Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
13.01.2026 - 02:42 Uhr
Zitat von hinnapfalz
Stadt, Land, Bund, Verein haben kein Geld für das Stadion. Wenn man bedenkt, dass bis dato nur Zinszahlungen, keine Tilgung geleistet (?) und kaum Kapital aufgebaut wurden, dann will ich mir nicht ausmalen, was Anfang der 2030er los sein wird auf dem Berg. Da könnte der Ballon final platzen. Und selbst ein Investor wird nicht ohne weiteres das Stadion übernehmen. Außer dem FCK gibt es keine weiteren Vermarktungsmöglichkeiten. Langsam komme ich zu der Erkenntnis, dass wohl oder übel nur ein Investor inklusive Neubau an der Autobahn / Bahnstrecke das Dilemma lösen kann. Was wäre der nächste kurzfristige Schritt, Verkauf der Namensrechte des FWS? Würde das unsere Fansehle akzeptieren?
Zitat von DirtyOldTown
Ich fürchte,das weiß nicht mal der liebe Gott😔
Zitat von Olivarius
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das die Stadion-Frage jemals ohne Einstieg von Investoren gelöst werden kann und in diesem konkreten Fall ist in meinen Augen 50+1 sogar eher hinderlich.
Die Frage wird eben sein, was passiert wenn das Stadion irgendwann so baufällig ist, das es nicht mehr sicher genug ist. Wer wird dann in den sauren Apfel beißen?
Zitat von StefanE
Ja, so verstehe ich das auch... aber die Verträge sind nicht öffentlich.
Mag sein das die Stadt auf den Kosten sitzen bleibt, aber ihnen gehört auch das Stadion in dem wir spielen wollen. Daher wird auch kein Politiker sich für einen Neubau aussprechen während die Stadt für eine Bruchbude die dann keiner mehr benutzen will/kann blechen muss. Das Medienecho wäre deutschlandweit fatal. Am Ende werden wir so oder so dafür zahlen müssen... und so ehrlich muss man als Steuerzahler und Bürger sein, auch richtig ist.
Die damaligen Rettung fällt und in 10 Jahren einfach auf die Füße... man hat mit den Krediten das Problem in die Zukunft geschoben, und die holt uns in nicht mehr allzu langer Zeit ein.
Zitat von Josh_Simpson
Wenn ich das richtig verstanden habe, haben wir mit dem Kredit nichts zutun. Die Stadiongesellschaft müsste nach meinem Verständnis eine 100 Prozent Tochter der Stadt sein.
Bitte korrigieren aber die Summe bleibt aus meinem Verständnis vollständig an der Stadt hängen. Das heißt aus meiner Sicht. Kredit wird in 10 Jahren fällig und was übrig bleibt, muss aus kommunalen Mitteln bezahlt werden.
Wenn ich das richtig verstanden habe, haben wir mit dem Kredit nichts zutun. Die Stadiongesellschaft müsste nach meinem Verständnis eine 100 Prozent Tochter der Stadt sein.
Bitte korrigieren aber die Summe bleibt aus meinem Verständnis vollständig an der Stadt hängen. Das heißt aus meiner Sicht. Kredit wird in 10 Jahren fällig und was übrig bleibt, muss aus kommunalen Mitteln bezahlt werden.
Ja, so verstehe ich das auch... aber die Verträge sind nicht öffentlich.
Mag sein das die Stadt auf den Kosten sitzen bleibt, aber ihnen gehört auch das Stadion in dem wir spielen wollen. Daher wird auch kein Politiker sich für einen Neubau aussprechen während die Stadt für eine Bruchbude die dann keiner mehr benutzen will/kann blechen muss. Das Medienecho wäre deutschlandweit fatal. Am Ende werden wir so oder so dafür zahlen müssen... und so ehrlich muss man als Steuerzahler und Bürger sein, auch richtig ist.
Die damaligen Rettung fällt und in 10 Jahren einfach auf die Füße... man hat mit den Krediten das Problem in die Zukunft geschoben, und die holt uns in nicht mehr allzu langer Zeit ein.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das die Stadion-Frage jemals ohne Einstieg von Investoren gelöst werden kann und in diesem konkreten Fall ist in meinen Augen 50+1 sogar eher hinderlich.
Die Frage wird eben sein, was passiert wenn das Stadion irgendwann so baufällig ist, das es nicht mehr sicher genug ist. Wer wird dann in den sauren Apfel beißen?
Ich fürchte,das weiß nicht mal der liebe Gott😔
Stadt, Land, Bund, Verein haben kein Geld für das Stadion. Wenn man bedenkt, dass bis dato nur Zinszahlungen, keine Tilgung geleistet (?) und kaum Kapital aufgebaut wurden, dann will ich mir nicht ausmalen, was Anfang der 2030er los sein wird auf dem Berg. Da könnte der Ballon final platzen. Und selbst ein Investor wird nicht ohne weiteres das Stadion übernehmen. Außer dem FCK gibt es keine weiteren Vermarktungsmöglichkeiten. Langsam komme ich zu der Erkenntnis, dass wohl oder übel nur ein Investor inklusive Neubau an der Autobahn / Bahnstrecke das Dilemma lösen kann. Was wäre der nächste kurzfristige Schritt, Verkauf der Namensrechte des FWS? Würde das unsere Fansehle akzeptieren?
Ehrlich gesagt halte ich unter den aktuellen Umständen auch ein Neubau eines Stadions für unrealistisch.
Ich sehe einfach nicht wie das für einen externen Investor lukrativ sein sollte, es ist ja nicht so als hätten potentielle Investoren bei uns in der Vergangenheit Schlange gestanden.
Spontan finde ich zudem auch keine vergleichbare Situationen bei anderen Vereinene, wo so etwas wie ein Neubau, finanziert von Investoren funktioniert hätte.
13.01.2026 - 07:41 Uhr
Diese Neubau Gedanken sind doch absolute Luftschlösser. Das könntest überlegen wenn der Kasten Schuldenfrei abgeschrieben dastehen würde und man dann sagt Sanierungen kostet Summe Y und Neubau Summe X... Bei uns kommt aber noch offener Kredit von Summe Z dazu.
Das macht doch weder die Stadt noch das Land mit. Selbst wenn ein Investor dir zu großen Teilen ein Stadion hinstellt, die Infrastruktur (je nachdem wo/wie gebaut wird) außenrum kostet vermutlich 100 Mio+X... wer zahlt das? Normalerweise machen das dann Stadt und Land. Wir werden keine Freunde mehr haben wenn das FWS einfach eine Ruine wird... da werden sich viele Politiker viele ungenehme Fragen stellen lassen müssen und daher dem Vereinen keinen Cent mehr schenken.
Man muss viel mehr darüber nachdenken wie wir das FWS für die nächsten 30-40 Jahre flott machen. Vielleicht kann man für die Übernahme der Kredite 2036 das Stadion für den symbolischen Euro kaufen. Das würde zwar eine unglaubliche Last für den Verein bedeuten da dann erstmal eine Sanierung ansteht, aber eine Alternative sehe ich nicht.
Wir können es auch anders ausdrücken, wenn wir uns bis Anfang der 30er nicht als Bundesligist wieder etablieren wirds finanziell sehr eng... auch Investoren informieren sich bevor sie Geld ausgeben.
Das macht doch weder die Stadt noch das Land mit. Selbst wenn ein Investor dir zu großen Teilen ein Stadion hinstellt, die Infrastruktur (je nachdem wo/wie gebaut wird) außenrum kostet vermutlich 100 Mio+X... wer zahlt das? Normalerweise machen das dann Stadt und Land. Wir werden keine Freunde mehr haben wenn das FWS einfach eine Ruine wird... da werden sich viele Politiker viele ungenehme Fragen stellen lassen müssen und daher dem Vereinen keinen Cent mehr schenken.
Man muss viel mehr darüber nachdenken wie wir das FWS für die nächsten 30-40 Jahre flott machen. Vielleicht kann man für die Übernahme der Kredite 2036 das Stadion für den symbolischen Euro kaufen. Das würde zwar eine unglaubliche Last für den Verein bedeuten da dann erstmal eine Sanierung ansteht, aber eine Alternative sehe ich nicht.
Wir können es auch anders ausdrücken, wenn wir uns bis Anfang der 30er nicht als Bundesligist wieder etablieren wirds finanziell sehr eng... auch Investoren informieren sich bevor sie Geld ausgeben.
13.01.2026 - 18:40 Uhr
Zitat von StefanE
Diese Neubau Gedanken sind doch absolute Luftschlösser. Das könntest überlegen wenn der Kasten Schuldenfrei abgeschrieben dastehen würde und man dann sagt Sanierungen kostet Summe Y und Neubau Summe X... Bei uns kommt aber noch offener Kredit von Summe Z dazu.
Das macht doch weder die Stadt noch das Land mit. Selbst wenn ein Investor dir zu großen Teilen ein Stadion hinstellt, die Infrastruktur (je nachdem wo/wie gebaut wird) außenrum kostet vermutlich 100 Mio+X... wer zahlt das? Normalerweise machen das dann Stadt und Land. Wir werden keine Freunde mehr haben wenn das FWS einfach eine Ruine wird... da werden sich viele Politiker viele ungenehme Fragen stellen lassen müssen und daher dem Vereinen keinen Cent mehr schenken.
Man muss viel mehr darüber nachdenken wie wir das FWS für die nächsten 30-40 Jahre flott machen. Vielleicht kann man für die Übernahme der Kredite 2036 das Stadion für den symbolischen Euro kaufen. Das würde zwar eine unglaubliche Last für den Verein bedeuten da dann erstmal eine Sanierung ansteht, aber eine Alternative sehe ich nicht.
Wir können es auch anders ausdrücken, wenn wir uns bis Anfang der 30er nicht als Bundesligist wieder etablieren wirds finanziell sehr eng... auch Investoren informieren sich bevor sie Geld ausgeben.
Diese Neubau Gedanken sind doch absolute Luftschlösser. Das könntest überlegen wenn der Kasten Schuldenfrei abgeschrieben dastehen würde und man dann sagt Sanierungen kostet Summe Y und Neubau Summe X... Bei uns kommt aber noch offener Kredit von Summe Z dazu.
Das macht doch weder die Stadt noch das Land mit. Selbst wenn ein Investor dir zu großen Teilen ein Stadion hinstellt, die Infrastruktur (je nachdem wo/wie gebaut wird) außenrum kostet vermutlich 100 Mio+X... wer zahlt das? Normalerweise machen das dann Stadt und Land. Wir werden keine Freunde mehr haben wenn das FWS einfach eine Ruine wird... da werden sich viele Politiker viele ungenehme Fragen stellen lassen müssen und daher dem Vereinen keinen Cent mehr schenken.
Man muss viel mehr darüber nachdenken wie wir das FWS für die nächsten 30-40 Jahre flott machen. Vielleicht kann man für die Übernahme der Kredite 2036 das Stadion für den symbolischen Euro kaufen. Das würde zwar eine unglaubliche Last für den Verein bedeuten da dann erstmal eine Sanierung ansteht, aber eine Alternative sehe ich nicht.
Wir können es auch anders ausdrücken, wenn wir uns bis Anfang der 30er nicht als Bundesligist wieder etablieren wirds finanziell sehr eng... auch Investoren informieren sich bevor sie Geld ausgeben.
Letztendlich ist es eben eine Kostenfrage, das Stadion für die nächsten 30-40 Jahre flott machen klingt erstmal gut, jedoch kommen da extrem hohe Kosten für Instandhaltung usw. auf und da ist es irgendwann halt die Frage was günstiger und vor allem nachhaltiger wird.
So oder so wird es extrem teuer werden und aktuell sehe ich eigentlich kein Szenario wie man das über die Bühne bringen möchte.
Das Stadion ist aufgrund der Lage eigentlich nur für Fußballspiele geeignet und kann kaum anders benutzt werden, gleichzeitig wäre natürlich die Frage ob es in der Großregion Kaiserslautern überhaupt attraktiv wäre ein multifunktionales Stadion zu errichten, was A groß genug wäre um z.B. Konzerte usw. auszurichten und gleichzeitig auch finanzierbar wäre.
Die Kombination aus mangelnder Infrastruktur, generell strukturschwacher Region machen hier eine optimale Lösung quasi unmöglich.
13.01.2026 - 20:45 Uhr
Bei Konzerten kannst Du ja die Rasenfläche zusätzlich als Stehfläche für Besucher nutzen.
Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
13.01.2026 - 20:54 Uhr
Zitat von Block5_2
...Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
...Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
Mainz und Gladbach haben ein Stück Seele verloren. Der FCK ohne den Mythos Fritz-Walter-Stadion, die "in den Stein gehauene Kathedrale" über der Stadt, wäre ein Schatten seiner selbst und austauschbar.
Es macht was mit den Menschen, Lautrer oder Gäste, den Berg hoch zu laufen. Jeder erzählt diese Geschichten, wenn die Menschenmasse in rot den Berg hoch "fließt". Wo spezielle Dinge passieren.
Wenn wir uns ein 0815-Padernborn-Mainz-Gladbach-Baumarkt auf den Parkplatz stellen, schnell hin und wieder weg, ist das zwar passend zur Zeit, aber auch das Ende eines großen Vereins. Austauschbar und seelenlos. Aber halt auch das passt in die Zeit.
13.01.2026 - 21:41 Uhr
Zitat von Hegermeister
Mainz und Gladbach haben ein Stück Seele verloren. Der FCK ohne den Mythos Fritz-Walter-Stadion, die "in den Stein gehauene Kathedrale" über der Stadt, wäre ein Schatten seiner selbst und austauschbar.
Es macht was mit den Menschen, Lautrer oder Gäste, den Berg hoch zu laufen. Jeder erzählt diese Geschichten, wenn die Menschenmasse in rot den Berg hoch "fließt". Wo spezielle Dinge passieren.
Wenn wir uns ein 0815-Padernborn-Mainz-Gladbach-Baumarkt auf den Parkplatz stellen, schnell hin und wieder weg, ist das zwar passend zur Zeit, aber auch das Ende eines großen Vereins. Austauschbar und seelenlos. Aber halt auch das passt in die Zeit.
Zitat von Block5_2
...Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
...Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
Mainz und Gladbach haben ein Stück Seele verloren. Der FCK ohne den Mythos Fritz-Walter-Stadion, die "in den Stein gehauene Kathedrale" über der Stadt, wäre ein Schatten seiner selbst und austauschbar.
Es macht was mit den Menschen, Lautrer oder Gäste, den Berg hoch zu laufen. Jeder erzählt diese Geschichten, wenn die Menschenmasse in rot den Berg hoch "fließt". Wo spezielle Dinge passieren.
Wenn wir uns ein 0815-Padernborn-Mainz-Gladbach-Baumarkt auf den Parkplatz stellen, schnell hin und wieder weg, ist das zwar passend zur Zeit, aber auch das Ende eines großen Vereins. Austauschbar und seelenlos. Aber halt auch das passt in die Zeit.
Aus Fansicht absolut nachvollziehbar, doch mir erschließt sich kaum eine Alternative als Neubau in 203X mit einem Investor. Was passiert wenn in den 2030ern festgestellt wird, dass die Bausubstanz keine Spiele mehr zulässt? Weichen wir dann dauerhaft nach Elversberg oder Homburg aus? Das Südweststadion in Ludwigshafen ist leider nicht mehr nutzbar…
Der Verein hat wegen dem Stadion verdammt schwere Zeiten hinter sich, und es werden (leider) realistisch betrachtet noch weitere Folgen - nicht in der laufenden Saison, sondern in den 2030ern. Für manche mag das weit weg sein, für andere wiederum ist das quasi übermorgen. Ohne langfristigen Plan laufen wir sehendes Auges in das nächste Chaos. Und derzeit sehe zumindest ich keinen Plan.
13.01.2026 - 21:47 Uhr
Meine Prognose:
- Man wird das Stadion irgendwann sanieren / umbauen. Spätestens, wenn die Bausubstanz marode wird. Ich habe da jetzt aber noch keine Panik. Das wird nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre passieren.
- dafür wird man die Fans auf irgendeine Weise um ihr bestes bitten: Geld. Sei es durch den Verkauf von Steinen mit Plaketten zu hohen Summen (1.000 Euro) und / oder durch Anleihen
- dafür wird man - wohl oder übel - auf Stadt und Land "zurückgreifen" müssen, weil die nötigen Summen nicht allein / mit Investoren zu stemmen sind. Am Ende plant man wieder zu Kosten x und während des Baus zeigt sich, dass es niemals zu diesen Kosten möglich ist und dann springen Stadt und Land ein.
Aufgrund der hohen Summen, die für eine Sanierung / Umbau nötig sein werden, wird man:
- den Stadionnamen verkaufen müssen
- die letzten FCK-Anteile an Investoren veräußern müssen
- idealerweise auch mal einen Frankfurt-Transfer mit Summen jenseits der 20, 30 Millionen tätigen müssen, wofür man ...:
- in Liga 1 spielen muss
Mir fehlt schlicht die Fantasie, wie es anders laufen sollte. Mit dem Betze als Veranstaltungsort jenseits des Fußballs kannst du scheinbar kaum Geld verdienen. Stand letztens ja auf DBB, dass dort keine Konzerte stattfinden werden in 2026. Die kleineren Veranstaltungen in der Halle der Nordtribüne (?) und Co werden kaum nennenswerte Summen in die Kassen spülen.
Oder - und das glaube ich kaum – es wird tatsächlich irgendwann eine Neuverteilung der TV-Gelder nach Tradition, Zuschauerinteresse etc geben. Das wäre aber nur möglich, wenn viele Traditionsvereine im jetzigen System zukünftig in die Nähe der Insolvenz geräten (bspw. durch Stadionfragen wie bei uns). Das sehe ich aber kaum am Horizont, weil andere Standorte (in Hamburg scheint die Stadt viel Kohle dazuzugeben) attraktiver sind für Multifunktions-Stadien.
- Man wird das Stadion irgendwann sanieren / umbauen. Spätestens, wenn die Bausubstanz marode wird. Ich habe da jetzt aber noch keine Panik. Das wird nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre passieren.
- dafür wird man die Fans auf irgendeine Weise um ihr bestes bitten: Geld. Sei es durch den Verkauf von Steinen mit Plaketten zu hohen Summen (1.000 Euro) und / oder durch Anleihen
- dafür wird man - wohl oder übel - auf Stadt und Land "zurückgreifen" müssen, weil die nötigen Summen nicht allein / mit Investoren zu stemmen sind. Am Ende plant man wieder zu Kosten x und während des Baus zeigt sich, dass es niemals zu diesen Kosten möglich ist und dann springen Stadt und Land ein.
Aufgrund der hohen Summen, die für eine Sanierung / Umbau nötig sein werden, wird man:
- den Stadionnamen verkaufen müssen
- die letzten FCK-Anteile an Investoren veräußern müssen
- idealerweise auch mal einen Frankfurt-Transfer mit Summen jenseits der 20, 30 Millionen tätigen müssen, wofür man ...:
- in Liga 1 spielen muss
Mir fehlt schlicht die Fantasie, wie es anders laufen sollte. Mit dem Betze als Veranstaltungsort jenseits des Fußballs kannst du scheinbar kaum Geld verdienen. Stand letztens ja auf DBB, dass dort keine Konzerte stattfinden werden in 2026. Die kleineren Veranstaltungen in der Halle der Nordtribüne (?) und Co werden kaum nennenswerte Summen in die Kassen spülen.
Oder - und das glaube ich kaum – es wird tatsächlich irgendwann eine Neuverteilung der TV-Gelder nach Tradition, Zuschauerinteresse etc geben. Das wäre aber nur möglich, wenn viele Traditionsvereine im jetzigen System zukünftig in die Nähe der Insolvenz geräten (bspw. durch Stadionfragen wie bei uns). Das sehe ich aber kaum am Horizont, weil andere Standorte (in Hamburg scheint die Stadt viel Kohle dazuzugeben) attraktiver sind für Multifunktions-Stadien.
13.01.2026 - 22:32 Uhr
Zitat von Block5_2
Bei Konzerten kannst Du ja die Rasenfläche zusätzlich als Stehfläche für Besucher nutzen.
Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
Bei Konzerten kannst Du ja die Rasenfläche zusätzlich als Stehfläche für Besucher nutzen.
Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
Tendenziell würde ich darauf tippen das es lukrativere Standorte für Konzerte geben würde als Kaiserslautern, zumindest wo richtig Geld in die Kasse kommt.
Da die Stadt extrem verschuldet ist, kann man hier wahrscheinlich kaum mit großen Zuschüssen rechnen und das unterscheidet sich dann eben doch von der Stadt Mainz.
Ich glaube hier kann man durchaus von einem Standortnachteil sprechen.
14.01.2026 - 07:35 Uhr
Zitat von Block5_2
Bei Konzerten kannst Du ja die Rasenfläche zusätzlich als Stehfläche für Besucher nutzen.
Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
Bei Konzerten kannst Du ja die Rasenfläche zusätzlich als Stehfläche für Besucher nutzen.
Allgemein ist der Betze in seinem jetzigen Zustand und der Lage einfach „aus der Zeit gefallen“ Mythos hin oder her - aber der der Depp und Gladbach hatten das Gleiche Problem und es optimal gelöst. Mit dem feinen Unterschied Bundesligafußball anbieten zu können und dahingehend ganz andere Einnahmen zu generieren. Über kurz oder lang wird das FWS so nicht mehr tragbar sein. Am P+R Ost ist genügend Platz. Man wächst näher an den Fröhnerhof, hat kein dicht besiedeltes Wohngebiet und ob die Shuttles jetzt vom Bahnhof raus an die A6 fahren oder umgekehrt ist letztendlich Latte.
Du vergisst die ÖPNV Anbindung... es gäbe keine richtige Anbindung mit der Bahn bzw. Haltestation. Also alles über Auto und Bus? Kannst vergessen... das wird nie und nimmer genehmigt weil du Fanströme schon gar nicht richtig leiten kannst und das die Infrastruktur sicher nicht hergibt. Da lacht dich jedes Bauamt aus.
Kleiner Vergleich, für die Allianz Arena München Fröttmaning wo die Infrastruktur schon zumindes ein wenig da war hat der Ausbau (Parkhäuser, Zuwege und U-Bahn Haltestelle) der Stadt München und dem Land 210 Millionen gekostet, vor 25 Jahren!
Wenn wir jetzt eine Nummer kleiner rechnen und dafür die Inflation+Baupreise drauf schlagen wirst auf eine ähnliche Summe kommen.
Entweder du baust das Ding in ein schon perfekt erschlossenes Gewerbegebiet, oder du kannst das knicken. Ich glaub eher zweiteres...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von StefanE am 14.01.2026 um 07:37 Uhr bearbeitet
14.01.2026 - 08:08 Uhr
Der Betze hat auch keine ÖPNV Anbindung.
Wir reden ja hier nicht von der U-Bahn sondern "nur" von einer Haltestelle Stadion und einer Buslinie.
Alles "Hätte-Könnte-Zukunftsmusik", ich weiß, aber es ist auch eben kein Geheimnis dass sich so mancher Immobilieninvestor nix sehnlicher wünsch als dass die Hütte da oben platt gemacht werden muss. Top Lage mit Wohn- Geschäftsmischkonzept mit bester Aussicht über die ganze Stadt. Die Pläne dazu liegen doch schon ewig in einigen Schubladen.
Wir reden ja hier nicht von der U-Bahn sondern "nur" von einer Haltestelle Stadion und einer Buslinie.
Alles "Hätte-Könnte-Zukunftsmusik", ich weiß, aber es ist auch eben kein Geheimnis dass sich so mancher Immobilieninvestor nix sehnlicher wünsch als dass die Hütte da oben platt gemacht werden muss. Top Lage mit Wohn- Geschäftsmischkonzept mit bester Aussicht über die ganze Stadt. Die Pläne dazu liegen doch schon ewig in einigen Schubladen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Block5_2 am 14.01.2026 um 08:27 Uhr bearbeitet
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