Gib mich die Kirsche! Der Talkthread
16.05.2020 - 19:07 Uhr
26.07.2022 - 16:50 Uhr
Zitat von beinschuss12
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://steuermythen.de/mythen/mythos-5/
Hier ist es ein wenig aufgeschlüsselt, warum Deutschland letztlich doch "nur" im Mittelfeld der Steuerbelastung liegt. Richtig ist, dass Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit im Vergleich recht hoch besteuert werden, allerdings werden Abzugsmöglichkeiten (z.B. Werbungskosten) oder auch einige kostenfreie Leistungen von staatlicher Seite nicht berücksichtigt, die in den anderen Ländern kostenpflichtig sind.
"Stefan Bach konstatiert abschließend, dass die Lohneinkommen insbesondere der Mittelschicht in Deutschland relativ stark belastet werden, während die höchsten Einkommen und Vermögen relativ wenig zahlen."
Zitat von UlmerBVB1986
Das betrifft aber nur den Spitzensteuersatz. Ich glaube er meinte Steuern im Durchschnitt.
https://erfolgsquelle.net/steuerweltmeister-deutschland/
Zitat von WalterFroschsErbe
Das mit den mit höchsten Steuern ist aber einfach etwas, was sich hartnäckig hält, und eigentlich nur schwer für zu argumentieren ist, wenn man es ehrlich meint. Von unseren Nachbarländern haben Dänemark, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Luxemburg, und Österreich i.d.R. (teils deutlich) höhere Steuerquoten, Tschechien und Polen etwas niedriger, aber über OECD-Schnitt. Nur die Schweiz ist deutlich niedriger in der Steuerquote.
Wenn man den Radius weiter zieht, liegen auch Norwegen, Schweden und Finnland vor Deutschland. Genauso Italien und Griechenland. Spanien ist beim OECD-Schnitt und Großbritannien darunter, Irland sowieso, aber das ist ein eigenes Thema.
Es wird manchmal gerne mit der Corporate Tax Rate argumentiert. Die beinhaltet aber nicht, wer wie oft mit dieser besteuert wird. Die liegt in Deutschland zwar hoch (obwohl sie schon enorm gesenkt wurde im Vergleich zu vor 20 Jahren), aber offensichtlich zahlt diese in Deutschland kaum ein Unternehmen--in Vergleich zu anderen Ländern.
Zitat von Savarez03
Man könnte auch mal gucken wo die Politiker herkommen und was sie vorher gemacht haben. Viele gehen halt nach dem Bundestag wieder ihrem Job nach oder übernehmen das eigene Unternehmen wieder was sie temporär abgegeben haben.
Man braucht immer die Mischung aus Berufspolitikern und auch Politikern die aus der Wirtschaft kommen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Politik sich komplett von der Wirtschaft entfernt, die am Ende nunmal die Arbeitsplätze stellt und damit auch für einen Großteil der Steuern verantwortlich sind.
Wir leben in einem Land in dem im Durchschnitt mit die höchsten Steuern gezahlt werden. Da als Lösung noch höhere Steuern und Abgaben zu fordern ist einfach weltfremd. Man sollte einfach mal gucken wo das Geld bisher hingeht und sollte da mal gucken wie man das reformieren kann. An eine Rentenreform traut sich leider Niemand, würde zu viele Wählerstimmen kosten.
Zitat von beinschuss12
Auch wenn ich dafür gelyncht werde, aber man kann sich ja mal anschauen, in welchen Parteien denn die dicksten Brocken dieser Art passieren, in welchen Parteien die Abgeordneten mit den größten Nebenverdiensten sind, welche Parteien die meisten Einzel- und Unternehmensspenden erhalten und wie hoch die Anzahl der Abgeordneten der Parteien ist, die nach ihrer MdB-Tätigkeit einen hoch dotierten Posten in der Automobil-, Energie- oder Finanzbranche erhalten.
Nachdem man sich darüber einen Überblick verschafft hat, wählt man entweder strikt Parteien ohne "C", "F" oder "P"; oder halt gar nicht mehr.
Zitat von Savarez03
Nachdenklich finde ich immer, dass das bei Lindner ja kein Einzelfall ist. Die CDU glänzt mit Masken, Scholz im CumEx-Skandal und Berlins OB macht eh was sie will, das kann man ja weiter fortführen.
Passieren tut nichts, da sie sich sonst alle gegenseitig abservieren würden. Das ist wie das berühmte Glashaus, da will keiner schmeißen weil er Angst hat es am Ende selber abzubekommen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Sowas passiert eben, wenn man Korruption einfach legalisiert und Lobbyismus nennt. Demokratisch ist da zwar praktisch nichts dran, aber das interessiert ja eh keinen. Einfach auf die dümmste mögliche Weise in Richtung ungebremsten Klimawandel schlittern.
Zitat von Eberhard
Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.
Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.
Sowas passiert eben, wenn man Korruption einfach legalisiert und Lobbyismus nennt. Demokratisch ist da zwar praktisch nichts dran, aber das interessiert ja eh keinen. Einfach auf die dümmste mögliche Weise in Richtung ungebremsten Klimawandel schlittern.
Nachdenklich finde ich immer, dass das bei Lindner ja kein Einzelfall ist. Die CDU glänzt mit Masken, Scholz im CumEx-Skandal und Berlins OB macht eh was sie will, das kann man ja weiter fortführen.
Passieren tut nichts, da sie sich sonst alle gegenseitig abservieren würden. Das ist wie das berühmte Glashaus, da will keiner schmeißen weil er Angst hat es am Ende selber abzubekommen.
Auch wenn ich dafür gelyncht werde, aber man kann sich ja mal anschauen, in welchen Parteien denn die dicksten Brocken dieser Art passieren, in welchen Parteien die Abgeordneten mit den größten Nebenverdiensten sind, welche Parteien die meisten Einzel- und Unternehmensspenden erhalten und wie hoch die Anzahl der Abgeordneten der Parteien ist, die nach ihrer MdB-Tätigkeit einen hoch dotierten Posten in der Automobil-, Energie- oder Finanzbranche erhalten.
Nachdem man sich darüber einen Überblick verschafft hat, wählt man entweder strikt Parteien ohne "C", "F" oder "P"; oder halt gar nicht mehr.
Man könnte auch mal gucken wo die Politiker herkommen und was sie vorher gemacht haben. Viele gehen halt nach dem Bundestag wieder ihrem Job nach oder übernehmen das eigene Unternehmen wieder was sie temporär abgegeben haben.
Man braucht immer die Mischung aus Berufspolitikern und auch Politikern die aus der Wirtschaft kommen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Politik sich komplett von der Wirtschaft entfernt, die am Ende nunmal die Arbeitsplätze stellt und damit auch für einen Großteil der Steuern verantwortlich sind.
Wir leben in einem Land in dem im Durchschnitt mit die höchsten Steuern gezahlt werden. Da als Lösung noch höhere Steuern und Abgaben zu fordern ist einfach weltfremd. Man sollte einfach mal gucken wo das Geld bisher hingeht und sollte da mal gucken wie man das reformieren kann. An eine Rentenreform traut sich leider Niemand, würde zu viele Wählerstimmen kosten.
Das mit den mit höchsten Steuern ist aber einfach etwas, was sich hartnäckig hält, und eigentlich nur schwer für zu argumentieren ist, wenn man es ehrlich meint. Von unseren Nachbarländern haben Dänemark, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Luxemburg, und Österreich i.d.R. (teils deutlich) höhere Steuerquoten, Tschechien und Polen etwas niedriger, aber über OECD-Schnitt. Nur die Schweiz ist deutlich niedriger in der Steuerquote.
Wenn man den Radius weiter zieht, liegen auch Norwegen, Schweden und Finnland vor Deutschland. Genauso Italien und Griechenland. Spanien ist beim OECD-Schnitt und Großbritannien darunter, Irland sowieso, aber das ist ein eigenes Thema.
Es wird manchmal gerne mit der Corporate Tax Rate argumentiert. Die beinhaltet aber nicht, wer wie oft mit dieser besteuert wird. Die liegt in Deutschland zwar hoch (obwohl sie schon enorm gesenkt wurde im Vergleich zu vor 20 Jahren), aber offensichtlich zahlt diese in Deutschland kaum ein Unternehmen--in Vergleich zu anderen Ländern.
Das betrifft aber nur den Spitzensteuersatz. Ich glaube er meinte Steuern im Durchschnitt.
https://erfolgsquelle.net/steuerweltmeister-deutschland/
a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://steuermythen.de/mythen/mythos-5/
Hier ist es ein wenig aufgeschlüsselt, warum Deutschland letztlich doch "nur" im Mittelfeld der Steuerbelastung liegt. Richtig ist, dass Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit im Vergleich recht hoch besteuert werden, allerdings werden Abzugsmöglichkeiten (z.B. Werbungskosten) oder auch einige kostenfreie Leistungen von staatlicher Seite nicht berücksichtigt, die in den anderen Ländern kostenpflichtig sind.
"Stefan Bach konstatiert abschließend, dass die Lohneinkommen insbesondere der Mittelschicht in Deutschland relativ stark belastet werden, während die höchsten Einkommen und Vermögen relativ wenig zahlen."
"Der alleinige Fokus auf Einkommensteuer und Sozialbeiträge führt in die Irre" - genau darauf bezieht sich mein Link. Autsch...
26.07.2022 - 23:56 Uhr
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
27.07.2022 - 02:58 Uhr
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Sehe ich deutlich anders. Das Problem sind weder einzelne Parteien, so wie der Vorredner es andeutet, noch eine falsche Mischung aus Politiker*Innen. Die Probleme die wir haben, sind systemimmanent. In der Sekunde, in der die Grünen bspw. alleine die Regierung stellen würden, mit allen möglichen Mehrheiten bewaffnet, die man sich vorstellen kann, würden die in meinen Augen dennoch ansatzweise den gleichen Kram veranstalten. Weil die gleichen Mechanismen im Hintergrund greifen würden. Auch da würden dann genug Politiker*Innen gekauft werden.
Und Nähe zur Wirtschaft wäre für mich das eindeutig größte Argument, das gegen die Eignung für die Politik spricht. Wirtschaftliche Nähe ist doch das Kernproblem.
Genauso halte ich die Idee für falsch, dass die Wirtschaft Arbeitsplätze stellt und deshalb mitreden sollte. Das sollen sie bloß nicht. Tut sie das, sorgt sie für schlechtere Arbeitsbedingungen, geringere Gehälter und allem, was dazu gehört. Die agieren ja aus Eigeninteresse. Und Arbeitsplätze werden eh zu oft, was ich verdammt merkwürdig finde, als eine Art nette Geste oder fast schon als Geschenk irgendwelcher Konzerne dargestellt. Das ist aber Unsinn. Die Arbeitsplätze gibt es, weil Konzerne von der Arbeitskraft abhängig sind, um Profit machen zu können. Und sofern technischer Fortschritt Arbeitsplätze nicht obsolet macht, werden sie, allen Drohungen zum Trotz, weiter bestehen. Schlimmstenfalls werden sie verlagert. Das wiederum ist dann natürlich ein reales Problem für Betroffene. Aber dieses Problem ist auch nur möglich, weil entsprechende Konzerne sich die Möglichkeit geschaffen haben, systemimmanente Schwächen auszubeuten.
Das Problem ist, dass wir als Menschheit mit Großkonzernen Institutionen geschaffen haben, die fast unmöglich zu kontrollieren sind, die in ihren Zielen moralischen Handelns entkoppelt sind. Diese Konzerne lassen sich kaum in weniger schädliche Handlungsweisen lenken, weil dann sofort ein innerer Prozess stattfindet, der das verhindert. Will bspw. der neue Chef von Porsche auf umweltfreundliche Technologien umschwenken, wird ihm das so lange unmöglich gemacht werden, bis er entweder aufgibt, oder das geforderte Verhalten kurzfristig Gewinne verspricht. Ist dem nicht der Fall, werden Vorstand und Aktionär*Innen schnellstmöglich eingreifen und das verhindern. So ein Unternehmen ist leider kein Auto, bei dem man eine 180 Grad Wende machen kann. Die funktionieren eher wie sehr lange und schwere Güterzüge. Da kann man an ein paar Weichen rumspielen. Aber gebremst oder gedreht kriegt man da nichts. Außer der Staat verändert das Schienennetz (Gesetze), was die Unternehmen aber wieder zu verhindern wissen. Oder teils bauen sie es selbst, indem sie Gesetze gar direkt selbst schreiben.
Wenn eine Regierung sich also an stärkerer Regulierung versucht, spielen die Konzerne hier ihre Macht aus und kaufen sich in die Politik ein, manipulieren die öffentliche Meinung durch wohlgesinnte Medien und bauen Drohkulissen auf.
Es ist in meinen Augen also praktisch unmöglich, den Klimawandel innerhalb kapitalistischer Systeme zu bekämpfen. Eben weil das Kapital in Formen seiner größten Vertreter*Innen eine viel zu große Macht haben und die selber aber kaum gesteuert werden können.
Diesen Kampf kann man in meinen Augen nur ernsthaft kämpfen, wenn man den Kapitalismus als solchen überwindet. Ansonsten besteht da in meinen Augen keinerlei Chance. Alles was innerhalb dieses Systems läuft, ist Kosmetik ohne realen Effekt. Ich sehe keinen Anlass dafür zu glauben, dass innerhalb dieses Systems ein ernsthafter Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel und seinen Folgen geführt werden kann. Man kann sogar festhalten, dass der Kampf gegen den Klimawandel bereits gescheitert ist. Wir befinden uns ja im Kampf um zur Minimierung seiner Folgen. Der wiederum ist aber stand jetzt auch eindeutig am scheitern. Und das obwohl wir seit mittlerweile über 50 Jahren wissen, dass es diesen Klimawandel gibt.
Deine Ausführungen zu Steuern halte ich auch für fehlerhaft. Deutschland nimmt definitiv zu wenig an Steuergeldern ein. Das liegt aber in erster Linie daran, dass sehr große Konzerne und sehr reiche Privatpersonen sehr genau zu verhindern wissen, Steuern zu zahlen. Das Problem ist also, dass wir diejenigen, die überproportional viel haben, weniger geben lassen als jene, die wenig haben. Und auch das ist dem Kapitalismus systemimmanent.
Oder um es ganz kurz zu machen: die zentralen Probleme vieler Demokratien lassen sich meiner Meinung nach innerhalb des Kapitalismus schlicht nicht effektiv bekämpfen. Kleinere Teilerfolge sind möglich, wenn man extrem viel Arbeit investiert. Mehr aber nicht. Und so werden wir ohne Systemwechsel auch die großen Herausforderungen unserer Zeit, demographischen Wandel, auseinandergehende Schere zwischen arm und reich, politische Desillusionierung und Radikalisierung usw. und eben die größte Herausforderung von allen, den Klimawandel, nicht meistern können. Die aktuelle Situation bestätigt mich darin. Die Welt steht buchstäblich in Flammen und es gibt dennoch kaum ernsthafte Fortschritte.
Zitat von Savarez03
Man könnte auch mal gucken wo die Politiker herkommen und was sie vorher gemacht haben. Viele gehen halt nach dem Bundestag wieder ihrem Job nach oder übernehmen das eigene Unternehmen wieder was sie temporär abgegeben haben.
Man braucht immer die Mischung aus Berufspolitikern und auch Politikern die aus der Wirtschaft kommen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Politik sich komplett von der Wirtschaft entfernt, die am Ende nunmal die Arbeitsplätze stellt und damit auch für einen Großteil der Steuern verantwortlich sind.
Wir leben in einem Land in dem im Durchschnitt mit die höchsten Steuern gezahlt werden. Da als Lösung noch höhere Steuern und Abgaben zu fordern ist einfach weltfremd. Man sollte einfach mal gucken wo das Geld bisher hingeht und sollte da mal gucken wie man das reformieren kann. An eine Rentenreform traut sich leider Niemand, würde zu viele Wählerstimmen kosten.
Zitat von beinschuss12
Auch wenn ich dafür gelyncht werde, aber man kann sich ja mal anschauen, in welchen Parteien denn die dicksten Brocken dieser Art passieren, in welchen Parteien die Abgeordneten mit den größten Nebenverdiensten sind, welche Parteien die meisten Einzel- und Unternehmensspenden erhalten und wie hoch die Anzahl der Abgeordneten der Parteien ist, die nach ihrer MdB-Tätigkeit einen hoch dotierten Posten in der Automobil-, Energie- oder Finanzbranche erhalten.
Nachdem man sich darüber einen Überblick verschafft hat, wählt man entweder strikt Parteien ohne "C", "F" oder "P"; oder halt gar nicht mehr.
Zitat von Savarez03
Nachdenklich finde ich immer, dass das bei Lindner ja kein Einzelfall ist. Die CDU glänzt mit Masken, Scholz im CumEx-Skandal und Berlins OB macht eh was sie will, das kann man ja weiter fortführen.
Passieren tut nichts, da sie sich sonst alle gegenseitig abservieren würden. Das ist wie das berühmte Glashaus, da will keiner schmeißen weil er Angst hat es am Ende selber abzubekommen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Sowas passiert eben, wenn man Korruption einfach legalisiert und Lobbyismus nennt. Demokratisch ist da zwar praktisch nichts dran, aber das interessiert ja eh keinen. Einfach auf die dümmste mögliche Weise in Richtung ungebremsten Klimawandel schlittern.
Zitat von Eberhard
Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.
Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.
Sowas passiert eben, wenn man Korruption einfach legalisiert und Lobbyismus nennt. Demokratisch ist da zwar praktisch nichts dran, aber das interessiert ja eh keinen. Einfach auf die dümmste mögliche Weise in Richtung ungebremsten Klimawandel schlittern.
Nachdenklich finde ich immer, dass das bei Lindner ja kein Einzelfall ist. Die CDU glänzt mit Masken, Scholz im CumEx-Skandal und Berlins OB macht eh was sie will, das kann man ja weiter fortführen.
Passieren tut nichts, da sie sich sonst alle gegenseitig abservieren würden. Das ist wie das berühmte Glashaus, da will keiner schmeißen weil er Angst hat es am Ende selber abzubekommen.
Auch wenn ich dafür gelyncht werde, aber man kann sich ja mal anschauen, in welchen Parteien denn die dicksten Brocken dieser Art passieren, in welchen Parteien die Abgeordneten mit den größten Nebenverdiensten sind, welche Parteien die meisten Einzel- und Unternehmensspenden erhalten und wie hoch die Anzahl der Abgeordneten der Parteien ist, die nach ihrer MdB-Tätigkeit einen hoch dotierten Posten in der Automobil-, Energie- oder Finanzbranche erhalten.
Nachdem man sich darüber einen Überblick verschafft hat, wählt man entweder strikt Parteien ohne "C", "F" oder "P"; oder halt gar nicht mehr.
Man könnte auch mal gucken wo die Politiker herkommen und was sie vorher gemacht haben. Viele gehen halt nach dem Bundestag wieder ihrem Job nach oder übernehmen das eigene Unternehmen wieder was sie temporär abgegeben haben.
Man braucht immer die Mischung aus Berufspolitikern und auch Politikern die aus der Wirtschaft kommen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Politik sich komplett von der Wirtschaft entfernt, die am Ende nunmal die Arbeitsplätze stellt und damit auch für einen Großteil der Steuern verantwortlich sind.
Wir leben in einem Land in dem im Durchschnitt mit die höchsten Steuern gezahlt werden. Da als Lösung noch höhere Steuern und Abgaben zu fordern ist einfach weltfremd. Man sollte einfach mal gucken wo das Geld bisher hingeht und sollte da mal gucken wie man das reformieren kann. An eine Rentenreform traut sich leider Niemand, würde zu viele Wählerstimmen kosten.
Sehe ich deutlich anders. Das Problem sind weder einzelne Parteien, so wie der Vorredner es andeutet, noch eine falsche Mischung aus Politiker*Innen. Die Probleme die wir haben, sind systemimmanent. In der Sekunde, in der die Grünen bspw. alleine die Regierung stellen würden, mit allen möglichen Mehrheiten bewaffnet, die man sich vorstellen kann, würden die in meinen Augen dennoch ansatzweise den gleichen Kram veranstalten. Weil die gleichen Mechanismen im Hintergrund greifen würden. Auch da würden dann genug Politiker*Innen gekauft werden.
Und Nähe zur Wirtschaft wäre für mich das eindeutig größte Argument, das gegen die Eignung für die Politik spricht. Wirtschaftliche Nähe ist doch das Kernproblem.
Genauso halte ich die Idee für falsch, dass die Wirtschaft Arbeitsplätze stellt und deshalb mitreden sollte. Das sollen sie bloß nicht. Tut sie das, sorgt sie für schlechtere Arbeitsbedingungen, geringere Gehälter und allem, was dazu gehört. Die agieren ja aus Eigeninteresse. Und Arbeitsplätze werden eh zu oft, was ich verdammt merkwürdig finde, als eine Art nette Geste oder fast schon als Geschenk irgendwelcher Konzerne dargestellt. Das ist aber Unsinn. Die Arbeitsplätze gibt es, weil Konzerne von der Arbeitskraft abhängig sind, um Profit machen zu können. Und sofern technischer Fortschritt Arbeitsplätze nicht obsolet macht, werden sie, allen Drohungen zum Trotz, weiter bestehen. Schlimmstenfalls werden sie verlagert. Das wiederum ist dann natürlich ein reales Problem für Betroffene. Aber dieses Problem ist auch nur möglich, weil entsprechende Konzerne sich die Möglichkeit geschaffen haben, systemimmanente Schwächen auszubeuten.
Das Problem ist, dass wir als Menschheit mit Großkonzernen Institutionen geschaffen haben, die fast unmöglich zu kontrollieren sind, die in ihren Zielen moralischen Handelns entkoppelt sind. Diese Konzerne lassen sich kaum in weniger schädliche Handlungsweisen lenken, weil dann sofort ein innerer Prozess stattfindet, der das verhindert. Will bspw. der neue Chef von Porsche auf umweltfreundliche Technologien umschwenken, wird ihm das so lange unmöglich gemacht werden, bis er entweder aufgibt, oder das geforderte Verhalten kurzfristig Gewinne verspricht. Ist dem nicht der Fall, werden Vorstand und Aktionär*Innen schnellstmöglich eingreifen und das verhindern. So ein Unternehmen ist leider kein Auto, bei dem man eine 180 Grad Wende machen kann. Die funktionieren eher wie sehr lange und schwere Güterzüge. Da kann man an ein paar Weichen rumspielen. Aber gebremst oder gedreht kriegt man da nichts. Außer der Staat verändert das Schienennetz (Gesetze), was die Unternehmen aber wieder zu verhindern wissen. Oder teils bauen sie es selbst, indem sie Gesetze gar direkt selbst schreiben.
Wenn eine Regierung sich also an stärkerer Regulierung versucht, spielen die Konzerne hier ihre Macht aus und kaufen sich in die Politik ein, manipulieren die öffentliche Meinung durch wohlgesinnte Medien und bauen Drohkulissen auf.
Es ist in meinen Augen also praktisch unmöglich, den Klimawandel innerhalb kapitalistischer Systeme zu bekämpfen. Eben weil das Kapital in Formen seiner größten Vertreter*Innen eine viel zu große Macht haben und die selber aber kaum gesteuert werden können.
Diesen Kampf kann man in meinen Augen nur ernsthaft kämpfen, wenn man den Kapitalismus als solchen überwindet. Ansonsten besteht da in meinen Augen keinerlei Chance. Alles was innerhalb dieses Systems läuft, ist Kosmetik ohne realen Effekt. Ich sehe keinen Anlass dafür zu glauben, dass innerhalb dieses Systems ein ernsthafter Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel und seinen Folgen geführt werden kann. Man kann sogar festhalten, dass der Kampf gegen den Klimawandel bereits gescheitert ist. Wir befinden uns ja im Kampf um zur Minimierung seiner Folgen. Der wiederum ist aber stand jetzt auch eindeutig am scheitern. Und das obwohl wir seit mittlerweile über 50 Jahren wissen, dass es diesen Klimawandel gibt.
Deine Ausführungen zu Steuern halte ich auch für fehlerhaft. Deutschland nimmt definitiv zu wenig an Steuergeldern ein. Das liegt aber in erster Linie daran, dass sehr große Konzerne und sehr reiche Privatpersonen sehr genau zu verhindern wissen, Steuern zu zahlen. Das Problem ist also, dass wir diejenigen, die überproportional viel haben, weniger geben lassen als jene, die wenig haben. Und auch das ist dem Kapitalismus systemimmanent.
Oder um es ganz kurz zu machen: die zentralen Probleme vieler Demokratien lassen sich meiner Meinung nach innerhalb des Kapitalismus schlicht nicht effektiv bekämpfen. Kleinere Teilerfolge sind möglich, wenn man extrem viel Arbeit investiert. Mehr aber nicht. Und so werden wir ohne Systemwechsel auch die großen Herausforderungen unserer Zeit, demographischen Wandel, auseinandergehende Schere zwischen arm und reich, politische Desillusionierung und Radikalisierung usw. und eben die größte Herausforderung von allen, den Klimawandel, nicht meistern können. Die aktuelle Situation bestätigt mich darin. Die Welt steht buchstäblich in Flammen und es gibt dennoch kaum ernsthafte Fortschritte.
Sehe ich genauso. Der beste Beweis für deine Ausführungen war eigentlich Griechenland unter Tsiprias. Da hat eine durch und durch linke Regierung ernsthaft versucht dem Kapitalismus zu entsagen. Die haben nicht mal davor zurückgeschreckt durch Gesetzesänderungen die Macht der reichen Unternehmer aufzubrechen (was alleine hier schon undenkbar wäre ). Und selbst wenn ein ganzes Land bereit ist den Weg zu gehen reicht es nicht.
Da kommen dann die Nachbarstaaten, allen voran Deutschland und knüpfen die Kredite, die der Vorregierung noch hinterher geschmissen wurde an kapitalistische Politik ( und bevor hier jetzt Bild Argumente kommen, Deutschland hat an der Griechenlandkrise gut VERDIENT ). Da ging es nicht um Geld, sondern darum das eine andere Ausrichtung als die auf den Kapitalismus unterbunden werden musste. Und Schäuble wurde noch für seine Unnachgiebigkeit gefeiert.
Nichts gegen vorgeschriebene Sparmaßnahmen, aber am Ende musste eine glaubhaft linke Regierung Häfen und Staatseigentum privatisieren und das Land für weiter für raffgierige Investoren öffnen damit das eigene Volk nicht unters Überlebensminimium fällt.
Hat jetzt zwar noch nicht direkt was mit dem Klima zu tun, aber zeigt doch recht deutlich was passiert, sobald irgendwo versucht wird das etwas anderes als die Wirtschaft an erster Stelle steht.
27.07.2022 - 08:21 Uhr
Zitat von Savarez03
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass aktuell bei uns 8% der Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. In einer Zahl ausgedrückt: 1.595 Menschen. In der letzten Woche starben trotz einer schwächeren Variante über 600 Menschen, seit gesten starben 181 Menschen, nur in Deutschland.
Ja, auch mir hängt Corona schon ne Weile zum Hals raus, ja auch ich möchte wieder ein "normales" Leben führen. Auf der anderen Seite kämpfen in dieser Sekunde Menschen um ihr Leben aufgrund dieser Krankheit.
Und war doch auch klar dass der Sommer anders wird als die letzten beiden, keine Maskenpflicht mehr, wieder fast alles ohne einen "G"-Nachweis möglich.
Ich bin mir nicht sicher ob es kurz vor dem Herbst so gut ist, alle Maßnahmen zu kippen.
27.07.2022 - 09:08 Uhr
Thematisch nicht allzu weit von Lindner und Porsche-Gate entfernt ist der skandalöse Emix-Masken-Deal, bei dem es heute eine neue Entwicklung geben könnte. Die öffentlichkeitsscheue Andrea Tandler, Tochter eines ehemals hochrangigen CSU-Politikers und Jugendfreundin der EU-Politikerin und Strauß-Tochter Hohlmeier, wurde nach mehreren krankheitsbedingten Absagen des Masken-Untersuchungsausschusses höchstoffiziell als "nicht dauerhaft vernehmungsUNfähig" begutachtet und soll heute im Bayrischen Landtag erscheinen. Hintergrund sind die Provisionen in Höhe von 48 Millionen Euro an Steuergeldern, die sie, ihr Partner und möglicherweise ein noch unbekannter Dritter von Maskenhersteller Emix für den äußerst dubiosen Deal erhalten haben.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
27.07.2022 - 09:41 Uhr
Zitat von Eberhard
Thematisch nicht allzu weit von Lindner und Porsche-Gate entfernt ist der skandalöse Emix-Masken-Deal, bei dem es heute eine neue Entwicklung geben könnte. Die öffentlichkeitsscheue Andrea Tandler, Tochter eines ehemals hochrangigen CSU-Politikers und Jugendfreundin der EU-Politikerin und Strauß-Tochter Hohlmeier, wurde nach mehreren krankheitsbedingten Absagen des Masken-Untersuchungsausschusses höchstoffiziell als "nicht dauerhaft vernehmungsUNfähig" begutachtet und soll heute im Bayrischen Landtag erscheinen. Hintergrund sind die Provisionen in Höhe von 48 Millionen Euro an Steuergeldern, die sie, ihr Partner und möglicherweise ein noch unbekannter Dritter von Maskenhersteller Emix für den äußerst dubiosen Deal erhalten haben.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
Thematisch nicht allzu weit von Lindner und Porsche-Gate entfernt ist der skandalöse Emix-Masken-Deal, bei dem es heute eine neue Entwicklung geben könnte. Die öffentlichkeitsscheue Andrea Tandler, Tochter eines ehemals hochrangigen CSU-Politikers und Jugendfreundin der EU-Politikerin und Strauß-Tochter Hohlmeier, wurde nach mehreren krankheitsbedingten Absagen des Masken-Untersuchungsausschusses höchstoffiziell als "nicht dauerhaft vernehmungsUNfähig" begutachtet und soll heute im Bayrischen Landtag erscheinen. Hintergrund sind die Provisionen in Höhe von 48 Millionen Euro an Steuergeldern, die sie, ihr Partner und möglicherweise ein noch unbekannter Dritter von Maskenhersteller Emix für den äußerst dubiosen Deal erhalten haben.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
Danke für die Info, da bin ich aber mal gespannt.
Habe mich vor kurzem noch darüber unterhalten ob das alles schön unter den Tisch fällt was da so gelaufen ist bis es irgendwann verjährt.
27.07.2022 - 09:50 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass aktuell bei uns 8% der Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. In einer Zahl ausgedrückt: 1.595 Menschen. In der letzten Woche starben trotz einer schwächeren Variante über 600 Menschen, seit gesten starben 181 Menschen, nur in Deutschland.
Ja, auch mir hängt Corona schon ne Weile zum Hals raus, ja auch ich möchte wieder ein "normales" Leben führen. Auf der anderen Seite kämpfen in dieser Sekunde Menschen um ihr Leben aufgrund dieser Krankheit.
Und war doch auch klar dass der Sommer anders wird als die letzten beiden, keine Maskenpflicht mehr, wieder fast alles ohne einen "G"-Nachweis möglich.
Ich bin mir nicht sicher ob es kurz vor dem Herbst so gut ist, alle Maßnahmen zu kippen.
Zitat von Savarez03
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass aktuell bei uns 8% der Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. In einer Zahl ausgedrückt: 1.595 Menschen. In der letzten Woche starben trotz einer schwächeren Variante über 600 Menschen, seit gesten starben 181 Menschen, nur in Deutschland.
Ja, auch mir hängt Corona schon ne Weile zum Hals raus, ja auch ich möchte wieder ein "normales" Leben führen. Auf der anderen Seite kämpfen in dieser Sekunde Menschen um ihr Leben aufgrund dieser Krankheit.
Und war doch auch klar dass der Sommer anders wird als die letzten beiden, keine Maskenpflicht mehr, wieder fast alles ohne einen "G"-Nachweis möglich.
Ich bin mir nicht sicher ob es kurz vor dem Herbst so gut ist, alle Maßnahmen zu kippen.
Es ging bei all den Maßnahmen nie darum, dass sich kein Mensch mehr mit Corona infizieren soll. Es ging darum, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werden soll. In den letzten zwei Jahren wird viel getan, um Corona-Infektionen zu verhindern. Leider wird jedoch wenig getan, um das Gesundheitssystem endlich auf Vordermann zu bringen.
Wir sind an einem Punkt, wo die Eigenverantwortung greifen muss. Corona wird nicht verschwinden. Nicht jetzt, aber auch nicht in fünf Jahren. Sprich: Die Gründe, die du aktuell für ein Beibehalten der Maßnahmen aufzählst, könnte man rein theoretisch auch in fünf Jahren noch aufbringen, um an den Maßnahmen festzuhalten. Wir sehen bei all unseren Nachbarländern, dass ein Ende der Isolation das Land nicht in ein Chaos stürzt. Lediglich in Deutschland wird krampfhaft daran festgehalten und jeder Politiker/ Wissenschaftler, der dies kritisiert, wird als ahnungsloser, wissenschaftsfeindlicher Spinner abgetan, der von der ganzen Sache keine Ahnung hat.
Wie schon oft gesagt: Ich habe die Maßnahmen immer mitgetragen und auch sehr lange verteidigt. Irgendwann ist aber Schluss. Ich möchte von Lauterbach gerne mal wirklich offen dargestellt bekommen, wann seiner Meinung nach die endemische Lage und ein Ende der Isolationspflicht erreicht ist.
Ich klammer mich an diesem Punkt nicht so sehr, weil ich möchte, dass Leute krank arbeiten gehen. Wer krank ist soll zuhause bleiben und sich nicht zur Arbeit schleppen. Aber: Es kann meiner Meinung nach nach über zwei Jahren nicht mehr sein, dass Menschen zuhause eingesperrt werden, die eine Infektionskrankheit haben, die nie mehr weggehen wird und zwangsläufig jeder von uns in den nächsten Jahren vermutlich mehrmals bekommen wird. Mit Blick auf meinen Freundeskreis ist es einfach die traurige Wahrheit. Da sind Leute, die haben zum dritten Mal innerhalb von einem Jahr jetzt Corona. Deshalb: Die Isolation verhindert mittel- bzw. langfristig meiner Meinung nach nichts, was so oder so eintreten wird. Sie sperrt aber Menschen zuhause ein, die teilweise überhaupt gar keine Symptome haben und trotzdem ihr Haus nicht verlassen dürfen. Das hat wirklich lange Sinn gemacht, als man noch Infektionsketten nachverfolgt hat und das Durchbrechen jener Sinn gemacht hat. Das macht es heute doch aber wirklich nicht mehr.
Und ja: Ich weiß, dass in jedem Moment Menschen mit dieser Krankheit um ihr Leben kämpfen. Mein Onkel (dreifach geimpft) lag Anfang Mai eine Woche wegen (!) Corona im Krankenhaus, musste beatmetet werden. Zum Glück hat er sich schnell wieder erholt. Ich möchte diese Schicksale nicht klein reden. Es ist nur leider illusorisch zu glauben, dass man sich irgendwie vor diesem Virus verstecken kann. Selbst die Leute, die weiterhin Maske getragen haben und sich sehr zurückhaltend verhielten, haben es in meinem Arbeits- und Familienumkreis bekommen. Es werden auch weiterhin Menschen mit Corona in Krankenhäusern landen. Das lässt sich trotz der Impfstoffe leider nicht verhindern. Deshalb sollte es auch im Interesse der Politik sein, endlich Verbesserungen im Gesundheitssystem zu erwirken.
Und noch eine kleine Ergänzung: Die Maßnahmen fallen in Österreich übrigens auch deshalb, weil diese endlich nicht mehr nur mit Blick auf die Pandemie bewertet werden, sondern auch andere Aspekte bedacht werden. Die Krise ist keine, die nur durch den epidemiologischen Blick geführt werden sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borsigplatz am 27.07.2022 um 10:05 Uhr bearbeitet
27.07.2022 - 10:14 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass aktuell bei uns 8% der Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. In einer Zahl ausgedrückt: 1.595 Menschen. In der letzten Woche starben trotz einer schwächeren Variante über 600 Menschen, seit gesten starben 181 Menschen, nur in Deutschland.
Ja, auch mir hängt Corona schon ne Weile zum Hals raus, ja auch ich möchte wieder ein "normales" Leben führen. Auf der anderen Seite kämpfen in dieser Sekunde Menschen um ihr Leben aufgrund dieser Krankheit.
Und war doch auch klar dass der Sommer anders wird als die letzten beiden, keine Maskenpflicht mehr, wieder fast alles ohne einen "G"-Nachweis möglich.
Ich bin mir nicht sicher ob es kurz vor dem Herbst so gut ist, alle Maßnahmen zu kippen.
Zitat von Savarez03
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Hier mal ein Blick auf ein paar europäische Nachbarn und deren Umgang mit Covid.
In Österreich wird ab dem 01.08. die Quarantäne für Corona-Infizierte abgeschafft. Bemerkenswert ist das vor dem Hintergrund, dass Österreich als erstes Land der EU eine Impfpflicht eingeführt hat, die mittlerweile aber wieder Geschichte ist.
Als Begründung geben die Österreicher an, dass sie die Pandemie nicht wegtesten, nicht wegimpfen und auch nicht wegabsondern können. Die gehen in eine neue Phase der Pandemie-Bekämpfung, da sie auch einen Blick auf die psychischen und sozialen Folgen der Corona-Krise haben.
Neben Österreich hat heute auch das Parlament von Frankreich heute ein Ende aller Corona-Maßnahmen ab dem 01.08. entschieden. Spanien geht den Weg bereits länger und hat schon seit Monaten keine Isolationspflicht mehr und geht mit Covid um wie mit der Grippe. Die Welle wurde trotzdem gebrochen.
Ich glaub zur deutschen Corona-Lage muss man kein Wort verlieren....
Man muss sich trotzdem vor Augen halten, dass aktuell bei uns 8% der Intensivbetten mit Coronapatienten belegt sind. In einer Zahl ausgedrückt: 1.595 Menschen. In der letzten Woche starben trotz einer schwächeren Variante über 600 Menschen, seit gesten starben 181 Menschen, nur in Deutschland.
Ja, auch mir hängt Corona schon ne Weile zum Hals raus, ja auch ich möchte wieder ein "normales" Leben führen. Auf der anderen Seite kämpfen in dieser Sekunde Menschen um ihr Leben aufgrund dieser Krankheit.
Und war doch auch klar dass der Sommer anders wird als die letzten beiden, keine Maskenpflicht mehr, wieder fast alles ohne einen "G"-Nachweis möglich.
Ich bin mir nicht sicher ob es kurz vor dem Herbst so gut ist, alle Maßnahmen zu kippen.
Aus meiner Sicht würde es der deutschen Gesellschaft mal gut tun bei dem Thema nicht den Teufel an die Wand zu malen. Sobald es um Corona geht sprechen viele von einer möglichen Killer-Variante im Herbst. Durchgängig fallen Worte wie riskant und dramatisch. Die Umfragen bzgl. Maskenpflicht werden dominiert von Befürwortern. Nur wenn man dann unter Menschen ist läuft da kaum noch einer mit Maske rum.
Bei den "Corona-Toten" ist nach wie vor unklar wie viele an oder mit Corona sterben. Bei den 181 Menschen, die du nennst ist es sehr unwahrscheinlich, dass die alle wegen Corona gestorben sind. Da ZeroCovid mit Blick auf China nicht funktioniert wird dann LongCovid in den Fokus gerückt, ohne dass man da gesicherte Daten hat.
In der Berichterstattung fehlen mir auch völlig die psychosozialen Auswirkungen auf Maßnahmen. Menschen, die sich von der Gesellschaft abkapseln, Menschen die Depressionen entwicklen. Gerade auch der Blick auf die Kleinsten in der Gesellschaft. Dass wir aktuell deutlich mehr Kinder mit Lernschwäche haben und dick werden wird medial gefühlt ignoriert.
Nicht umsonst mehren sich aktuell die Stimmen zu einer Aufhebung der Isolationspflich auch in Deutschland. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert heute eine Aufhebung der Einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Und das kann man weiterführen. Mir wäre einfach mal wichtig, dass man hier mal einen Diskurs reinbekommt. Akutell haben wir ja 3 Lager: Das Team Vorsicht, dass andere Meinungen als die eigene Meinung nicht zulässt und direkt mit Begriffen wie Schwurbler und Nazis um sich schmeißen. Wir haben das andere Extrem, die Menschen für die Covid nicht existiert und die ebenfalls sehr laut sind. Schlussendlich haben wir dann noch einen breiten Mittelbauch, denen es meistens egal ist.
Ich würde mich irgendwo in der Mitte einordnen. Ich hatte selber einen Todesfall mit Corona in der Familie, hab da gesehen was das anrichtet, gleichzeitig sehe ich aber auch die Auswirkung auf die Psyche des Menschen bei den ständigen Maßnahmen und der desaströsen Kommunikation, hier mal als Beispiel 2. Booster.
Und ich hatte selber erst kürzlich Corona, das war kein Spaß.
27.07.2022 - 11:04 Uhr
Zitat von Eberhard
Thematisch nicht allzu weit von Lindner und Porsche-Gate entfernt ist der skandalöse Emix-Masken-Deal, bei dem es heute eine neue Entwicklung geben könnte. Die öffentlichkeitsscheue Andrea Tandler, Tochter eines ehemals hochrangigen CSU-Politikers und Jugendfreundin der EU-Politikerin und Strauß-Tochter Hohlmeier, wurde nach mehreren krankheitsbedingten Absagen des Masken-Untersuchungsausschusses höchstoffiziell als "nicht dauerhaft vernehmungsUNfähig" begutachtet und soll heute im Bayrischen Landtag erscheinen. Hintergrund sind die Provisionen in Höhe von 48 Millionen Euro an Steuergeldern, die sie, ihr Partner und möglicherweise ein noch unbekannter Dritter von Maskenhersteller Emix für den äußerst dubiosen Deal erhalten haben.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
Thematisch nicht allzu weit von Lindner und Porsche-Gate entfernt ist der skandalöse Emix-Masken-Deal, bei dem es heute eine neue Entwicklung geben könnte. Die öffentlichkeitsscheue Andrea Tandler, Tochter eines ehemals hochrangigen CSU-Politikers und Jugendfreundin der EU-Politikerin und Strauß-Tochter Hohlmeier, wurde nach mehreren krankheitsbedingten Absagen des Masken-Untersuchungsausschusses höchstoffiziell als "nicht dauerhaft vernehmungsUNfähig" begutachtet und soll heute im Bayrischen Landtag erscheinen. Hintergrund sind die Provisionen in Höhe von 48 Millionen Euro an Steuergeldern, die sie, ihr Partner und möglicherweise ein noch unbekannter Dritter von Maskenhersteller Emix für den äußerst dubiosen Deal erhalten haben.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
Nach aktuellem Stand gab es zwischen Porsche und Lindner genau 1 Telefonat, genau wie auch zwischen Porsche und den Grünen.
https://www.tagesspiegel.de/politik/vorwurf-wegen-koalitionsvertrag-lindner-will-ein-einziges-telefonat-mit-porsche-chef-gefuehrt-haben/28551228.html
Und glaubst Du wirklich, dass diese Riesensauerei mit den Masken irgendwelche Konsequenzen hat? Kannst ja mal bei Sauter und Nüsslein nachfragen, die lachen sich doch schlapp..
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/dubiose-nebenverdienste-maskendeals-der-csu-politiker-laut-bgh-nicht-illegal/28500480.html
27.07.2022 - 11:13 Uhr
Zitat von BVB_4_Life
Danke für die Info, da bin ich aber mal gespannt.
Habe mich vor kurzem noch darüber unterhalten ob das alles schön unter den Tisch fällt was da so gelaufen ist bis es irgendwann verjährt.
Zitat von Eberhard
Thematisch nicht allzu weit von Lindner und Porsche-Gate entfernt ist der skandalöse Emix-Masken-Deal, bei dem es heute eine neue Entwicklung geben könnte. Die öffentlichkeitsscheue Andrea Tandler, Tochter eines ehemals hochrangigen CSU-Politikers und Jugendfreundin der EU-Politikerin und Strauß-Tochter Hohlmeier, wurde nach mehreren krankheitsbedingten Absagen des Masken-Untersuchungsausschusses höchstoffiziell als "nicht dauerhaft vernehmungsUNfähig" begutachtet und soll heute im Bayrischen Landtag erscheinen. Hintergrund sind die Provisionen in Höhe von 48 Millionen Euro an Steuergeldern, die sie, ihr Partner und möglicherweise ein noch unbekannter Dritter von Maskenhersteller Emix für den äußerst dubiosen Deal erhalten haben.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
Thematisch nicht allzu weit von Lindner und Porsche-Gate entfernt ist der skandalöse Emix-Masken-Deal, bei dem es heute eine neue Entwicklung geben könnte. Die öffentlichkeitsscheue Andrea Tandler, Tochter eines ehemals hochrangigen CSU-Politikers und Jugendfreundin der EU-Politikerin und Strauß-Tochter Hohlmeier, wurde nach mehreren krankheitsbedingten Absagen des Masken-Untersuchungsausschusses höchstoffiziell als "nicht dauerhaft vernehmungsUNfähig" begutachtet und soll heute im Bayrischen Landtag erscheinen. Hintergrund sind die Provisionen in Höhe von 48 Millionen Euro an Steuergeldern, die sie, ihr Partner und möglicherweise ein noch unbekannter Dritter von Maskenhersteller Emix für den äußerst dubiosen Deal erhalten haben.
Brisant ist vor allem, dass Tandler einen sehr kurzen Draht zum Gesundheitsministerium und mittlerweile Energieexperte Jens Spahn pflegt(e), der wiederum den Deal abnickte.
Danke für die Info, da bin ich aber mal gespannt.
Habe mich vor kurzem noch darüber unterhalten ob das alles schön unter den Tisch fällt was da so gelaufen ist bis es irgendwann verjährt.
Anderer Deal, aber zumindest in den Fällen Sauter und Nüßlein (natürlich ebenfalls Union) mit einem Provisionsumfang von knapp 2 Mio. Euro haben die beiden Politiker juristisch "gewonnen", weil der Vorwurf der Bestechlichkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Dabei sind die zuständigen Richter selbst unglücklich über die fehlende Gesetzeslage und beklagen einen "eklatantem Widerspruch zum allgemeinen Rechtsempfinden". Denn dieses Urteil bedeutet letztendlich, dass die beiden die Kohle behalten.
Und zumindest bei Nüßlein ist es nicht der erste Fall einer moralisch äußerst fragwürdigen Handlung. Einfach ein widerlicher Charakter.
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