Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
07.02.2023 - 10:00 Uhr
Zitat von Fanatisch_
Immerhin gibt es neue Becher die sich bei Würfen im Flug selbst entleeren.
Hier erklärt: https://cupconcept.com/de-de/produkte/mehrwegbecher/arena-cup/
Sicherlich eine gute Maßnahme wodurch sich die sich in letzter Zeit häufenden Verletzungen durch Becherwürfe reduzieren lassen dürften.
Noch besser wären natürlich Becher die sich direkt auf den Chaoten entleeren, der zum Wurf ansetzt.
Zitat von Oftersheimer
Ach, für uns war ne Schorle im Stadion vor ein paar Jahren noch eine gute Alternative, da von uns keiner die Karlsberg Plörre trinken wollte. Fürchterliches Bier. Krombacher machts da auch nur ein klein wenig besser.
Aber Geschmäcker sind ja zum Glück unterschiedlich und das ist auch gut so!
Zitat von kappel1719
Stimmt nicht. Mal davon ab, dass ich mit der Plörre (und im Stadion schon zehnmal nicht) nix anfangen kann, wurde das in der Nord ausgeschenkt.
Zitat von Hellstroem
Bisher noch kein einziger Beitrag über die wichtigste Frage des Wochenendes. Wieso gab es keine Weißherbstschorle? Anscheinend im kompletten Stadion nicht erhältlich.
Des geht so net!
Bisher noch kein einziger Beitrag über die wichtigste Frage des Wochenendes. Wieso gab es keine Weißherbstschorle? Anscheinend im kompletten Stadion nicht erhältlich.
Des geht so net!
Stimmt nicht. Mal davon ab, dass ich mit der Plörre (und im Stadion schon zehnmal nicht) nix anfangen kann, wurde das in der Nord ausgeschenkt.
Ach, für uns war ne Schorle im Stadion vor ein paar Jahren noch eine gute Alternative, da von uns keiner die Karlsberg Plörre trinken wollte. Fürchterliches Bier. Krombacher machts da auch nur ein klein wenig besser.
Aber Geschmäcker sind ja zum Glück unterschiedlich und das ist auch gut so!

Immerhin gibt es neue Becher die sich bei Würfen im Flug selbst entleeren.
Hier erklärt: https://cupconcept.com/de-de/produkte/mehrwegbecher/arena-cup/
Sicherlich eine gute Maßnahme wodurch sich die sich in letzter Zeit häufenden Verletzungen durch Becherwürfe reduzieren lassen dürften.
Noch besser wären natürlich Becher die sich direkt auf den Chaoten entleeren, der zum Wurf ansetzt.
Dass sie sich während des Flugs selbst entleeren durften wir am Samstag leider mehrmals feststellen... Scheint immerhin zu funktionieren...
22.02.2023 - 14:31 Uhr
Weiß jemand aus dem Kopf, mit welchem Betrag man das Stadion auslösen müsste, damit die Stadiongesellschaft ohne Verlust "geschlossen" werden kann, sprich wie hoch ein Rückkaufpreis, vor allem auch nach den Jahren 3. Liga quasi ohne Pacht, liegen müsste?
Was mich gedanklich umtreibt ist der aktuelle Auftrieb, die Euphorie rund um den FCK, zusammen mit dem Gedanken: Crowd Funding. Oder noch besser: man gründet eine "Stadion AG" und man kann Anteilsscheine dieser AG kaufen.
Wenn ernsthaft die Möglichkeit besteht, dass der Verein das Stadion zurückkaufen kann, dann sollte man einfach mal abchecken, ob das nicht per CF möglich wäre...oder was denkt Ihr darüber? Dazu gäbe es auch einen echten Gegenwert (im Ggs. zu dem fast komplett verlorenen Geld des 1. CF).
Schade das Berti nicht mehr hier ist, sonst könnte er das Thema glatt mal mitnehmen. Mit so einer Aktion wäre das Thema "Stadion" für alle Beteiligten gelöst, vor allem auch für die Politik. Aber selbst der FCK sollte beim Thema Stadionrückkauf wieder eine gewisse Bonität besitzen, d.h. ggf. bräuchte man nicht mal die volle Summe per CF / AG aufbringen, sondern bekäme sogar 10-15 MIO von der Bank, vor allem, da es das Stadion ja auch gibt, also einen Gegenwert.
Ich habe aber die Befürchtung, dass man sich das nicht traut...so eine Aktion durchzuziehen. Und ja, die Stadiongesellschaft (aka Politik) muss da natürlich auch zustimmen und somit auf zukünftige Einnehmen aus der Pacht verzichten.
Was mich gedanklich umtreibt ist der aktuelle Auftrieb, die Euphorie rund um den FCK, zusammen mit dem Gedanken: Crowd Funding. Oder noch besser: man gründet eine "Stadion AG" und man kann Anteilsscheine dieser AG kaufen.
Wenn ernsthaft die Möglichkeit besteht, dass der Verein das Stadion zurückkaufen kann, dann sollte man einfach mal abchecken, ob das nicht per CF möglich wäre...oder was denkt Ihr darüber? Dazu gäbe es auch einen echten Gegenwert (im Ggs. zu dem fast komplett verlorenen Geld des 1. CF).
Schade das Berti nicht mehr hier ist, sonst könnte er das Thema glatt mal mitnehmen. Mit so einer Aktion wäre das Thema "Stadion" für alle Beteiligten gelöst, vor allem auch für die Politik. Aber selbst der FCK sollte beim Thema Stadionrückkauf wieder eine gewisse Bonität besitzen, d.h. ggf. bräuchte man nicht mal die volle Summe per CF / AG aufbringen, sondern bekäme sogar 10-15 MIO von der Bank, vor allem, da es das Stadion ja auch gibt, also einen Gegenwert.
Ich habe aber die Befürchtung, dass man sich das nicht traut...so eine Aktion durchzuziehen. Und ja, die Stadiongesellschaft (aka Politik) muss da natürlich auch zustimmen und somit auf zukünftige Einnehmen aus der Pacht verzichten.
22.02.2023 - 14:45 Uhr
Quelle: Kicker
Der dafür nötige Kredit beläuft sich nach mehreren Umschuldungen auf rund 66 Millionen Euro und läuft bis ins Jahr 2036. Vorzeitige Tilgungen sind nicht vorgesehen, stattdessen hoffte man schon damals auf einen Investor - bis heute vergebens. Immerhin 14 Millionen Euro sind als Kapitalrücklage gebildet.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, wurde bisher nichts getilgt sondern lediglich die Zinsen bedient. Von daher sollte sich die Höhe des Darlehns seit Aufnahme nicht verringert haben.
Ich bitte um Berichtigung, falls ich das falsch im Kopf habe.
22.02.2023 - 15:15 Uhr
Ein paar - eher lose - Gedanken dazu:
1) Ein Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich wird sich nicht allein durch Crowdfunding aufbringen lassen. Was ich mir vorstellen könnte, ist ein Modell, wie es im Rahmen der Ausgliederung für die Eigentumsverhältnisse an der KGaA angedacht und beschlossen wurde. Dh, mehrere Parteien schließen sich zusammen und bringen das Volumen gemeinschaftlich aus.
Aber:
a) Wurde bis heute keine konkrete Lösung gefunden, wie man überhaupt den Ausgliederungsbeschluss im Hinblick auf eine Fansäule umsetzen möchte, was mich skeptisch macht im Hinblick auf ein entsprechendes Modell für einen Immobilien(rück)erwerb. De facto müssten sich hier die gleichen Interessentengruppen zusammenfinden.
b) Halte ich es für wahrscheinlicher, dass man die KGaA entsprechend finanziell ausstattet und sie die Immobilie direkt selbst erwerben lässt. Ein Problem wäre dann, dass das Stadion Haftungsmasse im Insolvenzfall wäre; da wäre es ggf. klüger, das Stadion in das Eigentum einer anderen Gesellschaft zu bringen und es dann (günstig) an die KGaA zu verpachten.
2) Mit einem bloßen Rückerwerb der Immobilie, egal, wie dieser nun konkret ausgestaltet wäre, würde man nichts gewinnen. Der Schuppen muss in absehbarer Zukunft saniert werden (allerdings Achtung, das ist bekanntlich eine Nulldiskussion!), wofür es zusätzlicher Mittel bedarf. (Spätestens) an dem Punkt ist CF dann endgültig raus.
3) Es ist in meinen Augen ziemlich ungünstig, wenn zig Einzelpersonen Miteigentümer einer solchen Immobilie sind. Da braucht es schon irgendeine Gesellschaftsform, was du ja auch ins Spiel bringst. AG, eingetragene Genossenschaft, whatever. So ein Schritt ist aber komplex und es bedarf im Endeffekt doch wieder eines einzelnen bis einiger weniger, der oder die den Großteil des Kapitals aufbringt/aufbringen. Für die wird sich die Frage stellen, ob man dann nicht lieber den etwaigen CF-Erlös (ich vermute mal, das man da selbst im sehr guten Fall nicht über 5-7 Mio. Euro kommt) draufpackt und den Laden für sich hat.
4) In meinen Augen müssen Rückerwerb und Sanierung ohnehin in einem Schritt angegangen werden. Der Club braucht die Sicherheit, dass er nicht erhebliche Beträge in die Hand nimmt und am Ende mit einer zwar ihm gehörenden, aber ewig unfertigen Stadionbaustelle dasteht. Die Stadt braucht die Gewissheit, dass sie endgültig aus der Nummer raus ist und sich nicht acht Jahre später mit Bebauungsplänen für ein an einen Bauinvestor zwangsversteigertes Areal mitsamt Stadionbaustelle herumschlagen muss.
5) Für einigermaßen realistisch halte ich, dass man mit den aktuellen Strukturen in den nächsten drei bis fünf Jahren den Bundesligaaufstieg packt. Das wird durch dazu erforderliche weitere Kapitalerhöhungen die Anteile des e.V. weiter verwässern, ist aber am Ende des Tages unabdingbar, wenn nicht ein schnellerer Erfolg (Bundesligaaufstieg oder alternativ konstant überdurchschnittliche Zuschauerzahlen, ununterbrochenes Mitspielen im oberen Drittel der 2. Liga, Erfolge im Pokal) gelingt.
In der Bundesliga angelangt (natürlich nicht trivial, aber notwendig) muss dann eine Lösung gefunden werden, wie die noch vorhandenen Anteile des e.V. so veräußert werden können, dass man eine Konstruktion bastelt, mit der Rückerwerb und Sanierung der Spielstätte möglich werden. Zeigt man nicht aus (halbwegs) eigener Kraft, dass man wenigstens vorübergehend in die Bundesliga zurückkehren kann, sehe ich nicht, wie man entsprechend finanzstarke Partner finden und überzeugen möchte, ganz zu schweigen davon, dass man dann kaum eigene Mittel beisteuern kann.
6) Die (unschöne) Alternative sehe ich darin, dass wir im Zweitligamittelfeld versanden und - selbstverständlich gegen Anteilsverkauf und -verwässerung - das jährliche Minus von Seiten der beiden Investoren(gruppen) ausgeglichen wird. Das wäre dann die gleiche Flickschusterei wie zwischen 2015 und 2018, während das auszugleichende Defizit mit fortschreitendem Verfall der Spielstätte steigen würde. Dass SPI und PMG das nötige Volumen, noch dazu für einen Zweitligisten, aufbringen (können), glaube ich nicht.
1) Ein Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich wird sich nicht allein durch Crowdfunding aufbringen lassen. Was ich mir vorstellen könnte, ist ein Modell, wie es im Rahmen der Ausgliederung für die Eigentumsverhältnisse an der KGaA angedacht und beschlossen wurde. Dh, mehrere Parteien schließen sich zusammen und bringen das Volumen gemeinschaftlich aus.
Aber:
a) Wurde bis heute keine konkrete Lösung gefunden, wie man überhaupt den Ausgliederungsbeschluss im Hinblick auf eine Fansäule umsetzen möchte, was mich skeptisch macht im Hinblick auf ein entsprechendes Modell für einen Immobilien(rück)erwerb. De facto müssten sich hier die gleichen Interessentengruppen zusammenfinden.
b) Halte ich es für wahrscheinlicher, dass man die KGaA entsprechend finanziell ausstattet und sie die Immobilie direkt selbst erwerben lässt. Ein Problem wäre dann, dass das Stadion Haftungsmasse im Insolvenzfall wäre; da wäre es ggf. klüger, das Stadion in das Eigentum einer anderen Gesellschaft zu bringen und es dann (günstig) an die KGaA zu verpachten.
2) Mit einem bloßen Rückerwerb der Immobilie, egal, wie dieser nun konkret ausgestaltet wäre, würde man nichts gewinnen. Der Schuppen muss in absehbarer Zukunft saniert werden (allerdings Achtung, das ist bekanntlich eine Nulldiskussion!), wofür es zusätzlicher Mittel bedarf. (Spätestens) an dem Punkt ist CF dann endgültig raus.
3) Es ist in meinen Augen ziemlich ungünstig, wenn zig Einzelpersonen Miteigentümer einer solchen Immobilie sind. Da braucht es schon irgendeine Gesellschaftsform, was du ja auch ins Spiel bringst. AG, eingetragene Genossenschaft, whatever. So ein Schritt ist aber komplex und es bedarf im Endeffekt doch wieder eines einzelnen bis einiger weniger, der oder die den Großteil des Kapitals aufbringt/aufbringen. Für die wird sich die Frage stellen, ob man dann nicht lieber den etwaigen CF-Erlös (ich vermute mal, das man da selbst im sehr guten Fall nicht über 5-7 Mio. Euro kommt) draufpackt und den Laden für sich hat.
4) In meinen Augen müssen Rückerwerb und Sanierung ohnehin in einem Schritt angegangen werden. Der Club braucht die Sicherheit, dass er nicht erhebliche Beträge in die Hand nimmt und am Ende mit einer zwar ihm gehörenden, aber ewig unfertigen Stadionbaustelle dasteht. Die Stadt braucht die Gewissheit, dass sie endgültig aus der Nummer raus ist und sich nicht acht Jahre später mit Bebauungsplänen für ein an einen Bauinvestor zwangsversteigertes Areal mitsamt Stadionbaustelle herumschlagen muss.
5) Für einigermaßen realistisch halte ich, dass man mit den aktuellen Strukturen in den nächsten drei bis fünf Jahren den Bundesligaaufstieg packt. Das wird durch dazu erforderliche weitere Kapitalerhöhungen die Anteile des e.V. weiter verwässern, ist aber am Ende des Tages unabdingbar, wenn nicht ein schnellerer Erfolg (Bundesligaaufstieg oder alternativ konstant überdurchschnittliche Zuschauerzahlen, ununterbrochenes Mitspielen im oberen Drittel der 2. Liga, Erfolge im Pokal) gelingt.
In der Bundesliga angelangt (natürlich nicht trivial, aber notwendig) muss dann eine Lösung gefunden werden, wie die noch vorhandenen Anteile des e.V. so veräußert werden können, dass man eine Konstruktion bastelt, mit der Rückerwerb und Sanierung der Spielstätte möglich werden. Zeigt man nicht aus (halbwegs) eigener Kraft, dass man wenigstens vorübergehend in die Bundesliga zurückkehren kann, sehe ich nicht, wie man entsprechend finanzstarke Partner finden und überzeugen möchte, ganz zu schweigen davon, dass man dann kaum eigene Mittel beisteuern kann.
6) Die (unschöne) Alternative sehe ich darin, dass wir im Zweitligamittelfeld versanden und - selbstverständlich gegen Anteilsverkauf und -verwässerung - das jährliche Minus von Seiten der beiden Investoren(gruppen) ausgeglichen wird. Das wäre dann die gleiche Flickschusterei wie zwischen 2015 und 2018, während das auszugleichende Defizit mit fortschreitendem Verfall der Spielstätte steigen würde. Dass SPI und PMG das nötige Volumen, noch dazu für einen Zweitligisten, aufbringen (können), glaube ich nicht.
22.02.2023 - 15:25 Uhr
Es ist recht einfach: Diese Summe wird schlicht NIE getilgt werden. Das ist eine Frage von Angebot und Nachfrage und es wird ganz einfach kein Angebot in dieser Höhe eingehen. Nicht heute, nicht morgen und nicht 2036. Wenn man im Endeffekt die Hälfte der genannten Summe erlöst, darf man seitens der wie auch immer gearteten Eigentümer hoch zufrieden sein. Darunter ist alles bis hin zum symbolischen Euro möglich.
Es gibt schlicht kein Geschäftsmodell und es wird keine Investition - auch kein Crowdfunding - geben, das bzw. die die Erlösträume der Eigentümer befriedigt.
Und deshalb gibt es auch keine zeitnahe Lösung - auch bei Aufstieg nicht - weil die Eigentümer immer noch der Hoffnung auf einen weißen Ritter hinterherlaufen werden wie der Esel der Möhre. Wäre ich Eigentümer, würde ich sagen, gebt uns die Rückstellungen und gut ist. Wobei auch dann noch der Fluch der Sanierung bestünde.
Es gibt schlicht kein Geschäftsmodell und es wird keine Investition - auch kein Crowdfunding - geben, das bzw. die die Erlösträume der Eigentümer befriedigt.
Und deshalb gibt es auch keine zeitnahe Lösung - auch bei Aufstieg nicht - weil die Eigentümer immer noch der Hoffnung auf einen weißen Ritter hinterherlaufen werden wie der Esel der Möhre. Wäre ich Eigentümer, würde ich sagen, gebt uns die Rückstellungen und gut ist. Wobei auch dann noch der Fluch der Sanierung bestünde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 22.02.2023 um 15:43 Uhr bearbeitet
22.02.2023 - 16:17 Uhr
Es wird zwar immer mal wieder gesagt das Stadion gehört wieder in die Hand des FCK aber mal ehrlich: jeder kleine Handwerker least sich sein Auto und leiht sich größere Maschinen weil die Anschaffung sich nicht lohnt. Warum sollte dann der FCK so geil darauf sein, dieses Stadion zu besitzen?
Bei der Stadt ist es schon gut aufgehoben. Dann kann man dort Kaiser-Karree etc gedankenspielen und der Steuerzahler fühlt sich mit dem FCK verbunden.
Evtl. hat ja auch Weichels Nachfolger:in wieder Bock auf Sport und engagiert sich in den FCK Gremien?
Wir werden sehen was dabei rauskommt, wenn 2028 der Pachtvertrag neu ausgehandelt wird. Ob die Konditionen aus dem alten Vertrag nur fortgeführt oder doch angepasst werden.
Bis dahin, und das sind ja noch 5 Jahre, ist das Stadionthema ein Nullthema und die bestehenden Konditionen hinzunehmen.
Bei der Stadt ist es schon gut aufgehoben. Dann kann man dort Kaiser-Karree etc gedankenspielen und der Steuerzahler fühlt sich mit dem FCK verbunden.
Evtl. hat ja auch Weichels Nachfolger:in wieder Bock auf Sport und engagiert sich in den FCK Gremien?
Wir werden sehen was dabei rauskommt, wenn 2028 der Pachtvertrag neu ausgehandelt wird. Ob die Konditionen aus dem alten Vertrag nur fortgeführt oder doch angepasst werden.
Bis dahin, und das sind ja noch 5 Jahre, ist das Stadionthema ein Nullthema und die bestehenden Konditionen hinzunehmen.
22.02.2023 - 16:40 Uhr
Zitat von Roon_Bub
Es wird zwar immer mal wieder gesagt das Stadion gehört wieder in die Hand des FCK aber mal ehrlich: jeder kleine Handwerker least sich sein Auto und leiht sich größere Maschinen weil die Anschaffung sich nicht lohnt. Warum sollte dann der FCK so geil darauf sein, dieses Stadion zu besitzen?
Es wird zwar immer mal wieder gesagt das Stadion gehört wieder in die Hand des FCK aber mal ehrlich: jeder kleine Handwerker least sich sein Auto und leiht sich größere Maschinen weil die Anschaffung sich nicht lohnt. Warum sollte dann der FCK so geil darauf sein, dieses Stadion zu besitzen?
Ein Stadion lässt sich doch mit einem Auto bzw. Maschinenleasing gar nicht vergleichen, denn ein Stadion wird auch evtl. in 30 Jahren noch vorhanden sein und falls wir es ''leasen'' zahlen wir etwa 10% seines Werts jährlich an die Stadt, somit wäre es bei einem Kauf für einen Betrag von 10-15 Jahren vollständig abbezahlt.
Ein Auto oder eine Maschine hat einen viel kürzeren Lebensraum und man ist an einem Besitz nicht unbedingt interessiert, daher lohnt sich eher es zu leasen, außerdem verringert sich der Wert des Objekts, beim Stadion ist es anders.
Alles in allem, ich denke ein Kauf des Stadions, wäre perspektivisch gesehen definitiv ein Vorteil für den Club, es sei denn, man hat diese Geldmittel.
22.02.2023 - 17:02 Uhr
Zitat von Capchik
Alles in allem, ich denke ein Kauf des Stadions, wäre perspektivisch gesehen definitiv ein Vorteil für den Club, es sei denn, man hat diese Geldmittel.
Alles in allem, ich denke ein Kauf des Stadions, wäre perspektivisch gesehen definitiv ein Vorteil für den Club, es sei denn, man hat diese Geldmittel.
Sowas legst du dir zu wenn du als Club viel zu viel Geld hast. Arroganzarena und Konsorten. Bis dahin muss der FCK noch ganz schön oft ins CL Finale einziehen.
22.02.2023 - 17:04 Uhr
Der kleine Handwerker stößt sein Fahrzeug ab, wenn es nicht mehr fährt und die Reparaturen unwirtschaftlich werden. Er least dann einfach das nächste, während die alte Karre am Ende des Tages in ein afrikanisches Entwicklungsland verschifft wird.
Der Rückerwerb ist nur ein, wenn auch unabdingbarer, Zwischenschritt, um die Sanierung anzuleiern. Niemand steckt Millionenbeträge in eine Immobilie, die ihm nicht gehört. Und diejenige, der das Stadion aktuell gehört, kann und darf sie nicht sanieren.
Sanierung ist das viel, viel wichtigere Thema als diese Pacht. Selbst wenn diese ligaunabhängig auf einen sechsstelligen Betrag gesenkt werden würde, wäre damit nichts Entscheidendes gewonnen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Stadt diesen Wunsch aufsichtsrechtlich nicht ohne Weiteres umsetzen kann. Man kann sich da viel wünschen und sich viel über angeblich verpasste Chancen ärgern; die Stadt ist insofern bewegungsunfähig und das handlungsfähig(er)e Land schafft es seit 20 Jahren erfolgreich, sich herauszuziehen, was es auch bei Neuverhandlungen 2028 tun wird.
Es ist am FCK, jetzt, aus einer nach Jahren des Brandlöschens *einigermaßen* stabilen Position heraus an zukunftsfähigen Modellen zu arbeiten und sich seinerseits so aufzustellen, dass man der Stadt ein halbwegs realistisches Angebot machen kann. Wenn diese Grundvoraussetzung mal geschaffen ist, kann in einem nächsten Schritt mit Land RLP und Gläubigerin HeLaBa darüber verhandelt werden, was das Ding in concreto noch wert ist und in welcher Höhe welche Partei für das vor 20 Jahren verkorkste Tilgungsmodell gerade stehen wird.
Wenn man bis zum Ende des Pachtvertrags 2028 (ändert wie gesagt eh nur sehr bedingt etwas) oder bis zur Fälligkeit des Darlehens 2036 abwarten will, kann man das tun und das sterbende Pferd bis dahin weiter reiten. Dann kann man sich aber auch gleich Gedanken darüber machen, wo man in Zukunft seine Heimspiele austragen will.
Der Rückerwerb ist nur ein, wenn auch unabdingbarer, Zwischenschritt, um die Sanierung anzuleiern. Niemand steckt Millionenbeträge in eine Immobilie, die ihm nicht gehört. Und diejenige, der das Stadion aktuell gehört, kann und darf sie nicht sanieren.
Sanierung ist das viel, viel wichtigere Thema als diese Pacht. Selbst wenn diese ligaunabhängig auf einen sechsstelligen Betrag gesenkt werden würde, wäre damit nichts Entscheidendes gewonnen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Stadt diesen Wunsch aufsichtsrechtlich nicht ohne Weiteres umsetzen kann. Man kann sich da viel wünschen und sich viel über angeblich verpasste Chancen ärgern; die Stadt ist insofern bewegungsunfähig und das handlungsfähig(er)e Land schafft es seit 20 Jahren erfolgreich, sich herauszuziehen, was es auch bei Neuverhandlungen 2028 tun wird.
Es ist am FCK, jetzt, aus einer nach Jahren des Brandlöschens *einigermaßen* stabilen Position heraus an zukunftsfähigen Modellen zu arbeiten und sich seinerseits so aufzustellen, dass man der Stadt ein halbwegs realistisches Angebot machen kann. Wenn diese Grundvoraussetzung mal geschaffen ist, kann in einem nächsten Schritt mit Land RLP und Gläubigerin HeLaBa darüber verhandelt werden, was das Ding in concreto noch wert ist und in welcher Höhe welche Partei für das vor 20 Jahren verkorkste Tilgungsmodell gerade stehen wird.
Wenn man bis zum Ende des Pachtvertrags 2028 (ändert wie gesagt eh nur sehr bedingt etwas) oder bis zur Fälligkeit des Darlehens 2036 abwarten will, kann man das tun und das sterbende Pferd bis dahin weiter reiten. Dann kann man sich aber auch gleich Gedanken darüber machen, wo man in Zukunft seine Heimspiele austragen will.
22.02.2023 - 17:17 Uhr
Dass sich seit 2004 keine Vereinsführung drüber Gedanken gemacht hätte ist eine Annahme, der ich nicht folgen kann. Sicher sind da Ideen und Konzepte (mehr oder minder ausgearbeitet) in der Schublade beim FCK.
Bei der HeLaBa hat man es auch mit einem "politischen" Player zu tun. Da kommt die gleiche Debatte auf wie bei uns bei der Stadionpachtminderung.
Am Ende wird sich da nichts groß verändern. Weder 2028 noch 2036. Kleine Anpassungen evtl. Andere Zinssätze (wer weiß, wie der Kapitalmarkt dann tickt).
Wie schnell es im Fußball hoch und runter geht weiß der FCK nur zu gut (und die Stadt auch
) Du kaufst das Ding und hast eine Führung, die ein paar nicht so gute Entscheidungen fällt und am Ende musst du wieder zum einzigen "Partner", der dich weiter leben lassen will / muss: der Stadt. Dann kannst du es auch gleich dort lassen.
Bei der HeLaBa hat man es auch mit einem "politischen" Player zu tun. Da kommt die gleiche Debatte auf wie bei uns bei der Stadionpachtminderung.
Am Ende wird sich da nichts groß verändern. Weder 2028 noch 2036. Kleine Anpassungen evtl. Andere Zinssätze (wer weiß, wie der Kapitalmarkt dann tickt).
Wie schnell es im Fußball hoch und runter geht weiß der FCK nur zu gut (und die Stadt auch
) Du kaufst das Ding und hast eine Führung, die ein paar nicht so gute Entscheidungen fällt und am Ende musst du wieder zum einzigen "Partner", der dich weiter leben lassen will / muss: der Stadt. Dann kannst du es auch gleich dort lassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 22.02.2023 um 17:20 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

