Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
14.01.2026 - 08:10 Uhr
Zitat von Block5_2
Der Betze hat auch keine ÖPNV Anbindung.
Wir reden ja hier nicht von der U-Bahn sondern "nur" von einer Haltestelle Stadion und einer Buslinie
Der Betze hat auch keine ÖPNV Anbindung.
Wir reden ja hier nicht von der U-Bahn sondern "nur" von einer Haltestelle Stadion und einer Buslinie
Selbstverständlich ist das FWS fußläufig von Bahnhof und Stadt zu erreichen mit dementsprechenden Fuß- und Radwege, Verkehrskeitung usw. Wo du gerne ein Stadion sehen würdest ist eine Ausfahrt und Parkplatz. Da fehlt halt sonst alles...
Das ist nicht böse gemeint, ich sag dir nur wenn man das machen will, was theoretisch möglich ist, muss jemand ~200 Millionen in die Infrastruktur pumpen. Da kann der Verein schon mal anfangen Klinken zu putzen. Nur werden da alle sagen: Ihr habt das FWS, und wir damit bald ziemlich viel Schulden. Saniert lieber den Kasten da oben, sonst wird der zu einer unglaublich teuren Ruine für den Steuerzahler und ich als Politiker darf mir den Zorn dann anhören wenn kein Geld für den KiGa da ist.
Ach und in München ist die U-Bahnstation Allianz Arena eigentlich auch nur ein oberirdischer Bahnhof. Heißt halt so weil die "U-Bahn" fährt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von StefanE am 14.01.2026 um 08:20 Uhr bearbeitet
14.01.2026 - 09:07 Uhr
Zitat von StefanE
Selbstverständlich ist das FWS fußläufig von Bahnhof und Stadt zu erreichen mit dementsprechenden Fuß- und Radwege, Verkehrskeitung usw. Wo du gerne ein Stadion sehen würdest ist eine Ausfahrt und Parkplatz. Da fehlt halt sonst alles...
Das ist nicht böse gemeint, ich sag dir nur wenn man das machen will, was theoretisch möglich ist, muss jemand ~200 Millionen in die Infrastruktur pumpen. Da kann der Verein schon mal anfangen Klinken zu putzen. Nur werden da alle sagen: Ihr habt das FWS, und wir damit bald ziemlich viel Schulden. Saniert lieber den Kasten da oben, sonst wird der zu einer unglaublich teuren Ruine für den Steuerzahler und ich als Politiker darf mir den Zorn dann anhören wenn kein Geld für den KiGa da ist.
Ach und in München ist die U-Bahnstation Allianz Arena eigentlich auch nur ein oberirdischer Bahnhof. Heißt halt so weil die "U-Bahn" fährt.
Zitat von Block5_2
Der Betze hat auch keine ÖPNV Anbindung.
Wir reden ja hier nicht von der U-Bahn sondern "nur" von einer Haltestelle Stadion und einer Buslinie
Der Betze hat auch keine ÖPNV Anbindung.
Wir reden ja hier nicht von der U-Bahn sondern "nur" von einer Haltestelle Stadion und einer Buslinie
Selbstverständlich ist das FWS fußläufig von Bahnhof und Stadt zu erreichen mit dementsprechenden Fuß- und Radwege, Verkehrskeitung usw. Wo du gerne ein Stadion sehen würdest ist eine Ausfahrt und Parkplatz. Da fehlt halt sonst alles...
Das ist nicht böse gemeint, ich sag dir nur wenn man das machen will, was theoretisch möglich ist, muss jemand ~200 Millionen in die Infrastruktur pumpen. Da kann der Verein schon mal anfangen Klinken zu putzen. Nur werden da alle sagen: Ihr habt das FWS, und wir damit bald ziemlich viel Schulden. Saniert lieber den Kasten da oben, sonst wird der zu einer unglaublich teuren Ruine für den Steuerzahler und ich als Politiker darf mir den Zorn dann anhören wenn kein Geld für den KiGa da ist.
Ach und in München ist die U-Bahnstation Allianz Arena eigentlich auch nur ein oberirdischer Bahnhof. Heißt halt so weil die "U-Bahn" fährt.
Das gleiche Argument mit dem Zorn durch die Steuerzahler kann man aber auch rum drehen und sagen das bereits genügend Steuergelder in ein Stadion und Verein geflossen sind, was anscheinend aus der Zeit gefallen ist und darüberhinaus mittelfristig auch noch wesentlich mehr Geld verschlingen wird.
Was deine 200 Millionen in die Infrastruktur angeht, so sind das für mich ebenso Luftschlösser, da dies stark vom jeweiligen Standort abhängig ist.
Hoffenheim hat beispielsweise das Stadion bewusst nach Sinsheim gebaut, da dort die Infrastruktur bereits teilweise vorhanden war (S-Bahn Haltestelle).
Aber wie gesagt es geht in aller erster Linie ja nicht darum das man 2 Alternativen hat, sondern darum das die Option Modernisierung des FWS finanziell, sowie bautechnisch überhaupt nicht rentabel ist und gleichzeitig ein Neubau, mit deutlich mehr Vermarktungsmöglichkeiten und besserer Infrastruktur eventuell langfristig deutlich billiger ist.
Wohlwissend das wir in beiden Szenarien nicht von "billig" reden und beide Optionen im Moment utopisch sind und genau darin liegt der Ursprung dieser Debatte.
14.01.2026 - 09:28 Uhr
Als Verein kann man hier doch relativ entspannt sein. Das Stadion gehört uns glücklicherweise nicht. Wir werden so lange im FWS spielen wie es möglich ist.
Langfristig wird das Problem dahin zurückkommen wo es hingehört. Zur Stadt Kaiserslautern und zum Land Rheinland-Pfalz. Den großen Profiteuren der WM 2006 und zu denen, die unbedingt dieses Prestigeprojekt wollten.
Eine Sanierung des FWS wird sich locker im dreistelligen Millionenbereich bewegen. In Stuttgart hat alleine die Sanierung der Haupttribüne 140 Millionen gekostet.
Ich denke man liegt hier vorsichtig geschätzt irgendwo zwischen 200-300 Millionen.
In Nürnberg plant man ein neues Stadion mit 50.000 Zuschauern für 290 Mio. (https://nuernberg.t-online.de/region/nuernberg/id_100423028/nuernberg-neues-max-morlock-stadion-koennte-290-millionen-euro-kosten.html?utm_source=chatgpt.com)
Hätten wir in den vergangenen Jahren nicht einen solchen Zuschauerzuspruch gehabt, würde man denke ich gar nicht groß diskutieren. Dann müsste man das FWS aufgeben und in ein kleineres, wirtschaftlicheres Stadion umziehen.
So wird man in den nächsten Jahren sicher einige Studien durchführen. Was wäre langfristig (nächste 30-50 Jahre) wirtschaftlicher. Ein neues Stadion auf der grünen Wiese, am besten mit Autobahnanbindung (Eselsfürth, Fröhnerhof, Enkenbach?) + Infrastruktur oder eine umfassende Sanierung des FWS.
Gleichzeitig müsste man hier jedoch einberechnen, was man an langfristigem wirtschaftlichem Potenzial durch eine Neunutzung der Flächen auf dem Betzenberg gewinnen würde. Das sind ca. 140.000 qm Fläche in bester Lage. Langfristig wäre das für Investoren äußerst interessant.
Ich befürchte allerdings, dass die entsprechenden Entscheidungsträger bei Stadt und Land bei diesem Problem lange die Augen verschließen werden und es künftigen (Politiker-)Generationen überlassen wollen, sich hier landesweit unbeliebt zu machen.
Vermutlich werden wir die nächsten 20-30 Jahre nur kleinere Arbeiten am Stadion erleben.
Was jedoch auf gar keinen Fall eine Alternative sein darf, ist dem Verein das Stadionproblem aufzudrücken. Ein vergiftetes Angebot, das Stadion für 1€ gegen Übernahme der Kredite zu kaufen wäre der Todesstoß für den FCK.
Langfristig wird das Problem dahin zurückkommen wo es hingehört. Zur Stadt Kaiserslautern und zum Land Rheinland-Pfalz. Den großen Profiteuren der WM 2006 und zu denen, die unbedingt dieses Prestigeprojekt wollten.
Eine Sanierung des FWS wird sich locker im dreistelligen Millionenbereich bewegen. In Stuttgart hat alleine die Sanierung der Haupttribüne 140 Millionen gekostet.
Ich denke man liegt hier vorsichtig geschätzt irgendwo zwischen 200-300 Millionen.
In Nürnberg plant man ein neues Stadion mit 50.000 Zuschauern für 290 Mio. (https://nuernberg.t-online.de/region/nuernberg/id_100423028/nuernberg-neues-max-morlock-stadion-koennte-290-millionen-euro-kosten.html?utm_source=chatgpt.com)
Hätten wir in den vergangenen Jahren nicht einen solchen Zuschauerzuspruch gehabt, würde man denke ich gar nicht groß diskutieren. Dann müsste man das FWS aufgeben und in ein kleineres, wirtschaftlicheres Stadion umziehen.
So wird man in den nächsten Jahren sicher einige Studien durchführen. Was wäre langfristig (nächste 30-50 Jahre) wirtschaftlicher. Ein neues Stadion auf der grünen Wiese, am besten mit Autobahnanbindung (Eselsfürth, Fröhnerhof, Enkenbach?) + Infrastruktur oder eine umfassende Sanierung des FWS.
Gleichzeitig müsste man hier jedoch einberechnen, was man an langfristigem wirtschaftlichem Potenzial durch eine Neunutzung der Flächen auf dem Betzenberg gewinnen würde. Das sind ca. 140.000 qm Fläche in bester Lage. Langfristig wäre das für Investoren äußerst interessant.
Ich befürchte allerdings, dass die entsprechenden Entscheidungsträger bei Stadt und Land bei diesem Problem lange die Augen verschließen werden und es künftigen (Politiker-)Generationen überlassen wollen, sich hier landesweit unbeliebt zu machen.
Vermutlich werden wir die nächsten 20-30 Jahre nur kleinere Arbeiten am Stadion erleben.
Was jedoch auf gar keinen Fall eine Alternative sein darf, ist dem Verein das Stadionproblem aufzudrücken. Ein vergiftetes Angebot, das Stadion für 1€ gegen Übernahme der Kredite zu kaufen wäre der Todesstoß für den FCK.
14.01.2026 - 12:07 Uhr
Zitat von Fanatisch_
Was jedoch auf gar keinen Fall eine Alternative sein darf, ist dem Verein das Stadionproblem aufzudrücken. Ein vergiftetes Angebot, das Stadion für 1€ gegen Übernahme der Kredite zu kaufen wäre der Todesstoß für den FCK.
Was jedoch auf gar keinen Fall eine Alternative sein darf, ist dem Verein das Stadionproblem aufzudrücken. Ein vergiftetes Angebot, das Stadion für 1€ gegen Übernahme der Kredite zu kaufen wäre der Todesstoß für den FCK.
Ich denke, zu jedem beliebigen Zeitpunkt der letzten 15 Jahre hätte die Stadt sofort die Stadiongesellschaft für 1€ verkauft, wenn der Käufer gleichzeitig die Bürgschaften/Patronatserklärung übernimmt.
Das Ding ist für die Stadt doch einfach nur ein Ärgernis und eine tickende Zeitbombe ohne die Perspektive, da je wieder rauszukommen, solange der FCK nicht Champions League spielt.
Normalerweise geht man bei so einem Stadion von einer Nutzungsdauer von 30 Jahren aus, danach gehen die teuren Sanierungen los wie Dach, Elektrik, Entwässerung, Sanitär etc. bis du irgendwann zu den tragenden Elementen und Tribünen kommst.
Ich gehe beim FCK davon aus, dass wir und die Stadt die Nutzungsdauer maximal strecken wollen, bevor wir richtig sanieren müssen, was aber auch teuer ist, da wir hier nicht von einem Eimer Farbe reden. Ich denke es ist leider realistisch, dass in den nächsten 15 Jahren so oder so 50 Mio€ + X in deinen reinen Erhalt der Betriebsfähigkeit fließen werden. Was davon der FCK und was die Stadiongesellschaft tragen muss, weiß ich nicht. Die Frage nach Instandhaltung war ja schon bei der letzten Verlängerung des Mietvertrags zentrales Thema.
Mit diesen Investitionen schiebst du aber die große Sanierung letztlich nur auf. Die kostet dann nochmal 200 Mio € + X.
Völlig unrealistisch halte ich einen Neubau auf der grünen Wiese. So ein Neubau kostet locker mindestens 500 Mio € wenn wir 2036 damit loslegen und die Stadt bzw. der Landkreis können nochmal eine dreistellige Millionensumme für infrastrukturelle Anbindung drauflegen.
Ihr habt auch unrealistische Erwartungen, welche Einnahmen man neben dem Fußball mit so einem Stadion generieren kann. Ja, durch die Lage im Wohngebiet etc. können Konzerte nur sehr eingeschränkt stattfinden.
Aber selbst wenn wir in der Pampa irgendwo bei Enkenbach Alsenborn ein Multifunktionsstadion hochziehen, seht es bitte ein: Taylor Swift und Bruce Springsteen kommen nicht nach Kaiserslautern. Wir können uns nicht mit Frankfurt, Schalke oder Hamburg vergleichen. Egal was du hier hinstellst, hier werden keine 10-15 ausverkauften Konzerte im Jahr stattfinden. Und wirtschaftlich lässt sich das nicht mit Konzerten von den Prinzen darstellen, zu denen 1000 Leute kommen und ihre 30€ Eintritt zahlen.
Das Stadion muss sich durch den Fußball tragen, alles andere ist Träumerei.
14.01.2026 - 12:15 Uhr
Come on! 500 Mio? Wir sind nicht in England....
Als jüngeres Beispiel:
Neubau SC Freiburg (Europa-Park Stadion): ca. 76,5 Mio. € (Stadion), plus ca. 50 Mio. € Infrastruktur.
etwas älter:
Neubau Allianz Arena (München): ca. 286 Mio. € (reine Baukosten).
Als jüngeres Beispiel:
Neubau SC Freiburg (Europa-Park Stadion): ca. 76,5 Mio. € (Stadion), plus ca. 50 Mio. € Infrastruktur.
etwas älter:
Neubau Allianz Arena (München): ca. 286 Mio. € (reine Baukosten).
14.01.2026 - 12:25 Uhr
Zitat von Block5_2
Come on! 500 Mio? Wir sind nicht in England....
Als jüngeres Beispiel:
Neubau SC Freiburg (Europa-Park Stadion): ca. 76,5 Mio. € (Stadion), plus ca. 50 Mio. € Infrastruktur.
etwas älter:
Neubau Allianz Arena (München): ca. 286 Mio. € (reine Baukosten).
Come on! 500 Mio? Wir sind nicht in England....
Als jüngeres Beispiel:
Neubau SC Freiburg (Europa-Park Stadion): ca. 76,5 Mio. € (Stadion), plus ca. 50 Mio. € Infrastruktur.
etwas älter:
Neubau Allianz Arena (München): ca. 286 Mio. € (reine Baukosten).
Nimm die Kosten, mit denen der 1. FC Nürnberg plant für sein 50.000 Zuschauer Stadion (Machbarkeitsstudie 320 Mio €, man versucht es jetzt zu drücken) und rechne da 10-15 Jahren Preisentwicklung drauf.
Die AllianzArena ist über 20 Jahre alt. Da brauchen wir nicht drüber reden.
Wenn ich von England Preisen ausgegangen wäre, hätte ich 1,5 Mrd € genannt.
14.01.2026 - 12:40 Uhr
Zitat von Fanatisch_
Langfristig wird das Problem dahin zurückkommen wo es hingehört. Zur Stadt Kaiserslautern und zum Land Rheinland-Pfalz. Den großen Profiteuren der WM 2006 und zu denen, die unbedingt dieses Prestigeprojekt wollten.
Langfristig wird das Problem dahin zurückkommen wo es hingehört. Zur Stadt Kaiserslautern und zum Land Rheinland-Pfalz. Den großen Profiteuren der WM 2006 und zu denen, die unbedingt dieses Prestigeprojekt wollten.
Sehe ich ebenso. Zumindest müsste das Land erheblich beitragen.
Zitat von Fanatisch_
Was jedoch auf gar keinen Fall eine Alternative sein darf, ist dem Verein das Stadionproblem aufzudrücken. Ein vergiftetes Angebot, das Stadion für 1€ gegen Übernahme der Kredite zu kaufen wäre der Todesstoß für den FCK.
Was jedoch auf gar keinen Fall eine Alternative sein darf, ist dem Verein das Stadionproblem aufzudrücken. Ein vergiftetes Angebot, das Stadion für 1€ gegen Übernahme der Kredite zu kaufen wäre der Todesstoß für den FCK.
Muss nicht unbedingt so sein. Wer weiss wie in den nächsten 10 Jahren (der Kreditvertrag läuft meines Wissens bis 2035) die Inflation und die Zinsentwicklung sein wird.
Je nach Kapitalaufbau bei der Stadiongesellschaft kann die abzulösende Kreditsumme auch kleiner sein.
Und wie oben erwähnt "darf" das Land gerne sein (großes) Scherflein (Renovierungshilfe etc.) beitragen.
Mitentscheidend dürfte dann auch der Zustand des Stadions sein.
14.01.2026 - 13:18 Uhr
Zitat von Block5_2
Neubau SC Freiburg (Europa-Park Stadion): ca. 76,5 Mio. € (Stadion), plus ca. 50 Mio. € Infrastruktur.
Neubau Allianz Arena (München): ca. 286 Mio. € (reine Baukosten).
Neubau SC Freiburg (Europa-Park Stadion): ca. 76,5 Mio. € (Stadion), plus ca. 50 Mio. € Infrastruktur.
Neubau Allianz Arena (München): ca. 286 Mio. € (reine Baukosten).
Stellt sich natürlich Frage willst dann ein 30.000 Zuschauer-Stadion wie das Europa-Park Stadion? Ich bin kein Bauexperte, aber ich würde mal sagen mit mehr Ränge bzw. Kapazität steigen die Kosten nicht linear. Zu den 76 darfst außerdem nochmal 55 Mio. Infrastruktur dazu rechnen die damals die Stadt/Land gezahlt haben. (Kleiner Fun-Fact als 2014 geplant wurde hatte man für die Infrastruktur noch 38 Mio. kalkuliert... da sieht man mal wie die Preise hochgehen)
Und wie ich bereits erwähnte bei der AA nochmal 210 Millionen Euro von Stadt und Freistaat für die Infrastruktur. Und das war wie bereits erwähnt wurde vor 25 Jahren. Laut kurzer Internetrecherche (und meine persönlichen Erfahrungen würden dem nicht wirklich widersprechen) haben sich Baupreise (Rohstoffe, Handwerkerlöhne, Versicherungen etc.) verdoppelt.
Wir können aber mal das Fazit ziehen, es weiß keiner wie es weiter geht und ich glaube jeder normal denkende Mensch(Verantwortlicher) wird sich hüten diese Frage offen zu stellen.
Die Stadt sitzt noch auf 40 Mio. offene Kreditschulden, wenn das in den nächsten 10 Jahren so weiter läuft wie momentan. Der FCK ist knapp wirtschaftlich i.O. in guten Jahren, und wird sich mit immer höheren Instandhaltungskosten für das Stadion auseinandersetzen MÜSSEN. Und das Land will was vor 25 Jahren war nichts mehr wissen... vermutlich ist da auch kein damals Verantwortlicher mehr im Amt, und mit Schal und FCK-Trikot gewinnst heute auch keine Wahl mehr.
Keiner will nicht vorhandenes Geld ausgeben und so läuft es, wie wir es gerne in Deutschland machen, so lange weiter bis es kracht... und dann muss gehandelt werden. Aber wie dann gehandelt wird weiß wohl keiner....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von StefanE am 14.01.2026 um 13:33 Uhr bearbeitet
14.01.2026 - 13:24 Uhr
Am Ende sind es ungelegte Eier weil wir viel zu viel nicht wissen... Man müsste das mal per Antrag auf einer MV zum Thema machen so nach dem Motto "Pläne mit und um das Stadion" nach Ablauf des alten Vertrages...
Zumindest diese vogelwilde FInanzierung kann dann mal umgeschichtet werden und man könnte Fragen platzieren bezüglich Standort, Sanierung usw. usw.
Ob und wie man zufriedenstellende Antworten bekommt steht auf einem anderen Blatt. Aber das hier ist dann doch arg im Nebel gestochert teilweise....
Zumindest diese vogelwilde FInanzierung kann dann mal umgeschichtet werden und man könnte Fragen platzieren bezüglich Standort, Sanierung usw. usw.
Ob und wie man zufriedenstellende Antworten bekommt steht auf einem anderen Blatt. Aber das hier ist dann doch arg im Nebel gestochert teilweise....
14.01.2026 - 13:42 Uhr
Zitat von StefanE
Stellt sich natürlich willst dann ein 30.000 Zuschauer-Stadion wie das Europa-Park Stadion?
Stellt sich natürlich willst dann ein 30.000 Zuschauer-Stadion wie das Europa-Park Stadion?
Wäre es nicht die Definition von Wahnsinn, wenn man nach den Erlebnissen der letzten 25 Jahre erneut einen 50.000er-Betonklotz in die Pampa stellt? Wenn man erneut keine Ahnung hat, wie man das alles bezahlen soll?
Für mich gibt es beim Neubau zwei nicht verhandelbare Punkte:
Nachhaltig finanzierbar, egal ob in Liga 1, 2 oder 3. Da landet man dann beim Modell Freiburg, Mainz und co.
Bei der Abwägung zwischen Neubau und Sanierung darf beim Neubau keine Mehrzwecknutzung eingeplant werden. Plant man da mit jährlichen Einnahmen in Millionenhöhe und es geht schief, hat man dasselbe Problem wie beim zu großen Stadion.
Und mit dem Modell begräbt man dann auch den Faktor Fan. Weil jährlich 10-20.000 Tickets pro Spieltag fehlen und die damit verbundenen Merch-und Gastroeinnahmen. Dann kann man sich nur noch durch eine gute sportliche Führung von der Konkurrenz abheben. Da sage ich nach den letzten 30 Jahren auch nur toi, toi, toi.
Die negativen Auswirkungen auf die Stadt sind da noch gar nicht eingepreist. Mit einem Neubau wäre man ja fast schon komplett von der Stadt entkoppelt, viele Fans würden gar nicht mehr die „richtige" Stadt betreten, sondern gleich mit dem Auto oder per ÖPNV zum Stadion fahren. Da verlieren Stadt und auch die Unternehmer direkt einen riesigen Millionenbetrag, wenn man das über so einen großen Zeitraum berechnet. Zumal Stadt und Land in Sachen Infrastruktur ebenfalls hohe Ausgaben werden, wenn man da ein vernünftiges Stadionprojekt an den Start bringen möchte.
Zudem müsste man so eine Entscheidung zu einem Zeitpunkt treffen, wo der Worst Case noch nicht eingetreten ist. Politiker und Vereinsbosse müssten also für einen Zeitpunkt planen, wo sie nicht mehr im Amt oder gar tot sind und sich dieses Theater in ihrer Amtszeit antun. Und das in einer Lage, wo beide Seiten eigentlich kein Geld haben. Da vermute ich dann auch eher irgendeine Murks-Lösung, mit der am Ende dennoch alle besser leben können als mit einem Neubau, den keiner will.
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