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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread

16.05.2020 - 19:07 Uhr
Zitat von UlmerBVB1986
Zitat von DjTakido

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von DjTakido

Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News


Bringen auch andere Quellen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sebastian-vettel-ruecktritt-f1-abschied/


Gmx war zumindest ziemlich penetrant und hat mit mit einem Pop up durchgehend genervt, bevor ich auf anderen Medien etwas gehört habe.


Wollte deine Quelle nicht kritisieren, sondern nur unterstützen zwinker


Echt schade, dass Vettel aufhört, er war halt immer für interessante Rennen gut. Er war ja auch letzte Saison der Fahrer mit den meisten Überholmanövern, spricht halt auch für nicht so gute Quali-Ergebnisse smile

Aber der Typ hat der Formel 1 gut getan. Ich würde mich freuen, wenn ein Hülkenberg einen Platz bekommt, der ist auch ein echter Typ, der da gut in das Feld reinpassen würde.

•     •     •

...und wir werden immer Borussen sein, es gibt NIE NIE NIE einen anderen Verein!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - בורוסיה לכל החיים - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Zitat von Savarez03
Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von DjTakido

Zitat von UlmerBVB1986

Zitat von DjTakido

Sebastian Vettel verkündet sein Rücktritt Ende der Saison 2022,
Quelle war GMX News


Bringen auch andere Quellen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sebastian-vettel-ruecktritt-f1-abschied/


Gmx war zumindest ziemlich penetrant und hat mit mit einem Pop up durchgehend genervt, bevor ich auf anderen Medien etwas gehört habe.


Wollte deine Quelle nicht kritisieren, sondern nur unterstützen zwinker


Echt schade, dass Vettel aufhört, er war halt immer für interessante Rennen gut. Er war ja auch letzte Saison der Fahrer mit den meisten Überholmanövern, spricht halt auch für nicht so gute Quali-Ergebnisse smile

Aber der Typ hat der Formel 1 gut getan. Ich würde mich freuen, wenn ein Hülkenberg einen Platz bekommt, der ist auch ein echter Typ, der da gut in das Feld reinpassen würde.


Zu Vettel habe ich ein gemischtes Verhältnis. Während seiner Toro Rosso / Red Bull Zeit war er ein wirklich herausragender Fahrer. Sein erster Sieg in Monza bleibt unvergessen. Die Zeit gemeinsam mit ihm und Schumacher war definitiv etwas besonderes. Etwas in der Art werden wir wohl nie wieder erleben. Dass Schumacher, als einer der größten und erfolgreichsten Formel 1 Fahrer für Vettel vom Kindheitsidol zum Kollegen und Freund wird, ist eine sehr tolle Geschichte. Die beiden haben sich ja sehr gut verstanden, und sind auch gemeinsam für Deutschland beim RoC angetreten.

Mit 4 WM-Titeln in Folge ist er auf jeden Fall in Sphären vorgedrungen, in die es nur wenige schaffen. Leider wollte er dann etwas zu sehr in die Fußstapfen von seinem Idol treten, und hat sich mit Ferrari insgesamt keinen großen Gefallen getan. Ich hätte ihm den Titel mit der Scuderia wirklich sehr gegönnt, aber leider muss man so ehrlich sein und sagen, dass Vettel in der Zeit fahrerisch ziemlich abgebaut hat. Er war immer wieder zu stürmisch, hatte Fahrfehler drin und sogar Kollisionen. Natürlich war auch das Auto nicht WM-fähig, und auch das Team als solches erinnerte mehr an die Chaos-Truppe, die es vor Schumacher war, aber Vettel hatte auch selbst genug Anteile daran, dass man nicht konkurrenzfähig war.

Seit seinem Wechsel zu Aston Martin scheint er wieder etwas aufzublühen. Zwar glaube ich, dass Vettel sich von der Mercedes Technik insgeheim mehr erhofft hat, als am Ende bei rumgekommen ist, dafür sieht man ihm aber an, dass er sich einfach wohler fühlt. In den letzten Jahren fällt er ja immer wieder dadurch auf, dass er sich für Wohltätigkeitsorganisationen und Gleichberechtigung einsetzt, und das rechne ich ihm sehr hoch an, denn er lässt sich nicht davor abschrecken anzuecken und vermeintlich mächtigen Leuten auf die Füße zu treten. Klar, Vettel hat sich den Status in der F1 verdient sich so etwas leisten zu können, es ist aber trotzdem alles andere als selbstverständlich.

Dass er jetzt aufhört ist schade. Ich werde ihn besonders als Typ vermissen.
Zitat von Eberhard
Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel
Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.

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Wir müssen wissen, wir werden wissen!

Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund
Zitat von Eberhard
Zitat von Eberhard

Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel

Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.


Die FDP ist und bleibt die FDP, sollte niemanden verwundern. Wirklich verwunderlich ist doch einzig die kuriose Rolle der Grünen in dieser Koalition. Hat wohl niemand damit gerechnet das ausgerechnet die sich bei quasi jedem Thema geräuschlos wegbuttern lassen. Sehr ernüchternd.
Zitat von Eberhard
Zitat von Eberhard

Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel

Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.



Erschreckend diese Entwicklung, wie bräuchten neben all den Themen wie Inflation, Energiepreise, Klimawandel etc. unbedingt eine Politik die sich für Umverteilung einsetzt. Ich weiß dass sich für Neoliberale Fanboys sich der Gedanke durchgesetzt hat, dass Millionäre zu den fleißigsten in der Gesellschaft gehören. Für mich eine absolut menschenfeindliche Einstellung.
Zitat von Eberhard
Zitat von Eberhard

Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel

Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.


Also ich will weder Lindner noch die FDP verteidigen. Höre von der Partei insgesamt auch nichts.

Aber was ist das letzte bitte für ein unsinniger Vergleich?
Mal abgesehen davon, dass man schon argumentieren könnte, dass der eine das 30fache Gehalt hat, aber „nur“ ne 10fache Steuerersparnis. Will ich aber eigentlich gar nicht, weil diese Gruppen überhaupt keine Steuerersparnis brauchen/bekommen sollten.

Aber zu der Alleinerziehenden:
Was schätzt du denn, was diese Alleinerziehende noch an steuern zahlt, wenn die jetzt 100€ weniger zahlt?
Richtig, sie zahlt praktisch gar keine Lohnsteuer mehr. Wie sollte da jetzt mehr möglich sein.

Nochmal, bei 600.000€ und auch nich weit darunter dürfen keine Steuern gesenkt werden. Mir gehts nur um den Vergleich
Zitat von QuincyMelone
Zitat von Eberhard

Zitat von Eberhard

Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel

Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.


Also ich will weder Lindner noch die FDP verteidigen. Höre von der Partei insgesamt auch nichts.

Aber was ist das letzte bitte für ein unsinniger Vergleich?
Mal abgesehen davon, dass man schon argumentieren könnte, dass der eine das 30fache Gehalt hat, aber „nur“ ne 10fache Steuerersparnis. Will ich aber eigentlich gar nicht, weil diese Gruppen überhaupt keine Steuerersparnis brauchen/bekommen sollten.

Aber zu der Alleinerziehenden:
Was schätzt du denn, was diese Alleinerziehende noch an steuern zahlt, wenn die jetzt 100€ weniger zahlt?
Richtig, sie zahlt praktisch gar keine Lohnsteuer mehr. Wie sollte da jetzt mehr möglich sein.

Nochmal, bei 600.000€ und auch nich weit darunter dürfen keine Steuern gesenkt werden. Mir gehts nur um den Vergleich


Es geht darum plakativ für Empörung zu sorgen um die eigenen Überzeugungen zu untermauern (scheint seit einigen Jahren ein sehe beliebtes Stilmittel zu sein in jedwede Richtung), da ist die Sinnhaftigkeit eines Vergleichs doch eher zweitrangig, oder?
Zitat von Finn84
Zitat von QuincyMelone

Zitat von Eberhard

Zitat von Eberhard

Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel

Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.


Also ich will weder Lindner noch die FDP verteidigen. Höre von der Partei insgesamt auch nichts.

Aber was ist das letzte bitte für ein unsinniger Vergleich?
Mal abgesehen davon, dass man schon argumentieren könnte, dass der eine das 30fache Gehalt hat, aber „nur“ ne 10fache Steuerersparnis. Will ich aber eigentlich gar nicht, weil diese Gruppen überhaupt keine Steuerersparnis brauchen/bekommen sollten.

Aber zu der Alleinerziehenden:
Was schätzt du denn, was diese Alleinerziehende noch an steuern zahlt, wenn die jetzt 100€ weniger zahlt?
Richtig, sie zahlt praktisch gar keine Lohnsteuer mehr. Wie sollte da jetzt mehr möglich sein.

Nochmal, bei 600.000€ und auch nich weit darunter dürfen keine Steuern gesenkt werden. Mir gehts nur um den Vergleich


Es geht darum plakativ für Empörung zu sorgen um die eigenen Überzeugungen zu untermauern (scheint seit einigen Jahren ein sehe beliebtes Stilmittel zu sein in jedwede Richtung), da ist die Sinnhaftigkeit eines Vergleichs doch eher zweitrangig, oder?


Es geht nicht darum, plakativ für Empörung zu sorgen, sondern mit Beispielen aufzuzeigen, wie die FDP Klientelpolitik par excellence betreibt und gleichzeitig dreist genug ist, um die Anhebung des Grundfreibetrags als soziale Wohltat zu bezeichnen. Mit dem Wissen, dass diese Anhebung vor allem bei den hohen und höchsten Einkommen zu großen Vorteilen führt, den Großteil der Kosten der Maßnahme ausmachen und den Haushalt über Gebühr belastet, weniger Spielraum für andere Projekte lässt (günstigster ÖPNV), von denen niedrigere Einkommen profitieren könnten, und eben diejenigen, die in dieser besonderen Situation gezielt entlastet werden müssen, eben nicht in dem Umfang erreicht, wie es notwendig ist. Und gleichzeitig eben zielgerichtete Maßnahmen blockiert oder eben erst gar nicht anfasst.

Zu plakativ oder noch genehm?

•     •     •

"Nichts ist sicher, außer Tod, Steuern und einem neuen polyvalenten Mittelfeldspieler", Sebastian Kehl
Zitat von beinschuss12
Zitat von Finn84

Zitat von QuincyMelone

Zitat von Eberhard

Zitat von Eberhard

Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel

Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.


Also ich will weder Lindner noch die FDP verteidigen. Höre von der Partei insgesamt auch nichts.

Aber was ist das letzte bitte für ein unsinniger Vergleich?
Mal abgesehen davon, dass man schon argumentieren könnte, dass der eine das 30fache Gehalt hat, aber „nur“ ne 10fache Steuerersparnis. Will ich aber eigentlich gar nicht, weil diese Gruppen überhaupt keine Steuerersparnis brauchen/bekommen sollten.

Aber zu der Alleinerziehenden:
Was schätzt du denn, was diese Alleinerziehende noch an steuern zahlt, wenn die jetzt 100€ weniger zahlt?
Richtig, sie zahlt praktisch gar keine Lohnsteuer mehr. Wie sollte da jetzt mehr möglich sein.

Nochmal, bei 600.000€ und auch nich weit darunter dürfen keine Steuern gesenkt werden. Mir gehts nur um den Vergleich


Es geht darum plakativ für Empörung zu sorgen um die eigenen Überzeugungen zu untermauern (scheint seit einigen Jahren ein sehe beliebtes Stilmittel zu sein in jedwede Richtung), da ist die Sinnhaftigkeit eines Vergleichs doch eher zweitrangig, oder?


Es geht nicht darum, plakativ für Empörung zu sorgen, sondern mit Beispielen aufzuzeigen, wie die FDP Klientelpolitik par excellence betreibt und gleichzeitig dreist genug ist, um die Anhebung des Grundfreibetrags als soziale Wohltat zu bezeichnen. Mit dem Wissen, dass diese Anhebung vor allem bei den hohen und höchsten Einkommen zu großen Vorteilen führt, den Großteil der Kosten der Maßnahme ausmachen und den Haushalt über Gebühr belastet, weniger Spielraum für andere Projekte lässt (günstigster ÖPNV), von denen niedrigere Einkommen profitieren könnten, und eben diejenigen, die in dieser besonderen Situation gezielt entlastet werden müssen, eben nicht in dem Umfang erreicht, wie es notwendig ist. Und gleichzeitig eben zielgerichtete Maßnahmen blockiert oder eben erst gar nicht anfasst.

Zu plakativ oder noch genehm?


Mir geht es nicht um die FDP, mir geht es nur darum wie oberflächlich und effekthaschend die politischen Diskussionen spätestens seit social media geworden sind. Aber warum z.B. zeugt ein günstigere ÖPNV von einer zielgerichteten Maßnahme? Der Banker mit 250k p.a. kann dann genauso günstiger mit der S-Bahn in die City wie die Zahnarzthelferin. Es wird kritisiert, dass der Tankrabatt keine sozial gerechte Entlastung ist, ein günstigerer ÖPNV wäre das dann aber? Und der ÖPNV hilft nur in urbanen Regionen. Der Verwaltungsmitarbeiter auf dem Land braucht z.B. mit dem ÖPNV trotz Jobticket die 3fache Zeit vom Wohnort zum Arbeitsplatz wie mit dem Auto. Was hilft dem der günstige ÖPNV? Es gibt bei fast jeder Maßnahme Gewinner und Verlierer. Wie man was gewichtet ist vom jeweiligen Blickwinkel abhängig. Aber diese vereinfachten, teils absurden Darstellungen um die eigene Sichtweise möglichst zu stützen sind für mich weit an der Komplexität der Realität vorbei. Es geht nur darum damit Menschen einzufangen.
Zitat von Finn84
Zitat von beinschuss12

Zitat von Finn84

Zitat von QuincyMelone

Zitat von Eberhard

Zitat von Eberhard

Man hätte es sich nicht passender ausdenken können. Du musst als feshe Marke nur eine Standleitung zu Christian Lindner haben und als feuchter Traum seiner Fanboyschaft gelten und schon kannst du bedeutende politische Prozesse auf EU-Ebene wie das geplante Verbrenneraus ab 2035 komplett untergraben. Vor dem Hintergrund dieses Leaks erstrahlt eben auch Porsches zigmillionenschwere Investition in eine neue E-Fuel-Anlage in Chile in einem ganz neuen Licht.
Konsequenzen gibt's auch, denn immerhin bekommt Porsche-Chef Blume nun die Gesamtkonzernleitung. Lindner hingegen hat nach seinem asozialen Tankrabatt, den geplanten Kürzungen der finanziellen Leistungen für Langzeitarbeitlose und der offensichtliche Lüge im Porsche-Gate nun wahrlich nichts zu befürchten, betreibt er doch letztendlich genau die Klientelpolitik, die jeder erwarten durfte.

Ergänzend zur Asozialität der Klientelpartei FDP: Lindners Steuerpläne könnten Topverdienern besonders viel einbringen

Der Spiegel schreibt auf Basis der Modellrechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen:
Zitat von Spiegel

Ein Single mit 600.000 Euro Bruttojahreseinkommen etwa würde demnach gut 1100 Euro weniger Steuern zahlen. (...) Dagegen würde eine Alleinerziehende mit 20.000 Euro Jahresgehalt lediglich von einer Entlastung von knapp 100 Euro profitieren.

Mich persönlich verwundert diese Entwicklung zutiefst. Immerhin gab es vor den Koalitionsgesprächen der Ampel doch ein supermodernes, megafreshes Selfie von Habeck, Lindner und Co., das überall abfeiert wurde.


Also ich will weder Lindner noch die FDP verteidigen. Höre von der Partei insgesamt auch nichts.

Aber was ist das letzte bitte für ein unsinniger Vergleich?
Mal abgesehen davon, dass man schon argumentieren könnte, dass der eine das 30fache Gehalt hat, aber „nur“ ne 10fache Steuerersparnis. Will ich aber eigentlich gar nicht, weil diese Gruppen überhaupt keine Steuerersparnis brauchen/bekommen sollten.

Aber zu der Alleinerziehenden:
Was schätzt du denn, was diese Alleinerziehende noch an steuern zahlt, wenn die jetzt 100€ weniger zahlt?
Richtig, sie zahlt praktisch gar keine Lohnsteuer mehr. Wie sollte da jetzt mehr möglich sein.

Nochmal, bei 600.000€ und auch nich weit darunter dürfen keine Steuern gesenkt werden. Mir gehts nur um den Vergleich


Es geht darum plakativ für Empörung zu sorgen um die eigenen Überzeugungen zu untermauern (scheint seit einigen Jahren ein sehe beliebtes Stilmittel zu sein in jedwede Richtung), da ist die Sinnhaftigkeit eines Vergleichs doch eher zweitrangig, oder?


Es geht nicht darum, plakativ für Empörung zu sorgen, sondern mit Beispielen aufzuzeigen, wie die FDP Klientelpolitik par excellence betreibt und gleichzeitig dreist genug ist, um die Anhebung des Grundfreibetrags als soziale Wohltat zu bezeichnen. Mit dem Wissen, dass diese Anhebung vor allem bei den hohen und höchsten Einkommen zu großen Vorteilen führt, den Großteil der Kosten der Maßnahme ausmachen und den Haushalt über Gebühr belastet, weniger Spielraum für andere Projekte lässt (günstigster ÖPNV), von denen niedrigere Einkommen profitieren könnten, und eben diejenigen, die in dieser besonderen Situation gezielt entlastet werden müssen, eben nicht in dem Umfang erreicht, wie es notwendig ist. Und gleichzeitig eben zielgerichtete Maßnahmen blockiert oder eben erst gar nicht anfasst.

Zu plakativ oder noch genehm?


Mir geht es nicht um die FDP, mir geht es nur darum wie oberflächlich und effekthaschend die politischen Diskussionen spätestens seit social media geworden sind. Aber warum z.B. zeugt ein günstigere ÖPNV von einer zielgerichteten Maßnahme? Der Banker mit 250k p.a. kann dann genauso günstiger mit der S-Bahn in die City wie die Zahnarzthelferin. Es wird kritisiert, dass der Tankrabatt keine sozial gerechte Entlastung ist, ein günstigerer ÖPNV wäre das dann aber? Und der ÖPNV hilft nur in urbanen Regionen. Der Verwaltungsmitarbeiter auf dem Land braucht z.B. mit dem ÖPNV trotz Jobticket die 3fache Zeit vom Wohnort zum Arbeitsplatz wie mit dem Auto. Was hilft dem der günstige ÖPNV? Es gibt bei fast jeder Maßnahme Gewinner und Verlierer. Wie man was gewichtet ist vom jeweiligen Blickwinkel abhängig. Aber diese vereinfachten, teils absurden Darstellungen um die eigene Sichtweise möglichst zu stützen sind für mich weit an der Komplexität der Realität vorbei. Es geht nur darum damit Menschen einzufangen.


Dann geht man doch zu einem möglichst weitem Blickwinkel und guckt sich Gesamtdeutschland an, wie sich die Maßnahmen verteilen, anstatt Randphänomene wie den Großverdiener in der S-Bahn zu betrachten.
Je höher das Einkommen desto höher der Kraftstoffbedarf/-verbrauch. Das führt zu überproportionaler Entlastung hoher Einkommen durch einen Tankrabatt.
Man könnte beim günstigen ÖPNV Gutverdiendende ausschließen, um auf dem Papier zielgenauer zu sein. Nur ist das unnötig, da diese den ÖPNV nicht überproportional nutzen, eher umgekehrt und der Verwaltungsaufwand wahrscheinlich das eingesparte wieder verbraucht.
Bzgl. urbane Bevölkerung: die macht immerhin 77% der Bevölkerung aus. Für eine simple Maßnahme eine gar nicht so schlechte Treffgenauigkeit.

Der Tankrabatt kostet(e) pro erwerbstätiger Person 70€. Das 9€ Ticket wird 55€ pro erwerbstätiger Person gekostet haben.

Ohne dass ich das 9€ Ticket eine kluge Maßnahme nennen würde, ist der Tankrabatt nach allen Blickwinkeln eine sehr schlechte, da man die 3,2 Mrd. einfach hätte gleichverteilt auszahlen können, wobei man zumindest noch Wechsel auf den ÖPNV gefördert hätte, ohne diesen über die Maßen zu subventionieren.
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