken kann. Selbst die Leute, die weiterhin Maske getragen haben und sich sehr zurückhaltend verhielten, haben es in meinem Arbeits- und Familienumkreis bekommen. Es werden auch weiterhin Menschen mit Corona in Krankenhäusern landen. Das lässt sich trotz der Impfstoffe leider nicht verhindern. Deshalb sollte es auch im Interesse der Politik sein, endlich Verbesserungen im Gesundheitssystem zu erwirken.
Und ja: Ich weiß, dass in jedem Moment Menschen mit dieser Krankheit um ihr Leben kämpfen. Mein Onkel (dreifach geimpft) lag Anfang Mai eine Woche wegen (!) Corona im Krankenhaus, musste beatmetet werden. Zum Glück hat er sich schnell wieder erholt. Ich möchte diese Schicksale nicht klein reden. Es ist nur leider illusorisch zu glauben, dass man sich irgendwie vor diesem Virus verstecken kann. Selbst die Leute, die weiterhin Maske getragen haben und sich sehr zurückhaltend verhielten, haben es in meinem Arbeits- und Familienumkreis bekommen. Es werden auch weiterhin Menschen mit Corona in Krankenhäusern landen. Das lässt sich trotz der Impfstoffe leider nicht verhindern. Deshalb sollte es auch im Interesse der Politik sein, endlich Verbesserungen im Gesundheitssystem zu erwirken.
Shit! Tut mir leid für deinen Onkel, aber wenn es ihm wieder gut geht, dann ist es ja noch gut gegangen.
Bei uns war es im Umfeld nur zur Infektion gekommen, wenn die Leute die Maßnahmen nicht mehr ganz so eingehalten haben. Erst nach wegfall der Maskenpflicht kam es dann auch zu uns und im Betrieb dann ordentlich an. Wir hatten bis Januar 2022 nur bei 2 Leuten im Betrieb Corona. Jetzt hatten es 20/26 Leuten.
Die Impfstoffe helfen gegen die schweren Verläufen, aber es wird nicht jeder verhindert!
Zitat von Borsigplatz
Und noch eine kleine Ergänzung: Die Maßnahmen fallen in Österreich übrigens auch deshalb, weil diese endlich nicht mehr nur mit Blick auf die Pandemie bewertet werden, sondern auch andere Aspekte bedacht werden. Die Krise ist keine, die nur durch den epidemiologischen Blick geführt werden sollte.
Und noch eine kleine Ergänzung: Die Maßnahmen fallen in Österreich übrigens auch deshalb, weil diese endlich nicht mehr nur mit Blick auf die Pandemie bewertet werden, sondern auch andere Aspekte bedacht werden. Die Krise ist keine, die nur durch den epidemiologischen Blick geführt werden sollte.
Kann sein, habe mich damit nicht damit bescchäftigt.
27.07.2022 - 12:11 Uhr
Ich weiß gerade nicht mehr genau, was mit der Eigenverantwortung Ende 2020 nicht funktioniert hat? Damals hatten wir aber weder flächendeckende Tests, noch eine Impfung, noch eine flächendeckende Immunität in der Gesellschaft durch Kontakt mit dem Virus und/ oder durch die Impfung. Ende 2020 war ja bis spät ins Jahr 2021 alles dicht, da war sehr wenig mit Eigenverantwortung. Und das war damals auch in Ordnung.
Ich habe nicht gesagt, dass du mich oder jemand anderen als Spinner abgestempelt hättest. Leute aus Wissenschaft und Politik, die ein Ende aller Maßnahmen (Bürgertests, Isolationspflicht etc.) werden aber von Leuten wie Lauterbach als "Spinner" abgestempelt, die von der Materie keine Ahnung haben. Und das ist, nicht zuletzt mit Blick auf unsere Nachbarstaaten, eine Frechheit.
Ich habe es gestern schon mal im Bayern-Forum gepostet: In Deutschland wird zurecht (!) bei der Frage Tempolimit ja/ nein immer damit argumentiert, dass es in fast allen Ländern dieser Welt eines gibt und Deutschland hier der einzige Geisterfahrer ist. Bei der Corona-Politik ist es de facto mittlerweile auch so. Alle Staaten haben keine Ahnung, nur Deutschland bzw. Lauterbach haben den Durchblick. Ich habe auch keine Problem damit, wenn man in Deutschland eher vorsichtig agiert und die bisherigen (wenigen) Maßnahmen noch etwas beibehält. Ich würde dann aber trotzdem gerne mal von einem Lauterbach hören, was passieren muss, damit wir auch aus diesem Hamsterrad aussteigen könnten. Denn: All die Argumente, die er aktuell für ein Beibehalten der Maßnahmen aufführt, werden sich in sechs Monaten oder vier Jahren (beliebige Zeitangaben) ja nicht in Luft auflösen. Soll jetzt aber ernsthaft dauerhaft jeder zuhause eingesperrt werden, der sich in den nächsten Jahren mit Corona infiziert?
Wobei er wahrscheinlich auch gut beraten ist, sich mit solchen Aussagen besser zurück zu halten, sehe ich auch ein. Die Politik (und auch Lautebrach!) hat einfach in den letzten 2,5 Jahren zu viele Versprechungen gegeben bzw. Vorhersagen getroffen, die am Ende nicht eingehalten werden konnten.
Ich habe nicht gesagt, dass du mich oder jemand anderen als Spinner abgestempelt hättest. Leute aus Wissenschaft und Politik, die ein Ende aller Maßnahmen (Bürgertests, Isolationspflicht etc.) werden aber von Leuten wie Lauterbach als "Spinner" abgestempelt, die von der Materie keine Ahnung haben. Und das ist, nicht zuletzt mit Blick auf unsere Nachbarstaaten, eine Frechheit.
Ich habe es gestern schon mal im Bayern-Forum gepostet: In Deutschland wird zurecht (!) bei der Frage Tempolimit ja/ nein immer damit argumentiert, dass es in fast allen Ländern dieser Welt eines gibt und Deutschland hier der einzige Geisterfahrer ist. Bei der Corona-Politik ist es de facto mittlerweile auch so. Alle Staaten haben keine Ahnung, nur Deutschland bzw. Lauterbach haben den Durchblick. Ich habe auch keine Problem damit, wenn man in Deutschland eher vorsichtig agiert und die bisherigen (wenigen) Maßnahmen noch etwas beibehält. Ich würde dann aber trotzdem gerne mal von einem Lauterbach hören, was passieren muss, damit wir auch aus diesem Hamsterrad aussteigen könnten. Denn: All die Argumente, die er aktuell für ein Beibehalten der Maßnahmen aufführt, werden sich in sechs Monaten oder vier Jahren (beliebige Zeitangaben) ja nicht in Luft auflösen. Soll jetzt aber ernsthaft dauerhaft jeder zuhause eingesperrt werden, der sich in den nächsten Jahren mit Corona infiziert?
Wobei er wahrscheinlich auch gut beraten ist, sich mit solchen Aussagen besser zurück zu halten, sehe ich auch ein. Die Politik (und auch Lautebrach!) hat einfach in den letzten 2,5 Jahren zu viele Versprechungen gegeben bzw. Vorhersagen getroffen, die am Ende nicht eingehalten werden konnten.
27.07.2022 - 12:16 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Ist alles richtig was du schreibst, gehe ich auch mit. Ich persönlich halte es für einen Fehler vor dem Herbst alles aufzuheben, auch wenn ich nie was von einer Killervariante geschrieben habe oder daran glaube.
Zu mit oder an Corona gestorben, da gab es bereits vor 1 1/2 Jahren eine Studie aus Hamburg, dabei kam raus das rund 90% der Personen AN Corona gestroben sind. Die Daten sollte Deutschlandweit erhoben werden.
Aachen kam zuletzt übrigens auf 86%. Wenn man auf die Altersklassen schaut, dann sind es eher ältere Damen und Herren, die gestorben sind. Allerdings haben auch diese ein Grundrecht auf Leben und gesundheitliche Unversehrtheit - "Unter den 1.095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre."
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/corona-tote-starben-meist-am-virus-4453
Somit wären also von den 181 gestorbenen Menschen seit gestern, 154 an Corona verstorben. Immer noch eine sehr hohe Zahl.
Auch mir ist bewusst dass das ganze langsam ein Ende haben muss, wir Corona wie eine Grippe behandeln könnten (wie es offensichtlich einige Länder machen), in Hinblick auf den Herbst und Winter bin ich allerdings nicht sicher, ob der Zeitpunkt der richtige ist.
Ich war bis letzte Woche Mittwoch auch mit Corona zuhause und muss sagen, ich hatte ca. 36 Stunden in denen es mir nicht gut ging. Danach war es aber täglich besser geworden. Ich hatte insgesamt einen milden Verlauf. Die letzten 5 Tage meine Quarantäne (war 9 Tage lang positiv) waren wie Urlaub, nur das ich mein Grundstück nicht verlassen durfte. Bei meiner Frau war es das gleiche, 1-2 Tage schlimm, sonst mild.
Bei unseren Kindern übrigens war es das Gegenteil! Beide hatten insgesamt 2 Tage hohes Fieber, mit 2-3 Tagen Fieberfrei dazwischen, und das ist absolut untypisch bei Kleinkindern. Symptomfrei ist ein normaler Verlauf in dem Alter. Aber bis auf die zwei Tage ist auch alles mild gewesen, mit den beiden Tagen war es allerdings ein schwerer Verlauf!
Ist alles richtig was du schreibst, gehe ich auch mit. Ich persönlich halte es für einen Fehler vor dem Herbst alles aufzuheben, auch wenn ich nie was von einer Killervariante geschrieben habe oder daran glaube.
Zu mit oder an Corona gestorben, da gab es bereits vor 1 1/2 Jahren eine Studie aus Hamburg, dabei kam raus das rund 90% der Personen AN Corona gestroben sind. Die Daten sollte Deutschlandweit erhoben werden.
Aachen kam zuletzt übrigens auf 86%. Wenn man auf die Altersklassen schaut, dann sind es eher ältere Damen und Herren, die gestorben sind. Allerdings haben auch diese ein Grundrecht auf Leben und gesundheitliche Unversehrtheit - "Unter den 1.095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre."
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/corona-tote-starben-meist-am-virus-4453
Somit wären also von den 181 gestorbenen Menschen seit gestern, 154 an Corona verstorben. Immer noch eine sehr hohe Zahl.
Auch mir ist bewusst dass das ganze langsam ein Ende haben muss, wir Corona wie eine Grippe behandeln könnten (wie es offensichtlich einige Länder machen), in Hinblick auf den Herbst und Winter bin ich allerdings nicht sicher, ob der Zeitpunkt der richtige ist.
Ich war bis letzte Woche Mittwoch auch mit Corona zuhause und muss sagen, ich hatte ca. 36 Stunden in denen es mir nicht gut ging. Danach war es aber täglich besser geworden. Ich hatte insgesamt einen milden Verlauf. Die letzten 5 Tage meine Quarantäne (war 9 Tage lang positiv) waren wie Urlaub, nur das ich mein Grundstück nicht verlassen durfte. Bei meiner Frau war es das gleiche, 1-2 Tage schlimm, sonst mild.
Bei unseren Kindern übrigens war es das Gegenteil! Beide hatten insgesamt 2 Tage hohes Fieber, mit 2-3 Tagen Fieberfrei dazwischen, und das ist absolut untypisch bei Kleinkindern. Symptomfrei ist ein normaler Verlauf in dem Alter. Aber bis auf die zwei Tage ist auch alles mild gewesen, mit den beiden Tagen war es allerdings ein schwerer Verlauf!
Mit der Killervariante warst du auch gar nicht gemeint, das kommt ja schon vom Gesundheitsminister.
Was bei der Statistik leider fehlt, und das ist der schlechten Datenlage geschuldet, ist, dass die Sterblichkeit seit den Impfungen und jetzt mit Omikron deutlich zurück gegangen ist.
Delta hat ja noch primär die Lunge angegriffen, wohingegen Omikron in erster Linie die oberen Atemwege angreift. Daher glaub ich schon, dass das mit den 90% vor 1,5 Jahren zutrifft, inzwischen dürfte das aber deutlich niedriger liegen.
Das RKI hat ja vor Monaten angekündigt hier die Zahlenbasis zu liefern was bis heute nicht passiert.
Was mir halt fehlt ist, dass man mal von diesem Panik-Modus runterkommt, rein in eine sachliche Diskussion. Und zwar von allen Seiten.
27.07.2022 - 13:19 Uhr
Zitat von Savarez03
Mit der Killervariante warst du auch gar nicht gemeint, das kommt ja schon vom Gesundheitsminister.
Was bei der Statistik leider fehlt, und das ist der schlechten Datenlage geschuldet, ist, dass die Sterblichkeit seit den Impfungen und jetzt mit Omikron deutlich zurück gegangen ist.
Delta hat ja noch primär die Lunge angegriffen, wohingegen Omikron in erster Linie die oberen Atemwege angreift. Daher glaub ich schon, dass das mit den 90% vor 1,5 Jahren zutrifft, inzwischen dürfte das aber deutlich niedriger liegen.
Das RKI hat ja vor Monaten angekündigt hier die Zahlenbasis zu liefern was bis heute nicht passiert.
Was mir halt fehlt ist, dass man mal von diesem Panik-Modus runterkommt, rein in eine sachliche Diskussion. Und zwar von allen Seiten.
Zitat von UlmerBVB1986
Ist alles richtig was du schreibst, gehe ich auch mit. Ich persönlich halte es für einen Fehler vor dem Herbst alles aufzuheben, auch wenn ich nie was von einer Killervariante geschrieben habe oder daran glaube.
Zu mit oder an Corona gestorben, da gab es bereits vor 1 1/2 Jahren eine Studie aus Hamburg, dabei kam raus das rund 90% der Personen AN Corona gestroben sind. Die Daten sollte Deutschlandweit erhoben werden.
Aachen kam zuletzt übrigens auf 86%. Wenn man auf die Altersklassen schaut, dann sind es eher ältere Damen und Herren, die gestorben sind. Allerdings haben auch diese ein Grundrecht auf Leben und gesundheitliche Unversehrtheit - "Unter den 1.095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre."
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/corona-tote-starben-meist-am-virus-4453
Somit wären also von den 181 gestorbenen Menschen seit gestern, 154 an Corona verstorben. Immer noch eine sehr hohe Zahl.
Auch mir ist bewusst dass das ganze langsam ein Ende haben muss, wir Corona wie eine Grippe behandeln könnten (wie es offensichtlich einige Länder machen), in Hinblick auf den Herbst und Winter bin ich allerdings nicht sicher, ob der Zeitpunkt der richtige ist.
Ich war bis letzte Woche Mittwoch auch mit Corona zuhause und muss sagen, ich hatte ca. 36 Stunden in denen es mir nicht gut ging. Danach war es aber täglich besser geworden. Ich hatte insgesamt einen milden Verlauf. Die letzten 5 Tage meine Quarantäne (war 9 Tage lang positiv) waren wie Urlaub, nur das ich mein Grundstück nicht verlassen durfte. Bei meiner Frau war es das gleiche, 1-2 Tage schlimm, sonst mild.
Bei unseren Kindern übrigens war es das Gegenteil! Beide hatten insgesamt 2 Tage hohes Fieber, mit 2-3 Tagen Fieberfrei dazwischen, und das ist absolut untypisch bei Kleinkindern. Symptomfrei ist ein normaler Verlauf in dem Alter. Aber bis auf die zwei Tage ist auch alles mild gewesen, mit den beiden Tagen war es allerdings ein schwerer Verlauf!
Ist alles richtig was du schreibst, gehe ich auch mit. Ich persönlich halte es für einen Fehler vor dem Herbst alles aufzuheben, auch wenn ich nie was von einer Killervariante geschrieben habe oder daran glaube.
Zu mit oder an Corona gestorben, da gab es bereits vor 1 1/2 Jahren eine Studie aus Hamburg, dabei kam raus das rund 90% der Personen AN Corona gestroben sind. Die Daten sollte Deutschlandweit erhoben werden.
Aachen kam zuletzt übrigens auf 86%. Wenn man auf die Altersklassen schaut, dann sind es eher ältere Damen und Herren, die gestorben sind. Allerdings haben auch diese ein Grundrecht auf Leben und gesundheitliche Unversehrtheit - "Unter den 1.095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre."
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/corona-tote-starben-meist-am-virus-4453
Somit wären also von den 181 gestorbenen Menschen seit gestern, 154 an Corona verstorben. Immer noch eine sehr hohe Zahl.
Auch mir ist bewusst dass das ganze langsam ein Ende haben muss, wir Corona wie eine Grippe behandeln könnten (wie es offensichtlich einige Länder machen), in Hinblick auf den Herbst und Winter bin ich allerdings nicht sicher, ob der Zeitpunkt der richtige ist.
Ich war bis letzte Woche Mittwoch auch mit Corona zuhause und muss sagen, ich hatte ca. 36 Stunden in denen es mir nicht gut ging. Danach war es aber täglich besser geworden. Ich hatte insgesamt einen milden Verlauf. Die letzten 5 Tage meine Quarantäne (war 9 Tage lang positiv) waren wie Urlaub, nur das ich mein Grundstück nicht verlassen durfte. Bei meiner Frau war es das gleiche, 1-2 Tage schlimm, sonst mild.
Bei unseren Kindern übrigens war es das Gegenteil! Beide hatten insgesamt 2 Tage hohes Fieber, mit 2-3 Tagen Fieberfrei dazwischen, und das ist absolut untypisch bei Kleinkindern. Symptomfrei ist ein normaler Verlauf in dem Alter. Aber bis auf die zwei Tage ist auch alles mild gewesen, mit den beiden Tagen war es allerdings ein schwerer Verlauf!
Mit der Killervariante warst du auch gar nicht gemeint, das kommt ja schon vom Gesundheitsminister.
Was bei der Statistik leider fehlt, und das ist der schlechten Datenlage geschuldet, ist, dass die Sterblichkeit seit den Impfungen und jetzt mit Omikron deutlich zurück gegangen ist.
Delta hat ja noch primär die Lunge angegriffen, wohingegen Omikron in erster Linie die oberen Atemwege angreift. Daher glaub ich schon, dass das mit den 90% vor 1,5 Jahren zutrifft, inzwischen dürfte das aber deutlich niedriger liegen.
Das RKI hat ja vor Monaten angekündigt hier die Zahlenbasis zu liefern was bis heute nicht passiert.
Was mir halt fehlt ist, dass man mal von diesem Panik-Modus runterkommt, rein in eine sachliche Diskussion. Und zwar von allen Seiten.
Da hast du recht, wobei es bei der Aachen Datenerhebung Fälle seit 04.2020 sind. Aber klar, Omikron könnte auch hier ein Gamechanger sein! Wobei, ich habe einen Artikel vom Spiegel (03.2022) gefunden, hier geht die Anzahl zwar zurück, aber an Corona starben damals (Daten aus 5 Bundesländern und Dänemark) immer noch rund 75% in Deutschland. In der Seitenmitte. Und noch weiter unter findet man eine weitere Grafik "Covid-19-Todesfälle ab August 2021" hier hält sich das Verhältnis ungefähr die Waage...
Interessant ist es, das die nachgewisenen Sterbefälle an Corona mit Omikron sehr stark zurückgegangen sind. Ich bin gespannt wenn es dazu eine aktuellere Datenlage für Deutschland gibt.
27.07.2022 - 13:55 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Ich weiß gerade nicht mehr genau, was mit der Eigenverantwortung Ende 2020 nicht funktioniert hat? Damals hatten wir aber weder flächendeckende Tests, noch eine Impfung, noch eine flächendeckende Immunität in der Gesellschaft durch Kontakt mit dem Virus und/ oder durch die Impfung. Ende 2020 war ja bis spät ins Jahr 2021 alles dicht, da war sehr wenig mit Eigenverantwortung. Und das war damals auch in Ordnung.
Ich weiß gerade nicht mehr genau, was mit der Eigenverantwortung Ende 2020 nicht funktioniert hat? Damals hatten wir aber weder flächendeckende Tests, noch eine Impfung, noch eine flächendeckende Immunität in der Gesellschaft durch Kontakt mit dem Virus und/ oder durch die Impfung. Ende 2020 war ja bis spät ins Jahr 2021 alles dicht, da war sehr wenig mit Eigenverantwortung. Und das war damals auch in Ordnung.
Naja, da haben die sogenannten Querdenker angefangen zu wirken, Demos ohne Masken, Kontaktbeschränkungen wurden nicht eingehalten, dann hat die Politik zu Weihnachten wieder Treffen ermöglicht, mit Personenbeschränkung zwar, aber man sah ja dann an den Zahlen dass das nichts war. Ausgeangsbeschränungen wurden nicht eingehalten usw.
Dann kamen später bei den Impfungen gefälschte Impfpässe, die auch in unserer Fußballwelt Schlagzeilen gemacht haben.
Zitat von Borsigplatz
Ich habe nicht gesagt, dass du mich oder jemand anderen als Spinner abgestempelt hättest. Leute aus Wissenschaft und Politik, die ein Ende aller Maßnahmen (Bürgertests, Isolationspflicht etc.) werden aber von Leuten wie Lauterbach als "Spinner" abgestempelt, die von der Materie keine Ahnung haben. Und das ist, nicht zuletzt mit Blick auf unsere Nachbarstaaten, eine Frechheit.
Ich habe nicht gesagt, dass du mich oder jemand anderen als Spinner abgestempelt hättest. Leute aus Wissenschaft und Politik, die ein Ende aller Maßnahmen (Bürgertests, Isolationspflicht etc.) werden aber von Leuten wie Lauterbach als "Spinner" abgestempelt, die von der Materie keine Ahnung haben. Und das ist, nicht zuletzt mit Blick auf unsere Nachbarstaaten, eine Frechheit.
Erschloss sich nicht ganz aus dem Kontext, dachte du hättest was zwischen den Zeilen bei mir was rausgelesen was nicht gemeint war.
Zitat von Borsigplatz
Ich habe es gestern schon mal im Bayern-Forum gepostet: In Deutschland wird zurecht (!) bei der Frage Tempolimit ja/ nein immer damit argumentiert, dass es in fast allen Ländern dieser Welt eines gibt und Deutschland hier der einzige Geisterfahrer ist. Bei der Corona-Politik ist es de facto mittlerweile auch so. Alle Staaten haben keine Ahnung, nur Deutschland bzw. Lauterbach haben den Durchblick. Ich habe auch keine Problem damit, wenn man in Deutschland eher vorsichtig agiert und die bisherigen (wenigen) Maßnahmen noch etwas beibehält. Ich würde dann aber trotzdem gerne mal von einem Lauterbach hören, was passieren muss, damit wir auch aus diesem Hamsterrad aussteigen könnten. Denn: All die Argumente, die er aktuell für ein Beibehalten der Maßnahmen aufführt, werden sich in sechs Monaten oder vier Jahren (beliebige Zeitangaben) ja nicht in Luft auflösen. Soll jetzt aber ernsthaft dauerhaft jeder zuhause eingesperrt werden, der sich in den nächsten Jahren mit Corona infiziert?
Ich habe es gestern schon mal im Bayern-Forum gepostet: In Deutschland wird zurecht (!) bei der Frage Tempolimit ja/ nein immer damit argumentiert, dass es in fast allen Ländern dieser Welt eines gibt und Deutschland hier der einzige Geisterfahrer ist. Bei der Corona-Politik ist es de facto mittlerweile auch so. Alle Staaten haben keine Ahnung, nur Deutschland bzw. Lauterbach haben den Durchblick. Ich habe auch keine Problem damit, wenn man in Deutschland eher vorsichtig agiert und die bisherigen (wenigen) Maßnahmen noch etwas beibehält. Ich würde dann aber trotzdem gerne mal von einem Lauterbach hören, was passieren muss, damit wir auch aus diesem Hamsterrad aussteigen könnten. Denn: All die Argumente, die er aktuell für ein Beibehalten der Maßnahmen aufführt, werden sich in sechs Monaten oder vier Jahren (beliebige Zeitangaben) ja nicht in Luft auflösen. Soll jetzt aber ernsthaft dauerhaft jeder zuhause eingesperrt werden, der sich in den nächsten Jahren mit Corona infiziert?
Wenn man die Analogie zum Tempolimit nimmt, ich fahren 130 km/h, nur beim Überholen auch mal schneller. Da wären wir auch wieder teils bei der Eigenverantwortung. Nur weil es keine Maskenpflicht oder Impfpflicht gibt oder Kontaktbeschränkungen,...
Wobei ich auch zugebe, ohne Maske beim Einkaufen bin.
Lauterbach bringt einfach auch ein gewisses Maß an Fachwissen mit. Ich weiß nicht wie der Posten in den anderen Ländern so besetzt ist. Aber ich gebe auch gerne zu, das ich von Lauterbachs arbeit etwas enttäuscht bin. Zu oft wagt er Vorstoße die nicht ausreichend belegt sind und muss einen Rückzieher machen.
Zitat von Borsigplatz
Wobei er wahrscheinlich auch gut beraten ist, sich mit solchen Aussagen besser zurück zu halten, sehe ich auch ein. Die Politik (und auch Lautebrach!) hat einfach in den letzten 2,5 Jahren zu viele Versprechungen gegeben bzw. Vorhersagen getroffen, die am Ende nicht eingehalten werden konnten.
Wobei er wahrscheinlich auch gut beraten ist, sich mit solchen Aussagen besser zurück zu halten, sehe ich auch ein. Die Politik (und auch Lautebrach!) hat einfach in den letzten 2,5 Jahren zu viele Versprechungen gegeben bzw. Vorhersagen getroffen, die am Ende nicht eingehalten werden konnten.
Ganz genau. Daher auch mein Problem mit dem Auflösen der Maßnahmen im August. Was wenn es im Herbst/Winter doch zu einer Verschlechterung der Situation kommt? Muss ja keine schlimme Variante sein. Aber kann sich von der Anzahl an erkrankten durchaus wieder auf das Gesundheitssystem so auswirken, dass es vor dem Kollaps steht. Wenn wir im Sommer schon bei der 1000 Inzidenz rumkratzen. Ich glaube der Schritt von "keine Maßnahmen" zu "Maßnahmen" ist deutlich schwerer zu akzeptieren, also von "leichten Maßnahmen" zu "Maßnahmen".
Und ich muss nicht so weit ins Land der Fantasie um ein Szenario zu "herbeizudenken" das die Situation im Herbst/Winter wieder schlimmer macht.
Um das ganze abzuschließen, wir sehen das ganze ja scheinbar sehr ähnlich. Ich persönlich würde den Winter abwarten bevor ich vorschnell die Epedimie als beendet erkläre. Kumulierte 95 Mio Menschen haben in Deutschland den Status als erkrankt/genesen oder geimpft.
Aber ich schaue dann auch mit Spannung auf andere Länder, wie es da klappt wenn es keine Maßnahmen mehr gibt.
28.07.2022 - 12:16 Uhr
Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News
Quelle war GMX News
28.07.2022 - 12:42 Uhr
Zitat von DjTakido
Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News
Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News
Bringen auch andere Quellen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sebastian-vettel-ruecktritt-f1-abschied/
28.07.2022 - 13:33 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Bringen auch andere Quellen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sebastian-vettel-ruecktritt-f1-abschied/
Zitat von DjTakido
Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News
Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News
Bringen auch andere Quellen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sebastian-vettel-ruecktritt-f1-abschied/
Gmx war zumindest ziemlich penetrant und hat mit mit einem Pop up durchgehend genervt, bevor ich auf anderen Medien etwas gehört habe.
28.07.2022 - 13:35 Uhr
Zitat von DjTakido
Gmx war zumindest ziemlich penetrant und hat mit mit einem Pop up durchgehend genervt, bevor ich auf anderen Medien etwas gehört habe.
Zitat von UlmerBVB1986
Bringen auch andere Quellen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sebastian-vettel-ruecktritt-f1-abschied/
Zitat von DjTakido
Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News
Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News
Bringen auch andere Quellen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sebastian-vettel-ruecktritt-f1-abschied/
Gmx war zumindest ziemlich penetrant und hat mit mit einem Pop up durchgehend genervt, bevor ich auf anderen Medien etwas gehört habe.
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